Dalum:
Behördliche Anzeigen
werden:
Der Oberbürgermeister. I. D.: I)r. R o s e n b e r g.
Stück
Fstm.
Zusammenkunft auf dem Vizinalweg Garben-
411,45
35,64
93,85
165,20
2
2
14
5
4
. 4400,55 4409,45 . 5334,65 5345,d5 . 6653,30 6666.70
Geld Dries 4. März.
Fichtenscheit Kiefernknüppel Lärchenknüppel Fichtenknüppel
16
100,4 1
38,5 91
48,6
58,4
423,55
35,26
97,27
171,55
. 410,55
. 35,56
. 93,65
. 164,80
Christian!« . . Kopenhagen. . Stockholm . . . HelstngfvrS . . Italien.....
London .... Nenhott.... Paris.....
Schwei- .... Spanten . . . . Deutsch-Oesterr. Prag......
Budapest. . . . Buenos Aires Bulgarien. . .
Die Talons und Dividendenscheine von den Aktien der Sicher Spar- und Eredit-Akt.-Gesellsch. in Lich Nr. 81 und 98 sind in Verlust geraten. Der derzeitige Besitzer wird hiermit aufgefordert, sich innerhalb vier Wochen zu melden und seine Ansprüche geltend zu machen, andernfalls dem früheren Inhaber neue Urkunden ausgestellt und die ersteren als kraftlos erklärt werden.
einem Geh'irnschlag betroffen, art dessen Folgen er auf dem Transport in seine Wohnung verschied. Der so plötzlich Verstorbene Hat hier 37 Jahre mit großer Pflichttreue als Lehrer und Erzieher gewirkt und genoß in der Gemeinde viel Liebe, Ansehen und Vertrauen. Er stand im 67. Lebensjahre. — Gestern fand hier eine Versammlung der Lehrer aus den Bezirken Echzell und Nidda statt, in der Professor Dr. Schäfer vom Lehrerseminar in Friedberg einen lehrreichen Vortrag Über die „Verwendung des Starkstromes in der Schule" hielt. Der Vortragende erläuterte durch zahlreiche Versuche die Abnahme und Schwächung des Stromes mittelst selbstgefertigter Apparate, Leiterund Nichtleiter, magnetische und chemische Wirkung und deren Verwendung beim Schiebtelegraphen, Telephon, Mikrophon, elektrischen Dvgenlicht und der Herstellung von Magnetnadeln. Der Dorttag wurde mit großem Beifall ausgenommen und wird sicherlich viel zur' Vertiefung des Unterrichts Über die Elektrizitätslehre beitragen.
ra. Braunfels, 5. März. Anstelle der aufgelösten Lateinschule wurde Hierselbst eine Familienschule gegründet. Sie wird bis jetzt von 28 Kindern besucht, die entsprechend den unteren Klassen der Höheren Knaben- und Mädchenschulen (in 4 Klassen) unterrichtet werden.
Amsterdam-Rotterb. 9540,45 9553,55
Brüssel-Antwerpen. 2172,80 2177,20
1922, vorm. 9'/, Uhr beginnend, versteigert 51,7 Rm. Kiefernscheit
Geld Brief 6. März.
9840,05 9959,95 225".,70 2262,30 4605,35 4614,65
4,62
424,45
35,34
97,47
171,95
Bekanntmachung.
Aus den Waldungen der Stadt Giehen, Bezirk des Försters Geisel, und zwar aus den Abteilungen 101b, 102a, 104 sollen am Freitag, den 10. März
----- 6,62 = 3,26 — 0,49 = 1,41 = 0,86 — 1,01 — 0,52
Sandes
Berlin, 6. März. Börsen st immungs- bild. Die Tatsache, daß die Bewegung der Devisenpreise nicht mehr einseitig von bestimmendem Einfluß auf die Dörsentendenz wie früher ist, trat im Heutigen Dörsenverlauf ausgesprochener hervor. Die Devisenpreise setzten heute vormittag
Knüppel: Eiche, Buche = 45 Rm.
Reisig-Wellen. Eiche, Buche, Kiefer u. Fichte =. 44,70 Rm.
Stock: Buche, Eiche, Kiefer und Fichte = 32 Rm.
