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Lollar, den 31. August 1922.

DieBeefdlg-unsflndetSamätag^.Bept.nachm. 51/« Uhr, in Lollar statt.

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DER VORSTAND.

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toetr der "Betrieb weniger als 20 StrDcttneTytner und somit feinen Betriebsrat hat und die Kün­digung nicht ausgesprochen worden war, am die Arbeitnelhmerzachl zu vermindern.

A Die Raubzüge der Totenkopfflieger

Original amerik. Senaationsfllm in 6 Akten.

Des anglanb'tehs3 an msasthlleh. Leletnngea, was Sie je gesehen. Femen Der Meilenfresser Original amerik. Sportgroteske.

Kirche und Schule.

ei>. Eschenrod, 31. Aug. Am Sonntag abend veranstalteten Pfarrer Stumpf (Orgel) und sein hier zu Besuch weilender Bruder, Kon­zertmeister Stumpf- Essen (Violine) eine kirchenmusikalische Abendfeier zum Besten der Inneren Mission. Stücke von Bach, Tartini u. a. alteren Meistern wurden meisterhaft vorgetragen und hinterliehen einen tiefen Ein­druck.

Auf Besuch hier weilend entschlief heute nacht sanft unsere liebe Schwiegermütter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester und 1 ante

Frau Elisabeth Ludwig

Witwe des ehern. Kurfürst!. Stallmeisters R. Lndwig.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Fran Erna Röhn. geb. Höhmann

Lehrer Karl Höhn.

Theodor Schmidt

Augendiagnose und Homöopathie

Gießen, Lonystraße 2

Straßenbahnhaltestelle Bürgermeisterei Sprechstunden außer Sonntags von 9 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachm.

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Eröffnung unserer

29.Vertelliuwsstelle

Samstag, den ».September 1922

Kaiseraltee 50

(früher Metzgerei Weber)

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Turnen, Sport und Spiel.

Paulus, (Siebener 6. ®. v. 1900, Teilnehmer am Leichtathletik-Län­derkampf Deutschlan dS chweiz. Wie­der einmal ist ein Vertreter Giehens an einem wichtigen sportlichen Ereignis beteiligt. Paulus, vorn Gießener Club 1900, ist aus Grund seiner diesjährigen Erfolge in der deutschen Länderver­tretung (die 20 besten Deutschen) gegen die Schweif aufgestellt worden. P. bestreitet in dem Kampf, der am kommenden Sonntag nachmittag in Frankfurt a. M. beginnt, seine Spezialkon­kurrenzen 110-Meter-Hürdenlauf und Diskus­werfen.

-£- Giehener S. C. 1 9 0 0 Reichs- wehr-Regt. 15. Der Club tritt mit seiner verstärkten Ligareserve morgen Samstag zu einem Gesellschaftsspiel gegen eine aus den Standorten Kassel, Eisenach, Marburg, Giehen zusammengestefttL Elf des R. 3. R. 15 an. Näheres ist aus dem Inserat unserer gestrigen Ausgab-- zu ersehen.

Gastwirigverein Gießen o. Umpyend e. V.

Rachdem die Verhandlungen mit den Brauereien keinerlei Ergebnis und Ent­gegenkommen gezeitigt haben, tritt für unsere Kollegen, welche auf Dlerbezug angewiesen sind, der auf der letzten Versammlung festgesetzte NttMÄWÄS löt /tuet Biet mit ML 5- In Kraft. U,v) Der Vorstand.

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Vermischtes.

* Luxusverbote in Albanien. Wie die meisten europäischen Staaten, so muh auch die albanische Regierung sparen, und sie ist damit konsequenter als andere Obrigkeiten, indem sie durch strenge Verbote dem Luxus ihrer Untertanen zu steuern sucht. Die Alba­nesen treiben die gröhte Verschwendung in Essen und Trinken und sind von einer sprich­wörtlichen Gastfreundlichkeit. Die Regierung hat daher Verbote erlassen, wie sie auch bei uns im Mittelalter üblich waren. Rach dem Bericht eines französischen Blattes kann man an den Mauern von Skutari und anderen al­banischen Städten einen Erlaß des Polizei­ministers Ahmed beg Zagoli lesen, der die folgenden Vorschriften enthält:Niemand darf bei strengster Strafe mehr als 12 Perso­nen zur Hochzeit einlaben. Die Hochzeitsfeier, lichkeit darf nicht länger als höchstens 24 Stun­den dauern. Mer dieser Verordnung zuwider­handelt, wird mit einer Mindeststrafe von min­destens 20 Napoleons d'or bestraft."

