ten und Genossen und der dadurch her-II. Sondermann Friedrich Holzhandler in borge ruf nm CB u rräga; g der Bevölkerung,' Alsfeld: 2. Schaa f. Johannes IV.. Landwirt m batflic um feinen Preis, selbst nicht um den Heimertshausen: 3. Schon, Ludwig, Sch wer- p«° Zurückzichung b«r ^sungstrup^ m=tfter m Subrn^n. ° n - - ch s°mr.ch
Die Not der Presse.
war.
3. Bahnhofstraße 45
4. Bahnhofstraße 64
Klinik-
7. Frankfurter Straße 9
II.Hammstraße 16
14. Krofdorfer Straße 10
15. Liebigstraße 71
16. Lindenplatz 5
17. Ludwigsplatz 4
stets, den Leser zu fesseln.
ginnen.'
28. Weserftraße 1
29. Wilhelmstraße 48
30. Wilsonstrahe 15
31. Wolfstrabe 7, Ecke Kaiserallee
23. Reustadt 41
24. Seltersweg 70
25. Steinstraße 65
5. Crednerstrahe. Ecke straße
6. Dammstrahe 34
8. Frankfurter Str., Ecke Klinik- straße
9. Frankfurter Straße 76
10. Friedrichstraße 3
20. Marburger Straße 29(Laden)
21. Warttstrahe 7/9
22. Äeuenweg 38
12. Kaiserallee 18, gegenüber Moltkestraße
13. Kreuzplatz 11
18. Ludwigstrahe, Ecke Bismarck- straße
19. Ludwigstrahe 36
26. Stephanstraße 42,Ecke Bleich- straße
27. Walltorstraße 14
1. Am Riegelpfad, Ecke Ludwig- straße
2. Bahnhofstraße 33
Gin Arteil gegen Anspach.
D e r l i n, 30. Mai. (Wolff.) Wegen Mr
* Gießener Hochschulgesellschaft. Am Montag hielt Oberst und Regimentskomman- bcur Wöllwarth einen Bortrag über »Generalfeldmarschall Graf Alfred von I S ch l i e f f e n“ in dem er etwa folgendes aus- . führte: Graf Alfred von Schliessen, am 23. Februar 1833 zu Berlin geboren, war vom 7. Fe- , bruar 1891 bis 1. Januar 1906 Chef des General- ' stabes der Armee. 3m deutschen Volke isst bis
so gungsle echtigtrn Bevöl'erung zur Berfügung gestellt werden müsse. Bei den Verhandlungen in der Reichsregierung habe er feinen Zweifel darüber gelassen, daß die Preise für das Mmlagegetreide die Produktions-
kundenfälschung wurde gegen Anspach vor der vierten Strafkammer des Landgerichtes 3 verhandelt. Anspach wurde in zwei Fällen die Fälschung von Pfandscheinen nack- gewiesen. Im dritten Fall fiel die Gesamt- schuld auf zwei Mitangeklagte. Anspach wurde zu zehn Monaten Gefängnis unter
fängt die Liebesgeschichte Josua DaumlehnerS, des ostpreuhischen Salzburgers und fröhlichen Korpsburschen der „Celtia" an. aber schweres Verhängnis und eigenes Verschulden zerstören, was so hoffnungsvoll begann. Richard Skvwrvnnek versteht es in diesem Roman, wie
Landwirt in Wolf: 5. Denninghoff, Adolf. Drauereibesiher in Gießen: 6. Kötter. G. Phil., Werkführer in Dortelweil: 7. Möckel, Heinrich, Bürgermeister in Maibach: 8. Hartmanns- Henn, Jakob, Landwirt in Ostheim: 9. Alles. Eberh.. Landwirt in Ober-Horgern: 10. D i e h m. Werner. Rentner in Lauterbach: 11. Ludw i g, Heinrich, Landwirt in Engelrod: 12. Roth, Wil-
Friedr. Cikmeier, Zigarrengeschäft
Luise Joost, Zigarrengeschäft
I. Hermes, Papierwarengesch.
Jakob Dany,
Friseur Ernst Merlau, Buchhandlung
Philipp Gans, Kolonialwaren
Th. Schlierbach, Kolonialwaren
Jakob Maternus, Kolonialwaren
Emilie Danse Heinrich Weber, Zigarrengeschäst
Fritz Euler, Metzgerei u. Wirtschaft Christian Kuhn.
