Ausgabe 
26.7.1922
 
Einzelbild herunterladen

Kurs Kurs

180,

Marknotierungen.

9,10

St. 125.40

27 7.

Schweizer Franken

der

2342,95

2322,05

2321,95

, HEILBRONNA.N.

Behördliche Anzeigen

Frische Fische!

der Wellen, Riemenscheiben, Ledertreibriemen »sw.

JnWoiHeroOft tz. 3mhof, Mallen

1 LelLdbon 248 6641D

Eisenbahn-Detriebsamt.

6951id I

6641D

-,20

2,37

100

100

100

100

51.

Mk.

Kr.

Kr.

2350, 805, 1255,

-,20

2,37

1.7.14.

125.40

59.20

88.80

88.80

117.80

117.80

97.80

23.80

St. 51. Kr. Kr. Kr. Kr. Sh. r

725,- 16d0,-

825,-

740,-

759,-

840,-

750,.

490.50

451,-

74,50 8dO,-

24.7.

i,05

-.51

-.95

-,7a

Bad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Allg. Elektr.-Ges. . . Felten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke Daimler 4°/0 Hess. Staatsaul. Electron Griesheim Dtsche. Dereinsbank

204.60

1.03

0.017

11.85

43.63

23.43

24.10

41.45

0.35

526*50

L70

0,085

Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London.. . Aeuhork . . Paris. . . .

425,

74,26

794,-

24. 7.

77,50 H7,5C 200,-

78,50 460.- 334,- 284,- 270,- 480,- 38d,- 288,- 244,- 273 -

2237,20

502,37 4224,70 9488,10 777b,25

1,63

1086,60 81,96

182,75 326,55

238,50

6816,-

Schrot. und Mahlmühlen, schr bewährtes Fabrikat, hohe Leistungsfähigkeit, niedere Tourenzahl, daher geringe Abnutzung und keine Erwärmung des Schrot- und Mahlguts. Sofort ab Lager lieferbar weit unter dem Tagespreis, soweit Vorrat reicht.

Ausführung kompletter Anlagen mit Lieferung

per Zentner. Gelberüben wurden, mit 2.80 bis 3i20, Spinat mit 5 Mk., Wirsing mit 4.80 Mk., Römischkohl mit 1.802.00 Mk. das Pfund, Salatgurken, je nach Gröhe, das Stück 816 Mark, Einlegegurken das 100 4080 Mk., Rettich das Stuck mit 13 Mk. im Großein­kauf bezahlt. Auf dem Obstmarkt war das Angebot von Kirschen schwächer. Heidelbee­ren kosteten im Pfund 12 Mk., Dirnen 4 bis 8 Mk., Falläpfel 23 Mk., Johannisbeeren 1214 Mk., Mirabellen 1516 Mk., Pfirsich 1315 Mk., Aprikosen 2225 Mk., Stachel­beeren 78 Mk., Himbeeren 2426 Mk. per Pfund im Großverkauf. Landbutter wurde das Pfund mit 100 Mk. bwatyt.

Kurs 24. 7.

77,50 117,25 206, -

79,- 449,- 32^,76 285,- 271,- 475,- 390.- 290,- 245,- 275,-

13,5,- 800,-

1230,-

2232,20 499,37

42z2,2C 9538,05 7785,26

1,45 1137,55

32,75 182,75 324.55 238,50 6816,-

Ehristiania . . . Kopenhagen . . Stockholm HelsingforL. .. Italien London Deuhork Paris Schweiz Spanien Deutsch. Oesterr» Prag Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan Rio de Janeiro

2242,80 503,63

4235,30 9511,90 7779,75

1,67

1089,40 32(04

183,25

327,46

239,50 6834,-

100 Fr. =

1 £ aa

100 L. =

100 Fr.

100 Kr. =

100 r

100 Kr. =

100 Kr.

Sämtliche aus der Universitäts-Bibliothek vor dem 20. Juni d. Is. entliehenen Bücher (mit Ausnahme der von Studenten entliehenen) sind bis spätestens 5. August ds. Is. zuriickzugeben. 6840D

Giehen, den 20. Juli 1922.

Der Direktor: Dr. Ebel.

26.7.

