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zitäts werks. ffcnier würben weitere Mittel

hiesiger erlabt rtn-juleiten.

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Kreis Bübingen.

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die die SdHricarbcii leisten

i antmen,

sterrerpstichtig si"b mtrf ^anbßntg«igentrt

fangensckait aus dem Lager Barnaul in Sibirien

-uruck. In der Turnhalle *u Bad-Nau-

, einer gut besuchten Versammlung der 2emofrati^ I fcfien 7?arter in B a d-N auhorm, in der ReichS-

maltje Strafgefangene bar riht als qemcri-

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ger etu febem ?n

5» deut flba r-uc irr! ifirK tfi 1 W B ?

r Förderung eigener ar­ten Äuitrag- egen Bez?.ch.

Es forach noch der Vertreter der d elg i- 1 u Bergarbeiter Tejarbtu tit »ran- flMifdKr «Sprotte, dessen Äniprncfce jiort bcut'ih u5erfebt und vorgelesen wurde. Tie noa» w angemelbctat SShrjptadyn wurden am beit tagt. TuS Bureau Würbe bannbildet und u <. laqeSorbmmg geirestmigt. Tre Tekv.t crm bejti: -

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Büdingen, 26. Mai. Bon der Zentrale in Berlin aus wurden durch die Quäker für

0 Air chhai n, 27. Mar. Der Kreistag kehmlgte in einer autzervrbentlibin Sitzung dre-

des FonLonnnots achtel ist, so wer

Lc'sen des T mieten Dost- und Triegraphen-Unter- beamten-Dund s statt, bau aus ben oret Pronin >rn

Rr. 7 JreiSI 5d)Iai -«e Werve Reinh mit 2 2 häus von Schlo vochsl berA R ba durch Sw Aort Silai minbe 3Met Grhösi Mm, Älac NenP Kers Arrker

Dre?r eine g te Wem Wcinqx ÄUS ^Seuf wst die toter) f s» te?.

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£v? zu

"* Kurze Nachrichten aus Lessen und den Nachbarstaaten. Im Göbeln­rod kehrte die er Tage der MuSLeti-w Heinrich Kern als letzter nach öjahriger russischer Ge­

rungen sind an die Landes holzstrlle tn Darm stobt, Fin an^miiri stcrium, zu richten.

** Eine Ersen bahn Idylle. Tei Mainzer Anz." schreibt: Eine Gcsckndste, die an die humoristischen Glossen über die trüberen Klein- bahnidyllen erumert, ereignete sich, wie erst letzt bekannt ward, an den Pftngstserertagen auf her Strecke K ässe lG ieße nF rankfurt. Dort taudjte plötzlich an den Feiertagen v.n Fahrplan ein Personenzug aus, der freudig bcgrüA wurde, weil man irun endlich um die Mittagszeit in Frank­furt sein tonnte. In Gietzen aber mußten plötz­lich alle Zuginsassen heraus, weil der Zug nicht weiterfufjr, und bie etwa hundert Frankfurter Fahrgaste ließen in Oivßen bei der Bolmverwal- huiQ keinen Zweifel darüber, datz es ein unwüiv diger Zustand ist, die Fahrgäste einfach aus dem Zug berauszuwerfen, ohne sich weiter um ft: zu bekümmern, namentlich dann nich t.wenn zwischen Dassel und Gresten den Fahrgästen von Eisenbahn- leumten versichert wurde, der Zug gehe bis Frank­furt durch. Auf einer Station wurde sogar aus ein Telegramm verwiesen, das angeschlagen war: Personenzüge 773/74 verkehren ab 15. Mar Scnntags zwischen Frankfurt und Kassel". Biele der Betroffnen wollen Schadenersatzklage gegen die Eisenbcthndr eftiou Frank tert anstrengen. Ter ganze Vorfall stellt leider nicht oereinzeli da, denn e-2- tommt vielfach vor, baß man bet her Bahn selber über unbedingt Wissenswertes feine oer* läßliche Auskunft mehr bekommen Tann.

