Ausgabe 
28.6.1922
 
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der regelmäßige Sisenbahnvervchr roieber auf-1 fahren öle Wiener Duhrer-Per.-json gegen ihre genommen. 1 Landsleute Gebr. Reischel und Gebr. Blank-

Berlin. 27. Juni. (WTB.) Aach der

20.

28. 6»

Schweizer Franken

Vermischtes.

nele tausend s^rifie

Zu haben bei jedem Schuhmacher.

So gut wie ConZ nental-Refife*!

>ßen elek-

(2594c)

100

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3L Are. Kr. Kr.

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. . Fr. . . 5L . . Kr. . . Är. . . Kr. . . Ar. . . Sh. .. r . . Fr.

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1 £ 100 L. 100 Fr. 100 Kr. 100 $ 100 Kr. 100 Kr-

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also das Recht." so erklärte Le Troquer, außerhalb der befreiten Gebiete von den Deutschen Arbeiten 3 b^rT^nflm. die den öffenllichen Schatz auflösen. also Arbeiten, auf Grund deren man Anleihen verlangen kann, deren Kapital in erster Linie zur Wiederherstellung der verwüsteten Gebiete ver­wendet werden würde."

Projekt, das etwa die Hohe von 18V2 Milliarde» Franken erreiche. Allerdings seien in dieser Summe Materialien im Werte von 6 Milliarden enthal­ten. Bei den Fluhregulierungen handele es sich vor allem um die Rhone und die Dordohne. Bei dem Projekt seien die Löhne für die deutschen Arbeiter und für die aus Deutschland zu liefern­den Materialien in Berücksichtigung gezogen. Für Wasserstraßen, sei die Summe von 2650 Millionen ausgeworfen, und 49 Prozent die-

Der italienische Ministerpräsident Facta sprach dem Reichskanzler in folgendem Telegramm sein Beileid aus:

Mit tiefem Schmerz erhalte ich die Aachricht vom Tode des Hemm Ra-thenau. Dettscküanb

(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)

Die Deileidstelegrmnme fremder Staats­männer.

Berlin. 26. Juni. (WTB.) Lloyd Ge­orge hat dem Reichskanzler ein BcileidSsch^ft- stück übermittelt, in dem er fernem Abscheu vor dem entsetzlichen Verbrechen Ausdruck gibt, d irch das das deutsche Volk eines seiner ausgezeich­neten Vertreter beraubt worden sei. Die ganze Well nrüsse Männern Ehre zollen, die. wie ei es getan habe, den Gefahren eines öffenllichen Hasses trotzten.

Der italienische Minister des Aenhern Schanzer hat ebenfalls ein Beileidstelegramm an den Reichskanzler gerichtet, in dem es heißt Auf meiner Fahrt durch Deutschland nach London erfahre ich die traurige Aachricht von dem er­bärmlichen Verbrechen, dem der Minister Rathe- nau zum Opfer fiel. 3n Genua habe ich die Eigen- chasten dieses hervorragenden Staatsmannes chahen gelernt. Ich bitte Sie. die Versicherung meiner aufrichtigsten Teilnahme an FH rem und des deutschen Volkes Schmerz entgegenzunehmen.

Deutsche Arbeiten für den Wiederaufbau in Frankreich?

Räithenau. Deutschland verliert in ihm einen hervorragenden Mann des­sen Kultur und dessen Geist alle bewunderten. Ich erinnere mich der Zeit, die ich mit ihm m Genua verbrachte, und der Synrpathieu die er einslößte. Ich bitte Sie. das tiefempfundene Bei­leid entgegenzunehmen das die ttalumische Re­gierung und ich mit lebhafter Anteilnahme über­mitteln.

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Handel.

Fran kfutt a. M. 28. Juni.

Marknvtieruugen.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlte

Wechsel auf Holland.......

Deutschland . . . . Wien........

Prag........

Paris........

London .......

Italien.......

Brüssel.......

Budapest......

Aeuyork.......

Agram.......

Warschau.....

Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . . Reuyvrk . . Paris. . . .

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wehst du tägiidi. Jeder Schritt bedeutet Krafrverlurt, erschüttert auf harten Lede» ablitzen das Nervensystem und bringt vor» trittge Ermüdung. Die Continental» Absätze aus bester Gummimischung legen ein federndes Kissen zwischen Absatz und Straße, schonen die Nerven u. lassen keine Müdigkeit aufkommen. Sie sind billiger und haltbarer als Leder. Millionen im Gehraw/4.

