verkauf in der Stadt auch bdterfytn unter» sagt. Ss wtgt sich immer «ehr, dah die ^ran^olen systematisch eine Hungerblok- labt durchführen wollen.
;Jn Herne wurde nach einer Meldung de« .Vorwärts" bafi Aa thaus m Ui» «ürtsch besetzt. 'Beamte und Bürcer werden mit Gewalt am Betreten de« Autdauses gehindert. Durch diesen «tuen Gewaltakt wird die Bevölkerung von Herne schwer aeschüdtat. Geld für die täglichen Ausgaben tonn nicht mehr beschafft werden. Die 21myih! m3 von Unterstützungen an Arme, Kriegshinterbliebene, Kleinrentner und DSchnerinnen ist ac- Hört. Durch die aewaltsame Schließung der städtischen Sparkasse werden insbesondere die kleinen Leute schwer betroffen.
Recklinghausen, 2. März. (DTB.) Heute vormittag wurden, laut JW(n. Ztg-, vier Glsendahn«. die mit dem Transport von Lohageldern unterwegs waren, von den Fran- V>ltn abgefanaen. in einen Kraftwaaen gebracht und verschleppt. Hierbei sind 6 0 Millionen Mark Lohnaelber, die für di« morgig« Löhnung der hiesigen Eisenbahner bestimmt waren, fort genommen worden.
Frankfurt, 2. Mürz. (TBXK) Zur Lharokterisleruna des französischen Boraehens wird uns von halbamtlicher Seite folaend« Aotlz zur Verfügung gestellt: 8In Reisen- der aus Aeuwled, der gestern von Friedrlchsveg nach Dietzen über Limburg reifte, wurde mit den anderen Mitreisenden in Diez von der Zollkontrolle scharf durchsucht. Er hatte für seine Resse ein neues Hemd, einen Schlafanzug und ein Paar neue Sportstrümpfe mit. Diese Sachen wurden ihm von den Zollbeamten abgenommen. Auf seinen Einspruch hin wurde er von farbigen Franzosen mit Waffengewalt aus dem Zollraum hinausgedrünat.
Die Gisenbahndirektion teilt uns mit: Auf dem Bahnhof Kasbach der Strecke Linz - Altenkirchen verlangten die Franzosen heute bi« Destelluna eines Sonderzu^es für einm frantzSslschen Offizier mit 400 Mann zur Beförderung der Truppen nach AlamurerSfeu). Die Zuggestellung ist verweigert worden.
Main^ 2. THn. (DTB) Aach dem -Mainzer Taaeblatt find vor einta-n Tagen Heben Z 0 lIbe amte aus der Abteilung für Derbra'chssteuern von den 5tan*ofen Der» b a 11 # I morden, ebenso zwei Zollbcumte aus Dem Hiuptzollamt Mies da den Semei wurden sechs Postbeamte von den Franzosen kftgcnom- men darunter zwei Mitglieder des Sire.lkomttees. Aach der .Mainzer Boikszeitung' ilt der Ao r» sitzende des Gewerkfchaf'. slariells Miesbaden beute früh aus gewiesen worden. Seine Familie muh Innerhalb von ol:r Tagen das besetzte Gebiet verlassen.
(Ein Aufruf des deutschen Eisenbahnverband».
Berlin. 3 März (Dolff) Der Vorstand des Deutschen » i s e n ba h n e r ve r b a n- des Hal einstimmig beschlossen, folgenben 3 u f • t U f an alle Eisenbahner zu erlassen
Die werktätige Bevölkerung bat in dem 2b- wehrlamps gegen den sranzk>!i!chen Militarismus einige Wochen hinter sich Reben den Bcrgarbet- tern steht das Personal der Berkehrsdetriebe in vorbersler Linie und oerteiMgi sein Aecht gegen Willkür und Gewalt. Die Franzosen und Bcl- 6ter sind angeblich als Freunde der Arbeiterklasse 1 das Ruhrgebiet gekommen Mil liebenswürdigen Aedensarien und Versprechungen glaubte man die Mallen gewinnen zu können Die aus- geflärte Arbeiter- und Beamtenschaft war sich von Hotnbcreln bewusst, was sie von dem frenCe i Militarismus zu erwarten hat. und blieb fetz Dann zeigten die fremden Eroberer ihr wabresGeficht. Die Aeilpeitfche kam zur Anwendung. Mißhandlungen. Btrhasiungen und Aus- Weifungen ohne Rückslch« auf Frauen und Kl ider, Kranke und Gebrechliche ereignen sich täglich Die Brutalität übertzeigt alle Grenzen und Hai den Gipfel erklommen in der neuen Vererb» nung Ar 14? der Rheinlandkommisiwn Unter Androhung der Tobestz raf e sollen die deutschen Eisen bahn er in den Dienst fremder Ge.nall gepretzt werden TDer durch eine vo, südliche Handlung oder Enthallung den S Icnbabntranerort gefährdet. wird mit dem Tode bestraft. Der de, Eisenbahnverkehr in schwerer Deise oder für lange Dauer unterbricht, wirb mit lebenslänglichem Zuchthaus oder Gefängnis betzraft uiw Das dürfte das Ungeheuerlichste und ® r a e •
Unter dem Zreiheitzbaum.
