Ausgabe 
20.11.1921
 
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würden, hierbei behilflich zu sein. Für bedürf- | 17622 l?7 000 Fr ttge Kinder, deren Eltern nicht in der Lage Zeitperiode i

OHart wurden gezahlt:

21.11.

Schweizer Franken

\

Rr. =

100 L

zu erwerben, und um Detny. Strafe (unter An­nahme mildernder Umftänbe): je ein 'Monat Ge­

gen Angel Mark bzw.

100

100

100

100

100

1

100

100

100

100

100

Fr. 51. Ztr. Kr. Rr. Kr.

deS von von der

mel- aus.

1.7.14.

125 40

59.20

88 80

11780

88.80

117.80

10,95 5,- ,35

18 10.

2, - 1,03

2,16

36 60 1,70 2247,-

19.11.

1,90

1.03 210

1*60

Kr. - Kr. = Fr. = £ - L. - Fr. Kr.

Frankfurt a. TTL 21. November.

Marknotiernnge«.

Für 100 deutsche

Datum:

Zürich.........

Amsterdam......

Kopenhagen......

Prag.......

Stockholm.......

Wien..........

London.........

Pari«..........

Aeuyork........

glück ereignet, feine Rangierlokomo­tive fuhr in voller Geschwindigkeit In eine Streckenarbeiterkolonne. Fünf Per-

Berlln. 18. Dov (WB., Der Relchs- rat beschäftigte sich mit dem dritten Dach» tragSetat für 1921. Wie der Berichterstatter ihält der Aachtragsetat zum ersten

Handel.

Der frcmzSf^He Handel.

Versammlung bie volle Verantwortung für sich daraus ergebenden Schwierigkeiten.

Die (Befreiung der Osikarelier.

Helling! vr«. 19. Avv. (WTB.) Zentralkomitee der v't karelischen Frei scharen det: D-.e Volkserhebung drnch feno« Oktober

fönen wurden von der Maschine überfahren; drei wurden so schwer verlegt, daß sie bald starben, die beiden anderen wurden schwerver» legt inS Krankenhaus ein geliefert. An ihrem Aufkommen wird gezweifelt. Das Unglück wurde verursacht durch den Rauch einer ande­ren oorbeifahrenden Lokomotive, der die Ko­lonne völlig einhüllte, so daß sie das Heran- nahen der Rangiermaschine nicht bemerkte.

Paris, 19. Don (WTB.) SS wird die ___t - und Ausfuhr Frankreichs in den ersten zehn Monaten des Jahres 1921 veröffentlicht. Hiernach hat Frankreich ein­geführt: 27615 983 Tonnen Waren im Werte von 18 080 479 000 Franken. Das *~- deutet gegenüber dem gleichen Zeitraum DoijahreS eine (Verminderung 13 040 773 Tonnen im Werte

Sh- 97.80

Fr. 12540

1 23.80

187.

1.85 0.19

5.50

38.30

21.23

22.10

37.15 0-675

53O--

1.90

187.- 1.925 0.19 5.1)0

38.40

21.25

22.10

37.15

0.575

531 - 1.70

Der Neichshaushalt und der Reichsrat.

Angeklagten au Selbst afen von 20 000 :t bzw. 5000 Mark DerurtellL

5,06

-.36

23 718 885 000 Franken. Die Ausfuhr ersten zehn Monate des Jahres betrug 11 979 289 Tonnen im Werte von 17 622 !£? 200 F^., was gegenüber der glei­chen Zettperiode des Jahres 1920 eine Ver­mehrung um 1 750 506 Tonnen, aber eine Verminderung des Wertes um 5 042 585 OOD

Wechsel auf Holland.......

Deutschland .... Wien........

Prag........

Paris........

London .......

Italien.......

Brussel.......

Budapest......

Aeuyork.......

Agram.......

Bukarest......

U. -I 3*3 9."

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& ^xv,VA nd)ttn;3RJ

(In einem Teil der Rustage wiederhoU.)

Die Iustizrefonn.