%

fitofinentel

Absätze ^Sohlen

Züricher Devisenmarkt.

27. 6.3

prachtvoll angelegten Spielplatz des V. s. L. Al­tona trafen sich am Sonntag die Fußballmann­schaften von sZIorddeutschland und SüdschwÄ>en. Der größte Teil der ersten Hälfte ttxrf ausge­glichen, jedoch war die iwrddeutsche Stürmerreihe besser. Kurz vor der Pause fiel dann das erste Tor, das den Schweden einen Vorsprung von 1:0 sicherte. Gleich nach dem Wechsel zog aber Hamburg gleich, die schwedische Verteidigung ar­beitete reichlich unsicher und noch drei weitere Dore für Aorddeutschland erhöhten den Sieg auf 4:1.

vereinigt aus einem Vasenbild der perikleischen Zeit. Ein Vasenbild, das Maios und Sapphv barftcckll, zeigt uns das Darbiton, eine lesbische Spielart der Lyra, ein Wandbild aus der Zeit Amenophis IV., die in Mesopotamien erfunden, in Aegypten auSgebildete Laute mit nur 3 Saiten und einem Griffbrett, das die Erzeugung einer Vielheit von Tönen gestattet; in römischer Zeit wird die Laute häufiger, ihr Hals erhält Quer­leisten, Schallkörper und Hals wachsen zusammen, eine römische Darstellung zeigt die Laute mando- llnenartig mit tiefem Schallkörper. Aus der Laute hat sich später unsere Geiae, die altdeutsche Fie­del, entwickelt, seit um 86C n. Ehr. der Streich­bogen hinzutrat. Unter den Blasinstru­menten nimmt das Aulos, die römische Tibia, eine zwischen unserer Oboe rund Klarinette stehende Schalmei (nicht Flöte!) mit 6 Löchern, die aber durch verschiedene Einrichtungen noch mehr Töne hervorzubringen erlaubten, die erste StÄle ein; gewöhnlich wurden zwei Auloi zu einem Doppel- aulos verbunden. Im Konzert, besonders aber beim Gelage, wie Vasenbilder erkennen lassen, fand dieses Instrument Verwendung, wie die Lyra auch im Schulunterricht (Schale des Duris!). Auf der mehrröhrigen Syrinx oder Panspfeife spiell die Muse im Götterzug der Fran<;oisvase. In helle­nistischer Zeit erfand dann Ktesibios die mit einer 1 Klaviatur gespielte Wasserorgel, die Hydraulis, bei der ein durch Wasserdruck erzeugter Luftstrvm verschieden lange Auloi zum Tönen bringt. Cicero schchtzte die Orgel sehr, ebenso Aerv, der wahr- schemlich als der Erfinder der pneumatischen Orgel anzusprechen ist. Die römische Zell verwendet mit»

Berlin an sich brachten. Im Kraftfport wurde mit dem Ringen der Bantam- und Feder- gewichtsllasse und mll dem Heben der Leicht- gewichtsklasse und im Mittelgewicht A begonnen 2luch hier, wo sich nahezu 100 Athleten gemeldet h<rbcn, wird lange Zeit benötigt, um die Sieger zu ermitteln. In der Sportausstellung wurden die Dorkämpfe für das Fl orettfechten aus-

Meldung einer Lokallorrespondenz sind bei dem heutigen Eisenbahnunglück 2 6 Tote zu be­klagen. Die Zahl der Schwerverletzten beträgt die der Leichtverletzten 23.

Paris 27. Juni. (WTB.) Der Minister für öffentliche Arbeiten LcTroquerhatder Presse die Mitteilung gemacht, daß er in vollem Ein­verständnis mit dem Ministerpräsidenten Poin- c a r 6 seit Beginn dieses Jahres einen Plan aus­arbeite, um mit deutschen Arbeitern und mit deutschem Material außerhalb der ehemaligen Kampfzone große rffentliche Arbeiten ausführen zu assen. Als solche Arbeiten bezeichnet der Mini- 1er Flußregulierungen. den Dau von großen elek- rischen Eisenbahnlinien, den Dau von Eisenbahnen elbst, Hafenbauten und Deschaffung innerer Was- serstraven. Im Ganzen handele es sich um ein