Aoman von Clara Biebiz,.
M. Fortsetzung. (Aachdruck verboten )
.Und mich zur Tugend bekehren," lachte der Hannes .Die Müh is verloren" — bas Lachen war nicht gan» echt —, .dazu ts et zu spät!" —
Zulle Blasius hatte am anderen Morgen fchwer Abschied genommen. Denn Ile ihren Han- *w* nun auch nah wahre - es war gar nicht so Weil, nur ein paar Stunden über den Berg nach Pünderich - so umhaltze sie doch ihren Skrämer- Zakob. als wäre es auf Aimmerwiederfechen. Und der weinte auch fast.
Sein Kind hatte der Baker vielmals geherzt und gtfüfU Dann baue er sich Mgertflen und «r lünjfjm und led-m. der ihm begegnete. von Kinern Kram anprellend. feine C trabe gezogen Zuerst war Hannes k-fümnirri ach es war doch seht traurig, von Zulle und seinem Hänneschen sich trennen zu müllens Aber bald p'tis er sich eins Die Aussicht, morgen schon in das schöne Sommerhaus etiylet*nn»u können, war lockend, dafür lieh «an sich JchrM des Edinger Predigten gefallen.
16.
Die französischen Herren zu Koblenz langweilten llch Sie ballen zwar ihe, Theater, aber erste Kräfte waren daran nicht tätig man war von Paris her Besseres «wohnt Zudem hatte man es satt den ganze. Dinier Immer dieselben giauerit-nrnfr Drs Theater fhtg an. ieer z« Win. Den, Prä'eken lag davon, seine Herren m Amüsieren. Die Panter Tängerin. die beliebte •«Ule Besins. gaft irrte seit Monaden i, der Provinz herum — letzt war sie tn Metz das wäre eine Zdee. die nun hierher kommen *u Iahen. Seine Herren wurden begetften sein!
kam fte darsiellen voS llch fax der neue, EV 0 cheder Dcltgefchtchte b.sher ettig *ti bat. Offizielle« Bertre.ern et el ar >hen Kultur- ovlkes blich es vorberol.e.i. eta 'olches De»t - malder Schande aulzur.ch.en Dir appellieren an das G .sns en bet 3tU. an di« »i»rx- bahnet ww ihre Organff ’i.nrn 1* Ja- wb 2L:e- lande und fordern fte im Lame» de. Heef^lkt .tt und HurnaMlläl an*, lhrc Stimme z 1 cr hetzt ' gegen die Barbarei bei f.Lrzö''ch-ddgllche» Mi i.ar S- mus Der <?Laube an t ■ Mentchpeuc-^ch e u.iddte Böllervertzändia-ng tad nicht cdttft Derlei durch die rpche Gewalt D« frte^llche Arbeit hat ein Aecht auf Schutz in der g -filleten Dell An unsere Kvllrgen in der gefährdeten Zone richten wir dm Appell, die bisherige m,fterhaft« Haltung auch fernerhin zu bewahre. De Hllte und der Schatz der O'.gantsmttmen find ihnen sicher, die Stzmvarhren aller Menschenfreunde der Kutturwelt dürfen ihnen gewth fein.
Golländisttzr ®?rnf<fifnlifbt.
Aach einer Meldung des .Vorwärts" betreibe» die holländischen 2rb itetf.xi e ei* weitgehendes Unter tatzuagswer.' far die 2 btler tel Ruhrgeb,«is Detter hoben fle «ich be eit erklärt, 200 Arbeiterkinder teS Ruh gobicts fix mehrere 2>«t>cn in T»llr«d an re f g^n. Xiher» tarn ifl von ui erer 6 t-e eine f amml ni bi^eki- lel worden, die zur Be.forg-ing Ckx Kinder Im Ruhrgebiet mit Milch dienen soll.
