Ausgabe 
9.5.1922
 
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Schweizer Franken

100 Fl. -- 198.60

L.

Fr. = 43.25

100 Kr.

100

100

100

100

100

Kr. $ Kr.

0.67

617.50

1.90

0.13

100 Mk.

100 Kr.

100 Kr.

100 Fr.

1 £

199.25

1.75 0.06

9.90

46.70 2'.-

27.10

42.50 k 0.66

518.75

1.87 0,13

1.75

0.G6

9.95

47.37

23.-

27.65

Wechsel auf Holland.......

Deutschland . . . . Wien........

Prag........

Paris........

London .......

Italien.......

Brüssel.......

Budapest......

Reuyort.......

Agram.......

Warschau.....

Lerndwirtschaft. '

Bom oberen Wettertal, Z. Mai. Nachdem seit Mitte der Woche bessere Witterung eingesetzt hat, hat man hier endlich mit der Aus­saat der Gerste allgemein begonnen. Man ist überhaupt 34 Wochen gegen voriges Jahr mit der Aussaat hier zurückgeblieben. Trefflich haben hier im allgemeinen die Birnen ange- seht. Der Buchenwald jedoch eine seit Jahren nicht beobachtete Erscheinung hat sich noch nicht grün gefärbt. Die Winter­frucht, abgesehen von einzelnen Weizen- äckern, steht im allgemeinen recht gut.

Zvrche unter musikalischer Mitwirkung von Frl. Höfels (Gesang) und Herrn Rektor Metz (Orgel) einen würdigen und eindrucksvollen Ber- lauf. Aus dem Erlös überlieb Herr Jordan un­serem Orgelfvnds 600 Mark.

Handel.

Berlin, 8. Mai. Dörsenstimmungs- bild. Unter dem Druck von politischen Beklem­mungen, wozu pessimistisch lautende Meldungen auS Genua und französisch-englische Presse» stimmen den Anlab gaben, herrschte im heutigen Börsenverkehr im allgemeinen grobe Lustlosigkeit. Industrieturse setzten aber gleichwohl vorwiegend 5 bis 20 Prozent höher ein, weil die beträchtliche Steigerung der Devisenkurse, die mit Käufen der Industrie erklärt wurden, eine feste Stimmung hervorriefen. Einige Werte des Montanmarktes, wie Laurahütte, Phönix, Rheinische Braunkohlen und von Elektrizitut5werten Aikumulatore.ifabrik- aktien stellten sich beträchtlich höher. Laurrhütte büßte aber fast vollständig den anfangs erzielten Gewinn wieder ein. Lebhaftes Geschäft entwickelte sich lediglich wieder in türkischen Werten auf Ausiandskäufe. Türkische Lose erzielten eine Besse­rung um 140 Mark Auch ungarische Goldanleihe und ungarische Krvnenrente wurden beträchtlich höher bezahlt. Schiffahrtsaktien waren fest bei kleinen Besserungen. Bankaktien waren behauptet und Dalutapapiere im Zusammenhang mit der Devisensteigerung höher bewertet. Im Verlaufe bewirkten die Geschrftsstille und ein leichtes Ab­bröckeln der Devisen ein Abbröckeln des Kurs­standes der Industriepapiere. Anfängliche Ge­winne blieben nur zum geringen Teil erhalten. Der Anleihemarkt entbehrte der allgemeinen An­regung. Der Kursstand war wenig verändert. Preußische Konsols gaben etwas nach.

