b Ingungen:
Bezugspreis Trägerlohn
Gießen, den 30.September 1921.
Verlag unö Schriftleitung des Gießener Anzeigers
Internationale Konferenz über Mast- und Gewichtsordnnng.
Paris, 28. Sept. (Wolff.) Durch den französischen Handeldrninister ist gesteni bie sechste allgemeine internationale Konferenz über bie Maß - unb Dewicht S- orbnung, bie alle sechs Jahre in Paris stattfinbet. eröffnet worben. Auf ber Konferenz ist Deutschland vertreten.
Deutscher Gesandtcnwechsel.
AuS bem Haag. 28. Sept. (WTB.) Wie man hört, erwartet man in gutuntet* richteten Kreisen bie Ernennung beS bisherigen deutschen Gesandten in Stockholm von Lucius, zum Gesandten des Deutschen Reiches im Haag.
Die Regierungsumbildung.
Berlin, 29. Sept. Reichskanzler Dr. Wirth hatte gestern abend mit bem preußischen Ministerpräsidenten Sieger w a l d, den Führern der Koalitionsparteien, und dem Abgeordneten Stresemann Besprechungen über die RegterungSneubildung Im Reiche und
Erlangt diese Vorlage Gesetzeskraft, so stehen wir vor der Tatsache der Entrechtung
welcher Leistungen das Volk in Rot gerate. Lieber die Rede Churchills in Dundee drückte er seine Freude aus. besonders über den Plan, eine Kooperation der zivilisierten Völker in der Form eines Kongresses zu schaffen. Die Art der bisherigen vertraglichen Foi> mulierung bedinge auf feiten der Entente eine merkliche Enttäuschung. Man brauche dabei nur an unsere Reparationsfonds zu bemen, mit denen bie Entente nicht viel anfangen könne. Der neuerliche Sturz unserer Währung habe die Unmöglichkeit bewiesen, unsere Resxi- rationSverpflichtungen lediglich durch Devisen abzulösen. Das Problem sei der Ersatz von Geld- durch Sachleistung. Bei den Verhandlungen mit Frankreich über die Sachleistungen handele es sich um Leistungen m Hohe von sieben Milliarden im Laufe von viereinhalb ■ '■fahren Die Lieferungen sollen von privater -- - - e— die aber keine KriegS-
ReparationSwirtschaft barstellen solle. Sogleich nach ber Ratifizierung ber Verträge durch Frankreich hoffe er bie notwendige Vigorn- ation auf die Beine ftefien zu können. Die Rede RaihenauS wurde von der Versammlung mit lebhaftem Beifall ausgenommen.
Deutsch-dänische Lnstfahrtkonserenz.
K*openhagen. 28. Sept. (Wolff.) Auf Schloß Ehristianborg ist gestern die deutsch- dänische Luftfahrtkonferenz eröffnet worden.
Ein neues Fcrnsprechkabel zwischen Deutschland und Schweden.
B e r I i n. 28. Sept. (WTB.) Heute wurde die von einem deutschen Hilfskabeldampfer vor einigen Tagen begonnene Legung des neuen FernsprechkabelS zwischen De uisch - land und Schweden vollendet, das einem dringenden DerkchrSbedürfviZ entspiickt. nach- dem Ende 1919 die erste Seekabelverbindung dieser Art in Betrieb genommen worden war. Der Verkehr auf der neuen, noch wesentlich leistungsfähigeren Linie wird eröffnet werden, sobald die anschließenden Landverbindungen auf deutscher und schwedischer Seite fertig- ’ gestellt sind.
50 Pf.; für ‘Reklame* Anzeigen von 70 mm $rnk ISO*P( Bei Platz. vorschr.fi 20 Auf chlag. Haup'.schristleiter: Aug. hZoetz Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz: für den übrigen Teil f D.:Aug.Goey; für den Anzeigenteil: Jnans kech, sämtlich In Gießen.
An öle Leser öes Gießener Anzeigers.
Hr. 228
Der Siegener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonn, und Feiertags. Monatliche vezug,preise: Mark 5.50 einschließlich Trägerlohn, durch die Post bezogen Mark 6.50 einschließlich Bestellgeld. Fernsprech.Anschlüsse: für die Schriftleitung 112; für "Druckerei, Verlag und Geschäftsstelle 61. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Sietzen.
