Der
dem
1917
1918
1919 1920
680
559
243
186
9,3
9,2
2,6
0,4
1,2
68
67
19
2
5
1149
1227
1167
941
970
einige erst nach-
tn eine tiefe«
durch Alkohol in Aeuyork:
Aus Sem Cetebe.
Beschlüsse deS ReichsrateS.
und zu-
912 8%
Die aus»
in Litern pro KopfundIahr: Todesfälle anAl- koholismus im Jahr:.....
Todesfälle an all.
Krankheit., abzüglich Infektionskrankheit.^ im Jahr auf 100 000 Einwohner in
Kopenhagen: .
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786
20%
Hessen-Nassau.
Schuhverschiebungen ms Ausland.
wirtfchaften und Privathäusern llnterkunft gefunden. Auch das in unmittelbarer Nähe gelegene Städtchen Ortenberg beherbergt eine größere Zahl Sommerfrischler.
natlich, sowie die Aufwandsentschädigung des Reichstagspräsidenten von 60 000 auf 140 000 Mk. Ferner wurden die Vorschläge für die Prägung von Münzen, die aus Aluminium mit einem Prozent Kupfer hergestellt werden, gutgeheißen. ES sollen für 400 Millionen Mark Einmarkstücke, für 600 Millionen Mark Dreimarkstücke und für 800 Millionen Mark Fünfmarkstucke hergestellt werden.
Die Sühne des Mordes an Rathenau.
Aus Stabt und Land.
Dieben, den 28. Juli 1922.
Beruf und Erkrankung.
(Schlutzvorlesung.)
Der Vortragende wandte sich dann der Gerberei und Lederindustrie zu. Aach einer äleber- sicht über die morphologische und chemische De- schaffenheit tierischer Häute und der Behandlung von „Grün- und Trockenhäuten" zwecks Versendung, wurden zunächst die Vordere! tungsver- fahren für die Gerberei. die „Aufschlag- und Hängeweiche". die Arbeit am Gerberbaum und
Allo holder bot seit 1. Juli 19 19 und Sterblichkeit in Amerika:
wd. Groß-Gerau, 27. Juli. Das Krersamt Groß-Gerau hat bei der zuständigen Regierungsstelle den Antrag gestellt, die Kartoffelausfuhr aus dem Kreise Groß-Gerau so lange s p e r r e n zu dürfen, bis der Eigenbedarf der Kreisbewohner gedeckt ist. Die Bürgermeister sind angewiesen worden. den Kartvffelbedarf ihrer Gemeinden schätzungsweise festzustellen und mit allen Mitteln darauf hinzuwirken, daß möglichst zahlreiche Abschlüsse zwischen Erzeuger- Verbraucherverernigungen des Kreises standekommen.
Berlin, 27. Juli. (WTB.) Die „03.3.“ teilt zum Rathenau-Mvrd mit. daß in den letzten Tagen noch mehrere Personen unter der Anschuldigung verhafte t worden sind. Len beiden Mördern auf der Flucht Hilfe geleistet zu haben. Anter den Festgenommenen befindet sich auch Kapitän Wolfgang Dietrich aus Halle, der verdächtig ist. den Verbrechern kurz vor dem Aufenthalt auf der Durg Saaleck behilflich gewesen zu sein.
Die Hauptverhandlung gegen alle Am Morde Betelligten findet vor dem StaatSgerichtShvf zu Leipzig statt. Der Termin ist noch nicht festgesetzt.
