Nr. 280
Ter »ietzener Steiger erschein» tdglid), außer Seim- nnb Fe erro 5. monatlid)fpf masere.le: Ulk &^O ein <L Träger» lehn, dorch Die
Mk. 6-50 <in!d}L Vejlell» gelb, auch beiKichtersch«- ■te eiejelnn Hummern infolge höherer (ßceali. Ferniprech-LofchUiOe: MrbuSd)rifiUituxg 112; ftr Tmditrei. l<rlag bio Ee.chasl»st«lle 61. Um schrei für Drahn, ach» richten Xnjeiger
vestlchkLloaie: ireihir! a. HL 11666.
Erster Blatt
M. Zayrglmg
Dienstag, 29. November 1921
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Drncf ei6 Verlag: vrSdl'sche Unio.-Bud) eiö Steinöniderei H. Lange. SchnfNeltA»-. -eschäslzstelle un) Dnderet: Schnlftrahe 7.
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örtlich 55 Dl . du»edrte 65 Df.: für Reklame* Snjeiqen een 70 mm ve te250D|. TeiTIaq» »erfAnti 2i? . Auf chlag. Havprfchnf»le,ter Hua. Vorn verantwortlich ftr Politik Nug. Goetz; für ben übrigen Teil: Kerl Delthrr, für ben Anzeigenteil Rane SeA, sämtlich in (Biefjrn.
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Pari-, 28. Rov. fZ53.) 3n einer ron Hava^g.-rttur ixcröffc'l ich n kn
Osten die 'Beridxe. wonach Driandbezüglich Italiens beleidigende
Briand auf der Rückreife.
Der französisch« Ministerpräsident kehrt in aebrüdtcr ©ttmmung In seine Heimat au- rüch nicht als Triumphator. wie er es sich
gen getan haben soll, dementiert. HugheS habe hinzugefügt. dah d-.ese Berichte voll» fonunen unbegründet feien. Der französische Vertreter Divianl habe cberrsalls erklärt, die Rach- richten über italienisch-französtiche Meinungsverschiedenheiten feien unrichtig.
Die Franzosen in (filieren.
vielleicht gedacht hatte. GS ist -war noch un» sicher, ob Deutschland wirklich -u der noch Washingtoner Konferenz Der»
Die Widerlegung der Briand'schen Behauptungen.
Berlin. 28. Rov. Zu der Meldung des .Petit Partiten", dah das ReichSkabinett bc- lchlo^en habe, den» amerikanischen Geschäftsträger in Berlin. Drefel, zur llebermiticlunfl an den Staatssekretär Hughes eine Bote w übergeben, tportn Deutschland gegen die von Briand in Washington ausgestellte, Behauptungen über eine angeblid) in DeuPchland beliebende mllttärifche Organisation proteti.H erfährt die.Deutsche All- gemeine Z«tung". dah zwar Erwägungen sthweben. tote die völlig unbegründeten Vchaup- tungen VruriM richtige'! eilt werden können, doh aber irgrrnd welch: Sntfchridunacn darüber, in welcher Form dies geschahen soll, noch nicht ge- troffen worden lind
Die Dcllnehmer an der von der Denier Arbeit-r sch u tz ko n ' er en z gebildeten
tretet entsenden darf — aber dah in Amerika und Snaland so beharrlich von der Ab» ftd)L Deutschland anzuhören, gesprochen wird, gibt den Franzosen doch stark zu denken. Wan erkennt allmählich, dah die Differenzen mit England nicht auf die leichte Schulter zu nehmen sind, und LurzonS Warnung hat auch in anderen Ländern starken Eindruck ge» macht. Der Zwischenfall mit dem Vertreter Italiens in Washington ist ungeklärt geblieben, und die Anstrengungen, die gemacht Verden, um die darüber entstandenen Wolken wieder zu verscheuchen, sind zwar verständlich, aber nicht restlos überzeugend Es bleibt ein unangenehmer Eindruck zurück. Ob das „Journal des Dubais", das Herrn Briand koltgestellt zu sehen wünscht, mit seiner Absicht durchdringt, ist freilich eine andere Frage. Der Wechsel käme zu plötzlich nach dem letzten Vertrauensvotum der ftan- züslschen Kammer.
