Aurs
4400,- 4400.-
;leilicntiiieiT£>eibelbert 20003,-20060.- —, 1‘bllH'P Hülsmann . . 1200J. 12500.- 12000 - 12000.
Dnium
1373.45
1390 ’5 136(5.55
tc.
und beifallsfreudig.
MERCEDES
ByrYDiE Batschari Krone
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für Sonntag, umpolo": kühr:
Bochumer Guh ... BuderuS (Laro .'.... Tcii:>rt)-Viirem(iiitn.
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Slnnlo-Tont -Guano. .
Basische 91 niltit .... (W Ibfdmiibt Ohte'bciiiier Slectrvii döäpier Antbivevfe . volAUcvfoblunn .... litilaersiverke.....
; rbcibennitnlt
Brief 4263- 1376.- 4310- B -'.0 - 88 <750
31 50
46500.-46750,- 45000.- 46'09,-
28.00,-28 00,- 24500.- 27600,-
298.- 215,-
140.-
150 —
43000 —53500,-
9100-9000 - -,- —,-
12000,-12710.-
25000, -26.')00.-262'.0,-2390a
4283.20 3548185
1109,25
443(105
4185.45
6042,65
631,50
2291715
32,38 802,- 683,70
ysntw.'Drkissek . Holland Vonbott VarlS.......
Srfitveh.....
Spanien.... ^falten......
Vlfinbon-Dpott» Dänemark . . . y.oriveaen. . Schweden ... HelsinasorS. . - Neunork Deuisch'Oesterr, Budapest. ... Braa Agram
256.- 115,
19a
28 2.
90,- 1150.
670,-
itvrn rZöo^nung6€tnbrud) m her Mof^lsstra^e | fielen Einbrechern Kleider im Werl von mehr I als drei Millionen Mark in die Hände. — | Am", einer Fabrik an der Ginnheimer Land- stra'ze wurden Treibriemen für etwa fünf Millionen Marl gestohlen. Die Diebe ermittelte man dadurch, dast man an den zerbrochenen Fenstern Fingerabdrücke entdeckte, und an Hanl» dieser Abdrücke langgesuchte Einbrecher ermittelte.
' M a r b u r g, 2. März. Der Reichslandbund für K u r h e s sen beabsichtigt, 1 5 000 Kinder auß dem Ruhrgebiet bei leinen Mitgliedern unterzubringen.
Berliner Devisenmarkt.
(Telegraphische Auszahlung.)
4261.80
3531,15
1094,75
441395
4164,55
60?2,45
628. ".0
22792,%
32.27
798.-
680.30
toclfentirtbener Ö-rgiv»>500,-6600:),- 01930.—• /5*x),— Harvener Bergbau. 121 x) ),-110000,-116i)00k-140 00,- M a11 uic1121 fcberv Ieüen :iü000,—4' iiJDO, - 38259,—37.800, - rialiwerkWeiteregelu 3 «00.-42010,-410 X1.-4NM,- Vauvaüütte 3510 >.-37.000,-3490 '.-,35^!0,- tberbcbinf 43009,-41 KM) -4100a-3 )000,-
üt 6am«tag. rei haulemännn»
3'/s Ubr: Halb- ^Vereins. - Ober» Versammlung deS >. - 2I|toria»2id)t« anbiten im Frack' ß, Dahnhosslrahe, « und Thron". - morgen: »Die De» ib .DaS Mädchen
v"/. Disch. MeichSanteihe 4"/, Dergleichen IPV/o Dergleichen 3"/. Dergleichen
Dlsch.Tvnr-vram.-Anl. 4"/, Preukische Konsol» 4% Hessen 8*;»% Hessen «•/.. besten
Gerichtssaal.
Mannheim, 2. März. (WTB.) Wegen umfangreicher Fleisch- und Butter- s ch i e b e r e i e n wurden von der hiesigen Straf- iamirer z4vei Holländer zu je einem Jahr Zuchthaus und zwei Millionen Mark Geldstrafe verurteilt. Ihre Helfershelfer kamen mit Gefängnisstrafen davon.
2. 3.