Kolonialwaren Filiale Petersen, Zigarrenhaus 3. Reinhardt,
Kolonialwaren Heinr. Kalbfleisch,
Kolonialwaren Peter Dingel.
Schreibwaren RSchlabachRachf. Kolonialwaren Filiale Petersen, H. Treppinger Jakob Häuser, Kolonialwaren Frau Jakob Filiale W. Moeser Karl Wetzel, Zigarrengeschäft Theo Schäfer Heinrich Driesch Otto Rachtigall, Kolonialwaren Ernst Balke.
Kolonialwaren Conrad Dender II..
Kolonialwaren Ehr. Schönhals,
Kolonialwaren Justus Woelke.
Buchbinderei Konrad Männche, Kolonialwaren Johann Bohl, Kolonialwaren
Berlin, 31. Mai. Der „Zeit" zufolge beschäftigte sich das R e i ch s k a b i n e t t gestern mit dem Gesetzentwurf des Reichswirt- schaftsmi üstettums über dieMilderungder Rot der Presse, die seinerzeit von sämtlichen Parteien des Reichstags verlangt worden
der Verminderung der Sti--gSIoiten, gesonnen sind, ihre Treue zum Deutschen Reich and Preußen zu verkaufen. Sie sind fest entschlossen jeden Versuch einer hochverräterischen Aen- de iing der staatsrechtlichen Verhalt is.e mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln aufs entschiedenste entgegenzutreten und für alte Zcit mit dem Deutschen Reich verbunden zu bleiben. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (Be- zirksverband Hessen-Ra!sau), Rassausiche Zen- trumspartü, Deutsche Volkspard i D utschnatton. Volke Partei, Dusche drawkrati che Partei, Mn» abhängige sozialdomokratische Partei Deutschlands (Bezirksverbaiid Hessen-Rassau.)
Aus dem Reiche.
Die Sicherung der Drotversorgung.
An die Leser des Gießener Anzeigers.
Für den Monat Juni ist eine weitere Preissteigerung für Zeitungspapier festgesetzt worden. Eine entsprechende Erhöhung der ZeitungSbezugSpreise ist dadurch unvermeidbar. Für den Gießener Anzeiger betragt der Mehrpreis 2 Mark für den Monat.
Die Einzelnummer kostet 1 Mark, Samstags 1,50 Mark.
Abholeftellen des Gießener Anzeigers.
(Ausgabe der TageSnummern von nachm. 4 Uhr ab.)
fei. in ihrem Anleiheplan auf einen Druck auf Deutschland zu verzichten, könnten sie Enttäuschungen erleben.
Der „Petit P a r i s i e n" vertritt den Standpunkt, die Antwort scheine zu beweisen, daß die Deutschen die Rotwendigkeit auszuführen begriffen hätten. 3n Wahrheit fehlten noch einige Mitteilungen, um ein endgültiges Urteil zu fällen. Diese erwarte man heute in Paris in einer zweiten Anlage, die den Mechanismus der Zwangsanleihe airseinandersetze. Aber in ihrer Gesamtheit scheine die deutsche Antwort die Reparationskommission zu befriedigen. Inzwischen aber müsse man feststellen, daß Deutschland sich gebeugt habe und Europa eine Krisis erspart hätte.
