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Kirchliche Nachrichten

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genannt

Märkte

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615.- 635,-

ein

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Zu Sylvester

Ätitegislertail

edelster deutscher Weinbrand

Wirtschaft Hermann Freiherr Schen ck zu Drittel! der ai SchweinLberg zu Darmstadt mtl Wirkung I Strafe belegt.

Dritteil der auf die Uebertretung selbst gesetzten

des der

m- 106- 12.1

1 <906-1350014100 -13000, 22300,2180621000,21500. 22000,-2180 >,20000,20000, 35 0j. -35006 -3050J,-33250, 44">6 5000,- ,

Das Lebendgewicht der Schlachttiere.

raurnhütle . .. . Cberbcbnri . . . Piiönft Bergbau. N Hot ast ab l.....

Ohibetf moutnn TeUuS Bergbau

* Amtliche Persv na lnachrichten. Ernannt wurden: am 15. Dezember der Oberregie- rungsvat bei dem Ministerium für Arbeit und

336- 1406-

167'-

125,-

315. 1375, 140.

176

126

146

nutzt.

Im folgenden seien einige Durchschnitts­zahlen angegeben über das Verhältnis des Gewichtes des Magens und Darmes m i t In­halt zum Lebendgewicht bei nüchternen Tieren:

1. bei fetten Schweinen 7,9 Prozent des Lebendgewichtes,

2. bei mittelgemästeten Schweinen 12,1 Prozent des Lebendgewichtes,

3. bei Kälbern 9,4 Prozent des Lebend­gewichtes,

4. bei Kühen und Rindern 18,2 Prozent des Lebendgewichtes»

5. bei mittelgemästeten Ochsen 24,5 Pro­zent des Lebendgewichtes.

Diese Zahlen stellen, wie schon gesagt, durchschnittliche Verhältnisse dar. Zur Entscheidung von Stteitigkeiten dieser Art zwi­schen Käufer und Verkäufer empfiehlt es sich, die Schlachtung möglichst In Gegenwart eines Tierarztes vorzunehmen und durch den­selben Gewicht und Beschaffenheit des Magen- und Darminhaltes f e st st e l l e n zu lassen. Dr. St

*

Berlin, 29. Dez. DörsenslkrnmungS- bild. Die Reigimg zur Abschwächung am De­visenmarkt während deS Dormiitagsverkehrs dämpfte die Kauflust für Effekten. Jndusttiepapiere waren infolgedessen bei ziemlich ruhigem Verkehr vorwiegend 200 bis 600 Prozent niedriger, jedoch waren Glektrizitätswerte meist gebessert, um mehr als 1000 Prozent F.lten u, Guilleaume, Schlickert und Siemens u. Halske. Ferner zeichneten sich Gelsenkirchener, Hirsch Kupfer, Dingwerke, Stohr. Weier-Sch ffbcw und besonders Rückforthaktlen durch namhafte Kurssteigerungen aus, die über

Prüfung Zstellen, die in Kürze einheitliche Kalkula- tionsg-undlagen aufstellen werden. Hierdurch wird eine reibungslose Zusammenar eit brr PreiZprü- su7.gk-ste.lm und der Handwerk. ichenO ganlsttwnen gewährleistet sein, die nicht nur im Interesse ~ Handwerks, sondern auch der Behörden und Oesfentlichkeit geboten erscheint.

Evangelische Gemeinden.

Gieszen.Sonntag.31.Dez. (Silvester, Stadtkirche

Pft. Mahr. 6: Psr. Becker. Iolzanneskirche «,. :95fr. Bechtolsheimer. 8:Pft. Ausfeld.Montag l.Ian. (Neujahr) Stadtkirche 9'/, Psarrass. Becker, 5: Pft. Mahr. Johannesrirche 9'/./ Pft-, Bech. tolsheimer. 5; Psarrass. Delp. Sonntag 31. Dez. Kirchberg 10. Daubrinpen 17,. Lollar 8 Reu- jahröseft 1. Jan. Kirchberg 10. Mainzlar 1 3. Staufenberg 17,. Wieseck 31 Dez. 10, 5 /5.Htontafl l.Ian. 97., 11: Kinderkirche.

