Ausgabe 
17.5.1922
 
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1,W nmh 19 nTTiHrnrhon fn für thsater eine Begrüßung durch Len Vertreter der> die in unserer Notiz enthaltenen Mengen-

Better imt rund 12 MUmroen w OQY sur a^L7sA;ebf®er Gaujugendob-> a n g a b e n stark übertrieben waren und

txi5 Rechnungsjahr 1922 rund 19 Mllliaroe mann ^nfte ^>em Redner im Ramen des Gaues, daß demnach de r V o rwu rf des Ha m -

SU decken sind. Don einer er^urig der Anschließend erfolgte auf dem Trieb ein Wett-- sterns nicht aufrecht zu erhalten ist.

Tarife im Personen-- und Gepackverkehr soll unb der einzelnen Gruppen, sowie Kreis Lauterbach.

bis auf weiteres Abstand genommen werden, Sport- und Wettspiele. Gin gemütliches Bei- Schlitz, 16. Mai. Der Hassiabe-

jetzt

durch den Drand arbeitslos.

den

Die

A Aus der Wette rau, 16. Mai.

fs Marburg, 15. Mai. Gestern tagte. nung. Der Redner kritisiert die zu große Zahl im Seebvdeschen Saale hier die Dertreter--1 der Aufsichtsbeamten und meint, dah, wenn durch

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so daß nur eine Erhöhung der Gütertarife um 25 Prvz. zum Ausgleich des Fehlbe­trages erforderlich ist. Die neue Erhöhung soll gleichzeitig mit den bisherigen Erhöhun­gen demnächst in die Tarife organisch ein­gearbeitet werden. Bei der Einarbeitung sol­len Eisenbahn rate mitwirken. Gleichzeitig soll von ihnen die Frage behandelt werden, wie den Gefahren vorzubeugen ist, die der Schiff­fahrt aus der derzeitigen starken Staffelung der Eisenbahntarife erwachsen.

* Hungen, 16. Mai. Zu der von uns vor einiger Zeit gebrachten Meldung über die Auf­deckung eines Hamsternestes und un­serer weiter folgenden diesbezüglichen Berichti­gung muh noch folgendes gesagt werden: Auf Grund eingehender Nachforschungen und Der-

Abg. <5 eppel (Soz.) bringt Klagen vor über die Verschlechterung der Detriebsassistenten und Postschaffner in der neuen Desoldungsord«

Aus dem Reiche.

Ende des Däckerstreiks in Halle.

Halle. 16. Mai. (WTB.) Der Streik derDäckergesellen ist beendet, nach­dem der Magistrat der Erhöhung des Drot- preiseö zugestimmt hat.

mit 12 680 Mk. genehmigt. Für Jungviehauf­nahmen wurden 1000 Mk., für Schauen 1200 Mk., für Märkte 1000 Mk. vorgesehen. Ziegenschauen finden statt in Oden hausen, Londorf und Bers­rod, Hu gen und Da ub ringen. Der Mitglieder­beitrag wurde auf 4 Mk., der Beitrag der Ge­meinden auf 20 M. festgelegt. Zu Preisrichtern wurden gewählt: Münster - Hattenrod und Jäger- Queckborn. Zu der Deutschen Wa.:dn> Ausstellung in Nürnberg wurden im Kreise ein Bock und fünf Ziegen ausgewählt. Der Lämmer- und Ziegenmartt, der an Pfingsten in Lich ftatt« sinden sollte, kann wegen der Maul- und Klauen­seuche nicht stattfinden. Es wurde beschloßen, im August einen Ziegenmartt m H tngen zu veranstalten. Dir Jurg irha ifnahmen sollrn Ende Mai durch Dr. König- Lich und B. Phi­

lipp lli.-Steinberg vo-genommen werdrn. Die Borstandswahl hatte fo gendes Ergeb iZ: 1. Tor-

Steiger Wilhelm Georg dahier konnte dieser Tage auf eine 40jährige Tätigkeit in seinem Berufe zurückblicken. Aus diesem An­laß wurde dem noch rüstigen Jubilar vom Direktor des Werkes ein Geschenk überreicht.

etwa um 1900. Lieber Drutvorkommen lichen und nördlichen Bogelsberg fehlen noch Beobachungen.

Kreis Friedberg.

sile der Fenchel ° Lb.' h rg-r1, 2. Torsitzender All bürgermeister Schwa - G o ei-Tuseck, . K.

