Ausgabe 
20.12.1921
 
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Hoffnung Ausdruck, bah die De> :lben Premierminister zur Sin

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sönlicher Angelegenheiten na» London ge kommen und seine Rückkehr dorthin falle n u

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r I Hofes von 2Uiba und der Fläche von 2t:ibi'

zufällig mit der Ankunft BriairdS undlPormda

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($iiir (Entscheidung der Votschaftcrkonferenz. Berlin. 19. Dez (WTB ' Der Wonlaut dem deutschen Botschafter in Pari! von der

werde, sei der Bcrtn Die Schuld trage

Paris. 19. Dez. (WTB> Auf befrag»n Sonderberichterstatters der Havasagcntur der Privatsekretär Dr. RatHenaus, Simon, ihm erklärt. Rathenau sei nur

Die Demarkationslinie im oberschleflschen Industriegebiet.

BreSlau. 19 Dez. iOBTB ) Da- .Achruhr- Adendblatl" meldet au- Kattowitz. Die Drniz- kommission bat am 18 Dezember di« Demar­kationslinie im oberschlesischen 3 n - dultriegebiet festgesetzt. Die wichtigsten Snt- scheidungen von Westen nach Osten sind fol­gende

1. 3n der Degend von Di^vrowitschor Ham­mer kieiner deutsch-polnischer DedietSaustaasch mit bem Legcd^iS. da" die Kleinbahn RaubenDlei- win auch dier gan,z aif das deutsche D?biet zu liegen komm: Dieborowirscher Hamm- r ist bruttch ged lieben.

2 Ebenso verbleiben die Deldeucrich-ach e bet Teuttchianb Die aus pelri'chem ®:b t gelege­nen. zur Drubenanlage gehörigen Daulichleitrn lind dis zur Bahnünie RakoschauDleiwttz zu Teuttchland geschlagen werden

3 Die . Königin-Luise-Grubc" erhall ihre drei ledenSwicht gon Schächte .Glückuv''. ,2t ila * und .Georg". owie ibr vetamte- ©rjbenhtLb dis zum südlichen und östlichen Akarkschein zurück mir Ausnahme der Kolonie .Glückauf", des Kirch-

eurvp»'chen Mächte mit Einschliessung Deutsch­lands und Rußlands tm nächsten 3abr führen werden.

Laut .Tttnes^ besteht guter ©rund zu der An­nahme. bah der Gedanke einer Wirtschaftskonse- renz, an der Deutschland. Oesterreich und Ruh land in der einen oder andern Weise teilnebmen sollen, von Lloyd George in Erwägung gezogen werde Diese Frage werd« zweifellos von den beiden Pre­mierministern erörtert werden

London. 19 Dez sWvlff ) Der Pariser Be­richterstatter des .Daily Storch" will wissen. Briand werde die Entsendung von 50 000 eng. lischen Erwerbslosen zur Beteiligung am Wieder­aufbau Dordfrankreichs Vorschlägen

Rathenau in London.

Botschafterkonferenz in der Frage der D o m ä n e n p ä ch t e r und Ansiedler in Polen zugestelllen Aote ist folgender Hc-r Botschafter' Durch 3hre Schreiben vom 3. Ohr5er und 30. Aovember lenkten Sw. Erzellenz di« Aufmerksamkeit der BottchaftcT'onsereni auf ge­wisse Mahnahmen, die seitens der polnischen Re aierung in bezug auf die Ansiedler und Pächter deutscher Abstammung, die Grundbesitz in dem ehemals preuhischen Gebiet Polens bewiN'chaften, ergriffen wurden Die Konferenz prüfte die in den verschiedenen Schreiben erhobenen Sintnänbe. Sie ist der Auffassuna bah die Frage zu jenen ge­holt die flemäh Artikels 92 des Derfailler V i träges zwilchen den b-iden Regierungei im urnnittdbaien Verbindungen gerrgc.t werden müllen Da es indeffen schwierig erschein», bah beide Reg erungen freiwiUi.i und schnell zu einer Verständigung kommen, ist es die Meinung der Konferenz, bah es angebracht fei, die Dollmacht des Herrn Alphand zu erweitern, der früher fcircnS der Machte dstzu bestimmt wurde, den beiben Parteien im Falle von Meinung-vedch c denheiten feine aut en Dienste zu leihen und ihn bei diesen Verbandlungen mit der Rolle des Schiedsrichters zu betrauen. Unter diesen Um­ständen beschloss die Konferenz, beide Regic-ungen cttiulabcn. sobald wie möglich in Verhandlungen einzutreten. am die Fragen bezügltder Lage Der

Lloyd George für eine französisch - englisch - deutsche

flEnkis?

