Ausgabe 
27.1.1922
 
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Ans dem Amtsverkündigungsblatt.

** Das Amtsverkündigungsblatt Ar. 14 vom 26. Januar enthält: Einkommensteuer- antetle der Gemeinden. Erwerbs losenfürsorge. - Dsrmibt. Walsenbüchsengelder. 3iep*> Ä. Dienstnachrichten. Feldbereinigung igen.

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bene. Ein wirklicher Frieden wird nur erzielt werden auf dem Dege der Verständigung, aus deni Wege der wirtschaftlichen Vernunft. Es muffen die Männer der Wirtschaft zusammen- treten, nachdem die politische Atmosphäre sich geklärt und gereinigt hat. Sie müssen warten, müssen die wirtschaftlichen Tatbestände der Welt in big klären unter Zurückstellung aller nationalen Leidenschaften, um unter Voranstellung dieses einen Zieles zu einem wahrhaften Aufbau und Fortschritt zu kommen. Wir glauben uns mit allen Mächten einig, daß

Die Politik der Gewalt hat durch sieben lange Krieg, pfrrc g herrscht. Die europä fche Staaten­welt ist dadurch zim groben Teil, besonders wirtschaftlich, in Trümmer gelegt, unermeßliche Kultirwertc sind zerschlagen worden. Die Politü einstiger Wacht hat auch seit dem Wasfcnstill- stand geherrscht und hat sie die grossen Probleme selbst, die aus dem Kriege geboren sind, gelöst? Hat die den Wen zum Aufbau gewiesen? Die Kräfte der Volk^wirrschaft find solidarisch auf das Att- bcwproble.n htnz'iv'dnen. Hein, die großen Pro­bleme sind nicht gelöst. Sie sind in vielen Punkten verschärft. Die Frage, das wirtschaftliche Elend zu beseitigen, greift weiter und w.rd zur wirt­schaftlichen Rot, erst bei den Siegern, und wächst sich aus zu einer großen wirtschaftlichen Welt­krise. Es liegt darin eine harte wirtschaftliche Logik. Die wirtschaftliche Vernunft Bann nicht unterbunden werden, ohne tast der fcingliedrige Organismus der Weltwirtschaft die grössten Schädigungen davonträgt. Die Welt muh die Warnung verstehen, die aus der fetzigen Arbeits­losigkeit zum Aeparationsprodlem sich ergibt. Dis Welt, alle Staatsmänner wissen, tast die Welt- wirtschi'ft untac ökonomisch unerträglichen Zah­lungsverpflichtungen einmal nicht besteh n kann, sZustimmung) Wan hat vergessen, bah die Welt­wirtschaft ein Organismus ist. Wie bet einem Organismus eine Erkrankung und Schwächung eines Teiles zur dauernden Schwächung des Ge- sar.rtorgarisnrus führen muh, so muh auch die Weltwirtschaft geschädigt werden, sobald ein wich­tiges Glied derselben ernstlich geschäd gt ist. Ilnier der Herrschaft der jetzigen Arparationsforderan- gen kann eS nicht ausbleiben, bah der ganze Welt­handel in grobe Verwirrung geraten wird. (Sehr

richtig.) Die unrichtige Einstellung der

Vepa rat ivnsauf gaben und die Lleberspan- nung derselben hinsichtlich ihres ilm=

fa-n^s müssen unausbleiblich zu gröhtec

Aot deS arbeitenden Volkes in allen Teilen der Welt führen. (Sehr wahr!) Die Politik der Gewalt kann keine Politik des Aufbaues fein. Sie wird au einer Politik der Katastrophe, wie es der Weltroieg selbst vorgezeigt hat. Welcher Weg aber bleibt zur Rettung aus der argen Rot der Zeit? (Lachen rechts.) Der Weg kann nur führen

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Gerichtssaal.

NN. Darmstadt, 26. Januar. Wegen Widerstand und Beleidigung stan­den heute die Brüder Christian und Franz Bohn aus Offenbach vor der Strafkammer. Ehr. B. war am 19. Juli v. I. auf dem Sportplatz am Riebererberg in stark bezechtem Zustande, so daß er zunächst mit Zivilsten in Streit geriet. Er war damals in einem derart blindwütigen Zustande, daß sogar die eigenen Brüder nicht in der Lage waren, ihn zu be­ruhigen. Als dann Schutzleute die Ordnung auf dem Platze Herstellen wollten und dabei vielleicht etwas scharf vorgingen, entstand von neuem ein großer Streit, bei dem zunächst von- dem einen Bohn mit einem Stock ge­schlagen wurde, worauf die Schutzleute mit Hilfe ihrer Säbel den Platz räumten. Wäh­reno von Seiten der vereinigten Schutzleute bestimmt erklärt wurde, datz sie erst die Säbel benützten, alS sie tätlich angegriffen wurden, während sie den Platz raumen wollten, er­klären verschiedene andere Zeugen, daß das Eingreifen der Schutzleute in dieser Form er­höhte Anruhe Herdorgerufen habe. Es wird aber festgestellt, daß Ehr. B. sinnlos betrun- kei- war, so daß seine Verfehlungen nicht fest- ftehen und er freigesprochen werden muhte, während er in der ersten Instanz drei Wochen Gefängnis erhalten hatte. Sein Bruder Fr. Bohn, der vom Schöffengericht mit 5 Wochen Gefängnis bedacht war, kam nach der heutigen Beweisaufnahme mit einer Geldstrafe von 400 Mark wegen Widerstand und 100 Mk. wegen Beleidigung davon.

