1394,50 1340,
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77,50 108,,- 190,-
81,60 480 - 339,- 285,- 289,-
514,50 394,50 300, - 250 — 290,-
1315- 760,-
1260,-
12,05
-.23
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740,- 1396,-
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0.02 16.175 43.05 23.35 24.05 4M5
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1,15
-.57 1,05
— ,90
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Hier in Gießen in der Turnhalle am Oswaldsgarten Rosenblumen-A usstellung der Steinfurter Rosenschau über 100 Sorten
von Samstag, den 8. bis Montag, den 10. Juli 1922 Geöffnet von nachmittags 2 Uhr bis abends 9 Uhr Jean Gillmann, Gärtner, Ederstraße20
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_ ____- -Prokop, der Schneider". Ro-
* man von Theodor Heinrich Mayer. Verlag , L- Staackmann, Leipzig. — Gin Meister der Feder ' deckt hier schonungslos die Schaden unserer Seit in
ihrer Sucht nach Genus) und Vergnügungen auf. Besonders betont dec Verfasser die Rot des geistigen Arbeiters, der am md.ten von den wirtschaftlichen Umwälzungen bttroffen ist tn ihrer ganzen ^Ingerechtigkeit und — Ge'ahr.
— Der neueste Roman von Alfred Dock beginnt in der soeben ausgegebenen Rümmer 4077 der Leipziger Illustrierten Zeitung (I. 3 Weber) zu erscheinen. Er betitelt sich „Der Elfen, deiner“ und behandelt das tragische Schicksal eines von echtem Künstlertum erfüllten, weltabgekehrten Elfenbeinschnitzers, der an der Ehe mit einer ihm wesensfremden Frau zerbricht. Außer diesem Roman bringt die Rümmer anlählich der Wiederkehr des 100. Todestage des Dichters E. T. A. Hossmann einen mit Bildern geschmückten Artikel von Dr. H. Benz- mann. Vorzügliche R'Produktionen aus der kürzlich eröffneten großen Berliner Kunstausstellung sowie Hervoragende andere Bilder, darunter zwei mehr, farbige, verleihen diesem Heft einen besonderen Wert. Daneben sinden die Tagesereignisse in Wort und Bild eingehende Berücksichitgung.
Schluß- Schluß. Schluß« Schluß- Kurs Kurs
Ser tfxzf kcrmmi morgens msBera, Was fsfcfenn heut'für em Halder Was wir sa laufe taten hoffen.-.- .sie fsf eirzf erraffen/
Ageineiilk SriMrnuknMf für Ürn LtadlbeMk Gieße».
Durch Erhöhung der Dersicherungsgrenze ist durch Beschluß des Ausschusses den §§ 17 und 42 unserer Satzung, vorbehaltlich der Genehmigung durch das Oberversicherungsamt, ab 3. Juli 1922 folgende Fassung gegeben worden:
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und
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nuna und W Dollar steht auf dieser Woche 0 - land gerast I
Städten Scherbe rttrfroj* d-b°n->L» Ausruf des rechts! war eo StnuMNgssM den unteren vct wörtlich genom wider die poutl DaS brachte Em lamentarifche Kl wirklich besonne, krack hat der 9 Gmderhand ent eine Teilnahme stimmten Mdim teilt, und so tön: nun beginnen - der Schrei nach mindestens so t jenen Tagen, l vor dem Feind Sas Ausland c Kredit aufs A Stimmung schwc Aegierungskoalit nicht unbedingt Flügel, Zentrun schon mehrfach, DvllSpartei gest heMg, die unm Achenaus einse vernünftigen Ert rung arg erschlr Kanzlerwort liec die Radikalisiert bte schon vor he von Herrn Scheid; len war. Daß n 5vße Sttaßenkun mstaltet werden s emster und bedenk Ost es denn offenkundig, daß. und gestärkt wird M positiven Regt auf -em Boden den Wiederaufbau geheime Wördervr Hoffnung auf ein ( wahnwitzigen M 1 sungsmehrheit