Berlin, 19. Aov Der neue AeichSfustiH^ Minister Professor Dr Aadbruch Luderte sich einem FraktionSgenosfen gegenüber über die Grundsätze der kommenden Iusttzreform Gr machte Ausführungen über die kommende Straf- prozeh- und Strafrechtsreform, über da» sogen. Gesetz zum Schutze der Republik usw. Zum Schluß kündigte er eine grobe OB es na bi« gungSaktion an, die sich auf die von ben Sondergerichten gefällten Urtet'e erstreckt. Sämtliche auf Zuchthaus lautenden Urteile der Sondergerichte sollen nachgeprüft werden, auch wenn kein besonderes Gnadengesuch vorliegt. Grundsätzlich sollen alle Personen begnadigt wer­den. die als Mitläufer des Rufstandes an^u- sehen sind.

Don der Washingtoner Konseren-.

Washington, 19 Rot». lWTB) Otoatfe- fetretär HugheS Hal für Morrlaa, den 21. Do- r*cmber, vormittag- 11 Uhr eine 'Vollsitzung der Abrüstungskonferenz einberufen. Man glaubt, day in dieser Sitzung B r l a n ö den Standpunkt Frankreichs tn der Frage der Rüstungen zu Lande darlegen toirb; denn weder Der Ausfchub für die Abrüstung zur See, noch der für die Frage des fernen Osten- werden vor­aussichtlich an diesem Tage ihre 'Berichte fenu» gestellt haben.

Bestätigung Drcfels,

Washington, 19. Dov (WTB) Durch Funstpruch. Der Senat bestätigte die fernen* nung DreselS -um DeschästSträger der Dev» eintgten Staatem in Berlin.

Der Abschluß der Derhandfnngen mit bti Reparationskommlfs.on.

Parts, 19. Rov. (WTB.) George Blum, bet Korrespondent de« .Journal ", berichtet au« B e r- 11 n: Innerhalb derReparationskommif» j l o n chabe die fetnheitSsront diesmal noch aufrecht erhalten werden lönnen. fe« bleibe die Frage offen, ob das auch so sein werde anläß­lich der nächsten deutschen Offensive. Wenn die Kommission sich einmütig tn diesem Augenblick einer Revision der Reparations­zahlungen, was die Schuld selbst anbet rtfft ent­gegengesetzt habe, so scheine eS doch sicher daß sie nicht zu Gunsten einer Abänderung der Aus­führung-Modalitäten und der Zahlungsbedingun­gen sich auSlprechen werde, sowie sie in London sestgeseht worden lei. Aach dem Korrespondenten hat die Rcparatton-kommiflion, die heute Berlin verlädt, von der deutschen Regierung die Versicherung erhalten, bab die am 15. Januar 1 92 2 fälligen 500 TI I Hl o- nen Dvldmark be-ahlt werden würben.

Die Frankenwahrung hn 6aaroebiet *

Saarbrücken. 19. Rov (WTB ) Der Prä-

Zllricher Devsteumartt.^

sind, das Geld für die Speisung aufoubringen, wollen wir nach Möglichkeit Freistellen schaf­fen. Um dies zu erreichen, bitten wir um Gaben. Eine Freistelle für dieses Schultahr würde 120 Mark kosten. Geldsendungen bitten wir an die nachstehenden Anschriften etnzu- senden. Bei ihnen bitten wir auch diejenigen, sich zu melden, die bereit sind, uns bei der Verteilung und beim Kochen behilflich zu fein. Direktor Baur, Direktor Roller, Professor

im fetal für 1922 die Reparnilvn-last tn vollem Betrage crkbcinen wird Wir to-r'«en bann mit einer Ja hreSa bga de für die Repara­tionen von 234.2 Milliarden zu rech­nen beben. Dazu kommen nvch btt Mftungtn auf Grund te-S Wi Sbudentr Ao ko men«.

Unfe.e Lage erfordere um^ch.ichMche Spa^ famfexl im Groben wie im Kleinen Der Retchs- rat könne nur den Dirn gen Den Wunsch errwuerw bab die Reichsregierung bet 'bet Aufstellung bei StatsentwurleS für 1922 an eine durchgrtifendO feinfchtä.tkuas der Derwattungsausga^en beton- trete

