von Kurzschluß in der Scheune des Landwirts
V60,
1093,
645 - 673,
1300, - 1260,
826,
der
803,
Brief
17. Juli.
Datum
18. Juli.
3uli
19. 7,
Schweizer Frank«
Handel.
1 das Geschäft bei ftcige.ivm Kursen onMiernö Einlegegurken das Hundert 60—130 Mk^ Sa-! I bedeutend ist. Adch heute fcfcte sich hier die latgurken das Stück 8—1.2 Mk. und Rettich!
18.7.
1,10
-.22 2,52
10 0 000 Mk. und veräußerten es weiter Hehler. Die Diebe wurden festaenvmmen.
Dar lieblich sind Am meisten gib!
100 Sr.
100 Kr.
Fr- Fl. Kr.
St.
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100 5L =
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100 St. -
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Brüffel°Antw. . Christiania. . . Kopenhagen . . Stockholm. . . . HelfingforS. . . Italien .... London . ... . Aeuhvrk Paris Schweiz Spanien Deutsch »Oeste«. Prag Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan Rio de Janeiro
Fr. = .£ ao 2, 3B2
2067,60 2015,05 455/):-
3799,75 8816/25 7108,90
1,32 10ü9,30
36,30 162,10 286,40
202.25
1.15
0.01
11.70
43.75
23.20
23.95
41.15
0.41
521.25
1-525
0,095
17.7.
1,14
-.57
1,06
-,87
10,95
-*22 2,72
726 - 775,- 865 - 700,- 495,- 430,-
77,- 820,- 185,-
800, 728, 750,
71CJ 500, 420,.
75, 814, 185,
248.- 290,50
2062,40
2009,95
<53,93 3790,25 879395 7091,10
1,28
1006,70
36,20 161*65
285,60
Zurich . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm Wien. . . Prag . . . London. .
Aeuhvrk .
Paris. . .
Wechsel auf Holland Deutschland .... Wien Prag Paris London Italien Brüste! Budapest Aeuyork Agram Warschau
Fischer Feuer auSgebrvchen war. Trotz der Bemühungen unserer Wehr konnte nicht Der» hindert werden, daß neben der Scheune noch sämtliche andere Oekonomiegebäude mit zahlreichen landwirtschaftlichen Maschinen dem Feuer zum Opfer fielen. Auch der Dachswck des Wohnhauses des Brandbeschädigten brannte ab. ,
rr. Schlitz, 17. Juli. Auf dem gestern in Blitzenrvd bei Lauterbach stattgefundenen Sängerwett st reit errang der hiesige Männergesangverein „Harmonisches Kränzchen" in der „Stadtkkasse" den ersten Preis.
Höchster Farbwerke. Allg. Glektr.-Ges. . . Felten & Guilleaume Echuckert-Werke. . . Adlerwerke Daimler 4°/0 Hess. StaatSanl. Electron Griesheim Dtsche. Bereinsbank
Kirche und Schule.
D. Burkhards, 17. Juli. Nachdem seitherige Lehrer der zwetten Schulklasse,
die O b st b ä u m e anzuschauen, es Depfel und Zwetschen.
Berliner Devisenmarkt.
Geld Brief Geld
802,- 725,- 720,- 850,- 700, -
491,- 423,-
75,- 803,-
Landkreis Gieße«.
" Großen-Linden, 18. Juli. Die Schul- 8 & nJLf1 e fl c ^r Schulkinder in den Gemeinden Mendorf (Lahn), Großen-Linden, Lana- Göns und Leihgestern hat Zahnarzt Dr Adam von hier übernommen. Die Sprechstunden finden im Ginvernehmen mit den Lehrern statt.
Kreis Lauterbach.
Schlitz, 17. Juli. Unsere freiwillige Feuerwehr wurde am Samstag um die Mittagsstunde nach dem nahen Har-
Datum:
5°/0 Dtfch. SriegdanL 4°/gDtsch. Aeichsanl. 3°/g Dtfch. Aeichsanl. 4°/o Preutz. Konfols Hamburg-Pakets.. . Norddeutscher Lloyd Gomm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gefellfchaft Dresdner Dank. . . Mitteld. Ereditbank. Rationalbank f. D. . Doch. Gußstahlwerke
Kurs
18. 7.
