eamttaa gcfaftien BelchEusfes brate oonnütoa &tr Artei', ferngthdcten Die Ctrettbetee- aung in den groben Modehäusern, tec «chvn vor zehn Tagen begonnen batet, bat beule eiwfkten Umfang angenommen. Dtt Mit- glleter der gmnätzlflten lo*ialtftif<fxn Mnerf- (jjaften nehmen an der rzreifi- *r^mg nicht teil. Anteeetfeh« haben eine Atztzahl kleinerer Arbeitgeber die Qobnl t> r brrungei der Ctrrtfenten bereits bewilligt Havas zufolge wird nicht angenommen. dah es zu einem Generalstreik kommt Heute nachmittag findet eine Otretfoeriammlung statt
(Pin britischer Dampfer von den Nüssen beschlagnahmt. London. 4 April WTB / Der britische Dampfet ,Oamen Johnson" ist bei der Cem- 3rd«l von einem russischen Kanonenboot mit Beschlag belegt und nach TRurrnuni geschleppt worden 34 verlautet, bafj der britische Vertreter in Moskau testoeaen bei der russischen QUgkrung Borstellungen erheben werde.
(Pinr Hinrichtung in Moskau.
Marschau, 3. April <TBTÄ ) Die Wni- fche Xelrgraotenaamtur meldet aus Moskau: Der von den Bolschewisten ,um Tode verurteilte Prälat Budkiewitfch wurde am 31. März durch 3rM)h-f>en hingertchtet.
London, 4 April. lDTB, Der britische Vertreter in Moskau hat die russische Antwort aus den britischen Protest gegen die Verurteilung ter beiden latbo'lldten Geist- [ t d) « n kn die Aat^regirning mit einem Privat- hries eurtidgefanbt. in dem er erklärt, er sei nicht in ter Vage, die Bote in ihrer argen tr-Artigen Form anzunehmen, da sie die Aufrichtigkeit des Schrittes der brltlllKn Aeglemng an zweifle und zur Unter- stützung ihrer B» schuldtgungen telangsrse Aeube- rungm eines untefcxnnten irischen Revolutionärs anfufrre
Alkohol Verbot in Nonftanttnopcl.
Paris, 3 April. (WEB f TUd» einer Ha- txitnerfbutm aus Konstantinopel ist von heute ab ter Verbrauch alkoholischer Go t rä n ks streng verboten.
„Statt des Friedens das gezückte Schwert."
On ter englischen politischen Wochenschrift .CtwUitof ftntel sich in her Hummer v)m l? Mürz ein Aufsatz, der sich mit dem Vorgehen 7frtmhrf<te gegen Deutsch', mb und feine Rückwirkung auf bie 2ich--r1>'tl des Friedens ist ter Meli l*1oht 'iXrrlit heihr es u.a.:
.Di- Absicht des Versailler Vertrage«, was setne Fehler und Schwächen ou<t> fein mögen, war. un« einen Frieden zu g?ben, ter. soweit bal numschen möglich. nicht die €>xü zu neuen Kriegen streut Wir muflen ter Welt »eigen, bah dies noch ‘ntmer unser Ztel ist. Tun wir das. werden wir ütenvälügender UntcrflQljung sicher fehl. Die öf- sentltch» Meinung, nicht nur von Amerika und aller neutralen Staaten Europas, Spaniens. Hrl- lands, Shtveteo«. Dänemark«, Aonoegens und der baltischen Staaten, sondern auch eines te- trüchtllchen Teile« stallens und Befgiens Wirch mit uns sein Selbst In Frankreich wird man Scheu und Abneigung vor einer Politik «mpftnden, die Frankoeich feine tefk und auch seine letzte Ausslch' '*if wirst«che Sicherheit nehmen wird — bie Sichertest <*if Grund eines Einverständnisses mit feinen östlichen Rach da rn Alle Fnemide des Frieven«. ter Ruhe, ter Heilung von Wunden und der Wiederherstellung bl übenden Handels wird England als Freunde, Teilnehmer and Hel- S- fhiten. wenn es nachdrücklich diese Ziele wie- tcholt ivrftintet. Rur jene, deren Köpfe durch Ehrgeiz oder Furcht, wie in FrustrZch. umnebelt find, werten Gnglmds Absicht feindlich ober gleichgültig grg-nüfe-rstchen