spd. F r a n k f u r t a. M., 27. Juli. Kriminalpolizei verhaftete auf Ersuchen__
wärtiger Behörden den Speditionsgeschäftsführer E r n st D i e h l aus Pirmasens. Diehl hat im Verein mit einem Zollbeamten in Pirmasens mittels gefälschter Ausfuhrscheine von Pirmasens aus Millionenwerte von Schuhwaren nach dem Auslandever»
941 5n ,
Gesamtzahl aller 1915 1916
Todesfälle, abzüglich d. durch Infettions- krankheiten, berechn, a.100 000
Lebende: ... 987 954
imVergleichz.1915 Minus 3% Todesfälle direkt
Einschränkung des Alkoholverbrauches nnd Sterblichkeit in Dänemark:
Schnapsverbrauch
1 Gehaltsgruppe zurückversetzt wurden Die Im- M ^rrd ^s aus der Maschine kommende Band i trumsftaktion beantragte daher im Landtag, die erst durch Schwefelsäure, dann durch ein ßaugen-’™ ■ — - **
bad gezogen. Pappe läßt sich aus den in den Ab- wässern enthaltenen Fasern und Flvcken erzeugen. Durch Eintauchen von Pappe in heißen Teer erhält man wasserdichte Dachpappe. — Die mit Sortieren und Reinigen von Lumpen beschäftigten Arbeiter sind der Infektion mit pathogenen Keimen ausgesetzt. Staub und Fasern der Lumpen rufen die unter dem Rainen „ Flockfeuer" bekannten Bronchitiden hervor. Durch Hantieren mit Chlorkalk können Hautentzündungen, durch Einatmung von Chlor und schwefeliger Säure Lungenaffek- tinnen entstehen.
Fronhau se n, 27. Juli. Hier starb im Alter von 80 Jahren einer der letzten Offiziere der ehemaligen knrhesftschen Armee. Dr. jur. Freiherr Schenk zu Schweinsberg. Der Verblichene. Familienälteste (Erb- chenk in Kurhessen) des gleichnamigen althessischen Adelsgeschlechts, der als Leutnant
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im Vergleich zu 1915 Minus . . . 18n/~ 17% Am Schluß der Vorlesung wurde noch „„ eine allgemein durchzuführende ärmliche Berufs^
Kreis Friedberg.
ss Friedberg, 27. Juni. In der Heu- ugen Stadtverordnetensihung.die von dem Decgeordneten Dindecker geleitet wird, wrrd von dem Vorsitzenden vor Eintritt in die Tagesordnung dem verstorbenen Bürgermeister Goslein von Bensheim ein warmer Nach- ruf gewidmet. Sodann erfolgt noch die Mitteilung, daß Herr Baron Ernst Oppenheimer Friedberger) die Summe von 500 000 Mk. zur künstlerischen Ausschmückung der Augustinerschule bewilligt hat. — Es wird 5e- schlossen, daß alle Leichen 24 Stunden nach ein» getretenem Todesfälle in die städt. Leichenhalle gebracht werden müssen. — Für Instandsetzung der Räume in der Volksschule werden 250 000 Mk. bewilligt, für Herstellung uu 1. Obergeschdh der Schillerschule 35 000 Mk. - Die städtische Wohnungsbau- Abgabe wird auf 1.75 Mk. für 100 Mk. des icherungswertes festgesetzt. — Für die Faselhalvrng im Stadtteil Fauerbach soll ein - ^iederungsvieh angeschafft werden. Das -Uustrcebsgeld für Schweine wird auf 5 .Mk. für CTÄÖ^L.— Die Wieggebühren werden auf 30 Pf., für (SiS auf 25 Pf. für den Zentner Sohl- — Für Beschaffung von physikalischen für dte Volksschule werden für dieses Aahr 40 000 Mk., für baß nächste Jahr 20 000 ,bte Einführung des Werkunterrichts 6000 Mk. bewilligt. Für das Museum-Archiv tmrd eine weitere Summe von 4000 Mk., für die Kosten der Quäkerspeifung 5300 Mk. gewährt
ff- Friedberg, 27. Juli. Auch an hie. stgem Platze hat sich eine Ortsgruppe des „Volksbundes für Krieger, gräbersürsorge" geblldet, deren Vorsitz Herr Oekonomierat Spieß übernommen hat. Die Mitglieder versammelten sich am Mittwoch abend in dem Lesesaale der Ackerbau- schule, wo Herr cand. theol. Nürnberger einen Vortrag über den Zweck und die Ziel« des Vereins hielt. Der Vortrag war belebt durch eine große Anzahl schöner Lichtbilder, welche Friedhofsanlagen und Einzelgräber aus den verschiedenen Kampfgebieten vorführten.
