Ausgabe 
13.3.1922
 
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wurde tn Hessen eine gon»« Reihe von Spar- und Darlehnskassen ins Leden gerufen. War es seit dein Krieg bis jetzt in erster Linve die Gruppe der landDlrischaftlicheT, B-zugs- und Absahgenossenschaften, die ziffernmäßig tn autzec- ordentlichem Umfang anwachsen konnte, so regt sich jetzt daneben ganz deutlich das Bedürfnis i»ch selbst ändigen Kredit genossen schabten. Der unersetzbare Wert uni) Vorteil dieser Selbsthille- einrichtungen ist allenthalben erkannt. Durch eine nahezu fünfzigjährige genossenschaftliche Arbeit in Hessen, die bahnbrechend für das ganze Reich:ge- wesen ist, weih die Lanpbevölle.ung, daß ihre wirtschaftliche Selbständigkeit bedingt ist von ihrem Zusammenschluß zu unabhängigen und lediglich für sie arbeitenden Genossenschaften. Es ist drin­gend zu wünschen, daß sich unsere Landbevölkerung Jetzt für die bevorstehende Zeit der Geldknappheit rüstet, damit sie nicht von ihr überrascht wird: die Folgen müssen sonst für ihre Selbstandigk.it ver­hängnisvoll werden. Dazu gehört aber, daß sie ihre überfchüfsigen Gelder restlos ihren Spor« und Darlehnskassen zur Verfügung stellt, anstatt sie zu anderen Institu en zu tragen, ind dort, wo solche Genossenschaften noch nicht be­stehen, sie mit Unterstützung des zuständigen Ver­bands der hessischen landwirtschaftlichen Ge­nossenschaften in Darmstadt ins Leben ruft!

Turnen, Sport und Spiel.

berliner Reit- und Spring- furnier. Rhein-Preis: 1. 2t. v. Hülsens Prinz (Des.): 2. Ober (Oberwachtm. Liebrecht): 3. Seyd- lih (Des.): Tot: 44, Pl. 17, 27, 22. 9 Teiln. - Erich-Preis: 1. Rittm. Krügers Türmer (Bes.); 2. Pabst (dlnterwachtm. Lange), 3. Sarotti (2t. v. Metzsch); Tot. 22, Pl. 14, 23. 6 Teiln. Ostpreuhe-Preis: 1. Rittm. Rewiegers Quirin al (Des.): 2. Siegfried (2t. Schwab!), 3. Dalerian (Oberlt. Eibenstein), Tot: 19, Pl. 13, 14. 5 Teiln. Mädi-Preis. 1. 21. Langes Ajax III. (Staeck); 2. Herzog Alorecht (Des.), 3 Lessers (Graf Görtz); 4. Hort (Staeck), Tot. 33, Pl. 21, 41, 20, 18. 11 Teiln. - Krieger-Preis: 1. Oberlt. Waegers Reginald (Ves.); 2. Sigurd (Des.); 3. Ural II. (Des.); 4. Sascha (Des.), Tot: 63, Pl. 17, 24, 66. 15. 14 Teiln. Schwertlied-Preis: 1. Frhr. v. Sendens Viktoria (Des.); 2. Email boh (Des.); 3. Rosenknolpe (Fr. Hanebeck), 4. Derana (Des.); Tot: 134, Pl. 32, 27, 29. 10 Teiln.