forrgeristen, die Kriegführenden dem Abgrund zutretben und die Hand gegen sich selbst zum Selbstmord erheben? Ja einer solch angstvollen Lage, angesichts einer solchen schweren Gefahr erheben wir von neuem den Rus nach Frieden und erneuern den dringenden Appell an die, in deren Händen das Schicksal der Rationen liegt. Dieser Appell ist damals zum Schaden der Welt nicht gehört worden. Die milde Stimme der Er­kenntnis ist ungehört über den Erdball verhallt. Der Appell ist aber heute fast noch ebenso dring­lich wie damals und ich möchte ihn deshalb in ebenso dringlicher Weise an alle diejenigen, von denen der Frieden der Welt abhängt, mit dem Ersuchen:Gebt der Welt den wahren Fr irden I" richten. Das grobe Wort, das neulich in Eng- (ard> ausgesprochen worden ist,Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen" (Llnruhe links) kann und könnte der ganzen Welt neuen Trost brin­gen, aber die grobe Verheißung der Chrtstnacht ist an die Bedingung geknüpft, dah der Friede nur denen beschieden ist, die guten Willens sind, die von einem festen Willen getragen sind, die sich durch eine starke ParlamentSmchrheit ausprägen, hinter der eine überwiegende Majori­tät des Volkes stehen soll. Diesen guten Willen haben wir gezeigt. Wir werden ihn dauernd als vorhanden erweisen, im Vertrauen darauf, datz dem guten Willen Beachtung und gerechte Wür­digung in der Well nicht versagt werden kann. (Stürmischer, sich wiederholender Beifall.)

Aba. Graf Westarp (Dntl.): RamenS meiner Freunde kann ich nur meinem Befremden darüber Ausdruck geben, wie man den von unS geforderten Reform- und Garantieplan im Reichs­tag behandelt hat. (Zustimmung rechts.) Dieser Plan und die Ginschränkuna unseres Papiergeld- umlaufes enthalten Verpflichtungen, die vom par­lamentarischen System nicht eingegangen werden können ohne Zustimmung des Reichstags. (Zu­stimmung rechts.) Eine Prüfung nach sachlichen Gesichtspunkten ist unter diesen Umftänben un­möglich.

Gegen 9 hr abends wird die Sitzung auf Freitag mittag 1 Uhr vertagt.

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der Aufbau Rußlands, dem auf der Konferenz von Genua besonderes Interesse zugewandt wird, nur im Einverständnis mit Ruh land ausgeführt werden kann. Vorschläge von dritter Seite, gemeinsam mit uns im Ein­vernehmen mit Rußland in dieser Beziehung zu arbeiten, würden wir begrüßen. Wir würden jedoch die gröbten Bedenken haben gegen eine Politik, die Ruhland wie eine Kolonie betrachtet und behandelt wissen will. (Lebhafte Zustimmung.) Keine Kolonialpolitik, sondern gemeinsame Ar­beit im Verein mit den Besiegten, die leben und bluten und darben. 3n diesen Tagen hat ein QHann seine Augen zur letzten Ruhe geschlossen, dem die Herstellung des Friedens in der Welt nicht nur Ausaabe seines Amtes, son­dern größtes Herzensbedürfnis und der Aus­druck seines ganzen Wesens war. 3n diesem Hohen Hause ist bereits des Ablebens Seiner Heiligkeit des Papstes Benedikt XV. ge­dacht worden. Zch beklage auch namens der Reichsregierung, bah Deutschland und die ganze Welt in dem Toten einen groben Völker- und Menschenfreund und den vornehmsten Förderer des Friedens verloren hat. Ich habe mich bei seinem Scheiden lebhaft an die Worte erinnert, die er noch während des blutigen Ringens als Appell an die Kämpfenden gerichtet hat, als sie sich anschickten, in das vierte Jahr des blutigen Krieges einzutreten. Papst Benedikt XV. richtete damals an die Oberhäupter der kriegführenden Völler folgenden Rotschrei: Doll denn die zivili­sierte Welt nunmehr ein Leichenfeld sein, soll Europa, so ruhmreich, sich nicht bemühen, bald zu sehen, wie von einem allgemeinen Wahnsinn

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Jedermann, besonders die Jugend, ist herzlich eingeladen.

Dorstand der Jugendgruppe Vorstand der Ortsgruppe

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Vereinigung der Freunde des humanistischen Gymnasiums Dienstag, 5l.3an.,abcnbs 8', Uhr, Im grotzen hörsaal -er Universität:

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Hierzu werden besonders die Eltern der Schüler aller höheren Lehranstalten eingeladen. 9S8v

Nach der Aussprache:

Mitglieder-Bersammlung

mit der Tagesordnung:

gusammenschluh der hesstschen Vereinigungen.

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