Retchsdrntfche Kinder in der Tschechoslowakei J
Die das ,B«l. Tageblatt" au6 Prag meldet, bat der sich choNffwakisch« Minister des Zn-tern den deutsch m Abzeordneten versprochen, bah 4 500 reichsdeutsche Kinder in der Tschechoslowakei au genommen werden dürfen.
Etkranknng des Botschafters Dr. Mayer.
M ün chen. r. März. (Dolfs) Der deutsche Botschafter in Paris. Dr Mayer, muhte sich b ule rn der ch rargischrn Unlve sltälsllinik des Proscsior» Sauerb uch einer schweren 2a» aenvperation unter z ehen. Der Zustand des Kranken ist gut
Aus Dem Reiche.
Aus dem Flnanzpolltifchen Ausschuß des Aelchswirtfchaflsrats.
Berlin, 2. März. (Wolff.) Der Jlnan-polltlsch« Ausschutz des AelchSwlrtschaftsrats be chästl^te sich mit der Anfrage Bernhard über die un- trrvention der Ar 1 chsbank. Die Berhanb- lungen wurden für vertraulich erklärt. Zufam- mcnhünnend damit stimmte der Ausfchutz dem Entwurf eines Gesetzes über die Ausgabe der Dvllarschatzanwetsungcn unter der DorauSsryung zu, datz ihm die AuSführunas- bestlmmungen zu dem Gesetz vor chrem Erlaß zur Beaullichtung vorgelegi werden. Bel den anschließenden Bercuungen über die Heranziehung von Urheberrechten zur Ber- mvaenssteuer, die gemeinsam mit dem Ausschuß zur wirtschaftlichen Förderung der geistigen Arbeit stattfanden, wurde einstimmig ein Antrag ange.wnnnen, demzufolge das Urheberrecht kein Dermügensobjekt ist und In* folaedessen als Träger regelmäßig wieberkeh- renver Nutzungen nicht In Betracht kommt. Der gleiche Standpunkt wurde geltend gemacht yinslchlllch von Verträgen, die die Verwertung von Patenten, Gebrauchs- und Ge» schmacksmustern zum Gegenstand hab«.
Aus Stabt und Land.
Gießen, den 3. Mär, 1923. Das Drntschr Bolksopier.
Zn der Geschäftsstelle bei .Gießener Anzeigers" gingen für untere bedrängten Volksgenossen tat Auhrgebiet und am Atzein weiter ein:
M. Aube 5000. Bon der Schrlc zu Aeis- litchrn 8000. 3. P.. Lang-G5ns 2000. Ludwig T «tlther 500. SHülcr und Schü'.eri men der (auf- « misch'» For b Idungsschulc 22 220 Ungenannt 14 750. Gesh 2-fcr 510. Dte 2e zte. Beomlen Mib *4)x>eflfm der chlrurg. und Odren-Kliniken (1-Xale) 140 400. P 2lltnbod. Gi hen (2 Gabe) 2090. Poliaetarnt iSühneqclder < 500 uib 3000. ML-1 tum ber Stabtknab.-nschite <2 Tuui 9’ 00, W re Mädchischuse Kl VII ,3 70XX Kl VII 2 fcor Erlös einiger Spielabend: bei einem Mühl-
Die Tänzerin war nicht gerade sehr erbaut von bet Bitte des Präfekten, nunmehr vi« Stabt Koblenz auch zu beehren Diese Bitte »ar. a>.m auch verblümt, ein Seft-bl. als gute Acpiblika- iwrin hatte sie einfach die Pflicht, Ibn in der 2utübung seines Antes zi utterfrühen. Als Bonbon wat eine große Gage in Aussicht gestellt. Zudem tafle es sie, zu den schon in ihrem Besitz befindlichen 3utreten sich noch einige neue Hinz 1 zu erwerben Die Tänzerin machte i,ch auf die
Die schöne Betzris lehnte beyuem in den Polstern einer geräumigen Ac »ekutsche. Ste hatte den Aetfeschleicr der sie bis an die "2a«n verhüllte, abaenemmen; unterm Bandrau hing das rölllch gefärbte Haar bi gedi^ten kleinen Löschen m 6Um und Schläfen, unb eint atvhr Lockt tingelte sich aus dem gtiechtfchen Knoten am Hinterhcurt Dir Tänzerin schaute g'.e chgültig durchs Senft et tmb b.truchtefe a is la iter Langeweile die Moteflandfcha't.
