Berliner Devisenmarkt.
2397,
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Schweizer Franken
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Fr.
Fl. Kr. Kr. Kr. Kr. Sh.
-,ly 2,62
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8050,05
2,24 1141,45
40,66 187,50 330,45 246,50 7009,-
Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . . Deuyork . . Paris. . . .
Landei«,
Frankfurt a. W. 10. 3uIL
Kristiania . Kopenhagen Stockholm. . Helstngfors. Italien . . . London . . . Deuyork. . . Paris . . . . Schweiz. . . Spanien. . .
2,27 1087,40
42^6 191,25 349,45 258,--
7159,-
522 34 41-4,85 99 2 55 8029,95
2,20
1138,55 40,54
187,»
32 .55 245,50
6j91, -
1084,60
42,44 190,75 348,55 252,-
774.',-
-.19 2,40
Marknotierungen.
Für 100 deutsche Mark wurden
Deutsch- Oesterr.
Prag......
Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan......
Rio de Janeiro
1.7.14.
125.40
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88.80
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Wechsel auf
Holland.......
Deutschland ....
Wien........
Prag........
Paris........
London .......
Italien.......
Brüssel.......
Budapest...... Deuyork.......
Agram.......
Warschau.....
gezahlt: 7.7.
1, —
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-,90
,67
Gchlichtungsausschuß der Provinz Oberhessen.
Sitzung vom Z. 3uli 192 2.
äleber die Julllöhr» der Arberger der Metallindustrie fn ©ieftei, Hi zenhamund Butzbach verhandelten der Deutsche Metall- arbeiterwertxrnd und die Arbeitgeberverbande am 23. Juni und vereinbarten für die Arbeiter bis zu 22 Jahren 12 Prozent Zulage, über 22—25 Jahren 15 Prozent auf die Spitzenlöhne, die bisher mit 22 Jahren erreicht wurden, und noch eine Mart mehr für die Arbeiter über 25 Jahren. Die Diehener Löhne sollten hierbei auf das Eisenwerk Hirzenhain übertragen werden, das bister etwas höhere Lohne hatte als Gietzen. Die Arbeiterversamntlungen von Butzbach rnd Hirzenhain lehnten krns Derhandlungsergebnis ab. Der Schlichtungsaus schätz schlug nunmehr für Dietzen und Butzbach die Stundenlöhne der Vereinbarung vom 23. Juni für dre Zeit vom 1. bis 14. Juli vor, für Hirzenharn dieselben absoluten Zulagen auf die bisherigen Lö^re wie in Dietzen und ob 15. Juli für alle Betriebe für bte Arbeiter bis zu 20 Jahren weitere 75 Pfennig Suloge, über 20—25 Jahren 1,50 All. und über 25 Jahren 2 All. Die Arbeiterinnen sollen un Zeitlohn 90 Prozent des Desamtlohnes (d. h. Drundlohnes plus Teuerungszulage) der Hilfsarbeiter der gleichen Alterbllafte erhalten, die Verheirateten und ledigen Familienernährer unter 25 Jahren in Dietzen und Hirzenhain die Tere- rungszrlagen der höchsten Altersklasse (bi Butzbach ist der Lohn nicht in Drundlohn und Teuerungszulage fleg'Lbert). DL- etwaige Erhöhung der Aachlarbcit^zulage in Hrrzenharn wurde zunächst der Drll i-dsvereinbarung überlasten. Arbeitsschichten bis 10 AIfyr abends, die in Butzbach geleistet werden, wurden nicht als zuschlags- hflichtige Aachtarbeit anerkannt. Die Erhöhung der Aufwandsentschädigung der Leh.linge wurde
528,16 . 416 ,75 41.40,25 . 10112,30 10137,70
Venrnschtes.
Ein Woldbraud.
