610.
Brief
3. Juli.
Datum:
5. Juli.
946,20
945,80
948,20
biS
12,05
6H. 97.80
r
23.80
Fr. 125.40
2,78
6.7.
Schweizer Franken
loo Kr.
: L'IK? cin»»! r 8i
ra
me. Frankfurt a. M, 5. Juli. Der Heu-1 Drogerie NoM, Bahnhofstraße 51; U^Ä tigc Frankfurter Pferdemarkt war bei einem Auf- > Drogerie Wallenfels, Marktstraße 21.
100 Fr.
X'jB
100
100
100
100
100
100
100
100
100
705,- 710,- 780,- 665,- 472,— 418,-
77,25 850,- 170 -
1.7.14.
125.40
59.20
88.80
88.80
117.80
117.80
Fr. Fl. Ar. Kr. Ar. Ar.
5.7. 1,22 -.61
1,12 ,92
Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . . Reuyork . . Paris. . . .
. 11,82
1,96
-.23
237
die
914
586
1970, -
1892,60 425,95
354305
8289,60 682ü,45
1,95
832,95 36,75
152,92 28j,60
1982,20 1927,45
420,53 3554,55 8032,05 6533,20
2,09 831,05
39,30 153,70 287,40 200,50 5708,-
51. -- All. = Kr. = Kr. —
trieb mit 800 Tieren verhältnismäßig gut beschick» und auch die Käufer waren zahlreich erschienen, waS eine weitere Erhöhung der ohnehin saftigen Pferdepreife zur Folge hatte. Gute Tiere kosteten bis 120 000 Alk., mittlere Arbeits- Pferde waren unter 50 000 Mk. nicht zu haben. Sehr gesucht werden zwei- und dreijährige 5olj® len, jedoch wurden auch für tragente Stuten Preise angelegt, wie man sie seither nicht zu zahlen gewohnt war. Der Markt wurde völlig geräumt. Sehr gesucht waren Schlachtpferde, eine Auswirkung der enormen Preise für Rindvieh und Schweine.
Mk. und die Arbeiterinnen über 23 Jahren Mk. und 609 Mk.
Für Gießen wurden für die Zeit vom 1.
185 - 81,- 455,- 342,- 254- 286 - 525 - 389 - 296* — 256 - 285 - 130 - 638'- 1165 - 1255 — 2300'- 980'- 652 - 1310-
860 - 755 - 780,- 810- 715,- 530,- 500,-
78,- 895,- 174, —
Brüffel-Antw. . Ehristiania . . . Kopenhagen . . Stockholm. . . . HelsingforS. . . Italien London . . . .. Reuyork Paris Schweiz Spanien Deutsch-Oesterr, Prag Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan Rio de Janeiro
Baö.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Allg. Elektt.-Ges. . . Felten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke Daimler 4° o Hess. Staatsanl. Electron Griesheim Tische. Dereinsbank
1975,- 1897,tO 427,64 3551,95 8310,50 684.^55 1,99
835,05 36,85 153*32 289,40
Schlichtungsausschuß der Provinz Oberhesseu.
Berhandlung vom 4. Juli 1922.
Die Mitglieder des Arbeitgeberverbandes für Handel und Gewerbe (Großhandelsgeschäfte) und die Bereinigten Fuhrwerksbefiher in Gießen f [en
203.
1.19
0.025
10.10
43.45
23.21
24.30
41.35
0.455
524.75
1.70 0,11
1'22,55 419,47
3545,55 8009L5 6516^0
2,05 828,95
39,20 153,30 286*60 199,50 5692,-
Derliner Devisenmarkt.
