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tmd unö Verlag: vrihl'sche Univ.-Vuch- nnö Steinöruderei H. Lange. SchrifHettnng, Seschästrstelle und vrnckerei: Zchulftraße 7.

in seinen Grundfesten zu wanken beginnt. And

einer Koalition dieser

er-

erwarten.

neue Werden I Erziehung der

Ansicht könnte unserer nationalen Ver-

nen der

Die Beratungen in Berlin.

Berlin, 24. CiL (Wolfs.) Die Derhand- lungen des Reichspräsidenten mit den bis­herigen Koalitionsparteien und der Deutschen Vrllspartei über die Bildung der neuen Re­gierung nahmen heute ihren Fortgang Di? Parteien beraten heute tm Laufe des Tages in Frattionssitzungen über ihre Stellung zur Coge. Die Versuche zur Bildung einer breiten Re- gierungskoalUion werden nicht nur Im Hinblick auf die Tragweite der oberschlesischen Entschei­dung. sondern auch mit Rücksicht auf die wich­tigen. im Laufe des Winter« dringlich werden­den Ausgaben der inneren und äußeren Politik fortgesetzt. Das Ziel, eine Politik aus lange Sicht zu ermöglichen, steht nach wie vor im Vordergrund der Verhandlungen.

Die Demokratische Reichstaqsfration

die Frage der Bildung einer Koalition di Parteien. 3n mehrstündigen Verhandlungen gab sich in der oberschlesischen Frage die Aus­sicht einer Verständigung, während in Sachen der inneren Politik noch Schwie­rigkeiten bestehen. Die Fraktivnsvorsihenden erklärten, zunächst mit ihrer Fraktion über das Ergebnis der Besprechungen verhandeln zu müs­sen. Die Besprechungen werden hierauf beim Reichspräsidenten morgen fortgesetzt werden: das Ergebnis ist erst im Laufe des morgigen Tages zu

ördert.

Paris. 24. Oft (WTB.) Der ungarische Ministerpräsident Graf D e t h l e n hat dem Ver­treter desTernps" in Budapest gestern eine An- terredung gewährt in der er hervorhob, daß König Karl diesmal die feste Absicht habe, um jeden Preis in Budapest einzu- ziehen. Das ungarische Kabinett habe den Bürgerkrieg im Keime ersticken müssen und des- Ijalb in der Rächt vom SamStag auf Sonntag i>en Kultusminister zum König gesandt der jedoch von dem neuernannten Ministerpräsidenten Ra-

ein durchaus unzutreffendes Bild. Es ist ferner an der Zeit, mit dem Glauben aufzuräumen, als sei der Gebrauch der Abootwaffe durch die Deut­schen mit den Gebrauchen des internationalen

Berlin, 24. Oft. (WTB.) Der Reichs- Präsident hatte heute nachmittag eine ge­meinsame Besprechung mit den Führern der Fraktionen der Sozialdemokraten. deS Zen­trums, der Demokraten und der DvlkSpartei üby

65 Pf.; für Reklame Anzeigen von 70 nun Steile 250Df. Bei Plad Vorschrift 20 . Aufschlag Hauptschriftleiter: Auy Goetz Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Test i.D.: Aug. Goetz; für der. Anzeigenteil: Han» Beck, sämtlich In Dietzen

übrigen Aufwiegler.

Die Schweiz lehnt die Rückkehr des (Exkaisers Karl ab.

Bern. 25. Oft (WTB.) Wie die schweize- rische Depeschenagentur meldet, verurteilte der Bundesrat einstimmig daS Verhalten und den Wortbruch des ErkaiserS Karl. An eine Rückfehr in die Schweiz könne nicht moJ^ gedacht werden.

Eine Rede

des Reichsarbeitsministers Brauns.

