fei auch von der Regierung Wirth schwer gefährdet worden durch Zuspitzung des Gegensatzes zwischen Berlin und den Ländern. Fehler seien ferner auf dem Gebiete der Wirtschaftspolitik mit der Beibehaltung der Zwangswirtschaft, die ülnehrftchkett and Schiebertum erzeuge, gemacht worden. Schwächlich sei die Haltung beim Eisenbahnerslreik gewesen. Bei der Lösung der Finanzfrage habe die Deutsche VoSspattei nicht in absoluter OPP)° sition verharren lönncn. Man habe, um andere schwere Schäden in der bisherigen Steuergeseh- Hebung zu beseitigen und grobes älnheil zu verhüten, die Zwcmgsanleihe in Kauf nehmen müssen. Am Schlaf; seines Referates sprach sich Dr. Brcbu: über die Zukunftsmöglichkeiten aus. Deutschland müsse feine Gegner für die nächste Zeit befriedigen, was vielleicht mit Hilfe der geplanten internationalen Anleihe für den Zeitraum von einigen Jahren geschehen könne. Inzwischen könne sich die Lage in jeder Hinsicht, und wie zu hoffen sei, zu unseren Gunsten ändern. Dor allem werde vielleicht eine Stabilisierung unserer Valuta eintreten. Um die Achtung des Auslandes wieder- zuaewinnen, müsse Deutschland seine innere Zerrissenheit beseitigen. Die Parteien mühten Zusammenarbeiten, wozu in letzter Zeit von den bürgerlichen Parteien ein verheißungsvoller Anfang gemacht sei. Die Deutsche Volkspartei wolle nicht um jeden Preis Oppositionspartei sein. Wichtiger ober als in einer Koalition vereint za fein, sei es, daß die Parteien gemeinsam positive Arbeit leisteten. Dann werde vielleicht wieder die Zeit kommen, da ein freies deutsches Volk auf freiem deutschen Boden stehe. - Pros. Dr. Vigener schloß mit warmen Dankesworten an die beiden Redner die zahlreich besuchte Versammlung.
Vermischtes.
DerBundderFuhgänger. Die Gefahren, die die wie toll dahinrasenden Kraftwagen auf den Straßen von Paris Hervorrufen, haben jetzt zu einer großzügigen Abwehrbewegung geführt. In einem flammenden Aufruf an alle „Fußgänger" wurde kürzlich zur Gründung eines Bundes gegen die Kraftwagenführrr aufgefordert. Die Aufgaben, die sich der „Bund der Fußgänger" stellt, bestehen einmal darin, seinen Mitgliedern rechtliche und ärztliche Hilfe angedeihen zu lassen, wenn ihre Rechte durch Automobile verletz! werden, sodann in einer Propaganda für ein Gesetz, das in der französischen Kammer eingebracht werden soll und den Fußgängern ausreichenden Schutz gegen die „Auto-Apachen der Straße" gewährt.
„Eine armselige Familie. Der bekannte Dr. Teller in Leipzig wurde eines Tages von einer hochstehenden Persönlichkeit konsultiert, die sich leutselig nach seinen Verhältnissen erkundigte. „Wieviel Kinder haben Sie eigentlich?" fragte der hohe Herr. "„Das müßte eine armselige Familie sein, in der es nicht wenigstens ein halbes Dutzend Teller- chen gäbe", antwortete der Arzt. Er hatte tatsächlich sechs Kinder, und eines davon wurde später der berühmte Oberkvnsistorialrat Teller in Berlin.
i * DieMachtdesFlucheS. Erstaunliche Wirkungen von Autosugestion, die auf ^Aberglauben beruhen, teilt ein englischer Ge- rlehrter, der 25 Jahre lang die Sitten der afrikanischen Kikuju- und Kamba-Stämme erforscht hat, C. W. Hobleh in seinem Buch „Bartu-Zauber und -Aberglauben" mit. Der feierliche Fluch, ,LHahu" genannt, spielt dort eine gewaltige und verhängnisvolle Rolle. Kein Mensch kann einem solchen Fluch entgehen, wenn er „unrein" ist, und dies ist er, wenn er z. B. aus einem zersprungenen Topf
CALMON
-REIFEN
QUALITÄT-KEINE REKLAME!