** Zur Umsatzsteuer liegen eim je bemec» fenswerte Entsck^rdungen dcs Reick>sirnanzhotes vor. Ausnahmswetse^ spricht dreser einmal eine Befreiung von der Steuer au-_-. Er ertennt die ausschließliche Gem-i tnütziqleit eines Schülerhenns an, daS bie katholische Erzic-norg, die Verpflegung *nilb die winschaftli-ire Förderung der in ihm imtergebrachren Schüler bezweckt, und bei dem >elbst der tolle Pensionspreis ijritcr den bet A;n-

Wenu wir in höchsten Nöten sein",Ach. Gott, vom Stemmet fiel) darein",Einer ist König" und Mein schönste Zier und Kleinod" fangen. Pfr. Sattler-Wteseck hielt hierauf eine zu Herzen aehende Predigt, deren gute Aufnahme in dem folgenden GemtendegesangEin teste Burg" am besten zum Ausdruck kam. Mit einem üieb des Kirchengesongverems GietzenNach betner Macht", Gebet unb Segen des Lituraregeistlichm sowie einem weiteren Musiäwrtrag des Posaunenchors Klein-Lindcn schloß bt.1 echebende Feier. Wenn an sich aird) schon die alten ehrwürdigen fallen, in denen Tue Veranstaltung stattfand, bes-onders geeignet waren, diesen Gottesdrmst erhebend zu gestalten, so trugen doch neben den Worten bei beiden Geistliäxm und den Darbietungen des Po- aunenchors Klein-Linden, dir einzelnen Gesangs^ tor träge zu einer weihevollen Stimmung wesent­lich bei. 'Abgesehen von bat Tarbietungen des Kivchengesangvereins Gießen, der auch diesmal wieder wirklich gute Leistungen bot, gelang es Pvof. Trautncann auch bei ben Gcsamtckwren trotz der großen Teilnahmerzahl (4500 Sängerrnnc.': unb Sanger), die Sck w:em3Beiten in bester Weise zu uberwcndeu. Anschlietzend an den Gottesdienst and eine Nachversammlung statt, bei der Dekan Gustma nn-Kirchberg eine eindrucks­volle Ansprache hielt. Die Einzelchöre der Kirchen­gesangvereine Beuern, Burkhardsfelden, Großen»- Linden, Seuchelheim, Klein-Linden und Leihgestern sowie der Frauenchöre zu Wieseck und Annerod zelgten, daß auf dem Gebiete des Kinchengesanges auch auf dem Lande Gutes geleistet nnrb. Nack einem Schlußwort von Pfr. Schulte-Grotzen- Lin den trennte man sich in dem Gedanken, mit dieser Veranstaltung der Kirchengesangvereine^ fache unb damit auch unserer evang. Kirche einen wirklich guten Dienst getan $u Haven.

** Die Waldbühne hatte gestern mit dem Wetter großes Glück. Eine gewaltige Zuschauer- menge hatte sich eingefunden. Es brcrh.'lt säst bei Bühne Stützen. Eine Bank ist auch wirklich zum Opfer gefallen. Alles rvollte sich dasMarien" find" ansehen, das .Heinrich Frank von hier nach dem Grimmschen Märchen gedichtet hat, allerdings nicht getreu und darum vielleicht nicht garrz glücklich. Indessen verdient die Aufführung alles Lob. SMcfc Arbeit steckte in den Massen- szenen, die so frisch und lebhaft von ben Jüngsten unserer Säulen gespielt waren! Wieviel hebe* vo!les eifriges Studium masg das sv gar nicht befta* mierende Spiel desMarientindeS", El. Glitsch, der Freundin, M. Schlüter, und der Himmels­königin, Elis. Rink, ertorbert haben! Aber ^uch wieviel Freude und Begeisterung den jungen Dar­stellern gemackst haben! Der Verfasser und Spiel­leiter, £>err Frank, konnte am Schlüsse mit feiner großen Truppe ca. 50 Kinder und ben Musikern, die die Pausen und Segleitungi-n ausführten, stürmischen Beifall und ben Stolz so mancher Theatermutter auf ihren jungen Schau- spieler als Lohn einernten.

** ftammermufiT. In dem Konzert be­richt vom Samstag haben fick einige sinnent­stellende Druckfehler eingefchlickm Die 16. Zeile ist richtig zu lesen:.....eigenen Ausgaben in

bezug aus Reinheit unb ." unb in der 38 Zeile muß esabgewonnen" lnichtabgemmimrn^ heißen.