ßanbrotrtMyaft

®in @1-10(0 der hessischen Ziegen- »u ch t. Einen großen Erfolg hat die hessische Ziegenzucht auf der zur Zeit stattftndenden Wander-Ausstellung der Deutschen Landwirt- w Dürnberg zu verzeichnen. In EinzellonturoMz erstell Hessen für ausgestellte Ziegen: 3 Sieger-, 5 erste, 6 zweite, 5 dritte, 3 vierte Preise und 12 Anerkennungen. Der Sammlungen sind 2 erste, 1 zweiter und 1 dritter Preis zu verzeichnen. Oberhessen erhiell außer- osn den Preis vvm Reichsministerium und eine Plakette des Reichsverbandes.

Aus dem Amtsverkündigungsblutt.

** Das Amtsverkündigungsblatt Ar. 75 vom 27. Juni enthält: Maßnahmen zum Schutze der deutscher^ Republik. Unterricht in der Fortbildungsschule. Gesetz über die Fleisch- Versorgung. Bezug des Reichsgesetzblattes. Fleischbeschau. - Walzarbeiten. Dicchseuchen. Erwerbslosenfüi-sorge. Verhütung vonWald- brän-den. _ Einsendung der Hand- und Tage- buchauszüge. Feldbereinigung Klein-Linden.

Wegen Vornahme von Walzarbeiten wird die Kreis st raheHungen Hof-Graß R v d h e i m bis auf weiteres für den Fuhrwerks- Verkehr gesperrt. Der Verkehr wird über In­heidenSteiiiheim geleitet.

Maul- und Klauenseuche. In Aie- der-Dessingen und Lauter ist die Seuche erloschen. Die Gemarkungen werden aus dem Sperrgebiet ausgeschieden. Die Cema'.kungen Lich, Ober-Bessingen, AoiTnenroth, Grünberg und" Queckborn werben aus dem Beobachtungsgebiet ausaeschlieden

®$° be PäriS" begleitet diesen Plan mit einer Betrachtung, rn der gesagt wird dte Regierung habe sich entschlossen, den Repara­tionen in Aatuva, die seit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages vernachlässigt worden sei, einen starken IurpulS zu geben. Deutschland, das in doppelter Beziehung sich den Reparations­zahlungen entziehe indem es der Kapllalsflucht zusehe und mit Befriedigung der fortgesetzten Entwertung der Mark z uschaue, habe trotzdem bedeutende Kapitalien aufgewendet um öffent­liche Arbeiten ausführen zu lassen. Aus diesem Grunde habe der Minister für öffentliche Ar­beiten em großes Programm aufgestÄlt, bet dem sich um die Erfordernisse für die wirtschaft­liche Entwickelung handele. Aatürlich müßten auch gewisse Intevessen berücksichttgt werden, vor allen Dingen die politischen Seiten. Die Ansammlung ' einer großen Anzahl deutscher Arbeiter tm Elsaß v>ürde große Angelegenheiten bereiten. Man habe b^dalo bei dem Pvogramm auf den Dau von Eisenbahnlinien durch die Vogesen verzichtet. Außerdem mußten aber auch die Interessen der französischen Intereslenten berücksichttgt werdsn. Aber mcnr dürfe sich nur nicht ernbilden daß man auf "Seiten Deutschlands guten Willen oder ' Geneigt l>eit zeigen werde. Als man Sachlte- ferungen verlangt hätte, hätten die Deutschen gerne über die Reparationen m Ratura und die Gestellung von deutschen Arbeitern verhan­del^ die Deutschen würden sich aber ledenfalls zuruckziehen, wenn darüber ernstlich gesprochen werden solle. Ihre Industriellen würdm an die­sem Plane wahrscheinlich nur wenig Gefallen finden, da dieser Plan der deutschen Industrie nur Papiermurks einbringen rderde.

2st»ch anderen Blättern hat wohl die Re- pavationstommission die Eittscheidung tn dieser Frag«. Die Verhandlung über die auszufühven- den großen Arbeiten sollen von Delegierten der französischen Regierung drrett mit Deutschland geführt werden, wie es bei dem Wiesbadener Abkommen der Fall gewesen ist.

Miederherstellung des DesitzrechteS iu Stufe* land?