KottbuS, 8. Juli. Ein riesiger Waldbrand entstand am Donnerstag nachmittag durch Funkenflug an der.Bahnstrecke Spremberg — Weihwasser bei der Schleife Oberlausitz. Den angestrengten Bemühungen von ungefähr 1000 Mann, die größtenteils auf Automobilen herbeieilten, gelang es gegen 7 Ahr abends, dem Feuer, das sich mit rasender Schnelligkeit verbreitete, Einhalt zu gebieten. Dem „Spremberger An- zeiger" zufolge ist die vernichtete Waldflache auf 2000 Morgen zu schätzen.
(3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Der Sturz der Mark und das Repc-rattouL-» Problem.
L o n d o n, 8. Juli. (WTB.) Der parlamew tarifche Korrespondent der ..Times" schreibt zu dem erneuten Sturz der Mark, die Möglichkeit, datz regelmäßige monatliche Aeparationszahlun' gen geleistet werden, schwinde immer mehr. Aur «üne praktische Aktion von außen her werde das Vertrauen toieber Herstellen. Die letzten französischen Vorschläge bezüglich der (Beteiligung deutscher Arbeiter bei dem Bau von Wasserstraßen in Frankreich formten das Aeparationsproblem nur erleichtern, wenn sie einen Ersatz der monatlichen Barzahlungen darstellten oder sie bis zv einem gewissen Grade förderten.
auf 'der 'Grundlage der Sähe die der Metall- acbeiterverband vorgeschlagen hatte, empfohlen. — Aach dem Schiedsspruch ergeben sich für Gietzen und Butzbach folgende Stanbenlöhne der Arbeiter über 25 Jahren' Gelernte ad 1. Juli 24 All. und ab 15. Juli 26 Mk. Angelernte nach einjähriger Tätigkeit 22,90 und 24,90 Mk. Hilfsarbeiter 21,80 und 23,80 Mk. Arbeiterinnen 19,62 und 21,42 All. — Die Streitteile erhielten Erklärungsfrist bis z-rm 11. Juli, nachmittags 6 Ahr.
In lei Einspruchs fachen zweier De- triebsratsmitglieder der Loko- motivenfabrir Gebr. Freitag in Butzbach und eines Arbeiters des Eisenwerkes Hirzenhain w ge.i fristlose S t= lassung wurde gemätz § 86 Ab^.2 des B.üri.bs- cätegesehes das Verfahren auf Antrag der Arbeitgeber zur Herbüfchrung einer gerichtlichen Entscheidung ausgesetzt.
Er trug einen grünen t-uwalleri nti - c . Dre.e erstaunliche Mitteilung machte ct.t wolhynischsc Landmann namens Meeiclaus Krasinsh, der behauptet, 132 Jahre alt zu fein. Ein Sonderberichterstatter des „Intrans'g.ant". der d'een Methus. lem in Warschau de^ Aäheren au-gefragt Hut, erzählt, baß Krasinsky nach Wanctzau zur Polizei kam, um anzazeigen, da» ihm 30 0C0 Mart in der Straßenbahn gestohlen worden seien. Er gab dabei als feit Geburtsjahr das Jahr 1790 an. Wie er erzähll, ist er fast 103 Jahre Soldat gewesen, denn er wurde zunächst im Jahre 1809 Lei der dritten Schwadron der kaiserlichen französischen <$ad>e ct'gefiel t und hat noch im iirf!i,ch-iapanifchen K leg 1905 mitgetampst. »Ich focht in Autzlcrnd," berichtet er von seinen ersten Kriegsabenteuern. »Ich ernrnere mich noch sehr gut an das Anglüa bet dem Hebe, ging über die Derefina. Ich »erbrannte an diesem Anglücks- tage selbst einen Hausen von neuen Fahnen mit der Trikolore. 