Ausgabe 
1.3.1922
 
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Goetheverein leihweise 1ÖOÖOO Mk. at£ Vorschub zur Verfügung gestellt mit der Verpflich­tung .auf zinslose Rückzahlung. 3m Sommer dieses Jahres werden 150 Jahre verflossen sein, seit Goethe in der Reichskammergerichtsstadt Wetzlar weilte. Die Stadt plant daher im Juni die Erinnerung an Goethes Aufenthalt in ihren Mauern festlich zu begehen und will zu diesem Zwecke das 6 o t t e h a u s und den Deutsch- vrdenshof wieder in würdigen Zustand setzen, die Sammlungen des ersteren vervollständigen und eine umfassende Werther-Ausstel­lung veranstalten.

treffen fast auf die Minute voraus berechnen. Alm 5 soll er kommen. An der kleinen Poststativn steht eine dichte Schar mit der Alhr in der Hand. ,Roch nicht zu sehen? Jetzt ist nur noch eine Minute bis 5.Hurra! Da ist er." Alnd atemlos stürmt ein schwarzer Geselle heran und wirft das Paket mit einem erleichterten Seufzer nieder. Schnell ist es aufgeschnürt, und nun beginnt die Vertei­lung.Hier ein Vries für dich, Smith. Sie liebt dich noch."Wahrhaftig, Jones, elf Pakete für dich!" So geht cs weiter. Die Post ist an­gekommen."

Vermischtes-

Der Mord auf dem Säntiä.

Vern 1. März. (WTD.) Aach Erkundigun­gen der schweizerischen Depeschenagentur ist der Mörder Les Wetterwarts auf dem Santis noch nicht verhaftet worden. Die Polizeibehörden haben gegen den mutmaßlichen Vorder Kreuz- p v i n t n e r, nicht, wie geftern gemeldet. Klein- pointner, der früher Reichsdeutscher war. einen Steckbrief erlassen. Kreuzpointner genoh einen bedenklichen Leumund. Der Mörder nahm nach der Lat alles Geld und raubte auch die Schmuck- fachen der Ermordeten, die er in St. Gallen durch dritte Personen versetzen lassen wollte. Der Mör­der trägt die Waffe wahrscheinlich noch bei sich.

*

* Briefträger als Schnelläufer. Der Grohstadtbriestrager bewegt sich nicht ge ade in sehr schnellem Tempo fort, dafür hat er sehr viele Treppen zu steigen. 3n jenen Ländern aber, in denen die Ansiedlungen weit entfernt von der Eisenbabn und voneinander im Innern un­kultivierter Gebiete liegen, muh der Briefträger seine Beine gehörig in die Hand nehmen, wenn er nicht allzu spät zum Ziele gelangen teil!. 3n Süd­afrika werden deshalb nur Eingeborene zu Brief­trägern erwählt, die als Schnelläufer Vorzügliches leisten. Wie sich in Aordrodhesien die Brief­bestellung vollzieht, davon entwirft ein Reisender ein interessantes Bild'Der Postzug ist in Brocken Hill angekommen, und der Postmeister nimmt die Briefbeutel in Empfang, in denen die Schreiben für die Ansiedler aus aller Herren Länder ent­halten sind. Das Sortieren geht unter dem Bei­stand einiger Gehilfen ziemlich rasch vorwärts, und dann sind einzelne Packen zurechtgemacht, die nicht mehr als 50 Pfund wiegen dürfen, das Höchstgewicht für den eingeborenen Briefträger. Die Wege laufen nach allen Richtungen. Die Hauptroute geht von Broken Hill nach Kasanga am Tanganjika-See über die Stationen Serenje, Mpiba, Kasama und Abercorn, etwa 1000 Kilo­meter und von Kasanga noch mehrere 100 Kilo­meter nach dem südlichen Teil des Tanganjika- Gebietes zu den verschiedenen Beamten und Missionaren. Die Briefträger verlassen Broken Hill in einem sehr raschen Tempo, und jeder von ihnen legt etwa 50 Kilometer zurück. Dann wird das Paket einem anderen Schnelläufer übergeben, der es etwa dieselbe Strecke weiter trägt. Die Träger bleiben an den einzelnen Poststationen und ruhen sich hier aus. bis sie bei der nächsten Postbeförderung wieder ihren Schnellauf beginnen müssen. Bei Aacht macht der Briefträger an einem kleinen Feuer Halt, an dem er sich wärmt und durch das er nächtliche Besucher fernhält. Löwen find'nämlich immer in der Almgegend, und der Emgeborene muh sich sehr Vorleben, wenn er seine w^rwolle Last unversehrt der Ablösung übergeben tojlL Alngeduldig wartet alles auf die Post, die diese raschen Läufer bringen. Man kann ihr Ein- jgg JUMf Jaarri wi behördliche Anzeigen

