Ausgabe 
31.1.1922
 
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wurde jjj. . agehende Denkschrift des

Bürgermeisters vefürwortet und durch die Stadtverordneten- Versammlung qenelunigt. Es handelt sicb um 10 Millionen Mari^ Die Anleihe soll folgenden Zwecken dienen: Für Kleinwohnungsbauten 3 000 000 Mark, für Umbau der Anteroffizierlchule zu Schulzwecken 4 500 000 Mi., für Verlegung des Seminars nach der Llnteroffizierschule 2 500 0-00 Mar., für den Grundstücksfonds 1 500 000 Mk., und für Straßenbauten, Not­standsarbeiten uff. 2 000 000 Mk.

Kirchs ZchuiL.

Freie Lehrer fiel len. Erledigt smd L'.ne mit einem evang.l sch en Lehrer zu b setzende Schulst eile zu G ras - El le u da cd. Krci^ H§- vcnheim, und ci c mit einem katholischen Le^cr iu drsetzende Schulftelle zu Ha i n ha u s e n, Kreis Qilsnbach.

re. S3 a u t e r b a d>. 30. f^n Dem Bericht desDekanatsaus schuss es unsere) K ei -Z ;-bar den kirchlichen und luuc^en Zustand der ugehörigen Pfarreien im Jahre 1920 entnehmen tetc ivl^ndes: (Die in Klammern stehenden Zah- (cn vrdeulen die aus 1919: Getauft wurden 662 Kinder (409); konfirmiert 6-18 Köcher (611); kirch- liiv ftetciut 123 Paare (403). Der Kirchen besuch (xu sich gegen das Vorjahr um 2 Prozent gc> ftot-cn. Das heilige Abendmahl empfingen 25 973 Personen (24 727). An Merken der Wohltätig- teit wurden aufgebracht: Für 'Vereine und An­stalten evangelisch-christlicher Liebestätigreit: (6 537 Mark (32 295 Mark); an Kirchenkollslten gingen em: 14 943 OKavt (7232 Mark); für die Örisarmen 10 901 Mark (6693 Mark): an sonstigen fieituMicen Leistungen für kirchliche Zwecke 81251 Mart (26 727 Mark). Im ganzen 156 632 Mark (22 911 Mark). Es bestanden 1920 im Dekanat Kirche:: gesangdereine. 2 Posounenchoe, 3 Jung- trauen Deixine. 1 Zünglingsverein. Der Bericht 'ührt Klage über dis zunehmenden Samstags- und Svnntagsvergnügen, die besonders dieZugend an einer rechten HeUigung des Sonntags hindern.

A Ettingshausen. 29. Jan. Einen Elternabend veranstaltete heute die zweite 'Schulklasse und die schulentlassene Jugend unter Leitung des Lehrers Wichel. Dorträge von Gedichten wechselten mit Schülerchören, Mär­chenspielen und einzelnen Wärchenbildern. Auch die Vollslieder kamen zu ihrem Rechte. Es war anerkennenswert, was die Kinder im Alter von 710 Jahren leisteten. Die Aufführungen ern­teten lebhaften Beifall, allgemein wurde der Wunsch geäußert, öfters solchen ülnterhallungs- abenden beiwohnen zu können,

Vermischtes.

* Sine wissenschaftliche Expe­dition nach dem Karakorum. Der italienische FvrschungSreisende Dr. Filippo de Filippi bereitet eine wissenschaftliche Reise 'tach Zentralasien vor. für die er hauptsäch­lich englische Unterstützung gefunden hat. Der Forscher hat bereits 1913/14 das 20000 Fuß , hohe Eisplateau des Karakorum-Gebirges ' nördlich ton Kaschmir besucht und wichtige -ueteorvlogische Beobachtungen gemacht. Die Expedition, die damals durch den Ausbruch des Weltkrieges unterbrochen wurde, soll nun von neuem ausgenommen werden. Filippi will meteorologische Stationen in einer Höhe von 18000 Fuß einrichten und von dieser Höhe aus Registrierballons ablassen, die mit selbst­registrierenden Instrumenten ausgestattet sind und über die bisher unbekannten atmosphäri­schen Bedingungen in solchen Höhen Auskunft rgeben sollen. Die Arbeit in diesen Hoch- gebirgSregionen desewigen Eises" ist sehr schwierig.