1,05 ,51 ,95 -,73

6636,- 8,90

755,- 8'0' 2255*

mc. Frankfurt a. M., 25. Juli. Auch heutige Markt war aus dem Frankfur­ter Gebiet und von auswärts sehr stark mit Gemüse und Obst beschickt. Für den Großhan­del trafen aus Holland nochmals Kartoffeln ein. Kartoffeln hatten den Preis von 5 bis 5.50 Mk., Kernerbsen den von 7.509.00 Mk., das Pfund, Dohnen den von 480780 Mark

prima Nordsee-Labliau K« Seelachs ohne Kopf Brat- n«b PortiouS Schellfische Arische FischkotelettS Rauchschellfische

Kieler Bücklinge, LachSbertug« Geräucherter Seelachs in Stücken

Wechsel auf Holland Deutschland . . . . Wien Prag Paris .....

London Italien Brüssel Budapest Aeuyork Agram Warschau ....

2237,80 500,63

4232,80 9551,95 7804(75 1(49

1140,45 32,85

183,25 325,4?

239,50

6884,-

25.7.

77.50 116.50 220 -

79,- 452,- 332,- 280 - 270,- 477 - 388,- 284 - 244,- 270 -

1365 -

Datum:

5% Dtsch. Kriegsanl. 47°*Dtsch. Aeichsanl. 37. Dtsch. Aeichsanl. 47. Preuh. Konsols Hamburg-Paketf.. . Norddeutscher Lloyd Eomm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitteld. Ereditbank. Nationalbank f. D. . Boch. Gußstahlwerke

701 1490.

810, 730, 755, 840, 790, 475, 436,

76, 820,

700, 1480,

815, 727, 760, 821, 800, 46s,

Kurs 25. 7.

77,59 117,25 200,-

81,10 442,50 327,- 287,- 270,- 470,- 393,- 290,- 244,- 273,-

743,- 760,- 840,-

739,-

600,-

450,- 73,53

840,- 180,-

Büchertisch.

Baedekers Hessen-Raf s au, Obe r- hesfen, der Rhein von Mainz bis Kob­lenz. Mit 25 Karten und 30 Plänen. Leipzig, Karl Baedeker 1922. Das Buch umfaßt das gesamte Gebiet zwischen Weser und Main, zwischen Rhein und Werra. Die vielbesuchten Wander­gebiete Taunus, Rhön, Vogelsberg, Lahntal, Westerwald, Meißner und Werratal sind in dem sehr solide ausgestatteten Buche eingehend behan­delt. Don den zahlreichen Karten und Plänen wurde eine ganze Reihe für diesen Band neu ge­zeichnet und gestochen.

Arbeitsvergebung.

Anter Hinweis auf den Ministerialerlah vom 16. Juni 1893 pp. sollen nachstehende Zimmerarbeiten ohne die Holzlieferungen zum Neubau von 14Doppel- wvhnhäusern der Baugesellschaft Gemeinwohl in Dad-Rauheim in 6 Losen durch öffentlichen Wett­bewerb vergeben werden:

Los I rd. 3950 lfd. Meter Holz zu verzimmern, rd. 165 lfd. Meter Hauptgesims usw. (mit Holz). Los II und IV je rund 4020 lfd. Meter Holz zu verzimmern, rd. 140 lfd. Meter Hauptgesims usw. Los III rd. 4630 lfd. Meter Holz zu verzimmern, rd. 170 lfd. Meter Hauptgesims usw. Los V rd. 2630 lfd. Meter Holz zu verzimmern, rd. 110 lfd. Meter Hauptgesims usw. Lo s VI rd. 4340 lfd. Meter Holz zu verzimmern, rd.140 lfd.Mtt. Hauptgesims usw.

Die Angebotsunterlagen werden vom Zweig, bureau Dad-Rauheim, Zanderstraße 9, gegen die Selbstkosten abgegeben. Pläne und sonstige Unter­lagen liegen während der Dienststunden dott zur Einsicht auf. Die Angebote sind bis Donnerstag, den 3. August 1922, vorm. 117« Ahr, beim Zweig- bureau Bad-Rauheim einzureichen, woselbst sie im Beisein erschienener Bewerber eröffnet werden. Zu- schlagsfrist 14 Tage.

Friedberg, den 22. Juli 1922. 6980D

Der Rcgierungsbaurat bei der Kreisverwaltung.

I. E.: Enge l.

25 Stück Elektroniotore

3, 4, 5 und 6,5 P. S., 220/380 und 380/660 Dott, fabrikneu, gutes Fabrikat, durch rechtzeitigen Einkauf weit unter den Tagespreisen.

