m. Jahrgang
Erstes Blatt
Donnerstag. 2O.Zanuar 192|
Ein AnttooNlelcgrannn drs Reichspräsidenten
nach Prag.
19. Jom. (WTB.) Ter Reichs
Berlin,
Vie wicdergutmachungrfrage.
Der
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von MU.au,
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Dien. 19 Ian. sWolffO Der Blindes
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Innsbruck, 19. Ian.
Itrntg o'.ifgef.irK'ert wird sich wegen ter Ab-
über den Anschluß Oeüer -
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Närz 1921 festsetzen sollte.
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fDTB.^ In der wurde ein Dting- dem die Landes-
rbeit •hlen, i'ligStM ?es titel «Püd
eiß, 'Reiche, erhält :he,
Hlappmagen
bilila. I36D ftnrl fiaulmann, Ciiiil.Omrnilr.L
Ä»'Z bstirnmung im eigenen Wirknngsft-is am TR.eitbtvar durckz'-fübren, falls die Bundesregie- i nickt einen frühere t Tag bestimmen oder t»:c Abstimmung nicht den ersten Sonntag
Präsident richtete an den deutschen par< lamentarischen Verband in Prag sol-
Snialoa nca. A A in brielmarkrn.
Gießen, den 20. Arn. 1921.
** Diedeutsche demokratische Partei veranstaltete gestern ab*nb im Einhornsaase ihre Reichsgründungsfeier. Pro^lor D Martin Rade aus Marburg 6f(t die Je strebe und führte u. a. aus daß wir dankbar dessen aedmken sollen, was h'Nter uns fiMt aber im Ge'ü^le ter Hoffnung a ’f di bei ere' Dnit ck- land Beim Rückschauen auf bei 18 Januar des Labres 1871 fei nicht KU vergm's-n daß eS nickt das Volk war. dis bei ter ReickZgründung die Initiative hatte: Wilhelm I. empfing di? Ka'ftr- krone aus den Händen der T^ürftn. So sei denn auch die Kaiserkrönung im Veräil'er S^i'aelfaale nur ein rein dynastischer und mifitärvcher Akt gewesen. Bei dem Namen Versailles teufe man daran, daß Ludwig XIV. 1685 dort terZ Edikt von Nantes erl eß. und daß den Franzosen dann 1871 ron dem Preußenkönig ein zweites Versailles be* re-tet wurde von demselben Preußeiköniq, dessen Ahne, ter Große Kurfürst, den vertr etenen Huq^ notten eine zweite Heimat gab Ob nun daran auch das Walten Goftes zu erkon-en sei daß das heu» N"e. das dritte Versailles wieder mit tem zweiten abrechne, und ob noch ein vieres V'rfail'es folgen werde, um über das dritte zu Gericht zu fiten? Bei ter Frage, wie es zu dem, dritten Dn'm leS überbauet kommen tonnte mü se es vor allem als Sckickfal bckrack'e! werden daß fick nack tem Tode Wilte^ms I. der Gift und di? Gwa-rition Friedrichs III. nickt auswirken tonn e Wiltelm IL habe vor allem versäumt, das Volk zur M-treote- runq am Staate zu erziehen und die Begntte Saiiertum und Demokratie miteinander zu durch-
Steueransschuß des Reichstags
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ibrkübe, davon 1 H ^ruteiDflneu, l»aa< ivurz iotoit foul! noj lande
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arstfif^aft der gro^teutichen Bv^s^attei Fühler» n't den Gem?rch'ckaf rt und Arbeitern in ter Vnere tes Anfckck'ftes nehme. Ans diesem Dege txBte das große Zel erreicht.
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eicbfrH in leihet Dien. 19 Jan. (Wolff.1 Der Rundes.
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Kundgebung bet Stuvkntenschaft ZUM (8. Januar.