* Die Telephonistin nach Maß. Die Pariser Telephonbehörde, die wegen allerlei Mängeln des Fernsprechwesens nicht minder heftig angegriffen wird als die Ber­liner, hat sich zu einer Reform aufgeschwun­gen; sie hat nämlich einen Erlaß ausgegeben, daß in 3nfunft nur noch Telephonistinnen an­

gestellt werden, die mindestens 1,50 Meter groß sind. Diese Auswahl Oer Telephonistin . nach Maß" findet beim Publikum wenig Beifall. Mau hält diese Verordnung für un­nötig und lächerlich und ist der Ansicht, es müßte weniger nach der Körpergröße, dafür aber umso mehr nach Intelligenz, Schnellig­keit des Auffassens, Pflichttreue, höflichem Betragen usw. gefragt werden. Schließlich lassen sich ein paar fehlende Zentimeter durch ein Kissen sehr gut ersetzen, auf dem die kleine Telephonistin bei ihrer Arbeit behag­lich thront; aber bei einer Dame mit Garde- i maß werden Dummheit, Faulheit oder Grob­heit deshalb nicht weniger unangenehm auf­fallen.

Büchertisch.

Ein Ehe-und Familienbuch jum Eintrag der familiengesch chstich wesentlichen Da­ten in Form von Adstammungs-, Ahnen- und Sippschaststa-eln ist von Prof. Br. Sommer- Ei hon im Anschluß an sein Buch über , Fumilien- fotidjung und Te e bungslehre" (Verla) von A. Barth, Leipzig, 2. Auflage) beraube e en wor­den und kann aus der v. Münchow'schen Ani- versitätsd ucfevei von Otto Kindt Witwe-Gießen oder durch die Buchhandlungen exogen werden. Arn Schluß der 16 Schemata befinden sich Me.ck- blätter in bezug auf den Lebenslauf sowie' den rörpeclichen und geistigen Befund vom Stand­punkt der Vererbungssehre. Bringen beide Gatten solche ausgesührte Ehebücher ihrer Eltern mit in die Ehe, so ist die Fortsetzung der Familien- üEerlie'e uig sehr erleichtert. Auf dies.rn Wege kann sich in wenigen Generationen ein ausge­prägtes Familienbewußtsein bilden.

Zandel.

Berlin, 30. Januar. Börsenstim - mungsbild. Der Börsenverkehr stand heute im Zeichen hochgradiger Geschastsunlust. Dir Unsicherheit der innen- und außrnpolittschen Läge, die Besorgnis vor den Wirkungen der Zwangsanleihe und nicht zum mindesten die hohen Spesen veranlaßten die Spekulation und die Kapitalisten zur äußersten Zurück­haltung. Am Effektenmarkt waren Ab­schwächungen vorherrschend, und die Kurse gaben bis zu 50 Prozent nach. Besserungen waren nur vereinzelt zu verzeichnen. Ilse Bergbau gewannen 35 Prvz. Köln-Reursse- ner 110 Proz. niedriger. Kaliwerte fester und mäßig anziehend. Valutapapiere im Zusam­menhang mit der Valutaversteifung höher. Devisenkurse fliegen etwas auf die unfreund­liche Kritik der deutschen Denkschrift seitens der ftanzösischen Presse. Am Anleihemarkt neigten deutsche Anleihen eher zum Nach- geben. Ungarische teilweise gebessert. Leb­hafte Umsätze fanden bei leicht gebesserten Kursen in österreichischen Noten statt auf die Oesterreich seitens Englands und Frankreichs gewährten Anleihen. Der Effektenverkehr ge­wann im Verlaufe an Widerstandst ähi gkeit, zeigte aber keine Belebung.

