Kurs Kurs
180,
Marknotierungen.
9,10
St. 125.40
27 7.
Schweizer Franken
der
2342,95
2322,05
2321,95
WÄ, HEILBRONNA.N.
Behördliche Anzeigen
Frische Fische!
der Wellen, Riemenscheiben, Ledertreibriemen »sw.
JnWoiHeroOft tz. 3mhof, Mallen
1 LelLdbon 248 6641D
Eisenbahn-Detriebsamt.
6951id I
6641D
-,20
2,37
100
100
100
100
51.
Mk.
Kr.
Kr.
2350, 805, 1255,
-,20
2,37
1.7.14.
125.40
59.20
88.80
88.80
117.80
117.80
97.80
23.80
St. 51. Kr. Kr. Kr. Kr. Sh. r
725,- 16d0,-
825,-
740,-
759,-
840,-
750,.
490.50
451,-
74,50 8dO,-
24.7.
i,05
-.51
-.95
-,7a
Bad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Allg. Elektr.-Ges. . . Felten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke Daimler 4°/0 Hess. Staatsaul. Electron Griesheim Dtsche. Dereinsbank
204.60
1.03
0.017
11.85
43.63
23.43
24.10
41.45
0.35
526*50
L70
0,085
Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London.. . Aeuhork . . Paris. . . .
425,
74,26
794,-
24. 7.
77,50 H7,5C 200,-
78,50 460.- 334,- 284,- 270,- 480,- 38d,- 288,- 244,- 273 -
2237,20
502,37 4224,70 9488,10 777b,25
1,63
1086,60 81,96
182,75 326,55
238,50
6816,-
Schrot. und Mahlmühlen, schr bewährtes Fabrikat, hohe Leistungsfähigkeit, niedere Tourenzahl, daher geringe Abnutzung und keine Erwärmung des Schrot- und Mahlguts. Sofort ab Lager lieferbar weit unter dem Tagespreis, soweit Vorrat reicht.
Ausführung kompletter Anlagen mit Lieferung
per Zentner. Gelberüben wurden, mit 2.80 bis 3i20, Spinat mit 5 Mk., Wirsing mit 4.80 Mk., Römischkohl mit 1.80—2.00 Mk. das Pfund, Salatgurken, je nach Gröhe, das Stück 8—16 Mark, Einlegegurken das 100 40—80 Mk., Rettich das Stuck mit 1—3 Mk. im Großeinkauf bezahlt. Auf dem Obstmarkt war das Angebot von Kirschen schwächer. Heidelbeeren kosteten im Pfund 12 Mk., Dirnen 4 bis 8 Mk., Falläpfel 2—3 Mk., Johannisbeeren 12—14 Mk., Mirabellen 15—16 Mk., Pfirsich 13—15 Mk., Aprikosen 22—25 Mk., Stachelbeeren 7—8 Mk., Himbeeren 24—26 Mk. per Pfund im Großverkauf. Landbutter wurde das Pfund mit 100 Mk. bwatyt.
Kurs 24. 7.
77,50 117,25 206, -
79,- 449,- 32^,76 285,- 271,- 475,- 390.- 290,- 245,- 275,-
13,5,- 800,-
1230,-
2232,20 499,37
42z2,2C 9538,05 7785,26
1,45 1137,55
32,75 182,75 324.55 238,50 6816,-
Ehristiania . . . Kopenhagen . . Stockholm HelsingforL. .. Italien London Deuhork Paris Schweiz Spanien Deutsch. Oesterr» Prag Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan Rio de Janeiro
2242,80 503,63
4235,30 9511,90 7779,75
1,67
1089,40 32(04
183,25
327,46
239,50 6834,-
100 Fr. =
1 £ aa
100 L. =
100 Fr. —
100 Kr. =
100 r —
100 Kr. =
100 Kr. —
Sämtliche aus der Universitäts-Bibliothek vor dem 20. Juni d. Is. entliehenen Bücher (mit Ausnahme der von Studenten entliehenen) sind bis spätestens 5. August ds. Is. zuriickzugeben. 6840D
Giehen, den 20. Juli 1922.
Der Direktor: Dr. Ebel.