Das ,.Echo de Paris" sagt, man habe von Deutschland nur erzielt, daß es sich den Bedingungen gebeugt habe, die für unerläßlich gehalten worden seien. Erst die Zukunft könne über die Wirksamkeit dieser Bedingungen entscheiden.
erklärte in Verteidigung des Standpunktes der Reichsregierung In dec Frage der neuen Umlageerhebung, es sei zu oedenken, daß man Heuer eine wesentlich schlechtere Ernte bekommen würde und. daß es überhaupt schwer fallen würde, die Brvtversorgung durchzuführen. weil eine stärkere Spekulation als je mit Brotgetreide eintreten werde. Damit drohe die allgemeine Drotversorgung in große Gefahr zu kommen. Deshalb stellte sich die Reichsregie-
Das „Oeuvre" weist darauf hin, daß gestern der belgische Außenminister Ja spar erklärt habe, man habe das Ergebnis nur erzielt, weil man gegenüber Deutschland Festigkeit gezeigt habe. Das sei wahr, aber nicht in dem Sinne, den Jaspar seinen Worten gegeben habe. Die Entschlossenheit, die den Widerstand des Berliner Kabinetts gebrochen habe, habe nicht in der 'Bedrohung Deutschlands mit militärischen Sanktionen. sondern in der solidarischen Haltung der Alliierten, namentlich Frankreichs und Englands, trotz der Zwischenfälle von Gemia, gelegen. Die franzöfisch-britische v x _
Einigkeit sei die wahre Kraft derEn- Anrechnung von einem Monat UntersuchungS- t e n t e, bie einzige, die Ausrechterahltung und die und drei Jahren Ehrverlust verurteilt. Ausführung des Versailler Vertrages sichern y v '---------
Helm II., Landwirt in Bettenhausen. 13. G i etz. Heinrich, Landwirt in Unter-Sorg: 14. Michel. Johann Karl, Zigarrensabrikant in Laubach: 15 Bergmann, Heinrich. Prokurist in Hirzenhain: 16. Bickel, Heinrich Karl. Landwirt in Dleichenbach. 17. Ludwig, Jakob, Bürgermeister in Münster: 18. Rikola us, Karl, Orgelbauer in Lich: 19. Kaiser, Heinrich, Bürgermeister in Steinberg (Ortenberg); 20. Häuser, Friedrich III.. Landwirt in Rieder-Weisel; 21 Spengler, Otto, Landwirt in Grand- Schwalheim: 22. Löffler. Heinrich IV.. Landwirt in Ilbeshausen; 23. Pfnorr, Heinrich Karl, Rentmeister in Londorf; 24. D e ch t h o l d. Bür- germeister in Eckartsborn: 25. Meyer, August, Direktor in Friedberg; 26. Lampert. Heinrich W., Dreher in Rieder-Erlenbach; 27. Mosche- ros ch. Karl. Landwirt in Okarben; 28. Hühn, Johann, Hutmacher in Schlitz; 29. Kratz, Heinrich V., Schmied in Bleidenrod; 30. Selbmann, Emil. Kupferschmied in Lauterbach. Cs stehen voraussichtlich zwei bis drei Strafsachen zur Verhandlung. die drei bis vier Tage in Anspruch nehmen werden.
** Die Brotkarten nur fürMin- derbemittelte ? Rach einer Meldung aus München hat der bayerische Antrag, wonach künftig der Bezug von Markenbrot aus Umlagegetreide auf die Minderbemittelten beschränkt werden soll, beim Reich günstige Aufnahme gefunden. Der Vorschlag wird in den Entwurf aufgelrommen, der demnächst dem Reichstag und ReichSrat über das Reichsgetreidegesetz zugehen wird. — Hoffentlich wird bei der endgültigen Fassung der Begriff „Minderbemittelte" so sestgelegt, daß auch wirklich alle Minderbemittelten das billigere Markenbrot erhalten können.
** Der Milchpreis wird in einer Bekanntmachung des heutigen Anzeigenteiles mit Wirkung vom 1. Juni ab auf 9.60 Mk. für den Liter Vollmilch erhöht.
Bornotizen.
— LageskalenderfürMittwvch. Stadtmissionssaal, Löberstr. 14, 8V3 Mr'- Versammlung für alle Zeltbesucher. — Hotel Großherzog, 81/« Uhr: Vortrag des Deutsch- völkischen Schutz- und Trutzbundes. — Astvria-Lichtspiele: „Dr. Mabuse". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Toska".