Die wir ie d t bei b efer unfveundsichm Dttte- nmg schön Rechts der .Fluh — drei» Dellen tn einem glatten Stahlgtau dahing teilend — l,»ks schrrsfe IWrar. unten nackl-fel ig oben von bufr tem Halb bekrönt. 2b unh zu eine Burgruine, kühn und verwegen über einem sich duckenden Dörfchen, weihe Karellchen zwischen 'chwirzen Tannen, stelle Otatienfire :t. mehr für f tannbd- freie Ziegen geeignet als für beu.tbe Dali«.
Die Tänzerin »Lhn„: ach Immer dasteide! Schon Tagt und Tage unterwegs, bd Lacht schlechte eubergen mit barten Beilen anb engt- b<Utm Stuben, and da« biete ewige, eintönige Sabri! ,Mon Dien, hätte ich doch dtete ocr- wünsch« inthetion rich encenrmrnenr 3e stieß mit den atlasbefchudten Fü^-Ten ihrer Kammerfrau, die ihr gegenüber te\ Ui bte Sche rbei«.
Heimer 3CCC. H B 5000. G H 5000. Bürgermeistern Äüdd niShaafe« 13300. F.rma Dstebm He mt-rt <gr 2 Äa.e 20 000 Pter^e andl^ng Aua Fr nSbo f 200CD. L. H. BorsLo f 3.00, Asrl ?ufr - b H v'ueg ■ II. ur.j deren jteoetter. Holzbecm 22 000. Akte t.uex ter Fo. Georg 2p>d Baustelle Serie;: 213M ber Bau teile Eder tobt 14 346. Dich Herr. Gtehe» 5000. L E.H S000 Mark
Gedrn, hertzsich".« Dank' Deitert Spenden werden in der G e I chä »t s st «l 1 e des .Gieheuer 2,zeigers" a genommen
(*m Work in rrnftrr Ltntide.
Die Fran zoten häufen Gewalti r.' auf Gewalt- tat 3j> . .rhönmu Maße steigern sich die seindltchen B.utal.täten gegen unser« Landstelle ar Otl?chrachlgedtei u«b m den 2bci*Ianben. D'e Dell schw igi zu heten Greueln, bat Delige» willen hat für die leidenden Deu.f chen noch feinen ?.aum Ihn Io mehr ist es die Pkltch aller Deutschen an u-2c!«tzten G.b.et. den bedrängten Lei- der.den weiterhb, brlzutzehen. |a unsere Hilfs- anftreng-ungen zu fingert, denn dte Etendswelle dort drüben wird irn ner grödec.
Die Baamienaulschüsie bd den prtuhllchen Zen ralbcHörden hid.7.1 b f-'o frn. eint zweite Sammlung für das Deutsche Bollsopfer zu vei an stallen. Der Beschuh ist aus der Erwäg i*g entfranchcn, daß ein Ende des schoeren K impfes der Ruhr- und AheindevölHerrng noch ntch ab- sehen ist und darum eine einmalige Spende nicht genüge.
Folgen wir auch in Giehen diesem Bei- Cteber. ter es irgend» e ermöglichen fann. eine neue Opferfpende seiner b.sherigen Gabe hinzu usügen. tue es schnell inb reichlich Er fefdgt damit die deutsche 2bwebrfronl immer mehr, er hilft dem Ba.erland! Die deutsche Einheitsfront muh unter allen Umständen gewahrt bleiben und alles drangefetzt werden, unserem Aechlt zum Siege zu Dtt’ydfen. Den Franzosen darf es nicht gelingen, einen Kell tn untere Leiben zu treiben, sondern wir müssen im Bewuhlsellt unseres vollen 2 e ch t e s mil unseren geistigen und wirtschast» leben Mitteln die mil Lügen locker zusammengefügte feindliche Front zertrümmern. Untere Sammel stelle Ist eur Annahme weiterer Geldspenden jeteryii bereit
Das Nidderkrastwrrk.