Geld Brief Geld
203.25
1.22
0.02 16.175 43.05 23.35
24.05
49.55
0.43 »244C
1.625 0,11
160,75 83,-
4u4 - 361,- 296, - 224,- 505, 410,- 309, - 248,- 284,-
1148,- 590,-
1025,- 1084,- 1890,-
847,- 578,-
1236,- 805,- 720,- 695,- 775,- 68-4, — 460,- 410,-
78,75 895,-
Frankfnrter Obst- und Gemusemarkt.
mc. Frankfurt a. QH., 4. Juli. War gestern ein sehr gut beschickter Obstmarkt bei etwas sinkenden Preisen, so folgte auch heute wieder ein ebenso gut befahrener Gemüse- und Obstmarkt. Es wurden Kartoffeln beim Großhandel der Zentner mit 280—325 Mk., ital. und holländische mit 750—800 Mk., Kernerbsen mit 600—800 Mk^ Frühwirsing mit 800 Mark, Zwiebeln mit 500—650 Mk., Rettich das Stück 2—3 Mk. angeboten. Bei Erzeugern kosteten die sehr reichhalttg angebotenen grünen Erbsen das Pfund 8—9 Mk., Gelberüben das Bündel 1—1.20 Mk., Kohlrabi das Stück 80 Pf. und 1 Mk., Kernerbsen das Pfund 8—9 Mk., Kopfsalat die Staude 70 Pf. bis 1 Mk., Gurken das Stück 8—10 Mk^ und Radieschen das Bündelchen 50—80 Pf. Auf dem Obstmarkt kosteten Heidelbeeren der Zentner 1200—1400 Mk., Kirschen das Pfund 6.50 bis 9 Mk., Johannisbeeren der Zentner 1300 bis 1400 Mk., Erdbeeren das Pfimd 25—50 Mk., und Himbeeren das Pfund 24—25 Mk.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M, 5. Juli. (Getreide. Hül- senfrüchte und Biertreber ohne Sack, Weizenmehl, Rvggeumehl und Kleie mit Sack.) Preis je 100 Kilogramm Parität Frankfurt a. M. Weizen (alsbaldige Lieferung) 2250—2300— Mk., Roggen (alsbaldige Lieferung) 1850—1900.— Mk., Sommergerste füi Braugerste (alsbaldige Lieferung) 2100— Mk., Hafer (alsbaldige Lieferung) 1900 bis 1950.— Bll., Mais Mixed (alsbaldige Lieferung) 1625—1850— Mk., Mais La Plata (alsbaldige Lieferung) 1650-1675.— Mk., Weizenmehl (südd. Spezial) 2975-3200.— Mk. bei Waggon - b^zug ab Mühlenstation, Roggenmehl 2150—2250 j Mark, Weizen- u. Roggenkleie 1200—1225.— Ml |
Frankfurter Pferdemarkt.
Spandau, 6: 32,4).
Der Kampfspiet-Marathon-Lauf über 42,200 Kilometer wurde von 85 Läufern bestritten, von denen 45 den langen Lauf beendeten. 28 Läufer kamen in der Maxiqial-Zeit von 3:34:44,4 ein, unter diesen der 55iährige Breslauer Gottschling, der sich als 22. plazierte. Rachstehend das genaue Ergebnis. 1. Wils (Berlin) 2:58:44,4; 2. Albrecht (Berlin) 3:00:14,8; 3. Ritsche (Schleswig) 3:09:48,2; 4. Reichest (Leipzig) 3:13:38,3; 5. Pirsten (Leipzig)
3:14:48,2; 6. Rußbaum (Dortmund) 3:17:12,1; 7. Schulz (Fürstenwalde) 3:17:41,1; 8. Eisest
(Chemnitz) 3:18:16,2; 9. Ohle (Reukölln) 3:19:05; 10. Kiekebusch (Reukölln) 3:21:47; 11. Tiedtke
(Charlottenburg) 3:21:48,8; 12. Roy (Forst)
3:23:27,1; 13. Dombrowski (Breslau) 3:23:28; 14. Pohl (Charlottenburg) 3:23:41,2; 15. Trautmann (München) 3:24:09; 16. Kretzschmar (Dresden) 3:26:02,1; 17. Müller (Berlin) 3:27:03;
18. Rhede (Halberstadt) 3:31:03,4; 19. Kromsdorf (Reuweyer sieben) 3: 34.15,4; 20. Jahn (Stettin) 3:34: 16,1; 21. Emmerich (München) 3:34:31; 22. Gottschling (Breslau) 3:34:56.