26.7.
1,05 — ,51 — ,95 -,73
6636,- 8,90
755,- 8'0' 2255*
mc. Frankfurt a. M., 25. Juli. Auch heutige Markt war aus dem Frankfurter Gebiet und von auswärts sehr stark mit Gemüse und Obst beschickt. Für den Großhandel trafen aus Holland nochmals Kartoffeln ein. — Kartoffeln hatten den Preis von 5 bis 5.50 Mk., Kernerbsen den von 7.50—9.00 Mk., das Pfund, Dohnen den von 480—780 Mark
prima Nordsee-Labliau K« Seelachs ohne Kopf Brat- n«b PortiouS Schellfische Arische FischkotelettS Rauchschellfische
Kieler Bücklinge, LachSbertug« Geräucherter Seelachs in Stücken
Wechsel auf Holland Deutschland . . . . Wien Prag Paris .....
London Italien Brüssel Budapest Aeuyork Agram Warschau ....
2237,80 500,63
4232,80 9551,95 7804(75 1(49
1140,45 32,85
183,25 325,4?
239,50
6884,-
25.7.
77.50 116.50 220 -
79,- 452,- 332,- 280 - 270,- 477 - 388,- 284 - 244,- 270 -
1365 -
Datum:
5% Dtsch. Kriegsanl. 47°*Dtsch. Aeichsanl. 37. Dtsch. Aeichsanl. 47. Preuh. Konsols Hamburg-Paketf.. . Norddeutscher Lloyd Eomm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitteld. Ereditbank. Nationalbank f. D. . Boch. Gußstahlwerke
701 1490.
810, 730, 755, 840, 790, 475, 436,
76, 820,
700, 1480,
815, 727, 760, 821, 800, 46s,
Kurs 25. 7.
77,59 117,25 200,-
81,10 442,50 327,- 287,- 270,- 470,- 393,- 290,- 244,- 273,-
743,- 760,- 840,-
739,-
600,-
450,- 73,53
840,- 180,-
Büchertisch.
— Baedekers Hessen-Raf s au, Obe r- hesfen, der Rhein von Mainz bis Koblenz. Mit 25 Karten und 30 Plänen. Leipzig, Karl Baedeker 1922. — Das Buch umfaßt das gesamte Gebiet zwischen Weser und Main, zwischen Rhein und Werra. Die vielbesuchten Wandergebiete Taunus, Rhön, Vogelsberg, Lahntal, Westerwald, Meißner und Werratal sind in dem sehr solide ausgestatteten Buche eingehend behandelt. Don den zahlreichen Karten und Plänen wurde eine ganze Reihe für diesen Band neu gezeichnet und gestochen.
Arbeitsvergebung.
Anter Hinweis auf den Ministerialerlah vom 16. Juni 1893 pp. sollen nachstehende Zimmerarbeiten ohne die Holzlieferungen zum Neubau von 14Doppel- wvhnhäusern der Baugesellschaft Gemeinwohl in Dad-Rauheim in 6 Losen durch öffentlichen Wettbewerb vergeben werden:
Los I rd. 3950 lfd. Meter Holz zu verzimmern, rd. 165 lfd. Meter Hauptgesims usw. (mit Holz). Los II und IV je rund 4020 lfd. Meter Holz zu verzimmern, rd. 140 lfd. Meter Hauptgesims usw. Los III rd. 4630 lfd. Meter Holz zu verzimmern, rd. 170 lfd. Meter Hauptgesims usw. Los V rd. 2630 lfd. Meter Holz zu verzimmern, rd. 110 lfd. Meter Hauptgesims usw. Lo s VI rd. 4340 lfd. Meter Holz zu verzimmern, rd.140 lfd.Mtt. Hauptgesims usw.
Die Angebotsunterlagen werden vom Zweig, bureau Dad-Rauheim, Zanderstraße 9, gegen die Selbstkosten abgegeben. Pläne und sonstige Unterlagen liegen während der Dienststunden dott zur Einsicht auf. Die Angebote sind bis Donnerstag, den 3. August 1922, vorm. 117« Ahr, beim Zweig- bureau Bad-Rauheim einzureichen, woselbst sie im Beisein erschienener Bewerber eröffnet werden. Zu- schlagsfrist 14 Tage.