Vor allem nrfilku tote Frankreich klarmachen, hast lein Vorgehen hn Rudrgeblet nicht mir gegen ten Geist des Versailler Vertrages, sondern eine direkte Verletzung feiner Bedingungen ist Frankreich hat eiten r I4>tlgen militärischen Einfall in deutsches Gebiet gemacht. Frankreichs Politik wird fetzt nicht von tem Gedanken an 3aNungcn. fontern von tem einer eingebildeten Clchrächeit durch Schaffung eines Pufferstaates im Rhetnianb und einem Plane kommerzieller ober wirtschaftlicher Kontrolle über das 'Ru ?rgebiet geleitet Diele Politik ist eine glatte Regierung des Versailler Vertrage« Cie fami weder Fnückrelch noch Europa Sicherheit gewähren. Stall de« Frieden« bietet he uns das gezückte Schwert Cie vereint alle Deutschen zu einem festen und unlöslichen G.irum zur Befreiung ihrer Rheinlandsbrüter von ihrer Knechtschaft, denn >il« selche wird man die Bürgerschaft Im Pufferstaat anfeben Das Rheinland I st kein Gebiet mit gemischter Bevölkerung. wo eine Zwangsgrenze als das (feinere liebel gewühlt werten ftenie, sondern ein« homogene Gemeinschaft, rein fensonisch tn Raffe und Sprache
Tter nrnnen Frankreich auch bewerten, hast fet» Borgehrn tec Reparar wo«Bedingungen umgestrten und Deu ct.f>l Hantel, fowte damit tar töteter- kehr des Wohlstands, rtrrr. 'chwerm Schlag versetzt ha! Tesfellb wird es nötig fein, fee Xztxna- tlvnsschätzungen ju revzdterem Der Zwack wird nicht ter fein Deutsch^urd fteteMgebra, fentern Frankreich und der Wei' wirkliche Sicherheit zu vertchafsen - die Sich«'teil. bte nur' von ei«m rfe. ttchfe.nd zu erreichen ist, das nicht hoffnungslos und damtt gleidv^ dtlg g-gen fetw Geschick gemach' wurde Kerne Halten ist so furchtbar al# ein,, die zur Verzweigung getrieben wurde Gebt Frark- reiw auf unsere freundschaftlichen Vorstellungen nicht ein. mü"en wirt bm erklären, dast tetr eS nicht ein, müssen wir ihm erklären, ferfj wir es wörtlich matter werten, fontern es auch für untere Pst cht feilten fr« übrigen Mtxlirferfen Staaten auszufordern, hl) unseren Fielen anzulchltesten -
AXe *ui Verhöhnung Ender Ausführungen schreibt «Journal des Vedats" am 24. Mürz u a .Seitdem es offenbar cetoorten ist. dast der Ruhrkonstikt einen rein politischen Eha- mhrr hat und ba*- er erst bann bdaeicat wird, wenn Deurschtand Nichgibt .Hai sich dte ötknilirte TJIrimma aller Länder mit bai Moalzchseiten ter kommenden Axrduna betaht." einer Regelung die ba« fraroölildx Vlan in ter Abtrennung des Rheinlan de« von Deutschland erblickt.
Und . Echo te Daris" schrieb am 26. Mürz ua felgen des: .Angesichts des entfchkssenen Widerftaüte« der P-mikan muhen wir farüf-n. wie aus dem Ateinlanb ein Ctaat gebildet werden kann ter dis preußische Raubvolk an der Enifeiselung eines neuen Kriege« in einigen □obren bindert Werten nicht untere Alliierten und Vie Neutralen eines Tages diele Gefahr erkennen. vor der wir die Welt bewahren muffen?"