* Bad-Nauheim, 28. Juli. Bis zum 27. Juli betrug der Gesamtbesuch 23 573 Personen.
Starkenburg und Rheinhessen.
Der Mord im Odenwald.
Darmstadt, 27. Juli. Die beiden Drüber Jakob und Johann Roß mann aus Kolmbach sind nunmehr aus dem Amtsgerichtsgefängnis in Fürth nach Darmstadt verbracht worden find. Wie der jüngere der beiden, Jakob R., jetzt eingestanden hat, führte er die Tat auf An stiften seines Bruders Johann und unter dessen Mitwissenschaft aus. Trotzdem leugnet her Aeltere noch immer hartnäckiger. Es wird ihm aber wenig helfen, da auch eine ganze Reihe von schwerwiegenden Beweismomenten für die Richtigkeit der iwn dem jüngeren Bruder gemachten Angaben sprechen.
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schoben. In die Affäre sind verschiedene Schuhhändler aus Aachen und Köln verwickelt. Gegenwärtig untersuchen Beamte der Emser Ausfuhrstelle die Angelegenheit. Diehl flüchtete, wurde aber schon nach einigen Tagen hier in Frankfurt ermittelt und verhaftet.
Einschränkung der Wirtschastskonzessionen.
fpd. Frankfurt a. M., 27. Juli. In Frankfurt ist die Zahl der gegenwärtig vorhandenen Gast- und Schankwrrtschaften mit Ausschank von Alkohol so, daß sie im Der- hältnis zur Bevöllerungszahl weit über den Durchschnitt der deutschen Großstädte hinausgeht. Am der Aeberhandnahme der Schank- teilen zu steuern, erteilt das Polizeipräsidium in Zukunft nur noch in den allerdringendsten Fällen die Konzession, für den Branntwein- ausschank wird es jedoch die Bedürfnisfrage überhaupt ablehnen und grundsätzlich verneinen. Die Eröffnung eines SchcinkbetriebeS wird in Zukunft regelmäßig erst von dem Tage an zugelassen, an dem die Schankerlaubnis erteilt und rechtskräftig wurde. — Die Verfügung ist begrüßenswert und wird Wohl ihre guten Erfolge bald zeitigen.
*
fpd. Frankfurt a. M., 27. Juli. Die 28jährige Ehefrau des Feuerwehrmannes Hechler vergiftete sich am Mittwoch mit ihrem 17 Wochen alten Kinde in ihrer Woh- nung, Beethovenstraße 66, mit Leuchtgas. Die Frau zeigte in der letzten Zeit ein aufgeregtes Wesen.
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M und 'M MrderongWcs Laut AheMtsrvheSG ^eseüfchast mist । "ung gehalten twrici Steine, oder kleine ß M eignem Guldüch y Sier gilt nur da- M NH eine gu^ EadMAelterenun Wer Ansicht gegeben § Wityn Dan Muß in höherem $
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hessische Regierung möge die Betroffenen ent- sprechrnd entschädigen.
** Das Krankengeld der Kriegsbeschädigten. Sämtliche Kriegsbeschädigte, die an ihren Dienstbeschädigungsleiden erkranken und ambulant ärztlich behandelt werden, erhalten für den Fall der Arbeitsunfähigkeit Krankengeld. Soweit es sich um Krankenkassen- mitglieder handelt, wird ihnen dos Krankengeld in der sahungsgemähen Höhe während der Mtzungsgemäßen Zeit neben der Rente ausgezahlt. Solche Beschädigte, die lediglich zum Zwecke der Heilbehandlung den Krankenkassen zugetellt sind, ohne selbst ve> sicherungspflichtig zu sein (Zugeteilte) und solche Krankenkassenmitglieder, deren Untcr- stützungsanspruch an die Krankenkasse verbraucht r>l, also die Ausgesteuerten oder die noch nicht vollberechtigten Versicherten, erhalten im Falle einer Einlommenminderung durch die Erkrankung ebenfalls Krankengeld: seine Hohe richtet sich nach den Bestimmungen der jeweils die ärztliche Behandlung vermittelnden Krankenkasse mit der Einschränkung, daß Krankengeld und Rente zusammen den Betrag der Vollrente nicht übersteigen dürfen. Das Krankengeld wird wöchentlich nachträglich durch die Krankenkassen ausbezahlt.