Berlin, 19. Jan. <Wolst.) Die deutsche Studentenschaft Tat nachfolgende Kundgebung zum 18. Januar erlaßen und dem Reichspräsidenten fb~rmitHt: In In en tiefster Erniedrigung, fefrorrfter wirtscha tsicher Notlage und furchtbarer innerer Kämp e begeht das deutsche Volk den 50iäcktigen Gedenktag ter Gründung des geehrten Reiches. In Schmerz und Trauer sacken wir zusammenbrechen, rtxB liniere Großväter erschufen. Ter Gckanke an de Ta’en ter Vorfahren, die Erkenntnis ter deutschen Not, die Sorge um die Zukunft tes deutschen Volkes und um die Erhaltung des teutschm Geistes ist uni, ter deutschen akad wuschen Jugend, die von ircker bereit war, sich für das Vaterland $u otrtern. eine Mahnung, 3k Leben gemeinsam mit allen Volksgenossen in gegenseitiger Achtung tem Wiederaufbau des Reiches ya widmen. Alles trennende liege hinter unsl Tie P'licht tetes Deutschen, über alle Gegensätze der Parteien und .Massen hinweg dem Vaterlande yu dienen, sei ter einigende Gedanke der deutschen Jugend, in deren Herzen und Händen das Schick'al unserer Zukunft liegt. Ttc Toten des großen Krieges verpflichten uns Lebende aus 'immer. Tie ei i*re roürtegc Ehrung ihres Andenkens ist hin geben de Arber t an die Aufgaben, die ter harte Tag unterem Volke stellt. Bei solcher Treue we dm die Früchte reifen, wir wollen voran gehen im Kampf um ten inneren Frieden:
Tie Antwort de» Reichspräsidenten.
Der Reichsvräsident antwortete bet deutschen Stutentenschaft mit fotoen^em Schreiben: Von ter Kundgebung ter teutfrfm Studentenschaft zur 50 Wiederkehr des Tages ter den ticken Einigung habe ich mit Dank und Freude Kenntnis genommen. Ich wünsche unh hofft, daß ter hier bekundete W'lle ter akademischm Iun'-nd Deutschlands, gemeinsam mit allen Valksgenoften in gegenseitiger Achtung an tem W eteraufbau des Reiches mftzuarbeiten und über alle inneren Kämvfe und Unterschiede der Auffassungen hinweg in einigender Arbeit tem Vakante zu dienen, auf allen deutschen Hochschulen Widerhall finteir und zur Ta t h>Hten möge Dann w'rd das Beispiel ter deutschen Stutentenfchr't ,u tem inneren Frieden und einem starken G^rneinfckaftS- bewußtsein tes ganzen Volkes wirk'am b*nfragen unh eine Bürgschaft teerten für den Wi?derausstieg unseres fdjtoer geprüften Vaterlandes.
beginnen
20.ds.Mts.
'°ch täglich entgegen.
gentes Antworttelegramm:
Für die am Tage tes 50jährigen Bestehens tes Teutleben Reiches mir übersandten Grüße danke ich herzlichst. Ich freue mich zu sehen, daß an diesem Tage unsere Stammesbrüder jeniefts der Grenzen sich mit uns eins fühlen in der Hoffnung, auf eine bessere Zukunft unseres Volles. Ter Gedanke, daß das innerliche Band gemeinsamer Abstammung und geistiger Anstauungen alle Deutschen, gleichgültig welchem Staate sie als Bürger dienen, fest umsch ingt unb sie teilnehmen läßt an ten Geschicken Deutschlands, hilft uns die scklvere Not ter Gegenwart ertragen. Seien Sie versichert, daß Ihre Grüße und Gesülze eines treuen und innigen Verbundenseins überall im deutschen Volke Deubigen Widerhall finden.
Was Frankreich dazu sagt. I
Wien, 19. Jan. .(WTBO W- die PoMsche ikorresvondenz von unterridücter Seite erfährt, wird Die französische Regierung, die von der unbedingten Notwendigkeit ter Kreditgewährung an Oesterreich durchaus überzeilgt fei, beim Zusammen treten des Obersten Rates 24.3ämiar baldigste Beschlußfassung über Sicherung ter Lebensfähigkeit Oesterreichs über die Kreditgewährung »erlangen.
machte Reichsfinanzminister Wirth Mitteilung über die bei der letzten Konferenz der Lanbessinanzminifber ausgesprochenen Wünsche. Darnach soll in dem Gesetz, in dem die neuen Teuerungszulagen festgestellt werden, gefaat werden, daß die Mehraufwendungen, welche den Ländern und Gemeinden erwachsen, vom Reich bezahlt werden. Die Reichsregierung vertrete die Am schauung, daß ben Ländern eine einmalige Zuwendung vom Reich gegeben werden solle, damit sie in Stand gesetzt werden sollen, die Ausbesserungen auszahlen zu können. Den Gemeinden Zuwendungen zu machen, würde ins Uferlose führen. Jedenfalls müßte der Reichstag zur Aufbringung weiterer Mittel erhebliche Steuerzugeständnisse machen. An der Erhöhung bereits eingeführter ober auch neuer inbirefter Steuern werde kaum vorbei- zukommen fein. Auswärtige Momente spielten hier in den Gesetzentwurf hinein. Ueber die Erhöhung ber Po st gebühren werbe verhanbelt unb ein entsprecheirber Gesetzentwurf 'werbe demnächst vorgelegt werben. Ein solcher über bie Erhöhung derFernsprech- gevühren werde folgen.
