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BstM*« tot Vttch»kta»g nt^t »3-

Sotowins Eröffnungsrede auf der Netchskonferenz.

Bonbon, 2. Oft. ('3MM ) 'Xunmeb't trxrb «vch ber Wortlaut der TUiv beJ bntxf^en Pro- nrt* belaimL imt ber er. 6>te schon kur- atm* t. bet taattsch« Äei^efonftrtJM eröffnete. ®r lagt» bann u a. -ur Aeparalwnsfrage

Dee 'Boten, btt zwischen an« und ber fran- »8M4en 2tetperung feil ber Oanuartonferten gr- wechsell «Derben srnd. haben immer mehr Ne 2H e l- wnna«Dcrfd>tcbenbeit über bie desto 3rt, von LeuNch-land 'Separationen zu erlangen, unb ba V->che be« ftänbtgen ftrieben« in Europa zu fbebern, gezeigt. Ttete MeinungsDerschledenheit Regelt bte Unterschiede im Temperament unb tu brt Anschauungen zweier Itatwner wider, bi« un- beamte- zu lassen tüncht wäre. Indessen haben bi« letzten zwanzig Oodrt gesagt, bab |lt nicht unoer» «mbar flnb mit ehelicher 3ukumnenaif«i an- gesucht« enter groben Getahr

Mft Haden <IU 'Kttee* «agefoeatt, n bi« OelSbariÜt betBe^tnbetee ex> belwbetl

M* *üeete *Ü Ar an Keich bewert*.

Mer taten bw» in beet »tauben, baß «in Bruch Cscheu uns unb Fvankrt.ch den Frieden, dessen ropa so brmaenb bedars, weiter hinaus» schieben würde Ich bn, mir bewußt, daß die Geduld txc «mr bei bete Bemühen, gut« Beziehun­gen mit Frankreich zu erhalten, gezeigt Haden, uns tn vielen Greifen btn Borwurs ber Hnent schlossen he,« u n b S ch w Ü ch e zugezogen hat. Aber toemgften« hat he Zeugnis abgelegt nicht eur fit «.seren Wunsch, gtnäft Worten Desvtors als Wchchlgend« unb Denmttetabe Habt" b< ben 'M ter Europas zu Hendeln, sondern auch für e*m leb»

MbeUWrtt «sehen kann.

sau wurden noch 30 Wann te[tgenommen, bet «men Entsatzversuch non außerhalb gemacht hät­ten. Welchen Breiten die Gefangenen angeböien «b welche pollttfchen Ziele sie verfolgen, wild sich tat einzelnen erst bei ben Vernehmungen feststellen taflet«. die schon begonnen haben. Pte 2tbur:«i- Ünifl der Aestgenr«m»en«n erfolgt durch ein «»Berordentliches Gericht in Äottbu» Gleichseitig mit bieten Ereignissen wurde auch die «ädere Hingebung Berlin« von der AetchSwehr no Lchotzpolizei (Irena überwacht, um alle Ln- semmlungen zu verhindern. Hierbei «du eben 200 Mann Jeff genommen, bw sich tm Dbberitzer Gelände sammelten Die Aachsorfchung« «netben fortgesetzt CM scheint jedoch daß der Puikchver- s»ch bauch bas tatkräftige Zufällen des Obersten ebortu» in Jtäftrtn unb das schnelle Mngr isem ber Truppe, von ber jeder Offizier unb Wann »«vvllftemMatzfetnePflicht getan hat. tat jtrijBt erstickt wurde.

hat ben Beseht ae ben General- o o n Kahr «Doi tergegobon.

Der Putsch von fiflftrtn.

