Ausgabe 
19.12.1921
 
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19.12.

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ßu 5 und 6: Befreit von der Abgabe ist auf}er dem denaturier, ten auch solcher Branntwein, der gemäh reichsge- setzlicher Befrei- ungsbestimmun- gen ohne Dena­turierung an D«r> wendungsberech­tigte steuerfrei ab- gelassen wird.

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Veld Bttef 16. Dez.

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Dezember 1921.

Der Oberbürgermeister.

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Geld Brief 17. Dez.

7142,857157,15 1483,50 1486,50 3011,95 3018,05 3816,15 3828,85 4800,15 4809,85 369,60 370,40

chillS zum Reparationsproblem schliefst die »West- mtnfier Dazette":Welchen Zweck hat es. wenn

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Die .Westminster Gazette" schreibt, nirgend. wo man einen Augenblick rutjig darüber nächgedacht habe, werde lleberraschung über die Srtlännxg des Reichskanzlers herrschen, sicherlich nicht in den Kreisen der englischen Regierung: der Hauptteil für die Verantwortung an der Lage falle auf die alliierten Staatsmänner. DaS Blatt führt weiter auS, wenn Deutschland nicht bezahlen könne, so sei jetzt die Zeit für Frankreich und England gekommen, eine Politik zu finden, die den Tatsachen Rechnung trage. Wenn irgend ein Zweifel daran bestehe, bat) die deutschen finan­ziellen Hilfsquellen tatsüchlich zusammcngcbrochen seien, so sollte em Sachwerstä'idigentribunal, das sich aus den Rationen zusammensehe, die an dieser

WeiBstück Graustück < retklMsUreRlnrofenware von xröUter Ergiebigkeit stet* zu hxbea .w

Branntwein, für den beim Inkrafttreten dieses Nachtrages nachweisllch Derbrauchsabgabe schon bezahlt worden ist, unterliegt einer Nachentrichtung der Derbrauchsabgabe auf Grund der neuen Bestimmungen Die bereits bezahlte Derbrauchsabgabe wird innerhalb eines Jahres noch 6cm lagt des Inkraft»

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Friedberg, den 15. Dezember 1921.

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unabsehbaren Reichtum des Mchterschen Bilder. Werkes den aufgegebexen alten Schmuck ganz zu ersetzen und den ausgewählten Stücken möglichst regelmäßig Richrersche Bilder betzugeben, auch wenn sie nicht dazu geplant waren Das ist ge­schehen So reichen sich Matthias Slaudius und Ludwig Richter, von einem seinsühllgen Heraus­geber innig vereint, die Hand zum Bunde, und der deutsche Büchermarkt ist um ein Buch sprudelnden deutschen Lebens reicher.

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Maler- und Weihbindermeister in Giehex sollen den seit dem 1. Dezember 1921 bestehenden Stundenlohn von 8.15 Mk. vom 15. De­zember an auf 9 Mk.. vorn 1. Zanuar 1922 an auf 950 TU nnb vom 15. Zanuar an auf 9.75 Mk. erhöhen. Diese Festsetzung soll bis zum 31 Oanuar 1922 gelten Die Parteien erhielten eine Woche Frist zur Stellungnahme zu dem Schiedsspruch

Für die Zett vom 15 Dezember 1921 bis zum 15. Januar 1922 sollen die Mitglieder des Ar­beitgeberverbandes der Metall- industriellen Butzbachs auf die Stunden­löhne, die ab 1. Dezember INI vorläufig verein- bart worden sind, Zuschläge zahlen von einer Mark für die ungelernten Arbeiter von 14 bl­itz Jahren bis zu 2 Mk. für die gelernten Arbeiter uber 21 und die angelernten und ungelernten Arbeiter über 22 Jahren Die gelernten Arbeiter über 22 Jahre erhielten bisher seit dem 1. De­zember 1921 7.80 Mk. entsprechend dem Lohn der (Siebener Metallarbeiter seit dem 15. Rovember 1921 nach dem Schiedsspruch vom 12. Rovember. Die vom 15. August bis 30. Rovember nur in Butzbach gezahlten Verheirateten- und Kinder­zulagen von 2040 Pf. fallen seit dem 1. De­zember weg. Die gelernten Bauarbeiter der Megutn A G. erhalten tote bisher zu dem Taris- >ohn der gelernten Metallarbeiter dte Zulagen für gehobene Handwerker und für Facharbeiter, die in ihrem Berus arbeiten und dabei keine Gelegen- hett haben, im Akkord zu arbeiten. Die Parteien erhielten eine Woche Frist zur Stellungnahme.