Der Antrag bes Unterausschusses, ben §43 des Reichsnotopfers zu erweitern und bie Frist vom 31. Dezember 1920 bis zum 31. Januar 1921 zu verlängern, würbe angenommen, ebenso bet Antrag auf weiter- gehende Erleichterungen durch Annahme von Schatzanweisungen sowie Kriegsanleihe.
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r H.ebener Wn«toet t Int t «glich, außer in. tnb Feiertag?. ,i»llche Bevic«DT<ifr. I. 4.25 elnfchl Träger- durch d" Post Mk.
s ein chl Bestellgeld.
.Zport Umschaa- | 5.50 ei -schl Träger- f. durch die P»st Mst. f> eiafchl. Bestellgeld.
»sprech-Aaschlüste: ^leSchriftleituug 112; r «g.(Zeschäst,stelle51. Ichrift ftr Drahtnach- I en Heuieer Cie|tB.
DoftlchetNonto:
im-ffert a. M. II686
10 bis 50000 m idtu ober iit'ellt Uran nähiaen Hlni'lni ouWu f/6rn.£ff.imi.9ltl2iliai >etlo, IHllttlb. Ännonc ypfi)4 ßifi'fii TW
c«eVn b*r n^t iMs'll-vvlistislten P^rt^i an^om- nr; in ter dazu auF-><*fnrtert wird,
t»l: be dfterrnGiften L'mdn- ter Stant^teteit tes Mttsftm Reite' unterst-llt tonrten sollen wur- h*i ter SHa^nrrferunn an da^ P-ällteiim wrntioualrat.-s gelei'et. Bei ter Kunteebtmg tej Sbiten^enfteH für ten Anfckl'iß erllä'-tc ter dkrrn ter arvßdnitsckeu Dvlksva'-tes. Kaedl, te- erfreufi A fe di«' Tallacke drß die deullte Qtitei^i'teft ent sprechend ter Itee ber Volks-
iu gnneben, die auf Reparationskonto gutzu- chreiben seien. Deutschland sei bereit, auf ber ranzösischen Basis zu verhandeln, wolle sich aber nicht verpflichten, drei Milliarden Goldmark zu zahlen, schlage jchoch offiziell keine sichere Summe vor. Die deutsche Regierung habe zu erkennen gegeben, daß sie ein anderes Verfahren vorziehen würde, nämlich die Gesamtschuld sestzusetzen. — Der „Temps" sagt, durch bie deutsche Antwort sei eine neue Lage geschaffen. Die Alliierten müßten beraten. Zwei Gesichtspunkte müßten im Auge behalten werden: Mobilisierung ber deutschen Schuld und Beteiligung an dem zukünftigen Aufschwung Deutschlands.
Anmerkuna des WTB. : An deutscher zuständiger Stelle wird bie Nachricht bes „Temps" in biefer Form nicht für richtig gehalten.
Reidjsrot und veamtenbesoldung.
Berlin, 19. Jan. (WTB.> In ter heutigen Sitzung tes ReichSrats teii-ftete Ministerialdirektor Sachs namens ter Ausschüsse über den Gesek^ntwurs betreffend eine weitere vorläufige Regelung des ReichSbaushalts für das Rechnungsjahr 1920, ter bie neuen Forderungen für bie B e- am ten enthält. Die Mehraufwendungen für das Reich nach dem GesetzentwuN belaufen sich auf 3,2 Milliarden. J»i ben Ausschüssen stellten sich die Vertreter ber Läuter einmütig auf den Standpunkt, dem Abkommen soweit zuzustimmen, als ?ine Erhöhung tes Teuerungszufch'ags entsprechend den einzelnen Ortsklassen erfolgen soll. Als nicht erträglich aber erfbien den Vertretern der Länder, daß in ter Regierungsvorlage abgesehen sei von einer Fürsorge für ten Mehraufwand ter Länder und Gemeinten. Tie Ausschüsse haben die beiden ersten Paragravten angenommen, aber folgenden §3 Hinzuge fügt: Den Ländern sind an ten Erträgen ter nach § 2 zu erhebenden ober neu ein zu führenden Steuern Anteile zur Bestreitung ter Mehrkosten zu gewähren, die ihwn und ihren Gemeinden dadurch envachsen, daß die Teuerungszuschläge für Beamte und Ruhvge Haltsempfänger nach ten Grundsätzen des §1 lestgel tzl werten. Bis zu dem Zeitpunkt, da § 1 wirftam wird, werden die Mehrkosten den Ländern aus ter Reichskasse erstattet. Das Nähere über dr: Vollziehung von § 1 und 2 bestimmt ter Rerchsftnanz- minifter im Einvernehmen mit dem Reichsrat.