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen : Am 24. Februar 1922 bezüglich der Firma Dr. med. Friedrich Eberth, pharmazeutisches Laboratorium, Gießen: Die Zweigniederlassung in Hannover ist aufgehoben.
Am 28. Februar 1922 a) bezüglich der Firma Adolf Klein vorm. Brüder Schmidt, Eisenwarengroßhandlung zu Gießen: Dem Kaufmann Alfted Klein in Dießen ist Prokura erteilt; b) bezüglich der Firma Gießener Brauhaus und Preßhefefabrik A. und W. Denninghoff, Gießen: Die Firma ist geändert in Gießener Brauhaus und Spiritussabrik A. und W. Denninghoff; c) die Firma Wilhelm Jung, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Wilhelm Fung in Gießen; angegebener Geschäftszweig: Trikotagen und Strurnpf- waren en gros. Der Kaufmann Robert Müller in Gießen ist in das Geschäft als persönlich haftender Gesellschafter eingetteten. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Februar 1922 begonnen.
Am 1. März 1922 bezüglich der Firma Facob Grünewald, Gießen: Die Prokura des Abraham Hofmann in Gießen ist erloschen, der Facob Grünewald Eheftau, Isabella geb. Fasse in Gießen ist Prokura erteilt. 22766
Gießen, den 2. März 1922.
Hessisches Amtsgericht.
Bekanntmachung.
In unser Genossenschastsregister wurde heute bezüglich der landwirtschaftlichen Bezugs- und Ab- sahgenoffenschaft, eingetragenen Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht, Wieseck, eingetragen: Karl Schäfer III. ist aus dem Vorstand ausgeschieden Heinrich Rodenhausen VI. ist zum Dorstandsmit-' gliede bestellt. 22758
Gießen, den 28. Februar 1922.
Hessisches Amtsgericht.
Zusammenkunft: Alter Steinbacher Weg, 6. Schneise.
Gießen, den 6. März 1922. 2321B
Bekanntmachung.
Das im Monat Fanuar d. F. fällig gewesene 5. Ziel Kanalgebühren für das Rj. 1921 kann noch bis ein- schließlich 11. März ohne Kosten bezahlt werden. Diejenigen, die mit der Zahlung noch im Rückstände sind, werden hiermit gemahnt, die Abgabe bis zum 11. März an die Stadtkasse Gießen zu entrichten. Am 13. beginnt die Beitreibung, wobei die vorgeschriebenen Kosten erhoben werden. 2286B
Gießen, den 28. Februar 1922.
________________Stadtkasse Gießen.
Nutz- u. Brennholzversteigerung
Donnerstag, den 9. März I. Fs., vorm. um 9 Uhr beginnend im Gemelndewald Watzenborn- Steinberg :
ihre Steigerung im scharfen Tempo fort, so daß sie gegen Mittag Höchststände erreichten. (Dollar 265.) Die Effektenbörse folgte diesem Beispiele aber nicht. Die Kursbildung war uneinheitlich und eine gewisse Zurückhaltung und Ansicherheit war schon anfangs erkennbar. Dies hing mit der Zurückhaltung der großen Geldgeber bei der Ausleihuna von Geldern zu Dörsenzwecken zusammen. Den Ansprüchen neuer Geldnehmer gegenüber verhält man sich entweder ablehnend oder befriedigt sie nur zu höheren Sätzen. Die hierdurch hervor- gerufene Realisationslust prägte sich im Verlaufe der Kursbewegung deutlicher hervor. Anfangs war diese besonders für oberschlesische Montan- werte und die Mehrzahl der übrigen Industrie- werte bei Besserungen von 30 bis 50 Proz. und vereinzelt 75 Proz. (Kattowitzer 125, Westeregeln 225 und Deutsch-Atlantische 430 Proz.) nach oben gerichtet. Dabei blieben die Kursnachlässe im Ausmaße bis zu 304 vereinzelt, später aber wurden sie allgemeiner, so daß auch die anfänglichen Besserungen nicht überall aufrechterhalten blieben. Hand in Hand damit ging das Nachlassen der anfangs ziemlich lebhaften Geschäftstätigkeit. Schiffahrts- und Bankaktien waren teilweise höher. Auch Valutawerte waren im Einklang mit den Devisenpreisen nach oben strebend. Festverzinsliche Werte waren wenig verändert. In den zu Einheitskursen gehandelten Papieren überwiegt noch die Kauflust des Privatpublikums, besonders für einzelne Spezialwette.