Gaspreise.

Infolge weiterer Verteuerung der Kohlen und Detriebsmalerialien, Erhöhung der Frachten. Arbeiter- löhne usw., wird der (Baspreis von heute ab aus

2,75 Mark

pro Kubikmeter erhöht. 20788

Bietzen, den 1. März 1922.

Stadt. (Bas» und Wasserwerk Bietzen.

________________________Steding._________________________

Bekanntmachung.

Die Lieferung der Särge für das Rechnungs­jahr 1922 ist zu vergeben.

Angebote sind verschlosien und mit entsprechender Aufschrift versehen bis spätestens 15. März 1922 bei dem Wohlfahrtsamt, Gartenstratze 2, wo auch die Bedingungen eingesehen werden können, ein» zureichen.

Bietzen, den 28. Februar 1922 . 20808

Der Oberbürgermeister. (Wohlfahrtsamt).

Bekanntmachung.

1. 2lus der Julius und Minna Koh- lermaun = 6tif tung find zu vergaben:

Zwei Gaben von je 97,16 Mark an einen un- tefchvltenen, hil'sbeLürftigen, geborenen Gießener Burger (Witwer) und an die Witwe eines solchen (geborene Giehenerin bevorzugt).

2. Die Zinsen der Stiftung der Kon­rad Balthasar Lang Erben für 1922 mit 428,43 Mark sind an zwei bedürftige, evan­gelische, mindestens 60 Jahre alte Bewohner Gie­rens zu vergeben.

Meldungen werden vom Städtischen Wohl- Gap.enstratze 2 (Zimmer 14), bis 15. Marz 1922 entgegengenvmmen.

Dietzen, den 27. Februar 1922 2079B

Der Oberbürgermeister (Wohlfahrtsamt).

Arbeitsvergebung. ~

Die Arbeiten und Teillieferungen zum Bau emes Maschinenhauses und Hochbehälters, sowie Verlegung der Rohrleitungen für die Wasser- versorgungsanlageder GcmeindeG e i l s- hausen sollen öffentlich vergeben werden

Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen und Be­dingungen können bei uns, Landgraf-Philipp, Platz 3, Zimmer 22, eingesehen werten.

Angebote in Prozenten des Voranschlags, getrennt für Maschinenhaus, Hochbehälter und Rvhrlegarbeiten. stnd bis

Dienstag, den 7. März d. Zs., vormittags 10 AIHr, Lei uns einzureichen.

ZuschlagLsrist 2 Wochen. 1894V

Gießen, den 23. Februar 1922.

Kreisbauverwaltung Gießen.

EellariuS, Regierilngsbaurak

Sandel-,

Essen, 28. Febr. (WTD.) Der Roh­eisen a u s s ch u tz des Eisenwirtschaftsbun­des beschloß, die Verkaufspreise für sämtlich eöRoheisen einschließlich Tem­perrohreisen mit Wirkung ab 1. März um 765 Mk. pro Tonne zu erhöhen. Ferner wurde beschlossen, die Verkaufspreise für Ferro- Mangan, 80prozentig, um 680 Mark pro Tonne, Ferro-Mangan, 50prvzentig, um 795 Mark pro Tonne, und Ferro-Cilicum, IQpro- zentig, um 790 Mark pro Tonne zu erhöhen.

