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Lehrer an der Volksschule zu Heister». Kreis vau- terbach, der Werfführer Peter Dörr aus Offen*- bad) mit Wirkung vom 1. August 1922 ab zum Fachlehrer an der Fortbildungsschule zu Offen* buch: am 8. Aov.: der GtellenanWärter Ludwig Wirth zu Darmstadt zum Amtsgehilfen an der Ludwigs-Oberrealfchule in Darmstadt mit Wir­kung vom 1. April 1922 ab; der Forstwariaspirant August V ö g l i n aus Niedcr-Modau vom Tage des Dienstantritts an zum Förster der staatlichen Forstwartet Ludwigshöhe. Oberförfterci Mainz; am 9. Aov.: der Schulamtsanwärter Karl Koch aus Langen--Brombach zum Lehrer an brr Volks­schule zu Dielbrunn. Kreis Erbach; am 10. Aov. . Obersieuersekretär Wilhelm A e i n h a r d t bei der Oberfinanzkasse Darmstadt zum Steuerinspektor; Zollpraktikant Albert Müller beim Hauptzoll­amt Mainz zum Oberzollsekretär.

Umtausch zerrissener Geld- scheine. Man findet ziemlich allgemein die Meinung vertreten, dah beschädigtes oder zer­rissenes Papiergeld von der Reichsbant für~ den vollen Wert angenommen oder umgetauscht würde, sobald die Aummer des Geldscheines vorhanden sei. Diese Meinung ist, wie die Reichsbank der Deutschen Handelswarte" mitteilt, nicht richtig. Bei der ungeheuren Menge des im Umlauf be­findlichen Papiergeldes ist die Aummer-Kontrolle nur in den seltensten Fällen möglich. Die B:din° gangen für den Hmtcmsch zerrissener od'r beschä­digter Reichsbanknoten, Darle. nKassenscheine uiu> Reichsbantscheine fbtb bann erfüllt, loenn deutlich erkennbar mehr als die Hälfte eines Geld­scheines eingeliefert wird. Betragt keiner der noch vorhandenen Reste mehr als die Hälfte, so muh «sichtlich sein, dah die vorgelegten Teile einem und demselben Stück angeboren. Demnach sind Scheine, mit oder ohne Aummer, von denen nur noch die Hälfte oder weniger vorhanden ist, gänz­lich wertlos. Die von der Reichsbank zu ersehenden Scheine müssen gehörig gefleht fein.

Landkreis Gießen.

U Annerod, 12. Aov. Unter Mitwirkung des Posaunenchors von Bersrod, sowie des hie­sigen Gesangvereins Heiterkeit und der ersten Schulklasse wurde heute das Denkmal für bie 2 6 Opfer, die der Weltkrieg von unserer Gemeinde gefordert hatte, eingeweiht. Steinhauer Schmidt von (Sieben, der das Denkmal gelie­fert hatte, übergab es an Bürgermeister Horn, der es in Schuh und Obhut der Gemeinde über­nahm. Aach der Weiherede des Ortsgeistlichen wurden die Aamen der Gefallenen und Gestor­benen unter Glockengeläute verlesen; zwei Schüler und zwei Schülerinnen der ersten Schulklasse sag en entsprechende Gedichte auf. Der Kriegerverein. die Gesangvereine Heiterkeit und Teutonia, die beiden Turnvereine und der Radfahrerverem legten unter entsprechender Widmung Kranze für i r g fal- lenen Mitglieder nieder. Der gemeinsame (3 fang von «Ich hab' mich ergeben" beschloh die schlichte Feier. Das Denkmal ist au3 Syenit gefertigt und steht auf dem Friedhöfe. Jluf dem Mittel­felde befinden sich die Aamen der Gefallenen, auf der kleinen Fläche barunter der Spruch; «Sie gaben ihr Alles, ihr Leben, ihr Blut, sie gaben es hin mit heiligem Mut für uns." 3n dem ent­sprechenden Felde über den Aamen der Gefallenen finden sich in der Mitte die Wahrzeichen des Krieges: Stahlhelm und Schwert, flankiert links und rechts von Eichenlaub und Lorbeer. Der Sockel trägt bie Widmung: «Die dankbare Ge­meinde", während das Ganze oben in das Eiserne Ären* ausläuft. Die einzelnen Felber sinb durch aus dem Gestein hervortretende Leisten von ein* .anher abgeteilt Die Kosten sind zum kleinen Teil durch eine Haussammlung und Spenden der Hin- fterbliebenen, der gröbere Rest von der Gemeinde- kasse aufgebracht.