Sport- und Wettspiele. Ein gemütliches Bei­sammensein im Schühenhaus schloß den Tag ab. Mit einem Heil und Wiedersehen zum Reichs­jugendbundtag in Goslar im Juli trennte man sich

-* Prozession. Man schreibt uns: Ge­stern abend zwischen 11 und 12 Uhr bewegte sich in feierlicher Stille ein Zug frommer Leute drrch £>ie Straßen unserer Stadt. Unter Boruustra- gung eines Heiligenbildes folgte eine lange Reihe Fackelträger. Außer den Fackeln trug jeder der Gläubigen eine Bibel und ein Weihrauchgefätz unter den Arm. Es war ein wundervoller An-

fpd. Groß-Altenstädten, 16. Mai. Die wegen Mordver dachts verhaftete Fran Panz hat ein volles Geständn is abgelegt. Sie hat ihren Mann im Schlafzimmer erschossen, dann zwei Tage im Bett versteckt, darauf in den Brunnen des' Hauses geworfen, wo die Leich? ebenfalls zwei Tage blieb. Wahrend der Zeit grub sie im Hofe ein Loch, in dem sie dann ihren Mann nachts verscharrte. Später errichtete sie über der Stelle einen Abort. Bei der Leerung des Brunnens im vorigen Jahre fand man in ihm die Uhr des Ermordeten.

Hessen-Nassau.

Bus S.adt und Land.

Gießen, den 17. Mai 1922.

Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurden: die Zollassistenten Ernst Da ß- I e r beim Haupkzollamt Mainz, Ludwig Weber beim Hauptzollamt Worms, Karl Hotz beim Hauptzollamt Dingen und Ferdinand Herzber- oer zu Büdingen zu Zollsekretären. Ernannt wurde am 5. Mai 1922 der Kanzleigehilfe Adam Steinbockzu Butzbach zum Kanzlisten bei dem Amtsgericht Butzbach Ernannt wurden: am 11. Mai der Schulamtsanwäi-ter Rudolf Bla11- ner aus Nieder-Flörsheim zum Lehrer an der Volksschule zu Grvß-Gumpen, Kreis Erbach: die S<chilamtsanwärterin Frieda Michell aus Groß-Zimmern zur Lehrerin an der Volksschule zu Seligenstadt, Kreis Offenbach: am 12. Mai die Lehrerin Martha Maschmann zu Klein- Steinheim zur Lehrerin an der Volksschule zu Mühlheim, Kreis Offenbach Ernannt wurde am 12. Mai der Verwaltungspraktikant Adolf Raab aus Ealbach zum Derwaltungsvbersekretär beim Kreis amt Büdingen mit Wirkung vom 1. Juni 1922.

diamantene Hochzeit feierte in Stamm- heim das Ehepaar K. F. Meides. Beide Ehe­gatten zählen zusammen 167 Jahre.

Starkenburg und Rheinhessen.

fpd. Offenbach, 15. Mai. Der Bezirks- Verein des Deutschen Fleischer­verbandes für Hessen und Heft rn - Nas sa u hielt hier unter starker Teilnahme feine diesjährige Hauptversammlung ab. Dem vom Vorsi e dn Ob rm tft:r K rl S ch n ? l l lK's e'- erstatteten Jahresbericht zu olge umfaßt der Be- zirksverein jetzt 65 Innungen mit 3527 Mit­gliedern und 30 Einzelmi!gliedern. Vorträge hiel­ten Dr. Rudolph (Kassel) überZweck und Ziele" der neugegründeten Prodult.-n-A.-G. für das Fleischergewerbe und Syndikus des rurhes­sischen Handwei-kerbundes Dr. Har tmann (Kassel) überHandwerkerfnagen und dir künf­tigen Handwcrkerg setze". Die Wahl des nächst­jährigen Verbandstages wurde dem Vorstand überlassen. Obermeister Schnell (Kassel) wurde als Vertreter in den Verbandst»orstand wirder- ge wählt.

tob. Offenbach a. M., 16. Mai. Ein Spaßvogel verbreitete vor einigen Tagen das Gerücht, eine Eheschließung würde demnächst mit einer Luxus st euer von 900 Mark belegt. Mit Windeseile verbreitete sich der Scherz, der auch allenthalben für Ernst ge­nommen wurde. Infolgedessen machte sich lebhafter Andrang zum hiesigen Standesamt bemerkbar. Diele junge Leute wollten rasch noch ohneLuxussteuer" hei­raten.