Reichsfinanzmiuister Dr. Wirth lemerftc u a • Nachdem die Aussch ls e tes Reichsrats einen solchen Beschluß gefaßt haben, wird die Reichsregierung dem R^nch.'tag eine Edervor- lage zugehnr lassen, worin ter § 3 nicht entbo ten ist. Es ist dies natürlich ein autzerortenttich-r Schritt, aber ich glaube, ter Reichstag muh bei dieser Gelegenheit zu dem großen ä<teitt ten Sie tun, ertra Stellung n'hmen. Ich Der tnne die Notlage ter Länder nicht unb auch nicht bie finanzielle Not'an vieler Gemeinten, aber zu einem so we tgch-nten Schritt für bt? (temanten sich bereit zu erklären von feiten tes Ruches, ist unmöglich Tie R ichsregierung war und ist bereit, ter Notlage der Beamten nach ten Ver i^ba-unaen mit ten Cmanfanonen ab-utel'en. Ick da-n ater auch tei dieser Gelegenhnt b'tonen. datz. so lehr die Reichsregi-rung bie Notlar- ter D am^en anerkennt, sie auch bä finanzpolitisch: öeite be-- tonen muß.
Weitere Wortmeldungen lagen nicht vor. —
Sus dem besetzten Gebiet.
Landau, 19. Jan. (WTB.) In einet neuen Verordnung der Besatznng^armee über bie Beschränkung bes Aufenthaltes Zureisenber heißt eS:
Infolge ber Wohnungsnot ber besetzten Rhein lande unb ber ll^rnährungSschwierig- feiten können deutsche Personen mdjf länger als 30 Tage sich in einer Gkimifon ber französischen Zone, in ber sie nicht ihren Wohnsitz haben, meberlassen ober aufhalten, ohne vorher von dem Stabtlommonbanten bie Genelnniaung bazu erl>alten zu haben. Diese Vorschrift betrifft besonbers Flüchtlinge unb Auswanderer ans den Absnmmuna-- gebieten ober aus benjenigen Gebieten, Die nicht mehr zu Deutschland gehören. Die vorgenannte Frist kann für Lkurnehmer in Babeorten auf acht Wochen ausgedehnt werben. Auch können zugunsten junger Leute, bie orbnungsgemäß bei einer Universität ober einer höheren Lehranstalt eingeschrieben sind, Erleichterungen getroffen werben.
Die Anfchlutzbestrelmngen Gestecreichs.
3f| es ein stimmungsvoller Zufall, baß lifnrf' mehrenden Forderungen unserer beut» hi Brüder in Oesterreich nach alsbalbigem jjftthtfc an das Deutsche Reich gerade in bie fallen, in der wir der großen Zeit der
i»^sgründung vor 50 Jahren gedenken? Es iil ^ensallS eine Notwendicffeit, beinahe eine ichb stverständlich^eit. daß diese Entwicklung jer heranreift, nachdem der österreichische ßcha t sich als nicht lebensfähig erweist, trotz- lir der Bundeskanzler ihm noch eine Frist Hw LebensmSalickkeit von vielleicht vier IMt»en znfprickt Während in den österreichi- 11 Landen Biiraer unb Bauern, Shibenten
llrbri'ter. alle Stäube deutscher Art. nach Anschluß an das Deutsche Reich drangen, die Wiener Reaieruna in Paris und don schon eine Art Abschied genommen rine letzte Will-msversiiaung vorgelegt.