„Journal deS D^bakS" über die „verpfuschte Lage".
Paris, 23. Rov (WTB j DaS .Journal bei D « bat »- schreibt, cs habe versucht, den Ministerpräsidenten Briand davon abzuhalten, nach den Bereinigten Staaten zu reifen, um eine Rolle zu fptelcn auf einem Terrain, das von Ab- Sslnden durchzogen fei. Es habe verschlossenen hren gepredigt. Briand habe es vorgezogen, nach Washington zu reisen, nachdem er gewissennahen als Dorwort zu seiner groben Rede vor dem trans- allantischen Areopag nach Angora ein Telegramm f «schickt habe, in dem er die Ratifizierung des ranzösisch-türkischen Abkommens anzeigte. Hetzt fei man in der Lage, diesen .glücklichen Otr.flub1 des türkisch-sran-ösifchen 2lbkommens und die Wirkung der Redediplomatie zu würdigen. Das Blatt hofft, dab die Örfabrungen die fron* »bstfchcn Staatsmänner vom schlechten Wege abführen werden und baf) sie nunmehr zu Methoden zurückkehren. die durch glücklichere Präzedenzfälle geheiligt feien. Ole «nützten In konkreter Form den Meinungsaustausch mit London aus- nebmen DaS .Journal deS DäbatS" sagt, es fei vvrzuzlchen. dab an der Spitze der Regierung ein aktiverer und schweigsamer Wann stehe, der die gemeinsamen Angelegenbei'en zur allgemeinen Befriedigung regele. Der Platz für Artisten fei bieTbeaterbühne Staat'märner aber, die damit beauftragt feien, die ausländischen Geschäfte zu führen, mühten in ihrem Arbeits'lmmer arbeiten und mübten die Erfahrungen und die Talente ihrer Mitarbeiter bestens nutzbar machen. DaS Blatt findet die grfibte Rützlich'eit darin, hab Briand nach feiner Rückkehr aus TPrlhingron vor den Kammern eine öffentliche Srllärung abgibt ES wolle die Aufgaben der Regierung nicht er- fchw ren, sondern nur den Ministerpräsidenten auf- fvrdern. den besten Ruhen aus den Ereignissen im nationalen Interelle zu ziehen. Das Pariser Kabinett möge mit dem von London eine allgemeine Prüfung der Orientangeleacnbeltcn vornehmen. Denn die Lage fei verpfuscht. Gewiss« Fehler seien nicht wieder gutzumachen. jedoch sei eS möglich. noch einige Ordnung in die Dinge zu bringen. Aber um daS zu erreichen, muffe man die Frage der Eigenliebe bei Seite taffen und riur an daS allgemeine Wohl denken.
Paris, 28. Rov. (WTB) Ministerpräsident Briand, der stch an Bord der .PariS" aus dem Weg nach Frankreich befindet, cHIärtc auf De- fraclen bezüglich mehrerer von der englischen Presse veröffentlichten Interviews. eS sei ihm unbegreiflich, dah die englischen Blätter den Entstellungen und der Fantaste gewisser Zeitungen derartige Bedeutung beilegten. Er habe bei den Erörterungen in Washington niemals unter lallen, die Rotwen- digkeit eines Einvernehmens zwischen Frankreich und England zu betonen.
Kranzosenfcindlichc Stimmungen in Italien.
London 28. Dov. (Wölls.) Die .Times" Ät aus Rom, cs fei entschicden beunruhigend, franzvsenseindliche Stimmung in Italien, die bereits bei mehreren Gelegenheiten zum Ausdruck kam, so stark sei. wie auS den Ickten kurzen Meldungen aus Italien hcrvor- geht.
Paris. 29 Dov. (WTB) HavaS berichtet auS Washmgton, Staatssekretär HugheS habe in einer Red: vor dem Auslchuh für den fernen
von Angora aus derselben Grundlage gewähr-1 leistet werden, wie in den Abmachungen gleicher Art, die beim Adschiud des Friedens In Europa s getroffen wurden. Ihe Regierung von Angooa fa an diele Versprechung nicht nur mii Rücksicht auf ihre Shve. sondern auch auf ihre Interessen gebunden Die Bevölkerung wird ermahnt, Ihr, Heimat nicht zu Detlef len und einig zu bleiben
Die RcparakionSfrage.