Haag, 27. ßunt (WTD.) Litwinow erklärte Privatpersonen gegenüber, daß die Sowjets auf der Forderung beständen, daß die etwaige Anleihe nicht an Pri­vatpersonen, sondern der russischen Regierung gewährt werden solle, und zwar größtenteils in barem Gelbe. Aus den Aeuhe- rungen Litwinows scheine außerdem hervor­zugehen, daß die Wiederherstellung des De- sitzrechtes fstr alle durch ein Dekret wieder ver­fügt worden ist. Dieser Punkt könne nach Havas als sehr wichtig für die Fortsetzungen der Verhandlungen angesehen werden. Äach Litwinows Erklärungen sei das Desitzrecht so­wohl für die Fremden als auch für die Russen wieder eingeführt werden.

Reue Aufstände in Irland.

London, 26. Juni. Reue Aufstände sind wieder in Belfast atrsgebrochen, eine Anzahl Leute wurden verwundet und getötet. Marschall F o ch ist hier angekommen zur Be­erdigung Feldmarschalls Wilson. Scotland Darb hat sensationelle Dokumente gefunden, aus denen Spuren der Mörder Wilsons zu entdecken sind. Die Irischen Führer in Belfast gaben eine gemeinsame Erklärung ab, daß sie von der Ermordung Wilsons tief ergriffen seien und verneinten alle Mitschuld der iri­schen Parteien an dem Attentat, das man all­gemein als Privattacheatt bezeichnet. 496 000 Stimmen wurden zu gunsten des Anglv-Iri- scheu Vertrages abgegeben, 118 000 dagegen, hauptsächlich Arbeiterschaft und Farmer.

schieden, von den Griechen old fremd empfunden; auch die homerische Phorminx, durch Darstellun­gen aus der kreiisch-mykenischen Zeit veranschau­licht, stehl noch abseits von ten beiden Rational­instrumenten der Hellenen, der Ktthara und der Lhva. Das Vorbild der griechischen Ktthara ist in Aegypten zu suchen, zwar nicht in der nationalägyptischen Kithara, von der nur der vorgebaute Schallkasten übernommen ward, wohl aber in den Instrumenten, die zur Zeit Ame­nophis' IV. in Aegypten von Vorderasien her ein­geführt wurden und uns durch Darstellungen auf Wandbildern von Tel-el-Amarna greifbar sind. Durch ihre reichere Ausgestaltung ist die Ktthara das eigentliche Konzertinstrument, mit dem beim auch der vatikanische Apollon als Kitharode aus­gestattet ist. Einfacher ist dagegen die Lyra, deren Schallkasten aus einer mit Membran überzogenen Schildkrötenschale besteht; ihre Herkunft ist auf Thrakien zurückzuführen. Mtt nur vier Satten ist sie auf Vasen des geometrischen Stils abgebildet, die Bilder auf der Berliner Schale des Duris zeigen sie im Schulunterricht. Die Zahl von 7 Sai­ten wird tm konservativen Sparta beharrlich fest- gehalten während in anderen Städten wie bei der Kithara weitere Vermehrungen der Saiten erfolgen. Harfe, Ktthara und Lyra schaut man

unter Orgel mit dem Cornu zusammen, wie ein Mosaik lehrt. Sonst sind Hörner und Trompeten bei Griechen und Römern nur im Heere verwendet worden und haben Eingang in die Kunstmusik nicht gefunden. Don den Instrumenten wandte sich oer Vortragende zur antiken Musiktheorie; für unsere Kenntnis der griechischen Rotenschrist ist der einführende Traktat des Alypios von be­sonderer Wichtigkeit. Die ältere Instrumental- notenschrist, tn Vorderasien (Kypros?) entstanden, scheint sich aus Zeichen des griechischen, des khpri- scheu und des semitischen Alphabets zusammen- zusetzen; die jüngere Gesangsnotenschrift ist aus l griechischen Buchstaben gebildet. Rur die Tonhöhe, ».nicht die Tondauer, die ja durch die natürHche * Silbenquant ttät gegeben war, wurde bezeickmet; t für uns ist sie nicht mehr absolut zu bestimmen. Die kleinste Einheit des Tonshstems bildet das Tetra- chvrd, eine Skala von vier Tönen mit einem Halb­tonintervall. Die verschiedenen Tongeschlechter decken sich nicht mit unfern heutigen Tonarten, namentlich hat die griechische Enharmonik. eine Skala mit zwei Viertellonintervallen, eine ganz anbere Bedeutung als bet heutige Begriff. Die wenigen Reste griechischer Partituren zeigen uns die Rotenzeichen in praktischer Verwendung über die einzelnen Silben des Textes geschrieben. Es sind unter anderem ein handschriftlich erhaltener Hymnus an die Muse, die tn Delphi auf Stein ge­fundenen beiden Hymnen an Apollon (In 5A Takt) und das Lied des Seilllos, zu Tralles gefunden,' das stellenw.ise den Silben drei Töne, also Triolen, gewahrt und npt ber Setzung einer einzigen In- ftrumentalTtote bas Tongeschlecht angibt, aus- reichenb, da die Begleitung einfach in ber höheren Oktave ber Singsttmme erfolgte. Die zahlreich erschienenen Zuhörer folgten den Llusführungen des Redners mit reger Aufmerksamkeit und dank­ten ihm mit lebhaftem Beifall.

