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Kosmos-Kino im großen Saale des Hotels „Einhorn“ In den nächsten Tagen Eröffnung
3. März.
4. März.
Datum:
4. 3.
Datum
1.7.14.
6.3.
Schweizer Franken
100 SL = 195.-
21 m unsicht
baren Goldfaden. Verlag
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Christiania . . . Kopenhagen. . . Stockholm . . . . Helsingfors . . . Italien London Reuhork Paris Schweiz (Spanien Deulsch-Oesterr.. Prag Budapest Buenos Aires . Bulgarien. . . .
Fr.
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. 100 Mk-
. 100 Kr-
. 100 Kr.
. 100 Fr.
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. 100 L.
Wechsel auf Holland Deutschland .... Wien........
Prag ........ Paris........
London .......
Italien Brüssel Budapest ..... Reuyork Agram .
Warschau .
Frankfurt a M.. 6. März Berliner Devisenmarkt.
Geld Brief Geld Brief
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* Kennzeichen des Verbrechers. Berufsmäßige Verbrecher werden von erfahrenen Kriminalisten oft an gewissen kleinen Kennzeichen erkannt, die sie nicht verbergen können. Einige solcher Merkmale, die dem Kundigen sofort den ^schweren Jungen" verraten, zählt der englische Kriminalist G. T. Crock auf. Da ist in erster Linie das Verbrechergesicht. So manchem ist seine verbrecherische Veranlagung quer übers Gesicht geschrieben, und zwar sind es hauptsächlich Degenc- rationserscheimlngen. In vielen Fällen ist das Verbrechergesicht jedoch nicht angeboren, sondern erst allmählich erworben. Dieses Stigma des Verbrechens auf den menschlichen Zügen ist schwer zu beschreiben: es ist auch nur zeitweise sichtbar und hat etwas Geheimnisvolles. Vielleicht ist es mehr der lange Aufenthalt im Gefängnis als das Verbrechen, das die Gesichter so stempelt. Denn der Gefängnisaufenthalt prägt den Zügen eine gewisse dumpfe Härte auf, wie ja auch Vögel und andere Tiere, die in Gefangenschaft gehalten werden, ihr Aussehen verändern. So schwer es ist, den Typus des Verbrechergesichtes so zu definieren, so sicher erkennt ein erfahrener Polizei- beamter einen Mann, den er vielleicht niemals vorher gesehen hat, an gewissen typischen Erscheinungen als Verbrecher. Kürzlich verhaftete ein Londoner Detektiv einen Wann als verdächtig jtmf den bloßen Augenschein hin, und fein Fingerabdruck erwies, daß er bereits mehrmals zu schweren Gefängnisstrafen verurteilt war und schon zehn Jahre im Zuchthaus gesessen hatte. Andere Dinge, die den Gewohnheitsverbrecher kennzeichnen, beziehen sich auf sein Benehmen,
Paul Alfred Merbach mitteilt, während S. Asch* ners Charakteristik von Gerhart Hauptmanns „Indipohdi" in die Gegenwart führt. Miszellen, Rezensionen und ein von Richard Rosenbaum sorgfältig bearbeitetes Register schließen das Heft und den Jahrgang ab.
Büchertisch.
— Karl Hesselbacher,
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Sande?.
Die Leipziger Messe.
Leipzig, 5. März. (WTD.) Messesvnntag. Bis mittags waren bereits über 10 0 0 0 0 Messeaus we ise ausgegeben. Die Zahl steigt andauernd. Die Dienstkarten der Reichs-, Staatsund Komnrunalbeamten, ebenso die Studenten- und Schülerkarten, die Arbeiterkarten und sonstige allgemeine Ausweise sind nicht in der Zählung einbegriffen. Es handelt sich ausschließlich um Geschäftsbesucher der Messe. Man kann bereits fest stellen, daß auf der allgemeinen Mustermesse die Warennachfrage außerordentlich groß ist, daß sich aber andrerseits die Aussteller mehrmonatige Lieferfristen ausbedingen müssen. Die russische Regierung hat während der Messe in Leipzig Hn besonderes Bureau eingerichtet. Sogar die südchinesische Regierung hat eine amtliche Vertretung auf die technische Messe entsandt. Die Verzögerungen, die der Transportarbeiterstreik mit sich brachte, haben verhindert, daß die Messe wie sonst, bereits am Sonntag völlig fertig dastand. Der Besuch wurde hierdurch jÄ)vch nicht beeinträchtigt. Auch die auf freiem Gelände aufgestellten Maschine^ erregten großes Interesse. Verschiedentlich kamen auch schon gröbere Abschlüsse zustande.