PatiS, 28. Rov (Wolff.) Dem .3oumal" wird aus London berichtet, man erwarte dort in der kommenden Woche Lord d'Abernon, den Vertreter ®nglanM in ter RcpavativnSkommst- stvn Boadbury, sowie zwei Sachverständige, die an Ort und Stelle die deutsche Finanzlage studiert hätten. Der Berichterstatter sagt, wenn er gut unterrichtet sei. wolle die englische Regierung die Mittel prüfen, durch die man De utschland für die Regelung bet Reparations- f rage bei ft eben könne.
Lloyd (tzeorqes Elbstcht.
Reuyork, 28 Rov. (WTB) Die Rew Rork Tribüne" meldet auS Washington: Lloyd George liegt nach einer Meldung autunter- richteter Selle viel daran, sich mit Haroing uAb Hughes über die von Hardina vorgeschlagene G e- sellschaft der 71 atlonen x u besprechen. Dies erklärt feine plötzliche Bestellung von Plätzen auf der .Aguitania'. Man nimmt an, dab die Absicht, zum Schlub der Verhandlungen zu kommen, ohne dab Deutschland befragt wird, wesentlich dazu beiaetragen bat, Lloyd George xur 2lbreise nach Reuyork au bestimmen ist feine Maskerade, dab die Engländer bestrebt sind, fürblefiage Deutschlands Irgend etwas zu tun, woS Deutschland wieder auf die Grundlage stellt, woraus eS möglich wäre, mit ihm Handel zu treiben, um gleichzeitig die Franzosen zu veranlassen, ihre HeereSstürke heraozusetzen. Eine weitere wichtige Ausgabe in Washington ist, eine xu- sriedenstellende Regelung der amerikanischen Einwände gegen das englisch-japanische Bündnis zu finden.
Der Drnck Amerika-.
Paris, 28. Aov (Wolft.) Tlach dem Tvashingtoner vonderderich'.erstarter deS .Rew Dort Herold', erllärte tHe amerikanische Abordnung, die CBertretcr der Verein igten vtaa- t c n würden im Falle, datz die 7)erhandlungen der Kvnserenz scheiterten, offen auSlprechen, auf welche Weise dieS geschehen fei, und wen die Schuld treffe.
PariS, 29 Rov. (WTB.) Havas berichtet au» TBaf btngton: Die ameri'anischen THarlne- sachverständlgcn haben den enali'chm und japanischen Offizieren ausführliche Antworten auf d i e von Japan gestellten Fragen über die Gin'dj-.änfung ter Ocefireitfräfte zuqestellt. 7)on zuständiger Stelle verlautet, datz die von Hughes abgegebene Erklärung bezüglich der Stärke der Seestreitkräfte der verschiedenen Tllächte durch die von den amerikanischen Sachverständigen vorgenommene Prüfung nicht abgeändert worden sei.
7!euyor k, 28. Rov (Wolfs ) Durch Funt- tpruch Wie dem .Rew Vork Herald" auS Washington gemeldet wird, wird angenommen, datz Hardings Meinung dabin gebe, datz Deu tsch- l a n d durch leine Mitgliedschaft in der Gesellschaft der Tlaticmen und durch die damit freiwillig übernommenen TlerpstAchtungen so unmittelbar und vollständig gebunden sei, dntz Frankreich von seinem nächlllchen Tllbdrücken, daS ihm ein künftiger deutscher Tlngrifs verursache, befreit wäre. Frankreich werde mit Dru"chland in TBafbington an demselben BeratungStisch nur zutammensitzen, tnenn die Vereinigten Staaten eS unternähmen, mit Frankreich die Bran Wartung zu teilen, datz die Bezahlung der deutschen Rr- parationsverpflichtungen sichergestellt fet
Die Tchanknnqfraste.