Die hefte Antwort terrauf geben die oben abgeb rudten Ausführungen des .Spertator", ter auf Grund fi.rqfamcr Festsiellunge:i und Beobachtungen w ter Schlußfolgerung kommt, dast Frankreichs Vvrgetx-n gegen Deutschland die .Sait z u neuen Jtriegen ft reut".
Aus dem Neiche.
BUliger Ctickstofsdünger.
Berlin. 3. April. (DTB.) Um ten Landwirten, die sich noch nicht mit Stickstoffdünger versorgt haben, die Möglichkeit zu geben, solchen noch für die Frühjahrsbestellung billig zu enterben, J>at sich das Stickstoslsyndikat entschlossen, ohne Rücksicht auf die Gestehungskosten vorübergehend au erheblich gesenkten und weit über das durch die KohlenpreiSermühlgung vom l. April bedingte Mast hinaus herabgesetzten Preisen zu verkaufen. Dte Preise sind mit Wirkung ab 3. April ermäßigt und betragen für das Kilogramm Stickstoff in fchwefelfaurem Ammoniak, falzfaurem Ammoniak und Äallammonfalpe- tcr fcOCO Mark, Natronsalpeter 7250 Mark und Nalksl'.ckstoff 5400 Mark. Das Siickstofssyndikat hält sich an diese Preise gebunden, falls De- stellung. Abruf und Bezahlung bis zum 17. April einfchliestlich erfolgt sind.
Ciibdeutsch!audreise des rniähruugsmmister«.
Berlin. 4. April. Laut „B.T.- trifft ReichSernährungSminister Dr. Luther heute In München ein, um mit dem bayerischen Ministerpräsidenten und dem Landwirtschafts- Minister die Fragen der Bolksernährung und der Wucherbekämpfung zu besprechen.
Verbot ter deutschdölkischen FrelheiLspartei in Cachsen.
Dresden, 3. April. |WTB) Auf Grund des Paragraphen 14 Abf. II des Gesetzes zum Sdmhe ter Republik hol das sächsische Ministerium des 3rmem die Deulschvölklsche Frelhettsvartei mit allen Zweigvereinen und Organisationen einfchltefstich der Ougentexr- etniaung Gras Bork von Wartenburg für das säch ifche Staatsgebiet verboten und aufgelöst.
Vermögen Der aufgelösten Vereinigung wird aemäst § IS des Gefetzes zugunsten des Reiches befchiagimdmt.
Aus Stabt unb Canb.
Gissten, den 4 April 1923.
DaS Deutsche VolkSopfer.
3n ter Gefchüst-stelle des .Gie steuer Anzeiger«" gingen für untere bedrängten Dolks- gtnolfen Im Aubrgebiet und am Rhein weiter ein.
Doppelkvvpgefellfchaft Saf« Rrämer 3500: C. V 600. Angcft«il6e ter Fa Gg Heinr Cchir- mer. 3 Rate 25 251 ÄarT Friss. Salü Leib, TanAfengnügen 900); Cammlmig auf ter Äcgel- txtbn AMfe'.b 12 000; W C 1000. Friedrich Bfetrnzheul. Lokomotivführer l X 1000 Wk.
Den Getern derzllchsten Dank! Wettere Cpeuden werten hi ter Geschäftsstelle des .Gtesteuer Anzeigers^ angenommen
Das Hilfswerk
für Nnhr- und NHeimkinder.