Die Kampfspiel-Radfernfahrt Hamburg —Berlin über 276,8 Kilometer brachte folgendes Ergebnis: 1. Kot sch (Kyritz) 10:51:58,2; 2. Zeeh (Hamburg) v. 2g.; 3. Mettels (Rheindahlen) 12g.; 4. Hartmann (Magdeburg) i/2 2änge; 5. Schlembach (Köln) 1/2 2änge; 6. Knappke (Frankfurt a.M.) 11:14:28; 7. Wiethe (Reukölln) 11:14:30; 8. Kvttl (Wien) 11:20.54; 9. Capp (Wien) 11:20:53; 10. Henning (2eipzig) 11:23:11; 11. Münster (M.-Gladbach) 11:23:112; 12. Hundertmarl (2eipzig) 11:23:11,4; 13. Rho- dis (Leipzig) 11:85:50; 14. Wilberg (Rathenow) 11:48:10.
auf die Transportarbeiterlöhne des Schiedsspruches vom 30. Mai (Junilöhne) vom 1. Juli an 25 Prozent und vom 16. Juli bis mindestens 31. Juli weitere 5 Prozent Zulage zahlen. Hiernach erhalten die Kraftfahrer ab 1. Juli 996 Mark und ab 16. Juli 1036 Mk. Wochenlohn, die Fuhrleute über 21 Jahren 918 Mk. und 955 Mk., Lagerarbeiter über 23 Jahren 879 Mk. und
Markuotterungen.
Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:
Kurs 3. 7.
77,50 103, 151,-
80,- 410.- 310,- 292,- 281,- 500,- 408,- 280,- 248,50 281 -
Kurs 5.7. 77,60 109 190,- 81,75 468,- 326,- 298,- 284,- 505,- 392,- 294,- 250,— 284, , 1255, 660,- 1175, — 1290, - 2300,- 925,- 64v,- 1340, - 840,- 760,- 790,- 875,- 710,- 850, - 455, —
76,75 895,-
4.7.
1,19
1*08
-,89
Wechsel auf Holland Deutschland .... Wien Prag Paris London
Italien.......
Brüste!.......
Budapest Deuyork ..
Agram.......
Warschau
Datum:
5% ® tfd;. Arieasanl. 4*/oDtsch. Reichsanl. 3°/yDtsch. Reichsanl. 4®/o Preuß. Konsols Hamburg-Pakets-. . Norddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitleid. Creditbank. Rationalbank f. D.. Doch. Gußstahlwerke
L. = Fr. = Kr. --- r = Kr. ---
F« Der- ouch
Men inS
Ws Ws
^2.
442 einsetzte, nahm einen unsicheren Der lauf. Er schwankte zwischen 420, 438, 430, 444 bis 430. Kurssteigerungen bemerkte man auf dem Markte der MontanpaPiere. Autowerte, Zuckerfabrikaktien, Maschinen- und Metallwerte schlossen sich der 'allgemeinen Aufwärtsbewegung an. Pluszeichen sind auf den Maklertafeln zu sehen. Das lebhafte Geschäft in Jndustriepapieren hielt weiter an. 3m freien Verkehr hörte man u. a. Deutsche Petroleum 2300, Benz 480. Privatdiskont 47/8°/°-
5t an ff urt a. M. 6. Juli.
Börsenkurse.
Frankfurt Berlin
Schluß- Schluß- Schluß - Schluß-
Bud^- Eisenw^ Akt..
D.-Luxernb. Bergw.. 1020, Gelsenkirch. Bergw.. 1060, Harpen er Bergbau. 1870, Oberschl. Eisenb-B. 860, Oberfchles. Estenind. 595, Phönir-Bergb.- Akt. 1225, “ - “ ■“ ~ ' 770,
Amstd -Aotterd 18729.05 1S770L5 16679,10 16720 90 ---- ' 3370,75 3379,25 3320 80 3329,20 7290,85 7309,15 7(,66,15 7080 85 9338,95 9361,70 9238x0 9261'70 11215,30 11244,05 11068,15 11093.85 94's 80 rx'A "' ‘ ~
1977.50
(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)
Aus einer Lübeckschen Bürgerschaftssitzung.