90,-
1125-
4239,15 3541,10
1087,25
4351,60
4164,55
60l) i,95
623.50
22543 50
31 79
793.— 675L0
Geld 4195— 1364.— 4240.- 5850 - 8867.50 31.-
ANg. ElekirisilätS-Ges 17 00,-1 10 ,-18000,-18200,-
Bergmann....... 400fU),—37iK) ,—380<a—3M) a—
Schlickert. . . Siemens L Halske. . Malnkraflwerke. .
Adierwerke Mieter. Daimler Molaren. . Hevligenltaedt.... Meanln
MetaNgel. »rankfurr Schubfabrik Herz. . Sichel
An unsere Postbezieher
Der März.BezugSprei» ist für den Eiehener Anzeiger auf
3000 Mark
festgesetzt worden. Durch diePost wurden aber nur 2400 Mark erhoben. Es sind deshalb
600 Mark
nachzuzahlen. Wir bitten alle Postbezieher um sofortige Einsendung de- Mehrbetrages mittels der heute beigefügten Zahlkarte. Rach Ablauf von 8 Tagen müsien nichteingegangene Rachzahlungen durch Rach- nähme unter Hinzurechnung der erheblichen Portokosten erhoben werden. Dasselbe Verfahren gilt für diejenigen Postbezieher, die dieRachzahlung von 200 Mark für Februar noch nicht geleistet haben; sie wollen nunmehr 800 Mark an unS überweisen.
Verlag des GLehener Anzeigers
4260.55 35'8,90
1092,75
4373,40
4185,45
6040.05
626.50
22656.70
31,95
802-
679,20
n.
„ 2. Mrz. 2lui ch-r W tn der i Einbrecher für ! Füllfederhalter, r Anzahl goldener i. Als Dieb er» Geschäft tätigen f, der sich abends in der Aacht den S bot er dann in Malbeamten, den ite, einen Teil der te nahm ihn fest. t 25jährige Kauf» us Hüls ermittelt S jetzt konnten für gestohlener Sachen >n - Am hellen 'm die Wohnung rolfgangstraße ein groben Summe Schmuäsachen im en Dark. - Det
38001),—4 500,—58751V—440 IV tu 000,-6 Oo<V— 7025t>
. 7500,- 6!H;0 - —,— —
107oa-1010). -11900,-11000,- 121 0,-11000,- 12400,-10200, 30000,-304 »0.- -,- — ■
24 04-2 000 - 2200a-23100,
Berliner HandelSges. . öommerA' u. Privaibk Darm k.u Nanonalvank Deiusche 'Jiant......
Dfiuidje Bcrcinsbank Di-canio ISoiunianbit . ‘.'hcinlibant........
Mi leidem. Erebilbank CrOerr. Crediianüali.
Damm: 28.2. 2-8- 9a- 90.jO
Dörsenkurse.
Ornnfhirt a. M. Berlin
Schlutz. Sdjlub» Sih'ufj« Schluß-
Äut» Nur» Kur» Burs
bis 100 000 ML., Seradella. aU 90 000 b« 128 000 Mark. RapSkuchrn 29 000 bis 30 000 Mk., Trocken- schnitzel 15 000 Ml, Kartoffeln, weihe, rote und gelbe 4500 Mk. (fallend auf groh-r Zus ihr). Lauhfutter: Weizen- and Roggenstroh, drahtgeb. 17 000 bS 19 000 Mk.. Haiserstroh, drahtaepreht 14 000 bis 16 000 Mk. Stroh, strohseUgebündelt 18000 bis 19 000 Mk, Wicsenhea. gut. gesund und trocken. Vormahd 20 000 bis 21000 Mk.. Rachmahd 19 000 bis 20 000 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.)
1. März 0mtL No lerfl. Neid Stritt 1207,- 1213,- 9027 35 9072.65
ÄS L-tzx «i/Sd-z pbnunG L. 0|J* den 'hnuna nQ/lClön m der 45 luna inte* ««arbeitet. £
Bude, S,^ W 9 £enftan t tlt Waner und offenbart ?°n ^ibeit unb J?Wne Ausgabe. 3:rcben nach bcft, ^rmdvni.uh ? feine LM doch die ^^eftedien von meinD.>uchdie. denn sie lle lvettvoller An» morgen, ^hr zu befic^lgen. bernen Hoch. 'Mr Heinrich
2. März Slmtl. Notiera. Geld '-Brief 1187,- 11)3 — 890271 8947,30
Erhöhung um 28 000 Prozent angesetzt, gaben baDDi aber 10 000 Prozent bald wieder her. Feste Haltung bekundeten Schiffahrtsaktien und Rankenwerte. Deutschaustralische Dampfschiff stiegen um 13 000 Pro;. .Valutapapiere stellten sich durchweg höher, insbesondere Türken- und Te- huantepee-Anleihen, 4vro$cntige Ungar. Gold- rente gingen nach anfänglicher Höhrrbewertung wieder auf den gestrigen Stand zurück.
