m. Jahrgang
Erstes Blatt
Nr. 225
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Srantfurt a. M. 1(686.
Montag. 2b. September 1921 Annahme von Anzeigen für die Tayesnummer vis x. ▲ zum Nachmittag vorher
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General-Anzeiger für Gberheffen WZ
Drud OT» Verlag: vriihl'sch. Unw.-Vuch: und Steindruckerri k. Lange. Schriftleitung, Se!ch°,t;ftelle und vruckerei: Schnlftratze 7. l-m.uch ,n G.-b--
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24.
ge A verlangt habe.
zu erhöhen, damit Deutschland feine Verpflichtungen erfüllen könne. Der Reichskanzler sprach noch von außerordentlichen Abgaben vom Vermögen. was alles geschehe, um das nötige Gold für die Reparationen zu beschaffen. Er erwähnte die Verhandlungen mit den Vertretern der Dank- und Industriewelt, die er führe und
fügung ritime würde.
Für die Einfuhr au6 Deutschland 72.- Fr.
180.- m
96.- ..
20.- „ bei einer der-
Die polnisch-litauische Frage im Völkerbundsrat.
Genf. 24. Septbr. (Wolff.) In der heutigen
„M a t i n" auf das von General Luden- d o r f f einem Sonderberichterstatter des Blattes gewährte Interview. In dem Artikel wird der Pazifismus des Generals Luben- dorff angezweifelt, weil er sich in der bayerischen Hauptstadt, im Zentrum aller reaktionären Kräfte Deutschlands, befinde, und weil er von dort aus ein neues Alldeutschtum
Döllcrbundsverfammluna nicht in majestätischer Ruhe tagen könne. Wie bereit- in der öffentlichen Sitzung des Rates, so forderte er auch setzt wie- der eine Abstimmung der Wilna e,r Bevölkerung und erklärte, das) dann auch General Zelekvwski sich sicher zurückziehen werde Die Rede Askenasis wurde mit Beifall von den Bauten der Kleinen Sntente und der Franzosen ausgenommen.
An der Aussprache beteiligten sich Ferreira- Dandrade (^Portugal). Thal (Dänemark). Lord Robert Cecil (Südafrika) und Bourgeois (Frankreich. Lord Robert Cecil forderte nach einer Liebeuswürdigi'eit für Polen energisch die Räumung des Wilnaer Gebietes durch General Ze- legowski und brachte eine Resolution ein, der zufolge die Versammlung die Annahme des Hy- manslchen Abkommens vvrschlug, durch den Rat billigte und dem Rat, insbesondere Herrn Hymans, ihre Dankbarkeit für seine Dermittelungs- tätigkeit ausspricht Bourg eois f rderte beide Parteien zu persönlicher Haltung auf im Interesse der Länder und des Weltfriedens und erllärte, dah keinerlei persönliches Recht, sondern nur der Rechtsgedanke für alle Mitglieder der Versammlung in dieser Angelegenheit maßgebend sei. Hierauf wurde die Resolution Cecils mit einem Zusatz Thales, in dem an die Versöhnlichkeit der beiden Staaten appelliert wird, einstimmig angenommen.
auch In den freiheitSfeindltchen Staaten, beträchtliche Gruppen bald auf unserer Seite finden. Denn wir kämpfen zugleich für wirtschaftlichen Fortschritt und für wirtschaftllche Freiheit. Die verschiedenen Volkswirtschaften sind so eng miteinander im Weltverkehr verpflvchten, dah auf die Dauer keine blühen kann, wenn eine große andere krankt, und daß deren Schädigung ein ungeeignetes Mittel ist, die eigene zu fördern. Sicherlich wird der eine oder andere unserer ErwerbSzweige ohne Zollüber- zieher unter der scharfen ßuft deS freien Weltmarktes leiden. Wir müssen uns aber darüber klar sein, daß solches Leiden inzelner Zweige unserer Wirtschaft künftig auf keinem Wege zu vermeiden ist; daß die Zollwaffe stumpf geworden und ihre Führung in unseren Händen von der Billigung der Entente abhängig ist, und daß man uns unter allerhand Gründen und Vorwänden vom Weltmarkt abschnüren und damit unsere ganze Wirtschaft einschnüren will.
organisieren und verbreiten könne, da das dortige MUitär seiner politischen Tätigkeit und
Wahlen in Schweden.
