Ausgabe 
3.4.1922
 
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vor und erklärte, die Lebensmittel seien dem Mann bereits übergeben. Die ^etwas leichtgläu­bige) Frau, die die Schrift ihres Mannes er­kannte, lieh sich täuschen und auc Bezahlung von 130 Mark veranlassen, mit Denen der Qln^ geklagte verschwand.

Unter Ausschluß der Öffentlichkeit wurde gegen Den 21jährigen Händler (oder wie er sich selbst nannte Sanitäter) G. K. wegen Sitt­lichkeitsverbrechens verhandelt. Dem öffentlich verkündeten Urteil zufolge hatte er einen zehnjährigen Jungen zu einer Kahnfahrt veranlaßt und das Kind dann In feiner Wohnung in Die er es gelockt hatte, zur Duldung un­züchtiger Handlungen verleitet. Der Angeklagte leugnete, wurde aber durch eine Reihe von er­drückenden Beweisen überführt und unter Annahme mildernder Umstände, die in seiner Jugend und Undftraftheit gesunden wurden zu neun Monaten Gefängnis verurteilt.

Aufgehoben wurde ein Urteil des Schöf­fengerichts Alsfeld, durch das ein An­geklagter von der Anklage der Bedrohung eines Feldschützen freigesprocheN worden war. Gr hatte, auf einem verbotenenn Weg an­getroffen und nach seinem Ramon gefragt, sich roh benommen und schließlich dem Feldschützen zugerufen, er werde ihm ein Messer in Den Wanst rennen. Das Schöffengericht war zur Freisprechung gekommen, weil hierin nur die (straffreie) Bedrohung mit Dem Vergehen. Der Körperverletzung und nicht mit dem Verbrechen des Mords oder Totschlags liege; den, der An­geklagte habe nur von Stechen und nicht von Töten gesprochen. Angesichts Der klaren Bedeu­tung der Drohworte vermochte die Strafkammer dieser Begründung nicht zu folgen und verur­teilte Den Angeklagten zu einer Geldstrafe von 150 Mark.

Kirche und Schule-

ZS Eudorf b. Alsfeld, 30. März. Die neuen Kirchenglocken wurden am Samstag zum ersten Male geläutet Sie wurden in Apolda tn Thüringen gegossen und stellen sich auf rund 30 000 Marl.

Landwirtschaft.

* Kali-Düngung. Richt selten werden Düngesalze, wie Kali unD Kainit, zu unmittelbar d>-n Pflanzen zugeführt. Das Ueberftreuen Der Gemüsebeete mit Düngesalzen soll lieber öfter und dünn bzw. gut verteilt, als allzureichlich, dazu in großen zeitlichen Zwischenräumen ge­schehen. Roch besser ist die Methode, in den Bottich mit dem stehenden Gießwasser eine kleine Schaufel Düngesalz zuschütten und das Wasser nach den ersten Fahrten, bzw. nach den ersten Auffüllungen, vor dem Ausschöpfen bis zum Boden gut umzurühren. Manche Gemüsepflanzen haben einen richtigen Heißhunger nach Kali­salzen; dieser Hunger ist naturgemäß dort am größten, wo die Pflanze diesen Rahrstoff braucht und nicht findet Doch wie Der Heißhunger oft fatsch bewiedlgt wird, so wird oft beim Düngen mit scharfen Salzen des Guten zu viel getan. Viel kommt auf die Durchlässigkeit des Bodens an. Was ttmigem Boden nichts antut, schadet leicht lockerem Sand- und Ascheboden b;w. deren Pflanzen. Beim Begießen achte man darauf, daß . die Blätter möglichst verschont bleiben, oder man ^überfpritzt sie nochmals mit frischem Wasser.

7 Ungezieferplage <im Hühner-

sta l l. Die Ungezieferplage im Hühnerstall ist oft 'auf das Streuen mit Sägespänen zurückzulühren.