77,50
117, — 185, -
83,10 455.- 335,* 286,- 271,- 490,- 3yG, - 294,- 249,-
294.- 1200,-
690 -
2134,80 438,45
3995,- 9198.45
7400,70
1,28 107 5^65
36,20 156,42 304.60 228, -
6431,-
666, 1270,
806, 720, 720, 810, 716, 481, 424,
Kurs
17. 7.
77,50 117,- 185,-
7950 446,- 330,«* 284,- 286,50 490,- 394,- 296,-
250, —
290 -
Landwirtschaft.
Fl Dom oberen Wettertal, 16.
2202,75 21,0,26
439,55 4605,- 9221.55 7419l30
1,32
1079,35
36,30 156,82 305,40 229,-
6509,-
-Lufwärisvewsgung aus Den genugsam erörterten Gründen fort, so öaft für türkische, ungarische und österreichische Renten sow-re für bosnische iui> Dagdaddah. obligat.vne i, f.rncr sü. .ombarvische Prioritäten weitere Kurserhöh mgc.’. von ungefähr 50 bis 100 Prozent für das eine oder andere Papier eintraten. Auf anderen Gebietcri einschl. der zu Einheitskursen gehandelten Industrie- vLpiere bewirtte die starke Geschäftsstille ein Aach- geben der Kurse um 10, vereinzelt bis 40 Pro- zeiä, teilweise noch darüber. Kurssteigerungen für wenige Papiere änderten am lustlosen Bilde der Börse nichts. Das Geschäft schleppte sich träge dahin. Am Devisenmarkt trat unter Schwankungen eine mäßige Befestigung ein.
Frankfurt a. M., 18. Ouli. Börsen- stimmungsbild. Die Zurückhaltung, welche schon seit längerer -Zeit an der Börse zu beobachten ist. machte auch heute keiner lebhafteren Bewegung Platz. Auf den meisten Gebieten mit Ausnahme des Marktes der ausländischen Rentenwerte herrschte Geschäftsstille. Die Privatkundschaft trat aus ihrer Reserve nicht heraus. Eine ungleichmäßige Tendenz stellte sich ein. Im allgemeinen überwog bei Beginn die schwächere Verfassung. Dvlarrnoten wurden im Frühverkehr 445 genannt, später stellten sie sich auf 456—465. Im freien Verkehr wurden u. a. folgende Kurse genannt: Brown- Boweri 390, Gebr. Fahr 620, Hansa Llvyd 270, Deutsche Petroleum 2150—2175, Rastatter Waggons j70, Benz 510. Am Montanaktienmarkt war die Tendenz uneinheitlich. Mchchinen- und Metallwerte lggen ruhiger. Am Bankenmartt blieb die Kursbewegung bescheiden. Der Kassa-Jndn- strieaktienmartt lag still. Aus die weitere Dvllar- steigcrung bis 475 zogen Auslandspapiere an, sonst blieb der Markt lustlos. Privatdiskvnt fünf Prozent.
Kurs 17. t.
77.50 117,- 185 -
80,50 450,- 334,-
286.50 286,-
494,50 391,-
294 - 250,-
1.7.14.
125.40
59.20
88.80
88.80
117.80
117.80
97.80
23.80
125.40
1091, 1176,- 1189, 2220,- 2220, 888,50 676,
Infolge der starken Regengüsse der letzten Wochen stehen die Hackfrüchte sehr gut. Besonders den Kartoffeln ist das erfrischende Aaß sehr gut bekommen. Auch die Dick wurzeln stehen vorzüglich. Die Aussichten auf eme gute Getreideernte haben sich gebessert: besonders gilt dies vom Weizen. Recht schlimm sieht es dagegen in einzelnen Teilen unserer Gegend -mit dem Hafer aus: den Pferden steht eine schwere Zeit bevor. Dte Heuernte ist hier noch nicht beendet: das Einbringen ist wegen des wechselnden Wetters recht schwierig. Die Mahden müssen fortgesetzt gewendet werden. Die Quantität des He res ist als mittelmäßig, die Qualität dagegen als gering zu bezeichnen. Doch darf man auf eine gute Grrmmeternte hoffen: die feineren Gräser, die in den verflossenen Jahren verdorrt waren, beginnen sich wieder zu erneuern. Die Obsternte eröffnet gute Aussichten. Die Kirschen sind im allgemeinen gut geraten. Sie werden von den Händlern massenhaft aufgekauft, und die einheimische Bevölkerung hat daS Nachsehen.