Unter ter Oeitimg ter SentraThrfk für XtnterMfe im Ruhr- und Rherngrteet werten bn Xn* und he Ausland u-i'augneiche Dor» beteüuaget für die Ausnahme von X lebe r n aus dem besetzten Otbiet getroffen Das H^fswerk ist eme ter girstzügigstm Ahfentn teut< ?mt AohlfahrtOfeldsthi'fe ,Xtnb in Ros". .Alrershilfe". .Lotgeruefe haft". Iw hülfe *«it *-triff bin irr tem. »c.» deutsche Htl'Ste empöNes Rechtsgesühl und
natrenale Selb ttehauptung für btt Älnter an Ruhc und Rhein bergab Die angebotenen Sc®- leistungsn und C psn den, deren Haupt- ■inte l dem tn der Gewährung von Landrufent- haltsstel'en fü.'senden Re chslandfemd «utHufchrsi- vn von .
Milliarden geschätzt. Dfe von Mo.
org'.."atrcmen und Berufsveretnigungen an- o<bot<rw Ve.waltungshilfe und Tfetraiungsartett tn wiNlchaftlicher. er-zlohlicher und gefundhettlicher Beziehung <ntfpr:cht einem Crchwert von etwa 62 Mllllarden. Dfe A u s l a n ds h i i f e bleibt b e-tei au her Ansatz Dast die amtlichen Ctrl len des Reiches und ter Länder das Hil»«wvrk in ieder Weife zu fordern tuchen. Ist $Ht Zentralstelle stützt sich ht Preusteii auf Reben stellen bei den Oterprü'idien. in den andern Landern auf die Landesrtgferangen, soweit dirfe nicht, wie ».B. Bavern. beltrnbere Zentralstellen geschaffen paten Dir Zwei g stell en verfügen al« Lanteäzentral- und Provinzialstellen de« Verein« .Landaufenthalt für Stadtkinder" über Enahrungen tn ter X1 nderverfchtckung Um dfe [<mgi<ibrtgen Erfahrungen und die Organ!• fetten diefes Verein« zu benutzen, w nte idm die Bildung ter Zentralstelle übertragen Co kommt auch tn ter Organisation brr Selbst Hilfecharakter de« ganzen Wertes zum Ausdrrck. Das da« Reich und öffentliche Xörpe-Zchaftsn an Berwal- kungShttfe und Gewährung von Fadrp elsermästi- gung be/icuem, wird ajf ranb r Milliarten geschätzt Emen Zufchust gea'Qbrt dos Reich bisher nicht
Die Zentralstelle glaubt vierhu ndert- taufend Kinder während des Sommer ha ld- jabrd im Reich und im Ausland ml erb ringen zu können und hofft darüber hinaus 2 5000 X i n • Vern fechswöchlge Heilkuren In Heimen zu bekfyitfer. Bister konnten denn dte Au«- fenbung der Hinter regelnden Stellen m Bonn. Münster Wiesbaden, Mainz. Ludwiasdafen und Mannheim 200 C00 Oanbauxr t.'xilt'ielfcn und 6000 Heimplätze zugewtefen werten
Au-kunti über die A ifnabme von Xlntem geben die Verwaltung-behSrden.
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•• 3abrplanänbfrung auf ber Lahn st recke. Zur Gewinnung eines An- fchlusfeS in Giehen von bem Lahnbahnzua 427 von Limburg an ten umgcleliefen Schnellzug I) 57 (Dle hen ab 6.44 A.) tn ter Richtung Siegen, Xatel-Dortrnunb unb Xöln über öl- terfelb wirb vorn 10. April ab ter Lahn- bahnzug 427 schon 634 A. in Gießen angebracht.