Torfstreu oder Holzasche ist erfahrungsgemäß das beste Streu material, doch kann auch Sand ver­wendet werden. Zur Vertilgung des Ungeziefers äst die Eiitsernung der Sägespäne unbedingt not­wendig. Sodann muß Der ganze Stall gründlich gereinigt bzw. ausgescheuert werden. Danach find «alle Ritzen mit Kalk sorgfältig zu verputzen, Wände, Sitzstangen usw. mit Kalkmilch zu tünchen. Außerdem empfiehlt es sich noch, Raphtalin aus- Tjuftreuen Das Geflügel selbst muh mit Insekten­pulver eingestreut werden, aber nicht bloß ober­flächlich, sondern gründlich, und zwar unter das Gefieder. Vergeht das Ungeziefer trotzalledern nicht, so bleibt nichts anderes übrig, als Den Stall auszuschwefeln und beim Ausscheuern dem i'IEuffer Lysol zuzusetzen. Daß der Stall öfter gereinigt werden muß. ist selbstverständlich. H. B.

ra. Von der mittleren Lahn, 31. März. Der Raps ist erfroren! Dies ist allgemein Die Klage der Landwirte. Unter allen Kultur­pflanzen hat der Raps durch die letzte strenge Winterkälte am schwersten gelitten. 3n weiten Gebieten ist er völlig erfroren. Die damit be­stellten Aecker sind bereits zum Teil umgepflügt. Rur selten sieht man noch in geschützten Lagen

einen Rapsacker mit sehr dünnstehenden Pflan­zen. Es ist dies umso bedauerlicher, als das Rapsöl sich bei uns wieder allgemein ein­gebürgert" hatte und bei Öen enormen Fett­preisen auch kaum noch zu entbehren ist.

Vermischtes.

.aber merkwürdigerweise wurde ich von frarfem Herzklopfen und Uebelsein, das ich vor dieser un­freiwilligen Fahrt gehabt hatte, vollkommen freil

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehende» Artikel übernimmt Die Redaktion Dem Pudlckum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Em schweres Grubenunglück.

Wie DerBerl. Lvkalanzeiger" aus Bres- l a u meld t, brach im Anselm, chacht in Peters- h o f (Kreis Ratitzor) unter Ta^e ein Brand aus, Der bisher nicht gelöscht werden konnte. 16 Bergleute wurden tot, 18 mit teil­weise schweren Brandwunden gebor­gen. 332 Mann der Belegschaft sind von der Oberwelt abgeschlossen. Die Rettungsaktion ist im Gange. *

Hameln, 1. April. (Wolfs.) Sin furcht­bares Unglück ereignete sich in der ersten Sckwllla'fe im benachbarten Tendern. Der Lehrer Hermann IergenS hatte, wie die Deister-Wefer°Ztg." berichtet, einen Gra- natzünder in der Tasche, der auf irgendeine Weise, wahrscheinlich durch einen Stoß gegen eine Bank, explodierte. Der Zünder "zerriß einem Jungen einen Ober- fchenfel und den Unterleib. Zwei in der Rahe stehende Schüler wurden ebenfalls schwer ver­letzt. Der erstgenannte Knabe starb nach eini­gen Minuten. Ein weiterer Schüler erhielt ein Sprengstück in die Lunge. Rach Anlegung von Rotverbänden wurden die Verletzten dem

3n Den Verhandlungen des Hessischen Evan- relischen Landeskirche ttags zu Darmstadt am 26. März betonte De. Abgeordnete Dr. Waihbei Erörterung des Beschlusses der katholischen Bi­schöfe zur Frage Der Mischehen folgendes:Das neue kanonische Rechtsbuch Der römisch-katholi­schen Kirche hat entgegen einer bisher geübten milderen Praxis Bestimmungen über Die Misch­ehen getrolsen. nach denen evangelisch eingesegnete Mischehen als kirchlich ungültig und Kinder aus solchen Ehen in kirchlichen Dingen als uneh­lich gelten. Auch wird es als Ps licht des katho­lischen Gatten bezeichnet, Die Bekehrung des nicht- katholischen Galten in kluger Weise zu betreiben." Die Gießener katholische Bürgerschaft sieht in diesen Bestimmungen un) ihren Fcl^en eine Her­absetzung Der evangelischen Kirche und ihrer Gin- rid)hingen sowie eine gerade in den jetzigen Ve hältnisfen tief bedauerliche Bedrohung des EonfefHoncCen Friedel. Das wirklich gute Ver­hältnis. das bisher hier am Platze zwischen Der evangelischen und katholischen Bürgerschaft be­steht, wird hoffentlich durch diese nicht zu ver­stehende Maßnahme nicht getrübt werden. Der Erlaß ist jedenfalls sehr zu bedauern, und wir dürfen wohl annehmen, daß unsere deutschen Bischöfe ihm keine Sympathien entgegengebrach, haben. Viele katholischen Bürger.

städtischen Krankenhaus zugeführt. Alle Ver­unglückten standen kurz vor der Konfirmation.