Frankfurt a. M., 2. M^ri. Bö rsen- stimmungsbild. Die festere S immung an Effektenmarkt fcLlt auch am Woch nsch^uh an. Die Kurse stellten sich von Ans ng an hö.er. 3m Zusammenhang mit her E l t- te ung der G!£marf> Verhältnisse trat die Spekulation wi der kauflustiger hervor. Lcchb. f ere Umsätze waren in Tür- kcnwerten zu verzeichnen. Im Freiverkehr, welcher lebhaftere^ Geschäft aufwieZ, beme te man ein weiteres An i h?n der Ku''se. Benz 19 020, Drcker-Stahl 20 000, Hansa Lloyd 12 000, Inag 19 000. Am Montanaktienmarkt war die Sen'13 alS vorwiegend fest zu b zeichnen. Unter den Metall- und Maschinenfabrila'tien machten sich verschiedentlich we't re Kur^b f st gungrn beme fbar. Die chemischen Werte irig'en rah ob n Sch'lff- ! fahrlsaktien lagen fest, Bankaktien setzten zu schwächeren Kulsen cin, Glckwowe'le lagen fest Zuckeraktien behauptet. Am Devisen^narkt war die Haltung unverändert. Dollarnoten 23000.
Märkte.
Berliner Produktenmarkt.
Berlin, 2. März. Am Produktenmarkt zeigte sich etwas mehr Kauflust. Die Preise erinhren aber glelch'vohl keine nennend- toetten Besierungen. Weizen und Roggen waren zu den gestrigen Rotierungen von den Mühlen gefragt, das Angebot vom Jnlande blieb aber zurückhaltend. Für Gerste machte sich einiges Angebot bemerkbar; die Amsähe blieben beschränkt. Hafer wurde nach dem Westen und Thüringen in bemerkenswertem Umfange verkauft. Auch der Konsum deckte sich ein. Mais wurde für März mehr Verla rgt. 3m Mehlgeschäft zeigte sich mehr Regsamkeit. Futterstoffe hatten im allgemeinen nur wenig Geschäft, doch schien sich auch hier eine Besserung anzubahnen. Weizen, märk.schTN 44 000 b s 45 000 Mk., pom- merschm 44 000 bis 43 000 Mk. (behauptet), Rog- I gen, märkischen 42 000 bis 42 500 Mt (fester), pommerschen 41 500 bis 42 000 Mk. (fester), Som- mergerste 36 000 bis 38 000 Mk. (still), Hafer, märkischen 36 000 bis 37 000 Mk. (behauptet). Mais, La Plata, loco Berlin 45 000 Mk. (befestigt), Hamburg 42 000 bis 42 500 Mk.. Weizenmehl (100 Kilo) 125 000 bis 145 000 Mk. (fester), Roggenmehl (100 Kilo) 120 000 bis 135 000 Mk. (fester), Weize kleie 26 000 bis 27 000 Mk. (still). Roggenkleie 26 000 bis 27 000 Mk. (still). Raps- 90 000 bis 95 000 Mk. (still), Leinsaat 90 000 bis 95 000 Mk. (still). Biktoriaerbsen 75 000 bis 85 000 Mk.. kleine Drbsen 60 000 bis 65 000 Mk., Futtererbsen 45 000 bis 55 000 Mk., Peluschkn 80 000 bis 90 000 Mk., Ackerbohnen 40 000 biS 43 000 Mk.. Wicken 70 000 bis 90 000 Md. Lupinen blau 60 000 bis 70 000 Mk., gelb 80 000
1071 .1.50 107668.50 106333,50 106.866,50
1384 05 1390 5 1366-55 1'73 ,r
11.5,-1130. - 670 - 670.-
44 ü.-44>O.- 899,— 325.- 260,- ;50— 13 t- 134— 140.- HO.— IGO- 130,-
Handel.