Der (Siebener Arbettsmarbt im November

(Eigene Information deS Gießener Anzeigers.)

Bochumer Guß .... 21000,-24000,-22750,-23000,- Buderus.........H2u0,-127061247'«,12006

Caro 9606- !M9556- 9406- Ten:fd)-Vnrcmbiirn. . 23006-24500,-2'000,-24750,- GeiseukirchenerBeralv23 >00,24000,2i7:>0,- 25< 0), Harvencr Bergbau. . 597i)0,6o:K)0,01500,00500, Slnlnuetf2nrbcr»lebcnttl00.1400 >,-12756-13075, - ftaliwerkWestereaeln l"000,1590614506155u0, 12,06-13006- 14OU0. -12506-

Derliner Produktemnarkt

Berlin, 29. Dez. Produktenmarkt. Die Schwankungen am Devifenmarkte hatten eine mat­tere Haltung des Probaten Verkehrs zur Folge: die Preise erfuhren aber im allgemeinen nur ge­ringfügige Aenderungen. Für Weizen zeigten sich die Provinzmühlen kauflustig. Roggen war be­gehrt bei kaum veränderten Preisen. Gerste blieb still: auch in Hafer war das Geschäft ruhig. Bon Bayern wurde Dezember-Ladung verhältnismäßig billig angeboten. Mais lieb sich für sofortige Der- laduivg leicht unterbringen, das Geschäft nahm aber keinen groben Umfang an. Mehl, Kleie und Futterstoffe blieben bei geringfügiger Veränderung ruhig. Die Unternehmungslust hielt ftch allgemein zurück.

Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 31. Dez., nachm. 3 Uhr: Undine: abends 6/$ Uhr: Fledermaus. Montag, 1 Ianuar, Dornt 11 V< Uhr: Morgen­feier der Volksbühne Frankfurt a. M.; abend- 6 Uhr: Lohengrin. Dienstag, 2.: Der Rosen» kavalier. Mittwoch, 3., nachm. 3 ilbr: Tutti- säntchen; abendS 7 Uhr: Der Waffenschmied. Donnerstag. 4.: Carmen. Freitag, 5.: Die Bo« (lerne. Samstaa, 6.: Die Sixru ohne Schatten. Sonntag, 7.: Margarethe. Montag. 8.: Die ver­kaufte Braut Dienstag. 9.: Die Jüdin. Mitt­woch. 10.: Die Afrikanerin. Schauspiel­haus. Sonntag, 31. Dez., nachm. 3Va Uhr: Alt-Heidelberg: abends 7 Uhr: Mohrenwäsche. Montag. 1 Ianuar, nachm. 3Va Uhr: Die be­rühmte Frau: abends 7Vs Uhr: Des Esels Schat­ten. Dienstag. 2.: Die lustigen Vagabunden. Mittwoch 3 : Gyges und sein Ding. Donnerstag, 4.: Das Postamt: hierauf: Die Geschwister. Frei­tag, 5.: Mohrenwäsche. Samstag. 6.. Des Esels Schatten. Sonntag. 7., nachm 37? Uhr: lieber unsere Kraft, l.Teil; abends 7^ Uhr: Ein Som­mernachtstraum. Montag. 8.: Des Esels Schat­ten. Dienstag, 9.: Der Geschlagene. Mittwoch 10 : Demetrius: hierauf: Wallensteins Lager.

(In einem Teil der Auslage wiederholt.)

Die Entwicklung deS Standes der ReichSbcmk.