Berlin. 3. Ott (TMT») Heber bk Vor» Ätn Küstrin tau> bis jetzt folgendes gesagt Seit Witt« letzter Woche fanden in der Here« und »eitere« Umgebung Berlins 2 n ,« m l m ae n von jungen Leuten [tau. die MtGOban. tx» sie sich der A« ich«wehr zur Vota-U»s stallen oo(üm Der MtlitLrbelebta» V*« unb die Pvilzeibehärden veranlaßten, daß Ne, wo sk gestellt wurden, zerstreut imb wie­der nach Hauk geschickt würben Es lag der Verdacht vor. daß dtese Leute unter Varfpicae» Ung nationaler Ziele »an einer Stelle aus ein­heitlich an gesetzt wurden, um zu mUilälifchen Verbänden »usammengestellt zu werden und inner- politischen Zwecken zu dienen Der Wed- krtis- beteftHbaber erlieft deshalb in ber Press« am M Sepeeoiver dff «ntIiche Warnungen j«b betuabete bte Gntlchtostenhett, gegen fade ©tbrung ber Bubt unb Ordnung rücksichtslos Dar- «MMbcn Als Führe, ber B.wogu.w wurde M»,oi ä. Buchdrucker ennlltdt «s wurde am W). Ceptembet ein Haftbefehl gegen ihn er- lassen Buchdrucker erkannte offenbar, baß leine Glane durchkreuzt werden sollten Er zag deshalb vvM 30 September »um 1 Oki aber nger. als er erreichen konnte, tn tntoen Sm wr bargen sich zunächst M. einem alten Festungswerk. Warin nipp ZtPttarbeiter Vm. ber mit ihnen tat Giaverständots ba"beite Dte Altstadt von Äftaln. dl« ooa der Oder unb Warthe umschioffen Wtd von alten Wällen umgeben ist. läßt sich tatcht von außen abipemr Van militärischen «Bftubew enthält ste nur bte Äommonbantur team I Jonen liegen jen'ells ber Wan he

J«t « haben, tarnt. 8mwdbmte hn z» bereeleflcn engttal sich selber z»

Ans welche Kreise « habet rechnete, läßt sich stpch nicht mit Sicherheit sagen 3m TRorgen- fMMn ließ er bte «Dichtesten Punkte und Zu- etnge bet Stadt besehen und begab sich selbst mit fei anderen ALdelsführern in die Äommanban- it. um zu verhandeln Der Kommandant. Oberst G« bovin«, ließ sich aber nicht auf Verhand- »fetzan «In. sondern banbeite mit grüßtet Energie Bte Führer ließ er u n g « b 6 r t verhalten Ben nachdrängenden Stoßtrupp nahm eine Wache bM Pionierbataillon« 3 fest Vor einer hcrbei- fBMtenen Schwadron ber Fahrabtellung 3 zogen bte Aufständischen in den Zeugdof zu nick.

schlossen wurden Das Wehr- 3 hatte astf die erst« Aachricht von i hin ben Obersten von Slebeck * rappen all« Waffen tn Bewegung gefetzt, btn Putsch unter allen Umständen unter- Mb zu Beten. Das Pionier da taM- n. das tatet schweren Waffen besitzt, mußte sich dis za Unr Ankunft aus bte Absperrung beschränken

Abend einen Vorstoß schwächerer I ab, bte Aum Teil In Quito« von tarnen, um dte Gingelchlosfenen zu ent- Dte Ang reitenden halten hierbei einen l, zwei Schwer- und vier Leichtverwundet« de* bee Etatreffe» ton Verstärkungen er-

«Dir m eine neue tptzate em treten nut dem ju i sammenbruch de« deutschen Wider-' stand««, ber bei meinet kürzlichen Zusammen» kunsi mit dem Iranzdlischen QlUnifierprflllbtitten unmittelbar beoorzustehen schien Die sich bi« neu« Lag« ennrndelt. wag« ich nicht vvoau«zusa»«n, aber eines war uns m Pari« klar, unb es wird täglich Bai er. nämlich daß «du nur durch c n oft e Zu- I Lammenarbeit und vollständiges Vertrauen

ir Verbündeten zueinander auf cm« Regelung ber Schwierig testen Europas hoffen »nnen