Der Freitagabend bot sportlich viel Interessantes. Gleich der einleitende Seiden­spinner-Preis war den Kanonen Vorbehalten, die 12 Sprünge bis 1,30 Meter hoch bzw. 3 Meter breit zu nehmen hatten, darunter den Doppel­sprung zweimal. Don den 14 Teilnehmern kamen zwei fehlerlos über die Dahn, Walküre I in 1:14 und Döllnitz in 1:18,2. Ostpreuhe sprang glänzend in sehr guter Zeit, refüsierte aber einmal den Doppelsprung und wurde dadurch Dritter. Rochus und Reger waren nach diesen die Desten. Den Leitstern-Preis gewann die von Tiedke jun. ge­rittene Aschenbrödel mit 3 Fehlern. 3m Relson- Preis entwickelte sich ein scharfer Kampf. Luden- dorf und Mein Prinz sprangen fehlerlos, ersterer in 45 Sek., Mein Prinz in 45,4 Sek. Der einzige, der die Zeit unterbot, war Hradsche II, der jedoch 5 Fehler machte. Die Ergebnisse: Seiden- spinner-Preis: 1. Turnierstall Steinbecks Wal­küre I (v. Homeyer); 2. Döllnitz (Des.); 3. Ostpreuhe (Des.); 4. Rochus (Des.); Tot.: 32, Pl. 13, 13, 86, 13. 14 Teiln. Leitstern-Preis: 1. W. Tiedktzs Aschenbrödel (Tiedke jun.); 2. Unba (Des ); 3 Sa­rotti (Lt. v. Metzsch): 4. Siegfried (2t. Schwan); *$oL: 211, Pl. 40, 30, 15, 13. 12. Teilnehmer.

Relson - Preis: 1. Rittmeister Rewiegers Ludendors f (Des.); 2. Mein Prinz (Frhr. von ,Lüttwitz): 3. St. Georg (Des.); Tot.: 85, Pl. 17, 13, 13. 9 Teiln. Herero-Preis: 1. 3. Esk. D.-Rgts. Pabst (cklntcrwachtm. Lange); 2. Phönix (Rittm. v. Platen); 3. Meerkönig (Des.); Tot.: 46, Pl.20, 22. 6 Teiln. Hinfried-Preis: 1. Frhr v. Lüttwihs Flirt (Des.); 2. Vida (Des.); 3 Or­

kan (Pergande); Tot.: 25, Pl. 14, 16, 33. 9 Teiln. Centauer-Preis: 1. v. Wietersheims Drun- hilde II (Des.); 2. Dalerian (Oberlt. Eibenstein); 3. Aribert (Holst); Tot.: 40, Pl. 20, 63. 22. 9 Teiln. 3m Damen-Jagd springen am Sams­tag schnitt Frau Rita Wiener am besten ab. Sie belegte mit Meerkönig den ersten, mit Erich III den zweiten und mit Mitternachtssonne den vierten Platz. Die Ergebnisse: Eignungsprüfung für Damenreitpferde: 1. Fr. H. Wagners Helianth (F. Speer); 2. Fr. Diehn-Gamps Freya (Des.); 3. Frhr. v. Münchhausens Harlekin (Fr. v. Löb- becke); 9 Teiln. Eignungsprüfung für Ge­spanne: 1. Fr. A. Dings Gespann Tiger und. Lilly; 6 Teiln. Dressurprüfung für Samen- Reitpferde: 1. Fr. Cobaus Regina III (Fr. K. Franke); 2. Fr. Gottschalks Diana III (Bes.>; 3. Prinz Siegismund von Preußens Preuhenstolz (Fr. v. Krieger). Eignungsprüfung für Ge­spanne: 1. W. Tiedkes Gespann (Fr. H. Menzel). Hunioren-Prcis; Kinderreiten: 1. Fr. W. Kaufmanns Tutti (D. Laugwitz); 7 Teiln. Eignungsprüfung für Damen-Reitpferde: 1. Glahns Alexis (Fr. Glahn); 2. Frhr. v. Langyns Diadem (Frfr. v. Langen); 3. Glahns Herzog Ernst August (Fr. Glahn); 10 Teiln. Santen- Jagdspringen: 1. Graf Trautvetters Meerkonig (Fr. Wiener); 2. Frhr. v. Lüttwitzs Erich III (Fr. Wiener); 3. Frhr. v. Langens Hanko (Frfr. v. Langen); 19 Teiln.

Sen Groben Preis vom Rieder- rhein, offen für alle Herrenfahier der Gaue 4a und 4b des B. S. R., schreibt der Gau 4b RHeIn­land für den 9. April aus. Start und Zisl be­finden sich in Viersen. Dort muh eine 100 Kilo­meter lange Rund st recke zweimal durchfahren werden.

Eine Weltmeisterschaft im freien Ringlampf kam zwischen dem Polen Stanislaus Z b y s z k v und dem befnnntcn Otrangler Lewis zum Austrag. 2ct)terer siegte in zwei Gängen und holte sich damit den Titel als Weltmeister im freien Ringkampf zurück.