1830 stand ich in den Leihen der aufständ.schen pollci'chen Arm« und focht für die Befreiung Polens von Rußland. Dafür Wirde ich 16 Jahre nach Sibirien geschickt." Krasinskh hat dann noch art dem chinesischen Feldzug von 1900 und am rufsifch-sapanischen Krrcg teilge- nvmmen. Er zeiyt stolz acht milltärifche Medaillen, die er während seiner langen Soldatenlaufbahn erworben Hut. und erklärt, er hätte noch viele andere, die ihm aber von' den Bolschewisten gestohlen worden seien. Loch feinen Angaben wurde er in Moskau 1812, m Leipzig 1813 und dann während des Aufstandes von 1830 verwundet. .Ich bin niemals tränt gewesen," fchlotz er, „und das kommt daher, weil ich immer in allen Dingen rnätzig gelebt habe. Zu rauchen begann ich erst vor 30 Jahren. Mein Vater starb mit 117 Jahren und meine Mutter mit 97.“
** Dom Deutschen Drauerbund werden wir um die Aufnahme folgender Lichtig- iellung gebeten, die sich auf den Mifsatz: „Zur Frage des Alkoholverbotes in den Vereinigten Staaten" in Ar. 148 unseres Blattes bezieht: Als Haupttrumpf hat sich der Verfasser die sog. Licht- Linien des Deutschen Brauerbundes ausersehen. Der „Geheimbericht", der die Lunde durch die gesamte llnksradikale Presse gemacht hat, ist bereits auf Grund eines stenographischen Protokolls als eine glatte Fälschung charakterisiert worden. Der Vortragende hatte in der groben Ausschutzsitzung im Oktober v. I sich lediglich dahin geäußert, Latz es das gute Recht der Brau- industrie sei, die Lesultate einer weder von den Abstinenten noch von den Brauern abhängigen wissenschaftlichen Alkoholforschung der breiten Oefseiillichkeit bekanntzugeben. Von einer Beern- kufsung der Behörden und der Presse ist über« bchlpt nicht die Lede gewesen. Wer auch nur ober« lächlich mit der deutschen Presse Fühlung genommen hat, weih, daß sie sich nicht durch Machina- tionen irgendwelcher Interessentenkreise beeinflussen läßt. Es wurde im übrigen auch in der Sitzung der Standpunkt vertreten, daß der Drauerbund die Trunksucht als den schlimmsten Feind ihres Gewerbes betrachtet und aus diesem Grunde durchaus mit den Organisationen, die den Mäßigkeits- standpunkt vertreten, sympathisiert.
100 Jahre Solda t. .Ich habe den groben Aapvlevn während seines Lüctzuges von Moskau 1812 mit meinen eigenen Augen gesehen.
Mobil-Klubs Gietzen. Alle LeDner sprachen der RudergesAlfchaft zu diesem großen Erfolge bewundernde Glückwwshe a s und w rbgen ii? De>e tung dcr sp r ft e i D tätig t g r.i i se er Hcu wen <zest. WeLechoft tcu • e au.i} baä vorbildliche Wi ian der Luüe. g sllch f. in der Zeit khoes fast 50iährigen Bestehens hervorgehoben, das ihr den Auf einer der angefelymften Luder- gesellschaften Deutschlands erworben habe. Mit dem Ehrentag der Ludergesellschaft als ganzes wurden Ehrungen einzelner Mitglieder verbunden. Do wurde Karl Joedt. Lesen beherzte Rettung dreier Menschenleben vor dem Tode Les ©rtrirtfenä noch m aller Erinnerung steht, die Rettungsmedaille übergeben. Aach dieser Würdigung eines Lebenden wurde in ergreifender Weife der im Weltkriege gefallenen Mitglieder gebad)t und die Tafel mit den 20 Aamen enthüllt Der Kcöm ny m rsh vo-n M h rb e b sh o3 die Feier. Ein 2iundgang Lurch das- Gebäude überzeugte die Besucher, daf) dem Erbauer höchstes Lob gebüHrt. Schönheit Material- und Stilechtheit zieren das Werk, dessen Räume trotz ihrer Aeuheit von anheimelnder Gemüllichkeit sind. Auch das schmuck Aeußere fügt sich so glücklich, in die Umgebung ein, daß man von einer wertvolle» Bereicherung des Stadtbildes sprechen mrtn.
