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Nr. 102 Zweiter Blatt Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberkeffen)Mittwoch, 2. Mai 1923

(Eine deutsche Note gegen die Rheinland Kommission.

Berkin. 30 Up^ TBTD) Den Hegie- tm«n öl i <irU Vonbon u-ib Drillet tfl Matti» .'lote ubr?geben eorbe»

Dte Co^befd>4Mgungen. bW tn brr Aach» »m 10L HäxA durch ein» erregte "^.--letnrngv bi ©er Dr Dorten gebArigen Eulen de rg- Druckerei bi Koblenz oorjertommen tour- ba, geben der Jmrr< <n«v Äbr.nkmMmmml- fton aab den ftey" <brn Cflupanoitii befcA rben Inlett *M einer Aeih» l^rwrerUnartne bi die deutscheert4Ubot#n: Der städtischen Pölitz», tn JUWert*. dir 'o'vrt die Hadnbung noch den Urhebern brr Sachdd chädigu ngra In die ^anb genommen hotte, axir d gelungen, einen Unter* Primaner des dortigen Gtzurnaffum» al» vermut - llchen TRlrtAter 'rtt\..-nehmen Gnisprechend den Tto-ff «Driften der deutschen fitrafi»n»4rD4>rb«ung tourt* er sofort dem 'ImiAgrrttX Dorarfübrt Der anrfWrenbe Aichter 2bnt«gen btorni ward vernahm den Horgau beten, lab aber von dem da!) etnd 'betet)/» ab. da nach seiner freien richterlichen Ueb*r*rugung e» an den getetzkichen Totaufk^angen btrrtur fehlte Darauf tourdc am 14 THAxa der 60|äbr Ige Amtsgericht»- rat Wapp wegen dieser tn Ausübung lelnd Aichtevoottd getroffenen Gntscheidung von fron* Cben Polb»rib«mtzm verdöstet und »er rwtluna nach Zweibrücken geschafft Ferner tourbe bei städtisch» PvlizeiinfpeNor Schuchardt. der die polizeilichentnrttflunarn geleitet batte, autaetolef r n Die fron»6fl'-fxn Besatzung»* fiebörben. die in denomnafc'im X.. 0. B und S.. wohl infolge Ihrer Abreiie tn» unbesetzt» einet, di» Schuldigen an der Sachbeschädigung erblicken ra tonnen glaubten, übten auf die litte dieser ®bmnaflaften schwer- flen Druck au», damit sie ihre Söhne Mr Vückkehr tn» besetzte (bebtet und zur Oteflefüing vor den französischen Gerichten veranlagten Der 2a ter de» nm na Haften B. der da» Ansinnen abtebnte, wurde baraufbtn mit Familie au»- aewiesen. Don dem gleichen Schicksal wurde ose Mutter de»hmnaflaften S betroffen Dur die ÖÜern der Gymnasiasten X und O.. die sich stellten, wurden non der Ausweisung ver­schont. Schlietzlich erhielt der Ober rger- meister der Stadt Koblenz von der (interalliierten Adeinlandkommlffion dl» Mit­teilung. bah sie auf Grund der TWrorbnung 156 Driikel 4 beschlossen habe, den der Butenberg- brudetet entstandenen Schaden abschätzen au lassen und die Stadt Koblentz zur Be­za blu na der von den Sachverständigen feft- gesetzten Schaden»summe aus Ms ordern

