Ausgabe 
14.8.1922
 
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464,40

14. 8

Schweizer Sraniea

ist

Pilze sammele, nehme sich einen Pilzkenner mit.

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-.13 1,55

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2157,30 59,92 312^5 472|»O

415,45

Fr. 51. Kr. Kr. Kr. Ar. Sh. r Fr.

W

2162,70 60,08 313,15 473,60

12.6

-.66

Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . . Neuyork . . Parts. . . .

1,42 2077,60

58,07 455*60 365,50

eine mit einem ftteireligiösen Lehrer zu be­setzende Lehrerstelle an der Volksschule zu Darmstadt. Erledigt ist eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Schulstelle an der Volksschule zu Erbenhausen, Kr. Alsfeld.

1,38

2072,40

64,93

100 Kr.

100 Kr.

100 Fr. =

1 £ =

L. =* Fr. = Kr. =>

I =

Kirche und Schule«

** Freie Schul stellen. Erledigt

-.11

1,42

204.20 0,76 0.01

13.50 4h.-

23.45

24.20

40.85

0.376

525.50

1.575 0.075

Sandel.

Frankfurt a. M.. 14 August 1022.

Berliner Devisenmarkt.

Geld VrtA" Geld Brie)

Züricher Devisenmarkt.

12.8,

Wechsel auf Holland Deutschland .... Wien Prag .....

Paris London . .

Italien.......

Brüssel ..

Budapest Neuyork Agram.......

Warschau

Mk. =

Kr. =

Kr. -

203.70 O.ti5 0.01

13.20 42.80

23.43 24.05

♦0.70

0.37

525.50 1.576 0,072

Brüssel-Antw. . Christiania . . . Kopenhagen . . Stockholm. . . . Helsingfor-.. . Italien London .... Neuyork Paris Schweiz Spanien Deutsch-Oesterr. Prag Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan 415,45 416,55 364,50 Rio de Janeiro 11585,- 11615,- 10287,- 10318,-

Hochschulnachrichten.

Die Studentenkonferenz der D. C. S. D. in Schlüchtern.

Während der ersten 10 Tage des Monats fand an nicht weniger denn sechs verschie­denen Orten Deutschlands die 21. Allge­meine deutsche christliche Stuben- tenkvnferenz der deutsch - christ­lichen Studentenvereinigung (D. E. S. V.) und ihrer Altfreunve statt. Äe Not der Zett hatte Tettderanstaltungen nötig ge­macht. Für Hessen und nächste Umgegend war vom 1. bis 4. August Schlüchtern gewählt. Gemeinsames Thema war:Was bedeutet uns das apostolische Glaubensbekenntnis?" 1. Ar­tikel anstelle des im letzten Augenblick ver­hinderten Pastor Schrenk-Bethel, Prof. Dr. Eitel. Naturwissenschaftler von der Univer­sität Königsberg. 2. Artikel Pastor Gogar - t e n - Stelzendorf. 3. Artikel Pastor Micha­elis- Bethel. Die Abendandacht des ersten Tages hielt Dr. Arnold von Schlüchtern; am zweiten sprach Prof. D. Geismar- Ko-

Datum: l i. August. 12. August.

Amstb.-Aotterd. 33458,10 33541,90 30362.- 30438, - ---- " 6641 65 66i8,36 6667.40 6082,60 14856,40 14893 60 13608,35 13541,95 18?2ß,8j 18573,20 16828,90 46671,10 2262165 22678,35 20574,25 20625.75 1817,70 1922,30 1667,96 1672'10 3945,05 3954,95 3585,50 3594,50 3875,15 3884,85 3495,15 3504,46 868,91 871,09 781,52 783,48 69« 1,25 7008,75 6867,- 6383, - 16579,25 16620,75 14885,35 14918,65 13383,25 13416,75 11955,05 11964,95 1,60