Frankfurt a. M.» 6. März. Börsen- st i m m u n g s b i l d. Der Dollar, das Tagesgespräch an der Börse, wurde vorbörslich 256 bis 262, um die Mittagsstunde 263—264—261 genannt. Auf den Effektenverkehr blieb diese Bewegung einflußlos. Nur für vereinzelte Val ita- papiere trat rege Kaufneigung hervor. Für die Börse ist zur Zeit der Geldmarkt von größerer Bedeutung, um so mehr, als die Nachfrage noch stark war. Tie Geschäftstätigkeit war bei Eröffnung ruhig, im Verlaufe für die einzelnen Spezialpapiere lebhafter. Im freien Verkehr hörte man höhere Kurse für Chemische Rhenania, 1240 bis 1245. Gummi-Stockicht 550—575. Gesucht waren ferner Entreprises, .4150. Marisfelder Kuxe 30 500. Benz 760. Brockhues 1495. Julius Sichel 760. Ufa 335. Inag 585. Auf dem Montanaktienmarkte gestaltete sich die Tendenz uneinheitlich. Oberschlesische Werte waren besser behauptet. Kali-Aschersleben schwächer. Sonst waren noch Auto-, Zucker- und Maschinenfabrikattien Schwankungen unterworfen. Schiffahrtsaktien befestigt. Elektrvwerte konnten sich nur schwach behaupten. Anilinwerte schwächten sich ab. 3proz. Relchs- anleihe hatte wiederum feste Stimmung zu verzeichnen. Tie Stimmung war tm Verlause eher fester zu nennen, doch sind die Amsätze bescheiden. Privatdiskont 4y2 Prozent.
mc. Frankfurt a. M., 6. März. Die kürzlich von einem großen Brand betroffenen Liga- Gummiwerke in Hausen G. m. b. H. wurden unter Mitwirkung der Deutschen Dank in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Das Stamm- kapttal beträgt 10 Millionen.
Frankfurt a M., 7. März Berliner Devisenmarkt.
Lich, den 6. März 1922. 2317D i teich - Drüningen am Pfahlgraben. 2288D
Mer sm- !>. ßreöif-men-SefelifM In M. Watzenborn-Steinberg, den 6. März 1922.
Dörmer. Schers?. | Hess. Bürgermeisterei. Schäfer.
5529 45 5540,55 6893,10 6906,90 495^50 4v6”50 538,45 539 65 1325,15 1328,85 1378,601381,40 1113,851116,15 1152,301154,70 251,74 256,26 261,23 261,77 2293,70 2298,30 2387 60 2392,40 4H60,- 4d70,- 5139,85 5150,15 4025,954034,05 4175,30 4184,20 4,58 4,62 4,58
Vermischtes«
* S chuhe aus Schlangenhaut. Die teueren Lederpreise von heute, die das Kaufen der Schuhe zu einem so empfindlichen „Aderlaß" macken, lassen uns mit Neid auf den Malaien blicken, der einfach auf die Schlangenjagd geht, wenn er ein paar Schuhe braucht. Die Schlangen, die auf der malaiischen Halbinsel zum Zwecke der ^Verarbeitung für Schuhe benutzt werden, sind meistens Riesenschlangen, und es ist für den Eingeborenen gar keine schwierige und gefährliche Ausgabe, im Dschungel sich das nötige Leder zu verschaffen; ja so mancher macht sogar aus der Schlangenjagd ein einträgliches Geschäft. Die malaiische Riesenschlange hat eine schöne starke Haut, erlangt eine Gröhe bis zu 30 Fuß und ist leicht zu fangen. Die Exemplare müssen freilich lebend erbeutet werden; tote Tiere find nutzlos, da das Reptil unmittelbar nach der Tötung abgehäutet werden muh, denn nur so wird ein brauchbares Leder erlangt. Alles, was man zum Fang dieser Riesenschlangen braucht, ist ein unten gegabelter Stock, eine Schlinge und eine starke Stange. Wenn er sein Opfer erspäht hat, seht ihm der Eingeborene den gegabelten Stock fest hinter den Kopf und nagelt baß Tier so gleichsam auf den Boden fest. Die Schlinge wird dem Tier dann über den Kopf geworfen, unb nun windet die Schlange sich selbst rund um die Stange, worauf sie der Kuli nach der nächsten Stadt trägt und sie dem Abhäuter überanttoortet Da die Riesenschlangen grobe Fresser sind und sich meist im Zustand völliger Sättigung befinden, sind sie sehr schwerfällig, und man kann ohne Gefahr mit ihnen hantieren. Ganz anders fieilich ist das Bild der Schlangenjagd. wenn ein anderes Reptil auf dem Schauplatz erscheint, nämlich die Kobra. So verächtlich und gleichgültig der Eingeborene 'die Riesenschlange behandelt, so furchtbare Angst ^hat er vor dieser Giftschlange, die die schlimmste ^Gefahr des Dschungels dar stellt.