Zu all diesen Matznahmen fehlt der Inter­alliierten Aheinlandfvmmilston und den übrigen Besatzungsdehörden jebe r Aechl » »itel Di» utenbetgbrudevel befindet sich im Besitz von Männern, bte sich zwar mannigfachen Verrat» an dem deutschen Vaterland schuldig machten, aber n gesetzlicher Hinsicht lediglich deutsche Staat»- angebtrtge find Infolgedessen handelt e» sich bei den in der Druckerei horgemmmenen Sach- beschädigunaen um eine rein deutsche An- aeleaenheit die zu verfolgen gemäh Art 3 od AHein landabkommens ausschlietzllch Sache der deutschen Polizeigericht»bedörden war Die Inter­alliierte Aheinlandfvmmissi-in versucht, ihr Vor­gehen damit iu rechtfertigen, baft sie der Druckerei Gutenberg im Wege bei Privat vertragt Drud- auftrdge gab und bad diese Drucksachen ebenfafl» beschädigt wurden Demgegenüber ist zu bemerken duh zunächst keiner der Beteiligten die» wissen konnte, da der Inieralliterlen Aheinlandknmmis- sivn aus ihr Aequisitim»ersuchen au» de tischen Aeichsmitteln eine g roste eigene Druckerei zur Verfügung geftdlt wurde und da ferner die französischen ^kkuvattnnsbedörden fiel» lebe tna- *iteile Unterstützung der Machenschaften de» Dr Dorten bestritten haben Abreden blern-m, ist vach allgemeinen Aechi <gnrndfatten da» Eigentum an ben In Arbeit bertndiichen Dii-cklachen. da sie der Auttroggederin : och nfch aui'ge änNgt truren "vG nicht aut die Interalliierte R-einlanbk rra- miffion über gegangen Degen der Rechtswidrig- km' der zu g un st in bd Guten bergverlag» von der Stadt Koblenz genrberten Entschädigung bezieht fkft die deutsch» Kelterung auf Ihren Protest gegen ?*K?crt'rt*nnifl 158 der Interalliierten Xtxln- lanbfommtffkwi Die Gesamtheit der von der Interalliierten Aheinlandkommistion und den Nanzösschen Vesatzung-behörben In gegenseitigem Zusammenwirken borgenommenen Ma h nahmen rtgl die gegenwärtig im Aheinland errfchende Aechlloslgkeit in belonber» areller Beleuchtung Denn e« gilt, beutfchc Gan- vesverräter vor Schaden zu benxi.'-ren kennen btt Okkupation »Gewalten Mw Hemmung, bann hört lebe Achtung vor brr richteni.y»n UnabbAnglgfeit nb jede Scheu vor den bei litten .r.im,! len rechten auf

das Moselhaus.

'Wnman von LttifeSchnlze-Drück

IS. Zvrtfrtzung (Aachdruck verboten )

Axim tonnte Gva nerfrAunrt mit halbem Obre WObren. Uni» Mutter Hausmann Ernstes und Drollige» au» ihrem reichen Tkinnerung»fchav erzabite. wäbrund au» ben Büschen am anderen Wer der Sang der Nachtigallen beruhtrtom «Erst deg»trm ein» ganz leite wie zögernd, bann ant­wortete eine andere lauter, dann au» der Aähe *nt dritte, vierte Die ganz» Ouft war erfüllt von Duft und Klang

Auch Mutter flau »mann beb ben Kops, und »her ihr runzelige» .t-gdich- ging etn spitz, b^dtsche» vächrln .Zv. so. Mr halben Huchzig .ffochzeit) Sio singt Immer ernt tuntet tote < anbertl xWbrnrtnt trffl ftch t«rr teinem Schatz er» tvrböun! Ackerot tote bet ben 7?:.- ifchrol Auren boat et bei hemm nach der Huchtzlg allermeist am nb t» ÄMt Singen namuch' ön bi» Aachtt- gallenmänncher. dte fingen doch banaler noch, toown dte Welbcher sonst brüten '

ha muhte u ben üt.fv. Hausman, lachte Mf- Ader ztmsch»ndc,rch lab 'w «chatt « ®txi hinüber .cklo Mitn. bd.)n letzthin ei, trxir. M4n Ntt och ntt mied aefung nab der 'Vuchztg jagt» fte vlötzlich »Xxi iah tterr.n, ibrrt au' Aber □Mutter »rus n.i-rt- nickte .^iv ! eich tonn boat geftebn' «Mo. »le dir bei u" ten ,k ' b': Awer nau i» M3n jo |'«rt Und Mün »s*» <-trfg Sng' O'.n trt höü i ge<unnert. vn in bk 5U'<»|

kl- Vet tote ein» bddn en shuch« gsl»ed tn »tmt

Die de» «ich» Aegierun» legt gegen bMen neuesten Aachtsbroch brr I-ierollUsmn Ahetn- (anMpmauH'o« Verwahrung etn.