Paris. 20 Dez <WTB.) Dach dem .Scho 6t Paris" soll Lloyd George bei ben gestri­gen Besprechungen mit Briand einen ganz b e stimmten Plan enttoiiclt haben Sr möchte der Desehuna ber Rheinland? ein Snbe machen, und er glaube, bah e« möglich fei. dazu zu ge­langen, bah man durch eine französisch- englisch-deutsche Sntente die Sicherheit Frankreichs garantiere und man sofort zur Ont- wassnung schreiten könne. Da» Reparations- Problem wolle er zu einem rein kaufmännischen machen, indem er es beschränke aus den Wieder­aufbau ber ehemaligen Kriegszone Lloyd George wolle aber auch die Svwjetregierun gohi- tiell FZnerkennnen und eine gemeinsame Aktlon Frankreich». Englands und Deutschlands. der) auch Amerika anlchlichen lönne, oiganisieren, um da» groste Reich wiederauszurichten. Dach dem gleichen Berichterstatter könne es jedoch möglich sein, bah Lloyd George es für klüger ballen werde, zuerst von Briand den Grundsatz einer internationalen Konferenz an ber Deutschland und Ruhlanb teilnebmen sollen, «mebmen zu lassen

Paris. 19. Dez (WTB.) Dach einer Hava«- melbung aus London bat die erste Unter- rtbuna zwischen Briand und Lloyd George Heule vormittag 11 Uhr in ber Downing Street liattqcfunbcn Gleichzeitig mit de.« be ben Ministerpräsidenten waren von franzöl.!cher Ä.ite Qoud.cur. Berthelot und ein Dolmet'cher. von englischer Seirc tfbamberlain und Sir Rodert Home anwesend

Paris. 19. Dez (WTB ) Der Sonderbericht­erstatter der Agentur HavaS In London melde' 5st. i li c Zusammenkunft zwif chen 1". a ib und Lloyd G orge war um 1 Uhr nachmittags be­endet Die Besprechung war mehr herzlich und be- trat Grwägungen allgemeiner Datn der Weltwirt- schnftllchni Lage und die hauptsächlichsten Fragen, die b<r Gegenstand ber Besorgnisse bei beiden Minisiel bilden So wurde besonders daS Problem des wiilschnftlichen Wiederaufdaueo Ruhlands er­wähn' und daS der Reparationen. Verschiedene Lösungen wurden ins Ange gefah' Besonders bil­det« die angebliche Zahlungsunfähigkeit Deutschland» der Zadlungsbeträge vom 15. 3anuai und 15. Februar den Gegenstand regen Intnefses Sine Sntfä>eidung wurde in ber An­gelegenheit nicht getroffen. Der Meinungsaus­tausch lost fortgesetzt werden Louchcur. ber nm Anfang Bliand unlerstühte. begab sich wäd- enb ber Besprechung mit bem Schatzkanzler Horne ins Schatzministedum. um sich mit ihm und den britischen und französischen Sachverständige', über bas Programm der laufenden Besprechungen zu beulten Lloyd George und Briand einigten sich über die Dotwendi ileit eine» enbaül- ilgen Plane- für die verschiedenen zu lösen­den Fragen, um die Löfun. n. bte wohl darau­hervorgehen könnten, aufzustet en Loucheur er­hielt dann ben Auftrag, dieses Programm au»- zuarbeiten. Gr arbeitete daran am Dachmittag mit bvn .-ichverstänbigen, bi» ibn t g ilef

In» wiib cf eine ganze Anzahl Anregungen be­achten. die auS den allgemeinen Betrachtungen von heute ooimittag hervorgegangen find Diele An­regungen werben von ihn, der Prüfung des eng­lischen Gchay'anzlers und feinet Sachverständigen unterbreitet. 3n britischen Kreisen schreibt man Lloyd George die Absicht zu. an erster Stelle die Ftage deS russischen Wiederaufbaues zu fetzen, da er der Ansicht ist. dah dieser Wiederaufbau, wenn er verwirklicht werden könnte, eine der wich­tigsten Tatsachen für die Regelung des Weltwirt­schaft Uchen Gleichgewichts ber Welt fein würde.