Berlin, 2.Mürz. Börsenflimmungs- bild. Die gestern vielfach ausgesprochene Er- Wartung hinsichtlich groher Festigkeit der heutigen Börse ging nicht in vollem Umfang«.in Erfüllung. Die bei Beginn vorliegenden .Kaufaufträge erwiesen sich als nicht umfangreich genug, um eine einheitliche und kräftige Aufwärtsbewegung 914 bewirken. Zwar überwogen Besserungen um 1000 vis 6000 Prozent, während die noch vereinzelt gebliebenen Rückgänge sich auf 1000 bis 3000 Prozent beschränkten Im späteren Verlaufe erschlaffte aber das Geschäftsinteresse und die Kurse bröckelten ab. Harpener hatten mit einer
Banknote«.
ftrnnTfurt n.Tt« 2. März. Schweizer Noten s>rnnchsiiche Noten Dänische Noten Schwedische No en ^o(i«nbild)e Noten Dentsch-Qelierreich iX 100 Kronen Amerikiniftte Noten lfnniiiche Noten ..........
Zialienifche Noten ^elnische Noten llnnmische No en T ichechosloivakiiche Noten .... Norwenüche Noten Nnmäniiche Noten C vnnische Noten
-72000,-59000,-6S0OO,- 62000,-30 «H—8d( ,00.-33800,■ 343 ,0,-3 KM>0,- 3500 i,-:M'O'V 6400:),—67iW0.—642’A—70090.'
41090 - 44500.- 42500. 435 K),- 7C0J - 7503. - 8000,-81'Kj,- 95 )0.- 90.5a- 97.50.-9500.- 25050. - 25 .00,- 25000, - 26JtTX— 4500 - 4000 - -.-
12000 - 12103.- 1280a- 12500,- 43 )00,- 4000 V- -,—
6750.- 700).- 6503,- 6750.-
8150.- 1'050,- 1050.-
(3n einem Teil der Auslage toteoerportj
Die alliierte Gisenbahnverwaltnag in den besetzten Gebieten.
Pari». 2. OKära. (WTB.) Rach einer Ha- vasmeldung aus Koblenz bat die Interalliierte Kommission unter dem Vorsitz des französischen Oberkommiffars Tlrard die Ordonnanz unterzeichnet, die an die Stelle der deutschen Gisenbahn- verwaltung eine Regie der Eisenbahnen des besetzten Gebiete- einrichten will. Diesem Schriftstück aehen Erwägungen vorau-, die an die Haltung der deutschen Regier-ung erinnern. Ramcntlich werden ihr Sabotageakte zur Last gelegt, die die Sicherheit unb den Unterhalt der Besotzungsarmeen und die Interessen der Bevölkerung in den besetzten Gebieten in Gefahr gebracht hätten. 3m Artikel 1 der Ordonnanz wird dem oberkommandierenden General der alliierten Armeen die erforderliche Defugni- übertragen. hinsichtlich der Eisenbahnen zweckmähige Bvrkehr-ungen zu treffen, um den Bedürfnissen der Armee und der Zivilbevölkerung Genüge zu leisten. Artikel 2 überträgt der Regie der Eisen- bahnen in den besehtenGebieten den technischeu,koms- merziellen und finanziellen Betrieb der Eisenbahn Die Regie ist befugt, Einberufungen an Personen vorzunehmen, doch könne sie durch Son- derentfch:iduugen auf gewissen Strecken oder Teilen von diesen Strecken ihre Zuständigkeit abgeben. Sie steht zu den interalliierten Behörden und Kommisfiv 'en im gleichen Berhältnis, wie bisher die deutschrn Behörden zu diesen gestanden haben. An der Spitze der Regie wird ein französischer Direktor stehen, dem zwei Unterbircfforen, ein Franzose unb ein Belgier, beigegeben sind. Der S i tz der Regie wird Koblenz fein. Dorläufig arbeitet sie jedoch in Düsseldorf. D.e Ordonnanz tritt sofort in Kraft.