5kT Tkrtrvter Der ost preußischen Provinz tah. Verwaltung tm Reichsrat. Freiherr von Gaul, richtete an bte R^ichSre^ieruag die Bitte, den berechtigten Wünschen aus ausrttchende Vegrüv- Dung so hoher Ausgabeposten volle Beugung

kt<TTtcn. Der vtaatostkrttär G 5 hre schtost 'tch namer.» der R<ichev<r rvt^r der preußifche« Staat-regieruag ben Ausführungen ausdrücklich an. Leiber feien all« Sparfamkett-demühunge» DeS Reichsrats bisher ohne fenolg gedli.ben. ReichSsinanzministtr Hermes crflä ti, er C-nne noch kein volltommeneS Programm bex fers Par nis- absichtrn vorlegen, die notw^mDlg feien, um M> einer Scnrferung brr ganzen Situation zu kommet. Zur Frage be» n^etirren Adixiu- Der Tttnlftt riete betonte der Minister, man müsse sich davor hüten» Den v,uf;anb vor Lern Kriegt und ben tKuUge» auf einer zu schematischen Gtundiagt zu tKt- gleich^m. Durch Hinsehen art tuet Rücksichtslosig­keit auf dem Gebiete ber Grsparnisse schasse man eine belfere Grunblagt für die unbedingt kom­mende weitete Diskussion mit ber fentente über di» Fragt uirfcrer 'verpsDichtungen aus dem UUk

matum.

Entsprechend ben Beschlüssen ber Ans'chäst, wurde Der Rochtrag-ttat vom Plenum be- Reichs­rat- angenommen. Abgelehnt wurde der Geseg- eittwurs betreffenb die Kürzung der Ruhegthälte, und Wattegelber bei den Berforgung-bnechttg- ten, "btt ein Einkommen au- gewinnbringender Beschäftigung auberbatb de- Reichs- ober viaats- bienfte» beziehen (PensionSkürzungSgesey) An­genommen würbe der Gesetzentwurf über ein» Mmderung ber Bestimmur-en über die Lohn- psändung. Danach ist künftig der Lohn dis zaM Betrage von 8000 Mark unpfändbar and burubif hirnruS jeder Lohndelrag nur bis zu tkatsu Drittel.

5. Zti'rem Rekhett uitb Kvnttvkktuunine in Wwelchungen? Fälschung: Gleiche Zahl bei mehreren Geldscheinen.

TfeftHiante Re hen- und Konttollnum- tnem als Kennzeick-en der Fälschungen anzu- nehmen ist irrig, da die Fälscher absichtlich weist Reihen- und Kvntrvllnummern echter Scheine benutzen.

Rückseite der Zeichnung. 1. Oft der Faserstreifen, der aus braunen, tn das Papier eingewirkten Fasern besteht und das Dild der Rückseite von oben nach unten durch- zzteht. vorhanden? Fälschung: Faser­ftreifen fehlt.

2. Sind anstatt der einqewlrkten Fasern Nicht etwa braune Sttlche aufgedruckt oder ge- l-eichnet? Sind etwa Fasern. Haare nur auf- yefiebt ? Fälschung: Die Fasern sind rnetst durch aufgedruckte Striche, vereinzelt durch aufgckleble Fasern, Haare vorgetäuscht.

3. Sind alle Teile der Zeichnung, insbe­sondere Grund schuymusler, Zierstücke, Blüten, Ranken, Buchstaben und Zah'en regelmähig gezeichnet und klar hervorttetend ? <5 ä l schung: Falsche Wiedergabe der Zeichnung, oft unrein, fleckig und verschwommen. Bild auf dem Kopf stehend.

4. Ist der Sttafen-Druck gut lesbar? Fälschu n g: Unklare, verwischte Sckirist.

5. Besoffenheit des braunen Randes? Fälschung: Vergleiche Vorderseite der -Zeichnung, Zisf? 4. ,

Geschäftsleuten und Angestellten, die ständig mit Banknoten zu tun haben, wird empfohlen, die Bekämpfung der Rotenfälsche- rel durch genaue Kontrolle des eingehenden Papiergeldes zu unterstützen. Diese Anleitung wird -weckmähigerweise dazu aufbewahrt.