Hus Stabt und Land.

leben, den 2. Mai 1923

Tir<Hlfr ffir unsere bedrängte» V»lks genossen an Ruhr und Rhein.

lieber dte fiii forgebefhubungen für untere BvltogenoNro tn den besetzten Drbteten gehen b*r und da Mit eilungen um. dte einer Klärung be­dürfen ®» wird un» hierzu geschrieben

Dte Verteilung der Sammelgelder be» Deut­schen Volk»opser» erfolgt durch einen Ar- beitsausfchuh bei besten .>!'ammensetzung aif die -eranztehung von Persönlichkeiten au» ben besetzten Gebieten besonder» Bedacht genommen ist.

Dem Arbetdau»fchust gehören an: ein Ver­treter be» Aeichskanzlr-s al» Borfi-ende- lech» Vertreter be» Keich«rate» und zwar zwei Ver­treter Preukten» und je ein Vertreter von Bayern. Vaden Weisen. Oldenburg-Birkenteld. ein Ver­treter bei Preußischen Uanbe«au»l4nfle» für da» Deutsche Volk»ovter. je fünf Vertreter der Arbeit­geber und Qkbettnehme-, von denen je zwei von der Zentrolarbeittzgemetnlchan der htbuQrteüen und gewerblichen Arbeitgeber und Arbrttnehmer Deutschland» ldarunter ein Handwerker) besttmnn werden, und je einer au» dem Verkehrswesen der Landwirt schatt und dem Kleinbandel: ein Vertreter de» Karbinalerzbi»chos» I Köln, zu­gleich Vertreter de» Karitas-Verbande» für da» katholische Deutschland ein Vertreter ber etxingc- l fdxn Kirche de» besetzten Gebiete«, zugleich Ver­treter bd ^entralau-schusse» für bte innere Mis­sion der deutschen evangelischen Kirche: je ein Vertreter be» Deutschen Boten Kreuze«, bd Hauptau»schusfe» für arb»err-c" (»ahrt. bd 3en- traltt>obOabrt»au»1<buffe« der christlichen Ardei- t erschuft, der Zentra Iwo hl fahrtsf teile der deutschen 3uben. der Beamtenschaft, der kommunalen Ver­einigungen. der deutschen Presse: zwei Vertreter de» Vorstände» der AuhrHilfe der Wirtschaft

Diese Zusammensetzung bd Al beit»au»- fcktofsd dürfte somit jede Gewähr für die orb- nungsmästtge. zweckentsprechende und parilütifche Verte, lung dev Deut­schen Vvltovpfer» bieten

Ma» die Art der Verteilung der Spenden anbetrttft, so hat der Aeichsarbeit«au«tchnst bd Deutschen Volksopfer» die bisher zur Verteilung gelangten Mittel an die Länder zur freien Verfügung verteilt, bi» ihrerseits die Ihnen überwiesenen Gelder und zwar wiederum mög­lichst ebne Bindung an die örtlichen Stellen weiterleiten sollen. Denn diele fmb auf ®nmb ihrer genauen Äenntnl» der Verhältnisse am besten bi 6er Lage, durch geeignete F ü r- sorgemastnahme n (Ta run terftübixngen 2e- ben«mkte(bcMKiffunq. Milchversorgung. Gtnrtch. tung von Speisungen Kleiderbeschaffungs bi» Aot da zu lindern, wo ste am gröstten ist