Köln, 24. Oft (WTB) Reichsarbeits­minister Brauns sprach gestern vor der christ- üch-nationalen Arbeiterschaft über das Thema: .Drei Jahre nach Kriegsschluh". Der Minister beleuchtete den die wirtschaftlichen Erfordernisse Oberschlesiens glatt verleugnenden Genfer Fehl­spruch. mahnte zur Einschränkung der Lebens­haltung gewisser Kreise, hob die grundsätzlichen Anterschiede in den Zielen der chrisllichen und

Eisenbahndamm zurückgedrängt hatten, ent'anb'en letztere einen Parlamentär, um die Ein­stellung der Kamvftätigkeit zu erwirken. Der Befehlshaber der Regierungstruvven besprach sich mit Ostenbura, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden. Die Regierungstruvpen erbeuteten große Mengen an Waffen und Munition, machten 180 Gefangene und verloren acht Tote und zwölf Verwundete.

Die Verhandlungen und der Rückzug der Königstruppen.

D u d a p e st, 24. Oft. (WTB.) Wiener Korr- Bureau: Bei den Verhandlungen, die heute vormittag zwischen den Vertretern der Regierung und denen des Königs stattgestrnden haben hat der Regierungsvertreter und bevollmächtigte Minister Kanya an FÄdmarschall Sarkanh die Bedingun­

gen die Hungerblokade führte, war er natür­lich die ungeheuerlichste Barbarei, jetzt ist es auch natürlichganz was anderes". DaS offizielle Organ des französischen Marinemini sie riumS, dieRevue militaire", hat vor einiger Zeit, wie Rr. 7 der in Chikago erscheinenden ZeitschriftDie Reue Zeit" vom 12. Februar 1921 zu entneh­men ist. folgende Sätze vertreten, die bisher in Deutschland keine Beachtung fanden, aber im Gedächtnis behalten werden sollten:

»Es ist höchste Zeit, mit allen irreführender» Meinungen über den Gebrauch der Abootwaffe durch Deutschland aufzuräumen. Der Abootkrieg war rvllkommen gerechtfertigt (I). und das Gegen­teil zu behaupten, ist nicht nur falsch, sondern schosst auch vom militärischen Standpunkt aus

hat am Sonntag mittag dem Reichspräsidenten eine Entschliebung über die oberschlesische Rote überreichen lassen, wonach die Deutsche demo­kratische Fraktion in der Entscheidung der Bvt- schafterkonferenz eine Verletzung des Friedens­vertrages sieht, wegen der offenkundigen Ver­gewaltigung der überwiegenden deutschen Mehr­heit in den ganzen und geschlossener deutscher Mehrheiten in den wichtigsten von der Abtretung betroffenen Gebieten, wegen Mißachtung der wirt­schaftlichen Verhältnisse, die bei der Grenzziehung hätten berücksichtigt werden müssen, und wegen der Zuimitung an Deutschland, auch für das bei Deutschland verbleibende Gebiet wirtschaft­liche Bestimmungen mit Polen zu ver­einbaren. deren (Inhalt Deutschland in seiner Staatshoheit empfindlich beein­trächtigt. Die Fraktion hält die getroffene Entscheidung wirtschaftlich für unh i'voll "für das betroffene Gebiet sowie für Deutsch'and und die Weltwirtschaft. Roch Ansicht der Falt'.on muß daher alles vermieden werden, was als An­nahme dieser Gesamtentscheidung oder als ver­tragliche Bestätigung ihres Artikels 2 er cheinen könnte und geeignet wäre, das Wesen der Ent­scheidung als das eines einseitigen Diktats zu verdunkeln. Die Fraktion hält daher eine feier-

noch seiner. Dethlens. Ansicht, zu den Leuten, die keinen Sinn für die Wirklichkeit haben. Die Re- Sterung werde das militärische Vorgehen gegen ie karlistischen Truppen ohne Zögern solange wie nötig fortsehen. Vor einigen Tagen, so schloß Graf Bethlen. hatte König Karl noch einige

stimmung.

Reben der Errichtung der Fortbildungs­schule auf dem Lande muß unbedingt auch die Aufgabe gepfl:gt werden, in sämtlichen Stadt­schulen immer wieder das Verständnis fürs Land, für die große, schwere und wvhlzu- durchdcnkende Arbeit der Schaffung der Rah- rungSmittel zu wecken und zu Pflegen. Der Verbraucher darf nicht achtlos am Er­zeuger vorübergehen und seine Arbeit, seine Produkte als Selbstverständlichkeit betrachten.