ra. Von der mittleren Lahn, 18. Juli. (Stand der Felder.) Die letzten Regentage haben die Aussichten in Feld und Wiese noch gebessert. Der Roggen 6at seine normale Länge erreicht und besitzt vollentwickelte Aehren, ebenso verspricht der W e i z e n eine vorzügliche Ernte. Auch H a s e r und G e r st e sind mächtig heraus- gewachsen und zeigen vollen Ertrag an. Ganz prächtig sehen jetzt die Kartoffelfelder aus. Am vorteilhaftesten aber hat der Regen auf das junge Feldgemüse eingewirkt. Wenn nicht noch die Raupen ihren Tribut holen, gibt es im Herbste viel Gemüse. Dohnen und G u r- ken haben sich in den letzten Tagen gut „heraus-
Schulverwalter Pfaff, wieder nach Wieseck zurückversetzt wurde, ist Schulverwalter Hans Loos aus Wölfersheim zu seinem Nachfolger ernannt worden.
ra. Dorlar 18. Juli. Infolge der Nei- besetzung der hiesigen zweiten Schulftelle drrch Lehrer Drückmann, einen geborenen Atzbacher, traten die meisten Kinder der Klasse auf Geheiß, der Eltern in den Streik. Man wollte den bisherigen Schulverwalter Schmidt mit der Stelle betraut haben. Die Gemeinde war bei Neubesetzung der Stelle nicht gefragt worden. Kreisschulrat Deiß- Wetzlar hatte nun a if vorigen Sonntag eine ElternDerfammlung einberufen, und es ist ihm gelungen, den Streik beizulegen. Mit der Regierrngsversügrng will man sich aber nicht zufrieden geben.
Kreis Schotten.
fpd. Ulrich stein (Vogelsberg), 18. Juli. Auf dem nahen Selgenhof wird von der hessischen Landwirt schaftskam- mer eine sogenannte „Beispielsw irisch a f t" eingerichtet, die als ihre Hcmptcmf- / rbe die Wiederverbrettung des Vogelsberger Rindes und die Einführung einer rativ- nellen Vogelsberger Schafzucht ins Auge gefaßt hat. Getteidebau soll auf dem Gelände nur soweit betrieben werden, als es die klimatischen Bedingungen zulassen.
Starkenburg und Rheinhessen.
".Darmstadt, 17. Juli. In feiner Gefängniszelle erhängt hat sich der 22 Jahre alte Steinbrucharbeiter Philipp Kindinger aus Weschenbach bei Eberstadt, der wegen Beteiligung an den Tumultszenen am 27. Juni und wegen Mißhandlung des Abgeordneten Dingel- d e h in Haft genommen worden war. Er hat vor seinem Tode ein volles Geständnis abgelegt.
Hessen-Nassau.
fpd. Frankfurt a. M., 18. IM. Erst vor wenigen Wochen war der zu 10 Jahren Zuchthaus v-rurtellte 25jährige Former Ph. Riedel aus Darmstadt aus dem Butzbacher Zellengefängnis auSgebrvchen und hatte seitdem zahlreiche Einbrüche verübt. Vor kurzem griff man ihn hier in Frankfurt auf und sperrte ihn ein. Hier ist es ihm mm in der Nacht zum Montag trotz schärfster Sicherheitsmaßnahmen gelungen, die Gitter des Zellenfensters zu durchsägen und wieder zu entweichen.
fpd. Frankfurt a. M., 18. Juli. Aus einer chemischen Fabrik im Osthafengelände stahlen zwei dort angestellte Kraftwagenführer Benzin im Werte von mehr
gemacht". Wenn sie aber reichlich Früchte liefern sollen, muß es warm bleiben. ~
1286, . w, 682,25 639,
Frankfurt a. M. 19. Juli.
Börsenkurse.
Frankfutt Berlin
Schluß- Schluß- Schluß- Schluß-
dendenpapierc auszubreiten beginnt, ist die Mehrzahl der dort tätigen berufsmäßigen Händler nach--—m---—- —w u«>
dem Auew dörentenmarlk abgewa.id.-rt, aus dem Mark, Gelberüben das Pfund 3,20—3,60 Mk
* Oes f entliehe Sammlung für das notleidende Alter. DaZ Ministerrum des Innern hat dem Landesverein für Innere Mission, dem Diakvnissenhaus Elisadethenstift und "dem Verband der evangMch-N.-chlichrn F anen- vereine in Hessen, Darmstadt, die Erlaubnis zur Vornahme einer öffentlichen Sammlung für das „notleidende Alter" durch Aufrufe, Sammellisten und Zeitungsmitteilungen bis zum 30. September für das Gebiet des Dvlksstaats Hessen erteilt.