Die Schwierigkeiten der französischen Industrie.
P a r i s, 2. März. (WTB.) Wie die „3our- nee Industrielle" mitteilt, hat Ministerpräsident P 0 i n c a r e gestern abend die Vertreter der verschiedenen Branchen der Metallindustrie empfangen. Sie b-itten mit ihm eine Besprechung über Sie verschiedenen Schwierigkeiten tn der Industrie und die Folgen, die sich daraus für die allgemeinen Unteres)en des Landes ergeben können. Der Unterredung wohnten der Minister für öffentlich: Arbeiten, der Finanzminister, der HandelS- mintfler' und der Arbeitsminister bei. Rach dem Blatt sind verschiedene abhelfende Mahnahmen in Erwägung gezogen werden.
Das Gesetz zur Bildung eines Devisenfonds.
Berlin, 1. März. (Wolff.) Im Haupt- a u s s ch u st des Reichstages stand der Gesetzentwurf über die Beschaffung von Mitteln zur Bildung eines Devisenfonds zur Be- latung. Der Reich.finanzminister führte aus, dast im Interesse der Stützung der W-ähi.ung das Reich eines jederzeit greifbaren Vorr-ats an Devisen bedürfe. Die Anleihe Den fünfzig Millionen Dollar solle ausgegeben werden, um die in der Privat- wirlschoft vorhandenen Devisen, soweit sie nicht für laufende Verpflichtungen gebraucht werden, dem allgemeinen Interesse dienstbar zu rnachen. Es sei notwendig, die Anleihe in ausländischer Währung aufzulegen, da ihr Ziel nur erreicht tDcrLen könne, wenn dem Reich ausländische Zahlungsmittel zuf liehen. Die Einzahlung könne unter entsprechender Anrechnung in jeder hochwertigen Währung geleistet werden. Der Devisenfonds soll gesondert verwaltet werden und im Zeitpuickt der Fälligkeit der Anleihe zum mindesten den für die Tilgung erforderlichen Betrag enthalten. Rach längeren Ausführungen des ehemaligen Reichswirtichr^tsminist« s S ch m i d t, der mit seinen sozialistischen Parteifreunden dem Grundgedanken der Anleihe ebenso sympathisch gegen- üb->rsteht wie die Abgeordneten Riesser und Helfserich. die für die Deutsche Volkspartei bzw. für die Deut sch nationale Volkspartei sprachen, wurde auf Antrag des Abg. Helfserich die äleberschrift des Gesetzes in „Entwurl eine» Gesetze» über dir Ausgabe von Dollarschahanweisungen" un'gewandelt und 3b- sfatz 2 tz 1 fwfg<n?ermaßen gefaßt:
„Eine Veranschlagung der mit der Begebung der Schahanwcisungen und mit der Verwendung ihres Erlöses zusammenhängenden Einnahmen und Ausgaben im Reichshiushaltsplan sowie deren Rachweisung in der ReichshaushaltSrechnung findet nicht statt. Jedoch ist dem Rechnungsh.'f deS Deutschen Reiches über diese Einnahmen und Ausgaben jährlich besonders Rechnung zu stgen." Der Gesetzentwurf wurde mit diesen Abänderungen vom Hauptausschust cn eitomm-m.
Bei ter folgm^n W i e be atung über den Etat des Reichswirtschaftsministeriums mach'« der R ichswirtsch-fsministe: Decker die Mitteilung, dast das Reichsk-abinett betr. Aufwertung bet seinerzeit in Gold gegebenen Hypotheken nach eingehender Prüfung keinen Weg habe finden können, um die gewist nicht abzustreitc-ndr älnbilligkeit für die Hhpotfekengläubiger auf gesetzgeberischem Wege zu beseitigen.
(Biebener Stadttheater.
Will und Wiebke.
xhiftfirtel in 4 Akten von Fedor v. Zobeltih.
Diesten, 3 März 1923.
