Ausgabe 
7.3.1922
 
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Dalum:

Behördliche Anzeigen

werden:

Der Oberbürgermeister. I. D.: I)r. R o s e n b e r g.

Stück

Fstm.

Zusammenkunft auf dem Vizinalweg Garben-

411,45

35,64

93,85

165,20

2

2

14

5

4

. 4400,55 4409,45 . 5334,65 5345,d5 . 6653,30 6666.70

Geld Dries 4. März.

Fichtenscheit Kiefernknüppel Lärchenknüppel Fichtenknüppel

16

100,4 1

38,5 91

48,6

58,4

423,55

35,26

97,27

171,55

. 410,55

. 35,56

. 93,65

. 164,80

Christian!« . . Kopenhagen. . Stockholm . . . HelstngfvrS . . Italien.....

London .... Nenhott.... Paris.....

Schwei- .... Spanten . . . . Deutsch-Oesterr. Prag......

Budapest. . . . Buenos Aires Bulgarien. . .

Die Talons und Dividendenscheine von den Aktien der Sicher Spar- und Eredit-Akt.-Gesellsch. in Lich Nr. 81 und 98 sind in Verlust geraten. Der der­zeitige Besitzer wird hiermit aufgefordert, sich inner­halb vier Wochen zu melden und seine Ansprüche geltend zu machen, andernfalls dem früheren Inhaber neue Urkunden ausgestellt und die ersteren als kraft­los erklärt werden.

einem Geh'irnschlag betroffen, art dessen Folgen er auf dem Transport in seine Wohnung verschied. Der so plötzlich Verstor­bene Hat hier 37 Jahre mit großer Pflicht­treue als Lehrer und Erzieher gewirkt und genoß in der Gemeinde viel Liebe, Ansehen und Vertrauen. Er stand im 67. Lebensjahre. Gestern fand hier eine Versammlung der Lehrer aus den Bezirken Echzell und Nidda statt, in der Professor Dr. Schäfer vom Lehrerseminar in Friedberg einen lehr­reichen Vortrag Über dieVerwendung des Starkstromes in der Schule" hielt. Der Vor­tragende erläuterte durch zahlreiche Versuche die Abnahme und Schwächung des Stromes mittelst selbstgefertigter Apparate, Leiterund Nichtleiter, magnetische und chemische Wir­kung und deren Verwendung beim Schiebtele­graphen, Telephon, Mikrophon, elektrischen Dvgenlicht und der Herstellung von Magnet­nadeln. Der Dorttag wurde mit großem Bei­fall ausgenommen und wird sicherlich viel zur' Vertiefung des Unterrichts Über die Elektri­zitätslehre beitragen.

ra. Braunfels, 5. März. Anstelle der aufgelösten Lateinschule wurde Hierselbst eine Familienschule gegründet. Sie wird bis jetzt von 28 Kindern besucht, die entsprechend den unteren Klassen der Höheren Knaben- und Mädchenschulen (in 4 Klassen) unterrichtet werden.

Amsterdam-Rotterb. 9540,45 9553,55

Brüssel-Antwerpen. 2172,80 2177,20

1922, vorm. 9'/, Uhr beginnend, versteigert 51,7 Rm. Kiefernscheit

Geld Brief 6. März.

9840,05 9959,95 225".,70 2262,30 4605,35 4614,65

4,62

424,45

35,34

97,47

171,95

Bekanntmachung.

Aus den Waldungen der Stadt Giehen, Bezirk des Försters Geisel, und zwar aus den Abteilungen 101b, 102a, 104 sollen am Freitag, den 10. März

----- 6,62 = 3,26 0,49 = 1,41 = 0,86 1,01 0,52

Sandes

Berlin, 6. März. Börsen st immungs- bild. Die Tatsache, daß die Bewegung der De­visenpreise nicht mehr einseitig von bestimmendem Einfluß auf die Dörsentendenz wie früher ist, trat im Heutigen Dörsenverlauf ausgesprochener hervor. Die Devisenpreise setzten heute vormittag

Knüppel: Eiche, Buche = 45 Rm.