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Berlin. 4. Marz. Dörsenstimmungs- b i l d. Die kräftige nachbörsliche Erholung des Marikurses von 39 auf 421/« in Aeuyork hatte im heutigen vormittäglichen Devisenhandel eine große Unsicherheit zur Folge. Man hielt sich zwar über der Parität mit dem Markkurs, doch ging der Dollar nominell bis auf 239 herab, um jedoch dann wieder unter beträchtlichen Schwankungen schnell anzuziehen und im Mittagsverkehr stieg schließlich der Dvllarkurs noch etwaä über den gestrigen amtlichen Stand hinaus. Die übrigen Devisenpreise folgten der Bewegung be§ Dollars. Allseitig machte sich ein starker Bedarf nach ausländischen Devisen geltend. Unter den Effektenhändlern herrschte eine feste Stimmung vor-, ohne daß es jedoch zu Umsätzen kam. Es wurde allgemein Zurückhaltung beobachtet.
Berlin, 4. März. Prvduktenbericht. Rachdern im Frühvrrkehr sich das Getreide entsprechend der Abschwächung des Dollarkurses billiger stellte, hatte das Steigen der Devisenpreise am Mittag die entsprechende gegensätzliche Wirkung am Prvduktenmartte zur Folge. Die Unternehmungslust war aber vorsichtiger uüd gegen Lestern abend änderten sich die Getreidepreise rächt erheblich. Roggen war in bahn- stehenden Partien vermehrt angebvten, Gerste war gut gefragt bei fest gehaltenen Forderungen. Hafer wird von dem Konsum für unmittelbaren Bedarf gekauft. Auch Mais hatte eine feste Tendenz und prompte Ware erhielte höhere Preise. Mehl änderte sich wenig: gute Meinung bestand für Raps. Für Hülsenfrüchte zeigte sich der Konsum zurückhaltender. Futterstoffe hatten sehr feste Tendenz.
Vermischtes.
Der Doppelmörder vom Säntts erhängt arrfgeftmden.
Appenzell, 4. März. (WTD.) Kreuz- pointner, der Doppelmörder am Ehepaar Haas, wurde heute auf einer Alp erhängt aufgefunden.
einer glücklichen Erzähler gäbe.
— Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte herausgegeben von Josef Radler und August Sauer. 23. Band. 4. Heft. Leipzig und Wien. Buchdruckerei und Verlagsbuchhandlung Carl Fromme, G. m. b. H. — Im Mittelpunkte dieses Heftes steht eine scharfsinnige Untersuchung von Georg Stefanskh in Prag: „Ein neuer Weg zu Heinrich von Kleist". Um ihn gruppieren sich wettere Aufsätze über Stoffe aus 5 Jahrhunderten: M. Zobel von Zabeltitz in Halle bespricht die Andachtsschriften der Magdalena Sibylla von Württemberg, geb. Landgräfin zu Hessen-Darmstadt aus dem 17. Jahrhundert. Gustav Sommer« feldt in Dresden behandelt Goethes Studienausflug nach Dresden 1708. Martin Sommerfeld in Frankfurt a. M. untersucht Friedrich Schlegels Urteil über „die Agnes von Lilien" von Schillers Schwägerin, während Erich Ienisch in Königsberg dessen Anteil an den Heidelberger Jahrbüchern auf Grund neuer handschriftlicher Quellen bestimmt. Ludwig Kleeberg in Kassel vergleicht Rovalis mit dem Mystiker Eckartshausen. Ins spätere 19. Jahrhundert führen Briefe von Josef Schreyvogel über Grillparzer und von Gutzkow über feinen Uriel Akosta, die
195.50
2.- 0.085 8.50
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Wohnungsamt machte der Beigeordnete Delp in der Stadtverordnetensitzung auf Grund einer Beschwerde der Beamten interessante Mitteilungen. Danach versuchen fortgesetzt wohnungfuchende Männer und Frauen durch unauffällige Riederlegung von manchmal namhaften Geldbeträgen in verschlossenen Briefumschlägen auf den Schreibtischen der Beamten, diese zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Wiederholt habe man derartige Versuche zur Anzeige gebracht und Bestrafung herbeigeführt. Im übrigen seien jetzt noch verschiedene derartige Anzeigen in der Schwebe. Die in der Stadt über die Bestechlichkeit und Parteilichkeit der Beamten des Wohnungsamtes verbreiteten, teilweise unglaublichen Gerüchte entbehrten jeder Begründung.
Hessen-Nassau.
400jähriges Reformationsjubilaum der Stadt Frankfurt a. M.
* Frankfurt a. M., 3. März. Gleich anschließend an die Goethewoche kann die Stadt Frankfurt a. M. ein anderes Fest begehen, nämlich das Fest des 4Ovjährigen Reformationsjubiläums. Am kommenden Sonntag sind es 400 Jahre her, daß in Frankfurt a. M. von Hartmann Ibach, der auf Veranlassung von Frankfurter Reformationsfreunden nach Frankfurt a. M. gekommen war, die erste evangelische Predigt in der alten Katharinenkirche gehalten worden ist. Ibach kann als Begründer der evangelischen Kirche in Frankfurt a. M. betrachtet werden.
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Die amerikanischen Desatzungstruppen.
Paris, 4. März. (WTB.) Wie die »Eyl- cago Tribüne" mitteilt, werden im Saufe des Monats März zwei weitere Transporte von der amerikanischen Besah angsarmee heimkehren. Rach dem Monat April werden die amerikanischen Kontingente in Deutschland nur noch 2400 Offiziere >inb Mannschaften umfassen, die jedoch dasselbe Gebiet beseht halten sollen, wie die ursprüngliche amerikanische Se- sahungsarmee.
Eine Interpellation Deschanels.
Paris, 4. März. (WTB.) Es.ist bestimmt worden, daß die Interpellation des ehemaligen Präsidenten T e s ch a n e 1 über die auswärtige Politik Poincarös am 31. März auf die Tagesordnung des Senats gesetzt werden soll.
Beratungen der Unionisten in London.
London, 4. März. (WTB.) Die unionistt- scheu Mitglieder des Unterhauses werben am Montag zusammentreten, um die gegenwärtigen politischen Fragen zu prüfen Und über ihre Haltung gegenüber dem Premierminister und 6tr George QJounger Beschluß zu fassen.
Die Sanierung der Dank von Ehina.
Paris, 4. März. (WTB.) Ter Senat hat den Gesetzentwurf über die Sanierung der Banc industriel de Chine, der bestimmt, daß die französische Regierung beauftragt wird, mit der chinesischen Regierung in Verhandlungen zu treten, um die rechtliche Summe der Entschädigung, die Frankreich aus dem Doxeraufstand erhielt, für die Rettung der Bant flüssig zu machen, mit 215 gegen 14 Stimmen angenommen. Etwa 80 Senatoren enthielten sich, der Stimme.
Ein neuer Blaubart.
Warschau, 4. März. (WB.) Hier treibt ein geheimnisvoller Blaubart sein verbrecherisches Handwerk. Man hat noch, keine Spur. In den letzten Wochen wurden 7 Frauenleichen ausgefunden, die alle die gleichen Merkmale der Tötung trugen.