Postscheckkonto:
Zranksurt <u M. 11686.
Aushebung der wirtschaftlichen Sanktionen am 30. September.
P a riS, 28. Sept. (WTB.) Ministerpräsi- dent B r i a n d hat als Vorsitzender des Obersten Rates dem deutschen Botschafter Dr.Maier heute mittag eine Rote überreichen lassen, in
der mitgeiteilt wird, daß die wirtschaftlichen Sanktionen mit Wirkung vorn 30. September aufgehoben
Donnerstag, 29. September 1921 Annahme von Anzeigen für bie laqesnummer bis zum Vachm itag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Preis sur l nun Höhe für Anzeigen v 34 mm «Breite örtlich 40 Pf. auswärts
Die Döllrerbundsversammlung.
Genf 28. Sept. (Wvlft ) Der erste Teil h/n- hcut azn Sir u m brr D ö l k e r b u n d s Versammlung b achte ei er Vorläuf g n Adschluv des b o l i v i a n i s ch - ch i l e n , s ch e n e t r e 1t - fallet. Der Vertreter Eh.les, E iv r s spach seine Genugtuung über das bereite m tgeteilte Gutachten der Iustizlommission aus, wonach Ar- tilel 19 des Pattes auf den gegenwärtigen Streitfall keine Anwendung finden kann ^drigenS sei Chile bereit, auf dem Weg? direkter Verhandlungen mit Bolivien den Streitfall auszi^ tragen. Edwards warnte nochmals davor, durch eine Behandlung der Angelegenheit vor der Ber- sammlung einen Präz^-zsall zu schaft n. A r ramayo (Bol.va- b.dauerte, daß die ^usti-- kommiftion sich nicht zur wache autzerte. °ndern nur die Frage der Interpretation des Art kete 19 prüfte und aus rein formellen Gründen, die• 1a<b- liche Seite der Angelegenheit mcht beru^s'cht ge. Andererseits erlaube die Ursache, >- 1 reDrTn achten der Kommission sich nur auf 3 unb nicht auf die Sache ^ehe. der bol^anr- schen Delegation, das Gesuch von der^g^ Mbnunfl ziLück-uziehen. Sie behalte sich aber daS
des Steuerpflichtigen.
An sich gilt das Recht, was burch Beschluß ber gesetzgebenben Faktoren bazu ae- stempelt ist. Niemand aber wirb ein Gesetz über eine bestimmte Materie als Recht anerkennen, wenn in ihm das Akoment, auf das allein eS ankommt unb im Vergleiche zu bem alles andere reine Ausführungstechnik betrifft, nicht festgelegt ist, - wenn daS Gesetz die Hauptsache dem Ermessen eines Ministers anheimstellt. DaS ist vielmehr Stabiltste- rung_derWillküraufeinemAnter- bau von Paragraphen.
Mir kommt der erwähnte Satz aus dem Gesetzesentwurf vor, als gäbe es im Strafgesetz die Formel, daß Mord mit Todesstrafe l bedroht wird, die Frage „Was ist Mord?
in Preußen.
3n einer Sitzung der Reichstagsftaktwn der D e u t s ch e n D o l k S p a r t e i. in Der gleichzeitig die Frage der Regierungsumbildung behandelt wurde, kam zum Ausdruck, daß die Fraktion dem Eintritt der Deutschen Volkspartei in die Reichsregierung gründ- sätzlich zustimme, daß jedoch kein Anlaß gegeben sei, auf eine schnelle Erledigung der! Frage zu drängen. ES sei daher nicht auSge- chlossen, daß die Regierungsumbildung im Reiche noch längere Zeit in Anspruch nehmen werde, dagegen dürfe man für Preußen auf eine schnellere Regelung der Angelegenheit rechnen. ES sei nicht ausgeschlossen, daß schon bi? nächsten Tage hier ein Resultat zeitigen würden.
Rücktritt deS Münchener Polizeipräsidenten.
München, 28. Sept. (TO) WtoWräfr. dent PSHner reichte lein ?!>tInUungs- ne,uch ein unb btgrünbcte 6«te3 der Sr- ttSrnn^ tab er sich nach Anch-bnng deS bay. ri'chen 2tnsnab>n«nstan!>eL au^erttnnd. (e e. we D-Inntwertung für bie 2Iu_fre<l>.ettnltunfl ber
ech-
er rwn Mi- ’S des Annern - n n v r ° ch e n. ®te ©&• Säte des PolizeiprSsibenten führ, wrubergebenb PEzeidirelwr «nhmer. »,e emenmfng d-s neuen Poliretprüschenten steht bJ»r.