Die Werkzeugntaschinensabrik Vg. Karl Reit in Sieben soll vom 15. Dez 1921 an die Löhne zahlen, die der Schiedsspruch deS Schlich­tungsausschusses vom 12. Rovember 1921 für die Metallindustrie in Dietzen (Schaffstaedt, Dännin- ger und Heyligenstaedt) festgesetzt hat Soweit in Vonderfälten, wie Mlnderleistuitgssähigkeit ein­zelner Arbetter keine Verständigung über eine Abweichung vom Tariflohn erzielt totrb, ist der angemessene Lohn im ordentlichen Rechtsweg fest­zustellen. Beide Parteien erkannten den Schieds­spruch an.

Die elektro technischen Geschäfte Schwab. Geitz-Ridda, Paul Lausch Alsfeld, und Fritz & Off et, Kirtorf, sollen vom 15 De­zember 1921 an dieselben Löhne zahlen wie die Rheinische SlektrizitätS-Akt.-Ges., Baubureau AlSseld und Lauterbach Dieselbe Lohnregelung wurde von vier wetteren Firmen mtt dem Deut­schen Metallarbeiterverband, Verwaltungsstelle Fulda, vereinbart.

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Frankfurt a. M.. 19. Dezember.

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Ludwig Richter au schmücken. stammt nicht vom Herausgeber, sondern von Dr. Bruno Golz in Leipzig, einem VorstandSmitgliede der Fichte- Gesellschaft. mit der im Einvernehmen diese Aus­gabe entftanben ist Richter hat viele Lieder und Sprüche von Claudius mit feinen Bildern begleitet Sie alle der neuen Ausgabe einzuverleiben, war das Ratürlichste von der Welt: lieh man es aber dabei, so standen Fülle ja ilefcerfülte an wenigen Stellen und gähnende Leere C.__ unerfreulich gegenüber. Sv entstand der Gedanke, ob es nicht möglich fein möchte, auS dem schier

(3n etnem Teil der Auslage wiederhoU.) Beratungen des Mederherstelluxg»- asslchusfes.

Paris, 17. DeA. (WTB.) Dte der Malin'" nütteiü, hat dte ReparakionS- fommiffion gestern fast den ganzen Tag beraten und ihre Antwort auf dte deutsche Rote bereits ihrem Vertreter in Berlin über­mittelt. Der Inhalt dieser Rote wird geheim- gehalten und erst beute mittag veröffentlicht werden. Das Blatt tagt, dte ReparattvnS- 'vmmission könne nicht anders als den In­halt der deutschen Erklärung als eme frei­willige Verfehlung festzustellen: jedoch werde sie wohl erst den Verfalltag abwarten, um den Verzug xu konstatieren. Für den Augen­blick könne me Kvmmistion nichts anderes tun, als dte von der deutschen Regierung vvrgebrachten Wünsche zu widerlegen. Dte ReparativnSkvmmisiion nehme die deutsche Antwort nicht an; sie verlange eine andere.

©ine allgemeine europäische Konferenz?

London, 16. Dez. IWTB.) Der Londoner Berichterstatter deS.Manchester Guardia^' meldet, Llohd George beabsichtige, eine allgemeine europäische Konferenz über den wirt­schaftlichen Wiederaufbau vvrzuschlagen. Diese werde in erster Linie eine Konferenz der Alliierten sein. 65 würden jedoch auch die Ansichten Deutsch­lands und Oesterreichs angehört werden. Amerika würde an der Konferenz nicht teilnehmen.

Die englische Presse.

London, 16. Dez. iWTB.) Zu der 'Mit­teilung der deutschen Regierung an die Rcpara- ttonskommistion, datz sie nicht in der Lage sein werde, die bevorstehende Reparattonsratc voll zu bezahlen, schreibt »Daily Mail". dieS sei eine unverschämte Ablehnung der deutschen Ver­pflichtungen. die keinen Augenblick zugelassen wer­den könne. Deuttchland müsse zahlen, und Deutfch- [anb könne zahlen, wenn es nur wolle.

Die »Time s" sagt in einem scharfen .Ein neues deutsches Rein" überschriebenen Leitarttkel, der gegenwärttge Augenblick, wo die Premier­minister Englands und Frankreichs daran seien, die wirtschaftliche Lage zu erörtern, sei von der deutschen Regierung nicht sehr geschickt gewählt worden, um ihre Absicht zu verkünden, einen Akt betrügerischen BankerottS zu be-

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Frankreich und der Datllax.

Paris. 17.Dez. iWTB.1 Der Senat Hal in einer Rachtiitzung die ZnterpellationSdebatte über die Wtederautnahmc der diplomatischenBe­gebungen zum Vatikan beendet. Zwei Tages­ordnungen feien vvrgeschlagen: eine Tagesord­nung der Linken iSouraergue), sowie eine Tages­ordnung der mittleren Richtung (Brad de 3ou- Dendj. Die Tagesordnung Dvumergue, über die sich ein heiher Kampf cntttKum. erhielt nicht die Priorität. Sie wurde mit 165 gegen 125 Stimmen zurückgewiesen, und schttetzlich btt Tagesordnung Brad de Zouvenel mit 174 gegen 129 Stimmen angenommen Diese Tagesordnung besagt, der Senat billige die örfldrueg der Regier»« im Vertrauen darauf, datz sie die republikanischen Gesetze anwende.