Adebe

Für 100 deutsche Marl wurden gezahlt: Datum ~ ~ "

Börsenkurse.

Frankfurt Berlin

Schluß- Schluß- Schluß- Schluß-

Gebr. Berdux

Bahnhofstraße 27 6990a

feines Verhaltens am Demvnstrarwnstage Miß-1 trauen auszafprechen. Die Abstimmung wird auf Mittwoch vertagt.

Rächste Sitzung Mittwoch, 8*/2 Mr. Schluß 2 Hfjt.

Bud.-Eisenw.-Akt..

D.-Luxemb. Bergw. 1220,

Gelsenkirch. Dergw.. 1325,- 13C0 - 1325,- 1360, Harpener Bergbau . 3250, 3200 3275, 3125, Oberschl. Eisenb.-B. 910,- 905,- 91C,- 900,- Oberschles. Eisenind. 735, Phönir-Bergb.-Akt. 1470, ~ - 820.

Hausbesitz und damit der deutschen Wirtschaft entzogen. (Hörti Hört!) Zum Staatshaushalt übergehend meint Redner, nicht die groben Zah­len sind bedenklich, sondern die Unsicherheit ist es. Gr möchte erinnern an die alte Binsenwahr­heit. daß tfute Wirtschaftspolitik die beste Fi­nanzpolitik ist. Drei Dinge gibt es, die als Ziel alle Deutschen, alle Parteien einen könnte zu einer wahren Volksgemeinschaft. Das sind: erhöhte Erzeugung, größte Sparsamkeit und Re­vision des Vertrages von Versailles. (Lebh. Bravo! rechts.)

Abg. Dr. Buchner (Dem.):

^Ich spreche als Zweitredner der kleinsten Pattei. Es scheint, daß die Bedeutung dieser kleinsten Pattei im umgekehrten Verhältnis zu ihrer Gröhe steht. Bedauerlich ist, daß der Vor­redner den Riß wieder vergrößert hat, indem er völkisch und national auf eine Stufe stellte und indem er wiederum dem deutschen Volke Mangel an nationalem Empfinden vorwarf. Das ist unrichtig und undankbar. Es wäre von der 1 Deutschen Volkspattei besser gewesen, wenn sie sich auf den Boden rein sachlicher Arbeit ge­stellt hätte. Vielleicht wäre dann doch eine Ar- bettsgemeinschaft zustande gekommen. Ich bin der Ansicht, daß die Staatsform an sich gleichgültig und unwichttg ist. Es kommt darauf an, mit welchem Geist das Staatsleben erfüllt ist. (Bravo! rechts.) Ich möchte übttgens feststellen, daß nur ein einziger Redner der Deutschen Dolkspartei es für notwendig hält, meine Rede anzuhören. (Höttl) Redner ktttisiett dann die Presse, die sich mehr ihrer Verantwortung bewußt sein und sich auf sachlichen Kampf beschränken sollte. Dem Abg. Kindt, der die Ansicht äußerte, daß wir Frankreich die Stirne bieten sollten, da England ihm schon in die Arme fallen würde, muß ich erwidern, daß England unser wirtschaftlicher Feind ist, wie Frankreich unser politischer. Von England haben wir nichts zu erwatten. Be­kämpfen müssen wir den Luxus und das Feste- feiern. Streiks aus polittschen Gründen sind ver­werflich gleichwie es verwerflich war, die Eisen- bahnen stillzulegen um politischer Ziele willen. Er befürwvttet die Einführung des Arbeits- dienstjahres. bEmpft die zu hohen Löhne der Iügendlichen usw. Es müffe alles geschehen, die Schuldfvage am Kriege aufzuklären, die Revision deS Versailler Vertrages zu erreichen, die Gr- Mungspolittk auf das Maß des Etträglichen zu beschränken. (Hört, hört!) Redner schließt auch seinerseits mit der Mahnung zur Einigkeit.

Damit ist die Generaldebatte ge­schlossen.

Ordnungsrufe.

Vizepräsident Sv Herr rüst den Abg Lückel (Soz.) und den Abg. Storck (Soz.) nachträglich zur Ordnung wegen eines Zwischen­rufesLüge" zu der Rede des Abg. Dr. Werner.