Landkreis Gießen.
— Hungen, 10. Juli. Anser Städtchen deranstallete gestern einen Jugendtag, einen Dachmittag, auf den sich die Schulkinder schon lange gefreut hatten. Am 2 Ahr nachmittags bewegte sich ein Zug sämtlicher Klassen unter frohem Gesang nach dem sog. Galgenberg. Dop wurde unter blühenden ßinben von den älteren Schülern und Schülerinnen als Einleitung ein prächtiges Waldmärchen aufgesührt, das bei den zahlreich erschienenen Erwachsenen reichen Beifall fanb. Es wechselten dann in schöner Reihenfolge Freiübungen der Schüler, Spiele und Leigen der Mädchen, wovon der letztere nach dem Liede „Das Wandern ist des Müllers Lust" besonders
— 'Wie man nach Opalen gräbt. Es gibt wenige Arten, sein tägliches Brot zu erwerben, die so reizvoll sind, wie das Graben nach Opalen. In vollkommener Freiheit, unter einem ewig lachenden Himmel und in schönen Klima verrichten die Opalsucher ihre Arbeit und erwerben so viel, wie sie brauchen, und auch mehr, wenn sie sich anstrengen und Glück haben. Opale werden hauptsächlich in den westlichen Ebenen von Queensland und Deu-Süd- wales in Australien gefunden. Der Edelstein tritt in den verschiedenen Bodentiefen auf, bald nahe an der Oberfläche, dann wieder in einer Tiefe bis zu 40 Fuß. Er findet sich in weichen Tonschichten, und die besten Opale sind gewöhnlich zusammen mit Eisenstein gelagert, woraus man so manche Theorie für ihre Eittstehung abgeleitet hat. Der Opalgräber ist meist kein Bergarbeiter von Beruf. Die Bergleute, die in bestimmten Minen arbeiten, nehmen nur selten die Picke oder die Schaufel über die Schulter, um auf die Edelsteinfuche zu gehen. Alle Arten und alle Klaffen und alle Aallonalitäten finden sich in einem solchen Lager zusammen, das sich um ein Opalfeld bildet. Man lebt ein echtes Buschmannsleben zusammen, und alles wird gemeinschaftlich verrichtet. Der eine muß kochen, der andere geht auf die Jagd, um den Braten zu erlegen-, derjenige, der die besten Eigenschaften zum Kaufmann entwickelt, wird ausgewähll, um mit den Edelstein- Händlern zu verhandeln, die aus der nächsten Stadt nach dem Lager tommen. Die nötigen Dorräte werden regelmäßig von Zeit zu Zeit aus der nächsten. Stadt nach dem Lager kommen. Bevor die Opalsucher an die Arbeit gehen, wird die Oberfläche sorgfältig untersucht nach Anhaltspunkten für ein reiches Auftreten des Edelsteines an einer bestimmten Stelle; manchmal überläßt man aber auch dem Zufall die Suche und fängt da an zu graben, wo eine fortgeworfene Münze niederfällt. Jede Partei arbeitet nach ihren eigenen Ideen und legt einen Schacht an, der 5 Fuß 6 Zoll lang und 2 Fuß 6 Zoll breit ist. Don diesem Schacht aus bringt man dann vorwärts, bis man auf eine reichere Anhäufung der kostbaren Steine stößt. Opale gibt es von jeder Färbung, aber außer den schwarzen Opalen erzielen nur diejenigen hohe Preise, die ein starkes Feuer, am besten von Orangefärbung, haben.
Turnen, Sport und Spiel.