— Waldbuhne. Ueberntorgen. Freitag, abends 7u Uhr wird „Das Frühling s- f e st" von' Else Speckhardt. das neulich großen Beifall gefunden hat. wiederholt. Wke aus der heutigen Anzcige zu ersi-hen ist. smd Die Eintrittspreise für die Volks- und Schuler- Vorstellung tocfcntli ch hera-bgcse, t
— Der ehemalige österreichische Reichsratsabgeordnete R. Zeidler wird am Donnerstag abend 8V2 Uhr tm Post- leLIer einen Vortrag halten: „Aufstieg trotz allem". Er ist ein fesselnder, überzeugungskraftiger 'Redner der schon seit fast einem Mannesalter tapfer für'die politische Erziehung des deutschen Volkes känrpft. (Siehe Anzeige.).
Starkenburg und Rheinhessen.
fpd. Offenbach, 30. Mai. Lebensgefährliche Verbrennungen erlitt das siebenjährige Töchterchen Anna Bolz durch eine aus dem Ösen schlagende Stichflamme. Der Aer- mel des Kleides sing Feuer, das durch das Fort- laufen und Hilfesuchen des Kindes das ganze Kleid erfaßte. Die Mutter des Kindes hat sich bei denr Löschversuch beide Hände mit verbrannt. Mutter und Kind mußten dem Krankenhause überführt werden. Das Kind liegt bedenklich Darnieoer.
Hessen-Nassau.
Nachspiel vom Eisenbahnerstreik.
fpd. Fulda. 30.Mai. 3n dem Disziplinarverfahren gegen den Eisenbahnsekretär Balthasar Mihm, Fulda (früheres Stadtrats- und Stadtverordnetenmitglied der S. P. D. Fulda), wurde vor der Reichsdisplinarkammer Cassel das Urteil gefällt. Es lautete auf Dienstentlassung. Während zweier Jahre werden ihm vom Ruhegehalt nur -'5 seines Anspruchs gewährt. Mihm hat bekanntlich beim letzten Eisenbahnerstreik Anfang Fwruar dieses Jahres an führender Stelle gestanden. Steuerhinterziehung von mehreren Millionen.
fpd H ö ch st a. M„ 30. Mai. Das Finanzamt erläßt soeben ein Rundschreiben zur Ermittlung des Aufenthalts des 37jährigen Kaufmanns Hch. Hamm aus Griesheim a. M., Hauptstraße 53. Hamm soll sich der Steuerhinterziehung von mehreren Millionen strafbar gemacht haben >und dann nach Spanien verzogen fein. Rach anderen Meldungen soll sich der Flüchtling tn Berlin oder Berlin-Schöneberg*aushalten.
][ Marburg, 28. Mai. Unter großer Beteiligung fand heute hier die 2. Balleikundgebung der Ballei Marburg des Jungdeutschen Ordens statt. 3m Anschluß an eine Feier im Dammelsberg, wobei die Rütliszene aufgeführt wurde, zogen die Teilnehmer durch die Stadt nach Den Stadtsälen.
fpd. Ufingen, 30. Mai. Spielende Kinder sanden beim Hattstein-Weiher in einem Versteck ein großes Lager von Streichhölzern, färben und vielen anderen Kurzwaren. Die «Sachen rühren alter Wahrsch<inlihkeit nach aus I einem Ginbruchsdieb stahl her.
• * Diebstahl. 3n der Dacht zum Dienstag wurden aus einem Hofe in der Sicher Straße etwa 200 Schlackensteine entwendet. Sachdienliche Mitteilungen wolle man an die hiesige Kriminalpolizei richten.