Vach einem Qtikfblid auf bie K>rf uftise und btn Frieden mit der Türkei kam Valdw.n aus die ^imbirring der bnilschen Schulden an Amerika zu sprechen Er lagt«, dieler Schrill lei die Wesent- licht Vorbereitung für Wteberherstellung nor­maler «Diitlchastlichtr Verhältniste mit ber Welt gewesen

Bit Schilden bet große» Rationen müßten an- er faxet werbe», tat«» bte Grundlage» des taontorzteHe» Zertschnys erhalle» bleibe» feilten.

Dl« Probleme bei Aelchtzverieidigung wüiden naturgemäß einen beträchtliche» Teil der Beratungen bei Konferenz ausmach n Die brl- tllche Olcgterung hab« sich wid«r ihren Wunich zur Verstärkung Ihrer Cufircrtclbi- gungswafs« entschlossen Großbritannien würde sich freuen, in Hebertinlliminuna mit '«inen Verpstichiungen unter dem Völkerbund-patt mit anbei«» Jicgierungen bei der Einschränkung ktei Stäike der JJuftnilijnqen zulammtnzuwirlcn ähn- llch »xe die« für bi« Manne durch das Waibin- tontr Adlomm«n geschehen Der erste Minister erttort« «oeiuc, einer der wichtigsten Punkte aal der Tagesordnung der Konferenz sei die Frage des Handels innerhalb de« Aeiche». Die will- schallllche vage Curopa» mache e3 crsorderlich. daß England leine Augen anderswohin richte. Die Hstf«quellen he« britischen Veichas seien unbegrenzt mb das Bedürfnis nach schneller Enlo'icktung maax sich b.-merlb.ir Gch.icßlich bc- Uagie Baldtom, daß der Umtang bei Heere unb das Geld für Aültungen heute beliächliich r leien als löl< und daß di« wiNlchaftliche Collbarifül gebrochen sei Er hab- Trost gefunden in d--m Werk des Völkerbundc«. ivelchr^ «ine Zunahme des tniernahoralm mvralil hen Bewußtseins and den Entschluß enthiillt habe, dem Problem der Heradfetzung der Austangen aegenuderzutreien. Er lebe auch ein trhstllche« Zeichen in der Einig­keit des dritifchen Aeiches. jene« Völkerbunde«, in dessen Vamen wir oersarnmell lind, und in feinem liefen allgemeinen Wunsch nach Fneden

Die britische Presse zur Rede Baldwins.

London. 2 Oki lWalsf > V.i Bciprttchunq der Äede Baldwin« beton' bi. Time s'. daß daö Vereinigte .Königreich und Illand einen Teil Europa« b.Lbcn d.s'.n Prab em das brm enbite Problem der Außeiipolitik fei Seit dem Xliege ki fine Isolierung einfach unmöglich gcj'oriVn, mit feinen Alliierten suche England Reparations­zahlungen von Deutschland zu erhalten Di: deut­sche Stabilität zerfall: fetzt Di: s e p a > a - listlsche Bewegung in Deutschland bitte, was über allen Zweifel erhaben fei. we itgiiens inoffiziell. Hilfe von Frankreich erhalten. Ob abfichlltch ober nicht, die sranzöfifche Poll tikvollende den Zufammenbruch Deutschland« Inzwischen habe sich Frank­reich mit ben Schützllng«staaten verbündet, die Im Osten an Deutschland grenzen

»ie getarnt« Ieahe»z Frankreichs sei, seta« Dormachtst«lta»g aaSzugestalle», «bi« Ten- d«>tz, bte ta Engla»d verstand«», j«doch «richt fär b»rchsiihrbar angrsehe» werde.

