Ausgabe 
20.10.1921
 
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Aus dem besetzten Gebiet.

heben.

Gerlchtssaai

von diesem zu

die

rrm 3enti*unx und bei den" Demokraten soll der-1 ging Ltzristen'en mit viel

selben Korrespondenz zufolge, starke Strömung jedoch an der Routine des Europameisters vcc-

Lruppenübungsplahes gekommen.

Protest der Lehrerschaft des besetzten Gebietes.

fpd. Mainz, 19. Ost. Sn einer Vertreter- Versammlung des Hessischen Lehrervereins wurde erklärt, daß die gesamte Lehrerschaft des besetzten Gebietes durchaus deutsch sei und den L o s - lösungsbestrebungen aus dem Deutschen Acichsverband allen nur möglichen Wi­derstand entgegensetzen wird. Es wurde heftig gegen eine etwaige beabsichtigte Löslosung Rhein» hessens zugunsten einer DHeinischen Republik vro- testiert. _____

Die Elektrizitätsversorgung der Provinz.

Die Natifiziernnq der Kriedensverträqe in Washington.

Washington, 19. Okt. (Wolff.)Funk­meldung. Wie zu der Ratifizierung ter$ r r e - LenSverträge durch den Senat ergän­zend gemeldet wird, wurden die Verträgemit Dem Deutschen Reich und Oesterreich mit 66 gegen 20, und der Friedensvertrag mit Un­garn mit 66 gegen 17 Stimmen angenommen.

Washington, 19. Okt. (Wolff.) Bevor Der Senat zur endgültigen Abstimmung über Hie Friedensverträge schritt, bet der «ine um acht Stimmen höhere Mehrheit er­zielt wurde, als zur Zweidrittelmehrheit er­forderlich war. versuchten die Demokra- t e n, an Stelle des Vertrages mit Deutschland Den Versailler Vertrag mit den von Lodge vorgeschlagenen zwölf Vorbehalten zur Annahme zu bringen. Der Versuch mißglückte, mnb es wurden die vom Ausschuß für Aus­wärtige Angelegenheiten vorgeschlagenen Vorbehalte angenommen, wodurch untersagt wird, daß die Vereinigten Staaten an der Reparationskommission oder an irgendeiner anderen internationalen Kommission ohne Zu­stimmung des Repräsentantenhauses sich als Mitglied beteiligen. Rach der Zustimmung des Senats zu den FriedenSverträgen steht nur noch bie formelle Ratifikation aus.

Lonbon, 19. Oft. (WTB.) Einer Ex- changelmeldung aus Washington zufolge hatte vor der R a t i f i z i e r u n g b e r Friedens- Verträge mit Deutschland, Oesterreich und . Ungarn der Senat mit 56 gegen 12 Stimmen den AbänderungSantrag des Senators Mac Kellar a b g e l e h n t, wonach Deutschland . gezwungen werden sollte, anzuerken­nen, den Krieg verschuldet zu ha­ben. --"

für eine Kanöidarur des deutschen Botschafters in Paris, Dr. Mayer vorhanden sein. Mayer soll bedingt zugesagt haben und morgen in Ber­lin eintreffen.

Der Berliner Druckerstreik.

Berlin, 19. Okt. Die Lage im Berliner Zeitungsfampfe ist weiter unverändert. Die großen Druckereien ruhen nach wie vor. Der Kamps droht, derFreiheit" zu­folge, noch auf andere Druckereien überzugrei­fen. So ruht seit heute der Betrieb der Druckerei der FilmfachschriftDer Filmcou- rier", die gegen den Willen des Druckereiper­sonals während des Fehlens der großen poli­tischen Blätter als politische Zeitung auf dem Markt erscheinen wollte.

zur

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Aus Stobt und Land.

Gießen, den 20. Okt. 1921.

Wettervoraussage

für Freitag:

Dunstig, wolkig bis meist trocken, Temperatur wenig verändert, wechselnde Winde.

Die Wetterlage hat sich seit gestern nicht wesentlich verändert.

gum Tode des früheren Königs von Bayern.