Reisig-Wellen. Eiche, Buche, Kiefer u. Fichte =. 44,70 Rm.

Stock: Buche, Eiche, Kiefer und Fichte = 32 Rm.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A wurde einge­tragen : Am 24. Februar 1922 bezüglich der Firma Dr. med. Friedrich Eberth, pharmazeutisches Labora­torium, Gießen: Die Zweigniederlassung in Hannover ist aufgehoben.

Am 28. Februar 1922 a) bezüglich der Firma Adolf Klein vorm. Brüder Schmidt, Eisenwarengroß­handlung zu Gießen: Dem Kaufmann Alfted Klein in Dießen ist Prokura erteilt; b) bezüglich der Firma Gießener Brauhaus und Preßhefefabrik A. und W. Denninghoff, Gießen: Die Firma ist geändert in Gießener Brauhaus und Spiritussabrik A. und W. Denninghoff; c) die Firma Wilhelm Jung, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Wilhelm Fung in Gießen; angegebener Geschäftszweig: Trikotagen und Strurnpf- waren en gros. Der Kaufmann Robert Müller in Gießen ist in das Geschäft als persönlich haftender Gesellschafter eingetteten. Die offene Handelsgesell­schaft hat am 1. Februar 1922 begonnen.

Am 1. März 1922 bezüglich der Firma Facob Grünewald, Gießen: Die Prokura des Abraham Hofmann in Gießen ist erloschen, der Facob Grüne­wald Eheftau, Isabella geb. Fasse in Gießen ist Pro­kura erteilt. 22766

Gießen, den 2. März 1922.

Hessisches Amtsgericht.

Bekanntmachung.

In unser Genossenschastsregister wurde heute bezüglich der landwirtschaftlichen Bezugs- und Ab- sahgenoffenschaft, eingetragenen Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht, Wieseck, eingetragen: Karl Schäfer III. ist aus dem Vorstand ausgeschieden Heinrich Rodenhausen VI. ist zum Dorstandsmit-' gliede bestellt. 22758

Gießen, den 28. Februar 1922.

Hessisches Amtsgericht.

Zusammenkunft: Alter Steinbacher Weg, 6. Schneise.

Gießen, den 6. März 1922. 2321B

Bekanntmachung.

Das im Monat Fanuar d. F. fällig gewesene 5. Ziel Kanalgebühren für das Rj. 1921 kann noch bis ein- schließlich 11. März ohne Kosten bezahlt werden. Diejenigen, die mit der Zahlung noch im Rückstände sind, werden hiermit gemahnt, die Abgabe bis zum 11. März an die Stadtkasse Gießen zu entrichten. Am 13. beginnt die Beitreibung, wobei die vorge­schriebenen Kosten erhoben werden. 2286B

Gießen, den 28. Februar 1922.

________________Stadtkasse Gießen.

Nutz- u. Brennholzversteigerung

Donnerstag, den 9. März I. Fs., vorm. um 9 Uhr beginnend im Gemelndewald Watzenborn- Steinberg :

ihre Steigerung im scharfen Tempo fort, so daß sie gegen Mittag Höchststände erreichten. (Dollar 265.) Die Effektenbörse folgte diesem Beispiele aber nicht. Die Kursbildung war uneinheitlich und eine gewisse Zurückhaltung und Ansicherheit war schon anfangs erkennbar. Dies hing mit der Zurückhal­tung der großen Geldgeber bei der Ausleihuna von Geldern zu Dörsenzwecken zusammen. Den Ansprüchen neuer Geldnehmer gegenüber verhält man sich entweder ablehnend oder befriedigt sie nur zu höheren Sätzen. Die hierdurch hervor- gerufene Realisationslust prägte sich im Verlaufe der Kursbewegung deutlicher hervor. Anfangs war diese besonders für oberschlesische Montan- werte und die Mehrzahl der übrigen Industrie- werte bei Besserungen von 30 bis 50 Proz. und vereinzelt 75 Proz. (Kattowitzer 125, Westeregeln 225 und Deutsch-Atlantische 430 Proz.) nach oben gerichtet. Dabei blieben die Kursnachlässe im Ausmaße bis zu 304 vereinzelt, später aber wurden sie allgemeiner, so daß auch die anfäng­lichen Besserungen nicht überall aufrechterhalten blieben. Hand in Hand damit ging das Nach­lassen der anfangs ziemlich lebhaften Geschäfts­tätigkeit. Schiffahrts- und Bankaktien waren teil­weise höher. Auch Valutawerte waren im Ein­klang mit den Devisenpreisen nach oben strebend. Festverzinsliche Werte waren wenig verändert. In den zu Einheitskursen gehandelten Papieren überwiegt noch die Kauflust des Privatpublikums, besonders für einzelne Spezialwette.