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Aubrik stehenden Artikel übernimmt die Aedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Der Sirenengesang des Herrn Prof. Krä­mer in Nr. 184 desGieß. Anz." könnte mich wöhl berücken und bestricken, aber überzeugen kann er mich nicht. Im Gegenteil! Gr hat mich in meinen schweren Bedenken nur noch bestärkt und nur mit noch viel gröberer Schärfe, mit noch viel gröberem Nachdruck die Frage aufgedrängt: Warum will man für so ungeklärte, problematische Dinge gerade den schön st en Punkt der Hingebung Gie­rens beschlagnah men'und aus dem Volksleben ausschalten? Denn ich bleibe dabei: Sobald dort oben ein wissenschaftliches Jn-

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Aus Sicuit und Land.

® leben, den 14. Aug. 1922. Dritter Jugerrdtag des Vogelsberger Hühenkiuvs in Gtesten.

Die Jugendgruppen des V. H. C. hatten für dieses Jahr unsere Hniversitätsstadt zu ihrer Tagung ausersehen. Aus allen (Bewirten, sogar aus Darmstadt. Mainz. Offenbach unb Frankfurt trafen Abordnungen ein. Unter ilarker Betei­ligung begann am SamStagnachmittag im Philo- sophenwald die Tagung. Nachdem der Obmann der Jugendgruppen, Prof. V e n d e r, sowie der

Vorsitzende des Gesamtvereins, Dr. Bruch- Häuser-Ulrichstein, und der Vorsitzende des JweigverelnS ©leben, Acallehrer Will, Worte der Begrüßung gesprochen hatten, trat man in die Beratung ein. Reallehrer Will sprach über das Verhältnis der Jugendgruppen zu den Zweig- aruppen. Als Vertreter zum diesjährigen Wandertag nach Mainz wird Prof. Bender- Frankfurt gewählt. Zum Ort der nächstjährigen 4. Jugendtagilng wird Gelnhausen bestimmt.

Der sich anschließende Fest- und Be° grühungsabend verlief äußerst angeregt. Von den Ansprachen seien erwähnt diejenigen des Aeallehrers Will und die von warmer

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Bücherttfiy.

Deutschland und der FrcedenS- vertrag in Wort. Bild und Zahl. Ein Volksbuch über den Vertrag von Versailles von Dr. Walther Croll (unter Mitwirkung von Dr. W. Genzmer und A. Gebhardt). Zu beziehen durch alle Vuchhandlungen oder direkt vom Verlag der Kulturliga, Berlin W. 3H, zum Preise von 12 Mk. Die wichtigsten wirtschaftlichen Tatsachen sind lebendig dargestellt und durch vorzüglich gelungene bildliche Tafeln illustriert. Es sind die Tafeln, die seinerzeit in Berlin und auch in anderen Städten in der vielbesprochenen und von Frankreich stark bekämpften AusstellungDeutsch- land und der Friedensvertrag" gezeigt word^i sind. Die Taseln sind koloriert und vereinigen in sich volkswirtschaftliche Klarheit mit plastisch wir­kender Bildlichkeit. Das Buch ist für Angehörige aller Parteien geschrieben.

(In einem Teil der Auflage wiederholt.) Günstige Aussichten für ein Kompromiß auf der Londoner Konferenz.

London, 12-> Aug. (WTB.) Der in bezug auf die Londoner Konferenz zuversichtlichere Ton im größten Teil der heutigen Presse gründet sich auf die Hoffnung auf ein Kompromiß.

DerDaily Telegraph" schreibt, man scheine zu der Ansicht gekommen zu sein, daß der durchaus vernünftige und praktische Charakter der von der britischen Regierung unterbreiteten Vorschläge seine Wirkung haben müsse. Diese Vorschläge stellten em wesentliches Zugeständnis an den französischen Standpunkt dar und seien eine so gute Methode zur Sicherstellung von Zahlungen von feiten Deutschlands, daß es schwer ei zu glauben, daß diese Vorschläge beiseite getan werden könnten. Es müsse entweder zu einem Bruche der Entente oder zu einem Kompromisse kommen und das Material zu einem Kompromiß ei jetzt vorhanden.

