Ausgabe 
26.8.1922
 
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Jeichsgeschblalk n Kraft 922 sowie auf pie [922 erlafsene, 1922 abgedracae ranftaltungen von Metem. W

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Samstag, 26. AuWst 1922

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WochenrückblLcL.

von

Heutiger Stand des Dollars

2025

von ausländischen mittels Auslands-

beten Verübung den deutschen Truppen vvrgewor- fen wird fast ausnahmslos während des sieg­reichen Vormarsches im Iahre 1914 begangen sein sollen, also zu einer Zeit, in der von einer Verzweiflng Deutschlands wahrlich noch nicht d.e Rede sein konnte. Daß Verstoße gegen das gel­lende Recht des Krieges vorgekommen sind, wird niemand bestreiten. Aber für Handlungen ew<,ei­ner die ganze Armee verantwortlich zu niachen, ist V e ru n g l i m P f u n g, die nicht nur die Ar­mee, sondern das putsche Volk trifft, das die Ar­mee gebildet hat. Gegen diese Verunglimpfung müssen wir Lins auf das Entschiedenste ver-

gegen sowohl löcU wie jeijt unoeruyrr geuuemzu und ist in den letzten Zähren im vollen älmsange, besonders von den französischen Kommunen und Departements im Auslande ausgenutzt worden.

Wenn man danach forsche, wer auf der Welt

wahrem , , _

Verwahren müssen wir uns auch gegen die Darstellung, wie sie namentlich französischer­seits während des Krieges w\b nach dem Kriege verbreitet worden ist, daß solche Missetaten nur vondcutscherSeite begangen worden seien.

Je mehr die Mark sinkt, desto billiger erhält Frankreich Kohle.

von der Marktverschlechterung eigentlich einen Ruhen hat, so findet man: nur Frankreich und die französische Industrie. Diese Tatsache erklärt die sonst unverständliche französische Politik.

Einstweilen geht der französische Minister­präsident noch mit einigem Stolz darüber hinweg, daß 100 Mark nur noch wenig mehr als einen halben Franken wert sind. Der Frank hat etwas abgenommen, aber noch verrat sich an feinem Aussehen nicht, daß auch ihn bald die galoppierende Schwindsucht befallen .könnte. Das deutsche Wirtschaftsleben ist auf das Ernsteste gefährdet, die Londoner Blätter trugen, wie ein 'Wolff-Telegramm meldet, gestern alle in Fettdruck Aeberschriften wie 38 Mark für ein Penny",Die Mark fast wertlos",Europas Wettlauf nach dem wirt­schaftlichen Ruin",Europas ernsteste Gefahr". Sogar die ,Aimes" raten Poincars, nicht im Ramen der Konsequenz des Irrtums" das Interesse Europas weiterhin aufs Spiel zu setzen. DieKonsequenz des Irrtums" ist das Beharren auf der Ausführung des Ver­sailler Friedensvertrags, das Shylvck-Recht der Fränzvsen. Poincars schleift das Messer mit großem Selbstgefallen:Wir sind brave Menschen, die man in ihrer Ar­beit gestört, deren Heimat man verwüstet hat." Derselbe Pvrncars, der auch vor 1914 die Messer schliff und die Axt an den Friedens­baum legte.

Lieber den Inhalt der Berliner Verhand­lungen, die in den letzten Tagen gepflogen worden smd, wissen wir wenig, aber doch so

von den Gewerkschaftsvertretern ge» macht worden waren, kamen zur Sprache. Lieber die Absichten der Regierung wird im allgem.i.en Zurückhaltung geübt. Am Schlüsse der Vera- lungen wurden die zuständigen Ressorts beauf­tragt, Vorschläge cm sz arbeiten und diese.beu dem Ministerrat, der h ute unter d m Vorsitze des Reichspräsidenten stattfindet, vvr- zulegen.

Am Freitag nachmittag fand, den Morgen­blättern zufolge, eine Besprechung der Vorstände des Allgemeinen deutschen Gewerkschastsbundes und 5»er sozialistischen Parteileitungen statt, an der auch der Holländer Fimmen von der inter­nationalen Gewerk chaftsintrrnationa'e u id Tom Shaw von der Zweiten Internationale teilnah­men. Die Gewerkschaften haben keine Forderungen ausgestellt, sondern Richtlinien, die als Grundlage für die weitere Behandlung der dring­lichen Frage dienen sollen.