* Ctrhchninvergif tnngen bei Hunden Man schreibt un« Einer unserer heben Mitbürger scheint sich tn letzter Zett damit ku beschäftigen, bk Hunde seiner Rachbaren mit Strychnin zu vergiften. Auf einem einzigen Grundstück ter W-estanlage wurden fett dem 6 Januar fünf Hunde vergiftet, von denen zwei aNerliebste kleine Tierchen ter Vergiftung erlagen Jn dem Danen eine« Rachbarhaufes wurde tn letzter Woche em weiterer Hund Der- ghtet The gröberen Hunde überftanhen dte Sache. Bedenkt der brave Alarm, ter btefen .Sport" betreibt, welche grausame Tierquälerei er mit ter Anwendung dieses in feiner Wirkung schrecklichsten aller Gifte begeht, welchen uiwNräglichen L.ngriff in da« Eigentum-recht feiner Mitmenschen er mach: und schließlich, tote leicht es fein farm, daß er dte Gesundheit, ielstst das Orten anderer Menschen gefährdet? Wie leicht ferm es Vorkommen, bah etn Ämb solch einen aufgelegten VMbrocken findet unb gentehi, ober dast er. durch Hunte. Xatzen oder Bügel verschleppt, mit Rah- runasmltteln für Alen schon ht Berührung kommt Hc'lentuch gelingt es. den .edlen" Täter zu fassen, zu bestrafen und ter Verachtung preiszugeben
M Rückzahlung der Telephonum- lage Die hn Zähre 1920 vorn ter Telegraphen- verwaltung von federn Tekt'J)TntriInehmer erhobene Umlage vm 1000 Man für ten Haupt- cmischluh. von 200 Tlarf für den Aedenanschlust wird im April zursick^Achit werten, da dte Vor» toolhrng des Umlagvfpnb« zu teuer oetn-rben Ist. Dte Teilnehtner bäten fetzt voll« Einrichrungs- Sbübren bei Aflhy eines Fernsprechers zu zah- i. hfe rund 40 000 Mark hn Minimum betragen
D S X Ein Luther film tn Bor- bereitu ng Bereits fett längerer Zeit war man bemüht, einen groben Lu'Hörfilm zu fchaffen, ohne fedoch ?u einem guten Ztefe ui gelangen. 3m Anschlub an dte Worm«- und W^iNburgfefer in Etfenach wurde ter Gedanke von neuem auf- gegriffen und geht nun feiner BerwirMchung
enlgeffen Em Xrenttee ttt gefeiter tee ftätni unb das heran'- lir.'wtgegangene Drehtech stnd ooa P'arrer Rilhack-Stahn tn Eharlvttenbmvg unter 22niartetl «ne« erprobten F^m'achverstän- fegen fertiggrCeUl und werten gefvu*: Die m Frage toementen Lurherstüdte Ersleben. •Üe- vach. Erfurt, Titten berg. Worms habet weit- gehende Xhtierfiütynig des grvsttzügigon Werkes bt Aussicht ,«stell! 3m Laute dtetes Zahres wird in den genannten Cuttet* fuibt tn mit ten enyeL-wn Swiwn begonnen rxiten. Es wirb gehofft, dast Der Erfolg unb ter Verbreitung des Lutherfums etn sehr grober fein wird, liegen doch bereit« Angebote aus Amrrtla vor Die Ortnme des ganzen Unter» nehmens liegt in ten HÖnfe-n des ohemoligon Hr'marschalle Dr. für. Freiherr p. d Hetzte»« Rvnfch bi Eisenach, ter fette arvht Sach« an- E und tatkräftig gribrtert 5a: Der Vutfer- mrö «vi ter rtoörmei 3e« angevast.es l fein, «nrr^elifches Bewuhtietn an ter Gestalt und tem Leben «gang tes teu^chtn Reformators zu f ürfcn
Bornotizen.
— Tageskaltnbtr für Mittwoch. Llabnheatrr 7 Uhr: wIkxf Xon^eri". — D. H. B.: Monatsversarnrnluna. — Palast- Lichtspiele. „Tfer Kampf ums 5d)e unb ,Eocl unb Leff im XtafleUanad".