Frankreich versuche, dte Strasmahnahmen des Versailler Vertrages dauernd sortbestehen zu lassen E« laiche es Deutschland sas, unmög­lich. Aeparationen zu leisten, und weigere sich, da« deulsche Gebiet zu räumen, bis Frankreich bezahlt lei Hm der zahlenmäßigen Heberlegcn- Helt Deutschlands entgegenzulrelen. rufe Frank­reich bte farbigen U ö 11 e r feiner asrlkanifchen und westlichen Velltzungen zu Hilfe Die Worte Poinearö« am 16 September .Deutlchland will nicht, daß wir eine Vation von IM Millionen sind", seien bezeichnend gewesen Die .Dimes" sähri fort, bte fetzig: europäische VivalltSt in allen ihren Auswirkungen und Folgen mülle ruhig, furchtlos und logtlch von den Bera'-rn des britischen Reiches erwogen werden Das Blatt fragt Werden wir an dem Grundsatz des Gleich­gewicht« ber Mächte test hallen? Dies lei eine Frage für bte Zukunft, jedoch für eine nicht lehr entfernte Zukunft Kein verantwortlicher Teil der ösfentlichen Meinung wünsche England und Frankreich entgegengesetzt zu sehen, aber das Ziel G»glanbs sei nichtsbestowenigrr, ta G»glaub «ta Gefühl fit bte gtmetafeme» In­

teresse» Giro Pa« 8» schaffe«.

Das Aeparalion»prodi» m müsse beilineleireue durch Zustimmung, nicht aber durch Gewalt ge­regelt werben Dieser Grundsatz der Regelung durch Versühnung sei tm Vülkerbund verkörpert, aus ben Baldwin zum Schluß feiner Ansprache Bezug nahm

Die .Daily Aew«" schreiben, müglicher- weise werde Eurzvn am Freitag deutltch:r km. als Baldwin es gestern gewesen fei InzLi'chen hätte feder dieser auMnanber folgenden Verzöge­rungen das weiterhin erschöllen: Ssfeniliche Ver­trauen m England vergrößert Während Pvinear4 rede und Baldwin lern eindrucksvolles Schweigen bewahre, falle Deutschland und Zen- traleuropa der Barbarei anheim

üär «ine Abänderung der Eteuergesetze

Berkin, 3 Oft lPtev-Tel» Die Bayerische Bokkspariet Hill Im AeichStag mehrere Anträge auf Abänderung ber Steuergesetze vom 11 August ausaeb rächt U. a. sollen d l e Freigrenzen herabgesetzt werden Die Deutichnalion,len Haden beantragt, den Entwertungssaktor do« 30 000 für die Einkommensle-uervorauszahlung heoadzusetzen und für wirtschasUich schwache Be­triebe des Handwerks und Kleinhandels die Zah­lung ber Auhrabgade um einen Monat hlnaus- zuschteden

Der Kohleuprei-.

Berlin. 3. Oft. «VriD.-XeLl Der Aeichs- Wktschastsnrinister hat leinen Einspruch gegen eine Erhöhung der Goldkohlenpreis« um etwa 75 Prozent, tote Ite der Aeichskohtenrai deschlokten hat ausrechter halten. Demnach tritt für alle Kodtensorten, dte bereits den Weit- Biarfttirrtei »"»Hch- fcbrr. «tw swntr« Erhöhung

I nicht «ta.

Aus Stadt und Land.

Siehe", ben 3 Oktober 1923

Zur städtischen Milchook.

Dcn einem Sachkenner vom Lande wird uns geschriebe.'