Rach einem Münchener Telegramm des Verl. Tageblatts" hat Ministerpräsident Graf Lerchenfeld in einem Schreiben die Mini­ster auf den Ernst der wirtschaftlichen Lage hin­gewiesen. In allernächster Zeit 'soll nach vor­hergehender eingehender Erörterung im Mini­sterrat eine Aussprache mit den Vertretewi der Spitzenorga n i sationen der Erzeu­ger, des Handels und der Verbraucher erfolgen.

M ü n ch e n, 25. Aug. (WD.) Auf einer heute im Sihungssaale der Regierung abgeha'tenen Ver­sammlung, an der die Vertreter der gro­ßen Derussorganisationen, der In­dustrie und des Handels sowie des Hand­werks- und Bauern st andes teilnahmen, wurde einstimmig eine Entschließung angenommen, die verlangt, daß, um der immer drohender sich gestaltenden W i r t s ch a f t s n o t des den Frach­ten ungünstig gelegenen Südens entgegenz iwirken, die Verwaltungen ermächtigt werden, in Vorfällen zur Existenter Haltung von Landwirtschaft und Industrie, Handel und Handwerk im Benehmen mit den zuständigen Landeseisenbahnräten Aus­nahmetarife zu erlassen. Der Grün satz der Staffelung müsse zu Gunsten der entlegenen Wirt­schaftsgebiete immer durchgreifender ausgebaut werten, damit die Entlastung der durch bu ab- fenen Randgebiete überhaupt ermöglicht wird, solute Frachthohe ohnehin schon schwer betrosth Die Lebensnotwendigleiten des süddeu.schen W.rt- schastslebens verlangten insbesondere bei dem Kohlenausnahmetarif eine durchgreifende weitere Entlastung für große Entfernungen. Der Reso­lution haben sich auch die Vertreter aus Württemberg und Vaden angeschlossen. Sie fordert zum Schlüsse nachdrücklich, daß der finanzielle Ausgleich der Reichsbahn nicht nur.

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rungen und Mordtaten, die uns von den franzö- sischLn Truppen bekannt wurden, und deren Wahrheit unwiderleglich fest steht, sind nicht minder schwer als diejenigen, die man den deutschen Soldaten vorwirft.

In dem Augenblick, wo alle Kräfte ange- pannt werden müssen, um den wirtschaftlichen Zusammenbruch nicht nur Deutschlands, sondern auch aller mit ihm in Berührung stehenden euro­päischen Staaten zu verhindern, können solche Reden, wie sie Poincare immer wie­der hält, nur Anheil st.if t e n.

Der Sturz der Mark.

London, 25. Aug. (WTB.) I.n Mit­telpunkt deS öffentlichen Interesses steht der Sturz der deutschen Mark. De Zei­tungsplakate verkünden heute nachmittag im Fettdruck mit den WortenKrach der Mark" den Sturz derMarkaufllOOOfür ein Pfund Sterling. Die Blätter würdigen zum Schlüsse die eingettetene Erholung auf 8000. Auf dem Geldmärkte herrscht große Aufregung und Unsicherheit. Die Blät­ter fragen, wohin das führen soll. Das Ehaos nehme in Mitteleuropa von Tag zu Tag zu und ziehe Handel und Industrie der ganzen Welt in Mitleidenschaft.

Ein neuer deutscher

Meratoriumsvorschlng.

Berlin, 26. Aug. Wie die Morgenblätter berichten, soll gestern nachmittag nach eingebenden Beratungen mit den Vertretern der Reparations­kommission in Form eines Moratoriums ein neuer deutscher Vorschlag unterbreitet worden sein, in dem gesagt wird, daß die deutsche Regierung bereit wäre, die im Friedensvertrag Deutschland auferlegten Holz- und Kol lenlieferäu­gen dadurch sicherzustellen, daß sie mit den deut­schen Holz- und Kohlenlieferanten bzw. Produzenten feste Lieferungsver­träge abschließen, bei denen die im geschäftlichen, Leben üblichen Sicherungen zu berücksichtigen seien.

Die Besprechung über die Wirt­schaftliche Notlage.