— Der St« iuachfilm, der nach ten gutachtlichen Aeuberungtn ter Ahgrotbneten Dr. Fleischer und Dr. St res« man» sowie ter Obed<bulrä:m Frau Dr W« gs cht l de r und tes 3<bn,:ft.-;Ur:« Dr. Alfred Ätre von der .itlmoberprufftelle für die breite Oeffentlichtett »uc Vorführung freigegeben wurde, wird. Ufer aus tem Anzeigen teil ersichtlich ist. txwi (yute ab im u'ichrfp feldaus Bahnhof strafte gezeigt Der Film wurde her gestellt mit dem befMnunien Ziel, ten Operetten- und Posten haften Verzerrungen unb witzelnden Entstellungen ter ernsten Lebensarbeit eines Forschers em sachlich au!klärendes Dokument ent gegen* utefren, ferner um dte lächerlich übertriebenen Hoffnungen und Wünsche, dte sich an das Dort .Tten’.mq .r^" und den Rumen Steinachs knüpfen, auf das ri* • •• ’•
zu führen 3n ten Gutachten mefeiinilcher Sach- txrftäntnger sowie m ten Urteilen von Schriftstellern und Parlamenrartern wird ter hohe Wert dkefes populär-wistenf chaftlichtn. ernsten Ätim- wertes besonders hervo gehoben Datei wird betont, dast die tunvistenschafllichen Tatsache«
in f«br klarer, sehr geschickter und auch in di hochgefteigertes Schamgefühl schonender Welfe dargestellt" werden und ter Film .unendlich viel Gutes flifte".
— Sinfoniekonzert. Man schreibt uns: Für das am moralqen Dvtmerstag hn Stabnheatcr staltfinbende LlnfvniekvnzeN des au« 52 Musikern bestehenben Frankfurter Orchesters zeigt sich erfreulicherweise ein reges Onteress«, wa« in Anbetracht beS vorzüglichen Ruses. ber dieser Bereinigung voranaehk, zu erwanen war. Die GintriNSpreise sind im Hinblick auf bte enormen Unkosten als sehr mähig zu bezeichnen. Karten bet Grnst Ehallter.
— Der Detaillistenderetn Gießen veranstaltet morgen abend P/i Uhr hn „Hindenburg" einen Dortraa über „Reue Dege unb Ziele In ber Organisation des Ein- Slhanbels". Dte Veranstaltung dürfte unserer eschüftswelt mancherlei Anregung bringen.
— Ein Vortrag über sparsames Xvchen und Heizen ftatet tun morgiaen DvnTvrstag. 5 April, abends 8 Uhr. tm Cuate des Xatholkschen Veretr^houfes statt. Mit fest Bon» trag ist ehte Ausstellung verbunden Es soll er» läutert und praktisch txtrgrfufert werten, tote bte verfügbaren geringen Feuerungsvorrüte am gfm- fHgften auszunützen find und feidurch Gelb gefeiert werden kann Der Veranf^ilti ng Durfte tn Ante» tracht ber heutigen hohen Hetikvsten besondere Bedeutung zuzusprechen fein. Rüderes tat heutigen Anzeigenteil.
- Die Theateraemeind« des Büh- nendvlksbundes läßt am nüchstrn Montig, 9. April, al« vierte Vorstellung brr fetzigen Reihe Georg Engels Drama .Ucter ten Wassern führen. Durch die starke Preissteigerung hat sich ber Preis ter Eintrittskarten koef.-ntlich erhöht, er steht aber hinter ten sonst Üblichen Theater- preisen noch ganz erheblich zurück. Dte Mitglieder feien auf das Ctnfcrat in unserer brütigen Ausgabe aufmerksam gemacht, wonach nicht pünktlich ab- geholte Starten freihändig verkauft werden
Wettervoraussage für Donnerstag:
Zunächst beiter, trocken und warm. Südostwind Später bewölkt.