London. 19 Dez lHavas.) Briand be­gab lich nachmittags jn da» Oberbau», wo er der feierlichen Vertagung des britifä>en Parlaments in der Loge Lord EurzonS beiwohnte, mit dem er sich einige Zeit unterhielt. Sodann begab er sich zu Lloyd George. bei dem er den Tee ein- nahm. Dieser Besuch hatte nicht den Lbarakter einer offiziellen Zusammenkunft

London. 19 Dez (Wolll ) Die gesamte Dresse hebt die grobe Bedeutung der heute vormittag 11 Uhr beginnenden Konferenz Zwischen Lloyd George und Briand ber-

erwähnten Ansiedler zu regeln und Herrn Al phand tm Falle, bah eine Ueberelnftlmmung niär crxielt wird, zu beauftragen, die Rolle des Schicds richters zwischen beiden Parteien zu übernehmen Wetter ersuäü die Konferenz die pvllilsche Re- aierung. biS zur Regelung ber Mcinuna-.".>et- schtedenhetten auf jede Mavnohme zu verllchtk' deren Ergebnis es sein würde, die gegenwärtig Lage der erwähnten Anfiedler zu ändern.

beehre mich Gw Gezellenz zu bitten, die obigr Entscheidungen zur Kenntnis Ihrer Regieru'.. bringen zu wollen.

Lloyd Georges zusammen. Rathenau werde sich wahrscheinlich nur kurze Zeit in London aufbaltcn. G» sei jedoch nicht sicher, daß er nicht die -usällige Gelegenheit wahmchmen und die britischen Minister gegebenenfalls um eine Unterredung bitten werde.

Berlin. 20. Drz Wie ber Londoner Be­richterstatter ber .Dvllifchen 31g. meldet, ist Dr. Rathenau auf Veranlassung der britischen Regierung nach Lonbon gefah­ren. 3n seiner Begleitung befindet sich der Bor- finenbe ber deutschen Kriegslastenkommission Dr Fischer.

(^tn deutsches Dementi.

Berlin, 19. Dez. (WTB.) Amtlich. Die Dachricht desIntransigeant" vom 14. De­zember, bah Deutschland der Dcpara - tionskommisflon erklärt haben soll, viel­leicht die im Februar fällige Rate nicht bezahlen zu können, aber die ,Vinunr-Raie in Höhe von 500 Millionen Goldmark bestimmt zu bezahlen, ist aus der Lust gegriffen. Eine derartige Erklärung ist nicht abgegeben worden.

Die französische ftlottntforberiinq.

Paris. 19. Dez. (WTB. i Wie daS QHarinc- minifleiium durch die Havasagentur crHärt. ist die heute vormittag verbreitete Dachricht über die Annahme ber amerikanischen Verhält nisziffer für bte franzöflsche Flotte durch die französische Delegation verfrüht und demnach unrichtig. Gs sei noch keine Ziffer feft- gefeyl

Washington. 19. Dez. tWTD.i Hava- melbct, e- werde befanntgegeben, dah Frankreich den amerikanischen Vorschlag betreffend ein Der- :,äitniS der französischen Grvhkampllchiffe von ! 75 annehme. Frankreich halte indessen an seinem Standpunkt bezüglich der Unterseeboote und der kleinen Kreuzer fest.

De u York. 19. Dez. iWolfs.» Durch Funk­spruch. Dach einer Meldung der .Deuyork World" aus Washington wurde die die Flotten st ärke Frankreichs betreffenbe Forderung in erster Linie auS HandelsrücNichten vorgebracht Worauf es Frankreich am meisten ankommt, ist eine Form de« Garantie für feine nationale Sicherheit.