I. Eichenstämme 3. Klasse
" 4. „
„ 5. „
Kiefernstämme 3. „
Fichtenstämme 3. „
,, 4. „
" 5a „
5b „ 14 „ = 2,41 „
Derbstangen Fichte 1. Kl. 142 St. ---- 10,61 Fstm.
„ „ 2. „ 111 „ = 4,65 „
Nutzreisig Fichte 67 Rm., sehr geeign. zu Spalierholz II. Brennholz. Scheiter: Eiche, Buche, Kiefer u. Fichte --- 47 Rm.
Kiefernreisig Kiefernstöcke. Fichtenstöcke
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2 haup sprach i'yena feinen fassung probier erntet) tag üb daSÄ Frage qeia habe Miss tung «u ge könne, sei ein logisch als ri fachen das 2 werdei schweb cheS 1 hegten seiner die z e wieder sie als Frankre Lpaltun nnd bas Hk den ki es r Agttatir Mr ni Ärgum Hnteila vvreing, fchaM die, genj "Evtibai vchn, des sia srrenz: den köi
Ar -verte, weg a twnen nuefe rationsj 'M Des sürsei 'ibetfot in der 1 den, u nach s dungl werde eine die bc in Qir gebe i sprach« forböli siänöeri Ziehen. Wen Mtän A.epar
Berlin
Nationalbank f. D. .
900,- 900,
7.3.
Wechsel auf
Schweizer Franken
100
100
100
100
6.3.
1,95
59.20
88.80
117.80
88.80
117.80
1222,- 835,— 639, 606,-
75,80 1000,-
51. Kr. Kr. Kr. Kr.
316,-» 348.50
4,18
—,38
Datum: Zürich .... Amsterdam . Kopenhagen. Prag.....
Stockholm . . Wien.....
London. . .. Patts.....
Aeuyork . . .
1242,
1275, 1825, 1145.
1010,
1301, 795, 769,
Kr. r Kr. Kr.
195.50 2.04 0.085 «.40
46.60
22.55
26.80
44.05
0.70
512.50
1.60 0,11
4,42
-.39
Holland. . . Deutschland Wien . . . . Prag . . . . Patts.... London. .< Italien . . , Brüssel . . « Budapest . < Aeuyott. . . Agram . . . Warschau. .
Börsenkurse.
Frankfutt
1.7.14.
Fr. 125.40
1235,- 810,- 638,50 585,-
75,40 1020,-
Dcttum:
5% Dtfch. 5ttiegsanl. 4'/, Dtfch. Reichsanl. 37» Dtfch. Reichsanl. 47° Preuh. Konsols Hamburg-Paketf.. . Norddeutscher Lloyd Comm.u.Pttvatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschast Dresdner Bank. . . Mitteld. Creditbank.
3.3.