Vornotizen.

TagcSkalender für Montag. Stadttbeater, 5 Uhr,Siegfried", Gastspiel des hessischen Lanbestbeacers. Lichtsvielhaus,Die verbotene Frucht" unbEin vergnügter Sonntag* nachmittag" Lichtspiele, Sellersweg, wie

beut)d)e Kamerad ein brüderliches foer* entgegen- bringe. Unsere Kameraden aus England habeit chr Kommen zugesagt. Wir, so führte der Redner aus, begrüßen die kämpfenden Brüder tenfeito de- Kanals, wir geben Obacht, bat; die Kohlen, bi* wir nach Belgien und nach Frankreich liefern müssen, nicht iiach England geschasst werden. Wir wvlleu aber auch unsere Brüder in England, 10- n>eit es uns möglich ist, unterützen unb werden büi uber heute noch beschließen. Auch unlerc Kame­raden in Deutsck>-Oesterreich, die ebenfalls ui den Kampf getreten sind, hal»en unsere volle -Lym- vatlhie. auch ihnen entbieten wir unsere Grütze: er teilt bann noch mit, datz Präsident 111 r ich Bebauert habe, der Tagung nicht bvlwohnen zu fönuen^ al'er wissen läßt, batz er einen Vertreter öe3 heTiischcw ~taa6e3 ,vu ben Beratungen ent* ffnbcn r erbc Ter Redner fornfte 'den B'wtr^tern des ReiTswi *f)a.aftsamles für köc G.t7cf?üten, ebenso den Vorsitzenden Umbreit dorn Genwrk- schaftSbmtd mit seinen 8 Millionen Mitgliedern. ES fei erfreulich, datz Land- und Kopsarl eiter zu- sammengehen, dafür fei die Anwetenheit der Bei!* tretet des Bundes der testen scheu Angestellten unf des Werkmeisterverbandes Beweis. Husemann gab bann in großen Zügen ein Bild, toie sich bie Bergarbeiterorganisa:im unter schwerem Druck und unter großen Anfeindungen gebildet und seit 18S! t entwickelt habe. Leute zählt der Verband 167 000 Mitglieder, bte sich über alle Bergreviere verteil­ten. Im Fahre 1919 wurden 12*\ Mülronen an Beiträgen erboben, die sich in 1920 auf 331/4 Millionen steigerten. Ebenso günstig 'f&i der Be­stand des Vermögens, daS sich von Millionen m 1919 aus 35' /. Millionen Mart in 1920 ge­steigert habe. Groß inib schwer zwar feien bte Aufgaben, welche der Krieg gebracht habe Es mutzte versucht werden, was der .Krieg gestörte, wieder aus-ubauen. Wir wollen habet Mitarbeiten.

nicht als Übrige unb Knechte, sondern als freie Männer. Kapitalismus, Fmperalismus unb Nauvini^mus seien internationale Erscheinungen. W«rn man bi-ic bekämpjen wolle, mutz auch bte Arbeiterschaft fick mtentatioiml organisieren. Wir' mpUen ücrf ua'xn, durch sachliche Äusspracku uni er öiel. den '':ensckcheitsgebanken in der Welt zu

- r'1! 5u et^'ickmi. Dazu aber fei notig Gescküonenheit unb Einigkeit

gestern ...... .......................

Aus dem StadttheaterbureLV.Es Äufnohme eines weiteren Torlebtmd ton einer fei schon heute daran, mngcwieien, datz am Frer- Million Mark fürdenAusbaudesEIektri tag, 3. Juni, em Gastimel des Neuen Thea- '

terS ftattfinbet mit Georg Kaisers neuester

verband der Bergarbeiter Deutfchlandö.

23. Generalversammlung in Gieren.

th. Gießen, 30. Mai.