* Eine politische Polarreife. Der bekannte Polarforscher Stefanston beabsichtigt nach einem Bericht der Reuhork Times, Die Wrangel-3nsel, Die in 71 Grad nörd­licher Breite und 180 Grad Länge im Polar­kreis liegt, für das britische Reich zu annek­tieren. Die Insel besitzt eine große strategische Bedeutung, weil sie Rordostsibirien beherrscht. Seit ihrer Entdeckung im Jahre 1849 durch die Engländer wurde das Eiland von amerikanischen und britischen Reisenden erforscht. Aus den Besitz erhoben sowohl Die Engländer wie die Ameri­kaner als auch neuerdings die Japaner An- spi-üche. Slefanfson hat nun im September 1921 eine politische Forschungsreise, Die er selbst einen Annektionsausflug" nennt, nach Der Wrangel- Insel ausgerüstet, und die Teilnehmer, haupt­sächlich Kanadier, haben das Land für das bri­tische Reich sozusagen mit Beschlag belegt. Früher war Die Insel auf Karten als russisches Eigen­tum angegeben, das soll aber ein 3rrtum fein. Jedenfalls machen die Vereinigten Staaten und Zapan dem britischen Reich den Anspruch streitig, und es ist fraglich, ob man in England das Geschenk" Stefansions annehmen wird, um nicht in diplomatische Schwierigkeiten zu kommen.

* Der unfreiwillige Ballonflug. Der Korporal Clinchemaille von dem Fliegerkorps

BücherLisch.

Berliner Hosmufikanten" von Lotte OI- denburg-Wittig betiteln sich einige entzückende Bilder aus dem modernen GrohstaDtleben, welche die neueste Rümmer 4070 der Leipziger ,311 u ft rier ten Zeitung" (3. 3. Weber) bringt. Aus dem überaus reichen Inhalt dieser Hummer verdienen besondere Erwähnung Die nachfolgenden ganzfeitizen 3llustrationen: Otto HunteUnter der Linde", Hans BestFlicktag im Bauernhaus", Felix SchwormstädtFri'ch- jahrseinlöuten". ein Volksbrauch aus dem bay­risch-tirolischen Grenzgebiet, Wilhelm Roegge Die alten Freunde". Ferner bringt die Rümmer einen reichbebildrrten Aussatz von Kurt Hielscher ,3n spanischen Höhlennestern" sowie einen solchen von Oberleutnant a. D. Ernst Paraquin3m Lande der Schamrnar". Dr. Albrecht Wirth ver­öffentlicht einen zeitgemäßen ArtikelEngland und Aegypten", der angesichts der Errichtung des neuen Königreichs Aegypten besonderes 3nter- esse verdient. Des weiteren finden wir eine inter­essante Rovelle von Arthur SilbergleitDer Bräutigam". DerEhe und Familie im alten Aegypten" ist ein mit zahlreichen Illustrationen versehener Aussatz des Museumsdirektors Pros. Dr. Roeder gewidmet. Außerdem finden wir Die aktuellen Tagesereignisse in Wort und Bild vor­trefflich wiedergegeben.