Daily Chroniele" schreibt, es scheine möglich daß eine vorläufige und zeitweilige Re­gelung zwischen Frankreich und den übrigen Alli-'

ierten erzielt wird. . Ob irgendetwas aus dem französischen Plane gerettet werden könne, bleibe abzuwarten. Als Ganzes bestehe der Plan nicht1 mehr als mögliches internationale# Werkzeug. Das Blatt glaubt, daß bessere und praktischere Methoden jetzt in Sicht sind, und schreibt: Wir werden mit einer Lösung zufrieden fein müssen, die vorläufig und zeitweilig ist, aber wjr haben von dieser Konferenz nicht mehr zu erwarten.

Daily Expreß" schreibt, wenn die (Si­lente in Sicherheit sei und ein Kompromiß mög-, lief) sei. das der Konferenz gestatte, in Frieden zu Ende zu kommen, so bleibe immer noch die Gefahr bestehen, daß das Kompromiß nicht ar­beite. Die bisherigen Wiederherstellungskompro­misse hätten sich nicht als durchführbar erwiesen und nur zu neuen Konferenzen geführt, auf denen wieder dieselben Fragen durchgegangen würden und deren Ergebnisse neue Kompromisse waren. Daily Expreß" schließt mit den Worten: Wir gehen der 14. Konferenz entgegen.

Daily Mail" berichtet, daß der britische Plan nicht weniger als sieben Stunden erörtert wurde. Er erfuhr eine Abänderung und wurde gestern abend an die britischen Sachverständigen: im Schatzamt zurückverwiesen, die zusammentreten werden, um ihn von neuem zu erörtern. Heber die Bedingungen, unter denen Deutschland ein Moratorium gewährt werden könne, müsse jetzt rasch eine Entscheidung fallen.

LautDaily News" habe Lloyd George geftem abend das Anerbieten gemacht, die strit­tigen Punkte an den Völkerbund zu verweisen. Poincars habe jedoch abgelehnt, diesem Dor- chlage zuzustimmen.

Paris, 12. Aug. (WTB.) Der Qonbonet Berichterstatter desJournal" erfährt, daß nach einer Kenntnis die Frage der Dauer des Moratoriums endgültig geregelt ist. Die Engländer hätten eine sehr lange Frist borge- chlagen, jetzt schienen aber zwei Zeitpunkte wahr- cheinlich. Der 31.12. und der 31.3. Zu dieser Entscheidung sei vielleicht im Herbst eine neue Konferenz notwendig, auf der dann auch die we­sentliche Revidierung des RepavativnsprvblemS angeschnitten werden müßte.

Aus dem Neiche.

Steigerung der Leistungen bei der Eisenbahn.

Berlin. 12. Aug. (WTB.) Gin Er­laß des Reichsverkehrsministers gibt Richt­linien für die Steigerung der Per­sonalleistungen während des Herbstver- kehreö. Für die in Füllen besonders gespannter Dienstlage nötigen Mehrleistungen werden den Beamten und Arbeitern besondere Zu­lagen gewährt. Je nach den Gehaltsstufen beziffert sich die tägliche Zulage auf 30, 35 oder 40 Mk. 3n besonders schweren Fällen auf 60. 70 und 80 Mk. Pro Tag. Die Rangier- Pvämien und Aufwandsentschädigungen des Zugpersonals werden, soweit die Vor­aussetzungen für eine besondere Zulage vor- liegen, auf die gleichen Sätze gebracht. Heber die Einführung der Maßnahme entscheiden die Präsidenten. Mit der Frage der Er­höhung der Teuerungszulagen steht diese Maßnahme in keinem Zusammenhang.

Die Ausweisungen aus Glfah-Lothringen.