Friedberg, den 22. Juli 1922. 6980D
Der Rcgierungsbaurat bei der Kreisverwaltung.
I. E.: Enge l.
25 Stück Elektroniotore
3, 4, 5 und 6,5 P. S., 220/380 und 380/660 Dott, fabrikneu, gutes Fabrikat, durch rechtzeitigen Einkauf weit unter den Tagespreisen.
Adebe
Für 100 deutsche Marl wurden gezahlt: Datum ~ ~ " ”
Börsenkurse.
Frankfurt Berlin
Schluß- Schluß- Schluß- Schluß-
Gebr. Berdux
Bahnhofstraße 27 6990a
feines Verhaltens am Demvnstrarwnstage Miß-1 trauen auszafprechen. Die Abstimmung wird ■ auf Mittwoch vertagt.
Rächste Sitzung Mittwoch, 8*/2 Mr. — Schluß 2 Hfjt.
Bud.-Eisenw.-Akt..
D.-Luxemb. Bergw. 1220,
Gelsenkirch. Dergw.. 1325,- 13C0 - 1325,- 1360, Harpener Bergbau . 3250,— 3200 — 3275,— 3125, Oberschl. Eisenb.-B. 910,- 905,- 91C,- 900,- Oberschles. Eisenind. 735, Phönir-Bergb.-Akt. 1470, ~ - 820.
Hausbesitz und damit der deutschen Wirtschaft entzogen. (Hörti Hört!) Zum Staatshaushalt übergehend meint Redner, nicht die groben Zahlen sind bedenklich, sondern die Unsicherheit ist es. Gr möchte erinnern an die alte Binsenwahrheit. daß tfute Wirtschaftspolitik die beste Finanzpolitik ist. Drei Dinge gibt es, die als Ziel alle Deutschen, alle Parteien einen könnte zu einer wahren Volksgemeinschaft. Das sind: erhöhte Erzeugung, größte Sparsamkeit und Revision des Vertrages von Versailles. (Lebh. Bravo! rechts.)
Abg. Dr. Buchner (Dem.):
^Ich spreche als Zweitredner der kleinsten Pattei. Es scheint, daß die Bedeutung dieser kleinsten Pattei im umgekehrten Verhältnis zu ihrer Gröhe steht. Bedauerlich ist, daß der Vorredner den Riß wieder vergrößert hat, indem er völkisch und national auf eine Stufe stellte und indem er wiederum dem deutschen Volke Mangel an nationalem Empfinden vorwarf. Das ist unrichtig und undankbar. Es wäre von der 1 Deutschen Volkspattei besser gewesen, wenn sie sich auf den Boden rein sachlicher Arbeit gestellt hätte. Vielleicht wäre dann doch eine Ar- bettsgemeinschaft zustande gekommen. Ich bin der Ansicht, daß die Staatsform an sich gleichgültig und unwichttg ist. Es kommt darauf an, mit welchem Geist das Staatsleben erfüllt ist. (Bravo! rechts.) Ich möchte übttgens feststellen, daß nur ein einziger Redner der Deutschen Dolkspartei es für notwendig hält, meine Rede anzuhören. (Höttl) Redner ktttisiett dann die Presse, die sich mehr ihrer Verantwortung bewußt sein und sich auf sachlichen Kampf beschränken sollte. Dem Abg. Kindt, der die Ansicht äußerte, daß wir Frankreich die Stirne bieten sollten, da England ihm schon in die Arme fallen würde, muß ich erwidern, daß England unser wirtschaftlicher Feind ist, wie Frankreich unser politischer. Von England haben wir nichts zu erwatten. Bekämpfen müssen wir den Luxus und das Feste- feiern. Streiks aus polittschen Gründen sind verwerflich gleichwie es verwerflich war, die Eisen- bahnen stillzulegen um politischer Ziele willen. Er befürwvttet die Einführung des Arbeits- dienstjahres. bEmpft die zu hohen Löhne der Iügendlichen usw. Es müffe alles geschehen, die Schuldfvage am Kriege aufzuklären, die Revision deS Versailler Vertrages zu erreichen, die Gr- Mungspolittk auf das Maß des Etträglichen zu beschränken. (Hört, hört!) Redner schließt auch seinerseits mit der Mahnung zur Einigkeit.