Frankfurt a. M., 30. Zan. Dörsen- stimmungsbild. Die Börse zeigte beite eine ziemlich gut behauptete Haltung. 3m Zusammen­hang mit der vorbörslichen 'Befestigung der Ais- landsdevisen konnten einzelne We-.rpapiere davon profitieren, abrr eine du.chgrcisende Geschäfts- belebung konnte mit Rücksicht auf die Eisenbahner- bewcgung richt au kommen. Am TI der un­notierten Werte wurden svlgmde Kurse gerannt: DeutchrDPetroleum 1760 1725, Be z 563, The- mische Rhenania 995, 3nag 770, Ufa 205. Hansa Lloyd 320. Der Montanmarlt verkehrte in ge teilter Haltung. Die Spekulation ^biett sich sehr zurrckhcilLrnd. D d An lin 602603. Me­tallbant 1000. Goldmexikaner 2650. Als fest ist zu bezeichnen 3proz. Reich'a-.äeihe, 109. Elektri- zitäts- und Schisfahrtsaktien schwäch ere sich ad. Abgesehen von einzelnen Spezialpavieren sch'retzt die Börse recht lustlos. Am Einheitsmarkt blieb daS Geschäft ebenfalls still, die Kursbewegung be­scheiden. Privatdiskvnt 4K Prozent.

Berlin

Geschäft jedoch wenig umfangreich, da bei den

1-Uhr- 1-Uhr- Schluß- Schluß'

Kurs Kurs Kurs

2,01

2,

Züricher Devisenmarkt.

Schweizer Franken

Kr.

4. Gemeinde Lützellinden.

Behördliche Anzeigen

Bürgermeister Schmidt.

1057V

30 Kiefernstämme 3. Kl. mit 18,80 Fstm.

34 Kiefernstämme 4. Kl. mit 12,06 Fstm.

11

37

19

26

70

zulässig.

8 2.

Die Verordnung tritt mit dem Tage der Ver<

1038D

lündung In Kraft,

9

zu

10730

bis 7 Förster Schüler, Finsterloh.

Di st r. 3 bei den Erlen (Förster Roth):

4

Fstm., reifes

6,85

I

Fstm., reifes

1,59

Fichten-Nutzreisig Fichten-Wellen

Fstm., reifes

4

3,73

Zusammenkunft mittags 1 Uhr in der Talschneise

2

10528

3

29

20

20

890

835, 845

100 $L

100 Mk.

100 Kr.

100 Kr.

100 Fr.

8

31

62

4

2

13

8

3

6

1

2,52

1.32

2.4»

1 6.

1

2

10

5,78

390,10 2d,27 71,40

123,10

27

94

25

2

17

Kr.

Kr.

1.7.14.

125.40

59.20

88.80

11780

88.80

117.80

97.80

125.40

2080

6,18 397,10 29.87 74,15 131,10

2,55

1,30

10,37 Fstm.

60,45

32,63

93 Rm.

3700 Stück

Eichenstämme 1. Klasse mit Glaferholz.

Eichenstamm 2. Klasse mit

Glaserholz.

Eichenstämme 3. Klasse mit Glaserholz.

verkäuf­liche Masse noch unbestimmt.

Saturn:

Amsterdanr-Rotterd. Brüssel-Antwerpen. Christiania Kopenhagen Stockholm Helsingfvrs Italien London Neuyvrk.......

Paris . Schweiz .....

Spanien Wien (cEteS) . . . . DeuLfch-Oesterr.. .. Prag Budapest Buenos Aires . .. Bulgarien Konsiantinvpel . . .

6,22 397,90 29,93 74,35 131,40

605,- 562,- 655,-

940,- 630,-

615,- 499,-

75,- 707,50 255,-

27.1.

77.50

88 -

Bad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Allg.Glektr.-Ges. . . Felten Ä Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke Daimler 4° ü Hess. Staatsanl. Electron Griesheim Dtfche. Dereirrsbank

Frankfurt a. TL. 31. Januar.

Derlkrrer DevrsenmaE-

Die Oeffnung der Angebote findet 1.20 Uhr auf dem Rathause statt.

Waldgirmes, den 28. Januar 1922.

Grvhrechtenbach. Öen 30. Ianuar 1922 Der Bürgermeister: Schneider.

. 100

. 100

. 100

. 100

100 L. =

100 5t. =

Dörfenkurse.

Zranlsurt

steigert werden:

61 Stück Fichten-Stämme 5b Kl.

Derbstangen 1.

2.