Walkfaß, die Auflockerung und Enthaarung durch „Schwitzen", „Aeschern" und „Anschwoden", die Scherung und Entfleischung, die Reinigungsarbeit, die Schrot- und Kotbeize, und der Ersah der letzteren durch Oropon, Purgatol, Esko und andere Mittel, die „Ausstreichung" und Spülung, und die maschinelle Flächenspaltung der „Blößen"! <«»02N0trzcn.
in Narben- und Fleischspalt" sowie die ver- - T a g e s ! a l e n d e r für Freitag. ÖS XÄÄ tz-rg°st-M-n Astvrta-LichtsMe, ab heute: „Der Mann ans artiger Lederwaren erforderlichen Rot- oder Loh- (Ä «' M not und „Der Dokch-
gerberei, Mineral-, Sämisch- und Kpmbinätions-11 .
gerbcrci und des Wesens der dabei auftretenden L~. Z ® G t a d t t h ea t er b u r e au. physikalischen und chemischen Vorgänge — Von ^stspielneuhert von Lev Lenz „Frauenden beim Gerbergewerbe auftretenden Berufs- kommt am Dienstag den 1. August
krankheiten wurden besonders die Schleimbeutel- . oas staatl. Kurhaustheater Dad-Aauheim entzundungen, die „Täubchen- oder Stieglitz- "Heater zur Erstaufführung. Leo Lenz, der
geschwüre". die Augen- und 'Halsentzündungen! „ ^om letzten Winter her durch fein
und die Gefahr der Infektion mit Milzbrand ^ustspcel „Bettmas Verlobung' hier noch in bester hervorgehoben, dessen Erreger, der Bacillus J-'rlnncruni?. und es ist zu erwarten, daß „Frauen- anlhracis, mit seinen charakteristischen Merkmalen, teni?er Et Rudolf Goll in der Titelrolle einer Sporenbildung und seinem Eindringen in 9l0^cn -Beifall linden wird.
den Körper durch die Haut, Lunge oder den WetterdovaUHsage
Darm in einer Reihe von Projektionspräparaten für Samstaa'
vorgeführt werden konnte. An die Besprechung Wolkig, kühl, vereinzelte Regenfälle, West- der ©erberet schloß sich eine solche des Sattler-, wind. - Die Depression im Osten ruft noch im- Achuster- und Handschuhmachergewerbes sowie der mer Druckstörungen hervor, die uns kurze Reaen- A" e/ten m der Rohhaaroerwertung, Pinsel- und fälle bringen, denen aber bald Aufklärung fol- Burstenfabrikatlon, der Kürschnerei und Hut-1 gen wird.
ntacherei mit Betrachtungen über die bei diesen Beschästigungen austretenden Derufkerkran'ungen. Bei der Herstellung und dem Vertrieb alkoholi- cher Getränke kennzeichnete der Vortragende die Schädigungen durch Alkoholismus im allgemeinen und der Beteiligten insbesondere sowie die gün- tige Wirkung des Alkoholverbotes in Ameiüka und der Einschränkung des Alkoholverbrauches in Dänemark auf die Sterblichkeit.
Die Abgabebeschrlde über die Wohnungs- Kreis Büdingen.