Gestern nachmittag gegen 6 Uhr waren Berg­arbeiter aus allen Revieren Deutichlands im Saa e deS öot.ß Einhorn versammelt, darunter 150 ge­wählt' Delegierte unb etwa 80 Gaste, sowie bic Funktionäre be5 Verbandes. Vertre en waren ferner fcu Bergarbeiter Belgiens unb der Tschechoslowakei, ein Vertreter des Inter­nationalen Arbei:samtes ^Baumeisters Genf, znxi Vertreter des Rcichswirtschastsamtes, Be.lin. Ver> treten waren ferner bet Reichs kohlen verband, Berlin, das Kalisyndikat, das Koblensyntekat und die Braunkohlensyndckate usw. Zugeiagl hatten Vertreter der Bergarbeiter aus ben Niederlanoen int) aus England, bie im Laufe der Tagung er­wartet werden. Die französischen Bergatbeiter haben mit Bedauern wissen lassen, baß sie wegen eines jetzt ftattfinbenben Bergardeitectongresses tm eigenen Lande einen Vertreter nicht schicken konnten. Der 2. Vorsitzende des Verbandes, Waldhecker- Bochum, erklärte die Generalversammlung für er­öffnet, worauf der Vorsitzende des Gewerkschafls- kartellS Gießen, Stephan, die Versammelten willkommen hieß. Es sei eine ernste und schwere Zeit. ES gehe in der Zukunft um das Wohl unb Wehe der deutschen Arbeiter, darum müi'ie man sich energisch wehren gegen eine Zersplitterung. Aller Zank mwStreit, jeder £> und ,ede Mißgunst müsse Unten angeMten, jede Meimmgsverschiedenhnt nüüffe überbrückt werden und bai-u seien die Gc- werkichaften das beste Mittel. Es schaut die ganze Arlusttersckiaft auf die heutige Tagung in Gießen. Kritik scL teötig, aber nur insoweit, als eine solche der Allgemeinheit Nutzen unb Vorteil bringe. Venrunft und Liebe *ur Organisation sollten die Beratungen durchdringen.

Beigeordneter Krenzien. .dankte als Ver­treter der Stadt Gießen stir die freundliche Ein­ladung derselben zu der heutigen Tagung, er heißt He Vertreter der deutschen Bergarbeiter und bereit 6!afte in Gießen herzlichst willkommen und wüm'ckst, -baß die Beratungen erfolgreich sein mögen.

hierauf nahm der erste Vvrsitzende des Ver­bandes, D u semann- Bochum, das Wort. Er begrüßte die erschienenen Vertreter, besonders bic aus dem Saargebiet, die bei der vorjährigen Gc- neraltierfammhmg nicht erscheinen tonnten. Leider seien heute die Sterner oben aus Oberschlesien wegen oct> polnischen Aufstandes ausgcblieben. Den Ober­schlesiern sei die Ausreise unmöglich gemacht und man wisse nicht einmal, wie es dort ausschaue in dem nicht nur für gatu Deutschland, sondern für unsere -oberschlesischen Kameraden so wichtigen Zndusiriegebiet. Wir werden die Treue unserer -oberschlesisck^en Stimtcraben belohnen, Treue um Treue, wir werden sie unterstützen und wünschen, baß es den oberschlesifchen Bergarbeitern möglich gemacht werde, uns die Treue >zu bewahren. Öuse- marut dantt den VvrreLmern aus Gießen für deren freundliche 'Begrüstungsworte Man sei nach Gie­ßen ge.Wmnten weil frter im! Mittelpunkt tx'sl Di11 - und LahngebieteS und dos Sieger lan­de s die Entwicklung der Gewerkschaft in letzten Jahren sich krüstig entwickelt habe. Nur langsam habe der gewerkschaftliche Geist bei den Bergbau­arbeitern Eingang gefunden. Eämndeinhalbes -lAahr-eihnt hindurch fei hier mühsam ge­arbeitet worden. 1917 zählte der Verband tm stievier nur 147 Mitglreder, deren Zahl 1919 auf 4498 und 1920 auf 14 191 Mitglieder anwuchs, ,bannt te im Bezirk Greßen allein 8000. Tiefe Entwicklung brachte es mit sich, daß man den Wunsch des jüngsten Mitgliedes des Verbandes, bte Generalversammlung Heuer m Gießen abM- hakten, -nickst absckstaqen tonnte. Der Vorsitzende begrüßte bic Gäste aus bent Auslmibe, bencit brr

Aus Stabt unö Land.