In ben Hummern 226 und 227 des .Sieh Anz. liest man |t «in Eingeiandt zu bicler Frage. Das zweite wendet sich gegen den ük- iu« hohen Milch: ikis. 11« erste str.ist auch die Preistrage, richt:! sich ober hauptsächlich jeoen di: all,u geringe ßiclcruag vaa Milch in di Stadt, di: ein: Sclohr besonk u für u i'erc Ltadtki ider ih Das Jweite Eu>geia<idt ild, et i i Fiag-.iorm leine Ipttzr gegen das städtische Lebe 'smittelamt Mäh­rend dos eift: sich onriaj.-.ib gegen b;e Moiterei-a unb auch g.-ge i bi: Laadwuitchill wend.! Da« alle« zeigt, da' in Veid.auchertr.tte t dah nicht allzuviel Klarbell In der Froze ber Milch.iot deiischt, unb bah eine Auslprahe bi: vor eintjen Woch.a die 2voll. n d.S .Si.k A iz " füllte, nicht tzinrrichci d g?kkn uxiib.' Deshalb sei der Milä>pr«is noch einmal brlo.-ach^n

Ich halte es kur ganzklchtig, daß bei öinlenbtr in Tir 227 |ich a.i die Adiell: des X.'cben«mittclamte» wandte Wieder werte Ich bi- seinerzeit doch recht ungenügend bcanitoortete Frage aus Ist wirllich b.i den am 2*>. 2llücnib.r '^.i irst^letzte-a Prei­sen bei federn einzelnen Liter die Spannung von über 3 Millionen Markzwischen S i o I l p r e I « u i b Klein- verkaufspie!« beiechiigt? Man stelle sich doch einmal die Summe oct. die täjl p b i den vielen In die Stadl gelieferte,! einudo.-n Litern briau«tommt Da« ist doch ein? i'amc.n-n- bclaftuiu, dte überaus drückend ist und härter al« manche b:r heute fo verschneenen Steuern Akan erwäge ob man all die Z w i I ch e!i i n ft a n z e n, die bca Pr^is so beilraern nötig hat unb teile doch auch cmmal etwas über die Berechti­gung unb Zusammensetzung bAus­gleichsgebühr' mit, bi. auf 1 , Millienen Mark gewegen ist Man ta.m sich bei Eindruck« nicht ctipeb. ?.«, als ob von den .Unkosten", die eut leben L ier Milch gefch'.ag n weiden, recht viele Personen lebten, die anoerwartS ver­wandt Derben könnten Etwa« Aehnliches dellagt man ,a bei den Äranfcnfalfen. daß nämlich die hoben Gebühren In elfter Linie nicht für den $tian!ci (Arzt, Apo.hek.i tx-raxt tbt würden, son­dern füi Bezahlung der 21. gelt.Ilten ber Kranken­kasse dienten Ich lübre die« belunnte Beiipiel an, um deutlich zu erkennen zu geben was ich bei me.ner Bemängelung ber .Unkosten" mene Die Oesse.'klichkeit wäre für eine recht erschöpfende Auskunft *' itbar

Es ist auch anerk nnenew t baß b r zwei e Cinknb.r nicht in bas ost Io albern.- D.-lchtmrte, als ob bei Probutenl allein der 23ert:ueteU ber Milch lei. clnitimmt. Er weiß jedensalls, baß ter M.lL llclcmb: Kleinbauer ebmso über­rasch iNb die HSyere Festse.'.unq bcS Milchpreiies ciiäbi u wie der Siebt :r sie zu lenem Schrecken m ber Zeitung liest D.-r Milchpreis wird lat- sächlich sciigefetzt von einer Äommliflon, in ber die Landwirtichasl natürlich auch vertreten ist. in der abei neben ihr noch andere Intere'stenlenkreise auch die Verbraucher - zu Wort kommen Unb ba muß man dem zweiten Sinsenbei wieder recht geben, daß biete Kommission doch sicher einen Mißgriss gemacht bat. baß ste die Zell des llntenben Dollarkurses zu einer derartigen Ueberböbung des Milchpreises lich herausluchte Das mußte Verstimmung Hervor­rufen und hat sie bis zur Erbitterung aus- gelöst Ich bm ber letzte, ber verlangt, baß die Landwirtschast ihre Produkte halb verschenken soll, aber he soll he bvch auch nicht in einer Zeit, In ber anbert lebensnotwenbige Artikel um mindesten nicht teurer werben so erhöhen, wie der Milchpreis am 25. September non 4 Millionen aut 7,5 Millionen Ltallprets erhöht wuide Ich weiß daß der Kleinbauer an dieser Festsetzung unschuldig ist Aber ich möchte feinen Ltanbesvertrelern und den Vertretern berDrvß- wi'.'.schasten doch anhelmgeben. zu bedmken. daß sie emc ganz laliche Politik treiben, wenn sie glauben, ber erzielte Dewi an sei von reinem Au Yen für sie Sir erzeugen ein: Degenstimmung gegen bie Lanbwirtfcha|t, dir dreier letzten Lnbes lrch schädlich fein wird Sie erwecken den An- schein von Auck'lchtsteligkeii. und statt die Inter- effen ihre« Standes z-.t fördern, erwecken sie ,hm fd,aijci Widerspruch Ich sage daS in aufrichtiger Freundschaft für die Landwirtschaft und in der Hostnung daß meine Mahnung verständnisvolle Aufnahme findet