tob. Mainz, 16. Mai. Der soeben er­schienene Haushaltsplan für 1922 schließt in Einnahme unb Ausgabe mit rttnb 447 000 000 Mark ab gegen 112 000 000 Mark des Vorjahres.

tob. Worms, 16. Mai. Am Sonntag vormittag würbe im Rhein in der Nähe des PfafsentoinkelS die Leiche eines etwa 50 bis 60 Jahre alten unbekannten Mannes von untersetzter Gestalt gekündet. Die Leiche hat etwa 23 Wochen im Wasser gelegen.

tob. Bingen, 16. Mai. Der Strecken- läufer Krick aus Ockenheim wurde, anschei- nenb von einem Zuge überfahren, zwischen den Geleisen im Bahnhof Bingen tot auf- gefunben. Bisher konnte noch nicht festge­stellt werden, auf welche Weise der Unfall eingetreten ist.

Kreis Wetzlar.

ra. Wetzlar, 16. Mai. Die wachsende Bedeutung, die der Spar- und Bau - bereift erlangt hat, kam auch diesmal wie­der in der stark besuchten Hauptver­sammlung zum Ausdruck. Die Gesamthaft­summe beträgt z. Zt. 621900 Mk. Der Verein verfügt jetzt über 224 Wohnungen, darunter 3 Einzimmer-, 62 Zweizimmer-, 96 Drei­zimmer- und 3 Dierzimmerwvhnungen, ferner 60 Vierzimmerwohnungen in Gestalt von Ein­familienhäusern. Die im Jahre 1919 be­gonnene Siedlungsanlage ist nunmehr soweit sertiggestellt, daß alle 80 Wohnungen bezogen wer^n konnten.

Schlitz, 16. Mai. Der Hassiabe- zirk Lauterbach-Schlitz H elt imDeut­schen Haus" seinen Bezirkstag unter Leitung des Vorsitzenden Fabrikant Habermehl ab. Den wichtigsten Punkt bildete die Beratung der Anträge zum Hassiatag in Alsfeld am 2. Juli. Zum Dertreter wurde Fabrikant

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Versammlung des Kurhessischen Zie- genzucht-DerbandeS. Wie der Dor­sitzende, Landrat v. Loewenstein, bei der Erstattung des Jahresberichts mitteilte, zählt der Derband jetzk 14 Kreisverbände mit 5771 Mitgliedern. Man beschloß den Beitritt zur Kurhessischen Landtoirlschaftskammer, den An­kauf von fremden Böcken zur Blutauffrischung und hörte einen Vortrag des Prof. Krae - mer aus Gießen über Züchtungsverbände. Als Ort der nächsten Versammlung wurde Gelnhausen gewählt. Sn den Stadtsälen tagte gestern ferner eine Versammlung des Hessen - Nassauischen Schmiede- Verbandes, zu dem sich über 100 Ver­treter dex Schmiede-Innungen eingefunden hatten. Man besprach die durch die hohen Eisen- und Kohlenpreise bedingte traurige Lage des Gewerbes und beschloß ü. a. die so­fortige Einführung von Normalpreisen, die sich durch entsprechende Zuschläge den Preis­steigerungen auf anderen Gebieten anschließen lassen.

js Marburg, 16. Mai. In einem Abteil 4. Klasse des gestrigen aus der Richtung Gießen kommenden Zuges wurde inmitten fröhlicher junger Leute aus Mar­burg eine von einem Ausflug nach Staufen­berg zurückkehrende Dame infolge eines Herz­schlages vom Tode ereilt. Die Passa­giere, die dicht gedrängt den Wagen füllten, mußten bis zum Hauptbahnhvf bei der Leiche ausharren.

fpd. Limburg, 16. Mai. In dem Stein­bruch zwischen Dietkirchen und Dehrn löste sich nach einer Sprengung ein 30 Ztr. schwerer Felsblock los unb traf ben Stein­brucharbeiter Josef so unglücklich, baß er ze r- malm t wurde. Ein in der Nähe beschäf­tigter Arbeiter erlitt durch einen Steinsplitter einen schweren Schädelbruch.

Diez a. d. L., 16. Mai. Die Möbel­fabrik von Kühn wurde heute morgen durch ein Großfeuer vollkommen ver­nichtet. Es war der Feuerwehr nicht mög­lich, auch nur einen Teil der Gebäulichkeiten zu retten. Das Feuer fand in den Holzvorräten reiche Nahrung. Ungefähr 70 Arbeiter wer-

Deritscher Reichstag.

211. Sitzung, vormittags 11 Uftr.

Berlin, 16. Mai 1922.