gefochten. Sie große Bewerberschar von 70 Selb fer Summe entfielen auf die Arbeitslöhne Der nehmern machten Dor- und Zwischenkämpfe not- J Minister teilt ferner mit, daß die französischen wendig ehe die neun Besten sich zur Entscheid Delegierten bet ber Reparationskommission bereits bung herausgeschält haben. den Entwurf in Händen haben unb daß ein Aus-

- Su b b a 11 f ä m bje Zürich gege n tchuß unter dem Vorsitz bes älnterstaatssekretärs und Augsburg. Eine Züricher C o lr a t bereits den Entwurf prüfe. Rach Vara- Stadtefußballmannfchafl weilte am Samstag und graph 19, Anhang 2, sei die Möglichkeit ber Der- eomrtag in Südbeulschlanb. In München wurden Wendung deutscher Arbeiter unb deutschen Mate- n bcr Münchener Städteelf mit j nals für Arbeiten vorgesehen, die die alliierten

4.0 (3:0) geschlagen unb tn Augsburg verloren und assoziierten Mächte zur Entwickelung ihres sie gegen Augsburgs Repräsentative 5:3 (3:0). industriellen unb wirtschaftlichen Lebens aussith- r T äubballlampf Rvrddeuts ch- ren lassen können, wenn die Reparationskommis.

4:1 (0:1). Auf dem sion ihre Genehmigung erteüt habe Wir haben

Turnen, Sport und Spiel.

2$ Dad-Rauheim, 26. Juni. Beim volls- tümlichen Wetturnen des 5. Bezirks im Turngau Hessen in Steinfurth errang ber hiesige Turnver­ein 1860 zusammen 43 Einzeisiege! 7 ak.ive Turner, 6 Iugendturner (Oberstufe), 9 Iugendturner (äln- terflufe), 21 Schüler.

ZlMünzenberg, 26. Juni. Beim Dezirks- turnen in Steinfurth errang ber hiesige Turn­verein mehrere Siege. Von den aktiven Turnern blieben Wilhelm Karl unb H. Vogler, von den Ougenbtumern W. Schmibt und Fr. M e h- g c r Sieger. Außerdem kehrten vier Schüler als Sieger heim, darunter W. Müller mit dem 13. Preis unter 184 Mitbewerbern.

2$. Rockenberg, 26. Huni. Die Taunus- Wetterauer Radfahrer - Vereini­gung trug hier unter sehr starker Beteiligung ihre Dundes-Meisterschaffen aus. Der hiesige Radfahsrer-DereinGermania" als Veranstalter hatte die Feier seines 10jährigen Bestehens mit dem Feste verbunden. Für die Meister waren zahlreiche Ehrenpreise gestiftet. Rachfvlgend brin­gen wir aus der Siegerliste einen Auszzug: Mei­ller der A°Klaffe (75 Km.) Ernst Frank (Wan- derliebe^ ©ranSberg), 3. Sieger K. Velten (»Frisch-Auf" F.i.dberg-Fauerbach). B-Klasse (50 Km.): Meister: H. Bellinger (1892/96 Bad-Rauheim), 2. Sieger: H Velten (Fried­berg-Fauerbach), 3, Ph. W e 11 n e r (Rockenberg). C-Klasse (35 Km.): Meister: H. Gönnewein (Flottweg" SteinfurtH). 2. H. Guth (Tew tonia Wölfersheim). Anfänger-Klaffe (20 Km): Meister: W. G ö r l a ch ( F^rwvhl" Holzheim), 2. O. Kölsch (Frisch-2llrf" Beienheim), 3. Laux (Holzheim). Jugendklasse (10 Km.) Meister Fr. Weil (Frisch-Auf" Oppershsfen), 2. H. Hengst (, Flottweg" Steinfurth). A l - tersklasse (15 Km.): Meister: K, Faber (Fahrwohl" Holzheim). Offenes 50-Km.°Reit- nen: 1. H. Herbert (Reuhausen). 20-Km- Rennen: I. H. Altenhainer (Eschbach), 3. L. Fvrmhals (lwndorf). Vierer-Rei-