Berlin, 29 Dez. (WTB ) In der Sitzung des Zentralausschusses berich:ete der Präsident des Reichslxinkdirektvriums über die Entwick­lung des Standes der Aeichsbank vom 7. Rovember bis zum 15. Dezember und erwähnte, dab der Banknotenumlauf in den letzten Tagen die Ziffer von einer Billion Mark erreichte. Weiter führte der Präsident unter anderem aus: Diese Entwicklung des Bankinstituts macht es unbedingt notwendig, in der Kritik des an ge­botenen Kreditmaterials und hinsichtlich des Ver­wendungszweckes noch erheblich strenger zu wer­den. als dies bisher geschehen ist und geeignete Mabnähmen zur Beschränkung der Kredite za ergreifen. Die Darlehenskassen beobachten daS gleiche Bei fahren. Es würde unser Geldwesen völlig ruinieren, wenn der Handel, die Industrie die Länder, die Gemeinden, Hypothekenbanken und Genossenschaften ihre Verwaltung und ihre Wirtschaft in einem groben Umfange mit dem Kredit der Reichsbank und der Darlehenskassen, d. h. durch die Beschaffung von fiktivem Geld« zu betreiben suchten. Der gesamte gegenwärtige Wechselbestand der Reichsbank von 352 Milliar­den Mark erreicht zwar,, an der inneren Kaufkraft der Mark gemessen, kaum die Hälfte ihres Wechselbestandes vor dem Kriege, beträgt aber fast die Hälfte des gesamten Wechselumlaufes gegen kaum Vs desselben vor dem Kriege und der Andrang des Wochselrnaierials ist tn weiterer stürmischer Auswärts bewegung begriffen. Auch das Schatzanwei'ungskontL der Reichsbank und der Darlehensbestand der Darlehenskassen kommen ebenfalls zu einem erheblichen Teile der privaten Wirtschaft zugute und bedeuten auch eine Unter­stützung der privaten Wirtschaft durch die Reichs­bank. Die Reichsbank gewährte in einem einzigen Vierteljahr über eine Billion Mark Kredite. Dies beweist dab die Reichsbank unter voller Aus- I nützung ihrer Altienskraft weitherzig den Bedürf- j nissen der deutschen Wirtschaft gerecht zu werden sucht soweit sich das mit den Aufgaben und den Grenzen der Politik einer zentralen Rotenbank überhaupt verträgt. Die bisherigen Diskont­erhöhungen hatten den Zweck, Warnungssignale I zu sein, um in allen Kreisen des In- und Aus- I landes zu zeigen, in welcher Rotlage die deutsche Volkswirtschaft sich zur Zeit befnidet und welcher Berarmungsprozeh am deutschen Geld- und Kapi­talmarkt vor sich gegangen Ist. In der gegenwärti- gen Situation Deutschlands ist größtmögliche Be­schränkung und Sparsamkeit auch auf dem Gebiete der Kreditbeanspruchnahme unbedingt notwendig. Der Präsident schlob mit einer Bitte an die Ver­treter der Banken, sowie an die anderen im Zentralausschub vertretenen groben Wirtschafts- q nippen sich der Gefahren unserer kreditwirtfchaft- lichen Lage bewußt zu sein und auch ihrerseits die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, wenn ver­hindert werden soll, daß der deutsche Kredit«, npparat eines Tages versagt.

ten bis Ende November Arbeiterentlassungen ver­mieden werden, da die Arbeitsstreckiing allen in dieser Industrie Tätigen wen'.gstens eine teilweise Beschäftigung ermöglichte. Man rechnete aller­dings am Ende des Berichtsmonats mit stärker zunehmenden Schwierigkeiten, und auch teilweise Betriebsst illegungen sind in den Bereich des Mög­lichen gerückt. , , .

Die De kleid un g s brauche suchte Schnei­der und Schuhmacher. Els offenen Stellen stanren 23 Stellensuchende gegenüber, 6 Leute konnten untergebracht werden.