Frankfurt a. M.» 6. März. Börsen- st i m m u n g s b i l d. Der Dollar, das Tages­gespräch an der Börse, wurde vorbörslich 256 bis 262, um die Mittagsstunde 263264261 ge­nannt. Auf den Effektenverkehr blieb diese Be­wegung einflußlos. Nur für vereinzelte Val ita- papiere trat rege Kaufneigung hervor. Für die Börse ist zur Zeit der Geldmarkt von größerer Bedeutung, um so mehr, als die Nachfrage noch stark war. Tie Geschäftstätigkeit war bei Er­öffnung ruhig, im Verlaufe für die einzelnen Spezialpapiere lebhafter. Im freien Verkehr hörte man höhere Kurse für Chemische Rhenania, 1240 bis 1245. Gummi-Stockicht 550575. Gesucht waren ferner Entreprises, .4150. Marisfelder Kuxe 30 500. Benz 760. Brockhues 1495. Julius Sichel 760. Ufa 335. Inag 585. Auf dem Montanaktien­markte gestaltete sich die Tendenz uneinheitlich. Oberschlesische Werte waren besser behauptet. Kali-Aschersleben schwächer. Sonst waren noch Auto-, Zucker- und Maschinenfabrikattien Schwan­kungen unterworfen. Schiffahrtsaktien befestigt. Elektrvwerte konnten sich nur schwach behaup­ten. Anilinwerte schwächten sich ab. 3proz. Relchs- anleihe hatte wiederum feste Stimmung zu ver­zeichnen. Tie Stimmung war tm Verlause eher fester zu nennen, doch sind die Amsätze bescheiden. Privatdiskont 4y2 Prozent.

mc. Frankfurt a. M., 6. März. Die kürzlich von einem großen Brand betroffenen Liga- Gummiwerke in Hausen G. m. b. H. wur­den unter Mitwirkung der Deutschen Dank in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Das Stamm- kapttal beträgt 10 Millionen.

Frankfurt a M., 7. März Berliner Devisenmarkt.

Lich, den 6. März 1922. 2317D i teich - Drüningen am Pfahlgraben. 2288D

Mer sm- !>. ßreöif-men-SefelifM In M. Watzenborn-Steinberg, den 6. März 1922.

Dörmer. Schers?. | Hess. Bürgermeisterei. Schäfer.

5529 45 5540,55 6893,10 6906,90 495^50 4v650 538,45 539 65 1325,15 1328,85 1378,601381,40 1113,851116,15 1152,301154,70 251,74 256,26 261,23 261,77 2293,70 2298,30 2387 60 2392,40 4H60,- 4d70,- 5139,85 5150,15 4025,954034,05 4175,30 4184,20 4,58 4,62 4,58