zu leiftenben Reparationszahlungen, diL nunmehr im orbentlkbcn fetat 95,1 Mtlliarbtn. im autzervrbentlichrn 17.1 Milliarden erforbern. Bei weiterem Sinken ber Blatt fei mit einer fer- Höhung biefer Summen zu rtdyncn. Im Sinzelnen ,ollen im fetal c*S ReichSpräslDenten die Bezüge DeS Reichspcäfibenten um 450 000 Mk. erhöh« werben Der fetat des Auswärtigen Arn- t e S bringt bie Statt sierung ber Tert ret u n g in Mo-kau kl.- Ausgaben von 20,8Millionen für ben fei werk. Ausbau und bie AaSstattuna de« Hau'eS in Paris für bie hort bestehenben Kom­missionen usw. 3m fetat beS "ReichsmInistettumS beS Innern werben 10 Millionen geforbert ;ur Abwehr ber auS dem Osten droh-nben Seu­chengefahr. - Fär bie Lpler w Oppau wirb ein weiterer Reichszuschütz von 10 Millionen verlangt. 6000 Millionen linb im fetal ber ah- g eine men Finanzverwaltung vorgesehen zur feil t- Ichäbigung ber Gemeinden für Ausfälle an fern nahmen kmrch fentziebung beS Msteu- erungS7<chtS ber Mindesteinkommen. Der Rc chS- zir ehutz für Post und feisenbahnen macht gegen 20 MllliarDen auS Der Ha ishnl: für bie Ausführung DeS FricdenSvcitragS e thllt auNer

3Tn ber Strafsache gegen H. Z. wegen Steuerhinterziehung, über die kürzlich hier bedeutet worben ist, wurde baS Urtetl ver­kündet. Z hat 25 000 Mk. hinterzogene KriegS- abgabe nachzuzahlen und erhält eine Geldstrase von 40 000 Md, im Fall ber Uneinbringlich­keit 2 Jahre Gesängnis. Ferner wurde bie öffent­liche Bekanntmachung beä UtteilS auf Kosten deS Verurteilten angeorbnet

Schwiettg und zeitraubend gestaltete sich die Verhandlung gegen bie Taubstummen <S. M von Frankfutt und O. H. von WälberShub wegen Urkundenfälschung und Betrug S, in ber auch eine Reihe taubstummer Zeugen mit Hilfe eines Dolmetschers zu vernehmen war. Die Angeklagten hatten in Srsahrung gebracht, daß ein taubstummer Bekannter von ihnen einem Schuhmacher in Dillingen mehrere gef Ute Kofser zur Aufbewahrung übergeben hatten S e erschie­nen bort unb zeigten einen mit bem Ra men beS Eigentümers unterschriebenen, an ben Schuhmacher genchteten Zettel vor. in bem biefer ausgefordert wurde, bie Koffer an die Ueberbringer herauS<u- geben. Der Zettel war, dies war ben beiden An­geklagten bekannt, gesälfcht', wer von ben beiben ibn gefälscht hatte, konnte nicht sestaestellt werben. DaS Gepäck wurde ihnen ausgehänblgt Zwei von den Kofsern, bie ihnen zu schwer waren, schickten sie noch vor ihrer Absahtt zurück: ben anbem nahmen sie mit nach Frankfurt, machten ihn aus, durchwühlten ihn unb schickten ihn ebenfalls zurück. Dad sie etwas barauS entmenbet haben, lieh sich nicht mit Sicherheit feftftellen. Sie behaupteten, dies nicht getan unb auch nicht beabsichtigt zu haben: sie hätten geglaubt, in ben Koffern sei HeereSgut: dies hätten sie abliefern unb sich die Belohnung verdienen wollen. Auch unter biefer

Brüning, Professor Weimar.

Hesten-Rastau.

diz. Eibelshausen, 19. Rov. Am Dust- unb Bettagabend verunglückte hier Herr L. Mit zwei Kindern auS bem KreiS Biebenkops zurückkehrenb, würbe er bei ber scharfen Kurve ber SirnmerSbacher Strahe in ber Dunkelheit von hinten von einem Rabsahrer, ber ohne Licht und ohne Glockenzeichen In rasendem Tempo fuhr, umgerannt, so Sah er mit dem Gesicht aus die Landstraße aufschlua. Blutüberströmt muhte er seine Wohnung aussuchen. Die Sache dürste ein gerichtliches Dachspiel haben.

fkz. Frankfurt a. M., 19. Dov. Sin Dampfkran gesunken. Durch ben starken Wellengang aus bem Main bei Len letzten starken Sturmen sank ein sechzig Zentner schwerer Dainpf- kran zwischen Untermain- unb WilhelmSbrücke. Seit einigen Tagen Ist nun ein Hebeschiff aus Worms Mit Taucher an ber Unfallstelle damit beschäftigt, ben Schwimmtran wieder zu heben.