* Die Verzweiflung des Täto­wierten. Sin Tätowierter, der sich durch diese jetzt so beliebte Mode für sein Leben unglücklich gemacht zu haben glaubte, wurde durch einen gewiss eit M. Hvnors, der sich derKönig des Gnttätowierens" nennt, gerettet. Wie Pariser Blätter melden, ist dieser Mann, der die em- tätowierten Zeichen auf der Haut vollständig zu entfernen versieht, gegenwärtig eine sehr be­gehrte Persönlichkeit. Der Fall, in dem er fetzt cils Erlöser austrat, war wirklich ein sehr schwie­riger. Der junge Mann, der sich an ihn wendete, hatte sich als Soldat verschiedene schone Sähe selbst auftätowiert. Auf der Stirn trug er die markige Inschrift:Tod der Bourgeoisie", wah­rend auf der linken Hand die Worte:Es lebe die Revolution" und auf der rechten ..Rieder mit den Unterdrückern" prangten. Rachdem er aus dem Heeresdienste entlassen war, suchte er Arbeit, doch sobald der Blick eines Arbeitgebers auf die in großen Buchstaben von der Stirn leuchtenden Worte fiel, wurde er abgewiesen. Seine Braut gab ihm den Abschied, und er war nahe daran, Selbstmord zu begehen, als er zu Honors gewiesen wurde, der ihn von seinen allzu sichtbaren Bekenntnissen befreite. Run ist er I glücklich verheiratet und hat eine gute Stellung.

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steiges während des Winters überbringt. Die ahnungslosen Mädchen fallen fast ausnahms­los auf den Schwindel herein und bezahlen an­standslos den Mainkies, den der Kerl ir­gendwo gestohlen hat. Bis jetzt konnte der Bursche noch nicht ergriffen werden.

Ein Dierkrieg.

fpd. ©Ulenburg, 31. Aug. Der Wirte­verein von Dillenburg und Umgebung beschloß einstimmig, den 1 VOProzentigen Auf­schlag auf die bisherigen Dierpreise abzu­lehnen und solange kein Bier zu beziehen, bis die endgültige Regelung der Bierpreis­frage durch 5en Verband und die Behörde er­folgt ist.

entstehenden Dedürtnisse des Kreises mit 616 713 Mark festgesetzt. An Umlagen werden von den Gemeinden für Rj. 1922 3150 000 RN. erhoben, eine hart drückende Last für die zum Teil sehr bedürftigen Gemeinden. Cs erscheint dringend an der Zeit, daß das Reich bzw. der hessische Staat eine anderweitige Regelung der finan­ziellen Beziehungen zwischen den öffentlichen Ver­bänden vornimmt und für Entlastung der Gemeinden sorgt.

Starkenburg und Nheinhcffen.

) Großfeuer.

fpd. Offenbach, 31. Aug. Heute abend brannten die auf einem gemeinsamen An­wesen der Strahlenbergstraße liegenden R a - sierapparatefabrik von Lohrber, die Schuhfab rik Klein, und die Metall­warenfabrik von Matthaei vo 11 stän - dig nieder. Der Brandschaden beläuft sich auf etwa 15 Millionen Mark.

Hcsfcir-Nossau.

Die Frankfurter sozialen Notstands- Maßnahmen.

fpd. Frankfurt a. M., 31. Aug. Der Magistrat gab heute vormittag ben Pressevertre­tern Einzelheiten über die von ihm in Aussicht genommenen sozialen Rotstands Maß­nahmen bekannt, die in erster Linie der Mil­derung der Brennstoff- und Lebensmittelnot steuern sollen. Mit einer größeren Firma wurdr ein Vertrag über die Lieferung von 300 000 Zent­nern Braunkohlen abgeschlossen! hiervon erhalten 100 000 Zentner die Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebcen. Die Armenunlerstühung wird um rund 50 Prozent erhöht. Es werden Milchzuschüsse bis zu 12 Mark für das Liter gewährt. Die Gesellschaft für Wohlfahrtseinr Ach­tungen soll täglich bis zu 30 000 Liter Mittagessen - abgeben. Die Ludendorfs-Spende hat U/s Millio­nen Mark für Kriegsbeschädigte. zur Verfügung gestellt, die städtischen Hilfskassen haben einen Kredit von 45 Millionen Mark zur Verfügung, der zur Anschaffung von Kleidungsstücken für Festangestellte Verwendung finden soll. Das Wohlfahrtsamt stellt 5000 Paar Schuhe für seine Schützlinge bereit. Für die Veteranen ist eine Chrenbei'hilfe von 300 Mark ins Auge gefaßt, ferner sollen ihnen 5 Zentner Braunkohlen ge­liefert werden. Die Gesamtkosten für diese Hilfs­maßnahmen belaufen sich auf rund 37 Vg Mill. Mk. Erhöhung der Frankfurter Otraßenbahntsrife.