München, 19. Okt. (Korrespondenz Hoff­mann ) Die bayerische Regierung richtete anläßlich des Ablebens des Königs an Den Prinzen Rupprecht von Bayern in va° bar nach behendes Beileidstelegramm. .

Die Rachricht von dem fern von der Heimat erfolgten Tode des unvergeßlichen Königs weckt in ganz Bayern tiefe Trauer. @m Borbild treuester Pflichterfüllung, hat er, das eigene Gluck im Glücke Bayerns suchend, sein ganzes arbeits­reiches Leben dem Dienste deS Vaterlandes ge­widmet. unermüdlich'die Wohlfahrt des Landes gefördert, gerecht und beharrlich die Zügel der Regierung geführt und in allem Wandel der Zeiten seinem Volke die Liebe bewahrt. Das Ge­dächtnis deS treuen deutschen charakterfesten Man­nes und hochgesinnten v?r-chrungswürdiaen Kö­nigs wird in der aufrichtigen Dankdattett des bayrischen Volkes immer fortleben. Eurer Hoheit und den Mitgliedern Ihres Hauses bitte ich. namens des bayrischen Gesamtministerrums die innigste» Teilnahme aussprechen zu dürfen."

gez: ®raf Lerchenfeld.

München. 19. Okt. (Wolff.) Die Korre­spondenz Hoffmann meldet: Die Leiche des Königs wird nach den von seiner Familie ge- itrossenen Bestimmungen nach München über- aef ü b r t und in der Domkirchr telaefetzt toer- Den Voraussichtlich wird gleichzeitig die in

Wildenwart!) beigesehte Leiche der Königin Maria Theresia hort Mn üb-rgeführt werden.

Das bayrische Gesamtministerium b t an der Bahre des Königs in Savar einen Kranz sniödcrlegen lassen.

Aus dem Reiche.

Krämermarkt.

(. Allendorf a. d. Lda., 19. Ost. ®ine Haussammlung, die dieser Tage für die Opfer der Katastrophe in O p p a u vorgonommen wurde, ergab 3256,50 Mk. Es ist dies für unser etwas über 1200 Einwohner zählendes Städtchen eine stattliche Summe. Der Gemeinderat bewilligte außerdem noch 2000 Mk. aus dem Gemeindesackel.

Kreis Lauterbach.

o Schlitz, 18. Okt. Bei Ackerver. Pachtungen, die in Pfordt und Willofs statt­fanden, wurden aussergewöhnlich hohe Prei'e er­zielt. Die Maß kam bis zu 300 Ml., das be­bautet für den Morgen rund 1000 Mark.

Sv-ä1

tag wurden in Gießen drei Fahrräder gestohlen. ES handelt sich um die Marken Torpedo",Anker", und eines mit unbekann­ter Marke. Vor Ankauf wird gewarnt.

" A n l a g e n m u f i k. Morgen. Freitag, von 12 Uhr ab. spielt bis Kapelle des 1. Batl. 3nf.- Rgt. Rr. 15 bei guter Witterung in der Süd- Anlage folgende Musikstücke: Armeemarsch Rr. 27, Coburger Zosias-Marsch, Ouvertüre zur OberDie lustigen Weiber von Windsor". O. Ricolai, Solvygs Lied a. d. l.Peer Gynt-Suite", E. Grieg, Große Fantasie a. d. Over ..Lohen- grin", R. Wagner. Victoria-Marsch Frz. v. Dlon.

Die WohltätigkeitsVeranstal­tung im Eass Amend, die am Freitag Abend zu Gunsten der Oppau-Spende abgehalten wurde, ergab einen Reinerlös von 1145 Mark, die an die Stadtkasse abgeführt

Gießen, 20. Okt. 1921.