ißt, beim Eintritt in eine Hütte auSalettet, Erde auf seine Frau wirft usw. Ein solcher ,M>ahu" ruht schon auf dem Menschen, wenn seine Kuh beim Grasen ihren Schwanz um einen Baum wickelt, wenn ein Bater sein Kind auf seinen Rücken nimmt; stirbt ein Hund in einem Dorf, so unterliegen alle Einwohner dem .Hhcchu". Diese eingebildeten Unglücksfälle öder die ausgesprochenen Flüche wirken so stark auf die Abergläubischen, daß diese durch Autosuggestion wirklich krank werden, und jedenfalls geraten ganze Stämme infolge irgendwelcher geringfügigen Vorgänge in die größte Trauer und Verzweiflung.
Sandel.
* Buderussche Eisenwerke Wetzlar. Aus dem Geschäftsbericht für das 38. Geschäftsjahr 1921 seien folgende Zahlen hervvrgehoben: Der Rohgewinn des Jahres 1921 beträgt Mk. 13 320 975.78. Die Abschreibungen belaufen sich auf Mk. 6 041 775.91, so daß sich ein Reingewinn ergibt von Mark 7 279 199.87. Es betrugen im Vorjahre der Rohgewinn Mk. 10 136 043.16 und die Abschreibungen 6 077 906.95. Gemäß dem Vorschläge des Vorstandes wurde der Reingewinn des Jahres 1921 in Höhe von Mark 7 279199.87, zuzüglich des Vortrags aus dem Jahre 1920 Mk. 356 465.86, wie folgt verteilt: 5 v. H. Gewinnanteil auf Mk. 4 500 000 eingezahltes Dorzugsaktienkapital. — Mark 225 000, 15 v. H. Gewinnanteil auf Mark 42 750 000 Stammkapital - Mk. 6 412 500, zusammen also Mk. 6 637 500; ferner satzungs- gemäße Vergütung an den AufsichtSrat Mark 641 250. Der verbleibende Rest von Mark 356 915.73 ist auf neue Rechnung vorzuttagen. Die Gewinnanteile stellen sich danach auf Mk. 150 für jede Stammaktie und Mk. 50 für jede eingezahlte Vorzugsaktie bzw. Mk. 12.50 für die noch nicht volleingezahlte Vorzugsaktie.
Frankfurt a M.. 8. Mai.
Datum:
5403,20
Ehristiania . . . Kopenhagen . . Stockholm. . . . Helfingfors. . . Italien London Aeuyork Paris Schweiz Spanien Deutsch-Oesterr. Prag Budapest.... Buenos Aires . Bulgatten . . . Japan Rio de Janeiro
5306,65 6077,60 740»,25
597.75 1529,45 1271,60
286,11 2620,80 5506.30 4430,55
3,47 551,70
37,- 103,65 211,55 136,-
3942,50
6167,25 7470,65
609,20 1560,50 12 0,85
290,13
2671,65 5832,95 4519,30
3,43
554,30
37,35
104,85
214,70 139,-
3982,50
6182,75 7489,35
610.80
1564,50
1294,15 290,87
2678,35 5647,05 4530.05
3,47
555,70
37,45 105,15 215,33 140,-
3992,50
Berliner Devisenmarkt.
Geld Brief Geld Brief
5. A aL 6. Mai.
2392,- 5293,35
6062,40 7390 75
596,25 1525,55 1268, 0
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3,43 550,30
36,90 103^35 210,95 135,-
3932,50
2398 - 2436,95 2148 05 5416.50
Amstd -Rvtterd. 10961,2510985,75 11111,05 11138,95
BEel-Antw. """ - <,QQß “ *us,L=i
Züricher Devisenmarkt.