Lübeck, 5. Juli. (WTB.) In der heutigen Bürgerschaftssitzung wurden die sozialdemokratischen Anttäge, wonach verschiedene dynastische Straßennamen in Straßennamen der Republik umgewandelt, und den „Lübeckschen Anzeigen" der Eharak- ter als amtliches Blatt entzöget^, werden sollen, gegen die Stimmen der Bürgerlichen an- genommen. Die Sitzung endete mit einem Tumultakt der Kommunisten, die die im Saale befindlichen Düsten von Moltke und Bismarck ergriffen und unter dem Jubel der Tribüne auf der Straße vernichtetem
Lord Robert Drei! für Herabfetzmig der Rüstungen.
Paris. 4. Juli. (WTB.) Der gemischte zeitweilige Ausschußdes Völkerbundes, der sich mit der Herabsetzung der Rüstungen beschäftigte, hielt heute etne Sitzung ab, in der ein En twu rf Lord Robert Cecils zur Herbeiführung der Herabsetzung der Rüstungen beraten wurde. Lord Robert Cecil erklärte, daß er diesen Plan nicht als Delegierter seiner Regierung und seines Landes, sondern rein persönlich unterbreite, da der Ausschuß nicht aus offiziellen Delegierten, sondern aus Persönlichkeiten zusammengesetzt sei die wegen ihrer Sachkenntnis ausgewähtt wvcten seien. Lord Robert Cecil hat fünf Resolutionen unterbreitet. Die Ausgaben für die Rüstungen stellen, so führte Lord Robert Cecil zur Bsgründ-mg aus. auMblicklich 20 Prozent der Gesamt- ausgaben^er zivilisieren Canter dar. Es bestehe für alle Länder eine besonders starke Ge- fahr für den Fall, daß sich eine Sinnesänderung in der öffentlichen M mutig vollziehe und auf eine vollständige Entw. ff.m g dränge. In Öre allgemeine Herabsetzung der Bewaffnungen müßten auch Deutschland und Ungarn cmgejchlvssen werden, weil sie schon durch Verträge gezwungen seien, ihre Rüstungen zu beschränken. Rach Lord Robert Cecil werde es auch nötig, daß Rutz- I a n d in den allgemeinen Sntwaffnungsplan einbegriffen werde. Rach feiner Ansicht |et es unerläßlich, den allgemeinen De'er^rvp'a'lt mit dem P an der Herabsetzung der Rüstungen zu tepbinden.
In der Debatte erklärte Lord Robert Cecil, daß sein Plan nur alig.in.ine Grundsätze enthalte, daß er also durch einen weiteren, ähnlich dem, den Lord Esher ausgearbeitet habe, vervollkommnet werden müsse. Diesen Plan von Lord Esher, der in der letzten Session borge* schlagen wurde, berch aif ie. Schaffung von Rüstungseinheiten für militärische und Luftstreitkräfte. Diese Entheit ist auf 30 000 Ollann festg^etzt worden. Für jÄren einKeln-en Staat soll durch den Bölkerband ein Coeffizient festgelegt werden; für den Anfang für Belgien zwei Einheiten gleich 60 COO SoWa-ten, für die Tschecho-Slowakei drei Emheiten gleich 90 COO, i>. Dänemark zwei Einheiten gl ich 60 CO), Front- reich sechs Einheiten gleich 180 000, Großbritannien drei Einheiten gleich 90 COO, Griechenland, Süd- slawien. Holland und R'nmäirien je drei Emheiten gleich je 90 000, Stollen und Polen je vier Einheiten gleich je 120 000 Mann. Schweden, Spanien und die Schweiz je zwei Einheiten gleich je 60 000 Mann und Portugal eine Einheit von 30 000 Mann. Die Herabsetzung ter Streitkräfte auf diese Ziffer soll innerhalb sechs Monaten erfolgen, und die festgelegten Essektivbestänte sollen für zehn Jahre Gültigkeit haben. Die Streitkräfte für DeutscUamd, Oesterreich. Ungarn und Bulgarien sollen belasten werten, wie sie die FriedeirsVerträge festsetzten.
Poincars über die frrmzösisch-amerrkanische Freundschaft.