Steuenoillkür.
Von Dr. Kulenkampff, M. d. R.
3n dem demnächst dem Reichstage zugehenden Entwürfe eines Vermögenssteuer- gesetzes heißt es, daß — nach Anhörung des Reichsrates — der Finanzminister in Zukunft bie Bewertungsvorschriften erlassen soll, und zwar so, daß sie dem Wertstande der Mark Rechnung tragen und auf Gewinn und Umsatz Rücksicht nehmen, eine Einschränkung, die gar nichts besagt. Zwar sollen vorher die berufenen Vertreter der Wirtschaft gehört werden, aber der Minister kann chren Rat in den Wind schlagen, ohne gegen das Gesetz zu ver- stoßen.
Eine Tagung des Reichsverbandes der deutschen Industrie.
"Berlin, 28. Sept. (Wolff.) Die Münchner Tagung des Reichsverbandes der deutschen Industrie wurde heute morgen durch den Vorsitzenden Dr.-Ing. Sorge eröffnet. Sorge erklärte die Bereitwilligkeit ber Industrie, ihre ausländischen Kredite zugunsten des Reiches nutzbar zu machen unter der Voraussetzung, daß sich an der Aktion die Landwirtschaft, die Bankwelt und der Handel beteiligt und daß die Regierung ihrerseits alles tue, um das Risiko der Zerstörung des letzten Restes unserer Wirtschaft zu verringern. Rach Ansprachen des bayerischen Ministerpräsidenten Lerchenfeld und des Bürgermeisters von München, der besonders die Treue Bayerns zum Reiche hervvrhob, übermittelte der Wiederaufbauminister Ra- tHenau die Grüße der Reichregierung und mit ihnen eine Anerkennung des bisher von ber Industrie Geleisteten. Er hoffe, daß sich im Zusammenhang mit den schwebenden Verhandlungen über die Verbreiterung der Regierungsbasis eine intensivere Beteiligung aus Industriekreisen an der Führung ber Regierungsgeschäfte durchführen lasse. Rachenau erklärte dann mit Bezug auf unsere Reparationsleistungen, daß hier nicht nur eine ethische Grenze bestehe und zwar aus der Erwägung heraus, wieweit man es verantworten könne, daß durch die Zumutung irgend-
monatlich 4.50 OHL !.— „
5.50 Mk.
vierteljährlich 13.50 Mk.
3."— ,,
16.50 Mk.
gehalten würben, während die Einfnbr der glei-1 chen Artikel gestattet worden fei wenn sie von anderen Ländern kamen. Die Botlchafterkonfe- rens habe auf Grund dieser Reklamationen im Laufe des Jahres 1920 zwei Demarchen bei der deutschen Regierung unternommen, die jedoch kein praktisches Ergebnis gehabt hätten. Die Frage lei schließlich während ber letzten Tagung des Obersten Rates verhandelt worden, und es sei der Entschluß gesaßt worden, diesen wiederholten Verletzungen des Friedensvertraqes ein Ende >,u bereiten dadurch, daß map die Aufhebung der wirtschaftlichen Sanktion en ab- hängig mache von .geeigneten Maßnahmen. Das hätten die Alliierten w ihrer Resolution am 13. August zum Ausdruck gebracht. Die deutsche Regierung habe sich sofort bemüht, diese' Entscheidung zu beseitigen, indem sie sie diskutierte. In ihrer Rote vom 26 August habe sie sich mit der Schaffung des erwähnten Organismus einverstanden erllärt. aber ihre Annahme mit deutschen Reserven umgeben, so daß sie einer Ablehnung gleichgckommen fei. In den darauffolgenden Derhandlungen habe die deutsche Regierung ihre Absicht näher präzisiert und behauptet daß die Ueberwachung durch den zu schaffenden mteralllierten Organismus vor der Lizenzbewilligung durch die deutschen Behörden der deutschen Souveränität Abbruch tue und versichert, daß die Rachprüftinq der Alliierten nach erfofflter Genehmigung genügen würde. Die französische Regierung habe sich sogleich gegen eine derartige Interpretation der Resolution vom 13. August gewendet, deren Tert im Gegenteil besage, daß der interalliierte Organismus mit den zuständigen deutschen Behörden bei der