* 2Ingtij Kan«. ,sit äb| * »roße Aib^ *'» ^arteigen ' ?"e Shmpachi« gaoteform? 6ih)Q 3 bto'3 rot, bei, V1 dii tkoreffl treibst «J A-ß w"Ä8' Sot
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— Die Rätsel der Rervosität. Streifzüge in das Gebiet bewußten und unterbewußten Seelenlebens, nach den Anschauungen nwdemer Psychologie gemeinverständlich dargestellt von Dr. med. Karl Wvffgang Ger st er-Gießen, München, Verlag Otto Gmelin Preis 30 Mk. Einem feinsinnigen, mit den Lehren neuzeitliger Seelenkunde vertrauten Arzt, der nicht mit dem Bewußtsein der Aeberlegenheit an seine Patienten herantritt und sie mit äußeren Mahstaben mißt, sondern sich als Seelenfreund und Berater in das Gemüt der Hilfesuchenden versenkt, haben sich die lange verborgen gewesenen Rätsel der Rervosität scheinbar von selbst entschleiert und er hat es verstanden, Problem und Lösung in höchst fesselnder, auch dem Laien mühelos verständlicher Weise darzusteüen. Das alte Märchen von den „schwachen Rerven“, die durch Unterernährung oder äußere Anlässe entstehen sollen, wird widerlegt und die wahre Ursache aufgedeckt, die regelmäßig in geheimen seelischen Vorgängen, in dem uneingestan- oenen Gefühl der Minderwertigkeit oder in unter, bewußten seelischen Konflikten zu suchen ist Dies wird nicht mit grauer Theorie erörtert, sondern an ebendigen Fällen greifbar gezeigt, und überall inden sich tiefgründige, aufschlußreiche Erörterungen über seelische Vorgänge und menschliche Beziehungen über Kunstrausch, Mach'trieb, die Bestie im Menschen, über Angstzustände, Phantasie, Krankheitswahn und Schiclsalsüberwindung,
Frankfurt a. M., 6. Huli. Börsenstimmungsbild. Rach der gestrigen stürmisch erregten Börse trat im heutigen Verkehr zunächst eine gewisse Ernüchterung ein. Die Tendenz ist aber für gewisse Spezialpapiere als fest zu bezeichnen, wenn auch vereinzelte Kurseinbuhen ein- traten. 3m freien Verkehr kam es zu lebhaften Umsätzen. Benz 540—575, Rastatter Waggons 560, Gebrüder Fahr 570, Brown-Boweri 365, Hansa Lloyd 285—300, 3nag 440—470, Stockicht-Gummi 460, Ufa 260—265. Auf den variablen Märkten waren besonders wieder chemische Aktien fest. Die Haltung wurde im weiteren Verlaufe wieder sehr lebhaft infolge großer Kaufaufträge. Rege Rach- frage herrschte für Metall» und Maschinenfabrik" aktien. Der Dollarkurs, der vormittags niedriger stand, 432, bewegte sich im Verlaufe wieder auf-- wLrts 437 — 444 — 450. Die Kauflust in Aus- landswerten war dementsprechend befestigt Auf dem Montanaktienmarkte wurden Oberbeüarf, Earv, Harpen er unb Deutsch-Luxemburg zu wesentlich höheren Kursen umgesetzt. Zuckersabrik- aktien lagen ruhig. 3m weiteren Verlauf blieb die Tendenz fest. Auch am Einheitsmarkte machte sich starke Kauflust bemerkbar. Die Aufwärtsbewegung machte weitere Fortschritte. Privatdiskont 47/8 Prozent.
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Ab 1. Juli das neue grofie 3463d Künstlerprogramm mit
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Züricher Devisenmarkt.
• Zur 39. Regatta des Süddeutschen Ruderverbandes, die am 15. und 16. Zull auf der Lahn in Gießen unter Lei- Äi*e$ Ruderklubs „Hassia" stattfindet, haben reine 66 Boote mit 330 Ruderern gemeldet.