Danz einverstanden bin ich mit dem Einsender in Ar 226 in feinem Hrteil, daß das De- fchältsgebaren ber Molkereien lehr viel zu wünschen übrig läßt Es wird nicht au leugnen sein lunb das will ja wohl auch brr Einsender nicht!, baß die Molkereien nötig sind für bie Lieferung einwandfreier Milch in die ÄtaM Der jrr.hn frirrn unb witei l>^hf♦(^n

big liefern Aber di aus vielen Kleinwiilschallen literweise zulammengekommen« Milch bedarf der delrnderen 'Behandlung, wenn sie wirklich ver­wendbar in bie Stadt kommen teil Es ist auch ohne weiteres ver>tändlich. daß die Molkerei ver­dienen muß. wenn sie bestehen soll Aur scheint es mir sehr bedenklich, wenn eine Molkerei allzu gewinnsüchtig ihien Betrieb gestaltet Der Be laller d.-s EingelanotS .Unsere Kinder schreien nach Mil t" erhebt dir Anklage daß die Molkerei ich meine nicht eine einzelne, sondern ich meine die Gattung - zu viel Milch in andere Produkt: verarbeitet ।verkäst - verbuttert>. Io bat) dte Milchzusuhi in bte Stadt ungenügend wird Das scheint mir auch der Fall zu lein Unb da« Motiv habe t<t genannt allzu übertriebene Gewinn­sucht Die äußert sich betenbert m den Sagen vor lebet Preiserhöhung Da zeigt sich dir Molkerei recht ahnungsvoll unb scheint schon .Wind be­kommen zu haben ' Da ist auf einmal ferne TEutier kein Käle mehr ba, und sofort mii der Erhöhung ist .alle« da" Wie rch. wird aud mancher ander« solche Erfahrungen gemacht Haden Ich glaube, tixim sich die Behörde biefe Mißstände einmal besieht, daß bi: Molkereten belebrbar sein wer­den Die Behörden sollen sich aber endlich auch einmal und zwar nicht nur bei ber Milch, sondern auch bei ben übrigen Protaikten, die vom Land m die Stadt kommen iErer. Butter ovrnchmen. dem Zwischenhandel recht genau auf die Finger zu sehen Ich erinnere an die vor kurzem tm .Siebener Anzr.ger" In dieser Frage gemachten Äu-fuhrungen Bi« jetzt hat man noch nicht den Eindruck, al« ob die Polizei (ba« Kreisamt, sich dieser wichtigen Frage hinreichend annehmen wollte. E« muß aber unbedingt ge-

Tour wird beöörtXUeerWt« test gestellt werben, wo ber wirkliche Ledensmittekverten^er »a tachen ist Dte Polizei f* sich einmal bte