Berlin, 26. Aug. Rach demDerl. Tage­blatt" wurden in der gestrigen Beratung über die wirtschaftliche Rotlage, der außer een Reichs­kanzler der Reichswirtschaftsmini- ster, der Reichsarbeitsminister, Ver­treter des Reichsfinanzministers, des Schah Ministers, des R e i ch s w e h r m i n b st e r s sowie ein Vertreter Preußens keiwohn-

flotte muhte zum eigenen Rachteile der alli­ierten Schiffahrt abgeliefert werden, seine Kolo-

-Berlin 2050, Sratifurt a. W. 2025

Die letzteBrandrede" Poincarss, vornManchester Guardian" so genannt hat die deutsche Mark um etwa 100 Pro­zent gestürzt. Der französische Ministerpräsi­dent hat, das muß man ihm zugestehen, seinen schroffen Standpunkt so geschickt und wohl­überlegt vertreten, als es seinem Advvkaten- geist nur immer möglich war. Wenn sich nun harnllose Gemüter versucht fühlen, ihm Recht zu geben kann sie dann der furchtbare Marksturz in diesem Gefühl bestärken? Oder wird das FaustwortVernunft wird Unsinn fluten die unverfälschten und unerbitt­lichen Realitäten zum Bewußtsein bringen? Man sollte meinen, auch die Franzosen hatten ttn dem katastrophalen Riedergang unserer Währung keinerlei Interesse. 2lber sie haben öfter den Vorwurf erhoben, Deutschland sel­ber lasse seine Valuta leichtfertig oder gar ab­sichtlich herunterkvmmen. Poincars hat bei der Wiederholung dieses Vorwurfs am Mon­tag allerlei Beweisversuche gemacht. Jetzt schlagen ihm die Tatsachen ins Gesicht. Will er etwa die Schuld an der n e u e n, Hun­de ttprozentigen Verschlechterung ebenfalls der deutschen Kapitalverschiebung, oder der deut­schen Verschwendungssucht in die Schuhe schie­ben? Ach, daß man darüber viele Worte verlieren muh! Die Dinge liegen so einfach. Poincars hat die Geister mit rechnerischen Taschensvielerkunststückchen zu verwirren ge­sucht. Die deutsche Regierung hat sich ent­schlossen, amtlich durch das Wolff-Bureau da­gegen Front zu machen, und es wird damit die Erinnerung noch einmal aufgefrischt an all die Blutzapfungen, die an dem besiegten Deutschland vorgenommen worden sind. Sicherlich sind Poincarss Ziffern falsch, aber selbst wenn man annähme, daß sie richttg wären, sind seine Gegenüberstellungen doch in einem unglaublichen Maße abwegig, krrefäh­rend und ttügerisch. Aus dem Defizit der französischen Handelsbilanz konstruiert dieser AdvokatRückzahlungen an das Ausland". Von 1919 bis 1921 soll Frankreich unmittel­bar und bar 6V2 Milliarden Papiermark zu-

Roch liegt keine bestimmte WillenSkund- Alle diese Leistungsmöglich- gebimg der Äeichsregierang vor, die Ersül- -eiten hat der Derkog von D-ri-.aeÄ weg. W. « Herr Wirch sagte ^7^nmöglich gEch^wte^

mir noch einmal, er sn verpflichtet, dafür S" sieden; wie das wiederholte Angebot zum

vrgen, daß das Volk Brot und Nahrung Wiederaufbau von Rordfrankreich durch deutsche

habe, und da sei die Grenze der Erfüllungs- Arbeitskräfte. Der Kredit Frankreichs ist rnöalichkeit.Der Rest ist Schweigen". Auch dagegen sowohl 1870 wie jetzt unberührt geblieben

auf" dieser Seite kann man wohl von einer' * "

Konsequenz des Irrtums" sprechen, deren Umschlag niemand im Augenblick sich vor­teilen oder fordern kann. Der Kanzler ver­handelte mit den Gewerkschaften über Maß­nahmen auf dem Gebiete der Wirtschafts-, Finanz- und Währungspolitik, ein Zeichen xifür, welche innerpvlitischen Gefahren un­mittelbar aufgetaucht sind. Der Reichstag ist noch nicht einberufen; er käme wohl auch zu spat und könnte mit seinen Parteigegen­sätzen nicht viel helfen. Aber der Reichskanz-