Die AdfttmnnkUgen über daS irische Abkomme».

London , 17. Dez. .WTB) Das Unter. Haus ratifizierte das irische Abkommen mit 401 gegen 58. das Oberhaus mit Löb gegen 47 Stimmen.

Der Protest des frühere« Kaisers Äaxl

Budapest, 16. Dez. (WTB.) Die un­garische Regierung veröffentlicht den Wortlaut des Protestes, de« König Karl anläßlich des ThronvettufteS und fetner Entfernung aus dem Landesgebiet an dte Regierung gerichtet hat. Der Protest lautet: Den unter ausländischem Druck und Zwang zustande getommenen Beschluß der Aattoval- DCTfcnmnlung, der meinen Thrvnverlust aus- spncht, erkläre ich im Sinne der «ngarischen Verfassung und der ungarischen Gesetze für unwirksam und verwahre mich dagegen. Meine sämtlichen mir als mit der heiligen StephanSkrone gefrönten ungarischen aposto­lischen König zustehenden Rechte halte ich ausdrücklich aufrecht, verwahre mich und protestiere gegen das Vorgehen der un­garischen Regierung, durch das sie mich aus Grund des Beschlusses der Bvtschasterkonse- renz auSliesert, da ich als Hngoi im Sinne der ungarischen Gesetze daS unbestreitbare Recht habe, mich auf dem Gebiet Ungaraf auszu halten."

Sin Sturm hn salzburgischen Landtag.

Salzburg. 17. Dez. IWTB.) 3m Laxd- t a g kam es gestern bei der Debatte aber die Be­antwortung der sozialisttschen Interpellation wegen der Uebertoeifung der Kirche in Hallein an die Altkatholiken zu stürmischen Szenen, als der Landeshauptmann-Stellvertreter erflärte, nicht einmal die Derwische seien so intolerant wie die salzburgischen Pfaffen, entstand ein ungeheurer Lärm, so datz die Sitzung unterbrochen werden muhte. Der Sozialdemokrat Baugärtner bean­tragte. die Znlerpellattonsbeantwortung nicht zui Kenntnis zu nehmen.

Shiua und Japan.

Washington, 17. Dez. IHavas.) 3m 3er- laufe der gestrigen Besprechungen zwischen der chinesischen und japanischen Delegation hat bic japanische Delegation das Anerbie­ten Ehinas angenommen, für 53 Millio­nen Goldmark die Eisenbahn Tsingtau Tsinansuanzukaufen Die Japaner frxM» ten. weshalb dte Ehinelen diesen Vorschlag mach­ten da doch alle anderen Gisenbahnen Th Inas mit Hilfe von ausländischen Anleihen erbaut worden seien Die chinesische Delegation erwiderte, ein chinesisches Konsortium sei bereit, die nötigen Geldmittel zur Verfügung zu stellen. Autzerdem wünsche Ehina sich von der ausländischen Kon­trolle zu befreien.

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Der;obere Daubeamte der Kreisverwaltung. Frey.

Sfct XX) dexttche Mark toxrben gezahlt: ---- 17-12.

Ortssatzung

betreffend Aendemng der Derbrauchsabgabe für Branntwein.

Auf Gründ des Artikels 199 der Städteordnung vom 8. Juli 1911 werden auf Beschluß der Stadtoerordneten-Dersammlung vom 19. April 1921 nach Degutach'ung durch den Krcisausschutz und mit Genehmigung des Ministeriums des Innern vom 3. Dezember 192b zu M. d. 3. 33449 die Bestimmungen des Derbrauchsabgabentarifs vom 24. Mittz 1910 hinsichtlich der Ordn.-Nr. 5 u. 6 mit Wirkung vom Tage der Deröffentllchung dieser Ottssatzung ausgehoben. Dom gleichen Tage ab gelten dafür folgende Bestimmungen.

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Anmerkung. Bei einer täglichen Mindestausfuhr von 40 Liter wird gezahlte Abgabe zurüchvergütet.

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Agnes GüntherTSon ber Here, die eine Heilige war' (Verlag der Lhrist- lichen Welt, Marburg a. d L ). Die Verfasserin des bekannten WerkesDie Heilige und ihr TLarr hatte auch ein Schauspiel, .Die Here geschrieben, und aus der Rückbildung des Stoffes ins Epische entstanden die vorliegenden gemüt­vollen und zum Teil ergreifenden Dialoge, die in unserer schweren Zeit manchen Lesern und Leserinnen zum Tröste gereichen werden. Der

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