Paris, 28 Rov. (WTB.) Der Tvashing- toner Berichterstatter des .Rew Vork Herald" meldet, dab auch zur Regelung derSchantung- frage, der sibirischen und der mandschurischen Frage Unterauslchüfse eingesetzt werden sollen. Die amerikanischen Delegierten dächten jetzt an die Vertagung der Verhandlungen über Weihnachten DaS bedeute indessen kein Schwinden der Aussichten auf Erfolg, sondern lediglich bah die Verwickeltheit bet auf der Tagesordnung stehenden Fragen erkannt worden fet
fvanzösifchen Oberkommis ars in Shrie: und tm Kommission zum Studium deutscher rn- ßthanon, General ®ouraub. vom 9. Rovember j dustrieller Anlagen wurden heute abend in Ber- <cx die Devöl^rung in d I i c i c n, wird verstcherl. lin rm Deimern deS Rei^wirtschaftSminll'ers die Mll'chechellSvechte durch daS Abkommen j Schmidt und des Rerchsschayuuniflers Dauer
von Vertretern der deutschen Gewerkschaften empfangen. Der zweite Vorsitze,d< des Ällgerncinen deutschen Gewe.-llchaftsbunbes. Grabmann, bc- aruhte die Miiglicder der ÄommVIton und drückte Den Wunsch aus, sie mdchte i in den zwei Wochen ihres Ausenthalies in Deutsch land btc Gewibbell bekommen dah stzch das t-eu:1<bc Volk wieder friedlicher Arbeit zuwandte, und dab es bestrebt sei. die auferlegten Vei-pslichiungen zu erfüllen. All die uni Innigen Gerüchte über Revanche-.'ideen der deutschen Arbeiter würden sich bann selbst wider- lejcit Der Sonderl^erichter'iatler des .Daily Lhrvnicle" H. R. Bell Sanfte namens der ausländischen Vertreter für die erwiesene Gastfreundschaft und drückte die Hoffnung aus, dab die Reife ben Grundstein zur Versöhnung zwischen Deutschland und den übrigen Ländern legen möge Die Äommillion wird heute die Deutschen Werke in Spandau und am Dienstaaln der Siemensstadt in Augen'chnn nehmen. Die Rcile wird am Mittwoch soitoe'eyt. Folgende Städte sollen noch besucht werden. Hamburg, sktel, Zköln, Düsseldorf, Essen und Frankfurt a. M.
^orbernnflec brr englischen Arbeiterschaft.
London. 26. Rov 3u der Uebertnebenbelt der SntschädtgungSpolitik und ihrer für England verhängnisvollen Wirkungen nehmen jetzt auch die englischen Arbeiterverbände Stellung Die Arbeiterpartei und die Gewerkvereine Haden sich vor kurzem In dem sogenannten Rational Hoint Louncil eine gemeinsame Spitze gegeben, und dieser Rat hat für ben 8. Dezember eine dringende Versammlung der Arbeitervertreter einberufen. Er wird auf dieser Versammlung einen Be chlubantrag über die Internationale Lage vorlegen, die dsr .Daily Herald" heute im Wortlaut verösfenlllcht. Darin wird die Dolltik der Regierung seit dem Waffenstillstand aus- schärfste verurteilt, weil sie an folgenden Hebeln mitschuldig fei 1. Der Zerstörung der Märlle Mitteleuropas, indem sie die Arbeiterschaft der ehemals feindlichen Länder für den Krieg dadurch bestrafe, dab sie Ile arm mache. 2. Den Zahlungsleistungen Deutschlands, die in der jetzigen Form Die englische Industrie schwer schädigten. 3. Der englischen Handelspolitik, die den Stand der Mark und andrer Währungen so unsicher mache, dab em internationaler Handel fast unmöglich sei. 4. Den Gebietsabtretungen und sonstigen Bestimmungen des Friedensvertrags, die Europa bisher mehr oder weniger Im Kriegszustand erhalten hätten. Die Arbeiterfchast soll daher folgendes erklären: 1. ES bedarf einer Ste- ligung bc8 Wechselkurses durch Beseitigung aller künstlichen polltischen Hindernisse Im internationalen Handel und der Herbeiiührung normaler Verhältnisse in Mitteleuropa burd) Kreditgewährungen und Internationale Anleihen 2. Einer Aenderung des FriedenSvertrageS, wodurch der bewaffneten Besetzung grober Teile MllteleurvpaS ein Ende gemacht wird. 3. Einer Aenderung der Kriegsentschädigungen. die zwar die Wiederherstellung der zerstörten Gebiet« vorsieht, aber auf allgemeine Zahlungen verzichtet, die nur die Arbeiter der Der- bandsländer schädigen. 4. Einer Aufhebung der gegenteiligen Kriegsschulden. Schliebkich betont der Antrag, daß ohne solche Mahregeln ein WiÄ>erausschwung der englischen Industrie ausgeschlossen sei. (Köln. Ztg.)
Der Wirberansban in Frankreich.
PariS, 28. Rov' (WB) Wie HavaS mit- teilt, haben die geschädigten Bewohner einiger der zerstörten Gemeinden am Themin deS Dames in ihrer Versammlung von 325 Kopsen gestern eine Tagesordnung angenommen. In der auf den hilflosen Zustand der Ortschaften hingewiesen, die Verwendung deutscher Materialien und Arbeller alS unerlästlich bezeichnet und vom Ministerium für Die befreiten Gebiete Die Veranllaltung einer sofortigen Abstimmung verlangt wird.
Das Rsichswrhrministsrium unb bie (^»twaffaonqsfraqe.
Berlin. 28 Rov. (Wolfs.) Zu der Meldung einer Korrespondenz aus PariS. wonach der "IlerÜner Korrespondent deS .Daily Ehronicle" aus Dem ReichSwehrmrnisterrum erfahren habe, dab Die deutsche Regierung zu Garantien in der Entwaffnungsfrage bereit fei, wird vorn Reich-wehrminifierium erklärt:
.Der Vertreter des .Dally Lhronicle' erhiell im Reichswehrministerium materielle Angaben tut Entkräftung Der Briandtchen Angaben über Deutschlands Gefährlichkeit Ss wurde ihm im Rahmen der reffortmätzigen Zvständigkell des Rerchswehrmitri^eriumS erklärt Die Abrüstung ist durchgeführt. Die Garantien, welche Frankreich verlangt, sind damit gegeben. Besonders wurde auf Vriands Feststellung vorn 28 Oktober in der französischen Kammer hingewieien, wonach De it'chiand dank der französischen Kontrolic tatsächlich entwaffnet fei. Was die Meldung Darüber hinaus zu den Künftigen Garantien tagt, ist Mis-verständnis ober freie Erfindung, vielleicht auch u ch die frawLfischr Rachrichtenübemnttlung lenden.;iöS erngefügt"
Dr. Pfeiffer Botschafter in Rom?
Berlin. 28 Rov Zu der Blättenneldung. dab der Z:n:rumsao-eor^ners des ReichStazes. Dr. Marimllian Pfeiffer, zum Rachfolger Terenberg-Gollers aut Dem Botfchafterr^sten in Rom auscriehen fei. hört das .B T". dah eine Derartige Ernennung Dr PfeifferS nicht beabsichtigt fet.
streik in Italien.
Rom 28. Rov (WTB ) 3 folge de» Buchdruckerstreik» erscheine:, In aa'z 3 allen keine 3d hingen. 3n Triest wurde heule Der TL-tall- arbeit er flvelt beendet: die Verb nd! ungen zwischen den Metallarbeitern unb Arbeitgebern über die Lohnsätze werden in Rom sortgesetzt.
Der Parteitag der österreichische,i Lozialbemokratie.
W1 e n, 29. Rov. (WTB.) Der Partei- tag der österrelchlfchen Sozialdemokratie bat einen Antrag Friedrich AdlerS angenommen, wonach die svzlallstl- fche ArbetlSgemelnschaft Deutfch-OcsterretchS der Internationalen Arbeitsgemeinschaft der sozialistischen Parteien beitritt und die in Deren Statut fefigdeaten Verpflichtungen übernimmt. Rach der Wahl zur PaNeUeUung wurde der ParteUag geschlossen.
Die internationalisierte Donau.
München. 28. Rov. (WTB) Die Mit» gllcbcr der Internationalen Donau- k o m m i s s i o n, in der alle Tierstaaten und au4, andere Ententeländer vertreten sind, verlammel- ten sich heute vormittag zur Erössnung von osfl- ziellen Beratungen in d.-r ehemaltgen pi. Gesandtschaft in der Ptinzregentensttas e. tarnens der bayerischen Regierung begrü' tc Ministerpräsident Gras Lerchen.eld die Anwesenden, worauf der Präsident Der Äommillion. der italienische Gesandte Rossetti. dankend antwortete. Darauf wurde in die Beratungen elngctreten. die sich mit emem aubervrdentlich umfangr. ichen Material, insbesondere mit den Bayern berührenden Frauen der internationalisierten Donau zu brsa sen haben und voraussichtlich bis Mitte Dezember dauern werden.