Berlin, 12 .Aug. (WTB.) DerB.Z. a. M." zufolge erfolgt die angekündigte Aus­weisung der 500 Deutschen Elsaß-Lothringer voraussichtlich im Laufe des heutigen Tages über Kehl. 3m Einverständnis mit dem Roten Kreuz und dem HtlfSbund für die Elsaß- Lothringer traf das Reichs mini st e- rtu m des Innern Vorsorge, daß die Aus- gewiesenen dort empfangen und tunlichst in Privatquartieren vorläufig untergebracht wer­den. In Trier und Offenburg sind Stellen für die 'Beratung und Hnterstützung der Aus- gewiesenen eingerichtet worden.

Die Aufklärung deS Anschlags auf Scheidemann.

Kassel, 12. Aug. (WTB,) Die Ober- staatsanwaltschaft teilt uns mit, daß. soweit die Tat gelüst in Frage steht, der Anschlag auf den Oberbürgermeister Scheide­mann nunmehr vollständig aufgeklärt ist. Die in Kofel festgenommenen Angeschul- btgten_ Hustert und Oehlschläger haben gegenüber denn zwecks ihrer Hierherbringung nach Kossl entsandten Beamten der Beniner Kriminalpolizei ein umfassendes Geständnis abgelegt. Danach haben beide die Tat nach vorheriger Verabredung gemeinschaftlich aus- geführt. Als sie am Pfingstsonntag nach­mittag den Oberbürgermeister in die Straßen-- bahn steigen sahen, find sie ihm gefolgt und während de« ganzen Weges von WtlhelmS- hühe durch den Wald hinter ihm hergegangen. Oehlschläger trug tn einem Behälter die Blau­säurespritze, ferner führte er eine Mehrlade­pistole mit sich. Auf dem einsamen Weg nach MüllerSruh hielt Oehlschläger den Zeitpunkt zur Ausführung der Tat für gekommen und übergab die Spritze dem Hustert mit den Worten: Nun machS l Hustert habe dann in der bekannten Weise dem Oberbürgermeister die Blausäure ins Gesicht gespritzt. Oehl­schläger hielt sich tn unmittelbarer Nähe auf. Als er den Oberbürgermeister fallen sah, hielt er ihn für erledigt und ergriff wie Hustert die Flucht. Heber die Herkunft der Blausäure verweigern beide jede Auskunft. Sic bestreiten entschieden, in Kassel Mitwisser gehabt zu haben. Die in mehreren Zeitungs­berichten erwähnte Frau v. Schlieben steht mit der Tat in keiner Beziehung, schon zwei Tage vor Pfingstsonntag sind Hustert und Oehl­schläger, die bei Frau v. Schlieben als Zwangsmieter wohnten, dort ausgezogen, an­geblich um abzureisen.

Hermatliebe getragene Rede von Prof. B ender- Franssurt, die mit einem begeistert aufgenomme­nenFrischauf" auf das deutsche Vaterland schloß. Als Vertreter- der Stadt Gießen sprach Bei­geordneter Dr. Frey herzliche Worte, die dem festgebenden Verein und der Jugend galten. Fer­ner sind vor allem noch zu nennen die gehatt- und gemütvolle Festrede des V. H. C.-Bruders Wenzel, der die Schönheit der deutschen Hei­mat und das Wandern feierte, sowie die be­geisterte Absprache des Vorsitzenden der deut­schen Sebcrgs- und Wandecvereine, SHreftor Kissinger- Darmstadt, der hohe Worte für Heimatliebe und Wanderlust fand. Prächtige Liederborttäge des Doppelquartetts vom Bauer- schen Gesangverein wechselten mit anderen gesang­lichen und theatralischen Darbietungen, bie alle reichen Beifall des dichtbesetzten Saales fan­den.