Strafkammer.

Gießen, 18. Rov. 1921.

Im 3at>rc Alle- in allem ergibt sich f -» Leipzig, 19. Dov. (WTB.) Heme vor- 192 1 ein Fehlbetrag von 16 1.6

' * ' ' * 3» liarben, Q-vbci zu beruckstchiigen, dav erH

Franken bedeutet.

PharmazeutischeSDerk A.-G. (PHarmwerk) zu Barmen. In der außerordentlichen General-Versammlung, in der sämtliche 01 Men vertreten waren, wurde eine Erhöhung deS Aktienkapitals von 300 000 Mark auf 2 Millionen Mark beschlossen. ES werden abgegeben: 200 000 Mark Vorzugs­aktien mit vierfachem Stimmrecht, die ge­sperrt bleiben; ferner 1 500 000 Mk. Stamm- aktien zu 112 Prozent an die Düsseldorfer Industrie-VerwalrungS-A.-G. zu Düsseldorf, welche davon 300 000 Mk. den alten Aktio­nären zu 120 Prozent anbietet. DaS neue Ka­pital dient zur Verstärkung der DettlebSmit- tel. AuS dem Aussichtsrat ist Freiherr von der Recke, Werder an der Havel, ausgetreten. Deu hinzugewählt wurden Ernst TeweS, Kauf­mann zu Düsfeldvrf, Generaldirektor Ewald Zimmermann, Barmen, Direkwr Schomburg, Barmen. Als Vorsitzender des AuffichtSrateS wurde Dr. med Richter, Schwelm, zum stell- verttetenden Vorsitzenden Dr. phil. Mayer, Bochum, zum technischen Direkwr Otto TeweS, Apotheker in Hamburg, gewählt. Dach De- richterstatttmg deS Direkwr Karl Höfler ist die Fabrikatwn und VerkaufSorganisatton des PharmwerkS vollständig ausgebaut und ist so­mit ein rentabler Betrieb bald zu ertoarten.

Voraussetzung handelte es sich uni Urkundaciläl- auSsuhtte, enth chung mit ber Olblicht, einen VermögenSootteil Male ben 'Betrug für bie auf Grund ber An- »u erwerben, und um 'Betnm. Strafe (unter Rn- nähme bes Ultimatums im Rcchnuugstabre 1921 v r . , r. - rrr>___. /U. . . n...k__ «x> - . t . n i n h I ii n n « n bi _>

