Ausgabe 
8.5.1922
 
Einzelbild herunterladen

fei auch von der Regierung Wirth schwer gefährdet worden durch Zuspitzung des Gegensatzes zwischen Berlin und den Ländern. Fehler seien ferner auf dem Ge­biete der Wirtschaftspolitik mit der Beibehaltung der Zwangswirtschaft, die ülnehrftchkett and Schiebertum erzeuge, gemacht worden. Schwächlich sei die Haltung beim Eisenbahnerslreik gewesen. Bei der Lösung der Finanzfrage habe die Deutsche VoSspattei nicht in absoluter OPP)° sition verharren lönncn. Man habe, um andere schwere Schäden in der bisherigen Steuergeseh- Hebung zu beseitigen und grobes älnheil zu ver­hüten, die Zwcmgsanleihe in Kauf nehmen müssen. Am Schlaf; seines Referates sprach sich Dr. Brcbu: über die Zukunftsmöglichkeiten aus. Deutschland müsse feine Gegner für die nächste Zeit befriedigen, was vielleicht mit Hilfe der geplanten internationalen Anleihe für den Zeitraum von einigen Jahren geschehen könne. Inzwischen könne sich die Lage in jeder Hinsicht, und wie zu hoffen sei, zu unseren Gunsten ändern. Dor allem werde vielleicht eine Stabilisierung unserer Valuta ein­treten. Um die Achtung des Auslandes wieder- zuaewinnen, müsse Deutschland seine innere Zer­rissenheit beseitigen. Die Parteien mühten Zu­sammenarbeiten, wozu in letzter Zeit von den bürgerlichen Parteien ein verheißungsvoller An­fang gemacht sei. Die Deutsche Volkspartei wolle nicht um jeden Preis Oppositionspartei sein. Wich­tiger ober als in einer Koalition vereint za fein, sei es, daß die Parteien gemeinsam positive Arbeit leisteten. Dann werde vielleicht wieder die Zeit kommen, da ein freies deutsches Volk auf freiem deutschen Boden stehe. - Pros. Dr. Vigener schloß mit warmen Dankesworten an die beiden Redner die zahlreich besuchte Versammlung.

Vermischtes.

DerBundderFuhgänger. Die Gefahren, die die wie toll dahinrasenden Kraftwagen auf den Straßen von Paris Her­vorrufen, haben jetzt zu einer großzügigen Ab­wehrbewegung geführt. In einem flammen­den Aufruf an alleFußgänger" wurde kürz­lich zur Gründung eines Bundes gegen die Kraftwagenführrr aufgefordert. Die Auf­gaben, die sich derBund der Fußgänger" stellt, bestehen einmal darin, seinen Mitglie­dern rechtliche und ärztliche Hilfe angedeihen zu lassen, wenn ihre Rechte durch Automobile verletz! werden, sodann in einer Propaganda für ein Gesetz, das in der französischen Kam­mer eingebracht werden soll und den Fuß­gängern ausreichenden Schutz gegen die Auto-Apachen der Straße" gewährt.

Eine armselige Familie. Der bekannte Dr. Teller in Leipzig wurde eines Tages von einer hochstehenden Persönlichkeit konsultiert, die sich leutselig nach seinen Ver­hältnissen erkundigte.Wieviel Kinder haben Sie eigentlich?" fragte der hohe Herr. "Das müßte eine armselige Familie sein, in der es nicht wenigstens ein halbes Dutzend Teller- chen gäbe", antwortete der Arzt. Er hatte tat­sächlich sechs Kinder, und eines davon wurde später der berühmte Oberkvnsistorialrat Teller in Berlin.

i * DieMachtdesFlucheS. Erstaun­liche Wirkungen von Autosugestion, die auf ^Aberglauben beruhen, teilt ein englischer Ge- rlehrter, der 25 Jahre lang die Sitten der afri­kanischen Kikuju- und Kamba-Stämme er­forscht hat, C. W. Hobleh in seinem Buch Bartu-Zauber und -Aberglauben" mit. Der feierliche Fluch, ,LHahu" genannt, spielt dort eine gewaltige und verhängnisvolle Rolle. Kein Mensch kann einem solchen Fluch ent­gehen, wenn erunrein" ist, und dies ist er, wenn er z. B. aus einem zersprungenen Topf