fpd. Frankfurt a. M., 31. Aug. Die Bahn­verwaltung nimmt zum dritten Male innerhalb vier Wochen eine Erhöhung der Straßen­bahntarife vor. Vom 1. September ab kostet die billigste Cinzelfahrt 7 Mark. Entspre­chende Erhöhungen treten auch für die Monats­und Wochenkarten ein.

Am den neuen Milchpreis.

fpd. Frankfurt a. M., 31. Aug. Wie­derholte Verhandlungen der Städtevertreter der landwirtschaftlichen Organisationen über die Festsetzung eines neuen Milchpre i- ses können als zunächst gescheitert an­gesehen werden. Am letzten Montag fand in Darmstadt eine Sitzung der beiden Par­teien statt, in der die Landwirte-Vertreter einen Stallpreis von 20 Mk. forderten, der von den Städten abgelehnt wurde. Dm Dienstag tagten beide Kommissionen in Frankfurt. 3n der Sitzung der Städtevertreter wurde er­klärt, daß die Bevölkerung nicht in der Lage sei, den geforderten Preis zu zahlen. Man bot den Landwirten einen Stallpreis von 17 Mk. mif der Maßgabe, daß die Städte weitere Förderungen unter allen Umständen ab lehnen müßten. Die Vertreter der Landwirte hielten das Angebot für unzureichend. Darauf wur­den die Verhandlungen abgebro­chen. Die Vertreter der Städte wollen an ihrem Beschluß, ab 1. September einen Stall- preis von 17 Mk. zu zahlen, festhalten.

Ein Zentner Sand 100 Mark.

fpd. Frankfurt a.M., 31. Aug. Diesen Preis fordert gegenwärtig ein Schwindler den Dienstmädchen ab, denen et im Auftrage der zur Zeit abwesenden Herrschaft denbe­stellten" Sack für das Bestreuen des Bürger-

S Drama in 5 Akten.

Dieser, der Gegenwart entnom- M AA mene Film Zeigt In erschüttern- ®O 43^ der Weise, wie das unsinnige W Spekulatlonsfleber und diertick- M elchtslose Jagd n. Reichtümern Ä w die Moral untergräbt Und mit 2* M Selbstmord endet. Ein Film voll W spannender Handlung, wie er in ä W Gießen noch nichtgezeigt wurde. W

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$ Der Herr Laodrat,L3nlÄne

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®ei der dauernden Geldentwertung wird dieser «Betrog bald wieder erhöht werden müssen. 3m Kerbst soll in Gießen eine große Kaninchen- toau ftattflnben. Die Vorstandswahl hatte folgen*

Ergebnis: 1. Vorsitzender L Kreiling- Meßen, Schriftführer Melius- Gießen, Rechner Mich. Merz- Lang-Göns. Jeder Verein hat ferner das Recht, einen Beisitzer in den Vorstand ,u wählen. Der Kreisverein zählt jetzt 13 Vereine mit 404 Mitgliedern.

L^rnotizen.

/ Tageskalender für Freitag. Ästoria-Lichtspiele:Razzia im Reuhorker Scheu- ittnviertel",Eddie Polos Abenteuer im wilden Westen", und abends um V28 Uhr h«ite noch ein­mal:Die Bardame". - Lichtspielhaus Dahn- hosstraße: »Die Raubzüge des Totenkop sllegers undDer Meilenfresser". Palast-Lichtspiele, ab heute:Die Flucht vor dem Leben undDer Herr Landrat".

3m Saf6 Ernst Ludwig spielt ab heute Geigenvirtuose Maletzky mit seinem Or­chester. (Siehe Anzeige.)

E1 n Sommerfest veranstaltet der D. f. D. morgen abend im Philosophenwald. (Siehe Anzeige.)

Ein Delegiertentag des Ver­bandes der Hess.-nass. Haus- und Grundbesitzervereine findet am kommen­den Sonntag, 3. September, in Giehen statt. An­läßlich dieser Tagung hält der Hausbesitzerverein im großen Saal des Gesellschaftsdereins eine Mitgliederversammlung ab. Der Syn­dikus des genannten Verbandes, Herr Lothar Raabe, Frankfurt a. M., wird hierbei über Wohnungspolitik und das Reichsmietengesetz sprechen. (Siehe Anzeige.)