? Heffen-Naffarz.

Marburg, 13. Aov. Für da» hiesige Liebeswerk zur Linderung der Win­ter n v t hat das Marburger Bankhaus Baruch Straub 1 00 000 Mark gestiftet.

Vermachtes.

Loudon wird Heiner.

Eine Fülle von interessanten Tatsachen ergibt sich aus der neuesten Veröffentlichung der S?onb>ner Bevölkerungsstatistik. Die Gefamtbevöl- kerung derGrafschaft London", die di? eigentliche Stabt darstellt, betrug um Mitternacht vom 19. zum 20. 3uh 1921 4484 523 Seelen, eine Ziffer, die niedriger ist als die von 1911 mit 4 521 685 und 1901 nut 4 536 267. Die Bevölkerung der eigentlichen Staht hat also in den letzten fahren langsam abgenommen, aber dafür ist die Ein- wshnerzahl des ..Anhenrinis", der nicht mehr zur Grasschas t gehörigen Vorstädte, beständig geuxid)- fen; sie betrug 1901 2 045 135. 1911 2 729 637 und 1921 2 995 678. Mit diesem Zuwachs der Vor­städte ist die Gesamtbevölkerung Londons doch gewachsen und beträgt jetzt 7 840 201 Seelen, also etwa 229 000 Seelen mehr als 1911. Am meisten hat die City an Einwohnern verloren. Während dort 1911 noch 19 657 Brenschen wohnten, toa en es 1921 nur 13 709. Die Frauen sind in ziemlich hohem Mosto in der Heberzahl. Die Zahl den männlichen Einwohner der ^Grafschaft" beträgt 2 071 579, bie der weiblichen 2 412 944. Es sind also 341 365 Frauen mehr ^während 1911 es nur 269 003 Frauen mehr als Männer gab. Die Zahl der männlichen Wähler übertotegt aber noch, da die Frauen das Wahlrecht In England erst mit 30 Jahren erhalten. Die Zahl der Männer über 21 Jahre beträgt 1 252 934, bie der Frauen über 30 Zähre 1 167 613. Von der Bevölkerung des »kleineren London" sinb 131 889 Männer Jung­gesellen, 865 300 verheiratet. 72 459 verwitwet und 1931 geschieden. Bon den Frauen sind 1 309 828 unverheiratet, 877 298 verheiratet, 223 615 t>er» witwet und 2203 geschteue.. Die Zunahme der Witwen beträgt gegen 1911. 25 922. Die Zahl der alleinstehenden Frauen im Alter von 20 bis 39 Jahren hat abgenommen, dagegen die der alten Jungfern über 39 Jahren yigenommen. Man schreibt diese Erscheinung der zunelunenden Aus­wanderung oei jüngeren alleinstehenden Frauen aus London zu. Das Durchschnittsalter der Ein­wohner von London ist höher als 1911. Beson­ders beträchtlich ist bie Zahl der Hundertjährigen, die 16 beträgt, davon nicht weniger als 10 Frauen. Die Wohnungsnot macht sich in London ebenfalls bemerkbar. Während 1911 noch 4,1 Prozent der Familien Wohnungen mit zehn Räumen und da­rüber bewohnten, waren es 1921 nur noch 2,5 Pro­zent. immerhin liegen die Verhältnisse noch sehr viel günstiger als bei unS.

Deutsche Gymnastik. Vorbereitende Hebungen. Atem- und Frottier-Hebungen, Mas­sage, Verhalten im Licht», Luft- und Sonnenbad von Hans Sur 6 n, Leiter von Lehrgängen zur Ausbtldung von Lehrern in den Leibesübungen. Verlag von Gerhard Stalling, Oldenburg LO. Das kleine Puch »Leibesübungen". dessen erste Auslagen bereits günstige Beurteilungen gefunden haben, ist nunmehr in neuer Auflage erschienen. Das neue Buch ist noch einmal so umfangreich wie das frühere geworden. Der Verfasser bekennt sich in neun hochin ter ef sank geschriebenen Abschnitten zur gymnastischen Idee und Erziehung und gibt feinste Gedanken auch in den Beziehungen bet Rhythmik zum Sport.

Sandel.