Einheitlich zusammengefastt ist im Gin- verständnr» mit sämtlichen fort tat then tmb Kom- munalhetMnben. sowie mit Zustimmung der Veich»- und Staatsbehörden lediglich die Kin­der Hilfe. deren greh» Ausgabe darin besteht, möglichst viel» Kinder au« dem Ginbruchsgebiet auf das Land zu verschicken oder, soweit f«e schwächlich ober krank find, in Heimen unter* zubringen

Zur Durchführung dieser Ausgabe ist etne .dentiafftefie für Kinderhtlfe im Ginbruch»<tebtet- geschafien wo »den deren Leitung unter Mitwir­kung besonderer Ausschüsse dem Verein .Land­aufenthalt für Stadtkinder" In Berlin U 9. Pots- trabe 134 a, übertragen worden ist. Diese Kinderhiste kommt nicht nur den einzelnen Kin- dero und deren Xltcm zugute, sondern bedeutet auch für die Gefar.. .Self unter den herrschenden gespannten T»rb<.|tniften ehre befc-der» er- wünscht» Gitlastu!^ und Ment zugleich auch in vollkommenster Vteife der Verbesserung der Milch- und Lebensmittelversorgung bd Mn» bruchsgebtetd

flh-fl kürzlich ist wieder ein so grober Betrog bd Deutschen Dolf «Opfer« ben im besetzten Adein- und TubrgeMet bestehenden Sfellen der örtlichen Dohlbldrtsvfleg.-. sowie der Zentrolst.lle für Kinderhtlfe übertolefen worden, bah berrti» über bie ^dlfte der bei der Aeichssammelstelle bisher eingegangenen Gelder verausgabt Ist 9« bedarf baber der anaelDannleftcn dauernden Ga m me 11 11 g tc 11. um weitere Mittel zu befafften, bie »ur Bekämpfung der mit der Dauer ber Besetzung wichsenden Aot urnimgänglich er- forderttch sind

^chte In sich hinein, das ganze alle voll listiger Schnk'nu ®t>a war ganz für kluro Augen hatte doch dte« alte Detdchen Beinave zum fürchten schatt Sie 'ch»en Sva« Gedanteugang zu erraten .3o. jo. ttaim mer alt wird, do hebet boat sich Da Pu ft mrr ben Leuten vill an ben Augen at. tnatl en .nmern nöl stehn kann! Do fitzen eich ben ganzen Dag auf meiner Bank, manntch einen geOl erüswr mUtoCT. tnannch einen kukt ntt nah der alben &cm metro. die hält Mn Augen un Obren miehsE

.Aber da must man sich ja vor Such in acht nehmen. Mutter 5>ausmarn ~

Dte Alle 'chürtelte lebhaft ben K>p' Ihr nr1! ?^.. On Ihr soll: m-eh onner di» Leut »tebnl Ihr letb |o telwer noch du jung' Ihr MP bester au» ben lagen kuton. in ttier durch bat kteeem gwto! Ihr mostt mehr Kurasch hovn- xXitooN. hier durchs Leben gehen und mehr »ovrage buben' Äd war » was hr tehlte rrnu k ti?Ü* ** «emig Dw» Lebe lähmte sie. nahm br aste »rofrr ÄrofL Aber nenn 's» Uw hielt im Krrtte derer, ntt denen fte lebte, gmg d nicht den meisten ebm<n nie Ihr^ Mar n^t überall Warte Halbhet. überall eia Alt», leben zwischen buchten. Ne mistmurig erftl* wnb Vergnügungen dte mistmutig gen dien tsirfteR f ®SWN3r benn 'rohe Kruft wo freudige Pfltcht-

^^lcher Üetmdge-ru* her nicht rb :r0 -xjT ' Mieder fielen ihr dto Sorgen um Han» Dietrich '41CteT auf»

Mutter yauimawx lab t» *U cheen Plagen alten lagen an und nickte leite .Io j? Ihr tetb no^ vM w hrag. für efo ostein to Seewen <u

Saat d jo ga*q schien, daa. Ihr eto für

Die VerwaIsngstosten be« Deutschen Vsttö- oder» find anf da» geringste Mast derudgedrückt. da da» Aetch und dte Länder die Perfomal- und Sachkosten im wetemtiichen übero»ereer Hoden.