baunbgabe )( Cckartsborn, 27. Zuli. Der S3ani>toirt
für das Rechnungsjahr 1921 sind den Zahlungs- Seum von hier erhielt beim H o l z sch n e i b e n Pflichtigen vielfach so verspätet zugestellt worden, 1)00 einem Holzscheit einen solchen Schlag auf den daß es einem Teil der erstattungs- nnd haftpflich- daß er sofort in die Klinik nach Gießen her» tigen Mieter, Pächter oder Nutznießer von Woh- bracht werden mußte, wo er trotz sofort vo-genom- nungen nicht möglich war, innerhalb der am mener Operation leider verstarb. Die ganze Ge- 30. Juni abgelaufenen Frist Einspruch gegen die weinde nimmt an dem tragischen Geschick der Festsetzung ihres Abgabeanteils bei den Miet- Sumiüe aufrichtigen Anteil, umsomehr, als Seum einigungsämtern zu erheben. Das Ministerium ai*<$ uach dem Tode seines Schwagers der Land- für Arbeit und Wirtschaft hat nunmehr diese Wirtschaft dieses neben der sei,tigen Vorstand. — Frist bis zum 31. Dezember 1 922 her- Vorgestern Janb hier auf dem herrlich gelegenen länger! Brand das 3 u g e n b f c ft des Kirchspiels
.. o L -— ---- Schwickartshausen statt. Da infolge des
. ®.l<; oobtlartengcbubr cn sind m Hagclstags sowieso die Arbei trübte, nahmen die
unserer Ausgabe vom 27. Juni verseh2nlli h an- Gemeinde:, Bellmuth, Bobenhausen, Schwickarts- « -2r « Le k ö Qna 9 Tie dort a ig^f'ch ten Hausen und Eckartsborn zahlreuh an dem Feste ?,a^c ßrtb dahrn zu berichtigen, daß Zählkarten teil. Die vereinigten Schulklassen trugen gemein»
500 Mk. mit 1.50 Mk, über 500Harne Chore vor. außerdem die einzelnen Schulen bl^ ^?00 Mt. mit 3 Mk. über 1000 bis 2000 Mt. verschiedene Freiübungen, Reigen, Gedichte usw nnt 4 Mk über 2000 bis 5000 Ml. mit 5 Mk. so daß der Nachmittag sich für Groß und Klein und über 5000 Mk. mit 6 Mk. zu frankieren sind sehr kurzweilig gestaltete.
" Der Fahrplan der E l e k t r i - )( S e l t e r s, 27. Juli. Die A r b e i t e n a n
schon Straßenbahn erfährt, wie im her«^unserem B.rd sind trotz mancherlei Schwierig- tigen Anzeigenteil mitgeteilt wird ab ?G’tcn ,tn letzter Zeit so vorgeschritten, daß beretU 1. August d. IS., eine Aenderu n a Hn einigen fertiggestellten Dadezellen Probebäder dem Eintreffen der Abendzüae Rechnung v^b^rcht werden können. Die feierliche Eröff- traat 6 9 aeamung nung s^ht unmittelbar bevor. Schon weilen eine
*• 'Ttt.VxnnnKnYi j. k • größere Anzahl Kurgäste in unserem
t e 1- b r ft r Ar b 1S Hin = freundlich gelegenen Dörfchen und haben in Gast-
ßtnn n IrnV bem- Wirtschaften und Privathäusern jJnterfunft nV.
vtantsbeamten. Durch Artikel 3 des Gesetzes, die Ruhegehalte und die Hinterbliebenen- versorgung der Staatsbeamten betreffend vom 19. Mai 1920 sollten die ab 1. April 1919 in den Ruhestand getretenen Beamten als Reu- pensionäre bebanüelt werden. Die Gesetzesvorlage betreffend die Ruhegehalte der Staatsbeamten. die wohl vom Landtag verabschiedet aber noch keineswegs veröffentlich, wurde, bestimmt iedoch, daß nur die ab 1 Oktober 1919 Pensionierten als Reupensonäre zu betrachten seien Dadurch wurden alle Beamten, die sich im guten Glauben auf das Gesetz vom 10 Mai 1920 zwischen 1 April und 1. Oktober 1919 pensionieren
Die Derfassungsfeier.
Karlsruhe. 27. Juli. (Wolff.) Der Reichskanzler hat den badischen Staatspräsidenten Dr. Hummel eingeladen bei der Derfassungsfeier im Reichstage am 11. August 1922 die Gedenkrede zu halten. Staatspräsident Dr. Hummel hat die Einladung angenommen.
Zeitungsverbote.
Emden, 27. Juli. (Wolff.) Die „Emder •Bettung" ist vom Oberpräfidenten in Hannover aus Grund eines Artikels in Nr. 168 vom 13. Juli, betitelt „Irrungen-Wirrungen", bis zum 8. August verboten worden.