Vermischtes.

* SieGranaten als Kirchenglvcken. Aus Dremen schreibt man uns: Die Heine Ge­meinde Marhorst bei Twistringen hat. seiner­zeit. wie viele andere auch, ihre Kirchenglocken dem Kriegsmoloch zum Opfer bringen müssen, und da ihr bisher die Mittel fehlten, neue Glocken anzuschaffen, verfiel sie aus einen gewih nicht alltäglichen Gedanken, dem Llebelstand des fehlen­den Geläutes abzuhelsen. Man sagte sich: gingen einst die Glocken als Granaten ins Feld, so mögen jetzt die Granaten als Glocken in den Kirchturm wandern! ilnb in der Tat, in luftiger Höhe des Marhorster Glockenstuhles hängen seit einiger Zeit die metallenen Hüllen zweier großsr Artil­leriegeschosse als Glockenersah. Zwi­schen ihnen ist ein beweglicher Eisenkrüppel an­gebracht, der die Pseudo-Glocken anschlägt, die nun, statt ihrer eigentlichen Bestimmung gemäß Tod und Verderben zu speien, allsonutäglich mit freundlicher Heller Stimme die Gläubigen zum Gottesdienst rufen.

* E i n Rathaus für 50 Millionen Dollar abgebrannt Das prachtvolle Rat­haus der Stadt Montreal ist durch einen Brand, der in den frühen Morgenstunden des 4. März ausbrach, vollständig vernichtet worden. Die Ver­luste, die durch dieses ungeheure Drandunglück entstanden sind, werden auf 50 Millionen Dollar geschäht Das Bauwerk, das nicht versichert war, wurde vor 45 Jahren im Stil der französischen Renaissance errichtet. Fast der einzige Gegenstand, der gerettet wurde, war die massiv goldene Amts- fette des Bürgermeisters, die ein Angestellter mit Lebensgefahr aus dem Feuer herausholte. Das neue Rathaus, für das die Regierung die Auf­nahme einer Anleihe gestattet hat, soll nid>t auf demselben Platze errichtet werden, weil man den Ort jetzt für eine cklnglücksstätte hall. Bei den ver­

geblichen Versuchen, das Feuer zu löschen, wurden zahlreiche Feuerwehrleute verletzt

* Tiere a l s Diebeshelfer. Ein Lon­doner Straheirdieb richtete kürzlich einen Hund ab, der nach den Handtaschen der Damen schnappte, sie ihnen fortrih und dann damit sortlief; er Catn mit der Deute gehorsam nach einer bestimmten Stelle, wo sein Herr auf ihn wartete und ihm die Taschen abnahm. Die Samen, die auf diese Weise Eeraubt wurden, waren an­scheinend Opfer eines bedauerlichen Zufalls ge­worden, und erst allmählich kam man darauf, dah es sich dabei um einen sehr geschickten Siebestrick handelte. Solche Fälle, in denen Tiere als Diebes- Helfer benutzt werden, sind gar nicht so selten. Eine englische Wochenschrift führt verschiedene Beispiele dafür an. Ein Mann richtete einen Hund ab, Fleisch aus den Auslagen der Fleischer­läden za stehlen. Das Tier war so vorzüglich dressiert dah es das Fleisch seinem Herrn voll­kommen unversehrt überlieferte. Auf diese Weise wurden die Fleischer in den verschiedensten Stadt­teilen ausgeplündert, ohne recht zu wissen, wer der Sieb war. Schließlich vergiftete ein Metzger etwas Fleisch und legte es an sehr sichtbarer Stelle nieder. Der Hund nahm es, und seine Tugend wurde belohnt, denn sein Herr erkrankte schwer nach dem Genuß dieses Fleisches. Siese Erkrankung führte bann auch zur Aufdeckung des Tricks. Katzen sind von Leuten, die durch eine unauffällige Brandstiftung in den Besitz der Ver­sicherungssummen kommen wollten, verschiedent­lich dazu abgerichtet worden, eine brennende Lampe umzuwerfen. Die Tiere wurden in einen Raum gebracht, in dem sich eine brennende Lampe befand, um die herum Petroleum ausgegossen war. Während der eigen.liche Brandstifter sich sorgfältig von diesem Raum entfernt hielt, rief die Katze eine Feuersbrunst hervor, und lange kam niemand auf den Gedanken, dah der Besitzer, der sein Alibi nachweisen konnte, der Schuldige war. Ein Vierfüßler war die Hauptperson bei einer Anzahl aufsehenerregender Diebstähle, die in ver­schiedenen Iuwelenläden stattfanden. Wertvolle Schmuckstücke verschwanden Rächt für Rächt, ohne daß man die geringsten Spuren von einem Ein­brecher finden konnte. Eines Morgens aber fand man einen Affen, der in dem Winkel eines Zu- welenladens lauerte. Ser Besitzer des Tieres hatte es abgerichtet, funkelnde Gegenstände, die es sah, aufzuheben und festzuhalten Ser Sieb schmuggelte den Affen durch einen kleinen Licht­schacht oder sonst eine Oeffnung in den Laden hinein und wartete geduldig, bis das kluge Tier mit irgendeinem Schmuckstück zurückkam. Aber als er seinen Helfershelfer einmal schlecht behandelte, blieb der Affe eines Rachts im Laden fitzen und brachte damit den schlauen Plan seines Herrn ans Licht.