Da« Deutsche Boilsovter dient leleem andern Zweck als dem be« an«fchliest- lich karitativen -ils» werk» für dir rote letbenben enb bedrängten MTigcTt^n^ «n Ruhr- «nb Ahetngebtet ohne Uinertchteb bet Klassen, v- 'r-m und Xcnfefitonen ch» darf weder rar Avnadmn ober Grteichiernng der Lüfter bd 'X« M ober der Länder, noch pi votttifchen Zwecken verwendet werden .

Parallel eu dem Deutschen Volks»v, n geb« die .lubrbUie- der Mirtfchait Diese ist von den Svitzenverbänden der Arbeit- gebet und Ttbeitnrbmrr gegründet worben und bezweckt ta erster Linie die Ddettlgung u d Lin­derung der Aachsetle. die durch die Brtetzang In dem gewerblichen und inbuftnellen Arddtsverhäl- nts entstehen Di» .Auhrhiste' der Wirtschaft unterscheidet sich von dem Deutschen Bolksopier dadurch, dah di» Sammlungen der JUibrbdfe auf einem llmlagroerfabrrn beruhen, indem dte Ar­beitnehmer ben Verdienst einer Stunde opfern, während die Ardettgeder das V-ttache brr von ben Arbeitnehmern aus gebrachten Betrüg» geben werben.

Um ein Degenetnanberarbetten mit der Samm­lung .Deutsches Vollst)vier" zu vermeiden und gleichzeitig eine «ge Hühlungnabm» berzufteilen. nehmen zwei Vertreter der .Auhrhilf»' an den 'Beratungen bei Ar>«-itsaus'chufsd tei . Deutschen Bolksopfer» und umgekehrt zwei Vertreter bd Deutschen Volks Opfer» an ben Verhandlungen de» geschäftsführenden Vorstände» der .Auhrhiste'' teil

Auster dem Volksopser und der Auhrhive be­steht endlich da« chtls«werkderLandwtrt- schäft, da» sich zur Aufgabe gemacht bat. bem Ginöruchsgeblet Erzeugnisse der Lindwtrtfchas! un­mittelbar zuzusühron Auf Md» Bkifc liob dem Einbruchsgebiet bereit» erhebliche Mengen von Lebensmitteln zugdloffen

Landkreis ließen.