Kiel, 27. Juli. (WTB.) Der Oberpräsident von Sch'eswig-Holstein hat die „Hamburger Burg . r g locke" in der Provinz Schleswig- Holstein wegen eines „Die Rathenaumördec gestellt" überschriebenen Artikels aus sechs Monate verboten.
Die Not der Presse.
_ Serkin, 27. Juli. (Priv.^Tel.) Nach dem vlusweiö des 12. Nachtrags der amtlichen Zer- tungspreisliste für 1922 haben wieder 22 6 Zeitungen und Zeitschriften ihr Erscheinen eingestellt.
Aus Hessen.
Aus dem Gesetzgebungsausschluß.
I rm. Darmstadt, 26. Zull. Der Gesetz- gebu ngsausschuß lehnte heute nachmittag JLnächst den Antrag des Abg. Kaul und Gen. betr. den Schutz der Republik in zweiter Lesung ab, der verlangte, daß in den leitenden Beamten st eilen nur absolu^ zuverlässige Persönlichkeiten sitzen sollen. Die Minderheit verlangt, daß der Antrag trotzdem im Plenum beraten werde. Der vom Zentrum gestellte Vermittelungsantrag findet wieder Annahme, der demokratische Antrag, der den De- amtc-n zu einer Erklärung eine gewisse Frist geben will, wird wieder abgelehnt. Zu den An- tränen derselben Abgeordneten betr. Erlaß eines Gesetzes über die Rechtsverhältnisse der Richter und die Disziplinarverhältnisse der nichtrichterlichen Staatsbeamten soll die Regierung einen Entwurf vorlegen, damit er noch in dieser Tagung verabschiedet werden kann. Dasselbe gilt auch für den Antrag betr. die Vorschriften in den Schulen und Hochschulen.
)( Orten berg. 27. Zuli. Das Haus eines hiesigen Schreinermeisters ging für 60 000 Mark in den Besitz des hiesigen Ohmtalbasaltwerks über Tas Haus sott als Wohnung für Werkangehörige Verwendung finden. - Forst- assessor Sussnervon hier wurde als Nachfolger Thurns zum Landamtmann in Bad Salzhausen ernannt. — ilnfer Kirchengesangverein wird am nächsten Sonntag, nachmittags 4 Uhr. zugunsten des KreiSlinderheims in Bingenheim in einem Konzert des Kurkapellmeisters Ackermann mitwirten. Rach dem Konzert findet eine Besich----w w,„„<Wr
tlflung der Bade-. Trink- und Kuranlagen statt. I dein Kurhefiischen Leib-Garde-Regiment an«.
Niiernj SS ^thb. V? 3 ijj?r,n
Ärcis Alsfeld.
Alsfeld, 27. Juli. Das Kreisamt erläßt eine Veröffentlichung über den Verkehr mit Milch, in der mitgeteilt wird, daß durch ein Schiedsgericht in Darmstadt der Stallpreiö für die Vollmilch auf 9 Mk. für das Liter mit Wirkung vom 5. Zuli ab festgesetzt wurde. Der SchiedSspruck, der unter Beteiligung des Vertreters des Städtebundes als Vertreter der hessischen Städte und Bedarfsgemeinden und eines von den sämtlichen landwictschafllichen Organisationen des Landes bestellten Beauftragten zustande kam, habe bindende Wirkung für das ganze Land. Alle Fälle, in denen in Zukunft dieser 756 überschritten werden sollte, sollen wegen 23'7 Pleistreiberei zur Anzeige gebracht werden, ei. Ehringshausen, 27. Juli. Am vergangenen Sonntag fand in der hiesigen Kirche 69 eine musikalische Andacht stall. Studienrat Dr. Dauer und Oberlehrerin Frl. Kühn hatten mit ihren Schülerinnen des Oberlhceums in Wiesbaden gelegentlich einer Vogelsberg- Wanderung eine dreitägige Rast in Ehringshausen
2 01 genommen. Als Dank für die beeitwillige freund- ' liche Aufnahme bei den hiesigen Eilikoohaern hatte Herr Dr. Dauer mit seinen Schülerinnen ein ^Kirchenkonzert veranstaltet. Es kamen Solo- I gefänge und dreistimmige Frauenchöre zum Vor- I trag. Auch der hiesige Männergesangverein wirkte mit. Sämtliche Leistungen standen durchaus auf der Hohe, und konnten die Zuhörer, die in noch nie dagewesener Anzahl die Kirche I füllten, den Eindruck eines wohlgelungenen seltenen Genusses mitnehmen. Wäre der Gedanke lOIQ »1*1 öcr Anregung wert, daß gute musikalische Kräfte aus der- Stadt bei ihren Wanderungen aus Können mehr in den Dienst der ländlichen beratung hingewiesen, die vor der Schulentlassung & rK q l 9 ö Gegensätze zwischen Stadt einzusehen hätte, der Volksgesundheit würde G^nb beitragen wurde und so manches land- darans Ruhen erwachsen liche Vorurteil gegenüber den Wanderern aus
» der Stadt beseitigen konnte?