Wie berichtet wird, hat A u^j 6 e # in der Zusammenkunft der ilnterlommiffioncn am Sams­tag die sranzössische Forderung als widersinnig stark kritisiert. Dem Vernehmen nach sind sich die Franzosen über den groben Unwil­len. der durch ihre Forderung hervorgerufen wotben ift, durch die sie als Seemacht noch vor 3at>an gestellt werden würden, völlig im klaren .Deuvork Tribüne" meldet aus Washingtons Die es heistt. verstehen die Franzosen jetzt Har. dah die Vereinigten Staaten ihnen keinerlei Garantie gewähren werden.

Wie .Associated Preb" berichtet, hat Hughes Briand über die Lage eine direkte Mitteilung gemacht

Vcrtastttng des englischen Parlaments.

London. 20. Dez. (Reuter.) Das Par­lament wurde bis zum 31. Oanuar ver­tagt: kann aber schon früher ernberufen wer­den. Ön seiner Ansprache drückte der König seine tiefe Befriedigung über die Zustimmung des Parlaments zum irischen Abkommen aus.

Verhandlungen mit Rustland.

L o n d o n, 19. Dez. (WTB.) Die ..Times berichtet, die Unterredung des S ch a y k a n z- lers mit Krassin am letzten Freitag sei von grober Bedeumng. 3n unterrichteten Krei­sen sei man der Ansicht, dah Lenin vollständig von dem Miherfolg des Bolschewis­mus überzeugt sei und dast eS sich nur um die Festsetzung einer geeigneten Formel han­dele, um in Rußland wieder daS kapita­listische System etnzuführen. Die Sowjet- regterunq solle nicht abgeneigt fein, dieVor - krieg-schulden anzuerkennen zur Einleitung für eine Teilnahme an einem ge« meinsamen Versuch, Europa wieder herzu­stellen.

Deutsche Geschäftsträger und Konsuln in Amerika.

Berlin, 19. Dez (WTB.) Wie wir b-> werden im Lause dieser Tage sich die füt die Vereinigten Staaten von Arncr.ka in Aussicht genommenen Vertreter Deutschlands auf ihre Posten d geben Bis Aum Gintreffen eines Botschafters ist zum Ge­schäftsträger in Washington der Geheime Ceaa- tionsrat Lang bestimmt, der feine Luslanos laufdahn vornehmlich in den englischen über­seeischen Besitzungen vor dem Kriege, zuletzt al - Generalkonsul in Montreal, zurückgelegt bat 3n Deuyork wird ein Generalkonsulat erster Klass, errichtet, mit dessen Leitung einstweilen der Kon­sul für da- Hafengebiet von Deuvork, LegatlonS» rat Kraske, beauftragt Ist Venerallonfulatr werden ferner in Chicago und San Fran - zlsco eingerichtet, und zwar ist zum General­konsul in Chicago Geheimer Legattonsrat Stein­bach ernannt, ber aus bem sächsischen diplomati­schen Dienst hervorgegangen ist und zuletzt Refe­rent in der amerikanischen Abteilung des Aus­wärtigen AmteS war DaS Generalkonsulat in San Franzisco erhält Generalkonsul Ziegler, der vor dem Kriege Konsul in Denver war. Fer­ner sind Konsulate für St. LouiS und Deu« Orleans vorgesehen unter Leitung der Konsul» Mundt und Freiherr v. Ungelter.

Die Frage der Regierungs­bildung in Hessen.

Mainz, 19 Dez (Wolff ) Bei den geh : i von der mehrheltsfozlallstlschen Pa­tel Helfens abgehaltenen Unterbezlrk^ko'. renzeu wurde laut /Mainzer Anzeiger mitgeteiu die sozialdemokratische Fraktion fei in Heberen - ftimmura mit dem Landesvorstand und bem Lau- besauSfHub unter keinen Umständen bereit, in eine Regierungskoalition mit Bauern­bund. Deutscher Volkspartei oder Deutschnatio­naler Volkspattei einzutreten. Die Fraktion habe auf eine Anfrage des Zentrums einstimmig ab- gelebnt, in eine durch oie Deutsche Do'.i^partei verbreiterte Regierungskoalltton einzutreten. eben­so sich einstimmig gegen bte Heranziehung des Baucinhunbes zur Koalition ausgesprochen unb eit ! llig die Errichtung eines Geschafts-(Beam- ten-Ministeriums abgelehnt, selbst aus die Gesahr bin. bah dadurch ein GbavS entstehe und Kammerauslösung und Deuvahlen nötig sein wür­den. Die sozialdemokratischen BezirkSkonserenzen In Hellen haben soweit bisher bekannt, diese 3nt- Icfccibungci! gebilligt Die Lanblagssraktton ist ausgefordert wordeiv nur in die Regierung ein zutreten, wenn die bisherige Koalition tSozial demokraten. Zentrum und Demokraten) bestehen bleibe