Frankfurt a. M., 8. Mai. Börfen- stimmungsdild. Sie Unsicherheit d'züglich der Konferenz von Genua dauert fort. Die Ten­denz war am Wochenarrfang entschieden besser. Der Devisenmarkt verkehrte in den Morgenstun­den in fester Haltung. Der Dollar wurde 299 bis 301 genannt. Bei regerer Geschäftsentwick­lung fanden einige Effettenpapieve wieder gröbere Beachtung. Rachfrage machte sich in Auslands­papieren bemerkbar. Im freien Verkehr setzte die Geschäftstätigkeit mähig befestigt ein. Benz 510, Brown Boweri 370 bis 380, Kasseler Fatz 3025, Deutsche Petroleum 2100. Der Montamnarkt er­öffnete in fester Haltung. Es traten teilweise Er­holungen ein. Am Markte der chemischen Aktien Wurden bei Rückkänien Aniltnwerte höher be­fahlt Elektrizitätspapiere waren zumeist be­festigt AEG. aber schwankend. Die Geschästs- lätigtett auf dem Einheitsmarkte für Industrie- Papiere war ruhig und ineinheitlich. Die Börse schloß bei allgemein ruhigem Geschäft in schwan­kender Haltung. Unregelmäßig lagen Dollar­noten, 300. Privatdiskont 4V» Prozent.

2 r ankfurt a M.» 9. Mai.

Züricher Devisenmarkt.

8.5. 9.5t

Emanuel

4555 c

Gleiches Geschäft in Frankfurt a.M.,im Gewerkschaftshaus.

Masfen-Schuhverkauf

n Seltersweg 31, früher Central-Tafe

Braune Stiefel und Halbschuhe Tourenstiefel, Sandalen,Turnschuhe Weihleinen - Stiefel u. -Halbfchuhe aus alten Abschlüssen sind eingetroffen, die wir noch bedeutend unter heutigen Fabrikpreisen abgeben können. Wir empfehlen deshalb, den Bedarf sofort zu decken, da diese noch zu billigen Preisen eingekauften Schuhe bald vergriffen sein dürsten.

Geschäftszeit ununterbrochen von 8y2 Uhr morgens bis 6 Uhr abends

Brief

8. Mai.

6. Mai.

2483,10

1476,93

Marknotierungen.

Fr.

Fr. Fl. Kr. Kr. Kr. Kr. Sh.

17,30

1,32 0,33

3,66

805,- 960 -

996 -

1815.- 880,- 720 -

1120;- 735,- 682,- 666,- 825,- 605, 501,- 454,-

79,75

808,- 228.-

5657, ;0 6418,05

7734,70 613.85

1382, - 1332,70

29',88 2698,40 5732,20 4610,80

3,62 580,25

38,25 108,02 220,30 141,25 4156,-

Datum:

Amstd.-Rotterü. Brüffel-Antw. . Ehristiania . . . Kopenhagen . . Stockholm. . . . HelsingforS. . . Italien ..... London .....

Reuhork.....

Paris......

Schweiz.....

Spanien.....

Deutsch. Oesterr. Prag......

Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan......

Rio de Janeiro

5403,20 6167,25 7470,65

609,20 1560,50 12 0,85

290,13 2671,65 5632,25 4519,30

3,43

554,30

37,35

104,85 214,70 139,-

3982,50

8.5.

77,50

92,50

129,-

82,50 390,- 312,50 304,- 304,- 600,- 438,- 324,- 270,- 305,-

1045,- 785,- 967,- 991,-

1770,- 865,- 708,

1105,- 735,- 671,- 650, 790,- 59c,- 501, 450,

78,50 810,-

6.5.

1,79

0,90

1,66

1,37

672, 662,- 810,- 605,- 495,-

445,- 78,-

798,- 230,

Kurs 5.5.

77,50 93 50

129,90 8»,-

401,- 312,- 307,- 306,-

600,- 438,- 324,«. 272,- 339,

1055,- 780,- 963,-

1000, - 1780,-

852,- 719,- 1090,-

715,- 6 8,- 665,- 800,- 610,- 500,- 450,-

80,- 795,-

Kurs

5.5.

'<7,60 92-

133,50 84 -

405, 318,- 305.- 306,- 595,- 437,- 320 -

272 - 308,-

805'- 955 -

Kurs 8. 5

77,50 92,-

128,- 82,50

410 - 319,75 303,- 304,- 593,- 436, - 318,- 270,- 307,-

1,28

-.34

3,82

5642,96 6401,95 7715,30

642,15 1578--

1329,30

297,12 269! ,66

5717,80

4599,20

3,58

578,75

38,15

107,72

219,70

140,25

4144,-

5416.0 6182,75 7489 35 6W.80 1564,50 1294,16

290,87

2678,35 5647/15 4530,05

3,47

555,70

37,45 105,16 215,30 140,-

3992,53

8.5.