Im Baugewerbe war gegen Ende 2lo- vember hauptsächlich durch die ungünstige Jahres- zeit, sodann aber auch infolge Geld schwierig Zeiten und l^rch die Rohstoffteuerung eine VerschlE" t^vung zu verzeichnen. Die am Ende des Be- richtsmonats arbeitenden Lsnte wurden namenl- lich mit Innenbauarbeiten in den Häusern der Gnauthstraße beschäftigt. 12 Stellen waren offen, 33 Leute suchten Beschäftigung nur 2 konnten untergebracht werden. Ein Teil der Leute findet zur Zeit lohnende Arbeit beim Holzfällen im Walde Für die kommenden Wintermvnate sind, wie alljährlich, die Aussichten Im Baugewerbe na­türlich nicht günstig.

Irn Bervielf ältigungsgewerbe standen den 12 stellensuchenden Buchdruckern, Schriftsetzern und Hilssarbeitern leine offenen Stel­len ihrer Branche zu Gebote. Die Rot bes Drucke» reigewerbeS steigt noch ständig weiter, die Deschaf- tigungsmöglichLeit der ArbsikSkräfte hängt stark davon ab, in welchem Grade die Behörden, die Industrie und die übrige Geschäftswelt das orts­ansässige Duchdruckgewerbe unterstützen. D e bis­her zur Entlassung gekommenen Leute haben bis jetzt bi anderen Branchen Ausnahme gesundem

Als Maschinisten und Heizer suchten sechs Leute Unterkunft. offene Stellen warwi aber nicht vorhanden Die Leute suchen einstweilen tn anderen Berufen Ihren Erwerb.

Das Derschlechterungsmerkmal zeigte sich namentlich auch im Handelsgewerbe Zwei offene Stellen waren am Ende brs Derichts- rnonats voi Händen. 25 Stellmsuchmde, einM. der Restziffer vorn Bormonat, wurden gezahlt.

Das Gast - und Schankwirtschafts­gewerbe suchte hauptsäch'ich Aushilfslellner. Man meldete neun offene Stellen, geidbll trnir- ben 17 Stülensuch.mde. Sämtliche offenen Stellen wurden besetzt.

Ungelernte Berufe. Offene Stellen 83, Stellenmch-nd^ 174. b.-setzte Stellen 63 Hier ist namentlich zu bedauern, daß jüngere unver­heiratete Leute sich immer noch mit Vorliebe mit Gelegenheitsarbeit am Platze beschäftigen, anstatt auswärts eine lohnende und dauernde Arbeitsstelle, namentlich in Westfalen, anzuneh- men. Im westfälischm Indust rüg-biet ist d.e lohnende Unterbringungsmoglichkeft unverhei­rateter Arbeiter noch immer gut, diese Leute sollten sich dorthin wenden und die Gelegenheits- be'ch stigung am Platze den älteren, verheirateten Arbeitern überlassen.

Weibliche Arbeitskräfte. Im Ro- vember 126 offene Stellen. 104 Stellensuchende. 55 Stellen konnten besetzt werden.

Die Stellenvermittlu ng « tätig- feit des Arbeitsamtes im Monat Ro- vember ergab folgendes Resultat: Männliche Personen: Arbeitsuchende einschl. der Ttefte deS BoimonatS, 867. offene Stellen 607, einschl. Dor­monatsrest. Besetzte Stellen 507. Wei bliche Pessanen: Arbeit such mde, einschl. DormonatSrest. 104 offene Stellen 126. Stellenvermittlungen 55.

Als unterstützte E rwerbSlof e wur­den am Ende Rovember insgesamt 15 Personen gezählt. __________