Rach einer Reihe persönlicher Bemerkungen der Abg. Kindt, Lückel, Storck. Dr. Werner. Delp, Knoll, wird in die

Einzelberatung eingetreten. Es liegt ein Antrag der Deutschen Dolkspartei vor, dem Minister Raab Degen

Märkte.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Handel.

Berlin, 25. Juli. Börsen st immungs- b i l d. Die Börse machte heute tmeber einen sehr geschästsstillen Eindruck. Im Devisengeschäft waren die Llmsähe bei leicht schwankenden Kursen un­gleichmäßig, und auch tm Effektenverkehr waren öie Kursveränderungen bei im ganzen belang­losen plmsähen nicht erhebsich. Anfangs trat unter dem Einfluß von Glattstellungen der Spe- kr'lation, die anscheinend wegen der Zuspitzung der mnerpolttischen Lage und infolge des batzett- schen Sondervorgehens in Ausführung des Schuh- gesehes erfolgten, eine mässige Senkung des Kurs­standes um 10 bis 20 Prvz., vereinzelt darüber, ein. Bald nach Feststellung der ersten Kurse flackerte aber am Montanmarkt die durch die allgemeinen .mißlichen Verhältnisse unter Druck gehaltene Haussewelle wieder erneut auf. Die führenden Papiere, wie Harpener, Rheinstahl, Rheinische Braunkohlen und Gelsenkirchener er­fuhren beträchtliche Kursaufbesserungen. Dieser Aufschwung war aber nur von kurzer Dauer. Die erzielten Gewinne gingen größtenteils wieder verloren, und die Dorfe versank in die alte Ge­schäftslosigkeit. Vorübergehend machte sich die Rückwirkung der Haussesttömung am Montan­markt auch auf anderen Gebieten bei leichten Kursbesserungen bemerkbar. Auch bei den Aus­landsrenten bewirkte die eingetretene 'Geschäfts- stitte ein mäßiges Abbröckeln des Kursstandes mit Ausschluß der Llngattschen Rente und Lom­barden, die weiter stiegen.

Frankfurt a. M., 25. Juli. Dörsen- stimmungsbild. Am Effektenmarkt war die Stimmung uneinheitlich. Der Dollar ging von 510 auf 508 bis 505, und später auf 500 herunter. Im freien Verkehr war die Stim- mung schwächer. Becker-Stahl 515520, Benz 510515, Hansa Lloyd 280, Inag 395, Afa 230. Am Mvntanaktienmarkte war die Ten­denz etwas fester. Chemische Aktien schwäch­ten sich ab. Elektrizitätspapiere lagen unein­heitlich. Bei Maschinen-, Metall- und Autv- fabrikattien stellten sich die ersten Rvtierun- gen verschiedentlich niedriger. Zuckerfabrik- aktten wurden realisiert. Am Einhettömarkt blieb die Haltung behauptet. Der Schluß der Börse war ruhig. Privatdiskont 5 Prozent.

Frankfurt a. M., 26. Juli 1922. Berliner Devisenmarkt.

(In einem Teil der Ausiage wiederholt.)

Die Spannung in Bayern.

Berlin, 25. Juli. Rach einer Meldung der »Bossifchen Zeitung" aus Nürnberg sand­ten 21 in Nürnberg versammelte baherifche Bürgermeister ein Telegramm an den Mi­nisterpräsidenten und den Landespräsidenten, in dem sie die dttngende Bitte aussprechen, nichts zu unternehmen, was den Verbleib Bayerns beim Reiche gefährden und über das Reich, das Land und das Volk die schwersten Erschütte­rungen bringen könnte. Sie bitten, heute mittag ihre Vertretung zur mündlichen Aussprache zu empfangen. Auch der Staatsrat von Rürnberg hat mit großer Mehrheit beschlossen, ein Tele­gramm an den bayerischen Ministerpräsidenten zu ttchten, in dem Verwahrung eingelegt wird gegen die Richtachtung verfassungsmäßig er­lassener Reichsgesetze und die Regierung und ter Landtag auf das dringlichste vor einem Bruch mit dem Reiche gewarnt wird, der die Zertrümmerung Bayerns bedeuten würde.