Vermischtes«

* S chuhe aus Schlangenhaut. Die teueren Lederpreise von heute, die das Kaufen der Schuhe zu einem so empfindlichenAderlaß" macken, lassen uns mit Neid auf den Malaien blicken, der einfach auf die Schlangenjagd geht, wenn er ein paar Schuhe braucht. Die Schlangen, die auf der malaiischen Halbinsel zum Zwecke der ^Verarbeitung für Schuhe benutzt werden, sind meistens Riesenschlangen, und es ist für den Ein­geborenen gar keine schwierige und gefährliche Ausgabe, im Dschungel sich das nötige Leder zu verschaffen; ja so mancher macht sogar aus der Schlangenjagd ein einträgliches Geschäft. Die ma­laiische Riesenschlange hat eine schöne starke Haut, erlangt eine Gröhe bis zu 30 Fuß und ist leicht zu fangen. Die Exemplare müssen freilich lebend erbeutet werden; tote Tiere find nutzlos, da das Reptil unmittelbar nach der Tötung abgehäutet werden muh, denn nur so wird ein brauchbares Leder erlangt. Alles, was man zum Fang dieser Riesenschlangen braucht, ist ein unten gegabelter Stock, eine Schlinge und eine starke Stange. Wenn er sein Opfer erspäht hat, seht ihm der Eingeborene den gegabelten Stock fest hinter den Kopf und nagelt baß Tier so gleichsam auf den Boden fest. Die Schlinge wird dem Tier dann über den Kopf geworfen, unb nun windet die Schlange sich selbst rund um die Stange, worauf sie der Kuli nach der nächsten Stadt trägt und sie dem Abhäuter überanttoortet Da die Riesen­schlangen grobe Fresser sind und sich meist im Zustand völliger Sättigung befinden, sind sie sehr schwerfällig, und man kann ohne Gefahr mit ihnen hantieren. Ganz anders fieilich ist das Bild der Schlangenjagd. wenn ein anderes Reptil auf dem Schauplatz erscheint, nämlich die Kobra. So verächtlich und gleichgültig der Eingeborene 'die Riesenschlange behandelt, so furchtbare Angst ^hat er vor dieser Giftschlange, die die schlimmste ^Gefahr des Dschungels dar stellt.

I. Eichenstämme 3. Klasse

" 4.

5.

Kiefernstämme 3.

Fichtenstämme 3.

,, 4.

" 5a

5b 14 = 2,41

Derbstangen Fichte 1. Kl. 142 St. ---- 10,61 Fstm.

2. 111 = 4,65

Nutzreisig Fichte 67 Rm., sehr geeign. zu Spalierholz II. Brennholz. Scheiter: Eiche, Buche, Kiefer u. Fichte --- 47 Rm.

Kiefernreisig Kiefernstöcke. Fichtenstöcke

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Berlin

Nationalbank f. D. .

900,- 900,

7.3.

Wechsel auf

Schweizer Franken

100

100

100

100

6.3.

1,95

59.20

88.80

117.80

88.80

117.80

1222,- 835, 639, 606,-

75,80 1000,-

51. Kr. Kr. Kr. Kr.

316,-» 348.50

4,18

,38

Datum: Zürich .... Amsterdam . Kopenhagen. Prag.....

Stockholm . . Wien.....

London. . .. Patts.....

Aeuyork . . .

1242,

1275, 1825, 1145.

1010,

1301, 795, 769,

Kr. r Kr. Kr.

195.50 2.04 0.085 «.40

46.60

22.55

26.80

44.05

0.70

512.50

1.60 0,11

4,42

-.39

Holland. . . Deutschland Wien . . . . Prag . . . . Patts.... London. .< Italien . . , Brüssel . . « Budapest . < Aeuyott. . . Agram . . . Warschau. .

Börsenkurse.

Frankfutt

1.7.14.

Fr. 125.40

1235,- 810,- 638,50 585,-

75,40 1020,-

Dcttum:

5% Dtfch. 5ttiegsanl. 4'/, Dtfch. Reichsanl. 37» Dtfch. Reichsanl. 47° Preuh. Konsols Hamburg-Paketf.. . Norddeutscher Lloyd Comm.u.Pttvatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschast Dresdner Bank. . . Mitteld. Creditbank.

3.3.

