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. Zuchthaus für Dutterschteber.
spd. Svbernheim, 11. Mai. Dor der Strafkammer in Eoblenz hatte sich der Kaufmann Paul D. aus Svbernheim unter der Anklage des Dutterschmuggels zu verantworten. Das Gericht führte aus: Strafschärfend müsste in Betracht gezogen werden, daß es sich um ein sehr erhebliches Quantum gehandelt habe. Es sei an der Zeit, gegen derartigen Schmuggel, durch den das deutsche Wirtschaftsleben in der empfindlichsten Weise geschädigt würde, mit schweren Strafen einzu- fchreiten. Der Angeklagte wurde zu einem Jahr Zuchthaus, 30 OVO Mk. Geldstrafe und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt. Auch wurde auf Zulässigkeit von Polizeiaufsicht erkannt, sowie seine sofortige Der-
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Kirchliche Nachmchten.
Zsrael.Religions gemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (wüdnnlage). Sanrstag. den 13 Mai 19^2. Borabd. Z.;5. Morg. 8.30. Predigt. Abds. 8.1Ö u. 8.55 rlhr.
Is rael Retigi 0 ns - Gesellschaft. Sabbatfcier den 13. Mai 1922. Freitag abd. < ...c O..-mstag Dornt. 8.00. Oiachm. 4.00. ©abbat» auSgang 8.55. — WochLNgottesdienst: morg. 6.30. abds. 7.00 Übr.
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Kaserne und Siechenanstalt.
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Märkte.
Frankfurter Schweine- und Klemvtehmarkl.
Frankfurt a. M.. 11. Mai. (Amtlich.) Marklverlauf: Kälber und Schafe wurden bei lebhaftem Handel ausverkauft. Schweine hinterlassen bei regem Geschäft etwas Lleberstand. 3m einzelnen ist zu bemerfen: Aufgetrieben waren 736 Kälber, 469 Schafe und 581 Schweine. An Preisen wurden angelegt pro Zentner Lebendgewicht: Kälber bester Qualität 2500—2800 Mk., mittlerer 2000—2400, geringe 1600—1900 All., Schafe von 900—2300 All., Schweine unter 80 Kg. Lebendgewicht von 2007—3100 All., Von 80—100 Kg. 3000—3300 Mk., von 100—120 Kg. 3000—3300 Mk. Fettschweine über 150 Kg. 3000—3300 Wk. Außerdem wurden 83 Rinder ohne amtliche Preisnotierung gehandelt. Die Preise liegen um so viel höher über den Stallpreisen, als sie dis nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinn in sich schließen. -
mi ^TU11 Menschlich
Büchertisch.
— »Froh Gejaid!" Don Gdwin Müller. De.lag von Paul Sch.ttlers (Srbcn, G. m. b. H. in Got.-en (Anhalt). 3n Wesen und Sinn des unvergeßlichen Hermann Löns, dem er sein Buch widmete, sucht der Dersasser die junge, heutige Jägerwelt. zn möglichst vollendeten, echten Weidmännern hera'nzudildQii und selbst Oiichtjäger wird beim Durchl.sen erst Klarheit darüber aufgehen, was es denn eigenilih am das gepiiesene, edle, deutsche Wcid>wert ist.
— Dr. Maria Montessori, Mein Handbuch. Grundsätze und Anwendung meiner neuen Methode der Selbsterziehung der Kinder. (Verlag von Fulius Hoffmann in Stuttgart.) — £k. Montessori eröffnet ausgesprvchenermatzen einen. Feldzug gegen die bisherige „Sttaverci" Der Kinder, Deren „Unart“ oft gar nichts anders ist, als Qltongel an Verständnis bei den Eltern. Mit ihrem warmen Herzen und ihrer geschickten Hand steuert Die erfahrene Pädagogin nach Möglichkeit der von ihr erkannten grossen Aot der Kleinen. Fetzt liegt auch das kleinere Werk der Verfasserin deutscher Heber» tragung und mit Abbildungen vor, das — in erster Linie für Mütter bestimmt — eine gedrängte, klare und allgemeinverständliche ^lebersicht des gesamten älnterrichtsganges enthält. Die vielgenannten „Kinderheime“ Der Verfasserin, die in fast allen Kulturzentren Europas und Amerikas Aachahmung gefunden haben, beruhen in der Hauptsache auf zwei Grundsätzen: 1. Ausbildung des Geistes durch Entwicklung Der Sinne. 2. Freiheit der KinDer.