Damit ist die Generaldebatte geschlossen.
Ordnungsrufe.
Vizepräsident Sv Herr rüst den Abg Lückel (Soz.) und den Abg. Storck (Soz.) nachträglich zur Ordnung wegen eines Zwischenrufes „Lüge" zu der Rede des Abg. Dr. Werner.
Rach einer Reihe persönlicher Bemerkungen der Abg. Kindt, Lückel, Storck. Dr. Werner. Delp, Knoll, wird in die
Einzelberatung eingetreten. Es liegt ein Antrag der Deutschen Dolkspartei vor, dem Minister Raab Degen
Märkte.
Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.
Handel.
Berlin, 25. Juli. Börsen st immungs- b i l d. Die Börse machte heute tmeber einen sehr geschästsstillen Eindruck. Im Devisengeschäft waren die Llmsähe bei leicht schwankenden Kursen ungleichmäßig, und auch tm Effektenverkehr waren öie Kursveränderungen bei im ganzen belanglosen plmsähen nicht erhebsich. Anfangs trat unter dem Einfluß von Glattstellungen der Spe- kr'lation, die anscheinend wegen der Zuspitzung der mnerpolttischen Lage und infolge des batzett- schen Sondervorgehens in Ausführung des Schuh- gesehes erfolgten, eine mässige Senkung des Kursstandes um 10 bis 20 Prvz., vereinzelt darüber, ein. Bald nach Feststellung der ersten Kurse flackerte aber am Montanmarkt die durch die allgemeinen .mißlichen Verhältnisse unter Druck gehaltene Haussewelle wieder erneut auf. Die führenden Papiere, wie Harpener, Rheinstahl, Rheinische Braunkohlen und Gelsenkirchener erfuhren beträchtliche Kursaufbesserungen. Dieser Aufschwung war aber nur von kurzer Dauer. Die erzielten Gewinne gingen größtenteils wieder verloren, und die Dorfe versank in die alte Geschäftslosigkeit. Vorübergehend machte sich die Rückwirkung der Haussesttömung am Montanmarkt auch auf anderen Gebieten bei leichten Kursbesserungen bemerkbar. Auch bei den Auslandsrenten bewirkte die eingetretene 'Geschäfts- stitte ein mäßiges Abbröckeln des Kursstandes mit Ausschluß der Llngattschen Rente und Lombarden, die weiter stiegen.
Frankfurt a. M., 25. Juli. Dörsen- stimmungsbild. Am Effektenmarkt war die Stimmung uneinheitlich. Der Dollar ging von 510 auf 508 bis 505, und später auf 500 herunter. Im freien Verkehr war die Stim- mung schwächer. Becker-Stahl 515—520, Benz 510—515, Hansa Lloyd 280, Inag 395, Afa 230. Am Mvntanaktienmarkte war die Tendenz etwas fester. Chemische Aktien schwächten sich ab. Elektrizitätspapiere lagen uneinheitlich. Bei Maschinen-, Metall- und Autv- fabrikattien stellten sich die ersten Rvtierun- gen verschiedentlich niedriger. Zuckerfabrik- aktten wurden realisiert. Am Einhettömarkt blieb die Haltung behauptet. Der Schluß der Börse war ruhig. Privatdiskont 5 Prozent.
Frankfurt a. M., 26. Juli 1922. Berliner Devisenmarkt.
(In einem Teil der Ausiage wiederholt.)
Die Spannung in Bayern.