77,50 90,-
119,- 75,25
550,- 415,- 347,- 339,- 572,- 483,50 378,- 316,-
. . 100 5L --- . . 100 Mk. -- . . 100 Kr. = . . 100 Kr. = . . 100 Fr. = . . 1 £ — . . 100 L. = . . 100 Fr. ---
1090,-
1225 -
1213,-
1830 -
1225,- 1080,- 1310,-
770,-
748,-
890 -
1207,- 805,- 629,- 593,-
75,- 980,- 248,75
6. 3. 77,50 90,- 119,50
75,25 553,- 420,- 344,- 336,- 580,- 483,- 375,- 316, — 347,-
1,85
23,20
1,47
2572,-
195.50 2.- 0.085
8.50
46.76
22.60
27.10
44.26
0.725
512.- 1.50
0,115
Sh. 97.80
Fr. 125.40
5 23.80
Phönix-Bergb.-Akt. 1340'- Bad.Anilin-u. Soda 785 - Höchster Farbwette. 775* - Allg. Slettr.-Ges. . . 924^- Felten & Guilleaume 1210 - Schuckert-Werke. . . 830*- Adlerwette...... 640’-
Daimler.......610'-
4*/0 Hess. Staatsanl. 74,50 Electron Griesheim 1000, - Dtsche. Vereinsbank 248,75
343,50 1345,- 1310; 1U90,- 1069, 1200, 1240, 1840, 1210, 1033, 1299, 775, 747,
Marknotierunge«.
Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:
4. 3.
2,05
1,69
1,92
Kurs
6.3.
77,50
90,10
119,50
74,75 553, - 414,50 347,50 338,- 575,- 484,50 377,-
-------------- 346, Boch. Guhstahlwerke 1396, Bud.- Eisenw.-Akt.. 1120, D.-Luxemb. Dergw.. 1255 Gelsenkirch. Bergw.. 1290, Harpener Bergbau. 1820* Oberschl. Eisenb.-B. 1175, Oöerschles. Eisenind. 1083
3. 3.
77,50 90,-
119,50
74,75 554.-
414,50 315,- 337,- 590,- 485,- 353,- 316—
Frankfurter Getreidemarkt.
Frankfurt a. M., 6. März. Getreide-Börse. Bei lebhafterem Besuch war bfie Nachfrage nach allen Arttkeln groß und vielfach konnte dieselbe zum Teil mangels Ware nicht befriedigt werden. Die Kursbewegung der ausländischen Zahlungsmittel wirkt immer noch auf den Preisstand. Weizen und Roggen sind begehrt. Für Gerste war das Geschäft ruhiger, dagegen zeigt Hafer eine feste Tendenz. Weizenmehl hatte lebhafteren Verkehr, während Roggenmehl leichter erhältlich ist. Hülsenfrüchte fest. Oelsaaten ruhiger. Futtermittel aller Art bleiben weiter stark gefragt. Neben Kleie ist auch Biertteber lebhafter beachtet. Sttoh und Heu behaupteten den Preisstand der Vorwoche.
Märkte.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 6. März. (Amtlich.) Marktverlauf. In allen Viehgattungen lebhafter Handel. Schweine hinterlassen etwas Lieberstand. 813 Stück Großvieh, davon 88 Ochsen, 44 Bullen, Im einzelnen ist zu bemerfen: Aufgetrieben waren 681 Fätten und Kühe. Ferner 277 Kälber, 204 Schafe, 1684 Schweine. An Preisen wurden angelegt pr. Ztt. Lebendgewicht: für Ochsen 1100 bis 1600 Mk., für Bullen 1150—1650 Mk., für Färsen und Kühe 1450—1700 Mk. für beste Färsen und bis 1400 Mk. für beste Kühe, für Kälber 1100-1750 Mk., für Schafe 750—1300 Mk., für Schweine unter 80 Kg. Lebendgewicht 1700 bis 2100 Mk., von 80—100 Kg. 2100—2300 Mk., von 100—120 Kg. 2300—2400 Mk., von 120—150 Kg. 2300—2400Mk., Fettschweine über 150 Kg. Lebendgewicht 2300—2400 Mk., Sauen und Eber 1700 bis 2000 Mk. Die Marktpreise liegen um so viel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinn in sich schließen.
Züricher Devisenmarkt.
6. 3.
Schluß- Schluß- Schluß» Schluß- Kurs Kurs Kurs
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Um das Dier-Mächte-Abkommen.
Paris, 6. März. (WTB.) Die.Chicago Tribüne" meldet aas Washington, die Ratifikation des Viermächte-Ab- kommens über den Stillen Ozean durch den Senat erscheine nur noch bei starken Vorbehalten möglich und die Anhänger des Abkommens in den Regierungstteisen geben za. dav die Lage nahezu verzweifelt sei.