Em schwerer Eisenbahnunfall.

Berlin. 27. Imvi. (WTB.) Heute nach- mttwg gegen 1 Ubr ereignete sich zwischen den Bahnstatwnen Schönhauser Allee und Gesund­brunnen unter ber Schönflieher Drücke ein schwe- rer Elsenbahnunfall. Es begegneten sich bte 010^1^6 1815 unb 1814. Infolge Ein­stellung des Straßenbahn-, Omnibus- und Hoch- bahnverkehrs waren diese Zuge derart überfüllt, daß die Fayrgaste dichtgedrängt auf den Tritt­brettern standen, trotz aller Warnungen der Eisen­bahnbeamten. Ein auf dem Trittbrett stehender Mann hatte, soweit bisher ermittelt werden wrarte, zusammengebundene Hvlzstäbe bei sich bte weit über das Trittbrett hinausragten. Beim Borbeisahren des Gegenzuges wurde eine ganze Anzahl von Personen von den Trittbrettern bcr anderen Wagen herunter gerissen. Es entstand eine furchtbare Panik, die das älnglück noch ver­größerte. Rachdem man die Züge zum Halten gebracht hatte, fand man an der tlnglücästelle 15 Tote und 30 Schwerverletzte sowie eine Anzahl Leichtverletzter. Die sofort herbei- gerufene Feuerwehr schaffte die Leichen nach dem Schauhause, die Schwerverletzten nach den ren gewann CDtöber^^nn" verschieden Kr-nk-nhäu,ern. Um 2 Llhr wurde ! nnd Fatichild-Dcrlin. währrnä ^ei^"

gen: 1.Sturm Griedel. 3.Einigkeit" Duden­hofen. 6er Reigen: 1. 1892/96 Bad-Ra iheim. 8er-Reigen: 3.Fahrwohl" Holzheim. 4er-Kunst- fahren auf Saalmaschrnen: 1.Rabenau 1902 Londorf. Kunstfahren: 1.Rabcmau 1902 Lon­dorf. Korsofahren: Abt. 1. Stärkeklasse 1.; 1.Germania" Rieder-Weisel; Stärkeklasse 2.: Ehrenpreis:Frisch-Auf" Oppershofen; Stärke- klaffe 3.: Ehrenpreis:Wanderliebe" Cransberg. Abt. 2. Stärkeklaffe 2.: 1.All-Heil" Langgöns.