Der gestrige Sonntag führte die Festteil- nehrner auf den Schiffender (l 3n der alt­ehrwürdigen Klosterkirche sand ein Festqottesdienst statt, in welchem Pfarrer Decker- Gießen die Preoigt hielt. Assessor Dr. Kunkel- Gießen sprach über die Geschichte des Schiffenbergs. Hnter ßeituna von Professor Bender wurden dann die Verhandlungen fortgesetzt. Dr- Bruch- u f er- Hlrichstein hielt einen sehr interessanten Vortrag überDie körperliche Erziehung der deutschen Jugend, wobei er dem Wandern beson­dere Bedeutung bölmaf). Die Vorstandswihl hatte folgendes Erlebnis: 1. Vo>.sitz?nder Bender- Sranifu-t, Schr ftsührer Dem Cfenba n, f riet Höhn-Genh.iusen, Lohmüller- Fulda u d R i ede l - F iedb.rg. Dender Fr.inku rt zeigt dann in einer Rundschau und Umschau Z.o und Zweck der 1920 gegründeten V. 5j. C.-Jugond- aruppen, es gelte, Pflichtbewußtsein gegen Do!k, Staat und Gott in die Herzen der Jugend zu Pflanzen, bamit sie mitarbeite an der Erhaltung des deutschen Volkstums, am Wiederaufbau des Vaterlandes. M o n i t» Darmstadt ladt nochmals ein zu der Herbstwandcrung am 24. September nach Darmstadt. Mit dein LiedeO Deutschland, hoch tn Ehren" schloß der Obmann die Tagung.

Der Volkstag, der am dlacßmittag öeiVolls- Itebern, Volkstänzen, musikalischen Darbietungen usw. stattfand, wurde sehr beeinträchtigt durch den unaufhörlich niedergehenden Regen.

fHtut eingerichtet ist von der Bedeutung, cvie es offenbar Herrn Prof. Krämer vorschwebt, ist die erste Phase tn jener Ausschaltung eingetreten, und die übrigen müssen ihr ganz gesetzmäßig und naturnotwendig folgen.

Ich muß es mir 'beute aus rein äußerlichen Gründen, aus Zeitmangel und anderwettiger 3n- anspirlchnaHmr versagen, auf Einzelheiten in den Krämerschrn Ausführungen näher ein^ugeben, be­halte mir das aber für die allernächste Zeit vor. Nur das eine möchte ich im Hinblick auf jene Pläne unb auf das, was mir über die Stimmung in der Bürgerschaft unserer Stabt bekannt ist, heute schon sagen: Mir scheint, daß Herr Prof. Dr. Krämer auf dem besten Wegei st, das schone Verhältnis, das seither stets zwischen Hniversltät und Bürger­schaft bestand ernstlichzu trüben. Hnb das wäre uns nicht gut.

Gießen, den 13. August 1922.

Valentin Müller,

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zu unterlaß Von Artikel M: .Lira! ein Won 1-4 v°r, f dornen. - 1

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Selehcs und öt Ww Dir hervow Ichtoechm Wtra erhoben, ümmrrnb von ter Linken br Srciteft Sie szur die Ihnen üie L Snlläuschung bring i»r nicht anters \ (»Aen. Dem Seirur den St stimmen.

Dg Sturms« i NMtobzulehm Ä'R SMS LAl^gung ter Wgr geborene Ze

A^tes. Hi . wucn.

W Sbner öeIbtel) wllungnahme 1 'ung.

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Aeußcrung des Präsidenten Harding.

Neuyork, 12. Aug. (WTD) Funkspruch. Nach derWashington TirneS" '.vird im Weißen Haufe erklärt, Har dinge halte cs für ein bemerken S wertes Ereignis im Le­ben der Völker, daß die deutsche Re­gierung, mit der sich Amerika noch vor kurzem im Kriege befunden habe, Amerika gebeten hätte, für die Kommisfion über die deutsch-amerikanl- fchten Entschädigungsansprüche einen Schieds­richter zu ernennen.

Der Leitartikel derW o r l d" sagt, die Ditte der deutschen Regierung an Harding, einen H n - parteiischen zu ernennen, sei ein A k t der Höflichkeit und des guten Willens gewesen, her nicht zu Deutschlands Nachteil aus­gelegt werden dürfe.