Stockholm, 24. Septbr. (WB.) Don den Wahlen zur zweiten Kammer liegen jetzt die Ergebntffe aus 16 von 28 Wahlkreisen vor. Zum ersten Male konnten sich Frauen an den Wahlen beteiligen. Sie machten von dem neuen Wahlrecht ausgiebigen Gebrauch. Bisher wurden für die Sozialdemokradie 430000, Kon» fervasiven 309000, Liberalen 104000, Bauernbund 35000, Kommunisten und Links sozialisier
Bayern und das Reich.
Berlin, 24. Sept. (WTB.) Der bayerische Ministerpräsident Lerchen selb besuchte heute vormittag den Reichspräsidenten und darauf den Reichskanzler. Anschließend wurden Verhandlungen über die zwischen dem Reich und Bayern schwebenden Fragen, über den Ausnahmezustand und über die Verordnung des Reichspräsidenten vom 29. August, beim Reichskanzler ausgenommen. Die Verhandlungen, an denen auch derReichS- Minister des Innern und der bayerische Minister deS Innern teilnahmen, wurden im Geiste der Versöhnung und des Ausgleichs geführt. Die bayerische Delegation wird sich unverzüglich mit dem bayerischen Ministerrat und den zuständigen Stellen des bayerischen Landtages in Verbindung setzen, um sich über das Ergebnis der Verhandlungen endgülttg zu verständigen. Der Reichskanzler wird am Mittwoch im Reichstag das Ergebnis der Verhandlungen niitteilen.
Berlin, 24.Sept. (WTB.) Der bayerische Ministerpräsident folgte heute mittag einer Einladung des Reichspräsidenten zum Frühstück, an dem der Reichskanzler, der preußische Ministerpräsident, der württcm- bergische Staatspräsident Dr. Hieber, Reichsminister Dr. Rosen, Dr. Gradnauer, der bayerische Gesandte v. Preger und der württem- bergische Gesandte Hildenbrand teilnahmen.
Paris, 25. Sept. (WTB.) Der Sonderberichterstatter des „M otin“ hatte in München eine Unterredung mit dem Runttus P a - celli. Dieser erklärte, man dürfe sich nicht wundern, daß die bayerische Regierung um die Aufrechterhaltung der Ordnung besorgt sei. Der RunttuS, der persönlich einer der wenigen nichtdeutschen Augenzeugen deS bolschewistischen Regimes in München war, erklärte: Russen standen an der Spitze dieser Regierung; jeder Gedanke an Recht, Freiheit und Demokratte wurde beteiligt. Die bayerische Bevölkerung, unter der das ländliche Element vorwiege — so fuhr
Die schlechte Laqe des griechischen Heeres.
Paris, 24. Sept. (Wolff.) Rach HavaS melden die türkischen Blätter weiter über die den griechischen Truppen drohende Cin- s ch l t e h u n g zwischen M'haliisch, Ceriköj und Siwri-Hissar: Starke türkische Kräfte, ausgerüstet mit schwerer Artillerie, ziehen beständig zu verschiedenen Punkten. Die Griechen machen verzweifette Ansttengungen, sich die- em Gürtel zu entziehen. So wie die Dinge liegen, sei der Krieg in ein entscheidendes Stadium getreten und es dürfte für die Griechen ausgeschlossen sein, zwischen Eski-Sche- hir und Said Gazi eine neue Front zu bilden. Türkische, von der Halbinsel Ismid kommende Truppen haben Mihalttsch genommen und vollziehen ihre Verbindung mit denen aus dem Süden von der Besetzung von Slwri-Hissar kommenden Truppen. Die DückzugSlinie des Feindes gegen Westen wäre also abgeschnitten, andererseits hätten soeben starke Truppenverbände unter dem Befehl deS Obersten Selheddin Arikbeh Ak Ghekir verlassen, während eine neue Armee auf Drussa marschiert. Diese neue Armee sei in Dolou zusammengestellt worden; sie werde von Dourreddin-Pa- scha befehligt und sei soeben durch Kemel Pascha inspiziert worden; sie sei mit schwerer Artillerie stark ausgerüstet. Der frühere Kommandant der südlichen Front, Oberst Selheddin Art! Bey, sei zum Kommandanten der »weiten westlichen Gruppe ernannt worden.