** Promenadenkonzert findet am Donnerstag, mittags 12 Uhr. am Liebigdenkmal tatt Folgende Musikstücke werden gespielt: 1. Hes- ischer Marsch (1760) Landgraf Ludwig VIII. 2. Große Fantasie a. d. Oper „Rheingold" von R Wagner. 3. Trinklied und Marsch aus dem 16. Jahrhundert von 3. Schreck. 4. Ouvertüre „Marinarella" von 3. Fucik. 5. »Glück auf! Marsch von W. Wilde.
"Tagung desReichsvereins deut- cher Feuerwehringenieure in Gie- ) e n. Eine interessante Tagung steht in der Zeit vom 13. bis 16. Juni für Gießen bevor. Der Reichs'verein deutscher Feuerwehringönisuee hält hier seine Mitgliederversammlung ab. Auf der Tagesordnung stehen u. a. folgende Dorträge: „Sollen automobile Kraftspritzen_ (Ueberland- Motorspritzen) oder Motorspritzen für Pferde bzw. Handzug auf dem flachen Lande Verwendung inden." — „Welche Lehren ergeben sich aus dem Brande des Theaters in Dessau am 25. Januar 1922." — „Möglichkeit der Verwendung drahtloser Telegraphie bei der Feuerwehr." — „Kritische Betrachtungen über die Wasserversorgung auf Brandstellen."
* • Die Reu0rdnung der Gehälter der städtischen Beamten tritt nicht, tote irrtümlich in unserer gestrigen Mitteilung angegeben. vom 1. April 1922, sondern bereits mit Wirkung vom 1. April 1920 ab in Kraft.
"DieGießenerBanken geben im heutigen Anzeigenteil bekannt, daß ihre Kassen und Geschäftsräume am kommenden Samstag geschlossen sind.
* * Astoria-Lichtspiele. Der 2. Teil des großen Filmwerkes: „Dr. Mabuse, der Spieler" üoerbietet den ersten noch an spannender Handlung. Der Kampf zwischen Dr. Mabuse und seinem Gegenspieler, Staatsanwalt v. Wenk, kommt zur Entscheidung. Und da dieses Ringen zweier Personen hinauswächst zu einem Gegensatz zwischen Willkür und Sittlichkeit, so muß sich die letztere schließlich als die stärkere erweisen. Der Wert des Filmes liegt ideell darin, daß nicht ein gewöhnlicher Verbrecher bei seinem frevel- hasten Treiben gezeigt wird, sondern Dr. Mabuse ist ein Gegenstück zu den größenwahnsinnigen Caesaren der römischen Kaiserzeit. Aber wahrend deren Greueltaten nur zur Befriedigung einer krankhaften Selbstsucht dienten, lebt in Dr. ‘2Ha- buse der Gedanke, seine ungewöhnlichen Seelen- kräste zum Umsturz aller sittlichen und rechtlichen Begriffe, die er nicht mehr anerkennen kann, zu aebrauchen. Man tann also den Grundgedanken auf die Hegel-Hebbelsche Formel bringen, daß das Individuum, das sich der Idee, d. h. dem bestehenden Welt- und Menschenzustand, nicht unterordnet, von dieser zermalmt wird. — Die geradezu überwältigende Wirkung des Werkes wird zum großen Teil auch durch die kaum übertreff baren Leistungen der Schauspieler und die äußerst geschickte Inszenierung gewährleistet.
** Müllersche Badeanstalt. Wasser» wärme der Lahn am 31. Mai: 20 Grad k.
rang auf den Standpunkt, daß zur Sicherung der Drotversorgung das Brotgetreide in der gleichen Menge wie im Vorjahre erfaßt und der Der-
könne. Aus Hessen.