Dörfer an, au« bepen die Butter loNgelchtotz« wird, sie fontrolUefv von Zeit zu Zeit bte Bota- böse unb mach« ihre Feststellungen Dte werfet eine Unterlage geben können für bie Erwägung der Mittel mit Denen man der Milchnot fteatm kann und steuern muß Man horch« cmmal auf ben abendlichen Sesam, der Milchzentrihigen

Aber bei allem k*i man g - recht und weife einem Stande nicht Wucher vor. der gewiß wie ieber Stand Elemente hat. die .nicht genug bekomme«, können" der aber doch auch ein Aecht Ixit. d e Derdtenlte au > Ieiner Produktion «u icben, bie ihm sein Weiicibestehen ermöglichen Jlian tue doch nicht te al« ob Wacher eine Pitan>e frf. die nur außerhalb der Stadt gedeihe Auch do t g'bt c« Wucher mit leben*- nrtrnentiqcn Artikeln genug und übergenug Was lur ein Hnluq wird eben getrieben mit der Trilarberechnung, weite Unteifchiede gibt es tm Pieile deolelben Artil.'l« Ich ta.ilte vor Tagen < men iiuheien Id-Psennig-Artikel in dem einen Laden für 900 000 Mark, In dem anderen für 3 Millionen Mark Ich glaube nicht mehr an da« Märchen, daß ber Wucher nur auf be in Lande sei

Das Deutsche Volksopfer.

In der Selchäslsstelle des .Dießen et Anzeigers' wurden für unsere bedrängten Volksgenossen im Auhrgebtet und am Aheio weiter abgellefert

Ungenannt IW. V A 150 000 Angestellte der Fa Dg. H«nnr Schirmer 110 Aat«> 62 250 000, Bezirksschule VI. M 3 722 000. Buße in einer Pr t alllage durch AechtHanwall Leun 2vW0 000, 5tlaf1e Vlb BezirMchute 8 000 000 Mark

Den Gebern herzlichsten Dank! Weiler« Spenden werden in der Geschäftsstelle be« .(Siebener Anzeiger«" angenommen.

Vornottzen.

Tageskalender für Mittwoch. <3iabttbeater 7 Uhr ,!>>haim>sseuer' Deutsch« Volkspartei 8> t Uhr tm DewerbehauS Vortrag von Pro! S ch > a n über die gegenwärtige Lage. Lichtspielhaus. Bahnhofstraße .Time iS monetz" unb .Er al« junger Ehemann"

Au« dem 3tabttbeaterbureau wird un« geldji leben Wegen der hohen chvnvmr- forbcrung der Saite kann am Freitag bie Opern- ouHuhn'ng nicht statisinden Es wird daher an diesem Abend, w e vorgetehen. Ludwig Thomas Komödie Moral" neyebe1 werden

Dilsenschaftlicher Flugsport- verein Morgen abend Versammlung (Siehe Anzeige >

Gaff Örn ft Ludwig Morgen Bunter Abend

Mandolinen- unb Gitarren- D « r e i n .Aeapvlita" Aächlten Sonntag Konzert Anderes im Anzeigenteil.

* In den Auheftand getreten ist am 1 Oktober, aus sein Aachtu-fei. der Bureau- birettür bei der Prvbinztaldii<ft>vn und dem Ä:Ti«amt Gießen, Rechniingsrat Eduard Schis f- n i c Dem scheidenden Kximten wurde für seine langjährigen treuen Dien'te dir Anerkennung deS Staate« ausgesprochen. Die früheren Dienstfahre brachte der verdiente Beamte bei den KreiS- ämtern Schotten und Offenbach zu Seit über 30 Zähren wirkte er in bester Harmonie mit ber ubngen Beamtenschaft, hvchaelchätzt von sein>.m Vorgesetzten und lehr beliebt in der Bürger­schaft hier in Dreßen, In den Kriegsjahrrn erhielt er in Anerkennung seiner Verdle.ifte ben Titel A.chnungSoat, und vor einigen Monaten wurde ihm die Amtsbezeichnung .Bureaudirek- tor' beigelegt DaS lein gute Verhältnis zwi­schen AechnungSrat Sch iss nie und den übrigen Beamten der Verwaltung wird in der Fortdauer der herzlichen Snmpathie auch über die Zeit des gemeinsamen Arbeitens hinaus zum Ausdruck kommen.