1 Prüfung und Verteilung der Lizenzen zusammen- . arbeiten solle, also präzisiert, daß diese . Zusammenarbeit vor der Genehmigung , erfolgen müsse. Die deutsche Interpretation hatte > auch dem Geiste der Resolution vom 13. August
nicht entsprochen, weil diese den Zweck gehabt habe, einer unterschiedlichen Behandlung durch die deutschen Behörden tum Schaben der Alliierten und besonders zum Schaden Frankreichs ein Ende zu bereiten. Die deutsche Regierung habe versucht, eine Unterstützung bei den Alliierten Frankreichs, namentlich aber bei den Engländern, zu lindem Diese hätten aber nach einem Meinungsaustausch bie Wohlbegründetheit der französischen These anerkannt. Rachdem die deutsche Regierung dieses Einverständnis festgestellt habe, habe sie sich gebeugt und am 22. September die gestellten Bed n- gungen sowie die Interpretierung der Alliierten angenommen. Zu gleicher Zeit sei auch die Zusammenkunft alliierter Sachverständiger mit den deutschen Delegierten angenommen worden Die Arbeit der Sachverständigen sei, die Arbeit des äleberwachungsausschusses zu organisieren.
werben. r
Paris, 28. Sept. (WTB.) Lieber die Aufhebung der wirtschaftlichen Sanktionen wird, durch die 5, a v a s - A g e n t u r eure R o t e beroffent- lichi. die gewissermaßen die Geschichte dieser Maßnahmen toiebergibt Die ^te Sen Artikeln 264 dis 267 des Friedensvertrages wn Versailles es Deut'chland gellster Weise unterlagt sei. in seinem Handelsregime irgmd eine Differenzierung zum Schaden emes ber alliierten Staaten zur Anwendung zu bringen. Deutschland habe jedoch ein System des Em- und AusfZrverbots gebildet durch Abweichungen oder Lizenzen deren Bewilligung so organisiert sei, daß sie die Intere len mehrerer alliierten Lander, besonders aber Frankreichs schwer geschädigt hat-, Die Lieferungen sollen von pnpaier
ten. Französische Kaufleute batten fiorig^t mit- Organisation ausgehen, bie aber keine Kriegs- I fcü^ÄWttoaft u* k-w-
(Erftes Blatt M- Jahrgang
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
vrxck unö Verlag: vrühl'sche Um°,vuch- nnd Sleindracker.i N. Lange, rchriftleitnng. Selchäs.sitelle und vrnckerei: Schulftratzc
DaS letzte Viertel beS Jahres 1921 wird in bem Kampf um ben Wieberaufbau unfern Vaterlandes eine der bedeutungsvollsten Zeitspannen werben. Richt nur in ber auswärtigen Politik bahnen sich Entwicklungen von höchster Bedeutung an, sondern auch für die innerpvlitischen Fragen soll eine neue Lösung versucht werden, die alte Begriffe und Doktrinen umftürjt und daS Liebermaß von Parteisucht und Haß in Deutschland auSjätet. Ehrlicher Arbeitsgemeinschaft soll
i
gen aufgreift und in der ^^^rstatwng über ^enn eine Vermögenssteuer auflegen die wesentlichen Ereignisse hohen ^Inforae» mich ich in dem Gesetze klipp und klar
rungen und vielseitigen Interessen gerecht wer- ^gen, was ich unter dem Begriffe „Dermo-- den will. gen“ zu verstehen beabsichtige. Rein rnecha-
Aber auch im unpolitischen Teil ist daS denn auch in dem Entwürfe ganz unseres Blattes wird es uns gelingen, langatmig ausgeführt. Run find aber die Zah- mancherlei Schwierigkeiten, die der Krieg und len, in denen das Vermögen auf dem Papiere
neu ausgestaltet, dem F e u 11 le ton uno o 9 unb irgendwelche Auslands-