Distrikt 8b: Fichtenstämme 4. Kl. mit 1,48 Fstm. Difi rtft 1 1. 12 und 16: Eichenstämme 1. Kl. mit 12,13 Fstm.

Wechsel auf Holland Deutschland .... Wien ....... Prag Paris ....... London ...... Italien . .....

Brüssel ...... Budapest...... Reuyork.......

Agram Warschau......

Darmstadt, den 21. Dezember 1921.

Hessisches Ardeits- und Wirtschaftsministerium, gez.: Raab.

DistriktKühunter": 3 Kiefernstämme 2. Kl. mit 3.64 Fstm.

Gießen, den 25. Januar 1922.

Hessisches Amtsgericht.

Kurs 30.1.

77,50 87,80

109,50 71,90

400, ..

29 1,50 295,- 275,- 476,- 408,- 319,- 287,- 283,- 927,- 856,- 835,- 800,-

1435 -

755,- 690,-

960,- 61b,- 558,- 638,- 940,- 618,50 592.

485,25

73,40 720,-

-Holzverfteigerung

Nächsten Freitag, den 3. Februar L Is.. soll nn hiesigen Gemeindewald folgendes Holz ver«

27.1.

77,50 88-

109,-

71,10 413,- 334,- 297,- 272,50 478,- 407,- 319,50 2d0,- 281-

71,60 410,- 298,75 297 - 2k8 - 481,- 412,- 321.- 293,- 283,- 910,- 830, 823,75 836,-

1431,- 773,- 635,-

1600,- 620,- 564,- 661,- 950,-

615,- 601,- 502,-

7325 720,-

18 .40

2.55

0.19

9.95

42.44

21.88

22.35

40.40

0L0

512.-

1.65

0,18

Verordnung überMaßnahmen gegen Wohnungsmangel, h ier: die Verwen­dung vva Hotels zu anderen Zwecken.

Tom 20. Dezember 1921.

Aus Grund deS § 9 der Bekanntmachung über Maßnahmen gegen Wvhnungsmangel vorn 23. September 1918 in der Fassung des Gesetzes vom 11. Mai 1920 (Regierungsbl. 0.949) wird mit Zustimmung des Herrn ReichSarbeitLministers folgendes bestimmt:

Harpener Bergbau. 1445, Oberschl. Eisenb.-B. 770, Ooerschles. Eisenind. 690, Phönix-Dergb.-Akt. 1030,

Bekanntmachung.

Die nachstehende Verordnung bringe ich zur Kenntnis.

Gießen, den 30. Januar 1922.

Der Oberbürgermeister. I.D.: gez. Krenzien.

Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag.... Stockholm . Wien... . . London. . . Paris. . . . Teunorf . .

30. t.

77,50 88,-

106,-

71,50 405 - 299,- 292,- 270,-

4 6,- 404,- 397.- 288, - 284,75

898,- 830,- 850,-

1445,-

773,- 700 -

950;- 602,- 559,- 648,- 850, 615,- 593,- 494,-

74,40 709,- 224,-

3n den Losen 3 bis 6 ist schweres Dau- und Schnittholz enthalten.

Angebote sind mit der AufschriftNutzholzverkauf" und der obigen Losebezeichnung bis zum 4. Februar 1922, mittags 1 Uhr. beim Bürgermeisteramt ein= I zureichen, woselbst ebenfalls die Perkauftbedingungen I offenliegen.

6,- ,50

31. L

8 Stämme 3. Kl. mit 5,87 Fstm.

16 Stämme 4. Kl. mit 5,69 Fstm

3 Rm Kiefernmihtzholz 2. Kl. (3 Meter Lang). Distriktin der Küchenschneise .

2 Meter lang

Dis etwa 60 Dm. Nadel-Nutz« knüppel 2 Meter lang

Los 8 Dis etwa 20 Nm Lichen-Nollscheit

2 Meter lang

Bis etwa 50 Nm. Eichen-Knüppel

2 Meter lang

Holzversteigernngen

des (Sräflichen ^orftamts Laubach.