Wohl hat die Technische Rothilfe dem Lande Interesse und tätige Hilfe gezeigt, wohl haben die während der Ferien aufs Land ge­schickten Kinder dessen Besonderheiten,Schwie- rigketten, Entbehrungen kennen gelernt, aber beide doch nur in beschränktem Maße. Wenn dem Landwirt immer nur Haß und Ander» ständniS entgegengebracht, ihm immer nur Egoismus unterschoben wird, so muß schließ­lich auch seine Schaffenskraft erlahmen, und die schlimme Rückwirkung wird schließlich nicht auSblciben. Diel mehr noch muß die Jugend­erziehung in dieser Weise vertieft werden: Achtung von Stadt und Land, Anerkennung der Eigenarten; denn In der Jugend liegen ja die Aufgaben der neuen Zeit, liegt schon ihre Erfüllung, wenn sie reif geworden ist.

Wie viele Gelder werden zumAufbau", zum Wiedererstarken Deutschlands bewilligt, aber man denkt dabei nicht an die dringendste Notwendigkeit, die in der Produktionssteige­rung durch genügende Vorbildung, liegt. Erst eine befriedigte «Änährung schafft ja in a lle n Dingen die genügende Spannkraft, Ausdauer, Beruhigung.

Denn der Staat dem Lande Verständnis zeigt, seinen Entwicklungsmöglichkeiten in gei­stiger und tecbni^"r Beziehung hilft und so bk Produk knsfähigkei en steigert, dann wird das Land auch in Anerkennung dessen williger und mehr aus seiner Kraft, seinem Ertrag her­aus. die Steuern bezahlen, die jetzt so schwer

gen der Regierung überbracht, die in sieben Punk­ten formuliert waren und folgendermaßen lau­teten: 1. Bedingungslose Waffen st rek- fung; 2. die militärischen Ratgeber des Königs sind vor ein Kriegsgericht zu stellen: 3. die Mannschaften werden entwaffnet und amnestiert; 4. endgültige Abd an kung des Königs: 5. der König bleibt in Ungarn interniert, bis die Frage des Abtransports,,^-. ------, ...

geregelt sein wird: 6. der definitive Aufenthalts- Kriegsrechts nicht zu vereinbaren gewesen. Diese ort. sowie die Modalitäten der Abreise werden I während des Krieges irrtümlich (I?!) verbreitete von den Großmächten bestimmt: 7. die poIiti- I Ansicht könnte unserer nationalen Ber­schen Ratgeber deS Königs werden vor einlteidigung für die Zukunft großen

auf ihm lasten.

Aber auch noch ein letzter Weg soll ge­zeigt, soll fteigegeben werden, wenn der Staat selbst nicht die Initiative zu der Verwirk­lichung der angegebenen Ideen ergreifen kann oder will. Er soll mindestens die Freigabe der Selbsthilfe gestatten was fteilich eigentlich nicht genügt und von öden herab organisatorisch bis in die kleinsten Bezirke hin­ein den Hinweis und die Erlaubnis geben zur Durchführung des landwirtfchafllich gerichte­ten AnterrichtS auf dem Lande.

"Dk Schulkinder von heute find die Staattkürgrr von morgen." Was in der allen Zeit Mangel war. fordert das mit aller Gewalt: Aufbau und < fugend im angegebenen Sinne

Aussicht, wieder auf den Thron zu gelangen; eht sei es zu Ende damit.

Ein Armeebefehl des Reichsverwesers.

Budapest, 24. Oft. (WTB.)) Der Reich?- bertoefer erließ folgenden Armeebefehl:Die Rationalarmee leistete mir den Eid und bat daher meinen Befehlen zu gehorchen. Rur der gesetz­mäßig gewählte Reichsverweser ist berechtigt, die Regierungsgewalt König Karl dem Vierten zu Eine DCTnasRlcriitlÜ.