175 0 87

1 58

1,82

1.7.14.

125.40

59.20

88.80

88.80

117.80

117.80

97.80

23.80

125.40

Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . . Reuyork . . Paris. . . .

Bad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Allg.Elektr.-Ges.

Felten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke......

Daimler.......

40/o Hess. Staatsanl. Electron Griesheim Dtsche. Dereinsbank

lassung des nominellen Premiermi­nisters Liangtschyi sowie des Verkehrs­und Finanzministers verfügt und ein Untersu­chungsverfahren gegen sie wegen Anstiftung der Feindseligkeiten gegen Wufeipu angevrdnet. Wei­ter wird die Absetzung Iscganhtsolinas von den Posten des Generalgvuvemeurs der Mandschurei gefordert. Weiter soll Tschangtsoling 20 Millio­nen Dollars Entschädigung an die Tschuli-Streit- kräfte und 8 Millionen Dollars für die Zivi­listen bezahlen, die durch die Feindseligkeiten Schaden erlitten haben.

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld

Datum:

5% Dtsch. Kriegsanl. 4°/» Dtsch. Reichsanl. 3°/o Dtsch. Reichsanl. 4°/0 Preuh. Konsols Hamburg-Paletf.. . Norddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitleid. Ereditbank. Rationalbank f. D. . Boch. Gußstahlwerke Bud.-Cisenw.-Alt.. D.-Luxemb.Bergw..

L o n d d n. 8. Mai. (WTB.) Reuters Sonder­berichterstatter meldet aus Genua, daß der Einflust Schanzers bereits äusterst ang-rwandt werde, um ein Ueberetnfommen mit Belgien in der Frage der Rußland gestellten Bedingungen zustande zu bringen. Der rumänische Premier­minister habe, wie verlaute, in seiner Unter­redung mit Schanzer erklärt, daß die Kleine Entente, insbesondere Rumänien als Rach- barstaat. in der augenblicklichen Krisis immer dazu neige, Schanzer zu erklären, eher Lloyd Ge­orge als Barthou zu unterstützen,

Litwinow erklärte in einer Unterredung

mit dem Berichterstatter des Reuterschen Bu­reaus, die Bedingungen der Mächte mühten eine Abänderung erfahren, bevor eine Regelung zu­stande kommen könne. Litwinow fügte hinzu, es sei möglich, daß diese Frage nicht auf der gegen­wärtigen Konferenz gelöst werde, sondern einem besonderen Au:schuf; zwecks erschöpfender Prü­fung überwiesen werde. Litwinow erklärte, das Angebot einer geringen Anleihe würde von Rutz- land als zwecklos abgewiesen werden.

London. 8. Mai. (WTB.) In einer Rede in Derby erklärte der Arbeiterführer Thomas, seit 1914 sei man entern Kriege n i ch^ f o nahe gewesen wie augenblicklich. Es heiße. die Konferenz von Geima stehe vor b i m Abbruch. Frankreich vernichte durch seine mili­tärische Politik den F.i den. Die üderwiegendr Masse des englischen Volkes sei des Krieg is überdrüssig und werde dies Frankreich tagen, wenn es entschlossen sei, diese Politik weiter zu verfolgen. Das englische Volk werde nicht daran teilnehmen. Cs sei besser in Frankreich, diese Rede klar zu verstehen, datz das britische Voll Frieden haben wolle, und sich künftigen Kriegen widersetze. Deutschland müsse für den Krieg Ver­gütungen leisten und müffe b.i teiern, was es beisteuern könne. Es sei jedoch die P f l i ch t der Alliierten, Deutschland zu helfen, sein eigenes Land wieder aufzu­bauen.