Deutsche Kampfspiele. Der Volks­tümliche Dreikampf ber Frauen brachte Frl. Furch­heim, die schon den Reunkampf gewonnen hatte, einen wetteren Sieg. 273 Frauen bewarben sich um den aus 75 Meteö^Lauf, Kugelstoßen und Hoch- prung zusammengesetzten Kampf. Frl, Furchheim (Reukölln) siegte mit 73 Punkten vor E. Lübbers (Oldenburg) 70 Puntte, Ch. Kahl (Zoppot) 67 P. und H. Hirsch (Planegg) 64 P. Reue deutsche Rekorde. Die großen Wettbewerbe tm Schwimmen, Radfahren, Leichtathletik, Fechten, Boxen, Ringen, Heben und Schießen nahmen cdn Montag Vor­mittag im Stadion, in ber Sportausstellung und auf dem Schießplatz in Halensee ihren Anfang. Die erste Entscheidung fiel am Vormittag im Wett- prung aus dem Stand. Der ausgezeictzmete Ham­burger Schuhmacher siegte unter 12 Bewerbern mit 3 Meter vor dem Wiener Widter. Auch sonst waren die Leistungen in ber Leichtathletik ganz hervorragenb. Zwei neue beutsche Rekorde logen beredtes Zeugnis davon ab. Im 400 Meter-Hür- denlaufen gewann v. Massow (Berlin) seinen Vor­lauf in der neuen deutschen Bestzeit von 56,2 Sek. gegen Jahns (Fiankfurt a. M). Einen weiteren Rekord gab es in der Entscheidung des 1000 Meter Laufens. Köpke (Zehlendorf) führte das ganze Rennen und gewann mit der neuen Höchstleistung bon 2:31,9 mtt 11/2 Meter vor dem Stettiner Pestzer. Die 3 mal 200 Meter-Staffel holte sich der V. f. B. Leipzig mit ber Mannschaft Fritz, Fels, Friedrich vor dem S. C. Charlottenburg, das Speerwerfen gewann Lübecks (Berlin) leicht gegen Krellenberg (Lübeck) unb bte 100 Meter für Frauen sahen die beiden Krefelder Damen Schmidt und Höppner in Front. Vom Zehnkampf sind drei Wettbewerbe erledigt, 100 Meter, Stabhoch­sprung unb Speerwerfen. Der Stanb banach ist folgenber: ällpe (Berlin) 192 Punkte, Krellenberg (Lübeck) 176 P., Weinhold (Dresden) 166 P., Gaim (München) 165 P.» Holtz (Charlottenburg) 163 P., Sch^lenz (Berlin) 159 P., Peermann (Danzig) 158 P., Gossvw (Rathenow) 157 P., Baaske (Königsberg) 153 P.,, Schuhmann (Insterburg) 151 Punkte. Rachstehend die bisherigen Entscheidungen in ber Leichtathle­tik. Wettsprung aus dem Stande: 1. Sclmh- macher-Hamburg 3 Meter; 2. Widter-Wien 2,96 Meter; 3. Meier-München 2,89 Meter. 1000- Meter-Laufen: 1. Köpke-Zehlendorf 2313 (Re­kord); 2. Pewer - Stettin iy2 Meter zurück; 3. Sttck-Schönebevg 5 Meter zurück. Speerwerfen: 1.^ Lübecke-Derlin 55,05 Meter; 2. Krellenberg- Lübeck 51,64 Meter, 3. Springer- Marien bad 50,93 M^ter. 100-Meter-Laufeti für Frauen- 1. Schmidt-Kr'efelb 13 Sek.; 2. Höppner-Krefelb I1/4 Meter zurück; 3. Assawant-Derlin. 3mal 200-Meter-Etaffel: 1. D. f. B. Leipzig 1:08,1; 2. S. C. Charlottenburg 8 Meter zurück; 3. Wie­ner Athlettt-Klub 4 Meter zurück; 3. Drämer- Düsseldorf 55 Meter. Die Schwimmwett- kämpfe zeigten überaus interessante Momente Da- 400-Meter-Brustschwimmen Holle sich Rade­macher mit ca. 50 Meter Vorsprung. Hier waren dte Ergebnisse wie folgt: 1500 bei.: 1. Hohe!- Dortmund 23:53,8 ; 2. Skamper-Köln 24:55,6- 3 Freudenberger-Breslau 24:5,6. 400-Meter- Qeüe: 1. Kramer-Breslau 6.13,8; 2. Harms- Oldenburg 6:28; 3. Wolff-Spandau 6:50. 400- Meter-Brust: 1. Rodenracher-Breslau 6:44 2- Faust-Göppingen 7:16,6; 3. Haas-Bonn 7:19 Turmsprmgen: 1. Luber-Berlin 362/e Punkt' 2. Wisbar-Koln 33 Punkt; 3. Mundt-Halber- stabt 30Vs Punkt. Damenschwimmen, 200 Meter: 1. Gerstenkorn-Wtthelmshafen 3:44; 2. Stindt- Hannover 3:46; 3. Anrberg-Leipzig 3:50. Wasserball-Vorrunde: S;andau siegte 9^gm Bremen unb Danzig gegen Gleiwitz 2:0. Die Radfahrer führten einen 64er Rad- retgen vor, ber in großartigem Stile gefahren tourbe und lebhaften Beifall bei den zahlreichen Zuschauern auslöste. Das 100-Meter-Hauptfab-