Paris, 25. Sept. Die Havas-Agentur verbreitet eine Konstantinopeler Meldung aus türkischer Quelle, daß das Gerücht von der Eroberung Eski SchehirS sich nicht b e st ä t i g e. Die Lage der griechischen Armee habe sich noch dadurch verschlimmert, daß zwei Kavallerie-Divisionen und zwei Infanterie- Divisionen in ihrem Rücken operierten, die Said Ghazir besetzt hätten.
Angora, 25. Sept. (Wolff.) Amtl. türkischer Heeresbericht: Mnfere Truppen besetzten die Höhen von Kirghiz- Vag, ungefähr 30 Kilometer östlich Eski-Sche- hir. Untere Kavallerie, sowie fliegende Kolonnen stießen bis Dulan-Pinar vor und zerstörten die Eisenbahnlinien.
Abgesehen davon, daß
artigen Handhabung der Zollgesetzgebung die Reparation uns zur Unmöglichkeit wird, besteht auch noch die Gefahr, daß unser Handel vollkommen zum Ersticken gebracht wird. Rach diesem Gesichtspunkt müssen wir unsere Taktik einstellen. Wir werden als Vorkämpfer für einen freien, nicht durch Schranken abgepferch- ten Weltmarkt auftreten müssen, wie unsere Großväter sich für einen schrankenfreien Markt im Inneren Deutschlands gemüht haben. Dabei werden wir manche Staaten, und
Wirth an die Adresse Frankreichs.
Paris, 24. Septbr. (Wolff.) Der Reichskanzler gewähtte dem Sonderberichterstatter des „Petit Paristen", Phllippe Millet, ein Interview, worin er u. a. ^agte, man müHe In i ß per Völkerbundsversammlung er- Srantreid) di- Anstrengungen inDetracht ziehen. e S9man« In seiner Eigenschaft al« Mit. die die deutsche Regierung mache, und die des VölkerbunbSrates, gemäß einem Be- Schwierigkeiten, denen ste begegne. Das Pro. « $ate8 der Versammlung den Bericht gramm seiner Legierung bleibe, was 60t Me Vorgeschichte, Entwicklung und den drei Monaten gewesen seh als er di- Legte. s^Eärtlgen Stand der polntsch.lt.au. rung ubernmnmen habe. Dte Legterung wolle Frage. Mit großer Klärung arbeitete
die Verpflichtung-, Deutschlands, namentlich L bk @rünbe bes5 Bom Late ange. was die L-parationen b-tt-ffe bis zur «renze!^^ir Abkommen« heraus: Autonomie threr Kräfte ausfuhrew In drei Monaten sei schweizer Vorbild des Wilnaer Gebietes es gelungen, die vollkommene Entwaffnung ^^^^b be6 litauischen Staates und enger durchzusilhren, was in g-wiff-n Tellen beSl wtrtschasütcher und polittscher Ab-
Leiches nicht so leicht gewesen sei, wie^man! «chungen zwischen den beiden Staaten. Lach denke. Wtr haben fuhr der Leichslanzler ^e(nm ausführlichen Mitteilungen, die mit fort, eine Milliarde Gowmark bezahlt, haben &er Spannung ausgenommen wurden, forderte außerdem bedeutende Summen für Lestituttonen ^ ° Versammlung auf, die vom Late ein. oder verschiedene Ltguwattonen verausgabt. I angenommene Fassung durch eine
Das sei das wesentliche für die Dergangmchert. moraitf<§e Autorität den beiden Staaten zur Was die Zukunft anbetreffe, werde fich der empsehlen. Er wies darauf hin,
L-tchStag Steuergesetzen gegenüber befinden, ° $ n selbst günstige Wände,
die schwere Lasten für den Vesttz bedeuteten, leien und daß trotz aller
ES sei ein Irrtum zu glauben, daß die Legre- Mawände, die von beiden Staaten erhoben nin8x.!’aIa«.?Cf!!<!’ StcV?" aufzuhebew tDcrben baiS Wesentliche die Einigung sei. Aach um die besitzenden Klaffen zu schonen. 2°->°ch! ch^u^^rbentlichwirllamenAppell
sei man auch genöllgt, die indirekten Steuern w betben Delegationen, betonte HhmanS, daß sie ihre Freiheit und Selbständigkett den Mächten verdanken, die 41/» Jahre für die Ge- rechttgkett gekämpft haben, und daß diese Mächte daher das Recht haben, an der Lösung der die beiden Länder interessierenden Fragen mitzu- arfcetten. Die Versammlung nahm die Rede Hymans mtt nicht endenwollendem Beifall ent»
