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Sie tntb Berlin, 14.$ I industriellen Kreisen Reichsverbano dustrie der Aott ! meinen Zeitung" üt scheu Industrie in c i kommen fern. Auch I lichkeiten des Derbc ! anlaßt worden. Sei | laut „Voss. Ztg." z I gen in London übe nommen. Die große Mitglieder nehme s punkt ein, den d> Reichslvirtschaftsrai lich die politische < Angelegenheiten al lichen Regierung Vv organisation der der derzeit gern ihren 2 gen zur Verfügung
Das „B. T." t rechnen, daß die In stimmte Vorschläge, machen werde.
Hi"tamerikal Dafhiutzivn, Im Weihen tzanse teil Regierung betrachte d als eines der atul, Europa gegenübersteh beschäftigen sich mit i erstrecke sich noch au bleme, hinsichtlich dei Sierung nicht untätig , (lernende
Paris, 13. Z> £eau hat, wie die ” an Vord des ! Ameise nach Rranfr
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Berlin, 12. Dez. Börsenbericht. Am Devisenmarkt bewirkte bk Vertagung der Entscheidung der Londoner Konferenz am frühen Vormittag ein Anziehen der Preise, so dah AuS" Zahlung 7kul)orf zeitweilig 8?00 genannt wurde. 6|:ätcr gingen die Preise ungefähr auf den gestrigen Stand zurück. Die Mmfähc hielten sich entsprechend der allgemeinen Zurückhaltung wiederum in sehr engen Grenzen. Für Effekten blieb die Stimmung im allgemeinen fest. Höhere Kurse wurden im Freiverkehr für die bekannten Spezialpapiers genannt.
Berlin, 12 Dez. 9m Produktenverkehr blieb die Grundstimmung bei wenig veränderten Preisen fest. Das Angebot in Getreide war nicht groß, so dah für WeHen und Roggen bei überwiegender Kauflust kleine PreiSaufschläge eintraten. Gerste bleibt in feinen Qualitäten knapp. Für die anderen Artikel besteht Interesse seilender Kaffe- und Graupenindustrie. Hafer, MaiS. Mehl und die übrigen Artikel hatten ruhiges Geschäft.
Frankfurt a. M.. 12. D«. Börsen- limmungSbild. Der Abbruch der Londoner Konferenz wurde an der Bürs« günstig aufgefaht. Auf den Devisen- und Rotenmarkt machie jedoch diese Tatsache keinen Einfluß. Die Äurtbeaxgung war au Herst bescheiden. 3n bei VormittagSNiun- den setzte der Dollar mit 8500 ein und stellte sich bei Beginn der Börse auf 8450 bis 8425. 3m
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* Mainz, 12. Dez. Heute fand hier die 24. Südwestdeutsche Hentrakhäuteauktion statt.
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Trotz der in letzter Zeit vorherrschenden unsicheren Geschäftslage war der Besuch der Auktion sehr gut. Das ganze Gefälle fand bei flottem Gebot glatt Abnahme. Die Preise erreichten und über-" stiegen teilweise die Preise der in den letzten Tagen stattgehabten anderen Auktionen und waren durchschnittlich höher als die Preise der letzten Mainzer Aultiou. Zum Ausgebot kamen 8000 Grobviehhäute, 4000 Kalbfelle und
tenö Loten Dächern recht anheimelnd dar. Zahlreiche Arbeiter und Beamte haben dort Unter» fünft gefunden. Es ist zu hoffen, dah der langjährige. verständliche Wunsch der Eingemeindung baldmöglichst befriedigend gelöst wird. Die Frage ist für die Industriegemeinoe von größter Bedeutung, nicht zum wenigsten hinsichtlich der Schuld. Kirchlich wird Margaretental längst von Hirzenixlin aus mitbedient. — Der tunftberühmten Klosterkirche in Hirzenhain hat das scheidende Hahr 1922 die im Krieg dem Vaterland geopferten Prospcklpfeifen der Orgel wieder neu gebracht, wie 1921 mit Hilfe der heimatlichen Industrie, die neuen Bronzeglocken. Die plastischen Holz° figuren edler mittelrheinischer Kunst sind in ihren schönsten Darbietungen in 1922 durch 41niv;rsi° tütsprofessor Rauch-Giehen als „5tnblinge“ einem weiteren Interessentenkreis in wertvollen Kunstblättern erschlossen worden. So hat das er-- habcnL gotische Gotteshaus mit seiner alten Kunst, den neuen Glocken und der- neuen Orgel einen köstlichen Schatz edler Gaben.
und eröffnet viele interessante SrnbUcke in btt Welt des ewiaen Eises. Aaturfreundr werden daS Werk mit starkem 3nteresse lesen.