Handel.

Die Zeichnungen auf die öprozentigen, vom Jahre 1927 ab zu 102 Prozent rückzahlbaren Teilschuldver- schreibungen der Badischen Landeöelektrizi- tätsversvrgung A.-G. werden von heute bis 24. März 1922 auch von der Dank für Handel und Industrie, Zweigstelle Gießen, ent- regengenommen*

Frankfurt a M., 11. März Marknollerungen.

Füv 100 deutsche Mark wurden gezahll:

Datum: 1.7.14. 10.3. 11.3.

Zürich Fr. 125 40 2,03 2,00

Amsterdam ..... Fl. 59.20 1,03

Kopenhagen ..... Kr. 88 80 .1,88

Prag Kr. 117 80 24,26

Stockholm Kr. 88.80 1,52

Wien Kr. 117.80 3022,-

London Sh. 97.80

Pari« Fr. 125.40 4,57

Aeuvork $ 23-80 -,39 -,38

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brnis

Datum: 10. Mörz. 11. März.

Amsterdam-Rotterd. 9600,35 9619 65 9640,35 9659 65 Brüssel-Antwerpen. 2182,85 2187,15 2147,85 2152 J 5 Ehristiania.....4o05,35 4 J14.65 4560 40 4569,60

Kopenhagen. .... 5334,66 5345 35 5340,60 536i 40 Stockholm......6628,35 6641 65 6573, <06686.70

HelsingforS 515,45 5.6,55 524,45 525,55 Italien 1286,20 128s,80 1298,70 1301,30 London 1106,j5 1108,65 111 ,85 1116,15 Aeuyork 253,i 4 254,26 255,99 256,51 Paris 2272,70 2277,30 2297,70 2302,30 Schweiz 4980,- 4990,-

vpamen 4005, 5 4014,05

Deutsch-Oesterr.. . . 3,48 3,52 3,33 3,42

Prag......... 417,55 418,45 439,55 44u,45

Budapest 31,96 32,04 32,11 32,1»

Buenos AireS . .. 93,77 93,97 93,65 93,85

Bulgarien 16*55 169,96 167,80 168,20

Züricher Devisenmarkt.

1.3., 13. 3,

Wechsel auf Schweiz« Franüär

Holland 100 Fl. = 195.10 194.75

Deutschland 100 Rst. = 2.- 2.-

Wien 100 Kr. 0.07 0.07

Prag 100 Kr. = «.60 8.775.

Paris 100 Fr. =° 46.20 45.95

London 1/ 22.49 22.45

Italien 100 L = 26.20 26.05

Brüssel 100 Fr. = 43.25 43.10

Budapest 100 Är. = 0.65 0.64

Deuyork 100 $ = 515-50 516.-

Agram 100 Kr. = 1.80 1.75

Warschau 100 Kr. 0,12 0,1 IS

(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)

DerFußtritt- der Vereinigten, Staaten.