Paris, 5. Juli. (WTB.) Bei dem gestern von ter amerikanischen Handelskammer aus Anlaß des Unabhängigkeitstages veranstalteten Bankett, dem Ministerpräsident Poincaro beiwohnte, hielt dieser eine Rede, in ter er erklärte: Rachdem wir, Frankreich und Amerika, die Freiheit Europas in Amerika verteidigt hatten, hatten wir in Europa Amerika zu vertei- tigen, das Amerika, das mit ter gesamten Welt durch den deutschen Imperialismus bedroht wurde. Bevor selbst die Bereinigten Staaten sich entschlossen hatten, selbst in den Kampf einzutreten, halten sie den Derwundeten, den Witwen und Waisen Frankreichs eine Großmut gezeigt, ter wir eine stete Erinnerung bewahren toerten. Wahrend dreier Jahre war Frankreich auf Vorposten
noch Besserung gebracht, aber eine Dollernte formte nicht mchr gezeitigt werden. Den langen Stand des Heugrases merft man an seiner Farbe. Man spricht von einem Heupreis von 300—400 Mark ter Zentner; so hoch stellt er sich zuweilen auf den Wiesen.
§ Vom Vogelsberg. 5. Juli. Eine so schlechte Honigernte wie diesmal dürften die Imker während eines Menschenalters kaum zu verzeichnen gehabt haben. Reben dem Honig fehlen auch bis auf Ausnahmen die Schwärme. Der Honigpreis steht auf 70 Mk. pro Pfund.
Billige
Mhdem übera NsMilungen g 9 M abgehmten m x^sveranm für bas neu Ei Uinlageverfahr ffeiWrforguiW. L, Deutschnatt Mpattei beschlc ! Mahren bedeute ' Kroßen und Ganze ^eineMrschleef Ne Desreiungsgre
Das WesenM lionen Tonnen der l !etzten Preisen mg M Drittel sollen ■ loggen 6900, Weiz< 6600 Mark bette irren Lieferungen lv (eiben Grundlage ne bedeutet diese1 Mast nun tvirkli Mies, die die Lage nenslverter Weise fr setzt sich zurzeit nach der Aeichsgetteidestk 150 Mark aus dein Mvirischaft, zu 3 Zsgaben für das ' das übrige bei Mchten, Steuern, 0 grld an Mller und die Regierung in M Weltmarktpreis ZM zugmnde, so Mg aller angegeb- pot 1900 Gramm et »Wen Monate kost nil den vor einiger
Reichsgetteidestt Hm nun hie am Amtes durch das Mtzrn, sti M 2er rechnet, der sich auf i M für das inländisc I preise onnitrnnt. Ziva treiöepreise fast W varktpreise, aber er i'i ■im dem Dorlvurf ein ^entgehen. Aus den Wsten für die 2e getreidestelle und der ^eingerechnet iverfr ^^losten sich bei ! Äaft natürlich M 30 Mionen Zen Seiun9 würden 14
“ ®arl 6 die übrig,.” kl elften Setetbm
ÖS«! EÄ sM
WS iE ®8‘e,
Handel.
Berlin, 5. Juli. (WTB.) Börsen- stimmungsbild. Der tm aUgemetnert ruhige Verlauf ter geftrigen politischen Demcmslratw.ieu. veranlaßte heute vormittag die Teorsenspek ilatron zu CRealrfiermgen, jnter deren Druck bte Kurse eine verhältnismäßig genüge Abschwächung er» fuhren. An ter Mittagsbörse setzten Dä-ifen auf Bedarfsrrachfrage zww: wieder fester ein, formten sich aber späterhin nicht behaupten.
Am Jndustriemavkt setzte sich tee Ar f fas fang durch, daß die Karsteweg-rng mit ter gewaltigen Markentwertung nicht Schritt gehalten habe. Em ziemlich erheblicher Kaufandrang bei man geintem Angebot bewirkte anfangs sehr erhebliche Kurs- erhcHungen aller Wertgattungen. Beforters bevorzugt teuren wiederum Montanpapiere, von denen einige bis um 200 Prozent stiegen, so Bochumer, GelsenLrchen, Harpener, Rhein staht und Riebeck Montan.