** Der MtlchpreiS wird nach einer Bekanntmachung im heuttgen Anzeigenteil vorn 15. d. Mts. auf 20 Mark für den Liter Vollmilch erhöht.

" Fahrraddiebstahl. In den letz­ten Tagen wurde hier gestohlen 1 Fahrrad, Marke Panther, mit schwarzem Rahmenbau in ebensolchen Felgen, etwas hochgebogege Lenk­tange und schwarzen Handgriffen, von denen der linke beschädigt ist. Das Rad hat neue Be­reifung. Der Laternenhalter ist abgebrochen. Vor Ankauf wird gewarnt. Sachdienliche Mit­teilung nimmt die Kriminalabteilung entgegen.

** Gin Buben st reich wurde in einer 'er letzten Nächte gegenüber zwei Schwestern >ct Evangel. Schwesternstation verübt. Die Damen, die mitten in der Nacht zu (Samariter- diensten gerufen wurden und sich auf dem Wege zur Erfüllung ihres Weckes der Nächstenliebe befanden, wurden von Rohlin­gen, die anscheinend angetrunken waren, in gemeinster Weise beschimpft. Leider war nie­mand in der Nähe, der den Schwestern Hilfe bringen und die traurigen Gesellen dingfest machen konnte. Eine tüchtige Tracht Prügel dürfte das empfehlenswerteste Mittel sein, um v traurigen Menschen zum Bewußtftin zu )ringen, daß sie alleingehende Damen auch n den Nachtstunden zu respektieren haben.

A D i e Pilzaussiellung, welche der Naturheilvereiil Samstag und Sonntag im Saale zum Felscnkellcr veranstaltete, hatte sich eines zahlreichen Besuchs zu erfreuen. Herr Scholz eröffnete die Ausstellung und wies auf die hohe Bedeutung der Pilze als Nahrungs- und Genüße mittel hin. Hniveisitäts-Garieninspektor Reh- n e l t gab dann in leicht faßbarer Weife Erläute­rungen und (Belehrungen über hie 120 einzelnen Arten der auägcfiellten Pilze. Dieses Jahr herrsche in Wäldern und auf Wiesen infolge der Feuchtigkeit ein ungeheurer Pilzreichium und große Summen konnten bet Ausnutzung gespart werden. Die heutige Ausstellung solle velehrend wirken. Der beste Speisepilz sei der Eierpilz. Der er und der Schirm- oder Parasolpilz mit seinem Steinpilz gedeihe gegenwärtig in großen Mengen: beweglichen Kcagen seien vorzügliche Nahrungs­mittel. ebenso der Champignon mit seinen rötlichen Lamellen: die unheimlich aussehende Totentrom- 'ete sei ebenfalls eßbar. Hnter den Röhrlingen eien Steinpilz und Rothäuptchen oder Kapuziner die besten. Leider habe der Steinpilz in dem gif­tigen Satanspilz einen gefährlichen Doppelgänger. Die Ziegenbärte oder Korallenpil;e lieferten sämt­lich gute Speisen. Der schönste Pilz unserer Wäl- ei der giftige Fliegenpilz: der noch gefährlichere Knollenblätterschwamm wirke erji nach zwei Tagen und führe zum Tode. Pilze solle man nie­mals bei Regen sammeln und sie stets gleich ver­wenden, madige Pilze lasse man stehen, sie seien wertlos und nnappeiitlich. Wer zum ersten Male

und Sehnen s e I b st der Mittel­punkt her Handlungen des Dramas. Hierin sehe ich die große Mission der Breslauer Festspielwoche, die über den Rahmen einer loLalen Veranstaltung hinaus dem geistigen und politischen Deutschland einen ftarten Impuls geben soll, als Symbol geistiger Erneuerung unseres Vödes. In diesem Sinne danke ich auch den Veranstaltern der Festspiele, Insbesondere der Deutschen Dühnengenossenschast, den Künstlern und all denen, die dazu betgetragen haben, dieses große Werk zu vollbringen. Den besten Lohn toerben sie alle finden, wenn die Breslauer Festspielwoche In einem schönen und wahren Er­folge ausklingt. Dah dies geschieht, wünsche ich mit ganzem Herzen.