Berlin, 28. Febr. D ö r s e n st i m m u n g s- b i l d. Die Börse bot wider Erwarten ein Bild großer Geschäflsunlust. Akter die weitere Ge­staltung der außen- und innenpolitischen Lage konnten die Börsenkreise kein teftimmteS Alr'.eil gewinnen. Diese Alnsicherheft and die Befürch­tungen von Streiks im Zusammenhang mit der jüngsten Teueregeweile schreckten die Kauft ist ab. Auch das Schwanken ter Devisenkurse wirkte auf die Spekulation entmutigend. Znsolgetessen erfuhren die Essektenkurse bei geringen Almsätzen überwiegend Abschläge, die sich allerdings in recht mäßigen Grenzen hielten. Eine Ausnahme mach­ten nur wenige Papiere, so von Montanteerten Hohenlohe, von Elektrizitätspapieren Akkuma- latoren. die erheblich weiter stiegen, ferner A.E.G. und Elektrische Licht and Kraft. Auch Maschinen­fabriken wiesen im allgemeinen'eine bessere Hal­tung auf. Augsbarg-Aürnterger teuren sogar mehr als 100 Prozent höher. Deutsche Waffen und Humboldt-Maschinen zogen gleichfalls te- rnerkensteert an. Textilwerte wurden höher be­wertet. Der Schiffahrts- und Dankaküenmarkt war vorwiegend gut gehalten. Deutsch-Australisch: Dampfsch-iffahrt und Deutsche Bant teuren be­merkenswert gebessert. Tas Geschäft erfuhr im späteren Verlaufe bei mäßigen Schwankungen keine Belebung. Gute Meinung trat für Deutsche Petrvleuimaktien hervor, die sich ziemlich 80 Proz. höher stellten. Daftitcipap ere gaben etwas nach. Ter Anlugemarkt behielt feinen ruh'gen Cha­rakter. Ausländische Zahlungsmittel fteLten sich nach ter Festigkeit am Vormittag niedriger. Die Börse gewann gegen Schluß eine entschieden feste Haltung infolge vielfacher namhaf er Kurs» erhöhungen bei den nur zu Einheitskrrsen ge­handelten Fndustrieteerten. Köln-Rottweiler er­zielten eine Steigerung von 100 Prozent. Anglo Guanoaktien büßten infolge der D.mientierur-.^-n ter Kap i^alserhöhurg jm> Fusionsgrrüchte eitoa 225 Prozent ein. Tie Erholung ter Devisenkurse gewährte ter Befestigung des Effektenmarktes eine Stütze.

Frankfurt a. M., 28. Febr. Börsen- stimmungsbild. 3m heutigen Verkehr blieb die Geschäststätigleit ruhig. Die Tendenz gestaltete sich aber mit wenigen Ausnahmen fest. Die Hal­tung der Spekulation war anfänglich zurückhalten­der ; im Verlaufe trat sie aber aus ihrer Reserve

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinte Lumda für Rj. 1922 liegt vom 2. März ab eine Woche auf dem Bureau ter unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht und Erhebung von Ginwendungen offen. Es wurde die Erhebung einer Almlage be­schlossen, wozu auch die Ausmärker herangezogen werden sollen.

Lumda, den 28. Februar 1922. 2084D

Hessische Bürgermeisterei Lumda.

______________________Schultheitz.______________________

Holzverstcigerrmg.