übergeben. Dies würde angesichts der heutigen *

Amstände den Ruin deS Landes bedeuten. Ich Man erinnert sich vielleicht noch, daß vor -erwarte, daß alle Angehörigen der Rational- einiger Zeit in diesem Blatte bargelegt wurde, armee getreu ihrem Eide alle meine Befehle be- ^ie der L u s i t a n i a - S ch w i n d e l nun* dingungslos vollstrecken. mehr, nachdem er seinen Dienst getan hat, von

Die Kämpfe. Amerika aus offen eingestanden wird. Die mo-

TubaDet», 24. Ott. <WTD) ®;n 2luo-n- rllllsche ®emas(krung geh' nun Wetter; denn zeuge berichtet über die Kämpfe: Die gestern man braucht sie für dennächsten Krieg , um morgen bei B idaörs auSgeladenen Karlisten- dann wiederum vor der Welt eine Weiße Weste truppen bestanden aus Truvpen der Gamiso- zu haben. Seitdem Frankreich in der Lage ist, nen von Oebenburg und Raab, die unter dem feine Kanalküste mit den auf ungeheure Ent- Vorwande. daß in Budapest eine bolschewistische sernungen wirksamen Mvnstreaeschüyen zu be- Dewegung abgebrochen sei alarmiert und ber- ftü(fen während seine Luftflotte auf das lat>en tourbem Ske RegierungstruPPen I' Maß vermehrt wird, und seine Mord- vorrnittags vor. 2lls die äis Terrain beherrschen- gaSindustrie gewaltige Fortschritte macht, kann den Hügel beseht waren, traten die Karlisten den eS dte Lebensadern Englands in einer einzi- Rückzug an. Lebhaftere Kampftätigkeit setzte mir gen Rächt derarttg schädigen, daß dieses von ein, als die Vorhut ber Regierungstruppen in äußeren (Indien usw.) und inneren (Irland, Dubaörs einzog. Als die Regierungstrupven Arbeitslosigkeit) schon so stark bedrohte Reich um 4 Ahr nachmittags die Karlisten hinter den k " '

kowsky empfangen worden sei. Er habe dort den suten Rat angebracht, Vertrauensleute nach C&u- >apest zu schicken, um die Stellung der Regierung und der Alliierten kennen zu lernen. Rakowsky l>abe aber ausweichend geantwortet. Gr gehöre

Gras IanoS A n d r a s s h und Gustav Gras G r a h gerieten noch in Tata in Gefangen­schaft der ungarischen Rationalarmee. Die Re­gierung traf Maßnahmen zur Festnahme ber

nun wird mit aller Seelenruhe von Frankreich aus der künftige französische Anter- seebootkrieg gegen England erör­tert. AIS Deutschland ihn als Repressalie ge-

Der landwirtschastlche Aufbau alstkrziehungsfrage.

Im Anschluß an unsere Berichte Über die Erledigung der Schulfragen im Hessischen Landtag werden folgende Ausführungen des Deichstagsaba. Keubter-Döhmin der OlatL Korr/ interessieren, die zum Kapitel einer nationalen Srttehung eine we­sentliche Ergänzung liefern:

Wenn auch die obligatsrifche Fortbil­dungsschule landwirtschaftlich gerichteten Anterrlcht für Knaben und Mädchen fordert, so wird doch immer noch daS Hauptgewicht auf die Durck bÜbung der Knaben gelegt. Sehr zu Anrecht. Denn auch das Leben der Land- mädchen und -frauen spielt sich nicht allein im häuslichen Kreise ab. sondern greift tätig in die volle Arbeit deS landbearbeitenden Pe- sitzerS mit hinein. Ganz besonders aber muß auf ihre spezielle Ausbildung für Haus. Sinb Garten ihr fast allein zu leitendes

- Wert gelegt werden. Anbedingt not­ige Aufklärung über die hygienische Be­deutung der Milchwirtschaft ist erforderlich, aber auch die Kenntnisse für sachgemäße Ge­flügelzucht und Gartenbau sind zu erweitern, nicht nur im Sinne deS persönlich gesteigerten Erwerbs, sondern auch im Hinblick aufS Volks- ganae.