Vvllends

durch die Politik der Drohmrgen und Retor­sionen verschuldet

worden. Die deutsche Wirtschaft ist durchs den Krieg vollständig erschöpft und durch den Waffen­stillstand sowie den Friedensvertrag aller Ak­tiven beraubt worden, mit denen Auslandszah­lungen geleistet werden kannten. Deutschland hat seine ausländischen Wertpapiere abliese n müssen, seine Handels- und Industrieunternehmungen im Auslande sind liquidiert worden, seine Handels-

rückgezahlt haben, so daß mit Einbeziehung der passiven Handelsbilanz 54V- Milliarden Papiermark herauskämen, während Deutsch­land im gleichen Zeitraum nur 32 Milliarden bezahlt habe. Poincars schämt sich der passi­ven Siegerexistenz seines Volkes, die in dieser Rechnung liegt, offenbar garnicht. Deutschland hat mit allen Kräften hart gearbeitet, Frank­reich hat auf die Reparationen desboche" ge­wartet. Herr Poincars kann uns doch nicht verschleiern, daß Frankreich seine Sieger­valuta genossen und ausgenutzt hat, worin Doch wohl ein Ausgleich für seine schlechte Handelsbilanz gefunden werden kann, und wie die Herren Franzosen in unserem ausgepo­werten, valutaschwachen Lande es sich gütlich taten, so findet Herr Poincars in seiner oben­erwähnten Vergleichs-Rechnung sich großmü­tig bereit, auch das übrige Ausland in Pa- Diermark zu bezahlen! Wie kann man bei so grundverschiedener Sttuktur der Geld-und Wirtschaftsverhältnisse zweier Länder ihre /Zahlungen an das Ausland mit so falschem $mu) willkürlichem Maßstäbe messen? Was ^Deutschland in Wahrheit geleistet und ein» gebüßt, waS das Ausland in ihm auf» gezehrt hat, das steht auf einem Rechenblatte, Das der Reparationskommission durch die deutsche Regierung längst überreicht worden -ist! Wir nehmen an, daß Die Herren Dradburh und Mauclsre jetzt in Berlin aufs neue dar- ,über belehrt worden sind.

ten, eine Anzahl Vorschläge erörtert, die jur Linderung der allgemeinen Aotlage beitracen sol­len. Auch die Vorschläge, die dem Reichskanzler

Der französische Ministerpräsident hat in Dar-le-Duc toetter behauptet, Deutschland habe im ^'scheint diesmal beso^s unwrMchen± MM an

haben, daß die Existenz breiter Volksschichten geleistet. Diese Behauptung ist vollständig falsch von außen her untergraben wttd. Die Deutschland hat bis jetzt an Barzahlungen aus Richtlinien, die von den Gewerkschaften ge- dem Fnedensvertrage 2.2, an Sachleistun - Zogen worden sind, enthalten viele oft gefor- gen 16.3 Milliarden Goldmark geleistet, dazu dette Selbstverständlichkeiten. Daß die Ein- I fommen 17.7 Milliarden Goldmark für die Be­fuhr überf lustiger Luxusartikel unterbleiben, sa tz u ngs k 0 st en, d.e ^tre^g der d^tst^n daß die Alkoholherstellung im Interesse frer ««^ta ^tu Mm

«tageschränkt en , Auslande und sonsttgen zusammen, also

darüber gibt es kaum MeinungSverschteden- __

heften. Mancherlei Maßnahmen und Verein- über 38 Milliarden Goldmark,

fachungen im Nahrungsmfttelverbrauch er- Rechnet man dazu noch den Wert der .... scheinen ebenfalls unausoleibltch. rlngeduyr- Deutschland abgetretenen Gebiete und den licher Aufwand ist ebenso zu unterdrücken wie Q3ert der deutschen Kolonien, so kommt man Wucher und Gewinnsucht. Wie weit die übri- einer Leistung Deutschlands von mehr als qen Anrecntngen der Gewerkschaften, Erhöh- 100 ONilliarden Goldmark, tote sie Mc- unq der Ausfuhrabgabe, Kontrolle des De- nister ^Ra^enau in seiner Rerchswgsrede am fee»« können, müssen die Beschlußfassungen zu - D^ französische Minister-Präsident hat von ständiger Organe ergeben. Die Reichs- neuem ^n Vorwurf erhoben, daß Deutschland mtntfter werden qm kommenden Montag mft ^ie Kapitalflucht begünstigt und nicht den Innenministern der Länder darüber genügend bekämpft habe. Dre deutsche Regierung verhandeln. Daß auch Graf Lerchenfeld in hatte von sich aus, schon lange bevor die Repara- Müncben äbnllcbe Vorbesprechungen mit Der- tionskommissivn dieser Frage ihre Aufmerksam- &etoeifi ebenfalls irnh d^smal ^s d^ttsche des Wirtschaftsverkehrs einen Erfolg