Versteigert werden Mittwoch, den 8. März, vormittags 9'/4 Uhr beginnend, aus den Distrikten Schlemperwald 23a, h und c, 25d, 26J, e und f, 19d und 2ia, Weitzedriesch 17, Reichholzberg 28, und Hupbach 29a u. 30i, des Markwalds Grünlngen- Dorf-Güll, Schnlttstümme: Fichte 2. Kl 1 Stück = 1,70 Fstm., 3. Kl. 1 St. = 0,65 Fstm; Danholz- flämme: Eiche 4. Kl. 15 St. = 9,62 Fstm., 5 Kl. 17 SL 8,78 Fstm., 6. Kl. 21 St. --- 6,78 Fstm., Fichte 3. Kl 9 St. ---- 8,97 Fstm,4 KI. 15 St. = 10,45 Fstm., 5a-Kl. 42 St. = 20,80 Fstm., 5d»Kl 187 St. 40,94 Fstm., Lärche 5. Kl. 1 St. = 0,17 Fstm.,- Derbstangen: Eiche 1. Ki 32 St. = 1,35 Fstm., Fichte 1. Kl. 159 St. = 14,13 Fstm., 2. Kl. 11 St. = 0,30 Fstm. Lärche 1 Kl. 2 St. --- 0,22 Fstm.,- Nutzscheiter: Eiche 8,9 Nm. (2,2 Mtr. lang); Nutzknüppel: Fichte 4,8 Rm. (3 Mtr. lang); Nutz- reifig: Fichte 71 Nm. (Schichthaufen); Scheuer: Buche 1. Kl. 29 Rm., 2. Kl 6,9 Rm, Kiefer 2. Kl. 7,8 Rm., Fichte 2. Kl. 12,3 Rm.; Knüppel: Buche 1. Kl 58,7 Nm., 2. Kl. 7,6 Nm., Eiche 1. Kl. 13,4 Nm., Kiefer 2. Kl. 13,6 Nm., Fichte 2. Kl. 15,2 Nm.; Durchforstungsreisig: Buche 6,1 Hdt Wellen, Eiche 3,9 Hdt. Wellen, Fichte 7,0 Hdt. Wellen; «streifig: Buche ",4 Hdt. Wellen, Eiche 2,15 Hdt. Wellen, Kiefer 0,12 Hdt. Wellen, Fichte 19,72 Hdt. Wellen; Stöcke: Buche 16 Rm., Eiche 11,6 Rm., Fichte 1. Kl 18,8 Rm., 2. Kl. 19,5 Rm.

Vorgezeigt wird nur bas Holz im Distrikt Schlemperwald, woselbst auch die Zusammenkunft statt- findet. Das Holz mit blau unterstrichenen Nummern wird nicht versteigert.

3m Anschluß hieran wird das alte Pflanzgarten, Häuschen im Distrikt Reichholzberg auf Abbruch versteigert. Weitere Auskunft durch Herrn Forstwart Schäfer, Dorf-Büll und den Unterzeichneten.

Bietzen, den 24. Februar 1922.

Der Waldvorstand: 2070V Trautwein, Geh. Forstrat.

Holzversteigernng.

Die Fürstlich Svlmsische Oberförsterei Hohensolms versteigert am Mittwoch £>cn 8. Marz aus dem Distrikt Helf holz Stammholz Buche 1 St. 43/6 mit 0.87 Fstm, Derbstangen Fichte 1./3, Kl. 215 St.. Reisstangen 4. 6. ÄL 200 St., Rutzscheit Eiche 2 Rm. (Küfer- 2dm. Buche 100, Eiche 16, Knüp­pelholz Rm. Buche 230, Eiche 20, Kiefer 18 Rmsholz Wellen Buche 7000 0t, Siche 12006t. Anfang 10'/, Al h r an der Schieferkaute ober­halb ter Strubbach bei Ruhholz R r. 1 3. 2091D

heraus. Die Kohlenpreiserhöhung vermochte die gewünschte Belebung auf dem Alontanaktienmarkte herbeizuführen. Die führenden Papiere fanden gute Aufnahme. Unter den chemischen Aktien be­merkte man Rachfrage nach Anilinwerten. 3n Elektrizitätspapieren trat Abgabe.eigung hervor. Schiffahrtsattien konnten ihren Kursstand gut be­haupten. 3m freien Verkehr teuren stärker gesucht Mansfelder Kuxe 32 250, Deutsche Petroleum 2025, Becker-Stahl 615, Benz 715. Ehemische Rhenania 1110, Alfa 325. Julius Sichel 735. Valuta­papiere lagen ruhig; eher schwächer infolge der unsicheren Preisentwicklung des Deoifenmart- tes. Der Dollar war sehr schwankend: 231 höchster Preis, bann 229221, bei Abfassung des Berich­tes 222,50. Höhere Kurse wurden für verschiedene 3ndustriepapiere genannt. Die Börse schlotz in gut behaupteter Stimmung. Kass a-3ndusl riepapiere vorwiegend höher bei regeren Umsätzen. Privat- diskont 41/2 Prozent.

Frankfurt a M., 1. März

Börsenkurse.

Frankfurt Berlin

Schlutz- Schluß- Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs Kurs

Datum:

27. 2.