Montag, den 6. Februar nach Zusammenkunft 10 Uhr auf dem Höresmüllerweg bei Nr. 205 aus Peters-, Daumkirchcr« und Nasterwald des Reviers Allenhain: Rm. Scheiter: 682 Buche, 16 Esche, Ahorn (darunter 3 Rm. 1,55 Mtr. Iq.); Knüppel: 334 Buche, 75 Ahorn, Esche, Eiche, 8 Nadel; Stöcke: 67 Buche; Reiserkn: 198 Buche, 11,5 Rm. Fichtengerüststangen. Das Holz aus Baumkircher- und Nasterwald wird im Distrikt Peterswald ausgeboten.

Dienstag, den 7. Februar nach Zusammenkunft 10 Uhr am alten Pflanzgarlen der Forstwiese aus Forstwiese des Reviers Gonterskirchen: Buche Rm.: 875 Scheiter, 296 Knüppel, 146 Stöcke, 172 Reiserkn. Kohlreiser und Leseholz flächenweise. Auswärtige Steigerer werden darauf aufmerksam gemacht, daß der Zug an Laubach 10.08 ausgefallen ist. 1061D

Datum:

57» Dtsch. Krieasanl. 4°, 2 Disch. Reichsanl. 37-, Disch. Reichsanl. 47° Preuß. Konsols Hamburg-Paletf.. . Norddeutscher Lloyd Comm-U-Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Miiteld. Creditbank. Raüonalbank f. D.. Doch. Gußstahlwerke Bud.« Eisenw.-Akt.. D.-Luremb. Bergw.. Gelsenkirch. Bergw..

5,82 390,90

2 i,33 71,60 129,40

180.- 2.55 0.16

10.- 42.075 21.77 2L875 40.20

0.725 512*50

1.65 0,16

691

569

Eichenstamm 2 Kl. mit 1,37 Fstm.

5 Rm Küfer Holz (Eichen).

Außerdenr 6 Meter Kiefernnuhholz (Schicht' Holz) 3 Meter lang.

2 Gemeindewald Kleinrechtenb ach.

DistriktSeifen 5b:

Nntzßolzverkanf.

2lus dem hiesiden Gemeindewald kommen auf dem Wege des schriftlichen Angebots zum Verkauf: Los 1 .Gaubskopf" ca. 300 Stämme mit 88,00 Fstm.

meist Kiefern

Los 2Köhlerwald- ca 119 Stämme mit 30,00 Fstm Fichten

Los 3Pfingstweide- ca 100 Stämme mit 50,00 Fstm.

Fichten

Los 4Böskoppel" ca 164 Stämme mit 57,00 Fstm.

Fichten und Kiefern

Los 5Rotestrcmch" ca. 193 Stämme mit 52,00 Fstm.

Fichten

Los 6Revier" ca. 140 Stämme mit 60,00 Fstm.

Fichten mit einzelnen Kiefern Los 7 Bis etwa 20 Rrn. Nadel-Rvllscheit

Geld Beief Geld Bries 18. Jan. 30. Jan.

7387,607402,40 749?,5G 7507,GO 1518,44 1581,60 1 -98,40 1601,60 3 51,80 3158,20 3196,80 32 0

4 )0 m5 4014 4055,35 4054,10 5044,95 5055,05 5119,85 3! 30 15 395,60 336,40 421/5 42'2,45 886,60 888,40 9)5,05 906,95 8 >2,60 854,40 86 ,10 865,90 20 ,04 200,46 203,54 263,96 16 8,351:551,65 1 673,30 1 676,70 3)0r 53913,95 3)81,- 3983,- 3021,95 3025,05 3076,90 3083,10

Stämme 4. Kl. mit 4,96 Fstm.

Stangen 1. Kl.

Stangen 2. ÄL

DistriktWegweiser Strauch:

Fichtenstämme 4. Kl. mit 3,87 Fstm.

Stangen 1. Kl.

Meter Kiefernnuhhvlz 2. KI. (3 Meter lang).

3. Gemeinde Weidenhausen.

Fr. Fl. Kr. Kr. Kr. Kr. Sh. Fr. $

8.52

6.06

,50

30. L

Markuotieruugeu.

Für 100 deutsche Qilarf wurden gezahlt: ---- 28.1. 30.1.