Am Mittwoch. 29. Februar, fand «ine Besichtigung del feiner Bvllendun, enigegengebn en Ai dderkraft Werks durch den Prvvin- zialausfchuh statt Besondere Bedeutung erfuhr diele Besichtigung dadurch, bah ber Stollen, ber durch den die Täler der Aidder und del Hittersdachrl trennmben Bergrücken tmr/f ibrt, um Ut Dässer be d r Täl r zu vereinigen an diesem Tage durchgeschlagen wur -e. Der S ollen bietet jetzt eine Hertz 1 nd u n g zwilchen den beiden Tälern, die von den Teilnehmern der Besichtigung auch zum Be'uch der 2 lagen Im HillerIbachtal benutzt wurde. Das Kraftwerk und leine Einrich sind fowett vorgeschrtllen, dafr es möglich ist. In kurzer Zelt wenn auch vorläufig nur. einen Teilbetrieb aufrahmen zu können. Aach 2b- fL'uh der Besichtigung folgte der Provlnaiala is- fchuh ein« Einladung der Derkslettung Der 2u- derusfchrn Elfen wecke in das Kasino.
flöritrrr Brikritke zur (Ormeie- wirtschaft Cbrrheflrn.
3m Kreise Glehen sind der Gemeinwirtschaft Oberbelfen Leiter le geirrt n: Mlendorf a d Laim, Bellersheim, Ebe.siadt. Gl.rb.mt .ich. Groß n-Cmben Grän erg 3n ei e 1, Älein-Cinben, Canglborl, Cinbenftruib, Aon ten- roth, Otbombofcn Löt >ge3. Saasen. S.angen- rvd. Datz mborn-Stelnberg
Aus den ü'^rlgm Teilen btv Provinz liegen rfei 'f 1H8 za tret $• we t re B Itr tt e klä u i en do UeLewü t-t die Bewegung Im be ten Fon- schcerlen.
•• D le Direktion des städtischen Elektrizitätswerks ersuche durch eine Be- fannhn vf mg tn unterem ^eiligen AnzeigenteU die Stromabnehmer, auf f dort tat Aoserli- ffurfl der D 'd rhed« des Derkes bedach: »t sein. Der bm Kaf Irrer allzulang« warten iaht, teil dafür künftig tetra brzitzlen. De D?rkdirek!ion emvllehlt Im übrigen die sorgfältige Beach ung der folgenden Anregungen: Sofortige Zahlung des StrvmgeLel tn bar. oder mittels Schnl an den ErhB.r Bei Ausstellung von Sch cks den Hausfrauen das Ae-ch: einzuraume.i. diese Schecks zu unterfckneiben, denn gerade h er gehen dem Derk viele Klagen zu, daß ber Erhrder Io lange habe warten müssen. Keinen Scheck aulstellen, für den f.4*t Deckung vorhanden ist. Bei Zahlung auf Pritsch ck genaue unb ke iilich7 Angabe, für was die Zahlu g ist. 2u)bewa-rung ber QiU-
Di te gähnte auch Madame halte ganz rech«, man hätte di.se 3a >rl nicht u ternehmea sollen. Di: Anslr.-n.u g.u solcher L.is« axirea dal Geringste, dafür Var man ja jung, die Zuarmd fbettet aller Anstrengungen! Die Kammerfrau, eine schon recht rette P^rfon, warf sich In dte Brust Aber die Langeweile. vH. Mete Langeweile, die war nicht zu ertragenI
Sie gähnten beide um dte Dett« Unb nicht einmal ein kleines Abenteuer nicht eine Imotion, die zerstreute, kein Kavalier Lus der ganzen Leise kein ManMbild. dem es sich Derlobnl hätte, auch nur einen Blick zuzuwerten.
Die schöne ttedlte zog den pelzgefütterten Aeitemantel. der ihr von ben Schubern gegllttee war. fröstelnd üb« ihrem Bute' jutemmer*.. von dem. der Mode gemäß, ziemlich viel unbedeck! war. Etn Schtuer lief über ihm famtig« Haut. .Die It5n wuh «s jetzt bet uns tn Paris fein, viel wärmer viel fonnig«' Oh. 1* ll-gte<fdt Ste klagte laut unb begann dte Hände zu ringen, deren pi get von Lingen funie»t<*i ^.xv
bi brr hatte has Aecht und die PU^chc. einen Jing« mit einen Atng zu fchmücken: u.rd da es der Liebhab« viel-- waren, jxirm t# auch der 2Inge viele, sie hatten kaum Platz mehr an den 8* Steern.