Ein wesentlicher Punkt in der Beurteilung der Sachlage ist als erster Aufbau die länd­liche FortbüdungSschule. die freudige Einstel­lung derer in den Dienst, die die Vermittler der Kenntnisse sind: der Lehrerschaft. Daß diese trotz ihrer auSgefüllten Zeit und ange­spannten Kraft dennoch in llarer Erkenntnis des empfindlichen Mangels der Landjugend sich auf die Zeit einsiellen und der Sache des Vaterlandes, der Sache der Menschheit dienen wollen, ist voll anzuerkennen und bringt uns dem Ziel um vieles näher. Die Stimmen aus diesen Kreisen mehren sich immer mehr, die bewußt für diese Forderungen eintreten. Erst ganz kürzlich fanden die Ausführungen des Herrn AniverfitätSprofefforS Dr. Waentig- Halle überDie Kulturaufgaben des VolkS- staateS und der Landschulen" bei der großen Tagung des LehrerverbandeS für die Provinz Sachsen in Magdeburg große allgemeine Zu-

Nr. 250

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grantfurt a. M. 11686.

liche Rechtsverwahrung der deutschen Reichsregierung gegenüber der Entscheidung vom 20. Oktober für notwendig.

Die Deutskhnationale Fraktion des Reichstages hat an den Reichspräsidenten em Schreiben gerichtet, worin gesagt wird' 3n der Benennung der Bevollmäch­tigten liegt die grundsätzliche Zustim- mung zu den Festsetzungen der Rote. Deshalb kann die Entscheidung über die Benennung der Bevollmächtigten nicht ohne den Reichstag er- olgen. Zu unserem Befremden ist der Reichstag bis heute noch nicht einberufen werden. Die einst­weilen mit der Führung der Regierungsgeschäfte ^trauten Mitglieder des bisherigen Kabinetts ind keinesfalls dazu berufen, über die Benen­nung der Bevollmächtigten ohne den Reichstag zu entscheiden. Wir beantragen deshalb, daß der Reichstag rechtzeitig vor Ablauf der in der Rote vom 20. Oktober gestellten Frist zusammentritt.

Berlin, 24. OIL Heute vormittag haben sämtliche Fraktionen des Reichstages über die Lösung derRegierungskrise beraten. Zwi­schen den Demokraten und der Deutschen Volkspartei hat eine Besprechung Über die Frage der Entsendung eines Kommissars zu den Verhandlungen mit Polen stattgefunden. Den Blättern zufolge besteht Aussicht auf die Schaf­fung eines Kompromisses, der dahin gehen cll, daß die Benennung des Kommis­sars gleichzeitig mit der Erklärung erfolge, die besagt, daß diese Benennung keine Anerkennung der Genfer Ent, sch ei düng bedeute. D's Ergebnis der bemo- krct sch-vrllsparleilicken Ve han?l irgen soll kern Reichspräsidenten mi'gtttttt werden, der darauf einen Politiker mit der Reubildung des Kabinetts beauftragen werde. Die scz'aldemek'atische Frak­tion ist laut »Vorwärts" der Anstcht, daß btp Entsendung eines Kommissars zugleich auch bi» Anerkennung der Entscheidung über Oberschle­sien bedeutet. Aeber die Haltung des Zen t r u m s weiß die »Vellische Zeitung" mitzuteilen, daß eS stärker der Auffassung der Deutschen Volks- Partei als der Demokraten'zuneige.