*• Die Vereinigung jugend- licher Musik- u. Literaturfreunde veranstaltete am SgmStagabend ihren zweiten Abend „Deutsche Kunst", der in bester Weise verlief. Zuerst spielten Hans Eise (Violine) und Herbert Weber (Klavier) einen Satz aus dem Klaviertriv in Es von Schubert, das den jugendlichen Musikern reichen Beifall einbrachte. Dann erfolgte die Begrüßung der Erschienenen in Form eines Prologs durch Rudi Jung, der, ebenso wie die Deklamation „Der Lod des LkberiuS^ gute Aufnahme fand. Darauf sang Tenorist Schuchardt, der über eine volle und reine Stimme und eine klare und deutliche Aussprache verfügt, zwei Lieder von Wolf. In der nun folgenden Ansprache drückte Prof. D. Schian sein Bedauern aus über die sittliche Verrohung in manchen Teilen unseres Volkes, gab aber anderersetts auch seiner Freude Ausdruck, daß die Jugend das Edle und Gute noch nicht ganz vergessen habe. Der Redner schloß mit den Worten: „Möge deshalb die deutsche Jugend dazu beitragen“, daß unser Doll durch die deutsche Kunst wieder aufgerichtet werde und unsere Jügend zu echten deutschen Männern heranwachse. Reicher Beifall belohnte den Redner für seine packenden Ausführungen. Daran schlossen sich noch zwei Gesangsvorträge, die ebenfalls starken Anklang fanden. Die den Abend schließenden Deklamation „Sankta Julia" und das „Bouree“ (Bach) verfehlten ihre Wirkung nicht.
Märkte.
Obst- «ad Gemösemarki.
mc. F r a n k f u r t a. M., 18. IM. überreich mit Gemüse und vor allem mit Obst, war der heurige Markt beschickt. Es kosteten ausländische Kartoffeln der Zentner 750 bis dis 850 Mk., einheimische, neuer Ernte 700
Kurs 18. 7.
77,50 119,- 186,-
79,50 446,- 329,- 289,- 272,-
492 - 396'»
295, -
Amstd.-Rotterd. 17503.0517546,95 18626,6518673,35 ------- 3550.55 3559,45 3795 25 3804.75 7500.60 7519,40 7990,- 8010 - 9677,35 9702,15 10287,10 10312*90 .1690,35 11719,65 12*59,40 12490*60 945.80 948,20 963,75 986 25 2197,25
Bud.- Eifenw'. Akt.. 69°, D.-Luxemb. Bergw.. 1052, - Gelsenkirch. Bergw.. 1^20,“ 1160, Harpener Bergbau . 2215, — 2210, Oberschl. Eisenb.°B. 910, - 800, Oberschles. Eisenind. 670, Phönir-Dergb.-Akt. 1270, Bad.Anilin-u. Soda 825,
Züricher Dedisenmartt.
18.7.
Fernuitterricht verschickt werden. Sie sind nach einer Erklärung des Reichspostministers Schülerarberten gleichzuachlen. Die Sendungen dürfen aber keine Angaben enthalten, die sich nicht unmittelbar auf die Ausführung der Arbeiten beziehen.
#^är versorgungsberechtigte Eltern gefallener Krieger.
Die Jahreseinkommensgrenze, bis zu der Bedürftigkeit im Sinne der Vorschriften über die Gewährung der Elternrente angenommen werden darf, ist mit Wirkung vom 1. April ab von 3000 Mk. auf 11 000 Mk. für ein Elternpaar, und auf 8000 Mk. für einen einzelnen Elternteil erhöht worden, wenn das mutmaßliche Jahreseinkommen von 1922 zugrunde gelegt wird. Bei den neuen Einkommensgrenzen sind aber die entsprechend der Veranlagung zur Einkommensteuer für jeden einzelnen Ver- sorgungsberechttgten zugelassenen Abzüge (2 X 2400 = 4800 Mk. für ein Elternpaar, 2400 Mk. für einen einzelnen Elternteil) bereits berücksichtigt. Die Nachprüfung der bisher wegen Äeberschreitung der Einkommensgrenzen abgelehntenAnträgeauf Gewährung von Elternrente erfolgt nur auf Grund eines neuen Antrages. Derartige Anträge sind an das zuständige Versorgungsamt — nicht an das Hauptversvrgungsamt — zu richten.