Herrin und Dtenedn erfchäpsien sich tn Lamentationen. Xem von Paris za fdn tut schon ein Unglück, aber nun gar hi« in Sand Meter Darbaren eitern Land tn tem es nur Manns- bUber »ib ab« feine Ä iDal crt — da ein Auck Der Dag« dielt plötzlich an Lauter Dortvechtel.
Der Kutsch« auf dem Bock fchrte und peitschte auf dte Pserb«. d« Keine Ihen«. der neben ihm 'ah. fchrte a»ch fte schienen 6tritt nu jemand zu hoben Da — eta Knall! Man schob' Das war da7? 2u^kreischend verbarg dte ÄaauiwrfruM ihr Gesicht mti bar Manteteiptet
uznqftortt am Zähler Ztllafsimg des »rixtenb zam oäb'.et zu jeher Tageszeit.
•• Prämien für die Freimachung von Dohmuugeu- Die uns von amt.ich« Ttugrtedl kxrb. ft > -
ltche Ste g nin-i der 2>o -nunjIm eien und ber e ,-r,jK«xuabg«bt te ot 3m H »blick darauf machen wir auf Me im heutigen Anzeigentesi «-tbaUflte Detanntmachung des Dodn» grämte tefo-ber» cutmer! an. Danach knrn DOM»! g5- tr had« m, Me bece.1 s»d. ihre Dobnungen bem Do.« nasa tii Mtrch D g mg ober A u gäbe del eignen ^ausballl zur Senügun j p tei en et e P.ämie grzo tt T'ttbcn 3e.a «t gröberer Do - nunacn. Me eine kleinere ZBobeung beztede» wo len. können einen Be trag ,u den Uavug * taten e.batten DaS Dodnungsamt weist In diesem Fall ent geeignete klein rc Do mung rmch
" Eine interessante LussteilaAg wird von den Jn:eilichtsanftalten der 21i»eschuie, dem Hankarbe.tslehre. innen- und dem Fröbei- fuÄinat. gtgcnnxic.ig 10 ben Räumen des Ober- tztsilfchen Ku nft Vereins gezeigt 3n reicher Fülle Hebt man dort Hun2tertig:.-iis-Erzeugnllfe der verschiedenste» An und Ausführung^ Me von den Ctbrtrinnen und SchüleNnnen der Anstall gefertigt wurden. Leben gefälila gearbeiteten Kleidern für junge Mädchen tnrft man in reizend« Ausführung zahlreiche Reinert Gebrauchs gegenständ«, Xonfnetarbeiten, Buchb'.nderfachen. Bast- ^-chtert'.en. Babdzeug und Spielwaren m Mel- fettiger An an, viele der keinen Sächelchen sind mil den bescheiden*!en Mitteln, abe. recht geschmackvoll und Peinlich tauber gearbeitet Sept feheüib sind namentlich tn« vom -^andarbetts- lehreNnnenteminar geienigten Arbeiten Sticke- iritn nach ber Latur, Zeichnungm nach Boebil- bein aus dem Oberbc*Tll4>n TKuteum, vatU'dbt in 0 s m d o k H. u 'al ung g > enftän e r te S.riLiecken Scf^'i en Ä.f e ua.mci u»> K e»- ber und Dä'ä.« Ls G.m-eö bet acht«, osiendaN Me Atrssellung eine Urt’unTTnc oon Atbri! und vi.l Be(disteruna für M. übex-nommme Aufgabe. Man erkennt Überall emfW S r den nach deft- mk^sichst« Boll n t^n 1 her Ar'.» t un) wn . uh bter und da mal ein Stuck ist, das ruxD kn-u o5gd<f4vfcTW FrNtgßeit verrät fv ist doch tx» «' überwteidmde Zahl des Ausgestellten von beste - Cu li äl Ais alte FU e l t ein Buh Ne> Ix* Ausstellung lehr cmif-bk-nlwcil. ts-nn sie bietet den «ine Fülle wertvoller An
regung Dte Sch-u ist noch Ms ein'chl morgen. Sonntog. von 11 — 1 und 3 5 Uhr zu Ixfktu^en.
•• Das Fest ber silbernen Hock>- 8«lt feiern morgen das Ehepaar Heinrich Pitz. Ederstraße 4 wohnhaft.
Vornotizcn.