I sozialistischen Arbeiteubewegung hervor und rief I Kriegsgericht gesteift. - Die Bedingungen ber zur Förderung aller Bestrebungen zur Bildung Regierung wurden von Dr. Gratz übernommen.

| einer kraftvollen breiten Regierung ber sich verpflichtete, sie dem König zu über- der Mitte auf. Ss wurden zwei Sntschließun- Mitteln und ihre Annahme zu empfehlen. Eine gen angenmomen; in ber einen wird zum Aus- Anttm>rt ist bisher noch nicht erfolgt. Die mili- druck gebrachL daß die Mitglieder der christlichen tarische Aktion wird fortgesetzt und führte au (Setoen «haften und deS Deutschen Dewerkfchafls- einem panikartigen Rückzüge ber K o- Hundes in dem Genfer Fehlspruch eine Mlßachtung nigStruppen,bie zahlreiche Gefangene hinter- der wenigen dein deutschen Volle zuerkannten lassen. Der König samt Gefolge und Truppen Rechte aus dem Versailler FriebenSvertrag unb bestiegen in Elle die bercitgebaltcncn Zuge und eine Vergewaltigung des Willens der oberfchlesi- fuhren in der Richtung auf Koknorn ab. Die scheu Bevölkerung, mit dem deutschen Voll in Regierung betrachtet damit die Ml.l.äraktivn als voller L»rtfchaftticher und politischer Einheit stets abgeschlrssen. da sie der Ansicht ift, baß der zusammenzuleben, erblicken. In der zweiten Ent- König seine Aussicht mehr hat, durch namhaft? schließung erwartet die Versammlung von allen Verstärkung ber Streitkräfte seine Cituat on gün- verantwortlichen S eilen ein energisches Eingreifen stiaer zu gestalten. Prvnay unb HeiaS sprachen gegen ben das besetzte Gebiet betreffenden w i r t- sich neuerlich für den Reichsverweser aus. schaftlichen Ausverkauf unb eine um- _ _ a

gehenbe Wiedereinräumung der durch die Saktio- DaA Ende des Abenteuers.

den deutschen Behörden genommenen Rechte W i e n, 24. Ott. (WTB.) Wie daSRew Grenzkontrolle. Wiener Tageblatt" von -nderlassiger Seite er-

fahrt, sind Exkönig Karl unb die Ex­

königin Zita heute morgen von den Hör» Der Staatsstreich thhtruppen gefangen genommen toor-

ÖC5 Königs Karl. Budapest, 25. Oft. (WTB.) Da- Wiener

Budapest 24. Oft (WTB) Ang. Korr.- Aorr.-Dureau meldet, daß sich Kaiser Karl Bureau Die Ofiziere der Raaber Garni- unb Kaiserin Zita zur Zeit unter De- f v n haben emftimmtg beschlossen, König Karl tnatbung im Schloß TatiS befinden.

um Enthebung vom Eide zu bitten, da

sie den Eid nur auf falsche Meldung hin abgelegt $ " b a 24

hätten, daß ber König mit Einwilligung ber En- Korr.-Bureaus. Rach einem neuen De­tente und mit Willen des Reichsverwesers nach jecht würben bie Uufrührer zerstreut Angarn gekommen fei. Diesen Beschluß hat gestern tbre fluch ettn unb überließen bie Sorge

nacht ein Kurier zum König nach Dorbagh be- bte Sicherheit ber Person bes König- ben

- - ' Regterungstruppen. König Karl wurde unter

ben höflichsten Formen ber Obhut beS Obersten Simenfalvi ber Rationalarmee anvertraut

Budapest, 25. Oft. (WTB ) Gegenwärtta ftnben Beratungen zwischen ber Regierung unb ben Vertretern der Entente statt, zu denen auch die Vertreter ber kleinen Entente gelabcn sind. Die Beratungen sollen sich mit bem Schicksal bes früheren Kaiser- Kar-l befassen.

Du ba pest, 24. Oft. (WTB.) AuS zuver­lässiger Quelle verlautet, daß ber Plan ber Regierung dahin geht, ben König zur f e l e r- lichen enbgültlgen Thronentsagung für sich unb seinen Sohn zu zwingen unb ihn solange in Ungarn Internieren zu lassen, bis bte Ashlfrage geregelt sein wirb.

Buda pest, 24. Oft Stefan Rakovsky.

(Elftes Blatt lfl. Jahrgang Dienstag, 25 ©ttober m

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General-Anzeiger für Oberheffen

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