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»»OberheffifcherGeschichtsverein: Karl Ware, der Mann und fein Werk. .«Herüber sprach in der fetzten Sitzung Univ.-Prof. Dr. Fttedttch Lenz im überfüllten Hb cf aale des Pbhf.kalifchen Instituts. Gr schtldette zunächst die Persönlichkeit von Marr den Dämon" der ihn auS dem Vaterhaus in bie sunaradikale Politik ber 1840er Jahre führt, feine geistigen Herrscheraaben im Kamps wt^r baS ^chttstlich-germanische Pre ißen Friedrich, Wil hclms IV. 2116 .wahrhafter Charakter von histvtt- 1d>em 6tU, wie Hermann ^Oncken ihn nennt, sehen wir Äare die Hegelsche Philofophfe den sran^ös.schen KnmmuniSmuS und die Hberafe'IDlrt- schastSfebre Ricardo- seinem revolutionäien Machtstreben dienstbar machen. Seine schovfeci che Verbindung des älteren Klassenkamvsaedanfens mit der jungen Arbeiterbewegung bewährt sich m ber Stoßkraft der marttstischen Patteien gegen die Kaiserreiche der .Heiligen Allianz Mit derem Zusammenbruch 1917/18. haben Mar? und seine Theorien ihre geschichtliche Misston erhallt. An­schließend an sein Buch ,6 t a a t u n b 0H a r j U- mus" konnte Prof. Lenz u. a. zeigen, daß feneS berühmte Wott .Proletarier aller Länder vereinigt euch" nicht von Mar? stammt, sondern au« dem älteren Kommunisten- kreise, ein früherer G i e ß e n e r S 1 u d e n t un d Pf arrerSs ohn au« i « d « r k l ee n, Carl Sch» pper, dürfte es geprägt haben! Wit Wor- teii über nufere Pflicht, durch neu« Gedanken einen Wiederaufbau nicht der Phrase, sondern der Tat fröoubereiun. schloß der Otebner. Die xistvvlfen, trotz der knappen Zeit in den reichen Stofs ttes- »indttngenden Ausführungen des Redners ern- teitn ben dankbaren Beifall der Zuhörer. Dach dem Doitrage leitete der Schriftführer dte l Kleinen Mitteilungen- ein, die nach - Lorstandsbefchluß einer alten S/te entsprechend r btt allen Veranstaltungen deS GeschichtSvereinS auf die zusammenhängenden gelehrten Darbietun­gen zwanglos folgen sollen, um Gelegenheit zu möglichst vielseitigen Anregungen zu geben, ör legte mit erläuternden Wotten eine Auswahl von Dokumenten zur seindlichen Kriegspro­paganda (Ballon» unb Fliegerabwürfe zur Be- arbdhing ber Stimmung In Front und Heimat) vor. tote sie die Abteilung KttegSnruseum des Dberbefsischen Museum- in Sammelmappen und xnif AuSlagttischen bewahrt. Zur Dtteiliauna gn diesen .Kleinen Witieilungen' ist Hebermnim ehigelaben: eS wirb ßcb babd uor laflcm handeln um neue geschichtliche Dachnchten Istber Orte ober Familien, soweit sie allgemeines iInteresse beanspruchen können, ferner um unver­öffentlicht« Sagen mit histvttfch bedeutsamem Un- tergrunb besonders verdienstlich wären auch Hin- tottse aus gesährdete Denkmäler ber heimischen -Vergangenheit, mögen ste dem Zahn ber 3«tt Aum Opfer zu falten drohen oder mag ihre Verfchfep- dning aus unserem oberhessischen Kulturgebiete be­absichtigt fein, dem Vereine oder dem Ober- hessischen Museum wäre bann vielleicht Gelegen- heit geboten, erfolgreich ttnzu greif en Durch diese

Kleinen Witieilungen" hofft der DeschichlSverttn tdnen dein öffentlichen und allgemeinen Interesse dienenden Zielen in besonderem Waste gerecht au werden, nämlich der Aufgabe, geschichtlichen Sinn zu verbreiten, der gelehrten Forschung Watettal zu bieten, ber Denkmalpflege zu Gunsten ObcrhessenS sich anzunehmen Zur Mitarbeit sind beshalb auch Dichtmitglleder deS Vereins herzlich willkommen: bvch ist tn federn Falle einer beabsichtigten .Kleinen Mitteilung vorhettge kurze AnAeige an den DeschichtSverein erwünscht. Der Dezembervorlrag. über ben noch DähereS tn biefer Zeitung angekündigt

wird, soll die Geschichte deS WaldeS. der Forst- toirtschast und der ForsNvirtschaftSlehre In Ober- Hessen *um Gegenstände baden.

K 11, d e r s p e i f u n g. Dir werden um Aufnahme folgender Zuschrift gebeten: Unter den ungünstigen ErnährungSbedingungen und bei der allgemeinen Preissteigerung, die es auch den Besserflwierten unmöglich macht, die Kinder fo zu ernähren, wie eS für den wachsenden Organismus am zweckmäßigsten wäre, haben feit dem Kriege die Rhachitis und die Tuberkulose erschreckend zugenommen. Unsere Aufgabe muß eS sein, diese beiden, das ganze Volk durchseuchenden Krankheiten zu bekämpfen. Hierzu gehört neben anheim eine ausreichende Ernährung. In vielen Orten hat man günstige Erfahrungen mit der Verab- folaunq ei es warmen Frühstücks an die Schul­kinder gemacht. Auch nach her Quäkerfpclfung haben wir hier in Gießen Erfolge gesehen. Leider mußte die Zahl der von den Quäkern bereitgestellten Portionen auf die Hälfte ver-

fängniS.

feine Urkundenfälschu na ähnlicher Art brachte dem schon bestrasten W. M. von Frank­futt sechs Wochen DesängniS ein.