vom 1. Januar 1923 an zum Ministerialrat im Ministerium für Arbeit und Wirtschaft, und der Vorstand des Kulturbauamts Darmstadt Ober- baurat Friedrich Heyl mit Wirkung vom 1. Ja­nuar 1923 an zum Vortragenden Rat beim Mini- I sterium für Arbeit und Wirtschaft unter Belassung der Amtsbezeichnung als Oberbaurat; am 19. De- I zember der Verwaltungsinspektor Johannes Hach aus Alsfeld zum Verwaltungs-Oderinspektor, die Verwaltunasobersekretäre Johannes Dippel au3 Alsfeld, Heinrich Hebeler aus Gießen, Iohann Iustus R e i m h e r r aus Friedberg zu Derwaltungsinspektoren, sämtliche mit Wirkung vom 1. April 1922 an; am 22. Dezember der Polizeiwachtmeister aus Probe Ernst W i d c z i s k aus Halle a. d. S. zum Polizeiwachtmeister bei dem Polizeiamt Bad-Rauheim mit Wirkung vom 1. Rovember 1922 an. Versetzt wurde am 20. Dezember der Forstmeister der Oberförsterei Lampertheim Forstmeister Wilhelm Schaaf zu Lampertheim in gleicher Diensteigenschaft In die Oberförsterei Offenbach a. 1 In den Staats­dienst übernommen wurde am 21. Dezember der Forstwart der Kommunalforstwartei Hardt und Heide Karl Berg! aus Lang-Göns vom L Ro­vember 1922 an unter der Amtsbezeichnung .Förster".

Verbot der Abgabe von Feuer­werkskörpern. Das KreiSamt weist im neue- | sten Amtsverkündigungsblatt darauf hin, dast die | Abgabe von Feuerwerkskörpern an Personen, von denen ein Mißbrauch zu befürchten ist, insbeson­dere an Personen unter 16 Jähren. verboten ist. Diese Vorschrift findet feine Anwendung auf Spielwaren, die ganz geringe Mengen von Sprengstoffen enthalten. Zündplättchen (Amor- ces), die me^r als 7,5 Gramm Spvsngmischung (Knallsatz) auf 1000 Plättchen enthalten, dürfen als Spiel coaren nicht in den Verkehr gebracht werden. Gewerbetreibende, die gegen diese Vor­schriften verstoßen, haben neben gerichtlich-rr Be­strafung §u gewärtigen, daß ihnen der Hantel mit Feuerwerkskörpern untersagt wird. Weiter "heißt es in der behördlichen Veröffentlichung: An bewohnten oder von Menschen besuchten Orten ist das Abbreimen von Feuerwerks körpern verboten. Zuwiderhandlungen we.den mit Geld­strafe bis zu 150 Mack oder mit Hast bis zu sechs Wochm bestraft. Wenn Eltern, Vormünder oder andere Personen, deren Obhut Kinder unter 12 Jahren oder sonstige unzurechnungsfähige Per­sonen anoertraut sind, es an der erforderlichen Aufsicht haben fehlen lassen, und diese Personen während der Zeit, wo sie ohne solche. Aufsicht waren, eine derartige ilebertietung begangen haben, so werden nach Artikel 44 des Hessischen Polizeistrafgesetzes die zur Deaufftchtigung ver­pflichteten Personen beim ersten Falle polizellich verwarnt, im Wiederholungsfälle bis zu einem

Katholische Gemeinde«.

Viehen. Samstag 30. Dez. 5 u. 8 Beicht.Sonn­tag 31 Dez. 61 Beicht, 7 Messe, 8 Komm., 9 Hochamt. 11 Meße. 57. Predigt. Andacht m. Segen 5 u. 8 Beicht. Montag, i Ian. 67, Deicht, 7 Messe 8 Komm. 9. Hochamt, m Pr. 11 Meße m. Pc. 5 La Festandacht m. Segen Sonntag 31. Dez. Hungen o. Lich 10 u. 8. 1. Jan. Hungen 8. Lich 10 u. /,3.

Die inftlge der Geldentwertung ständig I wachsende VerschlechtSrung unserer Wirtschafts­lage und die stärkere Auswirkung ter Winter- | zeit haben im Rovember auch auf den Gießener Arbeitsmarkt ungünstige Rück­wirkungen ausgeübt. Dieses Me'.ckmal der Ge­samtentwicklung erfährt durch teilweise freund- ftchrre Dilder tn einzelnen DerufSzweigen keiner­lei Veränderung.