Berlin, 14. Aov. Am Devisenmarkt herrschte wegen des bevorstehenden erweiterten Angebotes ber deutschen Regierung an die Repa- rationskommissivn und im Hinblick aus die unge­klärte politische Lage starke Zurückhaltung und Hnsichecheit vor, so dah die rückläufige Bewegung ber Kurse bei Schwankungen weitere Fortschritte machte. Das Angebot war nicht erheblich, bei ber heute stärker hervortretenden Kauflust be­

wirkte es aber eine ftärterc Beeinstussmrg oer Kurse nach unten. Die Auszahlung Aeuhork setzte vormittags mit 7400 ein, ging dann bis 6800 zurück und wurde amtlich 7050 notiert. Diese Schwankungen am Devisenmarkt bewirkten auch im E,fektenverkehr stärkere Zurückhaltung, so dah, soweit ein Urteil aus den nur in geringer Zahl anwesenden Interessenten zu bilden war, das Angebot zu überwiegen scheint.

Franksurler Devffenmsrtt.

(Telegraphische Auszahlung.)

Amtliche Aotierungen.

Datum. 13. Covernder 14. November Geli) Briei Gelb Briek

Anlw--Brüssel . 4b8>75 4 1 25 41K.90 441,10

Holland 324IX' 3258,15 27.S0.50 2704.50

Vonbüit 3620-1.25 30300.75 31545,30 31704.10 Paris 516.70 519,30 453,85 461,15

Schweiz 1476.30 1483,70 1284.25 12 0,75

Spanien 1164,50 119050 KW 1065,20

91 alien 363,05 354,95 334,15 335,85

Lissabon-Oporto

Dänemark.... 1605,95 1614,05 1416,45 1423.55

Norwegen .... 14'^35 1463,65 1296,75 1303,25

Schweden .... 2154,60 2165.40 1895,25 190175

HelfiualorS. .. .

Neunork 81)74,75 8145,25 7094,70 7180;»

Deulfch-Oesterr. 10,34 10,40 9.73 977

Budaveit 319,- 321 287,- 289,-

Prng 256,35 257,85 226,40 227,60

Sofia.......

Markte.

Berliner Produttenmarkr.

Berlin. 14. Aov. Die am Devisenmarkt eingetretene Abschwächung lieh am Prvdukten- marit ziemlich beträchtliches Angebot für nahe Ware herauskommen, das bei dem Mangel an Käufern scharf auf die 2lotizen drückte. Die Abschlüsse waren aber bei der geringen Kauflust nicht umfangreich. Das Angebot von auswärts erfolgte heute aus der ersten und zweiten Hand. > Mars war nahe Ware ganz wesentlich unter dem Einfuhrpreis zu haben. Die rückläufige Preisbewegung trat auch in den ermäßigten Mehlnotizen zutage, wie überhaupt in allen Ar­tikeln billiger anzukvmmen war. Weizen, mär­kischen 13 00012 600 Ml. (sehr flau), mecklen­burgischen 11 83011 400 Mk., Roggen, mär­kischen 11 700-11 300 Mk., westpreuhifchen 11200 bis 11 000 Mk. (flau), Sommergerste 13100 bis 12 830 Mk. (matt), Wintergerste 13 00312 800 Mark. Hafer, märkischen 12 90012 700 Mk. (sehr flau). Mais, La Plata, loco Berlin 12 800 bis 12 600 Mk. (weichend), Weizenmehl (100 Kg.) 36 50039 000 Mk. (flau), Avggenmehl (100 Kg.) 32 000-34 500 Mk. (still), Weizenkleie 6500 Mk., Rvggenkleie 6500 Mk. (matt), RapS 20 000 bis 21 000 Mk. (behauptet), Bittoriaerbsen 20 000 bis 21 000 Ml., kleine Erbsen 19 00020 000 Mk., Peluschken 14 000-15 030 Mk , Wicken 18 000 bis 19 000 Mi., Lupinen, blau 13 50014 500 Mk.. gelb 15 000-16 000 Mk.. Rapskuchen 7500-7800 Mark, Trvckenschni-el 6100-6303 Mk . Kartoffeln, weihe und rote 450480 Mk. gelbe 550 Mk. Rauhsutter: Weizen- und Roggenstroh. drahtgeb. 47004800 Mk. Haferstroh, drahtgepreht 4700 bis 4800 Mk., Stroh, strvhseilgebündelt 4700 biS 4800 Mk., Wiesenheu. gut, gesund und trocken, Bormahd 2900-3000 Mk . Aackmrahd 2850-2900 Mark.

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Die Beratungen bet Reparationstourmission.