Vom Schösfengenchl Friedberg war das Ver­fahren gegen Awei La> dwirte wegen Zuwiderhand­lung gegen die Rcichsgetreideordnung für da» Zahr 1920 auf Grund deS 8 7 deS GefeyeS gegen Schleichhandel eingestellt wotten, da die Gct^ideordnung für 192) durch bie für 1921 auf­gehoben, folglich Bestrafung nicht mchr möglich fei. Auf bie Berufung ber StaatSanwa'.tlcha't wurden die Angeklagten unter Aufhebung de» Urteil- zu Geldstrafen verutte.lt: die Getreideordnung für 1920 besteht für die Ernte auS diesem Jahr noch fort und ist insoweit durch bie neue Ordnung nicht aus gehoben.

\ (Bertd)tsfnQL

Berlin, 19. Dov. (WTB ) In dem Ver­fahren gegen den Bieöermann-Wett- k o n z e r n wurde Btedennann zu 1 Jahr 3 Monaten Gefängnis und 53 003 Mk. Geld­strafe. Meder zu 6 Monaten Gefängnis und 20 000 Mark Geldstrafe und die beiden übtt-

mM*rt Derben, so daß mrr noch an dte Vow»- I Vermischtes.

schulen und twetttne Mäbchenschnle etn war- r 0 . x w., ________

:nes Zusayfrühstück ausgegeven werden lvnnte. f hat sich auf dem Rangierbahnhof En Aber gerade hiben anbem Schuten, die m>n geIaborf ^.pzlg em schweres Un ben Kindern des MittelftonbeS besucht wer-. .---

ben, der bekanntermaßen am meisten unter ber augenblicklichen Teueruna leibet, sind viele Binder, die eines ZusatzfrüystückeS bedürfen. öS haben sich deshalb mehrere Familien der Stadt zusammengcfunben, um eine Speisung in diesen Schulen in die Wege zu leiten. Es vll morgens nach 21rt der Quäkerspeisung ungefähr i/3Liter Suppe, Kakao oder Brei verteilt werden gegen eine Bezahlung von 1 Mk. für den Tag. Wenn, was sehr wahrscheinlich ist, die Quäkerspeisung ganz aushören wird, soll die Speisung auch auf die Einheitsschule und die Volksschulen auSgeh- dchnt werben. Wir wenben uns nun an die Bürger unserer Stadt, um ihre pekuniäre und piakttsche Unterstützung. Wir brauchen Geld, um die sachlichen Ausgaben so gering wie möglich werben zu lassen: denn sollten dies@tn aufrechtzuerhalten. Wir bitten aber auch Lebensmittel im Preise weiter steigen, so wird es nicht möglich sein, den Preis von 1 Mark Damen unb junge Mädchen um praktische Hilfe beim Kochen und AuSteilen der Portio­nen. Die Suppe wird im Studentenheim ge­kocht, sie wird von dort durch die Schulen in großen Kannen abaeholt unb tn den Schulen an die einzelnen Schüler ausgegeben. ES wäre uns sehr lieb, wenn sich Damen bereit finden

sident Der Regieruna»komm:s Ion richtet« an den Büruermttster von Saarbrücken ein Schreiben. In welchem er ihn auff jrberte. da der Belchlub deS V«rwaltungSau»fchus!eS mit Bezug auf die Frankenbefoldung zu Recht bestehe, alle» Erforderliche anzuordnen, damit biefer Beschluß unverzüglich zur AuSfühTunz gelangt, nachdem die Beamien die Arbeit wieder auf genommen haben. Hinsichtlich ber Angestellten und Arbeiter f«b< flch ber Präsident Im Hinblick auf bie wirtschaftlichen Folgen ber Fortsetzung be» Streik» gezwungec^ bie Genehmigung zur Grböhuna ber G« ter unb Löhne ber Angestellten und 2lrbeiter in Mark zugeben, überlaste aber ber Stadl verordnet en- alle

Kampflos gelang eS, mehrere Kommuner zu be- _ .. freien. Di« Stimmung ber Karelier ist begeistert, den Rep..irattvnSau»g''b«n an'laufende- Be- Dic Wurmanbahn würbe an mehreren V ellen tanun<rf tollen nod) 5.8 Milliarden An 21 Jgatxm zerstört. Bis der trübem mehr alS 10 Kommunen für bie interalliierten Kommilitone r. befett. Die Bolschewisten konzentrieren T-uppen stnb 12 Milliarden vorgefeher. Di« interalliierte , gegen Cfitarelten. BiSH« fanden nur Heinere Rhein^rnb^mu.islwa tostet allein 198 Milliooeo, | oUKmuncnlibD» statt.