Gießen, ben 30. Mai 1921.

Heilfürsorge für Kriegsbeschädigte.

Um Beschädigte während der Ueber- gangszeit zum neuen Gesetz möglichst rasch der Heilbehandlung zuzuführen, konnten bisher auch die Versicherungsanstalten und die Für­sorgestellen ein Heilverfahren nach ihren Grundsätzen gewähren, wenn sich die Beschä­digten an sie wandten. Nachdem das Reichs- versorgungsgesetz mit der Herausgabe der Ausführungsbestimmungen in Kraft getre­ten ist, muß künftig die Heilbehandlung aus­schließlich nach diesen Bestimmungen durch die Krankenkassen und Versorgungsbehörden ge­währt und durchgeführt werden. Soweit Be­schädigte in der Zeit vom 1. April 1920 bis Ende März 1921 durch Versicherungsanstal­ten und Fürsorgestellen Heilbehandlung erhal­ten haben, ist der Reichsarbeitsminister damit einverstanden, daß auf Antrag mit Rück­wirkung vom 1. April 1920 der Unterschied zwischen den erhaltenen Warbezügen und den im Falle einer Heilbehandlung durch die Ver­sorgungsbehörden zuständigen Bezügen an Hausgeldnnd Taschengeld sowie an Reisekosten ihnen nachgezahlt wird, unter der Vorausset­zung jedoch, daß auch die Versorgungsbehör­den ein Heilverfahren aenehmigt hätten. An­träge auf Nachzahlung dieser Gebührnisse sind durch die Beschädigten an die amtliche Für­sorgestelle zu richten, auf deren Veranlassung bic Heilanstaltsvflege aber Badekur bewilligt worden ist: bei Bewilligung der Behandlung

** Verbotener ff tnobef ud>j u r Kin­der. Ern Frankfurter Kinobesttzer war nebst einer Kassiererin ya je 50 ML Gelttfrrafc verurteilt worden, weil sie Kindern, die nicht das Dorgefd/riebene Alter harten, den Zutritt zu dem ;txns> gestatteten. Ter Staatsanwalt, dem diese rom Schön engend# biLvrte Strafe zu genug erschien, legte Berufung ein und jetzt müssen tnc beiden Beklagten ihr Vergehen mit 700 Mr. bzw. 200 Mk. Geldstrafe sühnen, die ihnen bt? Straf» toutmer zudiktierte. Zn Biebrich stellte eine polizeiliche Ncvisvmt der KüwS die Anwesenheit vieler jugendlicher Personen tt den Vorstellungen esl. Tie Jugendlichen wurden mis den Ki los entfernt unb bann zur Anzeige gebracht.

** Die Schützenabzei'chen unb Schictz- au^aich.tungsn des alten Leeres bleiben auch im neuen Heere. An Stelle der Fang- sch.iure treten aber die Schießruszei hnungen der neuen Art. Mit den Anzeichen, die bet ben frühe­ren Schießschulen und der Geivc'hrprüsunystoiro» rnisswn erworben wurden, war die verfilterte Eichel oder GtMtate Der bim ben. Tiese fallen weg- Wenn .Leevesangehörige zum Offizier -ober_ Heeres- beamten ausgerückt find ober noch aufrücken, io sind sie berechttzt, ihre SchießauSzeichnungen zur Offizier- unb Heeresbeaintenuniform weiter zu tragen.

** KirchengesangvereinSfest au 1 bem Schiffenberg. T« gestern txon den Kirchengesangvevemen des Dekanats Gießen aus dem S d? 1 f f e 11 b e r g abgehaltene Feier war von etwa 2000 Personen, darunter 4500 Sänge­rinnen unb Sänger, besucht. Schon lange vor Beginn der Leranstaltung strömten die Besucher durch ben herrlicheit Wald, aus allen Richtungen kommend, dem Schiffenberg zu. Tie für den Nach- mittagsgottesdienst vorgesehäie altehrlvürbi 'e Ka­pelle tonnte die Teilnehmer nur zum Tc.il auf» ncljmcn, so baß viele Hunberte vor ber ^Kapelle, bie nach ber Seite ynm Hofe offen ist, stehen mußten. Zur Einleitung des Gottesbirnstes spielte ber Posaunenchor Klem-Linde-tDu .Hirte Is­raels", woran sich ein Gesangs vor trag des K^rchenl- gesangVereins GießenTas Flctnc Gloria" 'an* chlotz. Nach bem Gescutg der GemeindeGolt ist gegenwärtig" hielt Pfarrer Dittmar-Äau- fen die Liturgie, bei ber zwischendurch bte Ge* amtd/öre unter Leitung von Pros. Trautmann