77,50 90,-

119,- 75,25

550,- 415,- 347,- 339,- 572,- 483,50 378,- 316,-

. . 100 5L --- . . 100 Mk. -- . . 100 Kr. = . . 100 Kr. = . . 100 Fr. = . . 1 £ . . 100 L. = . . 100 Fr. ---

1090,-

1225 -

1213,-

1830 -

1225,- 1080,- 1310,-

770,-

748,-

890 -

1207,- 805,- 629,- 593,-

75,- 980,- 248,75

6. 3. 77,50 90,- 119,50

75,25 553,- 420,- 344,- 336,- 580,- 483,- 375,- 316, 347,-

1,85

23,20

1,47

2572,-

195.50 2.- 0.085

8.50

46.76

22.60

27.10

44.26

0.725

512.- 1.50

0,115

Sh. 97.80

Fr. 125.40

5 23.80

Phönix-Bergb.-Akt. 1340'- Bad.Anilin-u. Soda 785 - Höchster Farbwette. 775* - Allg. Slettr.-Ges. . . 924^- Felten & Guilleaume 1210 - Schuckert-Werke. . . 830*- Adlerwette...... 640-

Daimler.......610'-

4*/0 Hess. Staatsanl. 74,50 Electron Griesheim 1000, - Dtsche. Vereinsbank 248,75

343,50 1345,- 1310; 1U90,- 1069, 1200, 1240, 1840, 1210, 1033, 1299, 775, 747,

Marknotierunge«.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:

4. 3.

2,05

1,69

1,92

Kurs

6.3.

77,50

90,10

119,50

74,75 553, - 414,50 347,50 338,- 575,- 484,50 377,-

-------------- 346, Boch. Guhstahlwerke 1396, Bud.- Eisenw.-Akt.. 1120, D.-Luxemb. Dergw.. 1255 Gelsenkirch. Bergw.. 1290, Harpener Bergbau. 1820* Oberschl. Eisenb.-B. 1175, Oöerschles. Eisenind. 1083

3. 3.

77,50 90,-

119,50

74,75 554.-

414,50 315,- 337,- 590,- 485,- 353,- 316

Frankfurter Getreidemarkt.

Frankfurt a. M., 6. März. Ge­treide-Börse. Bei lebhafterem Besuch war bfie Nachfrage nach allen Arttkeln groß und vielfach konnte dieselbe zum Teil man­gels Ware nicht befriedigt werden. Die Kurs­bewegung der ausländischen Zahlungsmittel wirkt immer noch auf den Preisstand. Wei­zen und Roggen sind begehrt. Für Gerste war das Geschäft ruhiger, dagegen zeigt Hafer eine feste Tendenz. Weizenmehl hatte lebhafteren Verkehr, während Roggenmehl leichter er­hältlich ist. Hülsenfrüchte fest. Oelsaaten ruhi­ger. Futtermittel aller Art bleiben weiter stark gefragt. Neben Kleie ist auch Biertteber lebhafter beachtet. Sttoh und Heu behaup­teten den Preisstand der Vorwoche.

Märkte.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 6. März. (Amtlich.) Marktverlauf. In allen Viehgattungen lebhafter Handel. Schweine hinterlassen etwas Lieberstand. 813 Stück Großvieh, davon 88 Ochsen, 44 Bullen, Im einzelnen ist zu bemerfen: Aufgetrieben waren 681 Fätten und Kühe. Ferner 277 Kälber, 204 Schafe, 1684 Schweine. An Preisen wurden an­gelegt pr. Ztt. Lebendgewicht: für Ochsen 1100 bis 1600 Mk., für Bullen 11501650 Mk., für Färsen und Kühe 14501700 Mk. für beste Färsen und bis 1400 Mk. für beste Kühe, für Kälber 1100-1750 Mk., für Schafe 7501300 Mk., für Schweine unter 80 Kg. Lebendgewicht 1700 bis 2100 Mk., von 80100 Kg. 21002300 Mk., von 100120 Kg. 23002400 Mk., von 120150 Kg. 23002400Mk., Fettschweine über 150 Kg. Lebend­gewicht 23002400 Mk., Sauen und Eber 1700 bis 2000 Mk. Die Marktpreise liegen um so viel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinn in sich schließen.

Züricher Devisenmarkt.

6. 3.

Schluß- Schluß- Schluß» Schluß- Kurs Kurs Kurs

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Um das Dier-Mächte-Abkommen.

Paris, 6. März. (WTB.) Die.Chicago Tribüne" meldet aas Washington, die Ratifikation des Viermächte-Ab- kommens über den Stillen Ozean durch den Senat erscheine nur noch bei starken Vor­behalten möglich und die Anhänger des Ab­kommens in den Regierungstteisen geben za. dav die Lage nahezu verzweifelt sei.