Da« Wetter war gestern beiter und trocken, nacht« herrschte leichter Frost Bei stark killen- bem Barometer muß mit einem WtttzerungA- umfchlag gerechnet werben
Heutiger Stand des Dollars
10 Ubt vormittags
Berlin 21 150. Frankfurt a. AL 21 550.
Aus dem Düsseldorfer Kunstleben.
Rus Düffel dort wird un« gekbrteten: Mit ein Beweis für dni Oplimtsmu« ter Xhctn- bevölkerung ist dte Tatfech«. feib fee Düsteldorfer Künstler mit Arrtrrtcni ter Stadt in diesen Tag<m etn« Besprechung gehabt baten, dte ferzu führte, feist gnmN :nl»ch teschlosten trxitte. tm Sommer ctew .Grob« X unflau« Heilung 1 02 r ui veranstalten Sfe fort tote all« trüberen Au«fl«nungm tm X^nstpolast am Rhein flalt- tinten Zwar Ist iwr fee Hälfte tes Kunstpalastes »rr BeNÜguna. fei fee andere Hüllte vor her B«f a tzung fai Anspruch gmommen ist. .immerhin wird btekr kleine Raum gen Vneid fein, um aut breiter Bafi« «inen Durchfch^tn durch die rhetnifch-tiestfälifche Kunst zu jxten Man nrib auch araxbmm, dast dte Betetugung von a ister- hald unter ten ofenaltmten Umständen sehr gering fein wird Aertefengung ater tür eine te- flrufttnc Aussteil mg ist, vast fee Vertreter ter Alteren Kunstrichtung sich mit ten Vertretern ter neuen Kunst, fee allesamt tm .Hangen Rheinland- organ tllert ffaife cunHnigen unb da« Kriegsteil endgültig begnibr- Man ferb sich ertinwm, feist tm vergangenen 3ahr fee<<r Streik bajJ führte, hab bette Gruppen getreu .t ausstellten und feine Aasstell;ng tetvtcfegrtf war Die Ausstellung wirb, ter Zeit «rshruch-T-d zwei Aeuer u ngen a.ittneitrn. dte c .ch auberhalb Düffeldorf« Boichdutzz tectecxn. Di«
etnr twrlangt, dast tn Zukunft fein Kunsthändler durch dte Ausstell tng ein Bild terftrifen kann, dir andere, dost der Kautprei« für ein Vlld sofort befahlt und dte feunnw tem Künstler lmgehend ül ertöteten werten must. Die Stadt hat für fee Ausstellung drei Millionen Mark betnilllgt Sie soll von Atrel Düsseldorfer Malern. Ata f 6 taten ha <6 und August T e j T f e r. Sonder» schauen enthalten, außerdem wird tem städtischen CMer cferrhor P rvfefsvr Ko« tschau Gelegenheit gegeben werben, wertvolle Aeurrtrcr- bunacn aller KunstNchk-rngm. fee ibn-, tür dte Stadt Düstekdorf getungm stnd. ht btefer Ausstellung zum erstenmal zu zeigen
So «ttrauh4> feitet Versuch ist. ten alten Au» Düsteldvkf« als Kunststadt toieter zu brieten, io unerfreulich ifl tbw »rrrttt Rachricht. hast näm- l'-ch te« Gveth«- Festspiele Düsseldorf 192 3 nicht sta11ftnd« n unb aterrmiU um em 3abc wte bereit< von 1922 auf 192.1 xt- lchoten werten sollen. Man erinnert sich, test vor bem Ärwge feste Goethe-Arstiptet« in ganz Deutschland nrw guten Xlana gehabt r>-’x-. 3hr IDwterauHeben gerate in terirr- Zähe zxlrt von ganz Iwfon herein — nicht nur Mr i- »cllem. sondern auch politlichem Wert D«m fee brtliAe* .feistonmn. te« für das .feflantefommei ter Goette-^spiele t*nmtl»rtlii) fbtb. feirxen Weg fmten. ter über Cchtmerigfei >ir Er- HUteng führt, W sMoe es ^«lletcht Aufmste von < ch« eter pemtfelchm, Cmvmtz hmtend «ilW«-
Man batte dte Absicht, bte beiden Teile tes Gr et hetedm .Haust" autzuführen. Gerate bas Erklingen festes Werkes wäre, nachdem ter -Wilhelm Ml" dte Ehre batte, im Rhein- unb Ruhr» gebiet «tu fespektes Stück |u fein, etnr [krrutildte .Krümper-Gtvsttat". bte gerate am Rhmn reiche .Früchte w tragen berufen wäre.