3m Altertum und Mittelalter wurde Papier aus Streifen vom Mark der Papyrusstaude her- gestellt. Aehnlich verfährt man noch heute mit dem Ttarf einer auf Formosa heimischen Aralien art zur Anfertigung des sogen. Reispapiers. Im übrigen dienen als Ausgangsmaterial für die Pa- I Pierfabrikation Stroh. Hotzz und Espartogras. Die ! Trennung der Zellulose von den frühen' unter dem Damen Lignin zusammengefatzten inkrustierten Stoffen geschieht, wie an Lichtbildern gezeigt wurde, mittels des Natron- bzw. Sulfitverfahrens in den Zellstoffabriken. Dei dem ersteren wird das Material in siebartig durchbrochenen Eisenblechtrommeln mit Natronlauge, die in einen die Trommeln enthaltenden Kessel gefüllt wird, bei 6 bis 8 At. gekocht, fiir letzteres kommen mit Dleiplatten und säurefesten Steinen ausgekleidete Apparate in Betracht, in denen das Material mit Calciumbi- sulfitlösung bei 3 At. gekocht wird. 'Bei beiden Ver- fahren finden die Ablangen zur Herstellung verschiedener Nebenprodukte Verwendung. Die isolierte Zellulose wird mit gereinigten Lumpen baumwollener und anderer Gewebe Pflanzlicher Herkunft im ^Holländer" durch Walzen und Platten, die verstellbare Messer tragen, zu einem Drei (Halbzeug) zerfasert, der mit Chlorkalk oder aus Kochsalz durch Elektrolyse erhaltenen Natrium- hhpochlorit gebleicht wird. Gin zurückbleibender gelblicher Farbenton kann mit Ultramarin beseitigt werden. Zur Anferllg mg von „g-ktmbem" Papier wird der Drei mit ..Füllmitteln" versehen, die aus Harzsäure und basischem Tonerdesulfat be- stehen. Das auf solche Weise hergerichtete ..Ganz- zeug" gelaunt aus einer Trommel in die Papiermaschine. in Der es von einem feinmaschigQN Drahtnetz aufgefangen, entwässert und als endloses Band durch geheizte Walzen getrocknet, geglättet, faiu ntert und auf gerollt oder in Dogenformat zer- iu^h , UIU> . LrtDPrt v 1^11^ toirö _ßinfcit,g farbtge g^ierc unb gc- ließen, ciheblich geschädigt - c ! krwsterie ^.apeten werden durch Farbwalzen be-l trägiich, insofern sic kurzerhand
Berlin, 27. Juli. (WTB.) Reichs rat hat heute der Verordnung über die Gewährung von Beihilfsdarlehen zur Förderung des Wohnungsbaues zugestimmt, durch welche die Darlehenssätze an die Gemeinden verdoppelt werden sollen, ferner der Abänderung der Wertung und der Erhöhung der TageS- Arzneitaxe mit Rücksicht auf die Geldent- und ^lebernachtungsgelder für Reichsbeamte. Der Reichsrat genehmigte ferner die vom Reichstag vorgeschlagene Erhöhung der Tagegelder der Abgeordneten von 1000 auf 10 000 Mark mo-