Paris. 14. Aov. (WTD.) Die gestern früh innerhalb der Reparationskommission gepflogenen Beratungen sind, wie der Petit Parisien" mitteilt, in mysteriöses Dunkel gehüllt. Di? Kommission habe von ihrem Sach­verständigen eine Studie über das deutsche Bud­get. sowie über die Frage der ötabilifierung der Mark verlangt. Sie werde jetzt der deutschen Re­gierung eine endgültige Antwort über die Frage der Anleihe erteilen und auf jeden Fall sich in

<?trugen Lagen auch mit dem Programm der Brüsseler Konferenz beschäftigen. Die Morgenblätter glauben, dah die Reparations- kommissivn jhre nächste offiziöse Sitzung erst am Mittwoch abhalten werde und dah in dieser Sitzung die deutschen ErgäNoungSvorschläge vorliegen werden.

Dradbury über die Berliner Verhandlungen.

London, 14. Aov (WTB.) Dem Pariser 'Berichter st atter der .Times" zuso.ge wird Br ad- bury am Mittwoch nach London abreifen, um der britischen Regierung einen Bericht über die auf der Berliner Konferenz erzielten Ergebnisse zu unterbreiten. Bradbury teilte mit, dah er sich während der Erörterungen in vollkommener Hebercinstimmung mit Darthou befun­den habe. Der Ernst der Lage in Deutschland werde jetzt von jedem Mitglied der Reparations- kommissiou völlig anerkannt. Dies sei ein wert­volles Ergebnis des Berliner Besuches. Wenn in den Einzelheiten Meinungsverschiedenheiten zu­tage treten sollten, so wurde dies allein auf die Verschiedenheit in dem wirtschaftlichen Hrteil zu- rückzusühren sein. Wenn eine Katastrophe ver­mieden werden sollte, so mühten sofortige Schritte getan werden. Es sei klar, dah die Kommission, wenig tun könne, um den Deutschen zu helfen, wenn die Deutschen nicht bestrebt seien, sich selbst zu helfen. Die Kommission erwarte daher mit ernstlicher Besorgnis die Unterbreitung eines Planes durch die deutsche Regierung, der die Stabilisierung der Mark bezwecke.

Eine Wahlrede Donar Lows.

London. 14. Aov. (WTB.) Bonar Law sagte in einer Rede in Glasgow, das Ent­scheidende für die nächsten Jahre werde fein, ob die Konservativen eine tragsähige Mehrheit er­hielten. Wenn man eine solche Mehrheit nicht habe, werde das die Aussicht, dah wir unserem Einsluh in Europa in angemessener Weise geltend machen können, ungeheuer verringern. Heber die Reparationsfrage sagte der Ministerpräsident, er sei dafür, dah Deutschland entsprechend feiner Leistungsfähigkeit den an» gerichteten Schaden w i e d e r gut mache. England werde in dieser Frage das tun, was recht und billig sei.

Der Prozeß gegen die Schuldig en in Athen.

Athen. 14. Aov. (WTB.) Im Sitzungssaal der Kammer hat gestern vormittag der H o ch° Verratsprozeh gegen die für die nationale Katastrophe verantwortlichen Minister und Generäle begonnen. Die Verteidigung erhob wegen Nichtzuständigkeit Einspruch und bestritt die Gefetzmähigkeit der Zusammensetzung des Gerichts­hofes. Die Kommissare des Revolutionsausschusses machten demgegenüber die Gesetzmähigkeit des Revolutionsausschusses geltend, das seine Kraft aus dem Aationalbcwuhtsein schöpfe. Gunaris erging sich darauf in längeren Ausführungen.

Stärkung deS FaszlSmnS in ber italienischen Kammer.

Parts. 14. Aov. (WTD.) Havas berichtet aus Rom, dah in parlamentarischen Kreisen daS Gerücht umlaufe, dah bei der Wiedereröffnung der Kammer A i 11 i jedenfalls eine Erklärung abgeben werde, dah er sich dem Faszismus anschliehe, und dah er seine Kollegen auffordern werde, für das Kabinett Mussolini zu stimmen.

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Anton Breuer

Ltudenplay 5.

Arbeitsvergebung.

Für die Feldbereinigung TrelS a. b. Lumda sollen Dienstag, den 21. Novcm- ber 1922, vormittags 10' 5 Hhr. auf dem Rathaus zu TreiS a. d. Lumda Fuhrleistungen veranschl. zu 2100 Mk. Vcrschleifungsa cbeiten 9000

Drainagearbeiten 47000

Liefern von Pfählen 100

vergeben werden.

Die Verdingungsunterlagen liegen auf Hess. Bürgermeisterei offen, wohin die Angebote in Prozenten deS Voranschlags verschloffen, mit entsprechender Aufschrift versehen, postfrei bis zum GröffnungS- termin einzureichen sind. 100226

Zuschlagsfrift 3 Wochen.