CALMON

-REIFEN

QUALITÄT-KEINE REKLAME!

ißt, beim Eintritt in eine Hütte auSalettet, Erde auf seine Frau wirft usw. Ein solcher ,M>ahu" ruht schon auf dem Menschen, wenn seine Kuh beim Grasen ihren Schwanz um einen Baum wickelt, wenn ein Bater sein Kind auf seinen Rücken nimmt; stirbt ein Hund in einem Dorf, so unterliegen alle Einwohner dem .Hhcchu". Diese eingebildeten Unglücks­fälle öder die ausgesprochenen Flüche wirken so stark auf die Abergläubischen, daß diese durch Autosuggestion wirklich krank werden, und jedenfalls geraten ganze Stämme infolge irgendwelcher geringfügigen Vorgänge in die größte Trauer und Verzweiflung.

Sandel.

* Buderussche Eisenwerke Wetz­lar. Aus dem Geschäftsbericht für das 38. Geschäftsjahr 1921 seien folgende Zahlen hervvrgehoben: Der Rohgewinn des Jahres 1921 beträgt Mk. 13 320 975.78. Die Abschrei­bungen belaufen sich auf Mk. 6 041 775.91, so daß sich ein Reingewinn ergibt von Mark 7 279 199.87. Es betrugen im Vorjahre der Rohgewinn Mk. 10 136 043.16 und die Ab­schreibungen 6 077 906.95. Gemäß dem Vor­schläge des Vorstandes wurde der Reingewinn des Jahres 1921 in Höhe von Mark 7 279199.87, zuzüglich des Vortrags aus dem Jahre 1920 Mk. 356 465.86, wie folgt ver­teilt: 5 v. H. Gewinnanteil auf Mk. 4 500 000 eingezahltes Dorzugsaktienkapital. Mark 225 000, 15 v. H. Gewinnanteil auf Mark 42 750 000 Stammkapital - Mk. 6 412 500, zu­sammen also Mk. 6 637 500; ferner satzungs- gemäße Vergütung an den AufsichtSrat Mark 641 250. Der verbleibende Rest von Mark 356 915.73 ist auf neue Rechnung vorzuttagen. Die Gewinnanteile stellen sich danach auf Mk. 150 für jede Stammaktie und Mk. 50 für jede eingezahlte Vorzugsaktie bzw. Mk. 12.50 für die noch nicht volleingezahlte Vorzugs­aktie.

Frankfurt a M.. 8. Mai.

Datum:

5403,20

Ehristiania . . . Kopenhagen . . Stockholm. . . . Helfingfors. . . Italien London Aeuyork Paris Schweiz Spanien Deutsch-Oesterr. Prag Budapest.... Buenos Aires . Bulgatten . . . Japan Rio de Janeiro

5306,65 6077,60 740»,25

597.75 1529,45 1271,60

286,11 2620,80 5506.30 4430,55

3,47 551,70

37,- 103,65 211,55 136,-

3942,50

6167,25 7470,65

609,20 1560,50 12 0,85

290,13

2671,65 5832,95 4519,30

3,43

554,30

37,35

104,85

214,70 139,-

3982,50

6182,75 7489,35

610.80

1564,50

1294,15 290,87

2678,35 5647,05 4530.05

3,47

555,70

37,45 105,15 215,33 140,-

3992,50

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief

5. A aL 6. Mai.

2392,- 5293,35

6062,40 7390 75

596,25 1525,55 1268, 0

285,39 26:4,26 5503,10 4419,45

3,43 550,30

36,90 103^35 210,95 135,-

3932,50

2398 - 2436,95 2148 05 5416.50

Amstd -Rvtterd. 10961,2510985,75 11111,05 11138,95

BEel-Antw. """ - <,QQß *us,L=i

Züricher Devisenmarkt.

6» 5» 8. 5»

Wechsel aus Schweizer Franken

Holland 100 Fl. 198.60 198.50

Deutschland 100 Mk. - 1-81 1.75

Wien 100 Kr. 0.06 0.66

Prag 100 Kr. 10.975 9.95

Paris 100 Fr. --- 47.45 47.37

London ....... 1 22.01 23»

Italien 100 L. 24.74 27.65

Brüssel 100 Fr. --- 43.50 43.25

Budapest 100 Kr. ---- 0.67 0^7

Reuyork 100 $ = 517.25 517.50

Agram 100 Kr. = L85 1.90

Warschau 100 Kr. -- 0,12 0,13

Merrknotierrmgeu.