. 144 153 159 207
140 14?l 155 208 210
(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)
Eiu Vertrauensvotum der englischen Koalitionsliberalen für Lloyd George.
L 0 n d 0 n, 5. Mai. (WTB.) 3n einer Sitzung der Koalitionslideralen un Lli'.teryTLfe wurde gestern nachmittag etnfhmmig eine Entschliessung angenommen, in der der 1. Münster Englands die Ll n t e r st ü h u n g und das Vertrauen zugesagt wird. Diese Gntschttevung würde Lloyd George telegraphisch mitgeteilt. Der Vor> sitzende erklärte, wenn es je eine <s«rt gegeben habe, wo es notwendig war, den Premiermimstrr -u unterstützen uni> za ihm za stehen bei einer Gelegenheit, wo er für die liberalen Grundsätze eintrete, denen alle zustimmten, so sei es die augenblickliche Zeit. In der Entschlrehung wird Lloyd George zu feinem helldenhaftenVer- s u che, in Genua die Grandlage für den europäischen Wiederaufbau za schaffen und einen all- gemeinen FrwdenLp^kt in ilcbereinftiminung mit den Grundsätzen der Freiheit zu sichern, beglückwünscht.
In Erwartung der rnsfffchen Antwort.
London. 11. Mai. (WDB.) Der Sonderberichterstatter des „Daily Chconicle" berichtet aus Genua, über den Inhalt der russischen Antwort fei genügend bekannt, um vorcrussaZen zu können, dass sie als Grundlage für eine Erörterung annehmbar s.tn werde. Die Franzosen dagegen gäben in Genua den furchtbarsten Drohungen Au.druck. Sic errlärten, dass Die Instruktionen, die sie auä 'Paris erhalten hätten, keinen anderen Ausweg liessen, als ihre Sachen zu packen und abzureisen, wenn die russische Antwort nicht em klares und unmissverständliches „Ja" sei. D es: ErllärungVr liessen jedoch die öffentliche Meinung der Konferenz falt und skeptisch.
Amerikanische Leutschlnudfahrer.
Hamburg, 10. Mai. (WDB.) Der Dampfer Aanfa“ der Hamburg-Amerikalmie, der aus- säü'.esslich von Mttg! iedern des plattdeutschen Volksvereins Amerikas zur Fahrt nach Hamburg benutzt wird, ging am Montag vorn Aeuyorker Hafen mit nahezu tausend Aeisenden ab. Bei der Abfahrt kam es, wie aus Aeuyork gemeldet wird, zu begeisterten Kundgebungem 5000 Personen gaben Den Deutschlandsahrern das @e- leit Unter grossem Jubel und Hurrarufen verlieh die „Hansa" den Aeuyorker Hafen.
Marknotierungen.
Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Datum.' 1.7.14. 10.5.
Q.-l und so »’^nwiter Itünd.
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Berlin, 11. Mai. Börsenstimmungs- btID. Für den Effektenverkehr lagen von aussen keine besonderen Anregungen vor. Der Beginn vollzog sich im Zeichen der Lustlosigkeit, wobei allsrdmgs eine gew-sfeWiderstandsfähigkeit gegen weitere Kursrückgänge bemerkbar war. Die Spekulation war offenbar bestrebt, mit Rücksicht auf den bevorstehenden Wochenschluss Decklingen vorzunehmen. Laurahütte fetzten infolgedessen 90Proz. höher ein und zogen dann weiter etwas an. Im späteren Verlause gewann der 'Verkehr auf vermehrte Deckungen vorübergehend an Lebhaftigkeit unter Bevorzugung von rheinischen 'Montan- werten. Harpener erzielten eine Besserung von 65 Proz.: auch Dev.tsch-Luvembu-ger waren mehr begehrt. Kattowlher stellten sich nm 67 Prozent höher. Sch'.f fahrtsaktien neigten eher zur Schwäche, Bankaktren behaupteten ungefähr ihren Kursstand Türkische Anleihen und ungarische Renten litten teilweise unter Realisierungen. Die Devisenkurse unterlagen nur geringfügigen Aende- rungen mit leichter CReigung zur Abschwächung.