— Tageskalender für Samstag. Stadttheater. 3* , Uhr . Die drei Haulemänner- chen" — Gewersichasisbaus. 3' , Uhr: Aatb» jahresversammlung des Konsumvereins — Ober- real,dm le. 8 Ubr: Mitaliederverfammlung des Bertins Bolksdochlchule Gießen. — AlioNa- spiele. heute unb morgen .Banditen Im rratf* und .Kazan" — Lichtspielhaus. Bahnhofsirahe. beute und morgen .Um Liede unb Thron" — valast-Lichisplele, beule und morgen .Die Go- (id»te des Revolutionärs" unb .Das Mädche» aus dem gvldnen Dellen"
— Tageskalender für Sonntag vtadttheaker. 3*Uhr .Seampoto". 7 Uhr: .Meine Frau, das Fräulein".
HrFen-Nasla«.
fpd. Frankfurt a M., 2. März. Ans einem Geschäft der Kalserstraßt siahl in bet Aacht -um Donnerstag em Einbrecher für 40 Millionen Alark Füllfederdalter, Fülldlelfedern unb eine groß« Anzahl goldener Federn -u Füllfederhaltern. Als Dieb ermittelte man den In dem Geschäft tätigen 22jährigen Wilhelm Schiff, der sich abends einschllehen Heß und dann in der Aacht den Diebstahl aussühne. Abends bot er bann tn einer Wirtschaft einem Kriminalbeamten, den er aber als solchen nicht kannte, einen Tell der Diebsbeute an Der Beamte nahm ihn fest. Später wurde als Hehler der 2-jährige Kaufmann Richard Samuel aus Hüls ermittelt unb gleichfalls verhaftet. Bis jetzt konnten für etwa 15 Millionen Mark geftohkener Sachen wieder herbelgefchafft werden. — Am Hellen Aachmlttaa drangen Diebe tn die Wohnung eines Bankbeamten In der Wolfgangstraße rin upb stahlen außer ein« arohen Summe Bargeld Bettwäsche und Sttzmucklachen Im Werte von etwa 10 Millionen Maik. — Bet
Heutiger Stand des Dollars
10 Ubr vormittags
Berlin 22 T5O, Frankfurt a. TL 22 750.
Drauften plumpsten die groben Kolter vorn Berdeck der Xeikbiite. Die Veltris nh das Fenster herunter tbtv Koller ihre Kolter was ataa mit ihren Kollern vor? Sie trifte mil bv soliderrn frantzölllchen Ausweisen unb Empfehlungsbriefen. es batte ktn Mensch bal Recht, Hand an ihre Koller am legen! Ste schne es l» die leert Lust, kein Mensch nahm Totu vorn tbrrr Entrüstung Sie sah ein paar Twpwr* <tefia!t<n. die flb mit ihrem Kutscher be tu mb; Igi cn. Run bauen sie den überwältigt Der Diener stand auch schon da die Hände Aulirrmeng«jungen anb machte ein weinerliches Tt'
.Des brigAflt», des bfigantsr kreischte dte Dame.
Da final ein schlanker Mensch an ben TBcgen- schlag unb zog den H
Medime •tffulSrt? Stritt nur aus. Euch jefAieM ODfil ult Mir ban ge>»n. bar 35r «ch Koblenz fahrt — wollt Me FreunMi-hört haben, bei uns eie krag k» verweilen. Mi dal Euer Kutfcher z» Koblenz binterbruiy hat. bat mtr ILöfegeld verlangen Zw i.a»iend Fransen Hm" — « betrachtete sie bewundernd — .Ihr wärt auch Atoonsiguutenb wert Sitzt wieder auf." I bett er Dann den Kutscher an. .Jabei zu unb lagt zwei- taafenb Frgtrken sind, von heut ab in vier Tagen, zu bringen nach der Kapelle ans dem Reiler Hals. Über Dorf Reil. Di legt sie hmters AltLrchen Dird da« Geld ater nü M«!erleg: ob« kömmt Pvllzei. ober wird sonst mit Gewalt wat gegen uns urtento**«*. Io *»ß Me Hz« bat bähen. Sie stirb« «er »4*Ji*ni Stund." 3r legte bte Hand auf dte Bedris .3$ lchwör el! Hal Er verstanden, val Er ausrichten foÜF
D« Keuscher baue p«<ianbcn. « hteb voller Angst auf Me P'erte.
(Beilegung folg*)