x Dieseck. » Aprtl Unter mit Aückficht auf die Giestener ^rrunde dieses 3abr um acht Tag« verschobener 3ugenbf onn tag hatte ein bdanders fcstltchd Gepräge durch die Dimpel- welhe untere» Martburgverein«. H-« Ac upt träger« unterer kirchlichen 3uqenbarbeit 3m Feftgoktesdienft zierten den mit Bium?n g.-- schmückten Altar die vier Wimpel unter *r Gäste, be« 12ar:durgvererns. der Juge^boci .taigunjen der M»ttth<iusgem<-.nre und des Mädchenbundd der Luka «gemeinde. Di» neuen Wimpel Im Vor­dergrund »eig.*n Wartburg und ItchrokrInz smätmliche Abteilung) und Lutherrvte und 3er ifa- lemkrouz sweibliche Abteilung) Dte ,dpredigt behändeste mit den auf dte Wimpel acftidien Schrittstellen Pfalm 20. S unb Luk 10. 42 at« Tert da« Wart du r »panier al« Xrutzpanter. Frieden«, panier und Stegdpanier Der Aufbau ddG^td- btenftd mit starker Beteiligung der Iugend durch Sprecher (.Iugrod tpobm?*) und Sprecherin (,3ugtnb heraus rt), Iwtegetang von Wirtdurge» rimten zur flaute und Wechteigelang »ührte zur .^öh» tn dem Wetheakt unter Gl^ck-ngd.i N-- 3n stattlicher 3abl fanden sich die Gtekfener GUte auch zum Fa m l l ie na den d ein. ben da» Dr- fester der Mattbäu»jugend beftretten half Ein Eltens viel .Di» Iobannisnacht". Hans Sachs Haff- nachtsfptel .Der Deutel und da» alle Weid" und ein Einakter .Die zerbrochene Henfierscheibe" zeig- ten beide Abteilung, tm Wetteifer, tn gutem Vortrag kam zu einem heiteren Trio auch Stoltz» »u Wort» UehevtoDg da» Heitere, «o klang auch wieder Ernst durch di» Begrüstung«ansbrache nm Pfarrer Sattler, die mit dem Deutftfclanbü.-b cufgenommenen Worte bd Kirchenvorfteher« O s- toalb im Hamen bd kürzlich begründeten Ausschüsse« für 3ugendpsl»ge und bd Gießener Wartburger« Hans V o r r m a n n Heue Mitglieder und bezifferte Vorbereitung zum Kr»isverbanb«1est in Müntenderg finb gute Vorze-chrti für ein weitend Viüben unserer Ju­gendarbeit.

He^en-Nassan.

fpd Jranksurt a. M. 30 April Aus der Wohnung rind Danttnrrftod wurden in einer der letzten Rächte Stlbersachrn im Werte von 36 Millionen Mark, au» der Wob- nun-i rind Äauhnann» im Debertneg Schmuck­stücke im Wrrtr von 15 Mi lwnen Mark ge­stohlen Bei rtner Dame in der Wöhlerstra'te trat am legten Freitag ein neud Dirn ft- rnäbchen dn war aber schon am nächsten Morgen unter Mitnahme der vilbersachrn 'm Werte von rttoa 6 Millionen Mark verschwunden Dir Kasse eind bl.-fignt Theater« wurde dider ay am Hellen Tlachml wg einer Aa bi kal­auern Bruder sorgt on um dään rrom tett> Otatoer dää most »ach aus eigenen Hüsten ftkbn' Dddm könnt Ihr doch r»et Helten! En federrtnen must für sich teiwer enstiehn Doat w>lr beler wenn Ihr mteh an Euch felwer denken bäht Doot leid Ihr Euch schäl!la Doat wär am besten, toann Ihr Euch noch en» verttewen bäht'

©te lach!» wieder Ihr leise» Alttrauenlochen. Und bann erzählt» fte Ei «Nach» Gdchtchtrn i,i bene« doch krauses bunte» Grtchehen war. und au» benrn immer wieder das eine sich ls»löste fest im Leben stehen und ttoaragr haben

^rau Eva last stckl und horcht». Und Immer wieder hörte fte bi» lachenden Worte .Ihr m* Euch Webber oedlernen

Die Sonne stand ttet und füllte bei grüne Dal mit rötlichem Siche Dte Motel gluckte aau leite etarf und lüft buttem bw AedenbiLe Dte 2R»e«bgIod» läutete Ihr .Auh. ruh. rod' Bang über bas Dors aus betten Schorofternen brr "Xc .it) sich in der stillen flurt kräuselte 9oeg<am ging 9m dem Aeb stock zu

5.

.A^mnsten tommt^ Han» Dietrich wart mist- mnttg ben Ttejen auf ben Tisch ber eh einer -roden stecken Schritt beredt war

*2**» *nt> erstaunt von ihren Beteten auf: .Wer kommt r

-wtftian Veids-arbt Atonutten.'