KrciS Büdingen.

rm. Büdingen, 31. Aug. Wie verlaufet, besteht die Absicht, die hiesige h ö h e r e M ä d- chenschule auf nächste Ostern nach 40jabrigem Bestehen eingehen zu lassen, da es trotz der staatlichen Unterstützung finanziell nicht mehr mög­lich ist, den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Kreis Schotten.

b Schotten, 31. Aug. Gestern fand hier irrt Rathaus der diesjährige Kreistag des Kreises Schotten Unter Leitung bes Kreis­direktors Boeckmann statt. Hie Rechnung des Rj. 1920 wurde nebst den Kreditüberschreitungen genehmigt, dem Rechner Entlastung erteilt. §ür hie Kreiöfürsorgestelle, die immer mehr mit zahl­reichen sozialen Aufgaben belastet wird IKriegsbeschädigfen-, Hinterdlfe e ien-, Rentner-, Jugendfürsorge), wurde die Stelle eines beson­deren Kreiswohl ahrtsinspektors (Desoliu gs- gruppe 8) geschahen. Der größte Teil der Kosten dieses Amtes wird vom Reich getragen. Für die Landwirtschaftliche Schule wurden 10 000 Mk. ainterftühung bewilligt, deögl. auch für die gewerblichen Schulen. Für die Koststen der Schulzahnpflege, die zrischen Gemeinden und Kreis verteilt werden, wurden Mittel bereitestem. Großes Interesse'und fi<ian= zielle Opfer bringt der Kreistag den Verkehrs­verbesserungen im Vogelsberg ent» geaen, besonders den vorhandenen und neu ge­planten Postautolinien SchottenUlrichstein, Rii- seid (Lauterbach)Ulrichstein^e und G oh- Felda. An S t ra he n wa l z u n ge n im laufen­den Zähre sind vorgeseben die Strecken Rupperts­burg nach Wetterfelb, Hnterfeibertenrob nach Ruppertenrod, Ortsdurchfahrt äNrichstein bis zur Kirche, sowie eine Strecke zwischen Ober-Lais, Glashütten, Steinberg. Der Reu'oau der Strecke GonterskirchenFr-eienseen soll fertiggestellt wer­den. Den Kieisstraßenwörfern wurden di? Sätze des Marburger Verbandes (Arbeitgeberverband bereinigter Städte und Kreise) unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse im Kreis Schotten zugebittigt. Ein Vorschuß von 1500 Mk. soll den Wärtern sofort gezahlt werden. Dre Er­hebung der Wohnu ngsabgabe erfolgt. im Kreis Schotten wie in zahlreickren anderen Kreisen durch den Kreis selbst und nicht durch die Ge­meinden. Es soll bei Festsetzung der Wohnungs- bauabgabc durch den Kreis nicht über die vom Staat erhobenen Satze (für 1921 20 Pf. pro 100 Mk. Brandkatasterwert der Gebäude und 1.25 Mk. für 1922) hinausgegangen werden. Der Voranschlag der Kreisrasse für 1922 wurde vom Kreistag angenommen. Der Reservefonds wurde mit Rücksicht auf die steigende Teuerung und die noch im Laufe des Rechnungsjahres

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Bahnhofstraße 34 («nsC

Schlichtnngsausschuff der Provinz Oberhessen.

Ver ha ndlung vorn 24. August.

Die AktienzuckerfabrikWette r au" in Friedberg wurde für verpflichtet erklärt, ab 1. August 1922 die Löhne der 3. Ortsklasse des DezirtslohnabwrnrneNs für die rübenoerarbnfen- den Zuckerfabriken Süddeutschlands zu zahlen. Die Streitteile erhielten eine Woche Frist -flur Erklärung über Annahme oder Ablehnung des Schiedsspruches.

Eine weitere Sache wurde vertagt, well Der Antragsteller glaubte, noch Ermittlungen anstellen zu müssen. In zwei Einzelstreitigkeiten wurden Die Anträge in bet Verhandlung zurückgenvmmen. Zn einer .Lohnstreitsache verständigten sich die Parteien vor der Verhandlung.

Verhandlung vom 31. August.