Aussprache im englischen Unterhause. Landtagseinspruch gegen die Verlegung der
L v n d 0 n, 31. Mai. (WTD.) Wie Reu- Oberpvstdirettion.
ter mitteilt, wird die Unterhaus- rm. Darmstadt, 30. Mai. Die Auflösung Debatte über die Reparationen sttnd die eng- der Oberpostdirektion Darmstadt und deren An- sksrb-si-an^ösjscben Beziehungen wahr- gliederung an die drei angrenzenden Oberpost-
A.iif? Am nron nachmittag stattfinden, oirektionen Frankfutt, Karlsruhe und Köln, bie schetnltch morgen nachmittag staltsinoe na<^ elner 1X)n ^nt Zentrumsabgeordneten Her-
Crill interview mit Rathenau. bert erfolgten Mitteilung von Berlin aus beab- _ . OA m?,,: /rrn-nt i Cvin Vericbt- sichtig! ist. war heute früh Gegenstand lebhafter
n <> a b b“ bat vom Aussprache im Finanzausschutz des Landtags,
crflatter des „Da i l Y T e l e g P h b „ OSon allen Seiten wurde auf die großen Rachteile Rei^auhenmmister ^. Rathenau anläßlich bie sowohl das ganze Hessenland,
eines Interviews folgend Erklärung über die I insbesondere Darmstadt durch Deamtenver- E r g e b n 1 f f e der Ge n u e s 2l h k 0 m - sehungen erleiden würde, hingewiesen und ein unk über das d uts ch-r u s s sH Konfe- t>on Mitgliedern aller Frakt'wnen unterzeichneter men erbalten. bat f Qlntrag angenommen, durch welchen die CRegie»
renz leine totrfliti t°n$retAef" n^e;p.^n9.T.nf rung ersucht werden soll, alsbald die nötigen
schen den dort bersammelten Schritte einzuleiten, damit diese einschneidende
gebracht, trotzdem hat sie em Gutes erreicht. $um crbfiAt veibindert wird ersten Male seit dem Kriege smd Sieger und Be- ^Itcht verhindett wird.
siegte unter gleichen Bedingungen zusammen-1 -
gebracht worden. Reben sehr wichtigen Reso-
uitionen über die Wirtschafts- und Finanzfragen AUS Stflbt MNd fiQtlb.
ist das. was die Genueser Konferenz in Wirk- Dießen, den 31. Mai 1922.
lidrfeit erreicht hat. bedeutsam, daß nämlich der ~ .. „
Osten und Westen Europas miteinander Fühlung llnfer neuer Vornan, mit genommen hat und der große Staat im Osten Abdruck wir morgen beginnen, ist ein Wett Europas, der feit Jahren von allem Verkehr mit Richard Skowronneks und h«iht „M e i n dem übrigen Teile der Welt abgeschlossen war. Detter Josua". Sonnig und freundlich tzoieder in die Gemeinschaft der Rationen zurack-1 -- ----- -- - - - - -
gebracht worden ist. Dies wird sich mit der Zeit lU ein Sieg für die Menschheit erweisen, obwohl der Fortschritt natürlich nur langsam sein kann.
t$ine vitale Frage, die in Genua nicht erörtert werden konnte, war die Reparationsfrage. Bevor diese Frage nicht ihre Losung gefunden hat, kann keine wirkliche Regelung stattfinden, und keine wirklich wettvolle Wiederausbauarbeit be-
München, 30.Mai. (WTD.) Der Deutsche Landwirtschaftsrat nahm Resolutionen an, in denen daraus hingewiesen wird, daß die deutsche Landwittschaft sich einmütig | chenig bekannt, daß er zu den
?U fetm trMf bef!en. größten und edelsten Deutschen gehört,
deutschen Landwittschaft steNt aber auch darauf Christen mit ihrem klaren logischen Auf- mifmerffam macht daß die (Sr n e u e r u ng^ ßau unb ihrer überzeugenden Folgerichtigkeit smd Ge treideumlage für 1922/23 die Ourchfuy I ffnfiTScben xu reckinen oie sollten ©etnciit- rang gut aller Gebildeten werden. Graf Schliessen hat