Amerikanische RÄstnngseinschränknvgen.
Paris, 6. März. (WTB.) Nach einer Meldung der „Chicago Tribüne" aus Washington hat Mattnesekretär D e m d h die Qu» ferung von 50 weiteren Torpedobootzerstörern und annähernd 60 Hilfsschiffen ernst e 11 e n lassen, um durch diese Kostenersparnis die Ausgaben für die Flotte auf die rm Budget vorgesehene Position zurückzaführen.
Ein englischer Arbeiterführer gegen den Klassenkampf.
London, 6. März. (WTB.) Der Arbeiterführer Thomas sprach gestern in Birkenhead über die innere Lage. Er erklärte, er hoffe, daß die politische Krise unmittelbar zu Neuwahlen führen werde. Das Land bedürfe mehr denn je einer Regierung, die den Willen des Volles wiederspiegele. Thomas wandte sich gegen den Klassenkampf, indem er aus- führte, nichts könne der Arbeiterpattei oder irgendeiner anderen Partei, die die Regierung bilden wolle, schädlicher sein, als zu erklären, daß ihre Polttik zugunsten einer besonderen De- völkerungsklasse gerichtet sei. Thomas fügte hinzu, die schwere Krcsis, die die Schiffsbauindustrie bedrücke, müsse die Regierung veranlaffen, eine unparteiische ilnterfudjung der Lage vorzunehmen. Die Gewerkschaften seien mit einem solchen Vorgehen einverstanden.
Kein Ausstand der irischen Postbeamten.
Dublin, 6. März. (WTB.) Der Aus» stand der irischen Postbeamten, der für Mitternacht angesetzt war, ist widerrufen worden.
Deutsche Verhandlungen mit der Russo-Asiatic-Eorporatioa.
Paris, 6. März. (WTB.) Der „Ma- tin“ meldet aus London, Professor Wied- feld, der Direktor der Krupp-Werke, der sich einige Tage in London aufhielt, habe mit dem Präsidenten der Nusso-Asiattc-Eor- poratton über die großen Besitzungen dieser Gesellschaft in Rußland verhandelt. Professor Wiedfeld habe jedoch nichts von Den Geschäften, die ihn nach London geführt hätten, enthüllt. In den Finanzkreisen der City glaube man, daß es sich um die Wiederingangsetzung der ungeheuer großen Kupferbergwerke handele, die die genannte Gesellschaft in Rußland besessen habe, und die inzwischen von der Sowjetregierung konfisziert worden seien.
Holzversteigerung.
Versteigert werden: Freitag, 10. l. M., aus den Domanialwalbdistttkten Schiffenberg 32, Rückars 41, Häuferborn und Sommer berg:
I. Nutzholz: Stämme: Eiche: 3. Kl. 2 6t = 2,01 Fm., 4. Kl. 4 St. = 2,90 Fm., 5. Kl. 3 St. ---- 1,35 Fm., 6. Kl. 15 St. = 2,20 Fm.; Buche: 2. Kl. Schnittholz) 4 St. = 6,05Fm., 3. Kl. (z. Teil Schnittholz) 9 St. ---- 7,49 Fm., 4. Kl. 10 St. = 6,35 Fm., Esche: 2. Kl. (Schnittholz) 1 <5t = 1,81 Fm., 4. Kl. 10 St = 9,08 Fm., 5. Kl. 6 6t = 5,68 Fm., 6. Kl. 10 6t. = 2,84 Fm., Ahorn: 4. Kt 1 6t. = 0,49 Fm., Linde: 3. Kt 2 St. = 3,14 Fm., 4. Kl. 1 St. = 0,45 Fm., Rüster 5. Kl. 1 St --- 0,52 Fm., Weymouthskiefer: 3. Kl. 1 St. = 0,71 Fm., 5. Kl. 2 