Die Lackfabrik Megerle in Fried­berg soll vom 1. 8. 1922 an die Stunden- löhne zahlen, die im BeftrkslöhnablvmMen für die chemische Industrie, Sektion VII, für die Orts­klasse 2 des Wirtschaftsgebietes Oberhessen und Lahngebiet vorgesehen sind, z. B. ben Vettnebs- arbEttetn über 21 Jahre 33,80 Mk., dagegen nicht die bezittstartfliche Ktnderzulaqc und die einmalige Wirtschasisbeihllfe. Der Schlichtungs­ausschutz war durch den Staätskommllsar für die wirtschasttiche G.mtbi>machung in Hessen Unterm 12 7 1922 mit det ©treitigt'elt betraut worden. Sie Verhandlung war jedpch zunächst vertagt worden auf Antrag des Arbeitgeberverbandes der -Industrie in Oberhe.sseN Westen dessen Ver­bandlungen mit dem RllHsarbeitsmini fetium m der Frage der Zuständigkeit der Tatlfschieds- fietfe der chemischen Industrie für die Betriebe, die zwar der chemischen Verufsgenossenschaft, aber nicht dem Arbeitgeberverband der chcm.schen In­dus! rte angeboren. Hieraus erklärt sia) d.e Rück- wi'.tung des Schiedsspruches auf ben 1. Aag. 1922.

Sem eleltrotechnischen Geschäft Gebr. Li st- maten in Alsfeld wurde aufgeaeben ent» ft.7 2ck-rnd seinem Angebot, ab 15. August den ElektrvmontLuren neben voller Verköstigung und freier Wvhnung in der Spitze 30 Mk. Slundenlohn M zähleri

Die Schlosserei Attgust Koch in Alsfeld soll vom 15 August an in der Spitze 32 Mk. Sttm- dQ-lvhn zahlen, d. h. dasselbe, was die anderen Schlossereien in Alsfeld seit dem 15. August zählen.

In diesen drei Sachen erhielten die Stcert- tc-ile eine Woche Erllärungsfrist. Die Lohnrege­lung für September wurde zunächst ihrer Ver­ständigung überlassen.

Der Deutsche Derkckhrsbund, der Arbeitgeber­verband für Handel und Gewerbe und die Ver­einigten Fuhrwertsbesiher von Gießen verrtn- barfeh tth'ne öffentliche Verhandlung u. a. folgende Löhne. Kraftfahrer ab 1. September 1922 wöchent­lich 2000 Mk, und ab 13. September 2270 Mk., Fuhrleute über 21 Zähre 1940 Mk. und 2190 Mk Lagerarbeiter über 23 Jahre 1900 Mk. und 2140 Mk., Arbeiterinnen über 23 Zähre 1260 Mk. und 1420 Mk.

IN seiner Lohnftreitsache mit den 0 n -- merken Sich zog der SabdEarbeiterDeibanb feinen Antrag zurück, nachdem eine Betriebsver­einbarung zustande gekommen mar.

Sem Einspruch eines Angestellten des usv» stallationsgeschäsfes Imhof u. Co. in Bad- Rauheim gegen Kündigung konnte meder aus Grund des Vetriebsrätegesetzes, noch> nach der DewobilmachUrgLverord.mng stattgcgeben werden,

ellglon«. ichften Sonn« iftes Aaö- 'S Qubllari ier In bet t Äienr. heften wirk n 13. 8epi en. Nachdem Dreslau ab« Uät und das

Jahre 1894 torgrad unb linaiseromen lverlretender im Sommer vvlnz Ober« Shit.

Kreis­lich t e r Im leb Felsl-'g wurde dr- l ung ab u- ng zu ver« ;e an i<n drei Mack 'N, wie reich leien, lullen phischen > n in grmer euischer m erwart*»- 1 über M ffl bringt ole >s 3116 auS 1 ?rS UNS volvv ! noch fmmtt den ist. t7 «* mii «i1»® fften an«"' .,( der dem in Mldern« «E'S AS L Student« unb SchA femplar b» Student mv z Almanach

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häuÄesitzerverein e. v., Giehen

Sonntag, den 3. September, abends 8 Ahr, findet im großen Saale des Gesellschaftsvereins, Sonnenstrahe Mitgliederversammlung statt. Der Syndikus des Verbands der heff.-nass. Haus- und Grundbesitzervereine Herr Lothar Raabe in Frankfurt am Main wird hierbei über Wohnungspoliiik und Reichsmietengeseh sprechen. Da die Ver­sammlung anläßlich des stattfindenden DclegicrtentageS der heff.-nastauischen V^- bandsvereine stattsindet, wird um recht zahlreichen Besuch gebeten. 8074v

Der Vorstand.

Zur Deckung der Linkosten wird ein Eintrittsgeld von 3 Mark erhoben.

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