Für 100 deutsche Marl wurden gezahlt: Datum: 1.7.14. 5.5. 6.5.

Zürich Fr. 125.40 1,81 1,79

Amsterdam Fl. 59.20 0,91 0,90

Kopenhagen Kr. 88.80 1 68 1,66

Stockholm Kr. 88.80 1,37 1,37

Wien Kr. 117.80 2882,50

Prag Kr. 117.80 18,25

London. ....... Sh. 97.80 1,26 1,28

Aeuyork Z 23.80 0,35 -.34

Paris 2r. 125.40 3,78 3.82

Büchertisch.

Ernst Lissauer: Porch Schauspiel in 5 Akten und einem Vorspiel. Verlag Oester­held & Co., Berlin W 15. Mag man auch meinen, daß Lissauer die Personen dieses Schau- pieles oft allzusehr seine eigenen Gedanken und Ansckxluungen aussprechen läßt, fto wird man doch anerkennen müssen, daß sein Held trefflich gezeichnet ist und daß das Werk als Ganzes vollen Anspruch auf ein packendes Zeit- und Seelengemälde hat.

1 - --1!_____-1* ---

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Der Friedenspakt und die von Frankreich vor- gefchlagenen Klauseln.

Paris, 6. Mai. (WTB.) Wie der Be­richterstatter desEcho de Daris" aus Genua meldet, soll Lloyd George dem Vertreter der Tschechoslowakei, B e n e s ch, bei einer Be- prechung über den Friedenspakt erklärt >aben, die Reuttalen ebensosehr wie die Deut­schen seien der Einfügung einer Klausel ent­gegengesetzt, durch die sich die Unterzeichner zur Aufrechterhaltung der bestehenden Ver­träge verpflichten.

Lloyd George konferierte lange mit den Russen.

Genua, 6. Mai. (WTB.) Tschitsche­rin, Krassin und Litwinow hatten gestern abend eine lange Unterredung mit Lloyd George. Joffe ist nach Berlin abgereist.

Darthous Ankunft m Genua.

Genua, 6. Mai. (WTB.) Barthou ist heute vormittag 9 Uhr von Paris kommend wieder hier eingetrvffen und hat sich nach sei­nem Hotel begeben. Er hatte dann eine Be­sprechung mit den übrigen Mitgliedern der französischen Delegation. Im Laufe des heu­tigen Tages wird er eine Zusammenkunft mit Lloyd George und wahrscheinlich eine solche mit dem italienischen Delegierten Schanzer haben.

Reue englische Stimmen.

London, 6. Mai. iWTB.) Dem Genueser Berichterstatter desDaily Chronrcle" zufolge umfassen die Unterredungen zwischen Lloyd George, Dr. Wirth und Dr. R a t h e n a u das Reparationsproblem, den Pakt und Rutz- land. Der Reichskanzler habe daran gedacht, für einige Tage nach Berlin zurückzukehren, um mit dem Präsidenten Ebert und den Führern der Parteien irn Reichstage Rücksprache zu nehmen. Lloyd George habe ihn jedoch dringend gebeten, zu bleiben in Anbetracht der wichtigen Beratun­gen, die auf die Rückkehr Barthous aus Paris folgen würden. Wirth habe dem zugestimmt. Das auf diese Tatsache sich gründende Gerücht, dre Deutschen drohten die Konferenz zu verlassen, sei daher unsinnig. Es frage sich jedoch, welche Jnstruklio-nen Barthou aus Paris mitbringen werde. In französischen Kreisen werde angedeutet, daß sie weitgehend genug sein würden, um der Konferenz zu ermöglichen, ohne dirck e Ein­mischung von Paris fortzubestehen. Die Antwort Rußlands aus das Memorandum werde sicher ablehnend sein. Keine der beiden Parteien wünsche jedoch, die Tür zu;uschlagen. und es werde ein Weg zu Verhandlungen frei gelassen werden.

Die Russen seien vor allem bestrebt, erne beträcht­liche Anleihe zu erhalten.