ai'bt allo zwei Möglichkeiten: den öfter» >ischen Kredit noch einmal zu heben oder den Anfchlnß an Deutschland unver- ;a>ff6 herb-i zu führen. W'"rd die erste Möa- MifHt erfüllt — unb es scheint, daß Frank- rsi/h in diefer Richtung ein ängstliches Be- ntf^n einfetien wird — so wird die zweite Mil^chkeit damit nicht etwa verneint, son- frer ibre flteü fnna mir etwas weiter Tri naus» artfthrben. Einst wird kommen ber Tag. . . (jä ist gut, baß nufere bentsche Regierung, btt Im Versailler Vertrag die Zusage abae- VW’tgen worden ist, keine Schritte zum Zu- ck'arnaenschluß mit Oesterreich zu tun, den ohne direktes Einareifen tiorfäiiftfl «ßiftch ihren Laus laßt. Die österreichische wird aus der Rotschafterkonferenz in MnS eine sehr b-dentsame Rolle spielen und nrr unseren Widersachern die „Pllichten M> tscklandS" in eine neue Beleuchtung dfcfrn. Es muß sich zeigen, ob ber Versailler Atttrag die wachsenden Belastungsproben int) weiterhin verträgt.
____T heftr-cvfr-FH daomter ba^ ö^e-- @eld)ältdiimnn nuiflt t3*i'<fl*beutf<z:e Wirtichaftsabkvmmen. d'e Herab- Mcr. »ia>»> r'cir. ui Ewklmtmensteuer unb teit Brünner
4000 «Vi» lAki^aa b”r G'-aßdeutfchen. Hierauf brachte ter ui(l,n MAfn b°i» W;tenH(te BierbMimer ein.- frage ein betr. Hntrn olutt Siditrbti: DirvckMhrirna rvter Volksabstintmung
'diviftL Aniikboik unic die sH:ag>e tes Anschlusses an Deutsch-
Hus dem hauptausschutz der Reichstags
Berlin, 19. Jan. (WTB.) Der Haupt- auLschuß des Reichstags beschäftigte sich heute bei ber fortgesetzten Beratung bes Etats des ReichSarbeitsminrsteriums mit ben W o h- nungs- unb Sieblungsfragen. Es würbe eine Entschließung angenommen, wonach in ben Reichshaushaltsplan für 1921 etwa 300 000 Mk. zur Förberung gemeinnütziger Sieblerberatung sowie der Volksaufklärung über bas Steblungswesen eingestellt werben sollen. Angenommen würbe ferner eine von ben Sozialbcnrokraten eingebrachte Entschließung, in ben Haushalt für 1921 20 Millionen Md einzusetzen zum Bau von Notwohnungen für reichsbeutsche Flüchtlinge. Bewilligt würben zur Förberung ber Herstellung geeigneter Kleinwohnungen für Arbeiter unb Beamte 2 Millionen Mk., für bieselben Zwecke im außerorbentlichen Haushalt noch 10 Millionen Mark, ferner durch Gewährung von Reichsbarlehen zur Förderung ber Neubautätigkeit unb zur Fertigstellung an gefangen er Bauten 92o Millionen Mark, außerbem noch 2,1 Millionen Mark zugunsten Lübecks. Für Vorfchüf,e zur Errichtung von Bergmannswohnungen würben 300 Millionen Mark genehmigt.
Au» Sein Ueiche.
Die Getreiden reise.
Berlin, 19. Jan. (Wolfs.) Das ReichsministeriumiürErnährung und Lanbwirtfchast teilt mit: Wie bereits wiederholt von znstänbiger Seite in ber Oefsent- lichkeit hervorgehoben wurde, entbehren bie trotz aller Dementis nicht verstummenden Behauptungen von der demnächst zu erfolgenden Erhöhung der Preise für Brotgetreide, Gerste, (barer der Ernte 1920 jeder Gru-dlage. Richtig «ist nur, daß zur Zeit Besprechungen der sogenannten Jndexkommission zur Feststellung der Indexzahlen über die Veränderung der landwirtschaftlichen Produktionskosten, die als Material für die Neuregelung der Getreidepreise der kommenden Ernte dienen sollen, stattfinden. Diese Besprechungen beziehen sich aber lediglich auf das Getreide der kommenden Ernte. 5Zm laufenden Wirtschaftsjahr ist eine Erhöhung der Getreidepreise ausgeschlossen.
Die Wohl brd Ministeriums in Mecklenburg.