Auch Elektrizitätswerk erzielten durchschnitt- lich Geteirme von 60—80 Prozent. Felten und Guilleaume sogar um 175 Prozent. Ferner erlangten Maschmmfabriksaktten seh: ansehnliche Dusdesterungen. Deutsche Waffen um mehr als 120 Prozent, andere um 60—80 Prozent Bon sonstigen Papieren sind Basalt, Fahl berg, List. Schultheiß und Patzenhofer als tesonters gesteigert hervvrzuheben. Späterhin war das Geschäft ruhiger. Die Getern ne blieben größtenteils behauptet. Auslärd sche Anle hen to:rcn mttst mäßig gebeffert. Valutapapi>re waren zwar wegen der seit Montag eiagetreteiren Devisenstelge- rung höher bezahlt, die Käufer beobachteten aber anscheinend mehr Zurückhaltung Deutsche Anleihen waren wenig veräntert.
Gegen Schluß stieg die 3prozerttige Deutsche Reichsanleihe um mehr als 26 Prozent, angete lich auf ausländische Käufe. Jirdustmeaktten blieben weiter fest. Die Devisenkurse unterlagen erheblichen Schwankungen.
Frankfurt a. M, 5. Jutt (Börsen- stimmungsbild.) Rach dem günstigen Auftakt ter Effektenbörse bei Beginn des neuen Monats hatte man auch für die heutige Börse mit einer festen Tendenz gerechnet. Kaufaufträge der Banker lagen vor. und auch das Privatpublikum zeigte lebhafteres Interesse. Dte Rach, rage nach ausländischen Zahlungsmitteln war nicht ganz
mindest end 31. Juli folgen t e Bäckerlöhne festgesetzt: Erste Gehilfen oder Schießer wöchentlich 900 Mk. (bisher, seit dem 15. Mai. 600 Mk.), zweite Gehilfen oder Teigmacher 800 Mk. (560 Mk.) und Letztgehilfen, d. h. Gehilfen in den ersten beiden Jahren nach Beendigung ter Lehrzeit ZOO Mk. (510 Mk.). Für Kost und Wobnung können wöchentlich 400 Mk. abgezogen werden (bisher 230 Mark).
mit seinen Alliierten Belgien und England ae- ' blieben und hatte die Deckungsarmee für die zivilisierte Welt gebildet. Dadurch daß sich Amerika für uns ausgesprochen hat. hat es vor allen Vollem der Welt zum Ausdruck gebracht, daß Frankreich die hohen Gedanken verteidigt habe, die am 4. Juli 1776 in der Erklärung des amerikanischen Kongresses nietet gelegt sind. Pvin- care sagte, zu ten Mitgliedern der Handelskammer gewandt: Sie leben unter uns. Sagen Sie Ihren Landsleuten, die uns nicht kennen und die uns nicht verstehen, daß wir weder Auf schneiden, noch kleine, in Demokratie verkleidete Kaiser sind, noch Kinder, die mit Soldaten spiÄen wollen, sondern ruhige und arteitfame Leute, deren Boten schon so oft verwüstet wurde, und daß wir nur verlangen, für unsere Verluste entschädigt zu werden. damit wir wieder in Stand gesetzt werten können, die unterbrochene Arbett toieter aufzu» nehmen. Sagen Sie ihnen, daß wir ihnen mehr denn je Freundschaft bewahren.
DLrmischLes.
Den Kopf abgerissen.
fpd. Ludwigshafen, 5. Juli. <Nn gräßliches Unglück traf eine Frau in einem von Reust ad t nach Ludwigshafen fahrenden Zuge. Sie schaute bei Mutterstadt aus dem Fenster hinaus und merkte nicht das Herannahen eines Zuges aus entgegengesetzter Richtung. Der Frau wurde von dem Zug der Kopf buchstäblich abgerissen.
Für Bad-Ranheim wurden die Bäcker- l ö h n e für dieselbe Zeit auf 950, 850 und 750 Mk. und der Abzug für Kost und Wohnung auf 400 Mk. festgesetzt (statt bisher, seit dem 15. Achril 600, 580. 560 und 230 Mk.).
Der Schiedsspruch für Bad-Rauheim ist auf Grund tarifvertraglicher Bestimmung bintenö. In ten Gießener Sachen erhielten die Streitteile eine Woche Erklärungsfrist.
In ter Tarifstreitigkeit der Da d - Rau - Heimer Metzger wurde Verständigung angezeigt.