durch die Versicherungsanstalt hat die Vorlage an die für den Beschädigten örtlich zuständige Fürsorgestelle zu erfolgen. ^Anträge, die nach dem 31. Mai 1921 eingehen, können nur bei außergewöhnlichen Umständen;nod) berücksich­tigt werden.

** Amtliche Perf'onalnachrichten. Am 19. Mai wurden die Regierungsbauführer Heinrich Günther' aus Gelnhausen, Lldolf .Knoblauch aus Frankfurt a. M., PhUipp Luley aus Friedberg .und Heinrich Wigand aus Kassel zu Regiernngsbaumeistern ernannt. Errmmtt würbe am 23. Mai ber Vorstand ber Kulturinspektion Friedberg Baurat Fried- rid) Heyl zu Friedberg mit Wiciung vorn 16.Sep- teniber an zum Vorstand der Kulturinsvektion Darmstadt. Am 23. Mai 1921 wurde der Landmesser Otto Modt zu Worms vom 1. Juli d. .I. an zum Oberlanbmesser bei dem Wasfer- bauamt Worms ernannt. Ernannt wurde am 24. Mai der Kandidat für das landwirtschaft­liche Lehramt Friedrich Schönheit zu Schot te n zum Lanvwirtschaftslehrer an der Hessischen Landwirtschcltlichen Schule zu Schotten.

** Verbilligtes Bauholz Nack» einer Bekanntmachung des hessischen Landesarbeits- und Wirtschaftsamts werben für das Dmnahr 1921 wiederum 5000 3eftmc.ec Bauholz zur Siche­rung des Bauhol-bedarfs für Woh- nungsbautein ber Gemeinben und gc- ineinnützigen Bauveretne au§ sistolisckfen Beständen ju einem Vorzugspreis ziurücköchalten, bei etwa 20 Pvozent unter bem Tarifpreis steift. Die Preise für bie einzelnen Klaffen betragen 6iem<ä: Für Fichtenstammholz 1. Kl. 340 Mk., 2. .Kl. 300 Mk., 3. Kl. 270 Mk., 4. Kl. >240 Mk., 5a Kl. 200 Mk., 5b Kl. 170 Mk. Für Kiefern- siammholz 1. .Kl. 300 m, 2. Kl. 270 Mk., 3. Kl. 240 Ml., 4. Kl. 210 Mk., 5a Kl. 18G Mk , 5b Kl. 180 Mk. Tie Abgabe zu bienen ermäßigten Prei­ten mirb bann erfolgen, wenn im Ei izelfall "bie Bedarfsmernge nachgewiefen Wirb unb Genwhr be­steht, daß bas .Holz zu bem bestimmten Zweck ver- lücnbet wird. Tie gleichm Vergünstigungen, die ben (nemeinben und gemeinnützigen Baumreinen ein» uiräumen fntb, können auch Ecbürfügen privaten Bauherren Mgebilli'gt werbat. Bedarfscuitordö-

lichen Prioatanstolten^ üblichen Durchschnitts­preisen ntrüdi Leibt. Di; Gemeinnützig keil wäre amb nicht zu versagen, Wenn ber bi lüge Preis unb bie iriitaefcnbcn Ermäßigungen und Beriet- - ur.«ien misschlief.ich durch bi: Vkimenbung unlxx» e zahltet Ordensperfönen ermöglicht fein sollten.

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hgten eutkinnng zur Unterstützung der hui- dagegen der ?nun Ausüarch uchenden engllschen «ergarbei- öqe5 Unter men im lern 1 Million Marl und von der nächsten Bi-! rragSzahluug eine Unterstützung t on 3 Mk y. , Mitglied. ES wurde mi.geteiit, bau am Divis-1 tagnadxmittag bie Bergarbeiter einen AuSfbl,' nach Braunfels unternehmen und Donnerstag abend unser Theater besuchen unb bar eS Pflicht jebeS Teilnehmers der Versammln?'1 ,-i. cm diesen Veranstaltungen teilzunebmen.