Wie derVorwärts" aus M ü nchsn meldet, richtet die Konferenz der sozialdemokra­tischen Fraktion deS bayerischen Landtages und der bayettschen Landeszentrale einen Auf­ruf an die Bevölkerung, in dem es heißt: Jeder Versuch die Schuhgesetze, die ein Teil des Reichsrechtes sind, für Bayern ganz oder teil­weise außer Wirksamkett zu setzen, stellt einen Verfassungsbruch dar und einen Angttst auf den Bestand der Volkseinheit des Reiches. Die Konferenz erklätt es für die Pflicht aller reichs­treu gesinnten Volkskreise Bayerns, vor der ganzen .Welt den Standpunkt der Reichsregie- rung zu unterstützen und die drohende Anarchie und die Rechtsunsicherheit von Bayern abzu­wehren. Die ganze republikanische Bevölkerung habe sich aber für alle Möglichkeiten bereit zu halten.

München, 25. Juli. (WTB.) In einer Sonderausgabe begleitet dieBayerische Staatszeitung" die Verordnungen beS bayerischen Gesamtministeriums mit einem länge­ren K o mm entar, aus dem hervorzuheben ist, daß die bayettsche Staatsregierung von Äbrsang an die Rotwendigkeit erkannte, zum Schuhe der Reichsverfassung und xur kraftvollen Verfolgung politischer Mörder und der hinter ihnen stchem- den Helfer und Hetzer besondere Maßnahmen zu treffen. Die offizielle Kundgebung schließt mit den Wotten: Die bayettsche Staatsregierung legt bei ihrem Schritt den größten Wett auf ihr Be­kenntnis des unerschütterlichen Festhaltens am Reiche. Sie weist ferner mit allem Ernst weit von sich, daß ihr Vorgehen irgendwie mit Be­strebungen in Verbindung gebracht wird, die auf eine Aenderung der verfassungsmäßig fest­gelegten republikanischen Staatsfvrm od« auf die Herbeiführung der alleinigen Herrschaft irgend einer Devöllerungsklasie abzielen. Die bayerische Regierung verbürgt nach der biShe- ttgen Führung der Geschäfte die Aufttchtigkett dieser Versicherung.

Deutsche Teilnehmer <m den Demonstrationen gegen den Krieg in England.

London, 25. Juli. (WTB.) Gestern sind hi London zahlreiche ausländische ©elegierte eingetroffen, darunter auch einige Deutsche, die sich an den am kommenden Samstag und Sonn­tag ftattftn&enöen Demonstrationen gegen den Ktteg Beteiligen werden.

Prüfung d«S Vorschlages von Poincar6 durch das engllsche Kabinett.

Paris, 25. Juli. (WTB.) DaS englische Kabinett ist gestern Mtttag zu einer Sitzung zusammengetreten. Gut unterttchtete Kreise wol­len erfahren haben, daß das Kabinett den durch den französischen Botschafter übermtttelten Vor­schlag Poincares geprüft habe. Man glaubt zu wissen, daß dieses den Vorschlag Poincares, die Zusammenkunft der beiden Premierminister auf den 1. August festzulegen, annehmen werde.

Sieben Kinder ertrunken!

Gelsenkirchen, 25. Juli. (WTB.) Die hiesige Gvetheschule machte einen Ausflug in den Haardt Bei Haltern. Beim Liebersehen über die Lippe kippte das Fährboot um; sieben Kin- der ertranken. 13 Kinder wurden von dem Lehrer und einem herbeieilenden Bergmann ge­rettet.

und Leben, gegen Gtgentrm gewütet, ohne daß Staatsorgane helfend durchgegttffen hätten. Diese Vorkommnisse können keineswegs, wie das Ml- itiflertum meint, auf ungeeigrtte Führung und mangelnde Einsetzung der zrr Verfügung stehen­den Polizei zurückgefühtt werden, sondern vor­nehmlich auf die völlig unverständliche Schwächung der Polizei am Demonstvationstage. Die tat­sächliche Verantwortung trifft Ben Wirtschafts­minister Raab und keine nachträgliche Doli- dattiätserk.ärung des G.samtministetttims ändert etwas daran. (Sehr ttchttgl)