Frankfurt a. M., 11. Mai. Börsenstimmungsbild. Unter dem Einfluss der andauernden Geschaftsunlust eröffnete Die Börse in schwächerer Haltung. Teilweise trat weiteres Angebot hervor. Die Geschäftstätigkeit hielt sich in engen Grenzen, da Die Zurückhaltung' der Spekulation und des Pr-ivatpublikums an hielt. Interesse zeigte sich nur für österreichisch-ungarische Werte, und auch hier war die Amsatz- tätigfeit bescheidener geworden. 3m freien Verkehr wurden Benz 460 genannt. Man hörte ferner Deuffche Petroleum 1975, Mansselder Kuxe 19 000, Drvwn-Boweri 355, öebr. Fahr 545, Elberfelder Kupfer 545. Der Devisenmarkt lag sehr still. Der Dollar schwankte zwischen 284 bis 283. Am Montanmarkt zeigte sich eine bessere Tendenz, namentlich waren Harpener fest. Elektrizitätspapiere konnten sich von ihren Kursabschlägen etwas erholen. Jckckerfabritattien schwächten sich erneut ab. Am Ginheitsmarkt machten sich vereinzelt leichte Ansätze für eine
nisses, deä letzten Schulzeugnisses und des Aach- weises über die Ai2 Der Vorbereitung. Für die Zulassung gelten im allgemeinen dieselben Bestimmungen wie für die Reifeprüfung. Mitteilung über die Zulassung, Qrt undZeit derPrüfung erfolgt durch die für die Prüfung in Betracht kommende Direktion. Meldeschluss am 24.3uni 1922. Erst nach Llblauf dieser Frist einlaufende oder durch nachträgliche Vorlage einzelner Llachweise ergänzte Gesuche können nicht berücksichtigt werden.
Schöffengccicht.
Giessen, 10. Mai 1922.
Ein Lokomotivführer aus W i e s e ck war angzflagt, beim Cisenbabnerstreil! im Februar >. I. es unternommen zu haben, durch Drohungen dienstwillige Beamte an Der Ausführung ihres Dienstes zu verhindern. In, der Verhandlung wurde fest gestellt, dass der Angeklagte einem Heizer und einem Lolomotivfrihrerauwärter beim Aangieren eines Personenzu.ges, den sie nach Burg- und Aiedergemünden fahren sollten, zurief: /Was tut ihr da oben, ihr Lumpen, ihr habt doch als Führer nicht zu fahren. Macht, dass ihr von Der Abaschine herunterkvnimt, sonst schlage ich euch Die Knochen laput. Euch gehört eine Kugel durch den Kopf, ihr Streikbrecher I" Das Gericht war jedoch Der Auffassung, dass der Angellagte die geäußerten Drohungen nicht ernstlich gemeint habe, und dass Die angeblich Bedrohten leineÄ» Wegs dadurch in eine ihre Willensfreiheit beschränkende Furcht hätten versetzt werden lönnen, und verurteilte den Angeklagten deswegen nicht ’toegen Boamtennötigung nach § 114 Str GB, son- 'Dem lediglich wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 6.00 Mark. Den Beleidigten wurde Die Besugnls zugesprochen, den entscheidenden Tell des Urteils eine Woche lang an der Anschlagtafel des Bahnhofs Giessen öffentlich bekannt zu machen.
Ein Soldat des hiesigen Regiments wurde wegen Fahnenflucht zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr, ein anderer! Soldat wegen Fahnenflucht und militari f cb e r Unterschlagung zu einer ©e- samtgefängnis strafe von elf Monaden verurteilt. 3n beiden Fällen wurde auch an Stelle der früher ausgesprochenen Versetzung in die 2. Klasse des Soldatenstandes nach den Bestimmungen des neuen Wehrgesetzes auf Dienst- entla ssung erkannt.
Auch in Der folgenden Sache war ein Soldat des hiesigen Regiments angeklagt. Er hatte seinen Dien st mantel unter Der Angabe, er sei sein Eigentum, einem Weissbinder von Steinberg, Der in Der Kaserne arbeitete, verkauft. Da er wogen Diebstahls schon zweimal vorbestraft war, erhielt er eine Gefängnisstrafe von zwei Monaten, und es wurde auch gegen ihn auf Dienst ent Fassung erfannt. Der Weissbinder, der a^ischeinend der Meinung war, Der Mantel sei tatsächlich Eigentum des Soldaten, wurde mangels Beweises von Der Anklage Der Hehlerei freigesprochen.
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