---------- für Ausbau von Straßen als NotstandSar KomödieBrr a uen 0 Vf c r", bt: vor Cm .cm bei beiten bereitge stellt unb angeregt, nochmal-?

ihrer Erstaufführung in Frankfurt leuhanes Inter Schritte für Errichtung nncs Finan -aintS in esse erregte. Wir kommen noch näher auf ben ~

interessanten Wenb zurück. Vorbestellungen bittet mau im Briefkasten beS Stadttheaters nieder;u-

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hielten einen Teil des besonders für bic Säugling--- pflege bestimmten Flanells.

Kreis Lauterbach.

la. Schlitz, 28. Mai. Am Mittwoch abend stürzte unter donnerähnlichem Getöse ein etwa 10 Meter breites Stück der al» t e n Befestigungsmauer an der Hein­rich Hoffmannschen Mevyeret zusammen. Menschen kamen dabei glücklicherweise nicht zu Schaden, aber die schweren Steinmassen bt* chädigten schwer ein direkt unter der Mauer tehendes, unbewohntes HauS, das als Werk­statt und zum fllufbewahren von Möbeln br nutzt wurde.

Kreis Schotten.

sk. Schotten, 28. Mat. Die Verkehrszci:oi ber Kraftwa gen-Personenpost Ulrich st ein-Schotten- Gebern fmb Vorn 1. Zmn ab wie folgt festgesetzt: Ulrichstein ab 6.45 vorm., Schotten an 7.3d vorm., Schotten ab 8.00 vorm., Gebern an 8.40 vorm., Otebern ab 9.15 vorm., Schotten an 10.10 vorm , Schotten ab l.OOmadmi . Ulrichstein an 2.00 nachm. An Sonn tagen wirb ber Perfommomnibus bte Ankunst bes Zuges von- Stockheim 10.39 norm, tu Gebern m-rvarten, 1.1 Gebern 10.50 norm, abfahren unb 11.45 vorm. in Schotten antonrmen. Abfahrt in Schotten nach Ulrichstein rote an Werktagen.

f. Laubach 30.Mat. Das LandeSsekretartat der Wolttorrcspvndenz (Wc!ko") verutslaltete gc stern im Schützenhof eine Kriegs-, Notgeld und Briefmarkenausftellung. Ausge­stellt Waren unter anderem Nvtgcldschcinc $u einem, zwei und fünf Gulden aus beit strtegSfahren 1870/71, Kriegsgeldscherne aus WachsMdv öster­reichische Gddsdxtne auf Lebensmittelkarten jub- gebrückt. Tic gesamte Sammlung umfaßt rtnxi 12 000 Stück.

Kreis Friedberg.

Friedberg, 25. Mai Obgleich Frieo^ 6erg ourd) eine ©tifünig fd»n feit mehreren Jal) ren ein Krematorium besitzt, exiitierte bis her hier ntod; feiirVerein für Feuerbe fl a 11 u it g", währeiid m oie'ot anderen Stabten. auch solchen ohne Krematorium, derartige Der einigunacn schon lange bestehen. 9hinmefn hat sich aus Anregung des Steuerrats Schmidt ton Homburg V. d. Höl>e, ber auch schon im bergan gelteit Jahre hier einen Lichtbildervvrtrag über tfeuctbcilattung hielt, ein derartiger Verein gc bildet, bem sich schon zahlreick^ Mitglieber an geschtofsen haben und dZfen torläußgen Vorsitz Budchandler Scriba übernomm. n hat. Das Incfigc Krematorium ist auch hisber schon viel von auswärts besonbers von Gießen unb Bad Nauheim in Anspruch genommen worden, und es ist anzunehmen, baß dies noch mehr der Fall sein wird, wenn fein Bestehen erst in weiteren Kreisen bekannt geworden ist. Die Unkosten sind stier bebeutenb .geringer als in bett benachbarten Gwßstabten.