Redner verurteilt bann ebenfalls die Hal­tung und Dettchterstattung der Darmstädter Zei­tung. Herr Kaul hat die Ministettür vor der deutschen Dolkspattei mit lautem Krach Ange­schlagen. Ich möchte doch feststellen, daß die Deutsche Volkspattei gar nicht an diese ange- klopst hat. (Sehr gut! rechts.) Dr. Strecker hat uns einen tiefen Blick in seine pazifistische Seele tun lassen, als er einmal uns Mörderpattei nannte, eine Beschimpfung, gegen die wir schärfste Verwahrung einlegen, und dann, als er bis­her unwiderlegt rief: Was Helfferich in Ber- un, ist Osann und Dingeldeh in Darmstadt! (Sehr richtig! Bravo! rechts.) Redner wendet sich gegen die Zwangswirtschaft jeder Art. Allein durch die Zwangsbewittschaftung der Wohnungen (Reichsmietengesetz) werden 100 Milliarden dem

Geld (Brief Geld Bries

Datum: 24. Juli. 26. Juli.

Lmstd.-Rotterd 19625.4019674,60 19625 55 19574,46 Brussel-Antw. . 4019.95 4030,05 3985 - 3995 - 8514,80 8535,70 8-114,25 8435 55

10861,40 10888,6010761,50 10788 50 13008,70 13041,3013008,75 13041 30 1033,70 1036,30 1029,70 1032*30 2337 05 2342,96 2322.05 2321 95

Züricher Devisenmarkt.

24.7.

prima Vollheringe

Stück Mk.

Rollmops

in 4-Liter-Dosen und lose

Bekanntmachung,

Es wird darauf hingewiesen, daß Bei vor kommenden Bränden und Unfällen von denen die Feuerwache und Änfall-Meldestelle durch Fern­sprecher in Kenntnis gesetzt werden soll, dem Amt Beim Anruf zur Erreichung Sofortiger Fernsprech­verbindung anzugeben ist, daß es sich um eine Feuer- oder llnfallmeldung handelt. Die Feuer- und Unfall - Meldestelle führt die Fernsprech­nummer 1010. 6973B

Giehen, Den 24. Juli 1922.

Der Oberbürgermeister. I. V.: gez. K renz i en.

Die Durcharbeitung von rund 9000 m Gleisen und 40 Weichen, sowie Auswechselung von zwölf Weichen nebst dazugehörigen Arbeiten auf Bahnhof Dillenburg soll vergeben werden. Die Verdingungs­unterlagen können im Zimmer 8 Hierselbst, oder bei Bm. 1 Dillenburg, die auch öttl. Auskunft erteilt, eingesehen werden. Angebotshefte können, solange der Vorrat reicht, bei dem unterzeichneten Betriebs­am! für 15 ^6 - bei Zusendung durch die Post 5 Jt Pottozuschlag - bezogen werden. Die Ange­bote sind verschlossen bis zum 7. August 1922 vorm. 10 Uhr einzureichen, zu welcher Zeit die Oeffnung im Beisein der anwesenden Dieter erfolgt.

Iuschlagsftist 4 Wochen. Fertigstellungsfrist achtzehn Wochen.

Wetzlar, im Juli 1922.

204.75

1.05

0.017

11.70

44.40

23.45

24.45

42.-

0.32

525 75

1.625

0,085

werde der R Heiltlichlett sich einer

Äbg-^-T die zweite Inter chältnis LeopM sandten in M 3n Demrtvc Bäte

Minister! Das den Fall des Setreffe, so fM lvgegen, die Pe Debatte zu zieher betreffenden Frax ten und Halle fid Ziehungen mir er in dieser Toc Auswärtigen Air er bei den in l ;bt£ Interessen Q

Ä

«iS

sowohl in Berlin Verfahrens rni £ worden fei. Da gegenüber einzeln h das Eerich Ssen, daß es

e gelungen si vmten und Berich Ferner stellte es von den Reia Ächungen trat, Q Kenntnis für Fi tM. In einem ich er eine Aeni alsbald an

M "Nig aus l brachte das Genö druck, dah der 1 Spitzen der Derlr son des Angekla, Die Ergebnisse der darüber, dah ein] Pressestelle und dl riats sich Lcopre: lynchten über Ochern zu erhalte

Lercheuseld fu 7 solches Tech Überwachung Ae Zustände

aufö s Mitteln zu b

^eichsregik & emgeleitet. Längen des (

N alle d

aus b^Mge : KM : ^ichs^.^b ein Aschen zi N Zech ner

den, ^Mn

2 ^^*8

Vie W

Aünchen, Landtages nen6aba9enfd L, »w*