London, 8. Mai. (WTB.) Die Blätter betonen die auf der Genueser Konferenz ein­getretene Krisis. Witham Stead berichtet der 1 Times" aus Genua, solange Irgendeine Aus-

11111,05 11138,95 11535,55 11564,45

2436,95 2145.05 2476,93 2122,12

Gelsenkirch. Bepgw.. 970, Harpener Bergbau. 1760, Oberschl. Gifenb.-B. 860, Oberschles. Eisenind. 717, Phönix-Bergb.-Akt. 1120, ~ - 730,

Börsenkurse.

Frankfurt. Berlin

Schluh- Schluß- Schluß- Schluß- - - - - Kurs

(In einem Teil der Auflage wiederholt.) Eine weitere englische Beleuchtung der Lage.

London, 8. Mai. (WTB.) .Student vf Politik" schreibt im .Daily Chronicle" aus Genua die Existenz der Entente stehe in Ge­fahr. weil die britische Oefsentlichkeit der Ansicht sei, datz Frankreich dem Frieden, den das eng­lische Volk wolle. Widerstand entgegensetze. Eine neue Regierung in England würde mit Frankreich weit weniger Mit­gefühl haben als die gegenwärtige. Man hoffe jedoch in Genua toeuer das Beste. Die rufsilche Antwort werde wahrscheinlich genügend zustimmend lauten, um eine Fortsetzung der Ver­handlungen zu rechtfertigen. Wenn Frankreich sich aber abseits halte, so sei dies zu feinem eigenen Schaden. Die Vertagung der Konferenz kommt nicht in Frage. Die Lage sei ernst. Die wohlunteriichteten Leute hofften jedoch noch auf einen glücklichen Aus gang.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M.. 8. Mai. (Amtlich.) Marktverlauf: Bei ruhigem Handel wurde der Markt geräumt Im einzelnen ist zu bemerken: Aufgetrieben cvaren: 1303 Rinder, darunter 147 Ochsen, 54 Dullen. 1102 Färsen und Kühe, ferner 430 Kälber, 335 Schafe und 1023 Schweine An Preisen wurden angelegt per Zentner Lebend­gewicht: für Ochsen 18002950 Mk., für Bullen 18002700 Mk.. für Färsen und Kühe 2000 bis 2900 Mk. für beste Färsen, 9002000 Mk. für beste Kühe, für Kälber, beste Qualitäten. 2500 bis 2800 Mk., mittlere Qualitäten 20002400 Mk., geringe Qualitäten 16001900 Mk., für Schafe 31001900 Mk., für Schweine unter 80 Kg. Le­bendgewicht 28003200 Mk., von 80100 Ko. 30003400 Mk., von 100120 Kg. 32003500 Mk.. von 120150 Kg. 32003400 Mk.. für Fett- schweine über 150 Kg. 32003400 Mk.. Sauen und Eber von 26003300 Mk. Die Marktpreise liegen um so viel ü£er den Stallpreisen, als sie die nicht unerhebluyen Gewichtsverluste. Spe­sen und Händlergewinne in sich schließen.

Frankfurter Getreide-Börse.

Frankfurt a. M.18. Mai. Die schwan­kenden. aber im Durchschnitt höheren Devisen­

sicht auf irgendeine Art von Erfolg zu besteh« schien, habe die italienische Delegation in engen Beziehungen zur britischen Delegation geftanbzn Am Freitag hätten Zeichen einer gewissen Ab­weichung der italienischen Haltung von der briti». schen aufzutreten begonnen. Offiziöse Publizisten hätten einen Wink erhalten. Frankreich gegenüber freundlicher zu fein. Arn Samstag nachmittag, habe Schanzer Barthou die Versicherung gegeben, daß. was auch immer in Genua sich ereigne, die französisch-italienischen Beziehungen herzlich blieben. Wie Stead weiter berichtet, äußerte sich Lloyd George zuverlässigen Informationen zu­folge in ferner Unterredung mit Barthou in schärfster Weise. Seine Sprache habe mit_ den extremen Auslassungen von selten der Anhänger ferner Politik übereingestimmt und fei darauf hinausgelaufen, daß die Entente zwischen Eng­land und Frankreich zu Ende sei. Großbritannien betrachte sich von heute ab als frei^^andere Freundschaft zu suchen und zu pflegen. Lloyd George habe erklärt, feine Ratgeber feien fett langem in ihn geb rung >n, ein Übereinkommen mit Deutsch­land zu treffen selbst unter Preis­gabe der britis chen Reparations­forderungen. Frankreich habe seine Wahl zwischen der belgischen und der brittschen Freund­schaft getroffen. Der Lordkanzler Lord Birken­head hätte ihm direkt geraten, mit Frankreich zu brechen. Briefe aus allen Teilen Englands hätten ihm den dringenden Rat gegeben, mit Frankreich zu brechen. Tat­sächlich sei er (Lloyd George) der einzige Freund, den Frankreich in England besitz«. Jedoch müsse er sich jetzt in anderer Hinsicht umsehen.