Berlin, 25. Juli. Rach einer Meldung der »Bossifchen Zeitung" aus Nürnberg sandten 21 in Nürnberg versammelte baherifche Bürgermeister ein Telegramm an den Ministerpräsidenten und den Landespräsidenten, in dem sie die dttngende Bitte aussprechen, nichts zu unternehmen, was den Verbleib Bayerns beim Reiche gefährden und über das Reich, das Land und das Volk die schwersten Erschütterungen bringen könnte. Sie bitten, heute mittag ihre Vertretung zur mündlichen Aussprache zu empfangen. Auch der Staatsrat von Rürnberg hat mit großer Mehrheit beschlossen, ein Telegramm an den bayerischen Ministerpräsidenten zu ttchten, in dem Verwahrung eingelegt wird gegen die Richtachtung verfassungsmäßig erlassener Reichsgesetze und die Regierung und ter Landtag auf das dringlichste vor einem Bruch mit dem Reiche gewarnt wird, der die Zertrümmerung Bayerns bedeuten würde.
Wie der „Vorwärts" aus M ü nchsn meldet, richtet die Konferenz der sozialdemokratischen Fraktion deS bayerischen Landtages und der bayettschen Landeszentrale einen Aufruf an die Bevölkerung, in dem es heißt: Jeder Versuch die Schuhgesetze, die ein Teil des Reichsrechtes sind, für Bayern ganz oder teilweise außer Wirksamkett zu setzen, stellt einen Verfassungsbruch dar und einen Angttst auf den Bestand der Volkseinheit des Reiches. Die Konferenz erklätt es für die Pflicht aller reichstreu gesinnten Volkskreise Bayerns, vor der ganzen .Welt den Standpunkt der Reichsregie- rung zu unterstützen und die drohende Anarchie und die Rechtsunsicherheit von Bayern abzuwehren. Die ganze republikanische Bevölkerung habe sich aber für alle Möglichkeiten bereit zu halten.
München, 25. Juli. (WTB.) In einer Sonderausgabe begleitet die „Bayerische Staatszeitung" die Verordnungen beS bayerischen Gesamtministeriums mit einem längeren K o mm entar, aus dem hervorzuheben ist, daß die bayettsche Staatsregierung von Äbrsang an die Rotwendigkeit erkannte, zum Schuhe der Reichsverfassung und xur kraftvollen Verfolgung politischer Mörder und der hinter ihnen stchem- den Helfer und Hetzer besondere Maßnahmen zu treffen. Die offizielle Kundgebung schließt mit den Wotten: Die bayettsche Staatsregierung legt bei ihrem Schritt den größten Wett auf ihr Bekenntnis des unerschütterlichen Festhaltens am Reiche. Sie weist ferner mit allem Ernst weit von sich, daß ihr Vorgehen irgendwie mit Bestrebungen in Verbindung gebracht wird, die auf eine Aenderung der verfassungsmäßig festgelegten republikanischen Staatsfvrm od« auf die Herbeiführung der alleinigen Herrschaft irgend einer Devöllerungsklasie abzielen. Die bayerische Regierung verbürgt nach der biShe- ttgen Führung der Geschäfte die Aufttchtigkett dieser Versicherung.
Deutsche Teilnehmer <m den Demonstrationen gegen den Krieg in England.
London, 25. Juli. (WTB.) Gestern sind hi London zahlreiche ausländische ©elegierte eingetroffen, darunter auch einige Deutsche, die sich an den am kommenden Samstag und Sonntag ftattftn&enöen Demonstrationen gegen den Ktteg Beteiligen werden.
Prüfung d«S Vorschlages von Poincar6 durch das engllsche Kabinett.
Paris, 25. Juli. (WTB.) DaS englische Kabinett ist gestern Mtttag zu einer Sitzung zusammengetreten. Gut unterttchtete Kreise wollen erfahren haben, daß das Kabinett den durch den französischen Botschafter übermtttelten Vorschlag Poincares geprüft habe. Man glaubt zu wissen, daß dieses den Vorschlag Poincares, die Zusammenkunft der beiden Premierminister auf den 1. August festzulegen, annehmen werde.
Sieben Kinder ertrunken!