fnn. B ab-N anheim, 28. Mai. In bet letzten Stadtverordnetenversammlung machte Stadtv. Kissel, ber Leiter der hiesigen ÄLetterstelle, die Mitteilung, datz eine K a t a - strophe in der Wasserversorgung bevorstehe, wenn nicht bald starker Regen nie­dergehen würde. In den letzten sieben Mona­ten waren bic Aeuchtigkeitsniederschläge mn 200Prozentniedriaer dls in den Vor jähren. Selbst das sIahr 1911 habe um diese Zeit höhere Niederschlagsziffern gehabt. Die Stadtverordneten beschlossen einstimmig die Schaffung eines Spielplatzes für bic Schuljugend im Hochwalde. Vorbild­lich arbeitet die Stadtverwaltung in der Wohnungsfürsorge. Zahlreiche Woh nungen Hal sie fin von ihr angefauften grötze ren Hausern schon geschaffen. Auch gestern wurde für Einrichtung von 10 Wohnungen int seitherigen RestaurantWilhelmshöbe" eine größere Summe bewilligt.

Kreis Wetzlar.

dz. Aßlar, 28. Mai. Ein größeres Scha­denfeuer äscherte dieser Tage das Gießerei- und Sdireinerügcbäude der Aßlarer Stahl und Eisenwerke bis aus die Urnta sungö- mauem vollständig ein. Die Ursache deS Brandes war bic Explosion eines Teeriasscs. Die Lösch arbeiten waren sehr durch Wasseemangel unb das Fehlen einer Betriebsseuerwehr baintcäditht Erst als die Motorspritze ber Buberuswerke von Wetzla' gegen '/.3 Uhr cht<fctu>ffen war, gelang eS, dec i^cuers Herr zu werben.

Heiien-Nassau.

U Mardnrg, 27. Mai. Auf bem Bahnüber gang ber Straße Göttingen Goßf.lben, i:i un­mittelbarer Nähe des Ba.'mHofs Sarnau, fuhr bet 15jährige Insta lateurlek.rlmg?Nickael Peter aus Sarnau mit seinem Rab gegen ben ausfahrenden Zug, wobei ihm beide Beine und ein Arm ab gefahren wurde. Man brachte den Unglücklichen lofott in die hiesige Klinik, wo er fedoch bald dar aus starb.

0 M a r b u r g, 27. Mai. Dos L-andgertcnl verurteilte heute einen jungen Burraugeli.ten, der .)ier und m Gießen Wechsel s chwtnde leien begangen hatte, zu 9 MivnLtrn ©cfängn;?

Ter Polizei gelang cs, zwet junge Lurschrn aus Frankfurt in bem Augenblia abzmaslen, als , sie mit Uhren unb sonstigen Sckmucksmhen bela den bie Heimreise ajürcten wollten Tie Wert fachen hatten sie einer Dorne 11 Rofentchal cm- rombet. Seit etwa acht Tagen treffen tägltck hier, selbst aus ben entlegenen Tonern, Lehre! mit ihren Schülern eit, um bie in einem Stur?

1 rbeater norgefüTrrten Lichtbilder über bic Be : känipfung ber Volkskvankheiten, besonders her Tu- ' berkulvse, zu besuchen.

Umsatz- höfvital, das ffinbä^im in Bingenheim, die Säug- lingsrürtorge fckroie die Krsntenpfleg?stationen er-

iS gebet bte gewünsdKe schrei!

l uJig Q^ictert. ivarc n-.^t : 48ig, wer.r icut uno ixwci mciuvn. 01c V2?emeuuxn niu u.i- oeamren-vuno s narr, cr.m aus oen oret vrvvinzen

'.lt i i Crügclte r>aJiunDig utn ver .-.an mgute b-itecb. oöllerung bdxidit. Auch das Mathilden- mehrere Öundert Derrreter bsimobnten In

unseren ffreis 14 große Ballot Flanell und 100 zurück. Zn der Tiomhalle zu Bad-Nau- itidnc Ueberziedmiügi überwiesen. Tie Sachen heim fand --eiern der Bezirkstag des Bezirkes wurden durch den Ausschuß für Ämerikahilte rer teilt und dabei meistens die Gemeinden mit Ar