5"/0 Disch. ÄriegäanL 77,50 4ft^Dtsch. Reichsanl. 87,60 3°/o Disch. Reichsanl. 110,25 4°/0 Preutz. Konsols 74,75 Hamburg-Paketf.. . 505.- Aordde»ttfcher Lloyd 403, - Comm.u.Privatbank 339,- Darnrstädter Bank . 32),- Deutsche Bank . . . 549,- Disconto-Gesellschas. 457,- Dresdner Bank. . . 370,- Mitteld. Creditbank. 317,- Aationalbank f. D.. 337,- Boch. Gußstahlwerke 1305,- Bud.-Eisenw.-Akt.. 1085,- D.-Luxemb. Bergw.. 1260,- Gelsenkirch. Bergw.. 1255,- Harpener Bergbau. 1832,- Oberschl. Eisenb.-B. 1310,- Ooerschles. Eisenind. 1095 -

Hönix-Bergb.-Akt. 1300^-

Bad Anilin-u. Soda 790,- Höchster Farbwerke. 763, - Allg. Glektr.-Ges. . . 918,- Felten & Guilleaume 1235 - Schuckeri-Werke. . . 815^- Adlerwerke 615,- Daimler....... 600,50

4° 0 Hess. Staatsanl.

Electron Griesheim 950,- Dtsche. Dereinsbank 248,75

28.2. 27.2. 28.2.

77,50 77,50 77,50 87,50 83,- 88 50 110,25 111,- 112, -

74,70 73,90 74,50 514 - 507,- 520,- 409 75 402,- 399,75 310,- 339,50 34150 334,- 329,50 336,- 560, 545, 474,- 463,50 478 - 378, 377,- 377,- 316,- 316,- 317- 349,50 341,- 348,- 1317 - 1305,- 1317,- H00 - 10b0,- 1080,- 1250 - 1250,- 1270,- 1267,- 1250,- 1269,- 1850 - 1ö5O, 1865,- 1270,- 1319,- 126),- 1055,- 1099,75 iU60, - 1295 - 1295,- 12b5,- 785,- 795,- 798,- 760,- 780,- 779,- 940 - 940,- 946,- 1245,- 1250,- 1238,- 840,- 845, - 810,- 619,- 595.- 610,- 605,- 597.- 600,-

77,50 76,50 76.- 942,50 951,- 971,- 243,75

Berliner Devisenmarkt.

Geld Bries Geld Brief

Datum: 27. Febr. 28. Febr.

Amsterdam-Rotterd. 8591,80 8703,70 8686,30 8683,70 Drüffel-Antwerpen. 1888, 1932 197 j,- 1977,- Christiania 3381,10 3889/0 3ddl 10 3898,90 Kopenhagen 4765 20 4774,80 4816 15 4^24,8o Stockholm 6003,^6 6J16 05 6053,90 6066 10 tzelsingfvrS 459,50 46j,50 451,50 452*50 Italien 119,, 30 1193,701211,25 1213,15 London . 1004,95 1007,051007,95 1910,05 Aeuyork 225,27 22Vd 227,27 227,73 Paris 2087 90 2.92,10 2087,90 2092,10 Schweiz 447CL50 4479,5'44 0,50 4499,50 Spanien 3641,36 3648,65 3686,30 3693,72 Deutsch-Oesterr.... 4,38 4,42 4,38 4,42

Prag 405,65 406,45 397,60 338,40

Budapest 32,60 32,69 32,41 32,49

Buenos Aires ... 84,15 84,35 84,40 84,60

Bulgarien 153,55 153.95 15 ,30 154,20

Züricher Devisenmarkt. 28. 2. 3f. X

Wechsel auf Schweizer Franken

Holland 100 Fl. = 196.- 195.90

Deutschland 100 Mk. --- 2,22 2.31

Wien 100 Kr. --- 0.10 0.10

Prag 100 Kr. = 9.15 9.05

Paris 100 Fr. --- 46.75 46.40

London 1 £ = 22.60 22.58

Italien 100 L. 27.- 26.42

Druffel 100 Fr. = 44.45 44.15

Budapest 100 Kr. ----- 0.74 0.725

Aeuyork 100 $ --- 510.50 511.-.