294 Ochsen, 50 Bullen, 956 Färsen und Kühe, ferner 302 Kälber, 147 Schafe und 1903 Schweine. In Preisen wurden angelegt per Zentner Lebendgewicht: für Ochsen 8001300 Mart, für Bullen 850-1200 Mk., für Fär­sen und Kühe 4001250 Mk. für beste Färsen, und dis 1200 Mk. für beste Kühe; ferner für Kälber 9001350 Mi., für Hammel 450 bis 950 Mk., für Schweine unter 80 Kilo­gramm Lebendgewicht 12001550 M?^ von 80100 Kilogramm 16001700 Mk., von 100120 Kilogramm 16001725 Mk., von. 120150 Kilogramm 16001700 Mk., Fett- schweine über 150 Kilogramm 16001700 Ml., Sauen und Eber von 14001600 Mk. Die Marktpreise liegen um so viel über den Stall- preisen, als sie die nicht unerheblichen Ge­wichtsverluste, Spesen und Händlergewinnc tn sich schließen.

Frankfurter Getreidrmarkt.

Frankfurt, 30. Ian. Die Tendenz deS heutigen Getrcidemarktes war fest gestimmt, das

WOflilllE MWlMslMkNW

in Grotz-Rechtxnbach.

2lm Freitag, den 10. Februar 1922. vormit­tags 10 Ahr. werden tn der Wirtschaft Schmidt zu Grvhrechtenbach die nachbezeichneten Nuhho^mengen öffentlich meistbietend versteigert: 1. Gemeindewald Vollnkirchen.

Distrikt 2a: Surbach. Kiefernstämme 2. Klasse mit 9,18 Fstm. Kiefernstämme 3. Klasse mit 21,72 'Mm. Kiefernstämme 4. Klasse mit 20.38 Fstm

5. Gemeindewald Grvhrechtenbach.

Für Ävanen betundete sich trenn Interesse, und d e Prci b w gu-rg toir b sch.iden. Cerste and Hafer haben sich mir wenig verändert. Das Geschäft in Weizenmehl blieb lebhaft bei an­ziehenden Preisen. Hülsenfrüchte, die nur wenig am Markte sind, fanden bei erhöhten Forde­rungen Aufnahme. Oelsaaten ruhig, aber fest. Für Futtermittel hält die Nachfrage an. Be­gehrter ist Kleie. Roggen- und Weizenstrvh, fo< wie gutes Heu fanden schlanke Aufnahme. Der Gefchäftsvenehr blieb in Anbetracht der unsiche­ren Haltung per ausländischen Zahlungsmitbel, sowie der in Kraft tretenden Frachtenerhöhungen vorwiegend ruhiger.

/Distrikt Sprengel). 1064D

' Großen-Linden, den 30. Januar 1922.

Bürgermeisterei Großen-Linden. Lang.

erhöhten Preisen die Käufer zurückhallender sind. Weizen konnte den Preisstand der Vorwoche gut behaupten. Schöne Ware wurde höher bezayll.

BeKanntmachnng.

5n unser Handelsregister Abt. A wurde heut« bezüglich der Firma Julius Nattmann, Gießen eim getragen: Die Firma ist erloschen.

§ I.

Die Verwendung von Hotels zu anderen Zwecken als denen des HotelvetriebeS. insbefon- ßece zu Geschäfts- und Vureauzwecken, ist nur mit vorheriger Zustimmung der Gemeindebehörde

Distrikt Tief en graben 4 b: Fichtenstämme 3. Klasse mit 17,52 Fstm Fichtenstämme 4. Klasse mit 23,88 Fstm Stangen 1. Klasse mit 2,25 Fstm

Distrikt 5b:

Fichtenstämme 3. Klasse mit 1.16 Fstm Fichtenstämme 4. Klasse mit 3,16 Fstm Distr-ct 6:

Gichenftamm 2. Klasse mit 1,49 Fstm Gemeindewald Münchholzhausen.

Di strikt 9c Suhr: Cichenstamm, Kl. 2 b, mit 1,37 Fstm. (Rr. 1), Eichenstämme 3 XL mit 1,94 Fstm. (Rr.2u. 3). Eichenstämme 4. Kl. mit 7,32 Fstm (Ar. 4 bis 13);

Eichenstämme, Klasse 5 b, mit 14L0 Fstm. (Nr. 14 bis 50).