Reuyork, 11. März. (WTD.) Einige Morgenblätter drücken ihre Enttäuschung über den Beschluß dev Regierung, die Einladung zur Genueser Konferenz adzu lehnen, ai$. World" sagt, daß die Genueser Konferenz der stärkste Beweis für die aufrichtigen Bemühun­gen Europas sei, sich zusammenzuschließen. Aber als Europa sich an die Vereinigten Staaten ge­wandt habe, habe es als Antwort einen Fuß­tritt bekommen.

Die Delegierten der Schweiz für Genua.

Vern, 11. März. (WTB.) Set Ban des - tat hat als Setegiertefürbte®enuefer Konferenz die Bundesräte Motta und S ch u 11 h e ß ernannt Ser -Delegation wurden als Sachverständige beigegeben: Rativnalrat Frey, Präsident des schweizerischen Handels- und In­dustrievereins. Zürich, und Leopold Dubois. Derwaltungstatsmitglied des schweizerischen Bank­vereins, Basel.

Themtis bei Poincare.

Paris, 11. März. (WTB.) Ministerpräsi­dent P o i n c a r 6 hat gestern den belgischen Mi-' nisterpräsidenten T h e u n i s empfangen.

Rücktritt des Dizekörllgs von Indien?

London, 11. März. (WTD) »Pall Mal», and Globe" hält es für sicher, daß der Vize­könig für Indien, Lord Reading, zurücktreten wird.

Verhaftung

des indischen Nallonalistenführers GhandiS.

London, 11. März ("^TB.) (SW amtliche Meldung b s igt, daß der indische Rationallstew- führer G Han dis verhaftet worden ist. Die Blätter nehmen an, daß er deportiert werden wird.

Die Aussperrung

in der englischen Metallindustrie.

London. 11. März. (WTD) Die Blatter glauben, daß durch die heute beginnenbe Aus­sperrung in der Metallindust rre un­gefähr eine Million Arbeiter betroffen werde.

Eckstein Gold 80 Pfg.

köstlich im Geschmack TortCt'O 1OO Pfg. elegant in der Packung

Traviata 120 Pf$.

Digaeette«t«SviS A. SSI. SSsisin & SSHns » Dvssdem-K. ES »

M.

V 1

wS&S

Behördliche Anzeigen

Holzsubmission.

Aus den Waldungen der Gemeinde Atten-Buseck soll das nachverzeichnete Holz im Submifsionswege verkauft werden.

Distrikt Gichbusch:

Los 1. Fichtenstämrn« 3. Kl.

4. 5a

5b

Los 2. Weißtannenstämme5a

5b

Weitztcmnen-Derbstangen

3 St.-- 4,38 Fstm.

6 = 5,10

17 -- 7,33

62 = 17,64

28 =16,07

138 =41,51

9 = 1,19

Distrikt Untere Eckardshausen:

' Los 3. Kiefernstämme 1. Kl. 1 St. = 0,98 Fstm.

3. 10 = 7,01

4. 25 =13,25

5. 104 = 35,39

(Dau- u. Grubenholz) Distrikt Kettenschlag;

Los 4. Fichtenstämme 3. Kl. 1 St. = 1,09 Fstm.

5a , 4 = 2,01

5b 83 = 16,15 I

Fichten-Derbstangen 1. 372 = 38,62

Distrikt Ellersberg u. Lichteiche (hier teils trocken): Los 5. Fichtenstämme 3. Kl. 1 St. = 1,74 Fstm 4. 5 = 4,21

5a 39 = 16,11

5b , 196 =39,12

Los 6. Eichenstämme 2. 2 , = 2.36

3. 4 = 3,15

Das Holz ist mit Rinde gemessen. Etwaige Ein­wendungen wegen der Verweisung sowie der Düte

des Holzes werden nicht berücksichtigt. Angebot« sind verschlossen, getrennt nach Losen, Sortiment und Klassen, mit der AufschriftHolzfubmission" bis spä­testens Samstag, den 18. März d. 3s., nachm. 2 Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzu­reichen, woselbst die Eröffnung der eingelaufenen An­gebote stattfindet. Die näheren Bedingungen werden vor Eröffnung der Angebote bekanntgegeben.

Alten-Buseck, den 10. März, 1922. 2498l)

________Bürgermeisterei Alten-Bvseck. Rau.________

Verftchnngvon Arbeiten.