6» 5» 8. 5»
Wechsel aus Schweizer Franken
Holland 100 Fl. — 198.60 198.50
Deutschland 100 Mk. - 1-81 1.75
Wien 100 Kr. — 0.06 0.66
Prag 100 Kr. — 10.975 9.95
Paris 100 Fr. --- 47.45 47.37
London ....... 1 Iß — 22.01 23» —
Italien 100 L. — 24.74 27.65
Brüssel 100 Fr. --- 43.50 43.25
Budapest 100 Kr. ---- 0.67 0^7
Reuyork 100 $ = 517.25 517.50
Agram 100 Kr. = L85 1.90
Warschau 100 Kr. -- 0,12 0,13
Merrknotierrmgeu.
Für 100 deutsche Marl wurden gezahlt: Datum: 1.7.14. 5.5. 6.5.
Zürich Fr. 125.40 1,81 1,79
Amsterdam Fl. 59.20 0,91 0,90
Kopenhagen Kr. 88.80 1 68 1,66
Stockholm Kr. 88.80 1,37 1,37
Wien Kr. 117.80 2882,50
Prag Kr. 117.80 18,25
London. ....... Sh. 97.80 1,26 1,28
Aeuyork Z 23.80 0,35 -.34
Paris 2r. 125.40 3,78 3.82
Büchertisch.
— Ernst Lissauer: Porch Schauspiel in 5 Akten und einem Vorspiel. Verlag Oesterheld & Co., Berlin W 15. — Mag man auch meinen, daß Lissauer die Personen dieses Schau- pieles oft allzusehr seine eigenen Gedanken und Ansckxluungen aussprechen läßt, fto wird man doch anerkennen müssen, daß sein Held trefflich gezeichnet ist und daß das Werk als Ganzes vollen Anspruch auf ein packendes Zeit- und Seelengemälde hat.
। 1 - — --1!_____-1* ---
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Der Friedenspakt und die von Frankreich vor- gefchlagenen Klauseln.
Paris, 6. Mai. (WTB.) Wie der Berichterstatter des „Echo de Daris" aus Genua meldet, soll Lloyd George dem Vertreter der Tschechoslowakei, B e n e s ch, bei einer Be- prechung über den Friedenspakt erklärt >aben, die Reuttalen ebensosehr wie die Deutschen seien der Einfügung einer Klausel entgegengesetzt, durch die sich die Unterzeichner zur Aufrechterhaltung der bestehenden Verträge verpflichten.
Lloyd George konferierte lange mit den Russen.
Genua, 6. Mai. (WTB.) Tschitscherin, Krassin und Litwinow hatten gestern abend eine lange Unterredung mit Lloyd George. Joffe ist nach Berlin abgereist.
Darthous Ankunft m Genua.
Genua, 6. Mai. (WTB.) Barthou ist heute vormittag 9 Uhr von Paris kommend wieder hier eingetrvffen und hat sich nach seinem Hotel begeben. Er hatte dann eine Besprechung mit den übrigen Mitgliedern der französischen Delegation. Im Laufe des heutigen Tages wird er eine Zusammenkunft mit Lloyd George und wahrscheinlich eine solche mit dem italienischen Delegierten Schanzer haben.
Reue englische Stimmen.
London, 6. Mai. iWTB.) Dem Genueser Berichterstatter des „Daily Chronrcle" zufolge umfassen die Unterredungen zwischen Lloyd George, Dr. Wirth und Dr. R a t h e n a u das Reparationsproblem, den Pakt und Rutz- land. Der Reichskanzler habe daran gedacht, für einige Tage nach Berlin zurückzukehren, um mit dem Präsidenten Ebert und den Führern der Parteien irn Reichstage Rücksprache zu nehmen. Lloyd George habe ihn jedoch dringend gebeten, zu bleiben in Anbetracht der wichtigen Beratungen, die auf die Rückkehr Barthous aus Paris folgen würden. Wirth habe dem zugestimmt. Das auf diese Tatsache sich gründende Gerücht, dre Deutschen drohten die Konferenz zu verlassen, sei daher unsinnig. Es frage sich jedoch, welche Jnstruklio-nen Barthou aus Paris mitbringen werde. In französischen Kreisen werde angedeutet, daß sie weitgehend genug sein würden, um der Konferenz zu ermöglichen, ohne dirck e Einmischung von Paris fortzubestehen. Die Antwort Rußlands aus das Memorandum werde sicher ablehnend sein. Keine der beiden Parteien wünsche jedoch, die Tür zu;uschlagen. und es werde ein Weg zu Verhandlungen frei gelassen werden.