3m Mai dieses Jahres wurden die Ar­beiten für den Ausbau des Baugebietes A l s- feld Lauterbach Schotten für den Anschluß an die elektrische Ueberlandanlage der Provinz Oberhessen in Angriff genommen. Große Schwierigkeiten waren zu überwinden. Teilweise lagen sie darin, daß Gemeinden, deren Gemarkungen durch eine Hauptleitungs­linie durchschnitten werden muhten, zu keiner Entschließung hinsichtlich der Lichtversorgung kommen konnten oder gefaßte Beschlüsse wie­der umstießen. so daß einzelne Hauptlinien zwei-, dreimal und öfters umgelegt werden mußten. Roch bis in die letzten Lage hinein haben Verhandlungen mit solchen Gemeinden stattgefunden. Teilweise traten Sck)wierigkeiten in der Beschaffung oder im Transport von Materialien auf, wie denn die plötzlich eintte- tende Zollabsperrung des besetzten Gebietes es wochenlang unmöglich machte, dort bereit- liegendes Material heranzufchaffen. Teilweise lagen die Schwierigkeiten auch in den ganzen1 Zeit zu rechnen.

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wirtschafttühen Verhälmissen, die der Aus- Ährung eines so großen Unternehmens ent. gegenständen. Gleichwohl sind die Arbeiten unter Anspannung aller Kräfte so geförden worden, daß mit Sicherheit eine große Zahl von Gemeinden bis zum Beginn, sowie int Laufe des Winters auf Anschluß rechnen können.

ES ist vorgesehen, daß folgende Fernlei- tungSsttecken mit den zugehörigen Ortsne^en noch im Laufe dieses Winters in Betrieb ge­nommen werden:

3m Baubezirk A ls f e ldScho 11 e n . Die Strecken Laubach Freienseen Weit­artshain Lardenbach Klein-Eick>en Stockhausen FlensungenIlsdorfSolms- Ilsdorf RuppertenrodWettsaasenZeil- bad) Klein-Felda Ermenrod Groß- Felda Kestrich Windhausen Storn. dors Vadenrod Renzendorf Hopfgar­ten Altenburg Leusel /Billertshau­sen (mit Abzweig nach Angenrod) über Kir­torf nach Rieder-Ofleiden; ferner die Streac nach Freienseen Altenhain Wvhnfeld BabenhausenAlrichstein. Wenn es sich ir- gendwie ermöglichen läßt, soll auch noch die Strecke VadenrodOber-BreidenbachRom­rod nach Billertshausen sertiggestellt werden.

3m Baubezirk Lauterbach: D Sttecke: Ober-Seemen Volkartshain - Bermutshain (mit Abzweig Herchenhain Hartmannshain Sichenhausen Kauls

Burkhards) Grebenhain Ilbeshausen Herbstein HopfmannSfeld Hörgenau Engelrod RebgeShain nach Ulrichstein: fer­ner die Strecke: HopfmannSfeld Dirlam­men Allmenrod über Lauterbach Maar nach Drauerschwend.

Auch im Baubezirk des Kreises Bü­dingen sind die Arbeiten so fortgeschritten, daß sämtliche Gemeinden mit Eintritt des Winters auf elektrisches Licht rechnen können.

3m Kreise Friedberg kommt in den nächsten Tagen die letzte Gemeinde zum An­schluß.

Turnen, Sport und Spiel.

Der Internationale Eislauf» kongreh Dom 20. bis 22. Oktober in A in» sterdam führt zum ersten Male nach dem Kriege wieder deutsche Vertreter mit Vertretem des feindlichen Auslandes an den Verhand­lungstisch zusammen. Der schwedische Oberst Balck, der Gründer der Internationalen EiSlaufoereini

Sie Kabmettsfrage.

Berlin, 20. Okt. Gestern haben Reichstagsfraktionen des Zentrums und der Deutschen Volkspartei getagt^ Laut ..Vorwärts" hat die Deutsch: Volksparte^ den Eintritt in ein umzubiltendes Kabinett Wirth abgelehnt. Rach dem 'gleichen Blatt wird in Zournalistenkreiscn behauptet, daß die Verhand­lungen des ^entrimls für das Verbleiben Wirths als Reich-cknnzler aünstig ^rlnifen seien. Wie eine c t soz al stilch: Korre p ndmz er! ä 1 alte bie 0ck.iaio.ini>lraii.e an der Kanzlerschaft Wirths fest allerdings nicht in dem Sinne, daß die Sozial­demokratie gleichsam mit Wirth stehe und falls, Lber doch so, daß sie seinen Rücktritt innen- und außenpolitisch als einen schtveren Fehler ansehe.