Abg. Könen (Komm.) fragt, ob die Dlätter- meldung zutreffe, daß auf dem Lloyddampfer Minden" 60000 Tonnen Zeitungs­druckpapier für Südamerika verladen seien und was die Regierung zu tun gedenke, um diesem spekulativen Ausverkäufe ein Ende zu machen, und angesichts des Papiermangels und der wucherischen Preistreiberei der Arbei­terpresse das notwendige Papier zu sichern? Don Seiten der Regierung wird erwidert, dah die Untersuchung in dieser Angelegenheit noch nicht beendet sei.

Darauf wird die 2. Lesung des

Postetats fortgesetzt.

'Abg. Leicht (Daher. Vp.) spricht feine Freude darüber aus, dah das Reichspostmini- fiecium den Mut gefunden habe, gegen die Zen­tralisierungsbestrebungen Stellung zu nehmen: ebenso müsse sie sich vor der Schablonisierung hüten. Die volle Sonntagsruhe müsse wie in Bayern im ganzen Reiche bei der Post zur Durch- süh ung kommen. Dadurch würde die Zahl der Krankheiten und Urlaubsfälle wesentlich herab­gemindert werden. Auf das Defizit der Post dürfte der schematische Ach'.stunden-Dag kaum einen großen Einfluß ausüben. Ebensowenig sei aber in der Erhöhung der Gebühren ein All­heilmittel zu erblicken. Die russischen Portosähe, die in die zehntausende von Rubeln gehen, sollten hier als abschreckendes Beispiel gelten.

Der Redner wendet sich ferner gegen die Pra-is der Verwaltu g, sich auch Nicht eift.tn- gen bezahlen zu lassen, wie bei pielsweise bei der Abbestellung nicht zustande gefentme- er Fern« gespräche 1.35 Mk., und die Postlagergebuhr Yon 3 Mk., selbst wenn gar keine postlagernden Briete da- seien.

Reichspostminister Giesberts: G gen d:e allgemeine Sonntagsruhe s i von der ländlichen Bevölkerung schärfste Oppost ion zu erwarten. De: Bauer habe in der Woche keine Zeit, Zeitung zi lesen, er will sie am Sonntag früh erhalten. Die Frage des W-egsalles der Nedengebuhren werde geprüft. Die Frage des Autoverkehrs werde künftig eine weit größere Rolle spielen als heute.

Abg Bruhn (Dntl.) stellt gegenüber den» Abg. Taubadel fest, das der letzte Abschluß des kaiserlichen Deutschlands bei 'der Post einen Ueberschuß von 100 Millionen hatte. Damals tarn eine Kritik bet der Post überhaupt nicht auf. Heute ist man dagegen allgemein mit iht unzufrieden. Für ünterbeamte trete er stets ein, ihre Beförderung zu Schalteibeamten sei aber rm Interesse des Publikums einfach unmöglich, OZur die Ucberfülle an Beamten und Hilfskräften trägt die Schuld an der Ueberteuerung und dem Minus Das platte Land kann auf die Sonn­tagsbestellung nicht verzichten. Auch in Bayern wird schon die Aushebung der vollen Sonntags­ruhe gefordert. Die Gesprächszah'ung t.n Fern­sprechwesen ist möglichst überall automatisch durch­zuführen. Der Redner erhebt sodann gegen die vorgeschlagene Streichung der Ob rpostbirektionen Oppeln, Aachen und Gumbinnen Einspruch. Schon die Rücksicht auf die Stimmung der Bevölkerung lasse diese Stellungnahme geboten erscheinen.

Staatssekretär Teukens: Jahrelang ist der Streit darüber gegangen, daß wir das höhere Personal möglichst durch mindervorgebildete Be­amte ersehen sollten Nach einer entsprechenden Ucbergangszeit werden die bisherigen Unter» beamten auch im Schalterdienst zur vollen Zu­friedenheit arbeiten. Alle Pvstagenturen können angesichts des verschiedenen Umfanges der An­stalten allerdings nicht mit Vollbeamten besetzt werden.