— Der Turnverein von 1846 Gießen konnte auf dem Gauturnfest in Wetzlar schone Erfolge verzeichnen. Alle Turner kehrten als Sieger heim. Karl Reuter, der erst im vorigen Jahre hen ersten Sieg in der Anterstufe errang, kehrte jetzt als erster Sieger der Mittelstufe zurück. Auch unsere erst in diesem Jähre neugegründete Schwimmabteilung war sehr erfolgreich. Fräulein Atz bach und Linden struth und Emil Geismar leisteten vorzügliches. Es wurden Siege in der Mittelstufe errungen: der 1.. zweimal der 8. und der 11.; in der Anterstufe der 7., 9., 15., 18., 25., 30. und 35., im Fechten (Florett): der 2., 3, 5. und 7.; leichter Säbel: der 1., 3., 5. und 6.; im Schwimmen drei 1., zwei 2.» zwei 3. und der 5. Steg, in der Leichtathletik ein 1. unb drei 2. Siege. Die Musterriege am Darren errang mit 98 Punkten die Aote „gut". — 3m ganzen fielen de m Turnverein von 1846 Gießen 33 Siege zu.
* Deutsche Automobile im Aus - lande siegreich! Einen gLnzenden Erfolg deutscher Arbeit erbrachten in Dem am L und 2. Juli in Fanö-Dad (Dänemark) stattgefundenen internationalen Rennen zwei beteiligte Stve- werwagen von der Firma Stoewer-Werke Aktiengesellschaft vorm. Gebrüder Stoewer, Stettin. Ein Stoewer-2V2-Liter-Wagen gewann den ersten Preis und schlug mit 138 Stunden-Kilometer weit überlegen sämtliche Wagen der internationalen Konkurrenz bis einschließlich 6-Liter-Klasse. Ebenfalls errang der Tourenwagen D 7 den 2. Preis als schnellster Wagen mit 183-Stnnden- Kilorneter. Aber auch im Inlande waren die Stoewerfabrikate in letzter Zeit siegreich. 3m Harzer Bergrennen trugen Stoewerwagen bei starker Beteiligung den 1. und 3. Preis davon. Eben- o fuhr im großen Sachsenpreis im Bergrennen ein 6-Zhlinder-Stvewerwagen die beste Zeit und in der ZuverläffigkeLtsfahrt ging derselbe als Erster durchs Ziel.
gut gelang. Größte Heiterkeit erregte das sog. Wurstschnappen. Eine besondere Freude war für die Kinder die Derteilung von Bretzeln. Diese sowie Würste und andere Preisgegenstände waren von der Gemeinde gestiftet. Ein kurzer Regenschauer unterbrach das fröhliche Treibwi und veranlaßte viele Teilnehmer zum Rückweg. Deshalb muhte die Derteilung der verschiedenen Preisgegenstände auf einen andern Tag verlegt werden. Wit einem Wettlauf der Schüler um die letzten vorhandenen Würste schloh die sehr schon verlaufene Veranstaltung, an deren Gelingen der Gemerndevorstand sowie die Lehrerinnen und Lehrer eifrigen Anteil haben.
△ Weickartshain, 9. Juli. Zum Fah - aeaweihfeste unseres Gesangvereins hatten sich dreißig Gesangvereine aus nah und fern eiagefunden. Das Dundesfest des Ohmtal- Sängerbundes war damit verbunden. Die neue Fahne hatte der Der ein klugerweise schon im verflossenen Winter herst^len taffen, fie kostet rund 5000 Mk., während sich bis heute der Preis verdreifacht hat.
Starkenburg und Rheinhcsierr.
fpd. Hainhausen (Kr. Offenbach),9.Juli. Der 21jährige Schuhmacher EmanuÄ Waldkirch von hier wurde bei Aschaffenburg aus dem Main als Leiche gelandet. Die Beine deS Toten waren durch Strick zusammengeschnürt. Ob ein Derbrechen oder SÄbstmord vvrliegt, konnte bisher nicht festgestellt werden.