Rachmittags setzte die Völkerbundsversamm- [ung die Debatte über die litauisch-polnische Angelegenheit fort. Der polnische Delegierte 01 ff e- nafi nannte die litauischen Ansprüche aus das gesamte Gebiet, das den Ramen Litauen führt, ein philologisches Mißverständnis und hob besonders die Verdienste des polnischen Heeres im Kampfe gegen Sowjetruhland hervor, in dem es gemeinsam mit seiner großen Schwester Frankreich Litauen gerettet habe unb ein Bollwerk gegen den Bolschewismus aufgerichtet habe. Er fugte hinzu, daß ohne diesen Sieg vielleicht die
Genf. 24. Sept. (WTB.) In seiner heutigen Rede in der Völkerbundsversammlung über den litauisch-polnischen Streitfall machte Hymans- Belgien interessante Angaben über den das Gebiet von Memel betreffenden Abschnitt seines Abkommenentwurfes. Danach scheint Memel nur mit Rücksicht auf seine Verwendung durch Polen Litauen angeboren worden zu sein. In seiner Auseinandersetzung über bi? Vorgeschichte des Entwurfes sagte er nämlich: Ich schlage vor, dah die freie Benutzung des Hafens unb des Gebietes von Litauen jederzeit Polen garantiert werde zum Transport seiner Waren einschliehlich des Kriegsmaterials. Desgleichen dachte ich an die Möglichkeit, LitauendenHafenvon Memel zuzuweisen, der durch den Friedensvertrag den alliierten und affoziierten Mächten zur Verfügung gestellt worden war und der einen wunderbaren Zugang zum Meere für Litauen bilden würde, gleichzeitig auch Polen zur Verstände und dessen Handel und dessen ma- Ausdehnung möglicherweise vermehren
sähe zeigen:
_ ... Für Länder mit
Gegenstand Meistbegünstigung
Olägd .... 18.
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Pacelli fort — hänge an ihren geschichtlichen Rechten unb Traditionen. Sie sei größten- tells friedliebend und verlange nichts als Ordnung und Ruhe. Keine einzige ernstzunehmende Persönlichkeit, selbst unter den überzeugtesten Monarchisten keine, wolle im gegenwärtigen Augenblick die Wiederherstellung der Monarchie. Etwas derartiges müsse nach der allgemeinen Ansicht auf eine günstigere Zeit verschoben werden und müsse überdies aus.--- . - . rniif
dem Willen des Volles selbst kommen. Eine feinem Ziel, das er verfolge, der Wiederauf- hohe Persönlichkeit habe ihm, dem RuntiuS, richtung der Monarchie günstig sei. Sonne jüngst erklärt, sie sei zu sehr Monarchist, um Ludendvrff leugnen, daß er der direkte Aus- nicht im Augenblick gegen jeden TBieber- Mer jener Sorben fei, bie fi£ tourten, bd) Herstellungsversuch zu sein. Ein mllitärischer entwaffnen zu lassen und die für die Aufrecht- Staatsstreich übrigens hätte keine Aussicht erhaltung des militärischen und alldeutschen auf dauernden Erfolg. Geistes seien die dje erste Ursache der Schwie-
rm- ,en 9A /nn-ymx 3 r» rigkeiten zwischen Bayern und dem Reich und München 24 Sept (WTB) In Be- augenblicklichen deutschen Krisis sei? Auf-
grundung der von der oS i a l d e m o kr a I erscheine Ludendorff, wenn er davon o s a V1 tVrVJ n n spreche, daß Frankreich, England und Deutsch-
Land taaS eingebrachten In terpella-^ bte Vergangenheit vergessen sollen, t i o n, in Der sie auf die Mißstände und Miß HSrnnfrpicb könne aber nur dann dem Deut- bräuche in der Justiz- unb schen Reiche btc Hand bieten, wenn dieses
Bayerns, besonders bei der Behandlung pvli- Veweife feiner absoluten Korrektheit in der tifcher Fälle, hiaweist, unb bringend eine fo- °vwimen ^>ire-^ y
fertige gründliche Abhilfe fvrbert. Mtt, SeneTti eÄotff »oHe bte
’Ä* bJ etn?"menbe N°n deS X11c:g^e^ Unter Ae- »nUn8bur£ » SÄ“ M
ässstessss Verfassung gerichtet war. t>er militärischen Klausel deS FriebenSvertra-
Freihandel oder Schutzzoll?