Amerikanische RÄstnngseinschränknvgen.

Paris, 6. März. (WTB.) Nach einer Mel­dung derChicago Tribüne" aus Wa­shington hat Mattnesekretär D e m d h die Qu» ferung von 50 weiteren Torpedobootzerstö­rern und annähernd 60 Hilfsschiffen ern­st e 11 e n lassen, um durch diese Kostenersparnis die Ausgaben für die Flotte auf die rm Budget vorgesehene Position zurückzaführen.

Ein englischer Arbeiterführer gegen den Klassenkampf.

London, 6. März. (WTB.) Der Arbeiter­führer Thomas sprach gestern in Birkenhead über die innere Lage. Er erklärte, er hoffe, daß die politische Krise unmittelbar zu Neu­wahlen führen werde. Das Land bedürfe mehr denn je einer Regierung, die den Willen des Volles wiederspiegele. Thomas wandte sich gegen den Klassenkampf, indem er aus- führte, nichts könne der Arbeiterpattei oder irgendeiner anderen Partei, die die Regierung bilden wolle, schädlicher sein, als zu erklären, daß ihre Polttik zugunsten einer besonderen De- völkerungsklasse gerichtet sei. Thomas fügte hin­zu, die schwere Krcsis, die die Schiffsbauindustrie bedrücke, müsse die Regierung veranlaffen, eine unparteiische ilnterfudjung der Lage vorzunehmen. Die Gewerkschaften seien mit einem solchen Vor­gehen einverstanden.

Kein Ausstand der irischen Postbeamten.

Dublin, 6. März. (WTB.) Der Aus» stand der irischen Postbeamten, der für Mitternacht angesetzt war, ist widerrufen worden.

Deutsche Verhandlungen mit der Russo-Asiatic-Eorporatioa.

Paris, 6. März. (WTB.) DerMa- tin meldet aus London, Professor Wied- feld, der Direktor der Krupp-Werke, der sich einige Tage in London aufhielt, habe mit dem Präsidenten der Nusso-Asiattc-Eor- poratton über die großen Besitzungen dieser Gesellschaft in Rußland verhandelt. Profes­sor Wiedfeld habe jedoch nichts von Den Geschäften, die ihn nach London geführt hät­ten, enthüllt. In den Finanzkreisen der City glaube man, daß es sich um die Wieder­ingangsetzung der ungeheuer gro­ßen Kupferbergwerke handele, die die genannte Gesellschaft in Rußland besessen habe, und die inzwischen von der Sowjet­regierung konfisziert worden seien.

Holzversteigerung.

Versteigert werden: Freitag, 10. l. M., aus den Domanialwalbdistttkten Schiffenberg 32, Rückars 41, Häuferborn und Sommer berg:

I. Nutzholz: Stämme: Eiche: 3. Kl. 2 6t = 2,01 Fm., 4. Kl. 4 St. = 2,90 Fm., 5. Kl. 3 St. ---- 1,35 Fm., 6. Kl. 15 St. = 2,20 Fm.; Buche: 2. Kl. Schnittholz) 4 St. = 6,05Fm., 3. Kl. (z. Teil Schnittholz) 9 St. ---- 7,49 Fm., 4. Kl. 10 St. = 6,35 Fm., Esche: 2. Kl. (Schnitt­holz) 1 <5t = 1,81 Fm., 4. Kl. 10 St = 9,08 Fm., 5. Kl. 6 6t = 5,68 Fm., 6. Kl. 10 6t. = 2,84 Fm., Ahorn: 4. Kt 1 6t. = 0,49 Fm., Linde: 3. Kt 2 St. = 3,14 Fm., 4. Kl. 1 St. = 0,45 Fm., Rüster 5. Kl. 1 St --- 0,52 Fm., Weymouths­kiefer: 3. Kl. 1 St. = 0,71 Fm., 5. Kl. 2 St. = 0,86 Fm., Lärche: 5. Kl. 5 6t. = 0,88 Fm., Fichte: 3. Kl. 2 61 = 3,02 Fm., 4. Kl. 11 6t. = 9,73 Fm., 5a Kl. 32 6t. = 16,47 Fm., 5b Kl. 210 6t. = 46,66 Fm., Weihtanne: 5a Kl. 3 6t -- 1,11 Fm., 5b Kl. 41 St = 7,83 Fm.; Derb- stan g en: Eiche: 5 St. = 0,32 Fm., Esche: 21 St. = 1,08 Fm., Fichte: 1. Kl. 169 St. --- 15,23 Fm., 2. Kl. 20 St = 0,92 Fm,, Weihtanne: 1. Kl. 23 St. = 2,35 Fm.; Nutzscheiter: Eiche (®arc tenpfosten) 10,3 Rm. (2,25 Meter lg.), Esche: 6,2 Rm. (1,6 Meter lag.), Lärche: 6,1 Rm. (3Meter lg.), Fichte: 39,8 Rm. (3 Meter lg.); Nutz- kn üppel: Eiche (Gartenpfosten) 8,4 Rm (2,25 Meter lg.) Lärche: 3,5 Rm. (3 Meter lg.), Fichte: 39,8 Rm. (3 Meter lg.);