Volk m der Stunde höchster Gefahr ine Einig- erwarten ließen. Sie hat darüber hinaus auf das kett und Geschlossenheit sucht. Verlangen der Reparationskommission noch wei-

EU. tere Maßnahmen getroffen und wird noch wettere

____m A treffen, obwohl diese Maßnahmen mit der Lage Eine amtliche oUtUOltDOt|Un9 beg Wirtschaftsverkehrs nicht-mehr zu vereinbaren her Siebe Doincarös. sind und kaum einen Erfolg erwarten lassen.

/nn \ rr» 4. Der französische Ministerpräsident hat in

Berlin, 25. Aug. (Wolffft Von amt-inCT Aede am 20. August, die der Rede in Bar- licher Seite wird dem Wolffbureau zu t>en I ^e^uc rausging, erneut beiden kürzlich vom franzofischenMmi- .

sterpräsidenten gehaltenen Reden folgen- das Wort von der disziplmierten Barvarei

Erster Blatt ,72. Zahrgang

GietzenerAnzelge

General-Anzeiger für Oberhessen

w cmtnifterpräflbent Bat in s--, d-r beutf^n Trupp^m^-^ [e,

ner Rzde in Bar-le°Duc am 1. August einen Becrründuna die er für dieses System

Vergleich zwischen der deutschen und der fron- b-ft^vtel daß die deiLtsche Regierung

zösischen Zachllings- und Handelsbilanz ß^>gen, MW«, W OJeTü^ng von

mit dem Ziele ttachzwveisen Sturz m kett en die Fe^ habe nZrbe ma-

d e r Qltari nicht durch die Passivität der deut- ^«uia miecien

ssraw; äs* usb l «WffiSs Tempo die Rduck zu entwerten, hätte die Passi­vität der deutschen Zählungsbilanz allein nicht ausgereicht. Die letzte Entwertung von 1/150 auf mindestens 1/450 ihres Friedenswertes ist aber

I viel, daß auch hier die Konsequenz der Blut- I G^iete, durch Kchlew- Hosz-sonsticv Waven^ I zugänglich war. Die deutscye ten, durch ausgezwungene Leberschwemmung mit

als Pfand für dre Holz- und Kohlenlief I überflüssigen Luxuswaren, durch Knebelung mit rungen 50 Millionen Goldmark angeboten zu einer ^fettigen Meistbegünstigung usw. In haben, die ins besetzte Gebiet abgeführt wer- diesem Punfte unterscheidet sich Deutschlands Lage den könnten. Frankreich wäre gewillt, diese von der Frankreichs nicht nur jetzt, sondern sie 50 Millionen zu schlucken, aber nicht als aus- läßt auch keinen Vergleich zu mit der Lage reichend- Garantie, sondern nur als pflicht- Frankr-ichs Der Friede von Franst

Mnilbiaen Tribut Ob Äerr Wirth daraufhin hat die französische Wirtschaft ganz mtatt gelassen.

hat ob dieser deshalb hat Frankreich damals verhaftnrsmahig ftrn Angebot zurückgezogen haft 0 \ lf.^t Kriegsentschädigung leisten fömrn. Der

Erfüllungsbecher nun tatfachltch ^t der Aus DertragvonVersaiiles'haa er Deutsch- : sicht auf die Besetzung des Ruhrgebietes hin- [anö aller Möglichkeiten zu Au^lanoszah- übergehen wird, ist ungeklärt. Frankreich be- tungen ^raubt und trotzdem die Verpsiichtwig

' stand auf seinen Pfandst)rderungen, die sich großen Auslandszah.ungen auserlegt. Es gibt auf die Wälder und Staatsbergwerke im be- nur drei Formen, in denen ein Land Lft- 1 setzten Gebiet beziehen. Ein letzter deutscher ftungen an das Ausland machen kann, nämlich rankten darzubieten, blieb vorläufig un- Island, sei es durch Abgabe von Arbettskrästen erörtert. Str John Dradburh und Herr I M Ausland;

Mauclsre sind abgereist, und eine amt- 2. durch Verkauf

liche deutsche Mitteilung erklärt mit einer «Wertpapieren;

Tröne banger Erwartung, nun habe die Repa- 3. durch Zahlung rationskommission wieder das Wort. | Ire bi ten.