Der Reichskanzler bei Lloyd George.

Genua, 7. Mai. Die bei der neuerlichen Zusammenkunft Dr. Wirths und Dr. Rathe-

naus mit Lloyd George in Aussicht genom­mene weitere Besprechung hat heute nachmit­tag zwischen dem Reichskanzler und dem englischen Premiermini st er stattge­funden. Sie hat von 5 bis gegen 7 Uhr ge­dauert und zu einer ausführlichen Fortsetzung der neulich begonnenen Aussprache Gelegen­heit gegeben. Der Reichsminister des Aus­wärtigen war zur gleichen Zeit durch andere Besprechungen in Anspruch genommen. (Frkf. Zeitung.)

Aus China.

Peking. 7. Mai. (WTB.) Reuter. In einem heute veröffentlichten Erlasse wird die E n t-

Die Rot der Zeitungen.

Berlin, 6. Mai. In einer kleinen An^ frage erinnert der Zenttumsabgeordnete Fort­mann die Reichsregierung an ihre Bersprech- unZen bei der Beratung des vom Reichstag am 7. April angenommenen Antrags Lobe ll Gen. bett, die Rot der Zeitungen auf wirt­schaftlichem Gebiet. Fvrtmann weist auf die steigende Zahl der Zeitungen und Zeitschrif­ten hin, die inzwischen ihr Erscheinen haben einstellen müssen, und fragt die Reichsregie­rung. ob sie die angekündigten Maßnahmen bereits durchgeführt hat bzw. wann sie das zu tun gedenke.

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turfe veranlaßten Im Vormittagsverkehr eine ge­wisse Zurückhaltung der Verkä ifer, and teilweise bemerkte man höhere Preisforderungen. 3m all­gemeinen ist die Lage am Getveidemarlt unver­ändert. Während in Weizen das Geschäft rahig lag, wurde in Roggen etwas lebhafter gehandelt. Für Hafer zeigte sich Kauflust. Gerste liegt ver­hältnismäßig fest, auch Mais findet willige Ab­nehmer. Futterstoffe lagen ruhig, was vielfach auf den besseren Witterungswechsel z rrückgeführt wird. Hülsenfrüchte sind wenig am Markt, zeigen aber feste Tendenz. Heu und Stroh Wirde bei unveränderten Preisen umgesetzt "inb je nach Qua­lität bezahlt. Preise: Weizen 1575 bis 1585 Mk.. Roggen 1200 Mk.. Sommergerste für Braugerste 1400 bis 1450 Mk.. Hafer 1300 Mk., Mais-Mixed 1060 Mk., Weizenmehl, südd. Spe­zial 0 1925 bis 2100 Mk. bei Waggonbezug ab Mühlenstation, Weizenmehl, nordd., 7proz. Ausmahlung, 1750 bis 1925 Mk.. Roggenmehl, nordd., 1325 bis 1400 Mk., Weizen- und Roggen- Kleie 810 bis 825 Mk., Erbsen, je nach Qualität, für Speisezwecke, 1025 bis 1375 Mk., Heu, südd.. gut, gesund, trocken, 590 Mk., Stroh von Weizen und Roggen, drahtgefaßt, 290 bis 300 M. Bier­treber. getrocknet, 870 bis 890 Mk.