Von der Landwirtschaft wurden im Rovember noch immer Arbeitskräfte angefordert, die zum Dergen der Kartoffel» und 'Rübenernte gebraucht wurden. Teilüxise waren diese Ernte­arbeiten sogar Ende Rovanber noch im Gange. Der Rachftaae nach Arbeitern konnte entsprochrn werden. 77 Arbeitsgelegenheiten stunden 88 De» Werber gegenüber.

Für Derg bauarbeiien irn RegieTUngs- bezirk Kassel wurden irn Rovember Arbeits­kräfte benötigt und von hier auch gestellt. De- bauerlicherweise waren die älnteröunftsveryält- nisse nicht derart, daß alle Arbeiter an dec Ar­beitsstätte bleiben konnten; eS fanden tatyer Ruck- kehren nach hier statt. Das hiesige DraunstAc- bergwerk hat mit einer geringen Zahl von Ar­beitern eine teilweise Tätigkeit wieder aufge- nominen. Es sind hier namentlich Leuie eingestellt, für deren alsbaldige Verwendung soziale Grunde maßgebend waren.

In der Stein- und Erdinduftrie wurde Ende Rovember noch voll gearbeitet Wie sich die Verhältnisse hier weiter gestalten werden, konnte unmittelbar nach Schluß des Vormonats noch nicht übersehen werden. Eine Rachftage nach ArbeitSftäften bestand nicht die Zahl der Swllensuchenden war ganz minimal.

Die Metallindustrie arbeitete am Gnde des Berichlsmvnats noch voll. Im Laufe des Rovember wurden namentlich Schlosser und DrcHrr benötigt. Geeignete Arbeitskräfte tarnen zur Einstellung. Arbeitereinstellungen in größerem Maße konnten aber im Hinblick auf die all­gemeine Geschaftsunsiche.heit nicht vorgenvmmen werden. Die Metallbranchr wartet vor allen Din­gen auf die Stabilisierung der Mark, von der man sich urne Besserung der allgemeinen Lage ver­spricht.

Bon Firmen der Lederindustrie und verwandter Berufe wurdet Sattler und Tape­zierer gesucht. Der Rachfrage konnte du.ch Ge­stellung geeigneter Arbeitskräfte entsprochen werden.

In der Holzbranche standen 11 offenen Stellen 14 Sbellensuchmde eege-über, von denen 5 untergebracht wurden. Die Betriebslage hatte sch gegenüber dem Vormonat nicht geändert, die Be- schäftigungsmöglichkeit war einigermaßen erträg­lich.

Eine merkbare Verschlechterung Ist vom R a h - rungs- und Genußmittelgewerbe gu berichten. Offene Stellen waren nicht vorhanden, dagegen aber 19 Stellensuchende und zwar Müller, Bäcker, 'Metzger, Brauer und Tabakarbeiier. Die Zigarrenindusrrie arbeitet mit noch stärker be­schränkter Arbeitszeit; zum Tell ist die Beschäf­tigung, die im Oktober im Durchschnitt noch fünf Tage in der Woche ausmachte, am Ende des Mo- nats Rovember auf nur drei Tage in der Woche eingeschränkt worden. Diese bedauerliche Ein» ichränkung trifft seit den ersten Dezembertagen auch auf .die Filial-Fabriken zu, die in Hrssen» Rassau und Thüringen sich befinden. Die Gr» narung für diese geringe Beschäftigung ist natür­lich in der allgemeinen Wirtschaftseniwicklung und aJfcen Llbsahschwierigkeiten infolge der notgedrun- oenen Erhöhung der Warenverkauf tpreise zu sin» Mu Trotz dieser llngunft der Verhältnisse tonn»

v'/.Dtscb. RelchSanleche M. 47, Teraletdjen 600,-

3'/t7, Dergleichen

37n Dergleichen Dlfch.Svnr- t-ftäm.-Anl. iw, 4'7, Vreuüifche «onfolft 1'0 47, Hessen.........116

37,7, Hessen 16> - 37.. Hessen.........124,50

47o RoQiürfen..... 8025. 7S00, 8800, <"676

57o Goldincrikaner 85000,02000.03ü00.93256

Berliner HnndelSn-s. KßOO-1UÖ06- WM- 17006- GoiiiinetA: ii. 'liviombC. 1^00.1800.