* Heuchelheim, 6. Juli. An dem Gau- toetturnen des Gaues Hessen (D. T.) in Wetzlar war unser Turnverein zahlreich beteiligt. Die Erfolge beim Einzelwetturnen sind: Oberstufe, Aeun-Kampf, 9. Preis, Albert Rinn. Hnter- ftufe, 2. Preis, Rud. ©tlbert; 15. Preis, Adolf Rinn: 27. Preis, Max Kreiling: 31. Preis, Otto Dolkmann: 34. Preis, Hermann Volk- mann und Hermann Freitag: 41. Preis, Aug. Volkmann. Eine Riege der aktiven Turner am Reck erhielt mit 102% Punkten die Rote sehr gut; die Riege der Hugendturner am Darren mit 90V» Punkten die Rote gut.
Kirchliche Nachrichten.
3fraeL Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 8. Zull. Vorabend: 7.45. Morgens: 8.30. AberrdS: 8.55 und 9.35.
Gottesdienst der israelitischen Religions gesell schäft. Sabbatfeier, den 8. Hüll. Freitag abend 7.35. Samstag vorm. 8.00. Rachm. 4.30. Sabbatausgang 9.35. Wochengottesdienst: Morgens 6.00. Abends 7.30.
Bücherlisch.
Frankfurter Schweine- und Kleinviehmarkt.
Frankfurt a. M., 6. Juli. (Amtlich) Marklverlauf: Es wurde lebhaft gehanoell. Bei Schweinen verblieb etwas Heber|tanb. 3m einzelnen ist zu bemerken: Aufgetrieben waren 921 Kälber, 134 Schafe und 549 Schweine. An Preisen wurden angelegt per Zentner Lebendgewicht für Kälber beste Qualitäten 3500—3800 Mk., msittlere Qualitäten 3000—3400 Mark, geringe Qualitäten 2400—2900 M.» für Schafe 1400 bis 2000 Mark, für Schweine unter 80 Kg. Lebendgewicht 6000—6500 Mk., von 80 bis 100 Kg. Lebendgewicht 6500—6800 Mk., von 100 bis 120 Kg. Lebendgewicht 6800—7000 Mk., von 120 bis
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150 Kg Lebendgewicht 6600—7000 Ml., für Fett, schweine über 150 Kg. Lebendgewicht 6600 bii 7000 Mk. Außerdem wurden 147 Rinder ohne amtliche Preisnotierung gehandell. Die Preise liegen um so viel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinne in sich schließen.
(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)
Die Sowjetregierung stimmt der Enquete- Kommission in Rußland zu?
.Paris, 6. Juli. (WTD.) Der ,Petit Pari- sien" will auf Grund außerordentlich ernster Rach- richten aus Berlin verstchern, die Sowjetregie- rung habe unter dem Einfluß der stärker werdenden Krise sich bereit erklärt, eine Enquete» Kommission von alliierten Sachverständigen in RuMand zuzustimmen. Jedoch soll die Kommission mir berechtigt sein, sich über die allgemeine Lage Ruhlarrds zu unterrichten, wovon in Genua die Rede gewesen sei. Sie soll also nur Kenntnis neh- men von Konzessionen, die die ©Düyetregierung bereit sei, als Pfand für die zu erlangenden Kredite anzubieten.
Der Bürgerkrieg in Irland.
L 0 n b 0 n, 6. Juli. (WTD.) Um 4 Uhr nachmittags gmg der Kampf zu Ende. Zu diesem Zeitpunkte brannten 10 Häuser in der O'Con- nellstraße. Die 3rregulären leisten noch hn Granville-Hotel Widerstand. Sie schossen aus allen Fenstern, während zu beiden Seiten Feuergarben zum Himmel stiegen. Um 3 Uhr nachmittags stürmten die Freistaatstruppen das Hotel GreS- ham, worauf sich die letzten Verteidiger, fünf Mann, ergaben. Der vorläufigen Regierung gehen von allen Setten Hilfsanerbieten zu. Die Regier rung wird heute an das ganze Land einen Aufruf zu den Waffen erlassen.