zu Angres ist gegenwärtig der am meisten ge­nannte Soldat des französischen Heeres. Er hat einen unfreiwilligen Flug unternommen, Der drei Stunden dauerte unD ihn in eine Höhe von 6000 Fuß führte. Wie er zu dieser abenteuer-1 sichen Fahrt kam, erzählt der Einundzwanzig- jährige selbst in Pariser Blättern:Obwohl ich beim Fliegerkorps bin, war ich doch noch nie­mals aufgestiegen. Daß dies zum ersten Mal auf so seltsame Weise geschehen würde, ahnte ich nicht. 3ch war bei einem Devbachtungsballon beschäf­tigt, der mit GaS gefüllt werden solllte und hielt das Tauwerk fest. Bevor ich noch wußte, was mit mir geschah, befand ich mich plötzlich mit dem Kopf nach unten in der Luft hängend und auf einer Fahrt mit einer Geschwindigkeit von 30 Kilometern in der Stunde. Meine Füße und Beine waren in die Seile verwickelt und erst nach drei verzweifelten Anstrengungen konnte ich sie frei bekommen. 3ch hielt mich nun an einem Tau fest, und um einen sicheren Halt zu haben, knüpfte ich mich mit meinen Gürtel an das Seil. Der Ball stieg höher und höher, bis ich nichts mehr von der Erde sehen konnte als ein paar schwarze Flecken der Wälder mit den Häusern als weißen Punkten dazwischen. Sin Flugzeug, das ich als eines von unferm Flugplatz erkannte, umkreiste mich. 3ch warf Dem Flieger mein Taschentuch zu, aber er konnte mir nicht helfen und slog wieder fort. Es war furchtbar kalt; ein Bein und ein Arm waren mir eingeschlafen. Rachdem ich etwa drei Stunden fo geflogen war, merkte ich, daß der Ballon langsam sank. Als er etwa 6 Fuß über einem dichten Buschwerk war, machte ich meinen Gürtel los und sprang herunter. Dabei erhielt ich verschiedene Kratzer.

ScnbeL

Frankfurt a M., 3. April.

Berliner Devisenmarkt.

Geld Bries Geld Brief

Saturn: 31. März. 1. April.

AmirD.-Rotterd. 11563,40 115o6,60 11088,90 11111,10 Brüssel-Antw. . 2562,40 2567,60 251 >,85 2523 15 Christiania . . . 5434,o5 5445,45 5233,45 5246,55 Kopenhagen . . 644 i,55 6456,45 6232 20 6247 80 Stockholm. . . . 7912,05 7927,95 7 7 0,35 7729 65 Helfingfors. . . 593,40 594,60 567,25 588,7a 3talien 1556,90 1559,10 1518,05 1561 55 London 1332,65 1335,35 1299,85 1303,15 Reuyork 304,69 305,31 297,62 298,38 Paris 2737,25 2742,75 273-,55 2743,45 Schweiz 586 ,1 5875, 0 i-9:)L'j0 5917,40 Spanien 4645,35 465-1,65 4684, 0 4695,90

Deutsch-Oesterr. 4,18 4,22 3,93 3,97

Prag 581,40 682,60 555,30 566,70

Budapest .... 35,96 36,04 34,75 34,85

Buenos Aires . 10 ,35 109,65 107,10 197/10

Bulgarien . . . 207,75 208,25 194,75 195,25

Marknolierungen. <;P»

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Dalum: 1.7.14. 31.3. 1.3.

Zürich Fr. 125.40 1,74

Amsterdam Fl. 59.20 0,88 0,90

Kopenhagen Kr. 88.80 1 60 1,65

Prag Kr. 117.80 17 27

Stockholm Kr. 88.80 1,30 1,33

Wien Kr. 117.80 London Sh. 97.80 Paris Fr. 125.40 3,63 3,75

Reuyork $ 23.80 -.31 -,33

Züricher Devisenmarkt. .4. 3. <

Wechsel auf Schweizer Franke»

Holland 100 Fl. 194.7 5 1»<.73

Deutschland 100 Mk. = 1.725 L67

Wien 100 Kr. ----- 0.06 0.06

Prag 100 Kr. = 9.75 9.675

Baris 100 Fr. = 46.45 46.525

London ....... 1 «ß = 22. >5 22.55

3ta(i°n ....... 100 L. 26.50 26.676

Druffel 100 Fr. 43.25 43.50

Budapest ...... 100 Kr. 0.60 0.60

Reuyork. ...... 100 § 515*12 515.12

Agram 100 Kr. 1.55 1.56

Warschau 100 Kr. --- 0,13 0,13

(3n einem Teil der Auflage wtcDerbolt.)