St. = 0,86 Fm., Lärche: 5. Kl. 5 6t. = 0,88 Fm., Fichte: 3. Kl. 2 61 = 3,02 Fm., 4. Kl. 11 6t. = 9,73 Fm., 5a Kl. 32 6t. = 16,47 Fm., 5b Kl. 210 6t. = 46,66 Fm., Weihtanne: 5a Kl. 3 6t -- 1,11 Fm., 5b Kl. 41 St = 7,83 Fm.; Derb- stan g en: Eiche: 5 St. = 0,32 Fm., Esche: 21 St. = 1,08 Fm., Fichte: 1. Kl. 169 St. --- 15,23 Fm., 2. Kl. 20 St = 0,92 Fm,, Weihtanne: 1. Kl. 23 St. = 2,35 Fm.; Nutzscheiter: Eiche (®arc tenpfosten) 10,3 Rm. (2,25 Meter lg.), Esche: 6,2 Rm. (1,6 Meter lag.), Lärche: 6,1 Rm. (3Meter lg.), Fichte: 39,8 Rm. (3 Meter lg.); Nutz- kn üppel: Eiche (Gartenpfosten) 8,4 Rm (2,25 Meter lg.) Lärche: 3,5 Rm. (3 Meter lg.), Fichte: 39,8 Rm. (3 Meter lg.);
II. Brennholz: Scheiter: Buche 2.Kl. 10,5 Rm, Eiche 2. Kt 2,5 Rm, Esche 1. Kl. 5,2 Rm, 2. Kl. 1,9 Rm., Linde. 2,4 Rm., Fichte 2. Kl. 22,6 Rm, Knüppel: Buche 2. Kl. 1,6 Rm, Eiche 2. Kl. 1 Rm, Esche 1. Kl. 5,2 Rm., Lärche: 5,2 Rm, Fichte: 2. Kl. 19,5 Rm., 21 eifig: Buche 39,8 Hdt. Well., Eiche 15,9 Hdt Well Esche 2,7 Hdt. Well., Linde 1,0 Hdt Well., Kiefer 1,1 Hdt. Well., Lärche 1,3 Hdt. Welt, Fichte 36,9 Hdt Well., Stöcke: Buche 1. Kt 4 5 Rm. 2. Kl. 2 Rm
Beginn der Nutzholzversteigerung vorm. 9 Ahr im Distr. Schiffenberg, der Brennholzversteigerung gegen 10V2 Ahr Dorrn, int Distr. Rückars. Die blau unterstrichenen Nummern werden nicht versteigert Vorgezeigt wird nur das Nutzholz im Distr. Schiffenberg und das Brennholz im Distt. Rückars. Weitere Auskunft durch Herrn Forstwart-Aspiranten Feller, Grvhen-Linden. 2263B
Giehen, den 4. März 1922.
____________Oberförsterei Schiffenberg.____________
iphpr Wert iu leöet qemüüfÄkkJ
Mg.Mkungstillemu.vrels- wcu me Lruvl'slsse Ulliv.-Lruüeret ö. f.anne. siegen
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Bullen-Berkaus.
Die Stierhaltungsgenossenschast zu iLühellinden hat einen 16 Zentner schweren Dullen zu vettausen. Kauf liebhaber wollen ihre Angebote schttstlich, Der- schlossen, pro Zentner Lebendgewicht bis zum 10. März, nachmittags 1 Ahr, an den Gemeindevorsteher daselbst abgeben.
Die Eröffnung der Angebote und gleichzeitige Bekanntgabe der Verkaufsbedingungen findet in Gegenwart der erschienenen Käufer auf dem Rathaus am 10. März, nachmittags 1 Ahr, statt.
Lützellinden, den 2. März 1922._______2147V
Zwangsversteigerung.
Mittwoch, den 8. März 1922, nachm. 2 Uhr, versteigere ich Neuenweg 28 (im Löwen) zwangsweise gegen Barzahlung:
1 Schreibsekretär, 1 Schrcibpult, 1 Schreibtisch, 1 Geige, 1 Oelbild, 1 Divan, 1 Küchenanttchte, 1 Kleiderschrank, 1 Küchenschrank, 1 Maschkow» mode, 1 vollst Bett, 1 Gasherd, 4 Garn. Fenster« Vorhänge, 1 Kommode, 1 Polstersessel, 1 Nähttsch« chen, 1 Nachtschränkchen.
Junker, Gerichtsvollzieher, Plocksttaße 4. 230*
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