gung, hat als Vorsitzender derselben auch Deuilb land zu dieser Zusammenkunft eingeladen Der vom Deutschen Eislauf-Verband zu den Verband' hingen entsandte Herr Wendt-Berlin ist selbst Mitbegründer der Eislauf-Vereinigung. Von teutfefoer Seite aus sind keine Anträge gestellt worden, da erst die Stellungnahme der Eng- länber, Belgier und Franzosen abgewartet wer­den soll. Rur Oesterreich wird in Die Verhand­lungen eingreifen. Besondere Aufregungen er­wartet man nicht in den beteiligten Kreisen All­gemein ist man der Ansicht, daß dem deutschen Vertreter keine Schwierigkeiten erwachsen »er­ben, da wir neben Schweden und Oekterreich ten besten Teil der Läufer stellen und Meisterschaften ohne deutsche Beteiligung zu einer Farce werben würden.

Der Kamps unserer Reiter um öie Führung in der Tabelle gestaltet sich im­mer interessanter. Auf der Flachen hat -11 Ientzsch seinen Vorsprung wieder etwas vergra- Üert, denn er führt mit 6s Siegesritten vor O Schmidt und Olejnik, die je 58 Rennen gewannen Auf der Hindernisbahn ist der Eham­pionreiter unter Oertel. Bismark und P. Lell^ti zu suchen, die 28. 26 bzw. 25 Erfolge zu verech­nen haben. Bei den Herrenreitern liegt der Ausgang lediglich zwischen Herrn v. Pelzer und Rittmeister v. Keller mit bisher 34 bzw. 33 Siegen

Herrenreiten in Uniform. Wie uns vom Verband Deutscher Herrenreiter mit be­teilt wird, ist für Sonntag den am » Helden - Gedächtnisrennen" in Karlsruhe teilnebmcnbon Herrenreitern die Erlaubnis erteilt, Uniform an­zulegen

Der Lichtbildervortrag oes Ver­eins Rudersport Gießen 1913 e V findet am Freitag den 21. d. Mts., abends 8 Uhr, im Hörsaal des Physikalischen Instituts (Eingang Stephanstrahe) statt. Zur Vorführung nelangeu Bilder aus dem Ruderleben des Deutschen Ru- derverbands sowie Rennaufnahmen, Meiste'- schastsregatten, Wanderfahrten usw., die auch bar- Interesse Der älteren Ruderer finden durften Das Material ist vom Deutschen Ruderverband zusammengestellt und für einen Abend dem ver­anstaltenden Verein auf Anfordern ü. erlassen. Die Bilder sollen Lust und Liebe zur Rudersache wecken, um die Rudertätigkeit, die in Gi ßen sta­tistisch hinter anderen Städten zurucksteht, zu

Die Kapp-Prozesse

Berlin, 19. Oft. (WTB.) Im Kapp Prozeß ist eine Aenderuna der Sachlage da­durch eingetreten, daß vier der flüchtiaon Angeschuldigten, Oberst Bauer Kor­vettenkapitän Ehrhardt. Major Pabst und der Schriftsteller Schnitzler sich bereit er­klärten. sich dem Gerichtzu stellen, wenn sie gegen Sicherheitsleistung mit der Unter- suchungshaft verschont würden. Das Reichs­gericht bewilligte ihnen durch Beschluß vom 17. Oktober sicheres Geleit, jedoch nur unter der Bedingung, daß sie sich ungesäumt dem Untersuchungsrichter In Leipzig zur Vernehmung stellen und daß sie an einem in Benehmen mH dem Untersuchungsrichter zu bestimmenden oder von diesem zu oezeichnenben Orte im Inland Aufenthalt nehmen. Ferner, daß sie diesen Ott ohne richterliche Genehmigung, außer zur Wahr» nehmuna gerichtlicher Termine, nicht verlassen und daß sie jeder Ladung zu den gerichtlichen Terminen folgen. Auf diese Weise wird ermög­licht, daS Verfahren gegen den größten Teil Der Angeschuldigten in der Kappsache, nämlich außer den Vorgenannten auch gegen die Rngeschuwia- teil v Iagow, von Wangenheim und Dr. Schiele einheitlich durchzuführen. Der gegen letztere be­reits auf den 27. Oktober angesehte Hauptver- handlungstermin mußte daher aufgehoben werden. Das Verfahren gegen sämtliche Angeschuldigten wird nach Möglichkeit beschleunigt. Mit Dem I Stattfinten ter Hauptverhandlung ist in naher > xu rechnen.