Dnrui't.u.Naiionatbank 2275 2600. 22t0, - 2406 Deutsche 'Bank...... 7500, 8200, 74U6 7800,

Deutsche BeietnSbank 10»».1150,n~'~ Dis conto Coliunaudit . 31,00. 3500, - 31^6 3800, .Vletallbanf........ 14006-15056- --

Mitteldeut. Kreditbank 700,IM 15JO, Oelterr. (Sreöiianitalt - 1850, 1956 1850, 1896

Handel.

Frankfurt a. M., 29. Dez. (WTB.s Der Dörsenvorstand teilt mit: In der kommenden Woche findet die Wertpapierbörse am Mittwoch, dem 3. Januar 1923 und am Freitag, dem 5. Januar 1923 statt. An den übrigen Tagen werden nur Devisen und Roten notiert Jeder Handel in Wertpapieren ist außer am Mittwoch und Freitag an den andern Lagen in den Börsenräumen unterlaßt. Es wird audotud» lich auf die Bestimmungen deS 8 10 der Börsen­ordnung vom 3. Oktober 1919 (Ausschließung im Llebertretungsfalle) hingewiesen.

Frankfurt a. M-, 29. Dez. (WTD.s In der heutigen außerordentlichen Generalversamm­lung derDeutschenDerei nsbank Frank­furt a. M-, in welcher durch 21 Aktionäre nom. 56 807 800 Aktien vertreten waren, wurde dem Antrag der Verwaltung entsprechend die Er - hung deS Grundkapitals von 100003000 auf 200C03 000 Mk. beschlossen, unter Ausschluß des gesetzlichen Dezug3rechtes der Aktionäre. Die Kapitalechöhu ig wurde mit der Ausdehnung der Geschäfte begründet

Frankfurt a. M., 29. Dez. (MTB.) In der heutigen Aufsichtsratssitzung der Mitte - deutschen G u m rn i wa r e n f a b r i k Louis Peter A.-G., Frankfurt a. M., wurde der Ab­schluß für das abgelaufene Geschäftsjahr vor» gelegt Der Aufsichtsrat beschloß, aus einem Rein­gewinn in Höhe von 42 106 000 Mk. der am 20. Februar 1923 ftattflnbenben Generalversamm­lung die Dotierung der Reserven und der Wohl­fahrts-Rückstellungen mU je 5 Millionen Mark und die Verteilung einer Dividende in Höhe von 50 Prvz. zuzüglich einem Jubiläumsbonus von 25 Prvz. in Vorschlag zu bringen.

Börsenkurse.

ftrnnffurt a M. Berlin Schlud» Schlutz« Schluß» Schlutz» flut» fturs fturs für»

Datum: 27 12. 29.12. 27.12. 29.12-

Der Metzger oder Privatmann, welcher .... Schlachttier nach Lebend gewicht kauft, setzt stillschweigend voraus, daß das Tier nüchtern gewogen, d. h., daß eS am Tage vor der Schlachwng spätestens um 6 Rhr abends zum letzten Male gefüttert wird. Lei­der hört man jetzt öfter darüber klagen, daß gegen Treu und Glauben verstoßen wird, und die verkauften Schlachttiere besonders die teueren Schweine noch mehrmals kurz vor der Feststellung des Lebendgewichtes gefuttert werden. Meist wird zu derartigen betrü­gerischen und daher strafbaren Fütterungen die verhältnismäßig schwer wiegende und von den Tieren gern genommene Körnerftucht be-

1000 Proz. hpvvlSgingen. Valrrtapapiere wurde« entsprechend dem Rückgang der Devisenkurse nie­driger bewertet; ungarische Papiere waren jedoch mischnlich aufgebessert. Deutsche Anleihen waren ungleichmäßig Den Besserungen in Deutscher Rcichsanleihe standen Abschwächungen für Preu­ßische Kousols gegenüber. Der Devisenmarkt be- sestigle sich etwas im Cßeriaufe des offiziellen Ver- lehr» beim Hervortreten einiger Rachfrage, doch blieb diese Gitwicklung ohne aufsallendeu Einslust an der Effektetibörse.