Die Ansprache des Reichspräsidenten war ^ie^rholt vvn lebhaften Beifallskundgebungen

Wertung der Pilze gab. Die Pilze können in Suppen, in Tunke, als Gemüse und Pilzsalat, ge­braten und gekocht werden, auch kann man fte trocknen und sogar einwecken. Für Kranke sind Pilze zu schwer verdaulich. Da die Pilze sehr viel Eiweiß enthalten, so können sie sehr wohl Fletsch ersetzen.

Wettervoraussage

für Dienstag:

Dewölkt, Regenfälle, Temperatur unverändert.

Die Depression über der Nordsee, die langsam nach Osten zieht, veranlaßt noch immer Regen­fälle. Eine neue Depression greift von Südfrank­reich her an. Die Wetterlage zeigt vorläufig keine Aussicht auf Besserung.

voruotizen.

Tageskalender für Montag. Astoria-Lichtspiele, ab heute:Das große Licht" undDer Bankspion". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, ab heute:Der Fürst der Hölle" undDie Doxerhanne".

Auf die morgen, um 7 Hhr abends, Im Stadttheater stattfindende einmalige Auf­führung des dreialttgen Lustspiels von Sar- dou und de NajacEhprienne" sei noch­mals hingewiesen. Das Lustspiel hat in Nau­heim den größten Beifall gefunden.

Kreis Alsfeld.

o. A l s f e l d, 12. Aug. Zur Feier des Verfassungstages hotte sich am Frei­tag abend eine stattliche Zahl von Festteil­nehmern imDeutschen Kaiser" eingefunden. Der stellvertretende Vorsitzende des Kreis- amtes, Herr Hemmerde, hielt die Be­grüßungsansprache. Gesangliche und turne­rische Darbietungen verschönten den Abend. Die Festrede hielt Herr Lehrer Funk.

Hessen-Nassau.

js Marburg, 13. Aug. Die Feier des Verfassungstages wurde hier 1 durch einen Festakt in der Aula der Hniversi- tät, durch öffentliche Platzkonzerte der Reichs­wehrkapelle und entsprechende Veranstaltun­gen der Demokratischen Partei und des Re­publikanischen Reichsbundes begangen.

)s Marburg, 13. Aug. Im Seebode- schen Saale hielten heute die Brotver­sorgungsberechtigten des Landkreises eine Versammlun g ab. Eine Kommission soll dahin vorstellig werden, daß es bei der direkten Abgabe von Getreide an die Ver­braucher verbleibt und nicht wieder das Kar-- tensystem eingeführt wird. In der Aussprache wurde die Forderung des Genossenschafts­wesens und der Gründung einer Verbraucher- vrganisatton das Wort geredet. Dies sei der einzige 5Deg, um den Wucher zu bekämpfen.

Marknotierungen.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:

Datum: 1.7.14.

125.40

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88.80

88.80

117.80

117.80

97.80

23.80

125.40

eine Verständigung der Völker «inzutveten. Auchs Lazu ist er berufen wie kaum ein anderer, ist, ijhm doch der Gedanke einer wahren Volks- Gemeinschaft im Innern und das Streben nach Versöhnung der Qlationen nach Außen stets Höch­stes Ziel gewesen. Dieses Volt ist beute s e l b st Dräger seiner Geschicke: das staatliche Leben hot dieselbe Wandlung vollzogen, die der Dich er in seinen hauptsächlichsten Dramen durchgesühct bat; bei ihm, insbesondere in feinenWebern" ift das Volk nicht der Chor der antiken Tragödie, der die Handlung nur verfolgt und begleitet, bei ihm ist das Volk in seinem Leiden

Sehr lehrreich waren auch die Ausführungen^ penhagen, Dozent für Relioionsvdilosophie, welche Frau Scholz über Zubereitung und Ver-1 über Kierkegaard.