Unterhaltungsteil soll mehr Platz ein- nicf)t. Solche BesitzeSarten müs
geräumt werden. Zu der für daS neue Deutsch- , na(b irgendeinem System bewertet werden, land hochwichtigen Pflege der Leibesübungen ein Finanzminister, wie z. B. Herr Helf- haben wir und entschlossen, an Stelle der biS- mürbe nun zweifellos eine ganz andere herigen Beilage „Sport-Umschau“, bie künf- Art ber Bewertung für richtig halten, aw tia in Fortfall kommen soll, eine neue Herr Wirth, Herr Breitscheid oder Herr Adolf regelmäßige Rubrik .^Turnen, Hoffmann eS täte. Würde diese Vorlage Ge- e hü n und Spie I“ in unserem Blatte ein- setz, so würde damit die personllche auf Sach- ho™ fihnrtfreunt) mit einer fenntnid oder durch keine Sachkenntmd ge- zurichtem, worin dem Sportfteuno mu e Temperament und Reagieren auf
noch prompteren Berichterstattung unk'Aus '^ftereignisse und Zeitströmungen so oder so wähl des Interessantesten gedient werden ’ l[ig(, Qlnpcbt des jeweiligen
kann. Unter möglichster Ausschaltung un- Finanzministers auch mit Gesetzeskraft auswesentlicher Vereinsveranstaltungen wird in gestattet werden. Ein unmöglicher Zustand! diesem Telle lückenloser Bericht über alles das 2luch der Steuerpflichtige hat Rechte, und geboten werden, was im Reiche und darüber sein Hauptrecht ist, daß er durch seinen Stimm- hinaus für die Pflege der Leibesübungen und zettel auf die Gesetzgebung einwirken kann, der dazu gehörigen Einrichtungen von Inter- Diese Möglichkeit der Einwirkung aber wird c, „TmXnninn ift gewaltig einge chränkt, wenn ein einschneidend
unb Bedeutung >st. Lirlenbes Gesetz zustande kommt, in welchem
* „ ber Hauptfaktor offen bleibt. Ein Reichstag,
Trotz gewissenAefter Erfüllung aller einem solchen Gesetze der Willkür zu- Pflichten eines Heimatblattes bei immer mehr ^immte, würde nicht dasjenige Maß an gesteigerten Unkosten konnte der Bezugspreis Pflichtgefühl beweisen, das der Bürger von des Gießener Anzeigers im Verhältnis zu jhm erwartet und verlangen kann.
WSÄ 3n! tungOLn^L^dDk wÄ £ K
lagen an die Arbeiter- und Beamtenschaft tra^tDcrtcö bei allen den Werten, für die ein ausgezahlt werden, und eine Reuregelung von fanbläufiger Kurs nicht zu ermitteln ist. Per» Löhnen und Gehältern auf wesentlich erhöhter Anschauungen von Ministern sind auf
Grundlage steht unmittelbar bevor. Dazu aIIe Fälle keine geeignete Grundlage für die kommt die Verteuerung des ZeitungspaplereS Wertfestsetzung.
um 17.50 Mk. für 100 Kilo vom 1. Oktober ab Bei den dauernd einem Betriebe gewid- unb der Fortfall deS Reichszuschusses von meten Gegenständen dürfte eine schwankende o0 rmi für i QQ Kilo. Die Selbstkosten des Bewertung überhaupt nickt das Richtige lein. *Cr47950 Mk ^loO^Kllo^Wel^^ ^m^nbineUüb^^^^?nn
um 47.50 Mk. für 100 ^iche Atey Hierüber wird der Reichstag entscheiden belastung daS bedeutet, erhellt aus dem Um- Esen. Seine Aufgabe wird (falls nicht der stände, daß wir jedem Leser monatlich bei- Aeichsrat ober der vorläufige Reichswlrt- nahe 1 Kilo Papier liefern und somit für schaftSrat vorher eingreift) es sein, flare For- 21 000 Leser rund je 50 Pf. mehr zu tragen meIn jn daS Gesetz hineinzuarbeiten, auf lei- haben. Bei dieser Sachlage ist eine weitere nen Fall aber sich auf Ministeranslchten als belckeidene DezugSprelserhöhung leider un- Bewertungsfaktor einzulassen und so ein Ge- umgänglich geworden. Dom 1. Oktober ab gel- setz gutzuheißen, das keinen RechtSzustand ten demgemäß die nachstehenden DezugSbe- schafft.