Dienftbezügc der Beamten, Lehrer usw.
Die Teuerungszuschläge zu dem Grundgehalt, den Vergütungen und dem Ortszu- schlag der planmähiaen und außerplanmäßigen ReichSbeamten, soweit diese Bezüge den Betrag von insgesamt 10 000 Mk. nicht übersteigen, sind, wie das Finanzministerium in einer Regierungsvorlage mitteilt, mit Wirkung vom 1. Juni ab auf 160 v. H., im übrigen auf 105 v. H. festgesetzt worden.
Die Kinderbeihilfe in gesetzlich nicht geregelten Fällen durfte bisher grundsätzlich nur denjenigen Beamten usw. gezahlt werden, die am 31. März 1920 für ihre 21—24 Jahre alten Kinder einen Kinderzuschlag erhalten hatten. Abgesehen von der Erweiterung des Kreises der Empfänger, ist der Höchst- betrag von bisher monatlich 50 Mk. auf den jeweiligen Betrag des gefetzlichen Kinderzuschlags einschließlich TeuerungSzuschlags erhöht worden. Zur Vermeidung von Härten kann in Fällen, in denen nach den früher gültigen Richtlinien eine Kinderbeihilfe gewährt worden rft, nach den neuen Grundsätzen eine Beihilfe aber nicht mehr gezahlt werden darf, ein Bettag von monatlich höchstens 50 Mk. vorläufig weiter gewährt werden.
Der Regierung ist bereits die Ermächtt- gung erteilt worden, die rm Reiche beschlossene Neuregelung der Dienstbezüge der Beamten usw. alsbald auch für die hessischen Beamten usw. in Anwendung zu bringen. Mit • Zustimmung des Gesamtministeriums hat der Finanzminifter daher angevrdnet, daß die erhöhten Teuerungszuschläge nach den gleichen Grundsätzen und in der gleichen Höhe, wie es für die Reichsbeamten geschieht, auch an die hessischen Beamten vom vorbemerkten Zeitpunkte ab ausgezahlt werden.
schäftSpapiere dürfen auch Bearbeitun-iterSyaujen zur Hilfe gerufen, wo infolge gen von Aufgaben und verbesserten Arbeiten Kex" 6s.v,f^r,.F> o—
für und von Teilnehmern an einem sogen.
Marknotterunge«.
Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Datum
bis 800 Mk., Kernerbsen 650—850 Mk., Rö- 'n- I «4 smischkvhl 350—380 Mk., Wirsing 480—500
Bei l in, 18. Juli. Do rf enstimm ngs-Bodnen 700 800 Mk tv»«*
bild. Infolge der GeschäftsMUe, Vie in, zunehmendem Ma^-e auf dem Markte der Divi- DA
* - - - - 1,20—1,40 Mk., Zwiebeln der Zentner 800
Mark, Kopfsalat die Staude 60 Pf. bis 1,20
das Stück 1—3 Mk. Auf dem Obstmarkt kostete der Zentner Kttschen 550—750 Mk„ 5>ei bei beeren 1300- 14<X) Mk., Stachelbeere« 900—1000 Mk., Himbeeren das Pfund 16 bis 22 Mk., Mirabellen 21-22 Mk., Aprikosen 22—24 Mk. und Pfirsich 17—20 Mk., Früh- brrnen der Zentner 700—800 Mk. und Kirsch- Hirnen 500^550 Mk.