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reits eingetroffenen Wetzlarer und Kasseler Freun- rung zuteil.

den standen in der Vorhalle des Bahnhofsge- tt Treis a. b. Lba., 15. Mai. Heute tourbe dahier der älteste Mann un­

besetzten Gebieten (Wiesbaden. Mainz, Worms) . Gemeinde hobatm Heinrich eintreffenden Freunde zu empfangen. Alsdann r ttTC nrTtn_

ging es mit Musik und Gesang zu der bereits Michel III., im Alter von nahezu 88 Iah fiir die Begrüßung vorgesehenen Turnhalle. Hier ren zu Grabe getragen. _ ,

sprach unter anderem auch der von Berlin zur Hungen, 16. Mai. Der m MENsten

Festteilnahme gekommene Reichs:ugendbundfüh er der Buderusschen Eisensteintoerke stehende des G. D. A. Kollege Merves. Unterhaltende S ' ~ '

blick in der sternenklaren Maiennacht, der sich hier den Gießenern barbot

* Deutsche Zeltmissivn. Man schreibt uns: Woran liegt es, daß das Zelt der Deutschen Zeltmissivn jeden Abend so besetzt ja oft so überfüllt ist, dah viele stehen müssen? Die beiden Redner verstehen es offen­bar, in volkstümlicher, packender Weise die tiefsten Fragen, die in jeder Menschenseele schlummern, zu beantworten. Ein Besuch der Vorträge kann jedenfalls jedermann emp­fohlen werden.

Der Kreisziegenzuchtverein tür den Kr. Gießen hielt unter dem Vorsitz des Herrn Fenchel- Ld rhx g r:i im Eis . b h h) e imne Hauptversammlung ab, die sich eines g.iten Be­suchs erfreute. Der Jahresbericht zeigte em er- sieuliches Bild der Entwicklung: die Mitglied er­zähl stieg auf rund 1200 in 44 Vereinen, duz i kommen 50 Gern i den o-ls körperscha t iche Mit­glieder. Neu ausgenommen Wirde der Verein Londorf. Als Vereinszeitschrift giltDer Ziegenzüchter". Die Kasse z 4g e einen Bestand von 4113 Mk., der Voranschlag für 1922 wurde

Hab?rme hl gewählt.

Kreis Schotten.

st Aus dem Vogelsberg, 16. Mai. Es ist auffallend, daß man in diesem Jahre kaum einen Kuckuck im Walde rufen hört. Viel­leicht ist das spärliche Aus treten Freund Kuckucks darauf zurückzuführen, daß dir vo.fahrige Brut, die er ja bekanntlich andern überläßt, unter der Hitze und dem Mangel an Weich- und Kerbtieren zu leiden hatte, und daß die Pflegeeltern ihre Findlinge nicht hochbrachten, so daß der Nach- chub audblieb.' Eine neue Vogel- art Brutvögel im hohen Vogelsbe r g. Ein kleiner, grünlichgrauer Singvogel hat sich eit diesem Frühling im hohen Vogelsberg nieder­gelassen: der Girlitz (Serinus hortulaus ger- manicus Laubm. 1913). Seine ursprüngliche Hei­mat sind die Mittelmeerländer. Von dort aus hat er im Laufe der letzten Jahrzehnte sein Brutgebiet ständig nach Norden vorgeschoben. In Deutschland ist er, wie der Leiter der Süddeut- chen Vogelwarte, Dr. Kurt Floericke, .n einem neuenVogelbuch" mitteilt,in der Haupt­sache erst im vorigen Jahrhundert eingewandert, und zwar einerseits von Südsrankreich aus durch das Rheintal, andererseits von Ungarn durch die March-Beczwaoderfurche". Der Girlitz ist em enger Verwandter des Kanarienvogels, wir über­haupt seine ganze Gestalt und das vorherrschende Gelb seines Gefieders an diesen erinnern. Zum ersten Male wu:de der Girlitz dieses Jahr in Langenhain beobachtet und war den dortigen Vogelkennern vollständig unbekannt Der Vogels­berg-Ornithologe Heinrich Lang- Schotten stellte ihn dann als Girlitz fest. Nach seinen Mit­teilungen ist in dem tiefer gelegenen Schotten der Girlitz auch etwa seit erst 10 Jahren Brut-

Spiele, Volkstänze und Gesangsvorträge ver­schönten den Abend. In .früher Morgenstunde des folgenden Tages holten die in der Stabt- Knabenschule untergebrachten Jungens Ihre in der Mädchenschule untergebrachten Partnerinnen ab unb zogen mit ihnen bei wehenden Wimpeln, mit Klampfenspiel und Gesang zur Morgenerfri­schung aus ben von der hiesigen Reichswehr zur Verfügung gestellten Feldküchen. Nach ber ersten Stärkung wurde ein Ausslug zumBismarckbenkmal _ und anschli ßcnd ,-um Gleibwg unternommen. Nach i Grund eingehender Nachforschungen und Ber- jber RücKehr erfolgte mittags vor dem Stadt-1 Handlungen haben wir uns davon überzeugt, daß