Die Russen seien vor allem bestrebt, erne beträchtliche Anleihe zu erhalten.
London, 6. Mai. (WTB.) Schahvanzler Sir Robert Horne erklärte gestern In einer Rede in London, ein Fortbestehen der augenblicklichen Verhältnisse in Mitteleuropa würde ein Wiederaufleben des Handels unmöglich machen. Das sei der Grund, weshalb Lloyd Georgs versuche. Europa zur Vern-rnst z r bringen. Wenn er dabei Erfolg haben wolle, so sei es notwendig, dost Rustland aus die eine oder andere Weise wieder in die Gemeinschaft der europäischen Rationen gebracht werde.
London, 5. Mai. (WTB.) Die „Times" schreibt in einem Leitartikel über die Konferenz von Genua, das Schicksal Ernvpas fei in der Schwebe. Während Rußland und Deutschland einen Vertrag abgeschlossen hätten, welcher einer Allianz sehr ähnlich sei, seien die Alliierten schärfer geteilt als je. Die vertraulichen Erörterungen zwischen Lloyd George und den deutschen Delegierten würden in Frankreich, auf den Wunsch der britischen Delegierten zuruckgeführt, aus Kosten Frankreichs und Belgiens em englischdeutsch-bolschewistisches Ueberemtommen abzu- schliesten. Die .Times" glaubt iedoch nicht daran, datz dies wirklich die Absicht der britischen Staatsmänner sei. Die „Times" schreibt, es könne keine andere Möglichkeit geben, als das) die Genueser Konferenz Grotz-D itannun seine Freunde lasse, oder Latz seine bisherw^en Alliierten aufhörten, feine Freunde zu sein. Dies würde tatsächlich ein neues Europa bedeuten, das voll von Kriegsgefahren sei.
„Daily Mail" schreibt: Wrr stehen zwi» schen Frankreich und Belgien. Das Blatt macht die Dvwning-Street für den Gedanten einer zunehmenden Entfremdung zwshen Gro^Briän' nten und Frcmkrci Y verantwortlich. Wenn der Vertrag mit Frankreich bestanden hätte, so würden Deutschland - und Rußland niemals rhren Vertrag abgeschlossen Huben, der et ne tödlich; liche Drohung für die Zukunft bedeute.
Der deutsch-amerikauische Patentfchutzvertrag.
Washington, 6. Mai. (WTB.) Staatssekretär Hughes erschien gestern vor dem Senatsausschuß für auswärtige Angelegen Heiken, um die Wiederinkraftsetzung des Patentschutzvertrages mit Deutschland zu befürworten. Hughes erklärte, die amerikanischen Geschäftsinteressen erforderten den Schutz amerikanischer Patente in Deutschland.
Die 100-MMionen-Dollaranlechr für Serbien.
Belgrad, 5. Mai. (Wolff.) Die Regie- r u n g führte die Unterhandlungen wegen des Ab- schlussses einer lOO-Millionen-Dollar- a n l e i h e zu Ende. Der Vertrag soll Ende dieser Woche von dem aus Genua zurückberufenen Fi nanzminister Kumanudi unterzeichnet werden. Den Blättern zufolge wird die Dank vf Foundation der Regierung 30 Millionen in bar aus zahlen, während der Rest für die Anschaffung von Eisenbahnmaterial verwendet wird. Der Regierung ist es freigestellt, das Material in Europa zu beschaffen, wenn es um 5 Prozent billiger als in Amerika erhältlich ist. Der Emissionskurs wird nicht unter 880 betragen. Die Zinsen wrrden sich auf nicht mehr als acht Prozent belaufen.
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Behördliche Anzeigen
dem Submissionsweg ver-
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(hellste Farbe) 395 Bk.
Astoria-Lichtspiele
Es werden zu kaufen gesucht:
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6 Akte.
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Gießen, den 1. Mai 1922.