* <3leuerfä(Iig?eiten. Hebermorgen, am 5. Oktober, ist der letzte friftgttxbte Zahltag für folgende Steuern Die erhöhten Vor» on«*abtunqcn aus die Einkommen- und Körpeo- schastssseiiern für das Vierteliahr Oktvbei Dezem­ber 1023. die Ahein- und Auhtabgabe für den gleichen Zeitraum, die in der Znt Dom 21 bis 30 September embehaltene Lohnsteuer, die Ab­gabe der induslriell«'' gewerblichen unb Handels­betriebe (Betriebst,l>gabr i Wie wir bereits mit- geteilt haben, erhöht sich der Multiplikator für die am 5 M ,'Hlt« fällig werdende Voraus- zahlungsrate auf die Einkommensteuer der physi­schen Personen von 4<Ä auf 30 000, für die nach dem 30 September ds Is fälligen Voraus­zahlungen auf die Kn-r-erfchaftsfleuer von 600 auf 45 000 Hierzu t tt die Ahein- und Ruhr- Abgabe, die bei Elnzelperlo -en das Dopvelte unb bei den Körperschaften die -Hälfte dieser Beträge ausmacht Zur Vermeidung der sehr hohen ot?ucrnraten iit teo-'m Dteuerptlichtlgen dringend anzuratea, sich unaefäumt seiner Verpflichtung zu entlebigra Bei Einzahlungen durch die Polt muß die Abführung der Steuerschuld einige Tage vor Frisiablauf erfolgen, da die Steuer nur bann ale pünktlich gezahlt gift, wenn sie am letzten Fälligkeitstage zur Verfügung oer Steuerbehörde ist (S heutige Belanntmachung

D > e Buchdruck-Schlüsselzahl. Der Deutsche Buchdruckerverein teilt mit: Die Schlüsselzahl für da« Deutsche Buchdruck- gewerbe ist ab 3. Oktober 3 600 000

' Der Kleinverkauf-Preis für Milch Ist von heute ob au 12 1 Millionen Mark für das l^iier fest gesetzt worden

A*e u e Zähergebübren gibt daS Elektrizitätswerk im heutigen Anzeigenteil be­kannt

ADV Wertste ft ändige Zuständig, keitsgrenzen bei der E'senbahn Bis­her rmirbei. die Meistbeträge übet die einzelne Eisenbahndienftsiellen febftänMg entscheiden konn­ten. von Zeit zu .,c't der Deldentwertung an gepaßt Seit Mniuhrung der wertbestantxgm Tarife bei der A.-ichsbahn lind auch die'e Zu ftändigkeitSgrenzen wertbeständig festgelrgt wor den. und zwar entscheiden br der tMcb g mg von Entlchädigungs- und Erstattangeanträgen dir be- trieb8birefHtwien. Aemter und InlpekiIonen selb­ständig bi« zu einem Höchstbrirag: von 300 Mk. die Guter- und Gepäckabfertigungen bis 30 Ml Diele Beträge lind jedeomal mit der jeweils gül­tigen SchlSsfelzchl des AeichSbahn - G u t e r verkehr« zu multiplizieren

"AeueAuowelsezumVerkehi mit dem besetzten Gebiet Das Kreisamt mach! rm neuesten Amlsverkundigungsblatt daraus auf- merksam, daß dte früheren gelben Perional- Ausweife, welche für de u t' ch e Ctaat*mgrb6nge