Die amerikanischen ErttschLdigrmgSansprüchL

Paris, 1. 3Lo.iL (WTB.) Rach einer Mel­dung der ,Chicago Tribune" aaS Rashi -g- ton nimmt die a m e r i ka n i s che Be s a*tz angs- k o st e n f o r D e r u n g im besonderen die Auf­merksamkeit Der 430 030 Per Wien in Anspruch, die aas Dem Kriege Ansprüche gegen Deutsch­land haben. Der Treuhänder für das beschlag­nahmte Eigentum von Angehörigen ehemals fet-.D- sicher Staaten, Tomas Müller, habe gestern mit dem Präsidenten Harding beraten und ihm einen Plan für die Verwendung des be­schlagnahmten Eigentums zur Bezah­lung dieser Ansprüche vorgelegt. Es werde eini Der ersten Aufgaben des neuernannten ameri­kanischen Dotsctxlsters in Bersin sein, einen Plan für Die Regelung der Ansprüche auszuarbei.en. Er werde in Berlin den früheren Plan der Bil­dung einer Kommission für die ameri­kanischen Forderungen zusammen mit der Ausrechnung Der amcr.ta ischen Pruxttansyrüch? gegen Das beschlagnahmte (Stieutum vorigen. In­zwischen rate die Regierung Den Anspruchs berech­tigten, sich nicht aus Das deutsche Angebot einet Regelung tn entwerteter Papiermark einzulassen.

Zur Zurückziehung

der amerikanischen Vcsatzungstrrrppen.

Paris, 1. April. (WTB.) Rach demEcho De Paris" wird in Der f ra nzös ischen Roteandieamerikanische Regierung bett'. Die Zahlung Der Besah u n gs ko sten erklärt, man bedauere Die Zurückziehung Der ame­rikanischen Truppen, Die Die Solidarität Der al liierten und assoziierten Mächte bestätigt gälten Die kein imperialistisches Wert vollbracht uni lediglich da^a beigetragen hätten, Die Ausführung Des Versailler Friedensvertrages sicherzustellen Das sei eine Ausgabe, Die Die alliierten Truppen nach'der Zurüc^iehung der amerikanischen Trup­pen fortsetzen wurden.

Ein Arbettszeitverlängerungsgesetz in der Sckweiz.

Dem, 1. 2U>riL (WTB.) Der Bundesrat unterbreitete Dem eidgenös.i.chen Rat einen Ge­setzentwurf, durch ben Der Bu..des rat ernrächügt wird, in Zeiten schwerer wirtschaftlicher Krisen die wöchentliche Arbettszeit auf 54 ©tunDen zu verlängern.

Zeitnngsverbot im besetzten Gebiet.

Paris, 1. April. (WTB- Rach einer Ha- vasmeldung aus Koblenz ist das .Deutsche Tageblatt" von Den Besatzungsdehörden f ü r. Die Dauer von 3 Monaten verboten worden.

I

Giessen

ab

an

Frankfurt

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to einem Tsrje zur Frankfurter Messe und zurück!

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Bad-Nauheim

4, Fnedberg

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gekochten oder eingemachten Früchten, mit Rhabarber oder mit Fruchtsaft angerichtet, ist dies zugleich eine nahrhafte und gesunde Speise. Der besondere Zusatz von knochenbildenden Salzen in Dr. Ootkers Puddingpulver macht diese zu einem hervorragenden Nährmittal für Heranwachsende Kinder, und sollte diesen so oft als möglich vorgesetzt werden.

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öehördliche Anzeigen

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Ninn & Cloos, Aktiengesellschaft, Heuchelheim eingetragen: Der Abs. 2 des § 7 des Satzung der Gesellschaft ist durch Beschluß der Gene­ralversammlung vom 11. März 1922 dahin geändert worden, daß, falls Dr. Carl Dönges Mitglied der aus mehreren Personen bestehenden Vorstandes ist, die Gesellschaft auch durch ihn allein vertreten wird.

Gießen, den 30. Marz 1922. 3336B

Hessisches Amtsgericht.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bei der Firma Earl Chambre in Lich eingetragen:

Die Firma ist in eine offene Handelsgesellschaft umgewandelt worden. Die Kaufleute Daniel und Alfred Meyer aus Coblenz sind als persönlich haftende Gesellschafter eingetteten. Die Gesellschaft hat am 1. Marz 1922 begonnen.

In Coblenz ist eine Zweigniederlassung er­richtet.

Lich, den 28. März 1922. 3306D

Hessisches Amtsgericht.

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