19. Südwestdeutsche Zentralhäuteaxttion m Mainz.
Mainz, 18. Juli. Der Besuch der Avk- tion war sehr stark. Insgesamt kamen zum Ausgebot 10 500 Großdiehhäute, 11500 Kalbfelle und 1400 Hammelfelle. Gebot und Zuschlag waren flott. Infolge der hohen Devisen haben die erzielten Preife im Vergleich zu den Preisen der Juni-Auktion eine sehr starke Erhöhung erfahren. Es notierten gegenüber den in Klammern beigesetzten Preisen der letzten Auktion: Kalbfelle ohne Kopf 133.50 bis 140, (89—90); Kalbfelle mit Kopf 111 (73.70), Fresserfelle ohne Kopf 71 (60.30)-Frefserfelle mit Kopf 65.20 (52.45); Großvieyhäute: Gewichtsklasse 20—29 Pfd. 81.50—83.70 (57.95), Rinder 30—49 Pfd. 80.20—84.75 (56.45 bis 59.50); Kühe 30- 49 Psd. 76.40—82.10 (51.10 bis 56); Ochsen 30—49 Pfd. 76—79 (50 bis 53.95); Gewichtsklasse 50—59 Pfd.: Rinder 85.60—89.25 (53.95—56); Kühe 88.30—90 (53.40—57); Ochsen 86.70—88.10 (51.40 bis 53.25); Gewichtsklasse 60—79 Pfd.: Rinder 89.40- 90.40 (56); Kühe 88.10—92 (54.50 bis 57.65); Ochsen 85.40—91.10 (54.45—57); Gewichtsklasse über 80 Pfd.: Rinder 89.20 (56.75); Ochsen 85.70 bis 90.35 (52D0bis 56.15); Bullenhäute: bis 29 Pfd. 80, bis 30 bis 49 Pfd. 79.75, bis 50—59 Pfd. 72, bis 60 bis 79 Pfd. 66, 80 Pfd. und mehr 63.10; Schaffelle, gesalzen, vollwollig, 40; halbwvl lig, 43; kurzwollig 43; Blößen 41.
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Die Auffindung der Mörder RathenauS.
H-alle, 18. Juli. (WTB) lieber Vie Auffindung der Mörder Rathenaus ist noch folgendes zu berichten: Am Sonntag abend meldeten hier Ferientouristen, die an der Burg Scrat- eck vorübergekommen waren, daßsieimTurnr der Burg Licht bemerkt hätten imb daß nach ihrer Feststellung sich dort die Mörder aufhalten mühten, da der Schrifisteller Dr. Stein, der auf der Burg ein Girrfiedlerleben führt, verreist sei. Hallesche Kriminalbeamten begaben sich sofort nach Bad Köfen und versuchten Zutritt zu dem abgeschlossenen Raume zu erzwingen. Die Mörder öffneten jedoch nicht, fv daß Berstärckung herbeigeholt werden muhte. Während dieser Zeit erschienen Vie beiden Mörder aus der Balluftrade vor dem Raum, winkten den aus der Strafte Vorüberkommenden zu und brachten ein Hoch auf Ehrhardt aus. Als die Kriminalpolizei nach ihrer Rückkehr die Tür mit Axthieben zertrümmert hatte, sand sie die beiden Mörder mit Kopfschüssen tot auf. Beide trugen die signalisierte Bekleidung. Der Schriftsteller Dr. Stein wird als Mitwisser bezeichnet. Rückkehr des GarantieausschusfeS «ach Paris.
Paris, 18. Juli. (WTB.) Gin Tell des Garantieausschusses ist bereits aus Berlin nach Paris zurückgekehrt. Der Vorsitzende Mauclere wird heute in Paris zurückerwartet. Die llebermittlung des Berichtes erfolgt am Mittwoch. Dom Donnerstag ab wird die Reparations- kommissivn sich mit der Prüfung beschäftigen.
Die deutschen Sachlieferuugen für Frankreich.
Paris, 18. Juli. (WTB.) Rach Ansicht des „Petit Parisien" totrb Fvankreich im Laufe des Jahres 1922 nicht mehr in der Lage sein, ür950MillionenGoldmarkSachlie- erungen aufzunehmen. Man fchätzt den Dettag der Sachlieferungen, die noch in diesem Jahre in Frage kommen könnten, auf 200 Millionen Goldmark.
Streikunruhen in Amerika.
Pari*18. Juli. (WTB.) Nach einer Meldung der „Chicago Tribüne" aus Washington wurden bei einem Zusammen st oft zwischen Polizist en und Streikenden 13 Personen getötet und 25 verwundet. Mehrere Hauser find nieder geb rannt worden. Ein ähnlicher Zusammenstoß hat nach dem gleichen Watt bei G r i st o n (West-Virginia) stattgefunden. Dort ist ein Bergwerk von 300 ©trettenben angegriffen worden. Die Angreifer hatten 12 Tote und mindestens die gleiche Anzahl Verwundete. Die Polizisten hatten 4 Dscwund^e. Die Behörden beherrschen jetzt die Lage. Weitere llnruhen wurden von verschiedenen Seiten des StreikgebieteS gemeldet.
Schneefall im Schwarzwald.
Freiburg, 18. IM. (WTB.) Jnsv^e des starken Temperaturrückganges ist auf dem Feld- berg und in den höheren Lagen des Schwarz- Waldes gestern und heute Schnee gefallen.
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