— Die Aufrechten, ein Kulturroman aus der Gegenwart, von Franz K l i che. (Deutsche Evang. Derlagsgesellschafi, Godesberg a. Rh.) — Der Verfasser weist ernst mahnend auf die brennende Wunde unserer Zeit Hin; er geißelt die Gewissenlosigkeit und mangelnde Kultur einer gewissen Klasse der Reureichen, der er die hohe Denkart und das ernste nationale Pflichtbewuht- sein aufrechter deutscher Manner und Frauen als Verbild Hinstellt. Der fesselnd geschriebene kulturpolitische Roman wird in vaterländisch denkenden Kreisen warmen Widei'hall finden.
Alice im Wunderland, von Lewis Carroll (Verlag ,Der Bund", Rürnberg). - Ein recht hübsches, dem Weihnachtstisch zu emp- feHlendes Büchlein für die Mädels, die an den vielseitigen Erzählungen mit den schönen 3Nu- strationen ihre Freude haben werden.
” ® as Moselland, em illustriertes Her- matbuch von Dr. Rich. Wirttz. (Verlag Paulinus-Druckerei, Trier.) — Das Buch -tzrzählt in reicher Fülle von der deutschen Kultur an der Mosel, von der Eifel und dem Hunsrück, von der wechselvollen Geschichte wie von der hehren Schönh?it des Landes, und von dem prächtigen Menschentum des Moselaners. Dieses Heimatbuch das die Kenntnis vom Moselland vertiefen will, erfüllt damit eine gute Mission. Es wird sich kurch den Reichtum seiner vielseitigen Schilderungen, wie auch durch die guten 3llustrationen überall beliebt machen.
— Rätsel-Bilderbuch. (Verlag Earl Flemming und C. T. Wiskott, Berlin.) Die bunten Bilder von C. Mickelait sind 'im besten „Qu- gendstil" gesehen und stellen dar, was die Kleinsten am liebsten anflaunen: unsere Haustiere, Haus- und Hofgerät und Ratur in allerlei Schmuck.
— Hermann Schaff st eins Verlag in Köln a. Rh. ist für gute Hugendschriften bekannt. Gabriel Ferrhs berühmie 3n- dianergeschichte „Der Waldläufe r“, in der RvfenyDlz die Rolle des Lederstrumpf einnimmt, liegt hier in hübschem Gewände vor, und daneben hält sich Heremias Go11helfs „Änabe desTell" (mit F^rerAei chnungen von Gg. Walter Röhner) als ein Erziehungsbuch von Rang, wie wir es gerade in der jetzigen Zeit nötig haben. »M uh me R e h l e n" ist in dem sinnigen Mär- chrnbuch von Alice Derend eine Art weib" licher Rübezahl, von item merkwürdige, aber durchweg sympathische Schnurren erzählt werden, die der Zeichner Röstner mit flotten Abbildungen begleitet
Ans dem Amtsverkündigungsblatt.
DaS AmtSverkündigungsblatt R>.. 123 vom 12. Dezember enthält: Abänderung der Flcischb^schauordnung. Tagegelder und Aeise- kosten der Ortsvorstairdspersonen in den Landgemeinden des Kreises. Gemeinde' und Gemeinde- veibaudswahlen: hier: die Kosten. Rotgeld der Provinz Obecbeffen. Sonntagsarbeit In den Fri° seiirgescrästen. Errichtung etnet Zwangsinnung der Bauunternehmer und Maurermeister deS Landkreises Giehen. Viehseuchen. Rauchverbot für landwirtschaftliche Betriebe. Höchstpreise für Mehl und Brot. Höchstpreise für Kohlen. Dienst- nachl4chten. Reinigung der Fuhsteige von Schnee und l$i». DaS Schleifen und Schlittenfahren auf ösfentlichen ©traben und Plätzen
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— Erwin Rosen: „Allen Dewalton zum Trotz!" Verlag Robert Lutz, Stuttgart.— Der bekannte Autor teilt h'.er seine schweren Existenzkämpfe im journalisttschen Denuf mit, die schlagartig die Rot deS Geistesarbeiters in Deutschland beleuchten. Freimütig bekennt Rosen, das: khn oft wirtschaftlüch: Bedrängnis zu Ver- zweiflungSschritten getrieben hat. Auster den packend geschilderten seelischen Erlebnissen bietet das Werk auch in technischer Hinsicht Wertvolles, indem es dem Laien den Werdegang einer Zeitung in allen Einzelheiten vor Wigen führt.
— Paul Schreckenbach: „DaS Recht des Kaisers". Verlag L. Staackmann, Leipzig. — Der fnichtbare Verfasser historischer Romane führt uns hier in das 13. Zahrh-undert und gibt der anmutigen Liebesgeschichte zweier Für- stenimder den Hintergrund ter sch offen Gegensätze zwischen Staufen und Welsen. Die spannende Handlung, die von scharf gezeichne'ea Dharakteren getragen wird, klingt friedlich und rersölh. e id auS.
- K. F. Kurz, Der M o v S h o f. Roman. (Verlag von Albert Langen in München.) — Der Stofs des Romans ist dem bäuerlichen Leben der deuIschen Schweiz entnommen. An dem Schicksal des Mooshofbauern-Hannes wird unS gezeigt, daß der Mensch, der der selbstischen Glucksgier absagt, den Pfad geläuterter QL’tenntn&ll, Fmtßt, der auS ^>er Rächt der WinungLn in klare Wor- genhelle führt.