Vogel. Hier in Lau dach wurde der Girlitz schon eit längerer Zeit angetroffen, zum ersten Male ------ - ' öst-

* Das Krankengeld der Kriegs­beschädigten. - Sämtliche Kriegsbeschä­digte, die an ihren Dienstbeschädigungsleiden erkranken und ambulant ärztlich behandelt werden, erhalten für den Fall der Arbeits­unfähigkeit Krankengeld. Soweit es sich um Krankenka ssenmitglieder handelt, wird ihnen das Krankengeld in der satzungsgemäßen Höhe . .

während der satzungsqemäßen Zeit neben der Ph'l'pv-Steinberg Rechner unb Schrift- Rente ausgezahlt Beschädigte, die suhrer^ K a m rn e ^Oa^dwi llchaf^-

lediglich zum Zwecke der Heilbehandlung der öen geü>ä^t füT , Dezi k: Bürgermeister Krankenkassen zugetellt sind, ohne selbst ver- r 4 mer - Steinbach und Balth Philipp II1.- sicherungspflichtig zu sein (Zugelellte) und Steinberg, ii. Drzick: K. Luh I. - Leihgestern, solche Krankenkassenmitglieder, deren Unter- in. Bezirk: Hch. M ü n st e r - Hattenrod, IV. Bc- stülmngSanspruch an die Krankenkasse ver- zirk: Fr. S tauf f-Utphe, V. Bezirk: Joh. braucht ist also die Ausgesteuerten oder die Iäger ° Queckborn, VI. Bezirk: Bürgermeister nn* ntfbt hnnberpchtiaten Versicherten er- Sch lliidt - Trohe, VII. Bezirk: H. Weber- w s tsa; ÄÄäs st

seine Höhe richtet sich nach den Bestimmungen der jewells die ärztliche Behandlung ver-, . ® A

mittelnden Krankenkasse mit der Einschrän- ^elt^de? stelwiission^ Oswalbsa^tm: Nach^ hing, daß un^ zusammen miltaqg 1/ 3 ^hr Kinberversarnrnlung. 4 Uhr

den Betrag der Bvllrente nicht übersteigen Dibelerklärung abbs. V»9 Uhr Vortrag, Thema, dürfen. Das Krankengeld wird wöchentlich Sprache ber Sünde. Astoria-Lichtspiele: nachträglich durch die Krankenkassen aus- Die Schlucht des Grauens". Lichtspielhaus, bezahlt. Bahnhofstraße:Kaiserin Elisabeth von Oester-

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außerordentlich schwer leidende, auch in seiner (Stehe Anzeige.) Mitgliederzahl stark zurückgegangene Verein Landkreis Glctzen.

damit in den Stand gesetzt würde, seinen zum * Heuchelheim, 15. Mai. C* ustern Teil recht drängenden Ausgaben, namentlich abenb sprach Herr Wendel von der Liga Unterhaltung und Neuanlage von Spazier- zum Schutze der deutschen Kultur Wegen, gerecht zu werden. über die Konferenz von Genua. Der Redner

** Die Ehrentafel der im Welt- knüpfte an den Versailler Frieden an und kriege gefallenen Mitglieder des Straßen - deckte die Fäden auf, die durch die ganze bahner-Vereins Gießen ist im Zi° Nachkriegszeit zu der Konferenz führten. Seme aarrengeschäft H. P. Petersen ausgestellt. tiefe Sachkenntnis und klare Ausdrucksweise

- Sein 25jähriges Dienstjubi- bereiste ^ Mssen der Zuhörer in der läum feiert heute der Polizeiwachtmeister Politik

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pflichtgetreuen Amtsführung die Anerkennung ^dgen 8toct Mammetntoohner^aud $$$»»32** *' ""Hw »»

Trohe, 16. Mai. WerkmeisterHein- A). Begünstigt vorn herrlichsten Wetter feierten rich V vg e l und Frau Karoline, geb. Kör- die Jugenbgruppen des G. D. A. in Gießen ihren her, feierten das Fest der si l b er n e n H o ch - diesjährigen ©aujugenbtag. Die Jugendlichen ber Izeit. Aus diesem Anlaß wurde ihnen von Ortsgruppe Gießen in Gemeinschaft mit den be= der Fabrikleitung und hem Personal eine Eh-