4 Leiber ist es nicht gelungen. Rubaer Ham­mer einschließlich dos bort;gcn wtchngen ©traben- stuck es und der elettrischon Bahn und dos Knapp- schastslazaretts für Deutschland zurüctz ^gewinnen Tie nördlich der QNfchast ^olegone Tolle Graden- feli von B?rf»g unb Schasigotich find leatsch- land zuruäg^bön worden

5 Zwi chon -Kuba-Kammer und Gar na! z- Froudonschacht bildet auf Grand beldersoitizer kleiner ü'vbietsaustausch- das Beuthoner Wasier die Grenze.

7 westlich vonBeutben keine Veränderungen gegenüber der Genfer Gntschoidung. fo bah der auf Rolon do rger Gelände liegende Teil deS Blei- Scharleyer Grudonfoldos deutsch geblieben ist

8. Bei Att-Oeretzky Wurde ti Grenze im annähernd 150 Meter von ber in Polen gelcge nen Andalusienbabn abgerüdl. ebenlo ber über die geiÄinnte Bahn hinausgebende Te'l deS >llnl bergwerkeS Fiedlorgrude zu Polen c'd'Uigen Alle übrigen Teile von FledlerSglu^k sind bei Deutfch- land prfHicben. Die Anlagen des Gamalz- FreudensäaDtos find polnisch geblieben

9. Tic Oicubofgrübe mit dem Xc't des dtnt- dergwei keS Dcubof ist Deut'ch and zurückgegeben worden.

10. Die weiterhin von der deutschen i\*le gatitm geforderte Rückgabe deS R<rdzionkau'chach tes. der Lazy-Zinkhütte und dos StreffekwaIdo» ist verweigert worden.

Die deutsch-polnischen Wirtschaftsverhandlungen. Beul ben. 19. D-z. (WTB.) Gestern nach­mittag hat der deutsche Bevollmächtigte für die ieut:d-*c( leben Wir! cha't^ver anblungcn mehr als sechzig Vertreter des alle ct inbe umfassenden deutschen Ausschulses in ObedAlelteil zu einer ver­traulichen Au-sprache über die schwebenben Der Handlungen empfangen. 3n denVegrützungSworten betonte Reich. Minister a. D. Schiffer, bah die wahre Demokratie die Mitverantworllichkclt jedes einzelnen Staatsbürger- bedeute und daher eine unbedingte Verpflichtung zur Mitarbeit aller für da- Gemeinwohl in sich schliehe. 3n diesem Sinne erbitte die deutsche Delegation für ihre schwere Aufgabe die unerlählichc Unterstützung der gesam­ten oberschlesischen Bevölkerung Mit grober Wärme führte Schiffer fobann den Gedanken aus, dah das zu so hoher Blüte gebrachte Wirtschafts­leben Öbedchlefien- nur erwachten tonnte auf Grund eines starken, gefunden Volkstums. Diele kulturellen und geiftigen Kräfte gelte e- in erster Linie zu schützen. Wenn alle Schichten unter Zu­rückstellung von Parteigegensätzen unb sonstigen Interessen ihre ganze Kraft einseyten in dem Kampfe um die Erhaltung ber deutschen Kultur, dann düdten wir hoffen, dah für das gesamte deutsche Vaterland wieder einmal die Sonne scheine.