wenn nicht unmöglich machen mürbe. Die Ge- Selbst und das 3ch nicht gekannt. Wie sein treideumlage in der voriahr^n ^rm bedeute rß ä Moltke war auch er ein Mann der
eine äußerst ungerechte Sonderbesteuerang per _ » « qir»prs unh «,^i<b ihm bat
Landwirtschaft. Ihre Wiederholung könne nicht ^e ZiE uni> ertragen wer dm. gangenbeit zu lesen, was da kommen wird und
für die m.luderbemlttelten ^evö.kerung2^eise mi toag ba formnen muß. In zahlreichen Schriften. Brotgetreide sei die L^dwittsch^t unter der na<^ seiner Verabschiedung veröffentlicht wur- Vvraussehung bereit, daß gleichermaßen die . ßcblieffen haß beutfehe Volk und
leistungsfähigen Schichten aller Erwerbsstande ko^e^ UicLstuL
vorbereiten, warnen und auf den rechten Weg SrÄl Jr??b X@ m tocifcn- Dem Al-meister Schliessen ist es zu bnnSmirfifLr % » I Deutschlands Unglück nicht beschieden gewesen, freien Verkehr. Reichsernahrungsminister 6 e h r > Mehren in die Tat umzusehen, der Prophet hat, wie immer, in seinem Vaterland nicht gegolten. — Der Vergleich des Sch'.ieffenschen Aufmarschplans 1905 und des deut'chen Aufmarsches 1914 ergibt, daß letzterer ebenso wie die Operationen zu Beginn des Krieges nicht in Schlief- fenschem Sinne waren. Schliessen woMe mit starkem rechten Flügel das deutsche Heer in einer geschlossenen Phalanx durch Belgien und Rord- frankceich führen und dabei eine Linksschwenkung mit Drehpunkt Metz—Diedenhofen machen. Wie auf dem Exerzierplatz sollte mit Augen rechts und Fühlung links vormarschiert werden. 1914 erhielt die 5. Armee, auf die die Schwenkung ausgeführt werden sollte, volle Bewegungsfrei-
I fielt und stürmte gegen und über die Maas vor. Es fehlte an der straffen, einheitlichen Führung von oben. An der Spitze der O. H. L. stand, um koste n d ecken müßten. In'dem Entwurf der E Schlicfsen zu spr^en, ein ernannter" aber neuen Getreideverordnung würden Bestimmungen „geborener Feldherr.
festgelegt, die die Möglichkeit bieten, den Kreis der mit Mattenbrot zu.Versorgenden 'zu beschrän- ^^n^^it
fcrt V?)fchtiaste sei die Äraae di>> Vi eisbil-» I Viag er mit den -tvaffen m der Hand oder Mit Lng^bk sich noch im ©tabium der Er-Aigungen anderen Mitteln geführt werden^^nigstenS nach befinde. Er werde bestrebt sein, alle Llngerechtig- außen hin em % leiten zu beseitigen. Er wolle seinProgramm 1913 schloß Graf
nicht in der Zwangswirtschaft, sondern in 2>er fflrnJiuHtfinäförhprii n n hieben ! antwortlichkeit und der menschlichen rlnvolltom
Produktionsforderung suchen. menheit stets bewußt, ist Graf Schlieffen seinem
Reue Kundgebung gegen die Sonderbündler. Wahlspruch treu gebReben: „Viel leisten, wenig Frankfurt a. M., 30. Mai. Die hes 1. hervortreten, mehr sein als scheinen!" — Die nassauisch. Dezirksverbände ter po- zahlreich erschienene Zuhörerschaft folgte den Aus- litischen Parteien erließen folgende Kund- füfi ungen des Vortragenden mit gespannterAuf- gebang: merksamkeit und spendete reichen Beifall.
Die heute hier versammelten Vertreter der " Geschworene. Zu der am 12. Juni unterzeichn tet Pitt iet Ras saus erElren ei'- unter dem Vorsitz des Landgerichtsrates Küch- stimmig gegenüber der auch in der leiten Zeit ler beginnenden zweiten Pettode des Schwur- in Rrsiau stark bet iebenen Propagandatätig-, gerichts der Provinz Oberhessen tour- teit von Sonderbündlern wie Smeets, Dor-j den folgende Personen als Geschworene ausgelvst:


