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bruif gefiel Grohoatar ganz bjfonbcti ffuil

5 tnun 4-

,5immcnrcu'ibtm ncrtDcitcr,

nalüriu» fein*

m ist mein Mfibel!

xuxt> reichlich jung!

2d«r fit" taffen nicht lockerI La hab ich mich Fie txmn jtn. ilnb dieser stumme, feste Sänbe- würden es auch schaffen. Lrs das

mit meiner Tochter auf die Bahn g-leyt und bin hierher gefahren. Der Hans ist ein> ttger Kerl, und toetm er von feinem Drotzvoier spricht, glanzen tbm die Lugen. Das gefällt mir besondere an ihm. ilnb Hungerleiber sind wir

mochte wohl ein Sarfg^et sprechen Unb bam lebte er die TI übe mit einen stolzen Lochen w feder au| feinen tagten Schädel.

Als er durch den Sattem dem Haufe MxginO. begegn et« ihm die Marn Fell. ®r schlug fte »och feiner Qtagetoobnbeil auf die Schulter

.3a, fa, alles Ha»-, ich hab doch recht de"

Zeit!"

Die bieder«. rett klrpprig geworden« 5fenfe Faß ihrem Acren aläcTafc bi dir Auven, tagte aber fein Dort. Sfenn ffe war beträch.ltch an­derer An Ficht. Dämlich der. bad dos getand«. tfuttige Wärhahnsche Blut da- feichCctng« Mu- fitantenbüil (> ötfeeni nach allerlei Irrung« unb Wirrungen doch noch .unurgebtaust" dav»

kalten! Dun wirst ou's etnfebci*. .der Schutz u» Blute" war den DärtzahnS brtngenb nbltfll 'Bctnc Rechnung bat toi-der «stimmt! Sv dn ncttoidellei Vorgang braucht aber 1

«lellschatt hat eine entsprcchenbe Erhöhung id«S ttorrfd. die am 1, 12. beginnen sott, beschlossen.

Cm DringlechleitS antrag der Un­abhängigen, der ein weiteres Entaegen- kommen gegenüber den Forderunzrn der vkige- ftellten der städtischen Derk« bezweckt, wurde abgrfeßnl D e f auf mann ifdjcn Angestellten der städt schen Werfe ß^ben darauf in einer QSeramm- lung beschlosfen. lofort in den Streik zu treten 'Die technische > Angestellten dagegen tarnen über­ein, sich zunächst an dem Streik der Kaufleute nicht zu beteiligen, eS sollen vielmehr heute wei­tere Verhandlungen mit dem Magistrat <in- geleUet werden

Sterben leicht machen. Unb bann toat « auf feinen geliebten Duginitanb hinaus Die unter- acbenbe Sonne feg wie:ar einmal Feuer au« C teifSr. b« Ut la» lid^ob

auf feinem orkfimptten Land fcln Zittern lfe» durch fernen Äbrtxr. al« er die Mütze vom 5tapf nahm, die Hände sattele unb lange da- [fehlt* Bild betrachtete. Octne Lrpven bewegten sich, «

Der Schuh im Viut.

Roman von Horst Bodemer.

(Dachdruck verboten.)

(vchlust.)

Schritt« hörte er hinter stch, etn älterer Herr mit bartlosem. wiUen-lräftigem Gesicht tarn auf ihn zu. Stellte sich vor.

.CtfDrtDmierat Gröbzig!"

.Doch nicht etwa der grotzc Zuckerrüben- Züchter!"

.(Zawohl. bet! Vielleicht hat Ihnen Ihr önfel von mit geschrieben. Er hat meine Ver­suchsfelder. meine ganzen Einrichtungen sehr gründlich besichtigt!"

Herzlich hielt Christoph Därhahn Herrn Gröbzig die Hand hin.

.Haben Sie vielen Dank, das) Sie meinen HanS so freundlich ausgenommen haben. Uebri- gen« kommt er heute nachmittag!"

Der C-cton»mierxxt Gröbzig lachte lau! auf

.Das weist ich! Und deshalb bin ich ja hier! Hat er Ihnen vielleicht auch von meiner jüngsten Tochter ölifahctb gesch leben?"

Da pf.fi Cdr.stoph Därhahn vor sich hin.

.Kein Vterben-Wörtch7»f

.Die beiden wollen stch durchaus haben. Find

auch gerade nicht," fehle er lachend hinzu.

MU beiden HSirben mutzt« stch Christoph Wär Hahn auf feinen Stock stützen.

.Der Zunge! Der (Zunge! So etn Äerl! Schreibt feinem Großvater kein Tbort davon! . . . Himmel!reu»donnerwetter, wo haben Sie denn Ihr Madel?"

.Sei Ihrer Schwiegertochter ist die BTiFa- deth: Sin gesunde» unb tüchtiges Landti nb!*

Xbcr bann loS!"

Sv schnell die alten Deine es Vergaben, ging er nach dem Haufe Im MusikZimmer stand Maria, den Arm um etn blondes, junges, frisches Müde» gelegt

,Drof.vater, was ist das für eine Heber- rafchung!"

Der nahm Elisabeth Göd^igS Kops bi Feixe beiden alten Bitteriiben Hände. Fah ihr lange in die 2lugcn unb kühle f.e bann nutten auf den Mm.ch.

.Du, heute nachmittag holen wir beide Häns­chen zusammen ab! Dir beide allein!"

Da beugte sich das sch.anfe Mädchen über btt rechte Hand Christoph Dfirhahns unb drückte

ner der großen Tatsache zu, bat) an allen Fach­lichen Aufgaben ein persönliches Clement hastet dass zwar alles um der Sa.che willen zu ge- flehen hat, tast aber die Menschen nie bloh als Mittel, ftmbcrn immer auch als Mitarbeiter zu betrachten und zu detzanbrln Finb. Cr wies babd daraus hin, dast de Bedeutung deS per­sönlichen Elements in der Deuzeit eine immer gröbere werde unb dast alles gemeinschaftliche Handeln und jegliche Leitung von Untern« hmnn- gen sich bat ruf einstellen mlffen. Der Redner sprach zum Schlust die freudige Hoffnung aus, dast eS in unserem Daterlande fvrtschrejtenb gelin­gen werde die wirtschaftliche Entwicklung so zu gestalten, befi eme höhere S'use deS gemein­schaftlichen LebenS ?,um Wohle des ganzen Vater­lands erreicht werde.

Geh. Daurat Sr. Cmil ShrenSberger hl H bann einen I5nge:en Vortrag .AaS der Ge­schichte der Herstellung der Panzerplatten in Deutschland". Auf einstimmigen D schlust des Vor­standes wurde darauf Herr Geh. Daurat Dr. Ehrensbereer vom Dorsitzenden mit der Rad- Lueg-Denkm inze di« zum er' enmal m Kruppschem, nicht roftenbein Stahl ausgesührt worden Ift, aus­gezeichnet Generaldirektor Voegfer wies dabei auf btc besonderen Verdienste Dr. EtzrenSberger um die Herstelluilg des Edllstahfes hin.

Grenzen hatten au können, werden nicht die üb­lichen schweren Omnibusse, sondern Wagen ein- fnchsrer Bauart verwendet. Str Fahrpreis be­trägt zunächst 8C Pfonng für einen Kilometer Äür Detfende. bk dfe Wagen regelmcM be- nuren wollen, sollen verfuchsweife Wochenkarten Scrutahigten P.e^fen ausgegeben werden Vor-

ufiflÄr Aübrblae. ab Wetzlar Bahnhof 6.05. 2 33, an V.schofjen Dahnhof Z.80, 533; ab Bischof­fen Dahnhos Z 42, 550, an Wetzlar Dahnhof 9.15, 7.20.

Der Slternabenb ber (Zu g«nd- a b t e 11 u n g des S H. V nahm einen guten Verlauf In rascher Fr',ce wechselten MufMiücke. Gedichte und Tdealerauff uhrnnsen. Dach ber '3c- grüstung der zahlreich erschienenen öltern unb Kollegen durch den fpoa4> der

Kreisjugendobmann über .Dollen unb Ziel" ber Bewegung In den Gedichten .Mcoichnacht". .Mahnruf" ufw. fanden Höherstreben und be­wußtes Wollen ihren Ausllang Von dem «f« und Können der (Zungmannen zeugte htr Unf- fubcung; ,rw feine Finna." Zum Schiust folgte die dem Ernst ber Zeit entsprechende Ausführung; , Der Zremdenfegionär" uab »Hessen aus ber

ernwpas habe den-ckgang ber tnbuftodUn Entwicklung (Süd»Amerikas zur fio^ge. Wem man aber auch weiwrhin die Lebens Hal uing durch Mehrlöhne unb nicht durch Mehrarbeit auf-ubessern suche, dann sei die Katastrophe un­ausbleiblich. Dir Entwertung der Obligationen ter LcLansversvcherung?n u!w. zei^e deutlich, au, we sen Kosten wir gelebt hätten. Man rech«, dast tum ein Drittel des Volkseinkommens der Q3or- fefegs-eit besteht. Die Kopfarbeit sei früher zur Handarbeit im VerhälwiS von 3.1 be­wertet worben, was auch richtig gewesen fei. ;jeute zeige sich ein DertverhältniS von nicht einmal 1:1. Die Folge sei die Verelendung der Intelligenz unb grober Schaden für beide Teile. Erst jetzt komme man «^mählich zu ber Hebe.zeugung, dast es ohne Führung nicht gebt DaS neu eröffnete Sifenf or- chungSlnstltut solle Äritif üben an dem Schassen der Industrie unb etn wisfenschaftttches Instrument ber Wirtschaft bleiben.

Hierauf ergriff Drosellor von Harnack das Wort und sprach seine Freude aus. dast nach vierjähriger Vorbereitung nun das Eiseninftitut geschaffen und in den KreiS der Instituts ber Ka f r-Wilhclm-Gcfe.lfchaft cmgetr.ten fei. Cr dankte dem Verein deutscher Ql enVÜUenlaite für das Vertrauen, welch:S er ber Gesellschaft schenke unb sprach die Zuversicht auS, ba') dieses Institut mit dem Schwesterinstitut in Mülheim für die deutsche Wissenschaft und die beutichr Wirtschaft von besonderer Bedeutung fein werde Sodann ging er dazu über, über einige Hauptbedingungen zu sprechen, unter denen groste Unternehmungen und Institute allein zu gcde.heu vermögen Erst­lich sprach er in Anknüpfung an einen Satz Mac- ch'av llis von ber Dotwcn5igfeit. bet jedem gra­sten Untern.hmen lb r Institut sich Dir zu mad.et, wo die Hauptgefahr liegt, die dasselbe bedroht, um stets auf der Wacht zu fein, diese Desahr ober da« Uebel abzuwehren. Zweiten- wies er auf ein Wort Hegels hin. bat) in jedem Sing, sei eS von der Datur oder von Menschen geschaffen, ein Widerspruch oder Gegensatz steckt, dast aber auf diese Spannung das Leben selbst beruht, hast sie also nicht zu beseitigen, vielmehr die Spannung zu erhalten ist, damit kein Faktor den anderen vernichte. Endlich wandte sich ter Ded-

Eisenhütlentag.

Ser heutige Eisenhütten tag war, so lefen Vir in einem Bericht der .Rhein -Wests. Ztg aus Düsseldorf vorn 27. dS.Mts, nach den Worten Dr Beumers ber interessanteste unb lehrreichste seit 25 Iahren Von ben bekannten Männern der Wirschaft, die ber Tagung bei- wohnten, fei nur Krupp von Dohlen unb Hal­bach erwähnt Man sah aber auch unter den zahlreichen Gästen Minister unb holländische Der- tretet der E.fenindustrik Der Vorsitzende De- neralbircftor Doegler, begrüblc bet Eröff­nung die erschienenen Gäste, darunter StaatS- miniftcr Dr. Schmidt und Etz. Dr v. Harnack. In feinem Bericht über bte Eifenwirtfchaft des Jahres 1921 betonte er, dast die erste Zeit noch dem Abbau der KrieMrganisat'.vn gegolten habe unb erst bann die Umstellung der Betriebe, daS HerauSschrneisten ber Ersatzstoffe und die eigent­liche Friebensarbeit habe Platz greifen können ES fei eine irrige Ansicht des 6ifenbahn- Ministers, wenn er behaupte, bah die Eisen­bahn während deS KrfegeS Raubbau getrieben habe, bte industriellen Werke dagegen sich hätten verbessern unb grobe Reserven an sammeln kön­nen Rur auf eins brauche man hinzu weisen«, «ämlich, bab bte AuSlandSschulben der Eisen- Industrie grober waren als bas gesamte Attien- kapital der Werke. CS sei mcht richtig, das) man, um die Lotrerwirtschafi tm eigenen Betriebe au vertuschen, aus günstigere Bedingungen in an­deren Betrieben Hinweise.

Unverständlich sei eS auch, wenn angesichts des starken Rückganges der Flubstahl- erAcuguna in ber auslänbi'chrn und ?um Teil auch tn der deutschen Presse auf eine nicht vor­handene Uebcvtotpcmmung beS Auslandes mit te^t chirn Ci en- unb Stahlerzeugnill n hingewle­sen wurde 1918 habe die deutsch- GisenauSfuhr 6*/, Millionen Tonnen ^betrugen, die sich auf 4050 Länder verteilte, 1920 dagegen nur 1,7 Millionen Tonnen. Wenn sich auch in den letzten Monaten dieses Iah. es bte Ausfuhr verstärkt habe, so bedeute bie erwähnte Auffassung dcch einen Trugschluß Die besten Monate zeigten, dast auch hie- die Ausfuhr 150 000 Tonnen monatlich nicht wes ntlich überschrei e. Im D^rhättnis zum Frieden feien das etwa 26 Prozent.

1913 habe bte Roheisenerzeugung 19,3 Millionen Tonnen betragen wovon aus das unS verbliebene D.'biet 12,9 Millionen Tonnen entfielen Sie Rvhslahlerzeugung betrug 18 9 Millionen Tonnen, und zwar 54 Prozent Thomasstahl unb etwa 40 Prozent Martinstahl. Ser Anteil b.S unS verbliebenen DrbieteS belaufe sich hier auf 15,8 Millionen Tonnen, unb zwar 47 Prozent Thomasstahl unb 48 Pro «ent Tlartin- stahl In ber KriegSzett f:i die Martinital lerzeu- gung ganz wesentlich asst legen. 1920 habe sie etwa 60 Prozent, die Thomasstahlerzeugung 30 Prozent betragen Absolut genommen habe die ThomaSstablerzeug^mg noch nicht einmal 3) P o- zent der Vorkriegszeit erreicht 3n dem Waste, wi- unsere ThomaS'tah'e zeug ng zurükgegangen Mei, habe auch die Thowasmehlgewin- jung abgenommen. Dir le.en dnhir gezwungen, 'cntn'tocr Phosphate oder Lebensmittel einzu-

kreuzdonnerwetter," fernen Kraftausdruck ge­brauchte Christoph Därhahn an feinem Geburts­tag einmal über das ondeve. Hrute sollte er seine gerührte Gemütsversalsung zum Ausdruck bnn- gcn. HänSchen hatte ihm die lobende Anerkennung eines Professors über die Abhandlung .Der land­wirtschaftliche Gemüsebau" eit ben Geburtstags­tisch gelegt, nächstens sollte sie tn einer Fach­zeitschrift erscheinen. Also der Dame Wär hohn würbe auch weiterhin unter deutschen Lanbwirtsi voller Anerkennung genannt werden. Und hinter ber Anerkennung banben bie Bilder Dom Hain- buchengang und bem Luginsland, 3mnw Broder- sen brachte .Grvstvaters Bild" und auch noch feine Eltern mit. .Damit bte Sache beute ihre Richtigkeit bekommt," sagte er tachenb. nac^tm ct feine Grete den Ottern vocgesteltt unb seinen Schatz tüchtig abgettbt hatte. Os wurde ein rem« Freudentag.

Devvr bie flmme zur Rüste qtng. stahl stch ber 2'te aus bem hstte so grvst geworbenen Familienkreis und wanderte mit einem vergnüg­ten Schmunzln durch ben Haindachengnng Ot, hatte es »ekbafft uab bte na» ih» tarnen,1

it'or notigen.

TageSlalcnder für SteuStag. Ltadttheater, 7 Uhr: ^Harvde- unb Mw rtamne". Reue Auta, 8 Uhr: Festabend für deutsche 21 a unb Kunst. Lfwria-Licht. spiele. .Die Bencloräftn vom Kurfürsten, banun* unbSer xonbÜDt-Gmil"; 2 Ufx nachmttiaaS Iugenbdorstelttmg: .Prinz unb Dettcllrrcrve".

BunbzurPflegevvn Musik unk Lite ratur. Der dritte Vortrag^end des Bundes bringt eine neue AbwechfUing in die üb­liche Form ber Verunstaltung lchöngei ll ,er unk künstlerttcher Ve.anstaitangen di Wlaei mit Erläuterungen unb Gesanzsein agen. Zu bfe» fern Vortrug tagend U*l d-r ich-c auch in hidi « Musik.'r -i en weltb lla i tc Kape Im l ter am S ut schen Qpe.nhaus in Der in, Obuarö Mdräe. g» Wonnen worden Aufanunm mit feiier Frra oe» Opernsängerin Ida Mbrite-Ba iar p.ai) Mörlle hat sich für bielcn mufita ifchrn Vo t ags abend zur Aufgabe gestellt, da) liefert Verständd rrtS des deutschen Liedes bei Schubert, Schumann. Brahms unb Doll zu erfch ichen. Mu i a i ch unb rednerifch gleich begabt toicb ei be Lgebt lein, feinen Vortrag so zu geitaUen. datz bir Mu lik- beflissene wie ber öate in gleicher We se folgen unb den Stimmungsgehalt der Gesänge bie er grohen Xonmel.ter füh e i unb erfaf e i la n Sagt werden die Erläuterungen am Ä a-ier unb Die Sefangß.inlagen we ent ich yim Seri^xbU be­tragen vor allem da bu Gelunusrr rfi durch eine vollkommene Wiedergabe ber Gesänge unb Lieder die Ausführungen des Vrrtrazenb-n wir- lungsvoll unter"tiitjcn wird Set Vortrazsa end wird sicher ich für wette Kreise von bevndarem 3nletefie sein.

Krei- «Weib.

vhz.Vockenrvbe.2S. Dvv «in frecher Schwindler bat in ber verfallenen Woche hier sein älntneen getrieben. Sin junicr Mansch von etwa 19 (tahren sprach bei ben bt-'tigen Fa- milfen der Reihe nach vor. gab an. er sei ein ner» tri«5cner Cb l chfesier unb wohne mit seiner bvch- betagten Mut er zur Zei in Alsfeld b im bvrttgLn katholischen Pfarrer Letzterer habe idn gc'anbt, um milde Gaben für Feine Mutter und sich zu sammeln. Auch der Pfarrer von Ruhlkirchen, den er gut kenne, fchickd ihn zum gleichen Zwecke. Das Auftreton des Bettnlgers toi "üe Fv über­zeugend. ba'i er vollen Erfolg hatte unb Ichlicv- lid) mit vollem Ruck ack sch v.rbeladen v.rbuft^e. Als man ton Schon ib,l enttackte, war der, dar ihn verübt, über alle (Berge.

vreis Friedberg.

me. Aus bem Kreis Friedberg. 28. Rod. In Rieder-Erlenbach tourden In ber Dacht auf Sonntag be i La dwirtm Himmelreich unb OHomfcg'r aus Rache bei 48 junzen 2 pfel- bäumen die Rinde entfernt S.r Schale» beträgt etwa 20 000 Mk. - Auf der Krcisst-aste Obe.-2rl mbach-Dieder-E len', ach tourb-.m S ei- tamnittai 800 Meter S t i t u n g S d r a h t (Äub» fer) Don der Telephonleituna abgefchnitten, sv dast ber Tclepbonverrehr längere Zeit g e fi B r t war. Linern Landwirt tn Peuedvell wurde. alS er In einer Versammlung W itte, au* dem Stalle ein hochträchttges 211 n b ae ob - len und im fr icn Felde adgeschtachfet. Von den Tätern fehlt jebe Spur.

Starkentturg und Nhernhesfe».

maz. Mait<-, 28. Dov. Sine* böfei : Schreck erlebte ein Krafvoagenfubrer der am geftrtgen Wuhttaqe Aum ersten Mal- leinet 1 SttxttSbürgervslicht Genüge tat Sr hat» einen FahraaFt nach dem Wahllokal zu fahren unb benutzte bte Gelegenheit, um gleichzeitig auch ' feinen etirnm^ettel abzugeben. Beim

lassen des Wahllokals oerndb* ci Mt letei : grvsten Bestürzung feta Auw. ^erst«Ge- ixinle war natürlich, dast der von ihm befo

Mitglfeder Kuzufüh.e-.i.

« Oberhessischer Kunstverein. Sie neue Ausstellung, tn der sich diesmal eine grvste Anzahl Meisterwerke befindet, wurde am Sonntag unb Montag auher- aewöhnlich rege besucht. Morgen (Mitt- Doch) ist die Ausstellung von 111 und am Aach mittag auch noch von 35 Ahr ge­öffnet

Wichtig füt RuhegehaltSemp- f finget. Auf Anordnung des ReichSverkehrs- mmisterS sind sofort bfe für den TI mal Tddcti- ber g'zahlten lausrnbrn Ruhegehatts- unb Hin- tcrLi!tc6cn(m5c.;ügc (einschl. Teuerungs-, Der- soraungS- unb Rvtzuschlag sowie ber Kinder­beihilfe) an sämtliche Penllvnäre unb Hinter* blieben en mit bem gleichen Betrag noch einmal als Vorschub auf bie sich au« ber späteren Um­rechnung ergebenben Mehrbeträge auszuzahlen. Sie Zahlung erfolgt ab 1. Dezember tn ber Stattvnskasse.

* Krastwagenverbindung. 2ttn 1 Dezember wird bie Krufttoagen-Perfonenpost- Cinit Wetz 1 a rD ischosfen in Betrieb ge­nommen. Sie Kraftwagen berühren die Orte Hermannstein, Dlasbach, HohensolmS, Muders­bach. Dielte weidbach Austrrbem sind Hattestellea an ben WegeaLzwrigungen nach Kön^sberg, Altenstädten und Lrda vorgesehen. Durch di« Ueberlandlrnie wird eine Querverbindung zwi­schen den Bahnlinien KoblenzDiesten und Her­bornTietertDalgcrn geschaffen und den Ein­wohnern der beteiligten Orte eine günstige Teile- Gelegenheit nach ihren Kreis- und Hauvteinkauss- fl&blen geboten. Auch die Bewohner dieser Städte werden die neue Verbindung freudig begrüffen, da sie ihre DerkehrSbeziebungen zum Lande er­leichtert Um bfe Fahrpreise, deren weitere De-

<Uus Stobt unb Panb.

Dicden, ben 29. Aov. 1921.

Nordische Wintcrckäste.

Sehr frühe schon kommen nordische Vvgcl- arten an; obwohl ein strenger CBtntcr vor der Tür steht? Bereits Anfang Oktober wurden Bergfinken bevbaüstet. Pünkllich tarnen die nordischen Daubvogelarten, die ihren Herbst- Aug meist In ber Zeit vom 1.5. Oktober halten. Dann trafen die unendlichen, nach Tausenden zählenden Flüge unserer Krähen­arten ein, die ihren Zug westwärts zu den Ländern richten, bte wegen ihres Heekllmas einen nahrungSrefchen Aufenthalt bieten. An den nordischen Usern unserer arosten Flüsse tummeln sich die Seevögel yvchlwrdischer Meere, vom Polareistaucher bis zu den Mö­wen. Und auch der nord sibirische Wanders­mann, der schon im Vorjahre den Ornitho­logen so viel Kopfschmerzen bereitet hat, der Seidenschwanz, eint sein Spiel wiederholen zu wollen. In dieser Woche wurde er bei Sau­bach festgestellt, wo er sich neben der Schwarz­drossel an den roten Beeren des Schneeballs gütlich tut. Gin Seldenschwanzflug fällt dem Naturfreund sofort auf; denn er erfreut sich eines farbenfrohen Gefieders unb außerdem eines feiner AahrungSmenge entsprechenden Verbauens. & L.

^führen.

Din Hahr härtester, freudloser Arbeit liege hinter uns: die Marksteine seien Spa, Lon^onrr Ultimatum und Oderschl-fi n D.e Verluste !Lunten durch stärkere Pradut.ion in den uns ve.blleöenen Gebieten nicht wettgemacht werden. Zwar könne bte ol>e. schlesische Kohle später k^irch mi telbeutsche ersetzt werden, doch ändere dieies nichts an der Tatsache, dast wir unseren Stützpunkt Im Osten unb gute Freund« verloren hatten. Sic Zwougslohlclicserungen tasteten tote ein Alp­druck auf Seulschland Sie Konjunktur könne nicht ausgenutzt werden, weil die Betriebe nicht auf ben Stand gebracht werden könnten, der dem Bedarf entspreche Durch die Abhängigkeit vom Ausland inbezug auf die Versorgung mit RohFi offen 80 Prozent ber Auslands erze mühten eingeführt werben sei leiber bcatq auch etn spekulatives Moment In die Preisent­wicklung am Gifenmürfi getragen toorlx?n. CS könnten nicht mehr langfristige Abschlüsse getätigt werden, weil das Ris.ko nicht zu Überfein ,et Lus der anderen Seite brauche man Beschäf­tigung auf lange Sichten, um ben Arbeitern ihren Unter halt zu gewährleisten.

Unsere passive Handelsbilanz könne heute In erster Linie nur durch Steigerung der Dvdenprv- dukle verbesserl werden, well erst dann der Preis­abbau ber industriellen Erzeugnisse dnfehen würde. Ser Rückgang ber Lebenshaltung Ost-

KSettervorattssage für Mittwoch:

Dedeckt, leichte Schneefälle. Temperat« um Dull Grab, wechselnde Winde.

An ber atlantisch« Küste hat ber Luftdruck Wetter abgenommex. Sonst ist noch keine toecnl- liche Slaiberung ber Dtttedage ein getreten.

e

- Unser neuer Roman, mit dessen Abdruck wir morgen beginnen, ist cm Werk deS bekannten Schriftstellers Sven Glve - ft ab, dem seine Kriminalromane einen be­sonderen Play in her zeitgenössischen Lite­ratur gesichert haben. Auch dieSpure » im Schnee- legen Zeugnis ab von seinem Kön- neu. Was andere durch eine mehr ober min­der geschickt erfundene Handlung anstreben, er- zielt Elve stad hier dadurch, baß er den Lef c r mit der Gewalt seiner psychologischen Schil­derung in seinen Dann zwingt und auf« stärkste fesselt.

Zur Beachtung für Geschäfts­leute. Vertreter der Anzeigen-DermMe- (ung Monopol tn Karlsruhe versuchen bet hiesigen Geschäftsleuten Anzeigen für eine Sammelanköndigung zu werben, die tn einer Siebener Zeitung unteraebracht werden soll. 2er Siebener Anzeiger hat mit dieser Sache

nichts au tun.

* «itfiener HochschulgeFellschast. Vor -ahl.LichCT Zuhv.rnckhaft sprach un Grvffen Hörsaal UnwÄttät Prosofsor Sr. M. Bren­del < Franlsurt a. M.) über ben Planel«i Wurs. Scr Vortragende schoberte zunächst bfe auf bem Mars he.rich-nden ^fem e.atar- und atme'phäri­schen Verhältnisse, tofe sie aus dellen Bahn um bfe Sonne und aus den Deo dach Lungen seiner Oberfläche erschlossen werden können. Wie weit unsere Kenntnisse ber lltzferen vorgeschritten stad, wurde sodann an vielen Lichtbildern gey.igt Sie fast stets burchlichstae und nur fettet bnrch Wol- fenblld'rngen getrübte Marsatmosphäre lässt auf weinttlich anbc.c Verhält i fe unb Lebensb«din- gungen schlichen als die urchigen, wmn auch in mancher Belebung getoi s« Achrtt-^keiten auf­fallen. 2«tt. I.Sct nach fcea von Lowell auf dem Flagstaff-Ob « vatvrium bi Qlr^nna gctooni.cncn l h^t.^graphi'chen Ori^txilaufna m:n zeigen bait- ttch die ELmk-OOTkii an den Polen, von denen zwecf-lhast ist. ob sie gefrorene Wasser ober einen a.;bcrcn Stoff enthalten. Se sog nannten Kanäle deren Datur unaufgalärt ist, |nb ebenfalls au den Phvtogrammen zu sehen. Auster ihnen er­schüfen a^ch anbr.e Cbfe.t.' der Marsoberslache tutoeclcn t>i d^pp l: unb t-iele Legenden zeigen fub oft in tui^y: Zett an einzelnen stark Veranden. Versuch: mit etwaigen Dlaröl«toohn:rn, bfe einen & anderen Organismus als dis Erdbewohner mühten, in Verbindung zu treten, scheinen auf brab Lio fern Weg« ernsllich, aber ohne Erfolg in Amerika versucht worden zu sein. Zum Schluß wurde an einigen weiteren Lichtbildern gezeigt, von wie auherv rdentllch versch ebener Be chafs rn- bett die verschiedenen Planemo und Monde un­seres Sonnensystems fein müssen Sie rege Beteiligung und das le hafte Interelle, mit dem die Zuhörer den Ausführungen Prof. Dr« n - bei6 gefolgt sinb. lästt hoffen, bah auch dieser Vortrag dazu bei wagen toi d. tocitere Kreise un- fc.er Stadt der Diesfener Hochschulgelellschuft als