. ;n hmer Frist aus zahlreich war schon der V i e h m a r k t te- mb Awdvich waren, nur einige Stuck aus.

" getrieben, Dagegen wett über 1000 Schweine. Da

auch 'die Zahl ter Käufer groß war. entwickelte sich bald ein flotter Hantel, so daß die anfangs niedrigen Preise bald stark in die Höhe gingen. 6 Wochen alte Ferkel 100120 Mk., 10 Wochen alte 200250 Mk. Der Markt wurde ausver­kauft. Rach Schluß teS Viehmarktes entwickelte sich auf dem Krämermarkte, ter mehrere lange Reihen Stände auswieS, sowie auf dem daneben liegenden Iuxplatze ein bunttewegtes Treiben. Der Andrang war so groll, daß es stellenweise zu Stauungen tarn, eteafo beäng­stigend war das Gedränge in ten Straßen, so­wie Läden und Wiickschaften der Stadl. Zum ersten Male nach dem Kriege wies auch ter Markt wieder ein großes Wirtschaftszelt auf. worin wie in alter Zeit Speisen und Getränke üi reicher Auswahl zur Verfügung flauten und eine Musttgeselllchast für Unterhaltung sorgte Am zweiten Tag, am Donnerstag, ist nur noch

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** Ringkämpfe im Einhorn Gestern abend fand die erste Begegnung zwttchm Hitzler und Christensen statt. Das lechafte Tre fen endete nach 20 Minuten unentschieden. Wie immer

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Amtliche P e r f o n a ln a ch r i ch t e n. Der Iustizbureauinspektor Johannes Schmidt in Darmstadt wurde zum Hilfsarbeiter im Ministerium ter Justiz unter Verleihung ter AmtsbezeichnungIustizrat" ernannt

* Der Provinzialausschuv tritt am

Samstag, vormittags 8V2 Uhc, zu einer öffent- Hc^eN-Nassa«.

lieben Sitzung im Sitzungssaal des Regierungs- mc. Frankfurt a. M, 18 Oki 3n einem gebautes zu Gießen, Landgraf-Philipp-Platz 3, rheinhessifchen Dorfo O fordert der Lehrer vom mit folgender Tagesordnung zusammen: Berufung Bürgermeister die Anschaffung einer n e u e n bes Gemeinderechners Schaub, Uellershausen, des Karte von Afrika, da die alte infolge der Feldschühen Ruppel, Eichenrod, des Polizeidie- politischen Veränderungen zum Zweck: des Unter- ners Roth Eichenrod, des Polizeidieners Volp, nichts nicht mehr zu gebrauchen sei. Doch ter Herr Engelrod, und des. Feldschützen Volp. Engelrod, Bürgermeister ist anderer Meinung. ..Deß nrt gegen Urteile des Kreisausschusses des Kreises notwennig," sagt er,unse Kinner komme doch do Lauterbach. Inet hin!" Gegen solchen Einwand war der Lehrer

"Volkshochschule. Auch in diesem De- natürlich machtlos.