" war he et..Ifa» erschrockm,

often? Aber wrs toll er denn bter7 «» rt^er eta Streich »nftogrw# - murrte fkm« Dtetrtch erbost .Er schreib'., bast « En- 'mgen in Stzrohburg getreten habe ..nd nun auf dem Wege nach ber Gte «» zwei Jage besuchen wolle.

au»plü nberuogskur urttmogm Jäter unbekannt Dte .i v-Monte Heimgarten ! ©labetril Seckbach wurde tn bie*en Aöch en von einer bdonbrrtn Spezies Grade bringe'uM Dte Bärtchen fiadten nämlich vcm »ah!reichen Vor­gärten bte ♦teeren sch m iedeeile rnen Vvrgärtentür», iuden »ie au' »inen Magen und htbm Ite fort Bon ben verwogenen Tätern fehlt tede Spur Aas einem '-genannten 5 chrankkotter ist vermut!ich auf brr h-rt i ran Um- labeftefle bd Haupetotohot» »ine SüiL wert­voller Sachen und ^»e.>chr ne tm J^'arnltoert« von 4 2 Millionen Mark gestohlen war» ben Dir Kotter war am 21 April tn Bett in aufgcacbew worden und traf am 21 ra ÖOitl- gatt beraubt ein Es werden a vermiht Dollar. ® englische Pfund 25 hvllänbi'chc Del- br* iwei Perttnöpie w. bebeutnbem. Wert und rahlreichd Kleingeld Im .iu'ammenhang mU diesern T!i!.l:on»n>»b'tabl wird auf ähnliche Diebstähle hmgewie'en. bei denen wertvolle Gepäckstück» die Unr.abestelle te ArunKurt ha"te­rra mutzten Als Belohnung find 10 Prozent bd Wertes ber wieder betgebrochsen Sachen aus- gesetzt

fpd Aranksurt a M. 1 Mai. Dte Sind«, verordnetmvertaruMlung stimmte am'7!2DniagatK.-nN ben Vorschlägen bei Sozialpolitischen Aus'chus'c» aal eine toefenth*» ckrhohu-g her Unterthtoengm der Erwerdsloten tot h>ge ber Beistands- arbeiten ra Allein für dte Erbaunngvon 86 Mohn ungen werden 2J Milliarden Hart zur Vertu au na gestellt 3ut den Bau rmd neuen Hafenbecken» \ m Oft Hafen- gebiet bewill gt» man 600 Millionen Bert, wo­zu der Staat allerdings 500 Milllceran Wart ra- ich setzt. Die Apparaturen an städtische« Ge bän­den rrforbern 10*» Millionen Bart und sollen al» Aolstandckerbeitra eusgosührt werden, für dte pro­visorische Herstellung des Stadion« bmtottgt man 107 Millionen, für die ^ufahrtstrohra nach bitt weitere 62 Million« Mark Der Ausbau der Werkstätten fürErwerbsbelchrän k ie hrt'ch« 16 , Millionen Mark Schl,»tzllch stellte brr Ms- giOta! für das laufende Vierteljahr weitere 200 Million« Mor' ng von billigem

Markenbrot zur Verfugu-^ Durch dte reiche Gewährung von <:nbt arbdttgetegenbe.tee hofft man Übei bte kritischen Monate der Arbetts- loligftit hinwegzukvmmev Von brr Jnbuftrte er- wartet bie Stadtverorbeietensitzung. datz Ile Ent­lass ungen nut In kleinstem Umfange nomebm« werbe Für ben Ausbau bet Wasser­kräfte be« Unter ma in« ist rtn» Getell- schafi in ber Bildung begriffen, an der stch dte Stabt Frankfurt oorau«fich:Uch mit 50 Vllllton« Maik Aktienkapital beleck gen wird Der Ausbau bd Un!ermahn foll tn erster Linie eine bessere Fadrrinn» nach be ra Adel schaffen und barm aber auch »ine möglichst rationell» Aus­nutzung der habet gewonnen« elektrisch»» Kräfte ermöglichen