Agram 100 «r. 155 1.55

Warschau 100 Kr. 0,12 0,13

Marknotierungea.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Datum: 1.7.14. 27.2. 28.2.

Zürich Fr. 125.40 2,24 2,23

Amsterdam Fl. 59.20 1,14 1,13

Kopenhagen Kr. 88.80 2,15 2,12

Prag Kr. 11780

Stockholm Kr. 88.80 1,70 ' 1,72

Wien Kr. 117.80 2859,56

London DH. 97.80 10,16

Paris Fr. 125.40 4,78 4.75

Aeuyork $ 2LLV -,44 -,43

(3n einem Teil der Auslage wiederholt.) Tittoni Vorsitzender in Genna.

Pari«, 28. Febr. (WTD.) Wie es heißt, ist Tittoni zum Vorsitzenden ter Kon­ferenz von Genua ausersehen worden.

Paris. 28. Febr. (WTD) WieOeuorea mitteilt, ist Poincare ter Ansicht, seine An­wesenheit in Genua sei nur nötig während bet Diskussion der drei ersten Programmpunkte. Gr glaube, daß die anderen Regierungschefs den glei­chen Standpunkt cinnehmen tourten und daß sie die Sachverständigen die technischen Fragen regeln liehen. Das (Blatt fügt hinzu, Poincare könne sich hierüber sehr täuschen.

Franzos's^e Finanzsorgen.

Paris, 28. Febr. (WTD) Ter franzö­sische Finanzminister hat eine Alntersachung an- geordnet über die Frage, welche Mittel angetoen» tet werten mutzten, um eine Stabilisierung des Frankenkurses herteizafuh en, damit normale finanzielle Operationen möglich seien. TerPetit P a r i f t e n sagt, welche Befrie­digung man auch über das Steigen des Franken­kurses haben könne, es sei trohtem Beunruhi­gung in den Finanzkretsen entftanten über die gefährlichen Folgen etnes zu brüsken Steigens oder Fallens tes Franken.

Amerikanische Al-Dovt-Dauten.

Paris, 28. Febr. (WTD.) Rach einer Mel­dung derC h i c a g o T r i b u n e" aus Washing­ton haben die Schiffswerften der Ver­einigten Staaten vom Flottendevartement Anweisungen erhalten, sofort mit dem Dau von 111 Al-Booten zu beginnen. Das Flotten- bepartement hat den Kongreß um die Bewilligung der Betrage für 6 grohe Al-Dooie ersucht, was bereits bewilligt ist. Die Regierung hofft, inner­halb der nächsten Jahre 1 20 AI-Boote neue® st en Typs und von ausreichender Gröhe zu be­sitzen, um sie der Flotte beizugeben.

30 Millionen Dollar für die amerikanisch« Handelsmarine.

Paris, 28. Febr. (WTD.) Wie aus Washington xemeldet wir), wird Präsi­dent Harding dem Kongreß Vorschläge.i, daß jedes 3abr 30 Millionen Dollar von ten Zoll» einfünften abgezogen und zur Alnterstühung der Handelsmarine verteilt werden sollen

Detr.: Die Vergebung von Lieferungen für das Landge^ichtsgefängnis Gietzen, 1922.

^evnctiüttfu

Für das Landge'.ichtsgefänznis zu Gietzen, soll für die Zeit vom 1. April 1 922 b i s 31. März 1 92 3 die Lieferung ter erforder­lichen Verzehrung s» und Verbrauchs- gegenstände, als: Drot, Ochsenfleisch, Schweinefleisch, gemischte Wurst, Mn-ga^neE ge­brannter Fruchtkaffee, Dohnen. Erb ei. Linsen. Gerste, Reis, Gries. Hafergrütze. Gemüsenudeln. Handkäse, Heringe, Salz, Lorbeerblätter, Pfeffer, Relken, Kümmel, Muskatnuß, Essig. Seife. Schmierseife, Soda. Wichse, ferner die Ent­leerung der Kehrichtgrube im Der- dingungswege vergeben werden.

Versiegelte Angebote find kostenfrei bis zum Eröffnungstermine:

Montag, den 13. März 1 922, vorm ittags 10 Alhr, auf dem Sekretariat der Hessischen Staatsanwalt­schaft hier Hustizgebäude, Zimmer 43 niederzulegen.