mester sollen wieder Elementarkurse ge- [j Marburg, 18. Okt. Die hiesige Um- Xilten werten, in denen von erfahrenen Lehrern versität hat ten bekannten Hessenmaler 011 o Unterricht in Deutsch, Rechnen. Französisch und Ubbelohde in Goßfelden im hiefigen Kreise Englisch erteilt wirb. Für sämtliche Kurse findet und den Vorsitzenden des Univerfitatsb'rntes morgen Freitag, in ter Oberrealschule eine Be- Marburg. Generaldirektor Geh. Reg.-Rat Dr. sprechung statt, in ter die Kurse eingeteilt und Häufe von den Höchster Farbwerken in Höchst, bie Tage festgelegt werten sollen. Da in letzter Ku Ehrendoktoren ernannt Ersteren liegen Zeit von verschiedenen Seiten auch die Abhaltung feiner Verdienste um die hessische Heimatnmst eines Lateinkurses angeregt wurde, werten und Dr. Häuse wegen Bemühungen um die För- Interessenten für einen solchen ebenfalls um ihr berung und Unterstützung ter Universität Erscheinen gebeten. Siehe Anzeige. Am nächsten Sonntag findet in ter Aula der Um-

* Dezirkssparlasse Gießen. 3m oerfttät die feierliche Amtseinführung dritten Vierteljahr 1921 betrugen die Einla- des Rektors ter Universität, Professor Dr. gen im Sparverkehr 6 300 000 Mk., im Scheck- @ a b a m e r. statt. Die Marburger Herb st­und Ueberweisungsverkehr 8 200 000 Mk zusam- schwurgerichtssitzungen beginnen am men 14 500 000 Mk.: die Rückzahlungen im Montag den 7. Rovember. Zum Vorsitzenden Sparverkehr 4 300 000 Mk.. im Scheck- und Ueber- wurde Landgerichtsdirektor Krenzien teftimmt Weisungsverkehr 7 600 000 Mk., zusammen Inr nahen Dorfe Michelbach starb im Alter 11 900 000 Mk. Mithin ergibt sich ein Einlagen- non 58 Jahren ter weitbekannte Unterverbands- Überschuß von 2600000 Mk. Der Gesamt- direktor ter Raiffeisenvereine deS Kreises Mar- einlagenbestand bezisfert sich Ente Dep- bürg. Psarrer Friedrich Dörr. In ter heu- tember 1921 auf 56 500 000 Mk. tigen Stadlverordnetensihung wurde ter Antrag.

Gestohlen wurden in den letzten weitere 175000 Mk. zur Beschaffung von drei Wochen aus einem hiesigen Kaffee wie- Winterkartvffeln fur Minderve- derhoft die R o l l h a n d t ü ch e r aus den m i t t e l t e usw. zu bewilligen, einstimmig ange- Toiletten. Es handelt sich um weißleinene nommen. .......

Tücher mit teilweise roten Streifen an Leiden Kanten. Bor Ankauf wird gewarnt.

** Fahrraddiebstahl. Am Diens-

hililck gkrci>

na m?vr myi<lW Partei W

Es sei nochmals auf die am Sonntag ftattfintenbe erste Wiederholung ter hübschen Operette »D t e Französische Exerzierplätze. P ost meisterin" hingewiesen, deren Erstaus-

fd Ludwigshafen. 19. Oft. Der neue führmng einen so schönen Erfolg zu verzeichnen große Exerzierplatz, ter ten französischen Be- hatte. Die vorgesehene Aufführung ter Wallen- satzungstruppen zwischen Mundenheim stein-Trilogie mutz verschoben werten; als nächste und Oggersheim zur Verfügung gestellt Klassiker-Aufführung wird .Maria Stuart werten mußte, ist am Dienstag von ter Militär- dU Schillers Geburtstag gegeben werten^ dyur behörde in seiner ganzen Ausdehnung in Besitz bie nächste Zeit stehen außerdem in Vorterei- genommen worden. Rach einer amtlicheii Bekannt- tung.Fuhrmann Hentschel" von Gerhart machung ist das gesamte, fast tausend Morgen I Hauptmann, »Der Schwarzkünstler" von große, dem besten Ackerboden entnommene Emil Götz und »Bettinas Verlobung- Gebiet französisches Militäreigentum. Allen Richt- tx>n Leo Lenz.

mUttärpersonen ist bei sofortiger Verhaftung das Gilettetl.