Düsseldorf, 3. März. (WTD.) Rach dreistündiger Verhandlung fällte heute abend das französische Kriegsgericht das Urteilgegen21 junge Leute, die angeklagt waren, der Brigade Ehrhardt bzw. der Organisation Consul angehört zu haben. Die beiden Führer Voegelin und Kohlhaas wurden zu drei und zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Von den übrigen Angeklagten erhielten 10 ein Jahr Gefängnis, sieben 18 Monate, und zwei wurden freiqesprochen.
Köln, 4. März. (WTB.) '3n dem Beleidig ungsprozeß gegen Smeets ist der Angeklagte wegen Beleidigung des Postsekrtärs Gerdes in Moers und des Geschäftsführers Waschpvwih von der sozialdemokratischen ,Volksstimme" in Duisburg zu 5 Monaten Gefäng- iris verurteilt worden. In diese 5 Monate sind 3 Wochen einbegriffen, die Smeets dieser Tage wegen Beleidigung eines Polizeibeamten erhalten hat. Der Fall der Beleidigung des Reichspräsidenten wurde von den übrigen Anklagesachen abgetrennt, da der Reichspräsident in Berlin protokollarisch als Zeuge vernommen werden soll.
2330,15 2345,85 2293,70 2298,30 4970, - 4980,- 4:160, - 4j70,-
toenn er aufs Polizeibureau oder in Untersuchungshaft kommt. Wird ein Mann in eine Zelle geführt und macht die Türe selbst hinter sich zu, dann kann der Beamte mit ziemlicher Sicherheit annehmen, daß es sich hier um einen langjährigen Angehörigen der Derbrecherzunft handelt. Einer, der zum erstenmal in eine Gefängniszelle kommt, wird das Schließen der Tür dem begleitenden Schutzmann überlassen. Ein anderes Anzeichen ist die Art und Weise, wie sich die Verdächtigen bei der Prozedur des Fingerabdruckes stellen. Der Gewohnheitsverbrecher hält ganz instinktiv seine Finger einen nach dem andern hin: der Reuling wird dieser Operation unbewußt Widerstand leisten. Er hat nicht die geringste Ahnung, wie die Sache vor sich geht, und muß erst von dem Beamten unterrichtet werden.
Marknotierunge«.
Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:
Züricher Devisenmarkt.
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Amsterdam-Rotterd. 9640,25 9659,65 9540,45 9559,55 Brüssel-Antwerpen. 218". ,80 2192,20 2172,80 2177,20 "" 4450,50 4469,60 4400,55 4409,45
5334.65 5345 35 5334,65 5345,25 6633,35 6646 65 6653,30 6666.70 506,45 507,55 495,50 4»6'50 1363,60 1366,40 1325,151328,85 1113,85 1116,15 1113,85 1116,15 251,40 252,01 251,74 256,26
baren Goldfaden. Verlag Eugen Salzer. Heilbromi. — Der Verfasser gibt in den heiter und lebensfroh geschriebenen Geschichten Beweise
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Amsterdam......Fl. 59.20
2,02
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Kopenhagen
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. Kr. 88.80
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. Kr. 117.80
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Stockholm .
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. Kr. 117.80 2672,-
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4,30
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Reuyork . .
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-.39
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JMk MImW Bartel
Dienstag, den 1. März, abends 87, Uhr, spricht im Hotel Großherzog
Herr Reichstagsabgeordneter rrorell
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„Die Regierung Wirth-Rachemu u. die tage im Reich".
Alle Männer und Frauen sind eingeladen.Der Vorstand: Fischer.
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und ihre Folgen" >-c im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, zur Vorführung bringen.
Für unsere Mitglieder und deren Angehörige sind Karten zum ermäßigten Preise von 3 Mk. pro Person an unserer Kasse in der Zeit von 8 bis 1 Uhr zu haben.
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Bestätigungen der in den erst jetzig, u. der in früher. Karsen Behandelten liegen in den Sprechstunden zur Einsicht aus. So wird uns u. a. geschrieben:
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