II. Brennholz: Scheiter: Buche 2.Kl. 10,5 Rm, Eiche 2. Kt 2,5 Rm, Esche 1. Kl. 5,2 Rm, 2. Kl. 1,9 Rm., Linde. 2,4 Rm., Fichte 2. Kl. 22,6 Rm, Knüppel: Buche 2. Kl. 1,6 Rm, Eiche 2. Kl. 1 Rm, Esche 1. Kl. 5,2 Rm., Lärche: 5,2 Rm, Fichte: 2. Kl. 19,5 Rm., 21 eifig: Buche 39,8 Hdt. Well., Eiche 15,9 Hdt Well Esche 2,7 Hdt. Well., Linde 1,0 Hdt Well., Kiefer 1,1 Hdt. Well., Lärche 1,3 Hdt. Welt, Fichte 36,9 Hdt Well., Stöcke: Buche 1. Kt 4 5 Rm. 2. Kl. 2 Rm

Beginn der Nutzholzversteigerung vorm. 9 Ahr im Distr. Schiffenberg, der Brenn­holzversteigerung gegen 10V2 Ahr Dorrn, int Distr. Rückars. Die blau unterstrichenen Nummern werden nicht versteigert Vorgezeigt wird nur das Nutzholz im Distr. Schiffenberg und das Brennholz im Distt. Rückars. Weitere Auskunft durch Herrn Forstwart-Aspiranten Feller, Grvhen-Linden. 2263B

Giehen, den 4. März 1922.

____________Oberförsterei Schiffenberg.____________

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Bullen-Berkaus.

Die Stierhaltungsgenossenschast zu iLühellinden hat einen 16 Zentner schweren Dullen zu vettausen. Kauf liebhaber wollen ihre Angebote schttstlich, Der- schlossen, pro Zentner Lebendgewicht bis zum 10. März, nachmittags 1 Ahr, an den Gemeinde­vorsteher daselbst abgeben.

Die Eröffnung der Angebote und gleichzeitige Bekanntgabe der Verkaufsbedingungen findet in Gegenwart der erschienenen Käufer auf dem Rathaus am 10. März, nachmittags 1 Ahr, statt.

Lützellinden, den 2. März 1922._______2147V

Zwangsversteigerung.

Mittwoch, den 8. März 1922, nachm. 2 Uhr, versteigere ich Neuenweg 28 (im Löwen) zwangs­weise gegen Barzahlung:

1 Schreibsekretär, 1 Schrcibpult, 1 Schreibtisch, 1 Geige, 1 Oelbild, 1 Divan, 1 Küchenanttchte, 1 Kleiderschrank, 1 Küchenschrank, 1 Maschkow» mode, 1 vollst Bett, 1 Gasherd, 4 Garn. Fenster« Vorhänge, 1 Kommode, 1 Polstersessel, 1 Nähttsch« chen, 1 Nachtschränkchen.

Junker, Gerichtsvollzieher, Plocksttaße 4. 230*

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