AttS CberWefkn,
London, 28. Rov. (Wolsl.t Einer Meldung der .Mornlng-Post" aus Warschau zufolge, wird berichtet, datz die Bergwerk« in Königs- Hütt« in französische Hand und grove Eisenwerke in Hohenlohehütte In englische Hand übergeflangen seien In Kattowitz hatten stch i a p a n i s ch c Interessenten festgesetzt. Die Polen förderten solche Verkäufe, da d.e Aufrechterhaltung der Industrie für Polen lebenswichtig fei, und Da die Polen selbst nich: in der Lage feien, dies« Ausgabe ersoigreich In Angriff zu nehmen.
Die aufständischen Ukrainer.
Kopenhagen, 28. Rov (WB) Der .Ver- lingske Tidend«" wird auS HelsirrgforS gemeldet: Die Zahl derUkrainer.dlegegendieVol- schewtsten kämpfen, wird auf ein« Million Mann angegeben, 'jktlajura erwartet. Dal) er in kurzem über *00 030 Wann v rfügen werde. Di- Kämpfe sind äusterst erb;ttert Lei Der Eroberung von Sch11omlr wurden 30 30 Bolschewisten gehängt und eine gröbere Anzahl bei t<n Sira ^enkämpfen erschosstn Die Ukrainer sind auf einen mehrmonatigen Kampf vorbereitet Kamenetz-PodolSk wurde zur vorlä i- flgcn Hauptstadt der Ukraine auSaer ifen. Um Kiew, bad von Den UltaUicrr «duIngi ist. wird heftig gekämpft
Uns dem Reiche.
Besprechungen innerhalb b«S Re'chkchsrbandes der deuis^en Industrie.
Berlin, 29. Rov. Wie der ^Berliner Lokalan-eiger" erfährt, tritt heute vormittag bai Präsidium des ReichSverbandeS der deut- Industrie zusammen. Auch Hugo Stinnes wird an der Sitzung tellnehmen. RachmittaqS wird eine Sitzung des KreditauSschusseS des ReichSverbandeS der deutschen Industrie statt- finden.
Zu der Dachricht der Londoner ,Mornlng Post", wonach Dr. R a t b e n a u und Dr. Simons in London eingetroffen seien, erfährt die .Deutsche Alla. Ztg." von unterrichteter Seite, hab es stch hierbei nicht um ben früheren Minister des Aeuhern Dr. Simons, sondern um einen Mitarbetter RathenauS. Oberleutnant a. D. Dr. Simons, handele. Wie das Blatt weiter mittellt, ist die Reise des früheren Wiederaufbau Ministers nach London in privater Angelegenheit erfolgt.
Sme SrgLntzung des Besoldungsgesetze».
Dom RoichSfinanzminlster ist dem Reichs- t a g Der Entwurf einer 4 Ergänzung D?6 Be- ioldungsgefetzes zugegangen, der bereits die Zustimmung des ReichSrateS gefunden hat unb der Die Cingruppterung der Beamten des Reichs- Wasserschutzes. De» Reichs-Verwallung S^ei cht» und der VerforgungSkrankenhiiu'er in Die einzelnen Besoldungsgruppen vorsieht.
Au» der Berliner Stadtverwaltung.
Berlin, 29. Rov (P^iv-T«l) D r g-strige Berfnar Stadtve ord e eite lamm« I u n g nahm Die Deckungevor>age für D^ ..eaen Gehälter und Löhn« Der städtischen Beamten. Tt-^efieflten anD Arbeiter an. Dr« Vorlage bringt ein« erhebliche Verteuerung von Gas. Wasser i und Slellrizität sowie «ine Erhöhung des Strafen- babmarrfe» aui 1.50 Mark. Der neue Tarif wird am 1. 12. in Kraft treten. Auch Die Hochbahn-