London, 6. Mai. (WTB.) Schahvanzler Sir Robert Horne erklärte gestern In einer Rede in London, ein Fortbestehen der augen­blicklichen Verhältnisse in Mitteleuropa würde ein Wiederaufleben des Handels unmöglich ma­chen. Das sei der Grund, weshalb Lloyd Georgs versuche. Europa zur Vern-rnst z r bringen. Wenn er dabei Erfolg haben wolle, so sei es notwendig, dost Rustland aus die eine oder andere Weise wieder in die Gemeinschaft der europäischen Ra­tionen gebracht werde.

London, 5. Mai. (WTB.) DieTimes" schreibt in einem Leitartikel über die Konferenz von Genua, das Schicksal Ernvpas fei in der Schwebe. Während Rußland und Deutschland einen Vertrag abgeschlossen hätten, welcher einer Allianz sehr ähnlich sei, seien die Alliierten schärfer geteilt als je. Die vertraulichen Erör­terungen zwischen Lloyd George und den deut­schen Delegierten würden in Frankreich, auf den Wunsch der britischen Delegierten zuruckgeführt, aus Kosten Frankreichs und Belgiens em englisch­deutsch-bolschewistisches Ueberemtommen abzu- schliesten. Die .Times" glaubt iedoch nicht daran, datz dies wirklich die Absicht der britischen Staats­männer sei. DieTimes" schreibt, es könne keine andere Möglichkeit geben, als das) die Genueser Konferenz Grotz-D itannun seine Freunde lasse, oder Latz seine bisherw^en Alliierten aufhörten, feine Freunde zu sein. Dies würde tatsächlich ein neues Europa bedeuten, das voll von Kriegs­gefahren sei.

Daily Mail" schreibt: Wrr stehen zwi» schen Frankreich und Belgien. Das Blatt macht die Dvwning-Street für den Gedanten einer zu­nehmenden Entfremdung zwshen Gro^Briän' nten und Frcmkrci Y verantwortlich. Wenn der Vertrag mit Frankreich bestanden hätte, so wür­den Deutschland - und Rußland niemals rhren Vertrag abgeschlossen Huben, der et ne tödlich; liche Drohung für die Zukunft bedeute.

Der deutsch-amerikauische Patentfchutzvertrag.

Washington, 6. Mai. (WTB.) Staats­sekretär Hughes erschien gestern vor dem Senatsausschuß für auswärtige Angelegen Heiken, um die Wiederinkraftsetzung des Patentschutzvertrages mit Deutschland zu befürworten. Hughes er­klärte, die amerikanischen Geschäftsinteressen erforderten den Schutz amerikanischer Patente in Deutschland.

Die 100-MMionen-Dollaranlechr für Serbien.

Belgrad, 5. Mai. (Wolff.) Die Regie- r u n g führte die Unterhandlungen wegen des Ab- schlussses einer lOO-Millionen-Dollar- a n l e i h e zu Ende. Der Vertrag soll Ende dieser Woche von dem aus Genua zurückberufenen Fi nanzminister Kumanudi unterzeichnet werden. Den Blättern zufolge wird die Dank vf Foun­dation der Regierung 30 Millionen in bar aus zahlen, während der Rest für die Anschaffung von Eisenbahnmaterial verwendet wird. Der Regie­rung ist es freigestellt, das Material in Europa zu beschaffen, wenn es um 5 Prozent billiger als in Amerika erhältlich ist. Der Emissionskurs wird nicht unter 880 betragen. Die Zinsen wrrden sich auf nicht mehr als acht Prozent belaufen.

MAsWWl

Behördliche Anzeigen

dem Submissionsweg ver-

017?«

UM- Billig© Rohtabak© 'W

(hellste Farbe) 395 Bk.

Astoria-Lichtspiele

Es werden zu kaufen gesucht:

Fstm.

8-22 gib

1,20 ffl lang.

25

6 Akte.

6 Akte.

Gießen, den 1. Mai 1922.

tt

tt

44448

tt.

tt

Ferner:

tt

tt

tt

tt

tt

ff

tt

tt

tt

H

tt

ff

ft

ff

ff

II

tt

ft

tt

4507c

5,00

Ab Freita«:

Harry Piel i.Das vmehwandeoe Baos

re

Los Los Los Los Los

9

51

119

4

60

107

soll folgendes Holz auf kauft werden:

87

53

10

10

1,30

1,50

2,20 2,50 4,00

Sam.- 3 Lg. Vollblatt (reinfarbig) 216 Bk.