8^
Turnen, Sport und Spiel
Kampfspiel-Rachlese.
Die neu geschaffenen Rekorde bei den Deutschen Kampf spielen lassen crfennen, daß die deutsche Sportbewegung hinter ter in anderen Ländern, wie beispielsweise Amerika, England, Finnland und Schweden, die int internationalen Sportleben eine führende Rolle spielen, nicht zurücksteht. Bei keiner deutschen Veranstaltung find so viele neuen Höchstleistungen aufgestellt Worten wie gerate bei den Kampf spielen. Es liegt dies ja in ter Aatur der Sache, da die besten Sports- teilte aus allen Tellen Des Reiches in Berlin versammelt waren. Sowohl in ter Leichtathletik als auch im Schwimmen waren täglich neue Höchstleistungen zu verzeichnen, wovon nachstehende Aufstellung ein getreues Bild wiedergibt:
Leichtathletik: 400 Meter Sjürten: von Massow (Zehlendorf) 56,2 Sek. (bisher derselbe 58.2 Sek.); 1000 Meter-Laufen: Köpke (Zehlendorf) 2:31,9 (bisher Mickler, Charlottenburg, 2:3z,3); 5000 Meter-Laufen Bedarff (Frankfurt a. M.) 15:38.3 (bisher derselbe 15:40,3); 3 mal 1000 Meter-Staffel: Zehlendorf 88 7:56.6 mit der Mannschaft Murawski, Langkutsch, Köpke (bisher Turn- und Sportgemeinte Eintracht Frankfurt 7: 57,3); 4 mal 400 Meter-Staffel: Deutscher Sportklub Berlin 3:26,2 mit der Mannschaft Schulz, Dusch, Bormann. Renell I. (bisher Mannheimer Turngesellschaft 3: 32.3); Dreisprung: Holz (Charlottenburg) 14,99 Meter (bisher Baaske Königsberg, 14,87 Meter); Schlagball-Weitwerfen Groth (Steglitz) 101,62 Meter (bisher M Schöps. Halle, 99,63 Meter).
Schwimmmen: 100 Meter bel.: Heinrich (Leipzig) 1:03.8 (bisher Bretting. Magdeburg 1:04,2); 100 Meter-Rücken. Frölich (Magdeburg) h 15,8 (bisher derselbe 1: 16,4); 100 Meter-Seite: Cramer (Breslau) 1:14,2 (bisher Beneke, Magdeburg. 1:15,4); 200 Meter bei.. Heinrich (Leipzig)
Züricher Devisenmarkt.
5.7.
Kurs Kurs 5. (. 3. 7.
77.50 77,50
106,50 104,-
KrekSziegenzuchtverein Gießen gestellten Dock ter Gemeinte Grvßen-Buseck zu- gesprochen. In ter Klasse II (jüngere Böcke) hatte Oberhessen nur einen Bock aus Rodheim v. d. H. ausgestellt, dem eine Anerkennung zuteil wurde.
Glänzend schnitten die oberhessstchrn Ziegen wieder in Klosle ttl (ältere Ziegen) ab. Das teste Tier führte hier ter Kreisziegenzucht- toerein Gießen in ter Ziege dss Heinrich Stumpf III. in Hattenrod vor, die den 1 ^i-Preis errang und gleichzeitig mit ter Plakette des Leichsverbandes ter deutschen Ziegenzucht er Vereine ausgezeichnet warte. Den l d-Pveis, der von ten Preisrichtern ter Ziege des Hernr. Sang 111. aus Sngelrod (Kreis Lauterbach) zuerkannt war, muhte diesen nach Entscheid des Vorsitzenden des Preisgerichts an eine rheinh.s'sifche Ziege abtreten. Sje wurde mit einem II 3-Preis bedacht. Einen 3. bzw. 4. Preis erhielten die Ziegen des Karl Dalth. Kleemann in Rvdhttm vor ter Höhe (Kreis Friedberg) und des Johannes Beyer, Rieder-Moos (Kreis Lauterbach), etne Anerkennung die Ziege des Heinrich Scheid 111. in Harbach (Kreis Gießen). In ter Klasse ter zweijährigen Ziegen mußte sich Oterhesen mit einem 3. Preis und zwei Anerk-rnnungen begnügen, die auf die Ziegen des Heinrich Ludwig in Engelrod (Kreis Lauterbach) bzw. des