Rach amtlichen Telegrammen aus Dublin sind die regulären Truppen Herren der Lage, außer in einem kleinen Teil der Stadt, der noch von den Aufständischen gehalten wird. Der Schaden im Inneren der Stadt ist bedeutend. 8« gab 56 Tote und 230 Verwundete, meistens Zivilisten. Die regulären Truppen haben einen wichtigen befestigten Platz, die Kaserne Millmount bei Droghida, zerstört. Sonst gab es keinen ernsten Zusammenstoß im Lande. Britische Truppen haben an den Kämpfen nicht teilgenommen und werden nicht daran tellnehmen.
Eine Meuterei in Rio de Janeiro.
P a r i s, 5. Juli. (WTD.) HcwaS meldet aus Rio de Janeiro, in der Rächt zum 5. Juli sei eine Meuterei ausgebrochen, die aber sofort unterdrückt worden sei. Die Regierung, die durch den größten Teil der Land- und Seestreitkräfte unterstützt wurde, sei Herrin der Lage. Die Bevölkerung habe sich ruhig verhalten.
Unruhen in Rio de Janeiro.
P a r i s, 6. Juli. (WTB.) Havas berichtet aus Rio de Janeiro, daß dort der Belagerungszustand erklärt worden sei.
Datum:
50/, Dtsch. Kriegsanl. 4"/g Dtsch. Reich sanl. 30/g Dtsch. Reichsanl. 4% Preuß. Konsuls Hamburg-Paketf.. . Rorddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitteld. Creditbank. Nationalbank f. D. .
jeroq) wyt" nachweisbar, Da er ohne Komplicen arbeitete. Rur in der Hansa-Allee erreichte ihn das Schicksal, gerade in dem Augenblick, als er für über 500 000 Mk. Schmucksachen eingepackt Hatte Die Strafkammer gab ihm jetzt 3 b/. Hahre GelegeNhett, im Zuchthaus über feine' Taten nachzudenken.
__ S10- 8 r a n f f u r t a. OK 6. Juli. Bekannt- »5 flcttben tm vergangenen Jahre in einem hie- Jtgen Pridatkrankenhause zwei Frauen nach Ein- writzungen, die Rovokain enthalten sollten Gegen den leitenden Arzt und die Krankenschwester wurde ein Stia'v rfcch en eingekitet, öaS nunmehr durch eine Etrafkammerverh<uidlung' am 13. Juli seinen Abschluß finden soll. Der Prozeß erregt natürlich nicht nur in ärztlichen Kreisen berechtigtes Aufsehen.
Landwirtschaft.
* Die Hebung der landwirtschaftlichen Erzeugung wird von aller WÄt als daS einzige Mtttel bezeichnet, uns aus den derzeitigen ungünstigen Verhältnissen wieder heraus- zubringen. Wir brauchen auf der uns verbliebenen Anbaufläche nur einen Zentner pro Morgen mehr zu ernten und das ganze Crnährungsproblem ist gelöst. 75 Prozent der gesamten landwirtschaftlich nutzbaren Fläche befinden sich tn den Händen der kleinen Landwirte. Der bäuerliche Betrieb ist es also, der bei der Vermehrung der landwirtschaftlichen Produktion den Ausschlag geben totrb. 3n dem Kunstdünger haben wir nun ein ganz ausgezeichnetes Mittel, die Ernteerträge wesentlich und vor allen Dingen sehr rasch ju steigern. Bei den ungeheuer gestiegenen Preisen für Düngemittel kommt es beute mehr als je darauf an, daß jedes Gramm dieser kostbaren Düngemittel im 3ntereffe unseres gesamten Wirtschaftslebens absolut richtig angewandt wird. Dste hessische landwirtschaftliche Schule in Lich veranstaltet -ur Aufklärung der Landwirte über diese Frage einen Lehrkursus, worüber das 3nferat in unsrem heutigen Anzeigenteil Auskunft erteilt.
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Der wöchentliche Beitrag für Lehrlinge ohne (Entgelt beträgt der Stufe I.
Wu ersuchen die Herren 2lrbeügeber, die vorschriftsmäßigen Meldungen über die Lohnoeränderungen möglichst umgehend an uns einzureichen. 6416c _______________Der Vorstand. Ad. Volz, 1. Vorsitzender.
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