Unbeschwert von j gücher Problenatik und unbekümmert um die Geiehe des lozischm Aufbaus zieht die Handlung die es ungemein an- spimchsio e.i Lustf^ieichens vorüber. Irgendeinen Zwang des Geschehens oder eine folgerichtige Entwicklung weist die kleine, fast alltäglich zu nenntnbe Geschichte nicht auf. Allenfalls könn e man einen Grundgedanken darin erblicken, dast Jugend zu Jugend gehört, aber e:ne innere Rotwendigkeit für die Aufhebung der Verlobung zwiscken dem schon bejahrten Grasen und dem blutjunger Mädel besteht nicht. Dazu sind dir Charaktere zu wenig plastisch herausgeardeitet. Unb so stehen auch die tragischsten Erlebnisse nur im Zeiche 1 rasch vorübergehender ©cntimenta.ität, die rührseligen Stimmungen schlagen jäh in ungetrübteste Fröhlichkeit um. Aber gerade durch den absolut harmlosen Charakter übt das Stück auf den Geg mwar menschen e ns wohltuende Wirlung aus. Er erlebt einige Stunden 'm beschaulicher Ruhe, ohne dast dir angespanntrn Rerven irgendeiner Belastungsprobe au >g steht wären.
Diese Mög ichkeit heit.ren und friedlichen Ge- iest.nö wurdr durch die gestrige Auf ü rung vollkommen gewährleistet. Unter der einwandfreien Spielleitung Karl Volcks atmete d.e Darstellung In allen Einzelheiten den Geist v r ö nlicher Stimmung aui. Auch die Inszcn erung teste <cd]- ris ab von liebe'ollster Sargfalt des Regisseurs. Beso. ders der Schauplatz des ersten Astes, Ho el ersten Ranges in der Grohstadt, war stilecht auf- get aut QLt der Besetzung der Rollen ist ebenfalls nichts auszusehen. Karl Juhnke deutete schon im geschickten Wechsel der Maske die Umwandlung des Freiherrn Will von Preysengk aus einem etwas re wi drrten Afrikasorscher zum zivilisierten Europäer an, der aber doch nicht seine natürliche Derbheit ablegen kann. Der Künstler tzab das am schärfsten gezeichnete Charakterbild des Stückes in allen Zügen wieder. Des Freiherrn ältere Schwester Teresina zeigte in Luise R a m m e l s Verkörperung wohl weiches Gemüt und mütterliche Herzlichkeit, doch wurde in ihrem Auftreten das gräfliche Standesbewuhtsein allzu stark verleugnet. Eine hervorragende sünftlerischr Leistung war der Graf Rehr Georg | Hedings. Er bildete als vornehmer Diplomat rnit feiner Reigung für philosophische Studien den au'g pr -gtesten Eegcnfatz zu dem nüchternen Fr i- i/TTin von Preysengk. Auch seine Liebe und Resignation wirkten tief und echt. Kitty Franke ,ab die reife Frau Leontine von Heldmann ge» aadt und sicher. Hans Frvmmann war als Otto Hübner von gesunder, jugendlicher Frische. Rur legte er etwas zu sehr Gewicht auf einen forciert schneidigen Ton, den man als Eigentümlichkeit des früheren aktiven Offiziers anzusehen pflegte, und den man von dem Sohn des bierbrauenden Kommerzienrats nicht unbedingt vor- aiissetzt. Darunter litt die Verständlichkeit seiner Worte. Die junge Wiebke wurde in CläreT ürks Darstellung zu dem lebensprühenden Mädel, das sich aller Herzen im Sturm erobert. In gewohnter ^Neisterschaft betreute Oskar Feigel die Rolle deS Iustizrats Stiehler. Prachtexemplare von Dienern boten Richard Hellb 0 rn und Heinz B e ch st e i n. 2Iuch Else Engel führte ihre Ausgabe als Zofe Trude zu vollster Zufriedenheit durch Gröhe Heiterkeit erweckte Paul 'M e h - n e r t durch eine, allerdings etwas stark aufgetragene, Friseurtype. Karl Volcks Kommerzienrat Hübner war eine durchaus lebenswahre Gestalt. Die übrigen zahlreichen RPrnpersonen taten das Ihre, um den Erfolg des Abends zu sichern.
Das gut besetzte Haus zeigte sich banfbar
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3 00 ’,-33'K)a—3477,a-35')(!<X— 34Hh),-3510',-
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22875 -
22625.-
107625.-
106625.—
1101-
1089.-
1186-
1174-
625 -
500.-
675,-
655.—
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10L50
10350
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