Frankfurt a. M^ 29. Dez. Vörsen» stimmungsbild. Dollarnoten 75007400. Der letzte offizielle Dörsentag des Jahres 1922 zeigte auf allen Gebieten feste Tendenz. Die Stimmung In ausländischen Renten war et­was schwächer. Der Montanaktienmarkt lag bei ruhigem Geschäft durchweg fest. Kaliwerke wurden lebhaft gehandelt. Ghemische Aktien blieben bei erster Rotiz gesuchter. Weniger bedeutend sind die Umsätze in Metall- und Maschinenaktien. Besonderes Interesse zeigte sich für Zuckerwerke. Der Kassamaift lag wie­der fest. Um 1 Uhr wurde der Stol^r 7300

vnmburn Mmer. Pakei 8600, 94'<0, 8525, 9125, Norddeutscher Lloyd. 4850 5875,- 4006- 58U6-

ZemeniwerkHeidelberg 11506-, Philivv Holzmnnn . . 4775, 4903, 4950 4600. Nnalo-Cont.-Muano. . . 2800,-27003,-2500020600- W'scheAnilin : : . m-«- 9406- 8700,-

G ldfchnildt..... . 91061000 957 , .k4)0,

GriÄheln.er Electron. <M- 8100.- 8100,- Höchüer iVarbwecke . 785**- 7156 /4c6 <200, DoUucrfobhinn 84 0, 8500,,

SÄte......8100'- rS60'-

?cheldeanitalt 1410615056,

Alla. EleklriLitätS.Ges 50J0,- 6M- 55M,- 5975,- Bergmann 7606 8.06 7 >00, 7900, Schlickert.........1C006-l120Pr-10ÖOa-i2306-

Siemend & Halske. . . 18JU620100.-20500,-2201X ,- Adlerwerke fileuer. . 3950, 4500, 40J0, 4503, Daimler Motoren. . .. 7"' 4975,, Heylmenstaedt......500 t 5280,

5iemthi 6250,- 70006306- 7706- Meinllges. Nrankfurr. .2200021800.- Schubfabrik Herr.... 24902^*0 -

Sichel........... 45564775

.gellitoss Waldhos . . . .1100011006- 11500,- 10600- .'llickerkabr.^raukenlhol 7500,-7990 IuckerfabrtkWaa^äusel,7700,

Hessett-Na^sau.

Marburg. 27. Dez. Der hiesige Archftekt Wilh. Spahr, gebürtig aus dem vberheffischen Städtchen L l ch, wurde von der Regierung des Staates Ecuada (Suvame- rtfa) verpflichtet, in der Hauptstadt dieses Lan­des eine höhere Lehranstalt zu er­bauen.

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Deispiele:

1. Unverheirateter 60 000 Wk. Mo

1. Oanuar 1923 s Monat Iamar gende Monate g monatlich einzu sd.i. 10 v.H. 1 (200-l 1000.=)

I Deiheirateler ' Kinder, dem vom höhang des 1 sahes von 1080 jährlich, zugelas! einem MonaiSai Mark Ab I.Za einzabehallen: 7 200^ 1000 =) 1

1 Zerfemfeter L minderjähriM K 15005 Mrß 2 wöchentlich tlnj Mack - (48 -t- 240 =) 816 Mk. gerundet 684 M!

4. Aerheiraieler A minderjährigen f Finanzamt zur 1 Renen mittel Lageslvhn 2000 1923 kein ©teuer ötmäbigungen ui 40 ==) 256 anf. be anbei 'Betrog pc beilslvhns (= 2t

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