Distrikt 13c Spitzenberg. Fichtenstämme 3 u. 4. Klasse mit 4.58 Fstm. (Nr. 1 bis 19).

Fichtenstämme 4. Klasse mit 3,97 Fstm (Nr. 21 bis 46).

Stück Stangen 1. 5llassc mit 6,30 Fstm (Nr. 47 bis 53).

7 Gemeindewald Hörnsheim. Distrikt. 10:

Eichenstämme, Klasse 1 b, mit 3,65 Fstm. Eichenstämme 2. Klasse mit 3,20 Fstm (Nr. 404 und 405).

Eichenstämme 3. Klasse mit 8,03 Fstm

Näher.» Auskunft erteilt bei den Gemeinden 1 bis 3 Förster Both zu Vollnkirchen, zu 4

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Die russische Ansicht über Genua.

London, 30. Han. (WTV.) Der Sond«- berichterstotter des ^Observer in Moskau meldet unter dem 27. Hanuar, dec Vollzugsaus­schuß der Sowjetrepublik stimme der von den Volkskvmmilsaren vorgeschlagenen Zusammen- sehuna der russischen Abordnung für die Konferenz von Genua zu. Die Ab­ordnung besteht aus 15 Mitgliedern, darunter Lenin. Tschitscherin, Krassin und 2itr winow. Die Abordnung besitzt Vollmacht. Ab^ fommen und Verträge abzuschlies-en. TschitschLriv gab einen äleberblick über die diplomatischen Be­ziehungen Rußlands. Er nannte die Bereitschaft Englands, zu einer Einigung mit der Sowjet^ regle rang zu kommen, den Triumpf der rus­sischen Revolution. Genua bedeute eine neue Epochein der Geschichte. Die Sow­jetregierung stehe in Genua vor der Verwird lichung ihrer Pläne, jedoch zur selben Zeit vor einer neuen Gefahr; denn der Versuch, die wirt­schaftliche Kraft zusammenzufassen, beöeute dir wirtschaftliche Unterjochung Rußlands.

Eine britische Erklärmtg zur agypt'scheu Frage.

London. 30. Jan. (WTD.) DasForr'gn Office hat gestern eine Erklärung über die britische Politik gegenüber AegYv- t e n veröffentlicht, in der es hei^t. die britische Regierung Hobe sich bereit erklärt, das Parw ment aufzufordern, das Protektorat über Aegypten zu beenden. Aegypten als souveränen Staat anzuerkennen und der Bildung eines ägyptischen Parlamentes, sowie der Wieder­errichtung eines ägyptischen Ministeriums für auswärtige A grlegenheiten zuzusimmen. sobald folgende Bedingungen erfüllt seien: Die bri­tische Regie.u g muß volle und teirffarre Ga­rantien erbeuten, daß die Rechtsverdindurg?- wege gesichert sind unb daß Aegypten gegen iede mittelbare und unmittelbare Einmischung oder einen Angriff von außerhalb gesch tzt ift. Sobald ein plebereinkommen, las d'ese Te-i-gargen er­füllt, zwischen einer ägypti ch«i Regierung und der britischen Rssgier-ung entworfen sei, würde die letztere nicht zögern, das Parlament zu ersuchen, ein solches UebereintDmmen zu genehmigen. Der Oberkommissar für Aegypten. Genecal Allenbh. ist nach London berufen worden, um die brt- tische Regierung über die Lage zu unterrichten.

mmiiir -murr------r~r

Märkte.

Frankfurter Schlachtviebmarkt.

Frankfurt a. M., 30. Satt. (Amtlich.) Marktverlauf: In allen Diehgattungen ruhiger Handel. Schweine werden nicht ganz ausver- tauft. Im einzelnen ist zu bemerken: Aufge­trieben waren 1300 Stück Großvieh, davon

Rm. Gichemmtzholz 2. Kl. (K ü f e r h o l z).

Distrikt 1 2 (F ö r st e r S ch ü l e r): Eichenstämme Klasse BH mit 4.59 Fstm. (Stell- k macherholz). 1