Betreten des Platzes auch außerhalb ter (Srzr- Grünberaer GalluSmarkt

Sierzeit aufs strengste verboten. - Inzwischen r ünb e ra l9 Ott V^günstigt vom

wurde mit ter Anlage eines wetteren und wett DV runde r g^. gjjimnw o «EEeWta6? M ta m Sa"f,«ÄtCTto^ Ä der Besucher ut4c;

if^6O0? Mm-aen Waldg e bi et traf alle Erwattung<rn, wohl leit Jahrzehnten ha

m XTerHSlnTauTb tänbe GalluSmarkt derartige Menschenmengen nicht »sSmsKH für den Bau von Kommandar Wohimngen für die Besatzungs- bzw. Sager- kommandvs Sorge zu tragen. Mit ter Anlage des Exerzierplatzes verschwind-tt eins ter schönsten deutschen Waldstücke, die Pfalz ist damit aber in ten Besitz ihres vierten großen ftanzösischen

puffte. Der sehr gewandte Opitz stand im zweiten Kampf dem starken AHner gegenüber. Achner konnte erst in 26 Minuten ten Sieg durch einen Armschulterschwung erringen. Heut:, Do liicie- tag, abend findet ter Entjcheidung-ring am f ^w^ schen Hitzler und Zilch statt. AußerDem trecken sich zum Entscheidungsboxkamp', ter dies­mal auf zehn Runden geht, Chriltensen gegen C. Fürst.

BornoLizen.

TageSkalenber für Donners­tag. Astvria-Lichtspiele: Heute »Das große Spiel, 2. Teil, Den Krokodiieu auSgeliefert^, und »Hazard". Ab morgen bis einschl. Sonn­tag »Karo- undDer Tiger von Sing- 15ing. Hotel Einhorn: 8 Uhr, Variete, Ring- und Boxkämpfe.

Aus dem Stadttheaterbureau.

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I 1874, an SSJ«

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mir von der Angst um feine Sicher- Heit gegenüber Deutschland hätte leiten lassen dürfen. Der Redner spricht dann vom Saargebiet und fragt Bria'nd, was er tun werte, wenn diese -Frage geregelt würde.

Briand antwortete, die Regierung werde bann die Mittel ins Auge fassen, um sie zu regeln. In ter oberschlesifchen Frage habe eine Meinungsverschiedenheit unter den Alliierten be­standen Man dürse nicht vergessen, daß ter Friedensvertrag von Versailles ein Kollektivoer- trag sei. ----------

Der Hahneriftreit

im belgischen Ministerium.

Brüssel, 19. Okt. (WTB.) In ter Kam- iner hat der Ministerpräsident das En t- lassungsges uch des Ministers für die Lan- besverteioigung verlesen. Hierauf sagte er, der sozialistische Minister An s e l e erklärte ihm, daß bie Kundgebung von La Louviere keinen landes- feindlichen Charakter trage, daß tes Emblem auf ter Fahne rein symbolisch sei. Er ertmterte Ansele daß er bas Embl nn als gehässig ansc he und nicht 'zulassen Fönne, daß Minister teS ffomgä bei ter Ueberreichung eines solchen Emblems zugegen seien. Ansele überrei ch t e i h m darauf sein Entlassung sg esu ? e f o die Übrigen sozialistischen M int- s, er. Der Ministerpräsident erklärte weiter, es gebe in Belgien keine Militaristen, sondern nur Belgier die unter ter deutschen Invasion litten, und die nicht wünschten, da<ß sie wieterkomme. Deshalb wollen wir, schloß ter Ministerpräsident, unser Land schützen, ehe wir abrüsten. Wir war­ten bis Deutschland die Entwaffnung vollzieht. Wir wollen, daß das Land lebe: deshalb müssen wir bereit sein. Diejenigen, die das Gegenteil empfehlen würden das Land dem Tode überant- Worten. Wir wünschen die Eintracht unter allen outen Bürgern. (Allgemeiner Beisall außer der äußer ft en Linken.)

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