Die Vergebung erfolgt unter den in An­lage A zu dem Ministerialerlah vom 16. Huni 1893, das Verdingungswesen tetr, enthaltenen allgemeinen und den von dem Alnterzeichneten aufgestellten besonderen Bedingungen, welche auf dem Sekretärin der Staatsanwaltschaft ein» gesehen und gegen Erstattung der Schreib­gebühren bezogen werden können.

Für die Margarine kann der Zuschlag erst nach stattgefundener Prüfung der vorzulegenden! Proben durch ten AnstaltZarzt erfolgen, im übri­gen bleibt der Zuschlag 3 Tage Vorbehalten. ____________Hofmann._________2089 D

Holzverfteigernng

Samstag, den 4. März wird im Muschenheimer Markwald nachstehendes Bau» und Nutzholz ver« steigert:

12 Eichenstämme 4. Kl. «= 8 Fstm.

29 5. , » 10,79

98 6. «= 20,59 ,

1 Fichtenstamm 3. «* 1,06

4 Fichtenstämme 4. =* 3,36

22 5a. = 12,43

85 5b. --- 26,70

115 Fichtenderbstangen --- 4,50

4 Kiesernstämme 3. Kl. = 4,50

17 4. « 12,20

51 5. » 19,48 w

Zusammenkunft vormittags 10 Uhr am Wetter- bergskopf.

Muschenheim, den 27. Februar 1922.

________ Der Markmeister: Decker. 2068D

Der Voranschlag der Gemeinde Reiskirchen für Rj. 1922 liegt von Donnerstag, den 2. März ab eine Woche auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters offen. Einwendungen können wahrend dieser Zeit daselbst vorgebracht werden. (Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. 2027D

Reiskirchen, den 27. Februar 1922.

Bürgermeisterei Reiskirchen. Launvpach

w

Kiefern«

Hainbuchen.

Dirken-

tt

tt

n

Lärchen» Buchen»

4.

5.

6.

3.

4.

5a

5b

3.

4.

5.

4.

5.

6.

5.

3.

4.

5.

6.

mifstonswege verkauft werden: 10 Stück Eichen-Stämme 3. Klaffe

Fichten- ti

Holzsubmission.

Aus den Waldungen der Gemeinde Langsdorf soll nachstehend verzeichnetes Holz auf dem Sub-

56

54

81

5

13

45

406

2

7

65

2

1

15 1

2

1

2

3

838 Fichten-Derbstangen

Außerdem kommen noch-

--» 9,23 Festmet.

= 37,85

-- 23,46

22,14

6,49

= 13,99

26,88 w

=109,75

= 2,08

= 5,03 w

= 27,41 ,

= 0,58 -

= 0,19 ,

= 2,21

-- 0,15 «

2,01 fr

= 0,51 ,

= 0,49 ,

-- 0,64

G 61f53 fr

15 Festmeter Fichten-Stämme 3. Klaffe

^6 ,, 4.

40 fr 5a fr

25 5b

welche bis jetzt noch nicht gefällt find, zum Verkauf.

Angebote sind getrennt nach Sortiment und Klaffen, verschloffen, bis zum 8 März ds Fs., nachmittags l1/, Uhr, an die unterzeichnete Bürgermeisterei ein­zureichen, woselbst alsdann in Gegenwart etwa er­schienener Dieter die Eröffnung stattfindet. Mit der Einreichung der Angebote unterwerfen sich die Dieter den Verkaufsbedingungen, welche vor der Eröffnung bekanntgegeben werden. Wegen Besichtigung des Holzes wolle man sich an Forstwart Pauli wenden.

Langsdorf, den 28. Februar 1922. 2085D

Bürgermeisterei Langsdorf. Dender.

Hofretteverkauf

Freitag, den 8. März, mittags 12 Uhr, zu Borsdorf, Station der Dahnstrecke Gietzen-Geln­hausen. Auskunft erteilt (2069D

Eduard Schneider, vorsdorf

in der Roonstrerße zu verkaufen. Schriftliche Angebote unter 2077V an den Gießener Anzeiger erbeten.