— Weisheit de« Morgenlandes, übersetzt von Roda Roda (Weltbürger-Verlag. Münchm.) — Gin kleines rocht interessantes Büch» lein, das seinem ßefer viel Kurzrosil bereitet.
— GinarktischerRobinson, Drschrei- bung seiner PolarfaHrt yur Auffindung der Spuren von Mhlms-Grichsens, von Sinar Mikkel s e n (17. Band der Rei'en und Abenteuer, Derlay F. A. Drockhaus, Leipzig), -r- Das Dach gibt eine fesselnde Schilderung der kühnen Fahrt
Tdrfprache leitete Herr (Steter mit dem ©«fangt der Arie aus .EliaS" .Ha eS sollen wohl Berge weichen" über zu dem Schlußwort des Herrn Prof. O. Dr. Schi an, der m eindringlichen Worten die tarnfle Ermahnung des Hauptredners unterstrich. Mit einem Gesänge von Frau Kindt-Wieber (Schuberts „Abendrot") und einem kurzen Orgel- hortmg fand die Veranstaltung ihren Abschluh.
Landkreis Gießen.
' Lich. 11. Dez. Zur Wiederbelebung des Volksbildungsvereins fand hier am SamStag abend auf Einladung des Fvrst- vatS Dr. Dieffenbach und des DürgeimeisteiS Völker eine Versammlung statt. Der Bürgermeister stattete zunächst den Herren, die seit 1910 in selbstloser Weise den 'Verein zum Segen tzichs und der Umgebung leiteten, herzlichsten Dank ab. Desoickters erwähnte er das uneigennützige Di ke.r des seitherigen Vorsitzenden, der durch persönliche Opfer eine reichhaltige Leihbivlivthek schuf. Gruh und Dank entbot er alsdann dem Oberstudiendirektor Philipps aus Friedberg, der uns mit einem genußreichen Vortrag über den deutschen Humor erfreute. Der Redner knüpfte an das Gedicht Casar Flaischlens „$ab Sonne" an und zeigte, wie gerade der deutsche Humor über dem anderer Völler steht, wie auch unsere groben Geisteshelden den Humor pflegten. Köstliche Proben davon bot der Redner in Gedichten, Epigrammen, Erzählungen und Randbemerkungen bei Hans Sachs, Friedrich dem Groben, Otto v. Bismarck, Friedrich Logau, Gellert, Lessing, Goethe, Schiller, Möricke, Rudolf Presber, Fritz Reuter und Wilhelm Dusch. Dann führte der Redner die einzelnen Entwicklungs- stadien des Menschen von der Wiege bis zum Grabe in humorvoller Weise vor. Theodor Storms „Müllers Tochterlein". Detlev v. Liliencrons ..Hans der Schwärmer", Rudolf PreSderS „Es waren drei iunge Leute", Karl Megers .Spatz und Spätzin", Richard Dehmsls „Wiegenlied für meine Kleinen" usw. fanden dankbare Aufnahme und schufen eine frohe Stimmung. Zum Schluh brachte der Redner noch einige mundartliche Gedichte von Stoltze, Deibel, Friedrich v. Trais und Philipps zu Gehör. Alle Anwesenden gaben durch ihren starken Beifall zu erkennen, day sie einen köstlichen Abend verlebt hatten. Die Versammlung wählte dann einen Ausschuh, der die nötigen Schritte unternehmen soll, um den Verein für Volisbild-urg wieder aufleben zu lassen.
△ Lollar, 11. Dez. Ein interessantes Zett- dokument ist von hier zu berichten. Ein Arbeiter hatte im vorigen Jahr ein kleines Wohnhaus nebst Scheuer für 100 000 Mart erworben, den Kaufpreis aber noch nicht aufbringen können. Dieser- Tage verkaufte er nun ein fettes Schlachtschwern für 194 000 Mk. Von diesem Erlös bezahlte er jetzt sein Hausgrundstück mit 100 000 Mark und den Restbetrag verwandte er zum Ankauf eines Einlegschweines. Ein gutes Geschäft!
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O Dom oberen Qhmtal, 11. Dez. 3n neuerer Zeit mehren sich tn unserem stillen Tal die Diebstächle und Einbrüche. Besonders auf Gänse und Hühner haben eZ die Diebe abgesehen. Ein besonders frecher Diebstahl hat unlängst auf der Grube Luse bei Ilsdorf (unweit Station Mücke) stattgefunden. SV.er wurde ein Treibriemen gestohlen, der einen Wert von. mindestens einer chalben Million dar stellt. Leider seihLt bis jetzt jebe Spur von den Spitz- buben
Kreis Biwinge».
\-r Hirzenhain, 11. Dez. Das Jahr 1922 Hat der heimischen 3nbuftrte Gelegenheit zu/vielseitiger Sautätigfeit gegeben. DaS neue Emaillewerk ist, als stattlicher moderner
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