Dach diesen eindrucksvollen Ausführungen nahm der Vorsitzende des deutschen Au-schusfeS, ßant»rat Dr. 2 ukascheck. daS Wort, um zu» iunächst die Genugtuung der deutschen Ober- schlesier darüber auSzudrücken. dah es gelungen fei. die wirtschaftlichen Verhandlungen hier im Mittelpunkte stattfinden zu lassen, wo die ganze Tragweite der zu treffenden Vereinbarungen sich jedem Unterhändler unmittelbar aufbrängc. Mehr al- alle anderen wirtschaftlichen Dinge bewege da- obedchlefifche Volk der beihe Wunfch. bah eS gelingen möge. auSreichenbe Bürgschaften für ben 'utz des deutfchen Bslkstum' in dem abzu­tretenden 0'bict zu ichaffen Hieran anknüp»enb gab Ctaatefcfretär Dr Lewald einen Ueber- blid über die zum Schutz der deutfchen Minder­heiten beabsichtigten Vodchläge Die deutfchen Unterhändler wurden den größten Wert darauf legen, die allgemein gehaltenen Bestimmungen de- zwifchen der Entente und Polen geschloffenen Verrrages nunmehr mit einem konkreten Inhalt zu erfüllen durch Festsetzung bis in- einzelne gehender Vesttmmungen zum Schutze der verschie­denen Seiten des Voik-tums. - Die Zusammen- fünft gab allen Mitgliedern der deutschen Kom- mUlton die erwünschte Gelegenheit, alle wichtigen Fragen mit den Vertretern des deutschen ober- schlesischen Volkes zu besprechen.

Der Briefwechsel zwischen Kaiser Wilhelm II. und General» feldmarschall v. Hindenburg.

Deneralfeldmarschall v. Hindenburg hat. wie wir gestern schon kurz berichteten, bn Presse seinen nachstehend abgedruckten Brief­wechsel mir Kaiser Dllhelm II. mitgetellt, den er gegenüber den stettg wiederkehrenden An- griffen auf die ^rfon des Kaisers ba Oeffenllichkett nicht vorenthalten zu dürfen glaubt.

Hannover, den 30. März 1921.

Eurer Kaller 1ich«n mb 5köntgllchen Majestät bitte ich für baS gnädige Interesse an ber Ärar* beit meiner Frau c-hdurchtsnollsten Dank unter­breiten zu (dürfen Die Sorge ist noch nicht beseitigt.

AuS der Heimat habe ich wenig Erfreuliches xu berichten. Die Unruhen in Mitteldeutschlank sind ernster als sie von der preuhischen Regierung hin gestellt werden. Hoff enllich gelingt es. ihrer bald Herr zu werden.

Immer drückender lasten auf dem deutsche» Volk die Auswirkungen des DedaUIer Fr edens- dUtatS. dosion Ziel, die VernichttingZpollttk m- ferer Feinde, von Tag zu Tag unverhülller her» Dortritt Zur Begründung dieser ZwanaSpollltl npih da- Märchen von der deutschen Schuld am Kriege herhallen

Den Wortführer des Feindbunbes. Herrn Lloyd George, stört es wenig, dah er am 2C De» ^encher nor.qei Hahr es erklärt hat, kein Staats­mann habe an Sommer 1914 bei Krieg gewölkt. Alle Völker feien in ihn hineingegliaen obrer hlltz» ein gestolpert. In feiner Rede auf der ßonbonw rkonfercmz am 3. März 'agl er nifr g .De deutsch» V'rantworllichkel! für den Krieg fei grunMepenbc Sie sei bie Dasis. auf der daS Gebäude des Ver­trags von Versailles errichtel worben wäre. Wen, bicses 2Inerf -nntnii verweigert ober aufgvgcbew

Nr. 298

Derle|ener le>dfn erschein l täglich a-zer Sonn. ur. Feiertag- eefllitf "f ie«wrd1r «S 6^0 ttnjch!. Iräqtr. bt)w. lerd) b« Post 1». ISio em 6L SeiteC- ß,ll>. auch bei Kichtersche,. #n ein-elaer Kümmern tafelge höherer ©twalL Aerniprech.Lnjchlu'ie: Hrbie^nflkihiRq 112; ftr trudierd, Verlag w»b ^t.e chuji.stel'e 51. Mnlchrift für Drahvrach- richten lnjcl|tr Sle|ei.

Dtlfif tufeeie: .Irenflnrl a M. HM.

Dienstag, 20. Dcjcinbcr 1021

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r den übrigen I«d: arl Walther; für den Anzeigenteil: ßans Veck, sämtlich in G'ehe»

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