Gelsenkirchen, 25. Juli. (WTB.) Die hiesige Gvetheschule machte einen Ausflug in den Haardt Bei Haltern. Beim Liebersehen über die Lippe kippte das Fährboot um; sieben Kin- der ertranken. 13 Kinder wurden von dem Lehrer und einem herbeieilenden Bergmann gerettet.
und Leben, gegen Gtgentrm gewütet, ohne daß Staatsorgane helfend durchgegttffen hätten. Diese Vorkommnisse können keineswegs, wie das Ml- itiflertum meint, auf ungeeigrtte Führung und mangelnde Einsetzung der zrr Verfügung stehenden Polizei zurückgefühtt werden, sondern vornehmlich auf die völlig unverständliche Schwächung der Polizei am Demonstvationstage. Die tatsächliche Verantwortung trifft Ben Wirtschaftsminister Raab und keine nachträgliche Doli- dattiätserk.ärung des G.samtministetttims ändert etwas daran. (Sehr ttchttgl)
Redner verurteilt bann ebenfalls die Haltung und Dettchterstattung der Darmstädter Zeitung. — Herr Kaul hat die Ministettür vor der deutschen Dolkspattei mit lautem Krach Angeschlagen. Ich möchte doch feststellen, daß die Deutsche Volkspattei gar nicht an diese ange- klopst hat. (Sehr gut! rechts.) Dr. Strecker hat uns einen tiefen Blick in seine pazifistische Seele tun lassen, als er einmal uns Mörderpattei nannte, eine Beschimpfung, gegen die wir schärfste Verwahrung einlegen, und dann, als er — bisher unwiderlegt — rief: Was Helfferich in Ber- un, ist Osann und Dingeldeh in Darmstadt! (Sehr richtig! Bravo! rechts.) Redner wendet sich gegen die Zwangswirtschaft jeder Art. Allein durch die Zwangsbewittschaftung der Wohnungen (Reichsmietengesetz) werden 100 Milliarden dem
Geld (Brief Geld Bries
Datum: 24. Juli. 26. Juli.
Lmstd.-Rotterd 19625.4019674,60 19625 55 19574,46 Brussel-Antw. . 4019.95 4030,05 3985 - 3995 - — 8514,80 8535,70 8-114,25 8435 55
10861,40 10888,6010761,50 10788 50 13008,70 13041,3013008,75 13041 30 1033,70 1036,30 1029,70 1032*30 2337 05 2342,96 2322.05 2321 95
Züricher Devisenmarkt.
24.7.
prima Vollheringe
Stück Mk.
Rollmops
in 4-Liter-Dosen und lose
Bekanntmachung,
Es wird darauf hingewiesen, daß Bei vor kommenden Bränden und Unfällen von denen die Feuerwache und Änfall-Meldestelle durch Fernsprecher in Kenntnis gesetzt werden soll, dem Amt Beim Anruf zur Erreichung Sofortiger Fernsprechverbindung anzugeben ist, daß es sich um eine Feuer- oder llnfallmeldung handelt. Die Feuer- und Unfall - Meldestelle führt die Fernsprechnummer 1010. 6973B
Giehen, Den 24. Juli 1922.
Der Oberbürgermeister. I. V.: gez. K renz i en.
Die Durcharbeitung von rund 9000 m Gleisen und 40 Weichen, sowie Auswechselung von zwölf Weichen nebst dazugehörigen Arbeiten auf Bahnhof Dillenburg soll vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen können im Zimmer 8 Hierselbst, oder bei Bm. 1 Dillenburg, die auch öttl. Auskunft erteilt, eingesehen werden. Angebotshefte können, solange der Vorrat reicht, bei dem unterzeichneten Betriebsam! für 15 ^6 - bei Zusendung durch die Post 5 Jt Pottozuschlag - bezogen werden. Die Angebote sind verschlossen bis zum 7. August 1922 vorm. 10 Uhr einzureichen, zu welcher Zeit die Oeffnung im Beisein der anwesenden Dieter erfolgt.
Iuschlagsftist 4 Wochen. Fertigstellungsfrist achtzehn Wochen.
Wetzlar, im Juli 1922.
204.75
1.05
0.017
11.70
44.40
23.45
24.45
42.-
0.32
525 75
1.625
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Äbg-^-T die zweite Inter chältnis LeopM sandten in M 3n Demrtvc Bäte
Minister! Das den Fall des Setreffe, so fM lvgegen, die Pe Debatte zu zieher betreffenden Frax ten und Halle fid Ziehungen mir er in dieser Toc Auswärtigen Air er bei den in l ;bt£ Interessen Q
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