Giehen, den 10. Aovember 1922.

Hess. Kulturbauamt Giehen.

H. Steinbach. Reg.-Baurat.

JlMW aller Att WW, Allsskolki'vg mitein o.vrklsivktt MWlMchk linlo. vnulerel, R. fomre. Siegen, ssmttr? I

I. D.:Or. Selb.

Der

Zuäerlatten-Ausgabe.

Donnerstag, den 16. und Freitag, den 17. Aovember 1922 findet in den bekannten Brottartenbezirken die Ausgabe der Zuckerkarten für das Wirtschaftsjahr 1922/23 statt und zwar für die Bezugs­berechtigten mit den Anfangsbuchstaben

AK Donnerstag, 16. Dov. 1922,

L-Z Freitag, 17. Aov. 1922, von vormittags 812 Hhr und nach­mittags 26 Hhr.

Ausgabe nur an Erwachsene und Kinder nicht unter 14 Zähren. Aicht rechtzeitig abgeholte Zuckerkarten können vom Montag, dem 20. Aovember 1922 ab. beim Städtischen LebenSrnittelamt, Zimmer Ar. 4, gegen eine Gebühr von Mk. 5. abgeholt werden.

Die Abschnitte A für Aovember und

Behördliche Anzeigen! Bekanntmachung.

J 9 I Qlm Mittwoch, dem 15. Rovern-

der 1922, abenbS 57 Hhr, findet im Physikalischen Institut, Stephanstr. 24, auf Veranlassung der Hauptstelle für Wärmewirtschast e. V., Darmstadt, ein Dvrtrag über Brennstoffe und Ber- drennungskunde, sowie über den toirt- schaftlichenBetrieb ponZentralheizungS- anlaaen mit Lichtbildern statt. Eine praktische Untertoeifung über Betrieb, In­standhaltung und Pflege der Zentral­beizungen wird am darauffolgende Tag (Zeit wird nach Beendigung des Vortrags betanntgegeben) im Chemischen Labora­torium. Ludwigstr. 21, erfolgen. Den Besitzern von Zentralheizunasanlagen ist Gelegenhett gegeben, persönlich und unter Hinzuziehung ihres Bedienungspersonals an diesem Vortrag kostenlos teilzunehmen.

Giehen, den 11. Aovember 1922. [10031

Dezember 1922 find unter Vorlage der Zuckerkarte bis spätestens DonnerStaa. den 23. Aovember 1922, bei demjenigen Klein­händler oder einer Geschäftsstelle des Konsumvereins abzugeben, von welcher der 3uder bezogen werden soll.

Die Geschäfte hoben die bei ihnen ein» gegangenen Abschnitte, zu 100 Stück ge­bündelt, bis zum 27. November 1922 unter Beifügung des Bestellscheins beim Städtischen Lebensmittelamt,Zimmer Ar.4, einzureichen

Die Ausgabe deS Zuckers wird noch bekanntgegeben 100276

Giehen, den 14. Aovember 1922.

Der Oberbürgermeister (LebenSrnittelamt).

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Mrma Karl Herm. Walther.Znduftrie-BedarfS-Handelsgesell' schäft mit beschränkter Haftung in Giehen. eingetragen: Dem Kaufmann ErnstDvem- Rng in Giehen ist Prokura erteilt.

Giehen, den 9. Aovember 1922.

55efVilÄe8 Amtsgericht. 1060,B

sich nicht selbst!

Nigrin

ist der desto Schuhputz.

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Sberr«f<frnibf iJrföfst < qetfrt. So thrtert M ®r. s*b. B In R. fiur Stecfibehanbiung P £«t>e- b/fonha» iu nnv kk>l<n fln 6ob<i»

all« 8U>ot6d<it DiPutrton wib Watiümawt.

Arbeitsvergebnng.

Für die Feldbereinigung Allendors an der Lumda sollen Mittwoch, den 22. November 1922, vormittags 11 Hhr, auf dem Rathaus zu Allendors a. ö, Lda.

BerschleifungSarbeiten, veranschlagt zu rund 39000 Mark

vergeben werden.

Die Verdingungsunterlagen liegen auf Hess. Bürgermeisterei offen, wohin die Angebote verschloffen, mit entsprechender Aufschrist versehen, postfrei bis zum Er­öffnungstermin einzureichen sind.

Zuschlagsfrist 3 Wochen. 10023B

Giehen, den 10. November 1922.

Hessisches Kulturbauamt.

H. Steinbach, Reg.-Baurat.