Das Eindecken und EinschlSmmen bei den dies­jährigen Walzarbeiten soll öffentlich vergeben werden.

Angebote sind bis Dienstag, den 21. d. Mts. bei dem Unterzeichneten, Regierungsgebäude Land« graf°Philipp.Plah 3, Zimmer 22, einzureichen.

Gießen, den 10. März 1922. 2502V

Kreisbauverwaltung Gießen.

_______________Cellarius.________________________

Aufforderung.

Sie folgenden EinlagebLcher der Bezirks- fparkaffe Gießen, lautend auf die Aamen:

1. Rr. 35878 Emma Müller

2. Rr. 72714 Karl Schneider

3. Rr. 75669 Emmi Möller

4. Rr. 68037 Margarethe Rocker find abhanden gekommen.

Die Inhaber der genannten Bücher werden hiermit aufgefvrdert, ihre Ansprüche an diese binnen drei Monaten vom Erscheinen dieser Bekannt­machung an, bei uns geltend zu machen, andern­falls die KraftloSerklärung der Sparbücher er­folgen wird.

Gießen, den 10. März 1922.

Der Vorstand der DezirkSsparkaffe Gießen.

Zaches 2504V

Holzsnbmission.

4,90 Fstm.

rr

n

5.

6.

8

9

14

2

5a 5b

n

u

n

n n

11

1 Kiefern-Bauholz

32

130

217

3 Fichtenstämme

12

34

75

232

roege vergeben:

3 Eichenstämme

= 12,40 t= 14,56 = 6,49 --- 0,57

= 1,63

= 3,61

--- 8,35 = 1,06

= 34,64 = 108,45 = 114,54 ---- 7,03 = 15,55 = 34,60 -- 43,66 = 55,41

Donnerstag, den 16. März L Is.» vormittag« 10 Uhr, werden aus den hiesigen Waldungen, Distr. Kinnwald, Rabenauer Straße,Langebruchsttaße, Forst» wartet II, folgend« Holzfortimrnte im Snbmissions-

2. Klaffe

3.

1 Kiefern-Schnittholz 1 3

2.

3.

2.

3.

4.

5.

2.

3.

Angebote sind nach Klaffen und Sortiment ge­trennt, verschlossen und mit Aufschrift versehen, bis zu obigem Termin bei uns einzureichen.

Angebote, mit zusammengezogenen Klaffen ober Vorbehalt versehen, werden nicht berücksichtigt.

Es wird empfohlen, dar Holz (weil Kuferholz darunter) vorher zu besichtigen, da spätere Rekla­mationen nicht angenommen werden. Forstwart Franz zeigt auf Wunsch das Holz vor. Die Bedingungen können auf hies. Bürgermeisterei eingesehen werden. AUendorf a. d. Lda., den 10. März 1922. 2472V

Hess. Bürgermeisterei Avendorf a d. Lda. Rein.

WMMWMWLL-'/LV wm Oie 3rti6^*e N. vaoae. (Siegen

Saaifortoffeln!

Ich empfehle mich zur Beschaffung von Speise- u. Saatkartoffeln in Waggonladungen gegen Provision, unter selbsttätiger Verladung. 2507

H. Raas, Gießen, ^Telephon 152L

Vergebung.

Am 1., 2. und 3. Juli d. Is. feiert der Radfahrer-VereinWanderlust", Steinheim, das Fest seiner Bannerweihe. Die hierzu in DetrachtkommendeMusik,Wirtschaft,Metzgerei sowie die Plätze für ^aruffell, Schiffschaukel, Schaubuden und Iuckerstände jeglicher Art sollen vergeben werden. Interessenten wollen ihre Angebote bis zum 15. April d. Is. bei dem Vorstand des Vereins einreichen. Aus­kunft über die Bedingungen erteilt der Vor­stand. Da ti.it der Bannerweihe gleichzeitig ein Dundesfest des Oberhessischen Radfahrer- Bundes (32 Vereine) verbunden ist, kommen in anbetracht der Größe des Festes nur erst» klassige Unternehmen in Frage. 0lMf) RadfahrervereinWanderlust"

Steinhelm (Gderhessen).