Gletzen, bra 1 Mat 102.3

Em vorbestrafte« Di»nf'mdb<ben au« Dung« bat hier und in Burkhardsfelden eine Reihe von DtebhiMm und Betrügereien begangen Unter unterem hat es Kleider. Wcklche- und Schmuck­gegenstände grttohien und sich einen Mantel und einen Geldbetrag erschwindelt Es wird deühald zu einer Gesamtgesängnisftrafe von 10 Monaten verurteilt

Wegen Sachbdchädigung erhält etne Wtqj von hier eine Geldstrase von 1000 M k Sie hatte ein Spalier, da« an einem Privat weg angebracht und da« ihr unb»g jem war. gegen den Willen bd Eigentümers durch einen Schlosser entfernen lallen.

Von der Anklage be» Kartoffddtebstahi» f reigesprochrn wurde ein polnllcher Ar­beiter. ber auf einem Gutsbol In ber Aähe von Gietzra defchäftigt war Er hatte an etne Frau von hier etwa drei 3rnhwr Äartoftefn verkauft. Nr er angeblich st In em Dienst Herrn gestohlen haben soll. Sein» Behauptung, er habe sich bte verkauften Kartoffein von ben Ihm zuständig« Depulatlartoffein nah und nach ra,amm»ngdpa<t. konnte nicht ausreichend wider legt werden

Jtoet Iwangszögl'ng». die au« dem .'tohaimi»» stift In Sparibau entlaufen lind tarnen auf Ihrer Wanderschaft nach dem Süden auch n«ich Gietzen Hier entwendete der eine von ihnen in der Bd» marckstratze au« emera Hof dn ?$ibr:ab und fahr damit weg Er kam aber nicht weit, sondern wurde baQ> darauf fest genommen Dem Poliraibmuntd gab er zunächst einen falschen Tlamr.i an Er rrhält etne Gesängniästtal» von vier Wochen und rttra Has t st raf e von e i ne r W och» Der andere k> y.t bet seiner Se,tnabme auf einen

>rtnen lautende Leglttmattoa»papi-ne vor wetz-

* . Was tut er denn tn ber 0 Und gerade hier? Hier sind doch feine stilvoll«« Hintergründe ~

Hans Dietrich lachte auch

.Da« ist di» grstze Macht t*~» fibnergrunbd Und da» Getze.m-ck« zweiHafter «chtert.

deklamiert» er valdetilch . Ader wer wrttz et !<$>« vielleicht anderes Mas mag *rfhtger Ihm orvlbii haben7*

Er Ite* unruhig tm Dartrrrxwgr ad und ah

*3 xi betrachtete hn amüHeri In bra letzt« acht Tagen war cn:*hebr". -tn» körperliche Der» Änderung zu« Vetteren mit Ihm vorgegaag« Da» Schlaffe. Jhanlhn't» war *wrt *> -. ~V- e ging scheeller bewogttch tedhatt unb dte lairaen- 6a» te Aetzharteit batte darr gteichmötztgen Odem rnirng Vki» gemacht

Eva ertappte ihn jetzt «her» vor dem Spiegel, in awfwerf'amcr Befrachtung Und toemi er »ach bera Moiekdau» ging, wo er ben grötzs« Xeti seiner 3rtt rabrachte bann wurde er gar nicht ♦erttg mit ktner Toilette Jmrae: noch einmal band er bte Krawatte, zupfte un. glättete an stch herum Genau tote irgendein anderer bettln 3er- i »Mer dachte Eve

Und bring DertteN »ar er Gestern hatte rtnra XiFljfl nach bet Usterwotef mUgm

Den gan*m Bachnr trag war Han» Dteirtch nicht :** Ellfabelh Arnold» Seite gewichen, trotz aller BenddunEra von frau Brnebd. bte Ihn «tt ben an »orteten sten Kunst« an ihr« Triumph­wagen zu lpa«men versuchte Hruder war ihr da» ab und «B einen Abend lang gefangen. gestern batte er nur Augen und Obren für El s Urach gehabt.

(Zorttetzuvg folgt)