Äarl Albach und des Karl Pfeifer aus Hattenrod (Kreis Gießen) fielen. In ter Klasse V ter Erstlingsziegen standen wiederum zwei ober- hessische Ziegen obenan. Der 1 -r-Preis wurde ter Ziege des August Christoph Schröder ats Rvdheim v. d. H. (Kreis Friedberg), ter 1 b-Prcts ter Ziege des Heinrich Beyer aus Altenschlm (Kreis Lauterbach) zugesprochen. Einen 3. Preis erhielt die Ziege des Otto Köhler aus Ober- Breidenbach (Kreis Alsfeld) und schließlich einen 4. Preis die Ziege des Hernrich Treut aus Dieter-Florstadt (Kreis Friedberg). In der Sammelklasse hatte Oterhesfen keine Konkurrenz. Der vvrgeführten Sammlung, die sich vorzüglich präsentierte und außerordentlich gut ausgefirchen war. wurde ein 1. Preis zugesp rochen. Rur 5 von 21 aus Oberhessen ausgestellte Ziegen gingen leer aus. Ohne Berücksichtigung ter erhaltenen Anerkennungen wurde die Hälfte ter ober hessischen (Biegen mit Preisen ausgezeichnet, darunter den beiten höchsten Siegerpreisen, während im allgemeinen, da die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft nur wenig Preise ausgesetzt hatte, nur aut je 4 Tiere ein Preis tarn.
Mit berechtigtem Stolz können der Landwirtschaftskammer-Ausschuß für die Provinz Ober- Hessen, dem die Leitung der oberhessischen Ziegenzucht obliegt und ter die schwierigen Vorbereitungen zur Beschickung ter Ausstellung traf, die Kreisziegenzuchtvereine, die Hand in Hand mit dem Landwirtschaftskarnmer-Ausschuß die ober- hessische Ziegenzucht zu fördern berufen sind, und nicht zuletzt die Aussteller, die in uneigennütziger Weise ihre wertvollen Zuchttiere zur Ausstellung zur Verfügung stellten, auf ihre gemeinsamen Erfolge in Rürnberg zurückblicken. Der Landwirtschaftskammer für Hessen in Darmstadt gebührt Dank, daß sie durch silebemahme ter nicht unbeträchtlichen Kosten die Beschickung der Ausstellung errnöglichte.
Obstverwertimg.
Im Hinblick auf üre zu erwartende reiche Obsternte seien Erzeuger und Verbraucher darauf hin gewiesen, daß die dmlsche Obstbaugesellschaft in Eisenach eine Obstausgleichstelle gegründet hat. .Diese Stelle hat ten Zweck, Abschüsse zwischen Obsterzeugern und Berbrauchem zu veimitleln. Ihre Tätigkeit soll frachtgünsttge Verbindungen anknüpfen und nach Möglichkett der silsbersüllung einzelner Märkte vorbeugen. -Unmittelbarre An- und Verkäufe durch die Obstausgleichstelle finden ^.nicht statt.
§ Aus dem Ohmtal, 5. Juli. Die Heuernte ist gut über die Hälfte vollendet. Die sonnigen Tage dieser Woche bringen in der Qualität recht gutes Heu. Rur die Quantität bleibt * hinter ter vorjährigen um ein volles Drittel zurück. Das Fehlen jeglicher Bewässerung im Rovember vorigen Herbstes, ter kalte und späte
»^5chwielenuWar^ I JÄässftlrfM»! | ;Y) Iporheken u. besseren Drogerien erhälHkh. • Oeoen Fußschweiß und wund laufen Kukirol=Fußbed!
2:29,4 (bisher derselbe 2: 32,6); 200 Meter-Sette: I so lebhaft wie an ten Vortagen, aber immer noch Cramer (Breslau) 2:48,8 (bisher Vollmaher, I recht rege. Der Dollar, ter heute vormittag mit Magdeburg, 2:52,8); 400 Meter-Rücken: Over- ' ’ " * " ' — - - -
Ham (Breslau) 6:13 Weltrekord (bisher Kellner.