Fast alle Länber ber Welt, besonberS bie Entente, finb seit einiger Zeit zum schutzzöll- nerischen System übergegangen, baS sich in erster Linie gegen Deutschlanb richtet. Abgesehen von ben gesetzlichen Maßnahmen, bie sich ganz unverblümt als Einfuhrverbote gegen bie deutschen Waren wenden, ist besonders beliebt die indirekte Benachteiligung Deutschlands in Gestalt der Richteinräumung der Meistbegünstigung oder in Gestalt ber Erhebung von Zollzuschlägen. DaS letztere System befolgt vor allen Dingen Frankreich, das für feine eigenen Erzeugnisse natürlich völlige Einfuhrfreiheit nach Deutschland verlangt. In welchem Grade dadurch die Einfuhr deutscher Waren nach dem Ausland unterbunden wird, mag die nachstehende Aufstellung über einige in Frankreich in Anwendung gelangende Zoll
sagte schließlich, diese Verhandlungen seien noch
Nicht abgefchlvffen. b- bte Meinungen über bte im A-unen ber Litauischen
Mittel, bie man anwenben wolle, auSeüiarcher- Delegation, bie zum ersten Male b°S Wort gingen Sowoh onbustrieüe wie Bankiers! ^tloS eine kurze Erklärung über bi- HStten fich bereit erklärt, bie rns ^uze ge- ^aIhlng Litauens ab. Er hob noch einmal bie aßten Ausgaben umierzuglich zu Listen. Man!^^ AbänberungSvorfchläge vom Hy- sage, baß man bie Legierung an bie Deutfche ! ^$«1 Projekt hewor unb wies vor allem VolkSparte, abtreten wolle. Das fei eine J6[n,$tnigung CTft toerben
falsche Interpretation ber wahrenT^ichten. Eine menn General Zaigowski, bei Urheber
V-t-iltgung ber Deuffchen Volkspartei an ber ! liebel«, bas Wilnaer Gebiet geräumt Legierung sei aber wahrscheinlich unb wünschens. dieser, mit großem V-tsall -mfge.
wert. Man wolle einfach bie Koalüwn, bie ^mmenen Lebe ftagte ber PrästbeM ber Ver. bie Legierung augenblicklich stutze, erweitern, die polnisch-Delegation, ob sie baS
um bieser Legierung eine solibere u^. brettere argreisen wolle. ASkenasi antwortete Da,iS zu geben. Es hanble sich mcht um em! ^ aus, bah °S an ber Zeit
Manöver gegen bie Republik, tm ^Sen^it, ^rangele, um bie polnische Auffaffung barzulegen. bas Ziel ber Legierung se, bte b-mok-attschen » Erauf würbe bie Sitzung abgebrochen. Einrichtungen in Deutschland festeren Fuß fasten1 zu lasten. Zu diesem Zwecke brauche man eine festere Regierung, die hinter sich die Arbetter- hafte ebensowohl habe wie die besitzenden Klasten, die die Deutsche Dolkspartei repräsen- tteren.
Der „Matin" und Lndendorff.
Paris, 24. Sept. (Wolft.) Eine hohe rnilttärische Persönlichkeit, wie doS Blatt bemerkt, die gualifizierteste, antwortet heute im
Drahtnägel
Schrauben . . . 30.