Was geWtbl mit Butes MiNien.Nstiftuugf
Die groharhge, fast 200 ^MiMonrn Mark bctruqente Crwnte. dte Wilhelm von Bote für fers Affe tische TMeum tn Berlin-Dahlem rar Verfügung gestellt hat, ist gewist ein .seichen d^üderz^r/^ 'ItereMchatt. wie sie ter frühere Brrieraldttektor ter preusti'chm Rkuteen bei ter Förderung ter von Ibra gefcha»»enen Kunstfemm- Lungcn stets geseigt bat Ater dte Verwendung btefer Cummc ist noch völlig wistchor Wie tm Kwistwanterrr" mügrtrtlt wird, (legt bisher keinerlei Mitteilung des prrust'fchen Kultus- mtntsteriums vor. ob dte grobr Cum-ne tem beabsichtigten «feen bereit« ;ugeführt Worten
tft Beelletcht wird man sogar fees« für ten Ausbau tes Muieums bestimmt« Spend« ab lehnen, well m bai Museum nicht vollenden trr.fi Dam Wird in tem bermnnten Blatt bemerkt .Dos Vkufeum tn Alferm ist fast fertig, und ber ar*e Betrag würde zweifellos mm Ha»fei«ll dte Kosten decken, bte noch ausznbringen wären Do» feiner- Mit anoe<.fet h<m Thema von ten Wächtern, tem Zahl nicht aus reichen -terte, um das
Alufeum mi schützen ist schon deshalb fein« tm- lösbar« Frage, weil «tnsach dte Wächter tes Böllerkundemuseums uff. abwechfeknd bm Dienst versehen könnten Schliefst ich könnte der Rest ter aufiubrtngmten Summt für ten Ausbau und die Znstztndhaltung tes Atu’eum«. das bei tem heutigen Zutzug nach tem Westen gerate tn Dahlem frhr gut gelegen unb tot bte Fremden, fein? der Untergrundbahn, leicht zugänglich ist, ter setnertzetNgen Anregung Bote« gemib noch durch etnr Versteigerung ter tn Tfimjc angt- fajnnwltew Tu hielten tes Völlerkwite-Mufeums 'pie'end hrretnge'' rächt werten." Durch bte Cchaf-
i des Asiatischen Tfkusrums tn Dahlem, ta da« auch bte 3efarr"tK Abteilung tes Kaiter» xrtebn ch-Muf tu ms fenringehört, wäre die Aus- ffeflung von Xunfnnerfei möglich dte heut« in Magazinen verkommen Sv konnten tm Kaifer- S'hb lirTSukun fee unmrg «i chllchr Sammlung von Bildern aus ter Xu ->—feil«, fee irgendwo hn Twrb^r.vmm ihr ftifeir festen und dte Reite ter mllientfchrn Barockmeister die verstockt in ten Gängen fertigen. zur Wirkun., kommen. Der "Ärubau des früher gerUirrtrn Deutschen Mui«ms, tn dem dte altdeutschen Bilder des Ltzaller»Friete rich-Museums unter gebracht werden füllten, tft fa durch dte gagffUDänigei TfertwUmn« tn unabsehbare Ferne gerückt tn^nrnb dir Eröffnung des Asiatischer: Museum« sich leicht bei aumm Willem verwirklichen lätzr.