Smu- 1 Lg. Stttekblatt

lall hell «io ss

/3 kg verzolltnegen Nachn. oder Akkreditiv. Jede aew. Menge wird abgegeben. Zoll-Ar. anaeden. Ehler» & Co., Wobtnb-, Kilo, Pfeilstr. Ä/27, Tel. 6.4002.

Unsere am 8. Mai in Chemnitz erfolgte Vermählung zeigen wir hierdurch an

Dr. phil. August Kilbinger und Frau Hildegard, geb. Drechsel

auch solche Anlugen er- serner berechtigt, särnt-

Hessisches Amtsgericht.______________

Jagd-Verpachtung.

Am 1. Juni, nachmittags 3 Uhr, soll in der hiesigen Wirtschaft B i n g e l die Gemeinde- und Interessentenjagd, etwa 270 ha und 102 ha öffentlich verpachtet werden.

Die Pachtbedingungen haben zwei Wochen lang, vom 20. April bis 5. Mai 1922, ausgelegen und werden im Termin nochmals bekannt gegeben.

Sichertshausen, den 5. Mai 1922. 4515k)

Der Jagdvorsteher: Gilbert.

Holzsubmission.

Aus den Waldungen der Gemeinde Reiskirchen soll im Wege sckristlichen Angebots nachverzeichnetes Stammholz verkauft werden:

2 Fichten-Stämme 3. Klaffe 2,70 Fstm.

Java-Elnla<e 33, 38,42 Mk.

Java-Aufarbeiter 43 Kk.

Brasil-Felix 3a 43 Mk.

Java-Umhlall 3i.Seti46Blk.

Sam.-Sand-Dacke 150 Mk.

tt. 10 Um

Los 6.

Los 7. Weihtannen

Los 8. Fichten-Derbstg.

Holzsubmission.

Aus den Waldungen der Gemeinde Annerod

11. 4. 1918, 20. 5. 1920, 16. 7. 1920, 13 9. 1921 und 24. 4. 1922 abaeändert. Die Vertretung der Gesellschaft geschieht, falls mehrere Geschäfts­führer bestellt sind, gemeinschaftlich durch je 2 der­selben oder einen von ihnen in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Sind mehr als 2 Geschäfts­führer vorhanden, so unterliegen Abschlüsse über 5003000 t, Vertragsabschlüsse, die den Ankauf oder Verkauf von Mobilien ober Immobilien im Einzelwert von 10 00030 000 Mk Ausgaben in Höhe von 20 00050 000 Mk. der Genehmigung sämtlicher Geschäftsführer. Oeffentliche Bekannt­machungen der Gesellschaft erfolgen durch den Deutschen Reichsanzeiger.

1. Fichtenstämme

2.

3.

4.

5.

dienen und kann werben. Sie ist liche einschlägigen Das Stammkapital

ft tt

8-22

8-22

Das Holz ist mit Rinde gemessen und liegt un, gefähr 20 Minuten von der Bahnstation Reiskirchen entfernt. Vorherige Besichtigung empfohlen. Spatere Einwendungen werden nicht berücksichtigt.

Angebote sind verschlossen und mit der Aufschrift Holzsubmission versehen bis spätestens Donnerstag, den 11. Mai 1922, mittags 1 Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst in Anwesenheit erschienener Bieter die Eröffnung der Angebote ftatt-- findet. Die Verkaufsbedingungen werden vor der Eröffnung bekanntgegeben.

Reiskirchen, den 6. Mai 1922.

Hessische Bürgermeisterei Reiskirchen.

Laun spach. 4479D

. ----- --------------' ''

Heute das große Doppelprogramm: Conrad Veidt, Erna Morena, Sascha Gura in:

WebMöckMüiAniM

A. hvllmuu & SM MkMrler SM

Pof! Vrauuiels, Kreis Meklar. 144360

Sklaven der Rache

Eine Ehetragödie a.d. Gegenwart. 5 Akte.

Ab Mittwoch:

Das Panzergeschoß. 5.Teil

15-23 15-23 18-23 18-23

Versteigerung. Achtung für Jäger!