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soll folgendes Holz auf kauft werden:
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Sam.- 3 Lg. Vollblatt (reinfarbig) 216 Bk.
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/3 kg verzolltnegen Nachn. oder Akkreditiv. Jede aew. Menge wird abgegeben. Zoll-Ar. anaeden. Ehler» & Co., Wobtnb-, Kilo, Pfeilstr. Ä/27, Tel. 6.4002.
Unsere am 8. Mai in Chemnitz erfolgte Vermählung zeigen wir hierdurch an
Dr. phil. August Kilbinger und Frau Hildegard, geb. Drechsel
auch solche Anlugen er- serner berechtigt, särnt-
Hessisches Amtsgericht.______________
Jagd-Verpachtung.
Am 1. Juni, nachmittags 3 Uhr, soll in der hiesigen Wirtschaft B i n g e l die Gemeinde- und Interessentenjagd, etwa 270 ha und 102 ha öffentlich verpachtet werden.
Die Pachtbedingungen haben zwei Wochen lang, vom 20. April bis 5. Mai 1922, ausgelegen und werden im Termin nochmals bekannt gegeben.
Sichertshausen, den 5. Mai 1922. 4515k)
Der Jagdvorsteher: Gilbert.
Holzsubmission.
Aus den Waldungen der Gemeinde Reiskirchen soll im Wege sckristlichen Angebots nachverzeichnetes Stammholz verkauft werden:
2 Fichten-Stämme 3. Klaffe — 2,70 Fstm.
Java-Elnla<e 33, 38,42 Mk.
Java-Aufarbeiter 43 Kk.
Brasil-Felix 3a 43 Mk.
Java-Umhlall 3i.Seti46Blk.
Sam.-Sand-Dacke 150 Mk.
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Los 7. Weihtannen
Los 8. Fichten-Derbstg.
Holzsubmission.
Aus den Waldungen der Gemeinde Annerod
11. 4. 1918, 20. 5. 1920, 16. 7. 1920, 13 9. 1921 und 24. 4. 1922 abaeändert. Die Vertretung der Gesellschaft geschieht, falls mehrere Geschäftsführer bestellt sind, gemeinschaftlich durch je 2 derselben oder einen von ihnen in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Sind mehr als 2 Geschäftsführer vorhanden, so unterliegen Abschlüsse über 500—3000 t, Vertragsabschlüsse, die den Ankauf oder Verkauf von Mobilien ober Immobilien im Einzelwert von 10 000—30 000 Mk„ Ausgaben in Höhe von 20 000—50 000 Mk. der Genehmigung sämtlicher Geschäftsführer. Oeffentliche Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen durch den Deutschen Reichsanzeiger.
1. Fichtenstämme
2.
3.
4.
5.
dienen und kann werben. Sie ist liche einschlägigen Das Stammkapital
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Das Holz ist mit Rinde gemessen und liegt un, gefähr 20 Minuten von der Bahnstation Reiskirchen entfernt. Vorherige Besichtigung empfohlen. Spatere Einwendungen werden nicht berücksichtigt.
Angebote sind verschlossen und mit der Aufschrift Holzsubmission versehen bis spätestens Donnerstag, den 11. Mai 1922, mittags 1 Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst in Anwesenheit erschienener Bieter die Eröffnung der Angebote ftatt-- findet. Die Verkaufsbedingungen werden vor der Eröffnung bekanntgegeben.
Reiskirchen, den 6. Mai 1922.
Hessische Bürgermeisterei Reiskirchen.
Laun spach. 4479D
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Heute das große Doppelprogramm: Conrad Veidt, Erna Morena, Sascha Gura in:
WebMöckMüiAniM
A. hvllmuu & SM MkMrler SM
Pof! Vrauuiels, Kreis Meklar. 144360
Sklaven der Rache
Eine Ehetragödie a.d. Gegenwart. 5 Akte.
Ab Mittwoch:
Das Panzergeschoß. 5.Teil
15-23 15-23 18-23 18-23
Versteigerung. Achtung für Jäger!