Schwerin, 19. Jan. (WTB.) Nachdem am Freitag das Mitglied der sozialdemokratischen Partei Stelling, früher Minister des Innern, zum Ministerpräsidenten gewählt worben war, erfolgte heute bie Wahl ber vier übri gen Staatsminister Vor ber Wahl erklärten bie Mitgllete»r ber demokratischen Partei, daß sie sich ber Stimme enthalten würben, da ihnen eine Bildung eines Ministeriums der Mitte nicht gelungen sei. Es wurden mit 31 Stimmen gewählt die Mitglieder der sozialdemokratischen Partei, Kriegsgerichtsrat Rittweger- Kiel, Leckrer Puls-Rostock, Bürgermeister Pe- 'c-rsen-Goldberg und der Angestellte bei der Landesbehörde in Schwerin, Evers. Tie 28 Mitg!iÄ>er ber Deutsch. Volkspartei unb per Deutickmationalen Partei gaben ihre stimmen für bas bisherige Ministerium ab. Tie I drei Stimmzettel bet Demokraten waren un-
Paris, 19. Jan. (WTB.) „Temps" meldet, Staatsserretär Bergmann habe nach Paris die Antwort ber wutschen Regierung mitgebracht, auf ben ranzösischen Vorschlag, fünf Jahre hin- i>urchSachleistungen im Werte von >rei Millia rben Goldmark jährlich
Die Vortag' murte em’ümmig
Ans L ern Steneraus'ch'lh des "^e'chs^ags.
Berlin. 19. Jan (WTB.) Im beschrieben.
SIh U® terirn Si">una des Landtags ^2/® w uifitllll I Santrao einaebrackt. in . rMtr.ma aufgefordert wirb
Gc<^este""' .......
nfr ”H11 । 1|(t r ecks an Deutsckland fofort mit ter Bun- . “ twimiermg ins Eimernehmen yi setzen unb die
-
, y^fglno —J j,U( f ohrr ter Zerfall Oe^ nrreicks mft aff L*-****TT^EtS W ßinckiterlicken H-' fick tei ter Sclbft- Voll^ e-g b n imh bie ö**; xfArtll H4 *ur auf renTT(T,t fotbrnt auf ganz Mittel- fliilfcllllffi w rrf'Trr'r' m,"rbr'
JlllnJ»); rtttt/ hurck H* fhockfckiilr-ktmen und meteerc
mu1 !“?• rbnrte tem Bir"tes*anller uterreckte En t-
of,bei^nen’el,nr.ild(i/26 f Wießu n q der Studenten fckaft al ft r Jorib ^"ÜÄallc"- '* 79 ' n er Hnckf ck^len te^Mf'm'' Anfckluß ® , 7i tes Tr'ffte R-fck efi-* tei einer Kund-
Si>7 an drn Ül'ti t d
. । i nnmm|.i Varf} einer Kw-refvonten--Merdilna frrberte
PutiilFJ ^V?-°^and hr- te'itick^te^o'^'ti'cke^Gefmnuras-
ibllTluUlUU IlUUnu . if(Mt Tirof river ^tnbac6intn un^r :ofierfin- »u .1 <S irnti-s auf die verzweifelte Lane in ber ficki jütL oueb '1lir®l|!iiu«nn hefr’bet iW Na^en von 2^)000 Tirnftrn
'U(flu |& initf 7irnre-rmm die ftrii hn F-utearn- 1920 für g778 ---^nfckckck an Te"t^cklnnd ausge''vrvcken baten,
Ü9er erteilt ilinflcrd teaf Tto'r ?<r*te3-eg<erirrg und ter Tiroler Qn^rrldlt il in feiner S'tznna vom 19 Januar eine
'1^,“ iin| vi Gnn9rn <i-es baldigen An-
i s cj i sfes an Teut^anb erfaffm
hn Fftvn-r-nl'fck'iß er’t’rr+e Finan^mim^er Tr. Kibrtsll.llnseb. 'n- (81 ti n m wohnend be- Be^pveck'rng des B'ckgrts,
, 'IIdaif " este rrei^ s Laoeunhal tbar fti Dft fl’Trnfe m"<te fick vor A-'o-m 'haften, daß s-'tzt iüllW * ’ ! cSuuflt. I**1 Ehte Mon- mt f-n. mi teften Str müsse fick
W A Ax Q In. |n: o>i Üniet ic<
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S>ehenerAnze<ger ■
"X'^ fiaupt|d)ri|i’.e!ter -lug.
General-Anzeiger für Gderhessen MM
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