Mittwoch, den 10. Mai, von 2 Uhr ab, Dtx. steigere ich Brandgasfe 3 wegen Aufgabe der Jagd: 8 Gewehre, darunter 1 Drilling, 1 hahnlose Doppel­flinte mit Büchsflinteinlegläusen, 2Mauserbüchsen, eine mit Zielfernrohr, 1 Zeitzglas, 3 Jagdstöcke, 2 Gewehr - futterale, Jagdausrüstungsgegenstände, 200 Patronen Von 10 Uhr ab kommen zum Ausgebot: 1 Aus- zugtisch (Nutzbaum), 1 Stegtisch (neu), 2 runde Tische, 1 Sofa, 4 Sessel, 1 Schreibtisch-Aufsatz, 1 Tisch mit Pult, 1 Spiegel, 1 Regulator, 1 Bettstelle m. Matratze, 1 Kücheugarnitur, 50 Biergläser, Porzellan, 8 große Oelgemälde, 15 andere Bilder, 1 Grammophon mit 18Platten, lOOPaar lange Damenhandschuhe, Herren-, Damen- und Kinderkleider, Schuhzeug usw. [04776 h. Senner II., Auktionator und Coxator, Urofd. Str. 9.

3 lg. Vollblatt hell

Preise p./3'

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. B wurde heute eingetragen: Die Firma Vereinigung Hessischer Bauxitgruben, Gesellschaft mit beschränfter Haf­tung, Gießen. Gegenstand des Unternehmens ist der Berkaus des von Gesellschaftern geförder­ten Bauxits in rohem und aufbereitetem Zustand, sowie die Wahrung der gemeinschaftlichen Inter­essen der der Bereinigung angeschlossenen hessi­schen Bauxitgruben. Die Gesellschaft ist außerdem berechtigt, Bauxit von Richtgesellschaftern rnzu- kaufen und ihn im Interesse der Gesellschaft zu verwerten. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Bauxitwerke zu erwerben und zu betreiben und sich an ähnlichen Unternehmen zu beteiligen. Die Gesellschaft kann eigene Anlagen errichten, die für die Aufbereitung des Bauxits

nung stattfindet.

Die Kaufbedingungen werden vor der Eröffnung bekanntgegeben. Die Offerten sind verschlossen, mit pasfendet Aufschrift, bis zum 10. Mai 1922, nachm. 2 Uhr, auf der unterzeichneten Bürgermeisterei ein» zureichen, wo in Gegenwart erschienener Bieter die Eröffnung stattfindet. 4451D

Annerod, den 5. Mai 1922.

Hess. Bürgermeisterei Annerod. Horn.

4. --- 8.55

,, Sa ,, = 32,34

5b = 36,79

Dürrholz (Käferholz) Fichten-Stämme 4. Klasse ----- 2,51 5a -- 28,67 5b --- 23,09

eröffne. Reu ausgenommen habe ich alle einschlägigen Artikel und bitte auch weiterhin um gütigen Zuspruch.

Hochachtungsvoll

MM

Los 9. ' 2. 37 1,69 .

Das Holz ist mit der Rinde gemeffen. Etwaige spä­tere Einwendungen wegen der Vermeffung sowie die Güte des Holzes werden nicht berücksichtigt, vorherige Besichtigung wird empfohlen. Der Kaufpreis ist pro Feftm. anzugeben. Die Gebote sind nach Losen und Klaffen getrennt zu halten, da keine Zusammenrech-

Teile meiner werten Kundschaft sowie dem geehrten Publikum von Gießen u. Umgegend ergebenst mit, daß ich heute

Schulstraße 5

ein

StiWflWR

Giehen, den 8. Mai 1922-

4508

Preise^erbeteu per Festmeter frei Waggon

Hilfsgeschäfte zu betreiben. . beträgt 65 000 Mark. Zum

Geschäftsführer ist bestellt: Kaufmann Heinrich Burckhart in Frankfurt a. M Der Gefellschasts-- verttag ist am 30. 11. 1917 errichtet, und durch die B^chlusse der Gesellschafterversammlung vom

2. Kl.

2 St.

2,84 Fstm.

2.

1

1,26

3.

4

3.28

4. ,,

14

12.43

5a

60

34,72

5b

147

40,04

5a

1

0,55

1.

59

6,47