Mittwoch, den 10. Mai, von 2 Uhr ab, Dtx. steigere ich Brandgasfe 3 wegen Aufgabe der Jagd: 8 Gewehre, darunter 1 Drilling, 1 hahnlose Doppelflinte mit Büchsflinteinlegläusen, 2Mauserbüchsen, eine mit Zielfernrohr, 1 Zeitzglas, 3 Jagdstöcke, 2 Gewehr - futterale, Jagdausrüstungsgegenstände, 200 Patronen Von 10 Uhr ab kommen zum Ausgebot: 1 Aus- zugtisch (Nutzbaum), 1 Stegtisch (neu), 2 runde Tische, 1 Sofa, 4 Sessel, 1 Schreibtisch-Aufsatz, 1 Tisch mit Pult, 1 Spiegel, 1 Regulator, 1 Bettstelle m. Matratze, 1 Kücheugarnitur, 50 Biergläser, Porzellan, 8 große Oelgemälde, 15 andere Bilder, 1 Grammophon mit 18Platten, lOOPaar lange Damenhandschuhe, Herren-, Damen- und Kinderkleider, Schuhzeug usw. [04776 h. Senner II., Auktionator und Coxator, Urofd. Str. 9.
3 lg. Vollblatt hell
Preise p. ’/3'
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. B wurde heute eingetragen: Die Firma Vereinigung Hessischer Bauxitgruben, Gesellschaft mit beschränfter Haftung, Gießen. Gegenstand des Unternehmens ist der Berkaus des von Gesellschaftern geförderten Bauxits in rohem und aufbereitetem Zustand, sowie die Wahrung der gemeinschaftlichen Interessen der der Bereinigung angeschlossenen hessischen Bauxitgruben. Die Gesellschaft ist außerdem berechtigt, Bauxit von Richtgesellschaftern rnzu- kaufen und ihn im Interesse der Gesellschaft zu verwerten. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Bauxitwerke zu erwerben und zu betreiben und sich an ähnlichen Unternehmen zu beteiligen. Die Gesellschaft kann eigene Anlagen errichten, die für die Aufbereitung des Bauxits
nung stattfindet.
Die Kaufbedingungen werden vor der Eröffnung bekanntgegeben. Die Offerten sind verschlossen, mit pasfendet Aufschrift, bis zum 10. Mai 1922, nachm. 2 Uhr, auf der unterzeichneten Bürgermeisterei ein» zureichen, wo in Gegenwart erschienener Bieter die Eröffnung stattfindet. 4451D
Annerod, den 5. Mai 1922.
Hess. Bürgermeisterei Annerod. Horn.
„ 4. „ --- 8.55
,, „ Sa ,, = 32,34
5b „ = 36,79
Dürrholz (Käferholz) Fichten-Stämme 4. Klasse ----- 2,51 „ 5a „ -- 28,67 „ „ 5b „ --- 23,09
eröffne. Reu ausgenommen habe ich alle einschlägigen Artikel und bitte auch weiterhin um gütigen Zuspruch.
Hochachtungsvoll
MM
Los 9. ' „ 2. „ 37 „ 1,69 .
Das Holz ist mit der Rinde gemeffen. Etwaige spätere Einwendungen wegen der Vermeffung sowie die Güte des Holzes werden nicht berücksichtigt, vorherige Besichtigung wird empfohlen. Der Kaufpreis ist pro Feftm. anzugeben. Die Gebote sind nach Losen und Klaffen getrennt zu halten, da keine Zusammenrech-
Teile meiner werten Kundschaft sowie dem geehrten Publikum von Gießen u. Umgegend ergebenst mit, daß ich heute
Schulstraße 5
ein
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Giehen, den 8. Mai 1922-
4508
Preise^erbeteu per Festmeter frei Waggon
Hilfsgeschäfte zu betreiben. . beträgt 65 000 Mark. Zum
Geschäftsführer ist bestellt: Kaufmann Heinrich Burckhart in Frankfurt a. M Der Gefellschasts-- verttag ist am 30. 11. 1917 errichtet, und durch die B^chlusse der Gesellschafterversammlung vom
2. Kl.
2 St.
2,84 Fstm.
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