Die Internationalisiernng der Elbe.
Paris, 8. Juli. (WTB.) Ministerpräsident P o i n c a r e hat öent Bureau der Kam- mer einen Gesetzentwurf unterbreitet, der das internationale, in Dresden abgeschlossene Abkommen zwischen Frankreich, Belgien, England, Italien, der Tschecho-Slowakei und Deutschland über die Schiffahrt auf der internationalisierten Elbe bestätigt.
Terror im polnischen Oberschlesien.
Beuthen, 8. Juli. (WTB.) Der polnische Terror im polnischen Oberschlesien gegen die deutschen Beamten und Arbeiter führte zur Stillegung einiger .Hütten und Grubenanlagen. So wurde gestern der Betrieb der Königs- und ßaurabütte eingestellt, weil die deutschen Angestellten von ihren Arbeitsstätten vertrieben wurden. Auch den Stickst osfwerken in Chor-- zow droht dasselbe Schichal. Die gleichen Zustände herrschen auf der Maxgrube und der Grä- fin-Laura-Grube, sowie auf der Baildonhütte
Die Stimmung in Frankreich.
Paris, 8. Juli. (WTB.) Dach einer De- sprechung der innerpolitischen Lage Deutschlands weist die „Ere Douv elle" darauf hin, daß der „T e m p s" gestern das tiefgründige Wort qc- schrieben habe, Frankreich möge eine Politik seiner Interessen verfolgen. Das berechtige zu der Frage, ob denn der „Temps" mit der jetzigen Legierungs Politik einverstanden sei. Die Politik Poincares und feine jüngsten Taten, wären sie geeignet, die deutsche Republik zu konsolidieren, oder seien sie geeignet, ihr immer stärker werdende Schwierigkeiten zu schaffen? Besessen von einer Furcht vor 2In&re Tardieu und Leon Daudet scheine Poincare sich immer mehr einer Zwangspolitik zuwenden zu wollen ^nd Altimatums für vereinzelte An griffe in Oberschlesien und versteckte Kontrollmah nahmen über die Finanzen des Deutschen Reiches anzuwenden. Der Anterstützungsgedanke sei das Beste, das geeignet wäre, die deutsche Republik zu befestigen, die im Kampf stehe mit den Monarchisten und Großkapitalisten. Ja, so werde man antworten, wir haben ja den Plan Le T r o c quer. Sagen wir doch beruhigt: Er ist auf den persönlichen Dorschlag Millerands zurückzuführen, und hat ihn nicht Poincare nur gezwungen an genommen? Dach diesem Weg müssen wir uns orientieren, um am besten unseren Interessen, die wirklichenQurilen auszuschlürfen, über die Deutsch land augenblicklich verfügen kann. Geben wir doch' der neuen deutschen demokratischen Legierung die notwendige Frist, damit fie ihre Steuerpolitik, ihre Politik der Zwangsanleihe und ihre Sparsamkeits- Politik in die Tat umsetzen farm. Bieten wir den deutschen Republikanern eine Tätigkeit der wirkungsvollen wirtschaftlichen Zusammenarbeit an! Gewähren wir ihr Kredit und Dertrauen dazu Wir haben alles zu gewinnen. Tun wir das nicht, dann arbeiten wir stupide der Reaktion in die Hände.
Belagerungszustand in Brasilien.
Dio de Janeiro, 7. Juli. Kammer und Senat haben für die Dauer von 30 Tagen den Belagerungszustand erklärt. Im Laufe der Kampfhandlungen sollen Granaten in das Kriegsministerium gefallen sein. Bier Personen wurden getötet, sechs verwundet.
......Fr. 125.40
Züricher Devisenmarkt.
Geld Brief Geld Brief
Datum. 7. Juli. 8. Juli.
Amstd.-Rotterd. 20873^523026,25 20574,25 20625,75
Brüffel-Autw. . 3905,10 38 -r,90 3925 05 3934,95
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