Ausgabe 
18.11.1921
 
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Turnen, Sport und SpteL

Die Fußballspiele am Buß- and Beitag im Zeichen der Städtewett- kämpfe. * *Had> dem (rünfttflen Abschneiden der Norddeutschen gegen Mitteldeutschland in der Pokalzwisch^nrund« in Halle, war man besonders auf tue Begegnung der Hamburger mit den Berlinern in Hamburg gespannt und hatten sich fast 25 000 Zuschauer erngesunden. Berlin trat in der gleichen Aufstellung wie gegen L^ddeu:schland in der Pokalzwischeninnd« an. Da- Spiel endete unentschieden 2 2 lHulo-eit 0:0). Tine -weite Städtemannschaft st Id« Hamburg gegen Mel und siegte nach ausgeglichenem Spiel 1:0 (1:0). Auch Mel entsandte eine zweite Mannschaft nach Reurnünster und siegte überlegen mit 5:0. Eine Städtemannschaft von Hannover verlor gegen Harnrin dort überraschenderweise 0:2. 3n Halle verlor eine Städlernannsch ft von Frankfurt a. M . gegen eine repräsentative Els des Saalekreises 1:3 (0:2). In Stettin begegneten sich eine ein­heimische und eine Magdeburger Städtemannschafl, von denen die letztere sich mit 4:1 (1:1) überlegen zeigt«.

Erfolgreiche Hindernis-und Herrenreiter. Die jetzt endgültig abge­schlossene deutsche Galopprennzelt 1921 hat in allen drei Kategorien der Rennreiter neue Meister hervvrgebracht. Bei den Flachrenn­reitern war es oekanntlich Olejnlk und in den übrigen Klassen sind es Oertel und Hr. v. Pelzer, die ihre Namen erstmalig in die Liste der erfolgreichen Reiter an erster Stelle einschreiben konnten. Der westdeutsche Cham­pion Oertel hat fast das ganz« Jahr hindurch die Spitze gehabt und in 99 Rennen 32 Sieger gesteuert. Bismarck folgt mit 29 Erfolgen vor P. Lewickt mit 26 gewonnenen Rennen bei 112 bzw. 133 Ritten. KukulieS und Karde! waren je 22mal erfolgreich, während der Lehr­ling Döhler in 54 Rennen 19 Sieger steuerte und damit den besten Durchschnitt aufzuweisen hat. Den Hauptcrfvlg daran trügt Fustanella. Rächst diesen folgen Unterhvlzner mit 15, K. Schuller mit 13, Köhnke. Drohbauer, Acker­mann. Seibert und Stolpe mit je 12, Wurst und Klapper mit je 11 und K. GvrgaS mit 10 Siegesritten. Bei den Herrenrei­tern ist der Kampf erst in letzter Zeit zu Dunsten des Herrn v. Pelzer entschieden wor­den. Der frühere 6. Ulan war bis zum Kriege einer unserer erfolgreichsten Turnierreiter und wandte sich im Jahre 1919 dem Rennreiten zu. Mit 37 Siegen, erfochten in 124 Rennen, ist er unbestrittener Meister geworden. Rittm. b. Keller, der Championreiter des Jahres 1907 folgt mit 34 Siegen an zweiter Stelle vor Frhr. v. Derchem mit 24, O. Wennmo.hs mit 22, 2t. S. Herrmann mit 15, Hr. v. Moh- ner mit 14. Frhr. v. d. Dottlemberg mit 12, Hr. 3- Deck mit 10, Haupttn. Schladitz mit 9, Frhr. v. Schrenk -Rotzing und $)r. d. Falken­hausen mit je 9 sowie Rittrn. Krüger mit 8 ge­wonnenen Rennen.

Deutsche Automobilerfolgr ' m A u S l a n d e. 0n der Rühe von Ehrt- stiania veranstaltete der Nord-Automobil- Klub eine ZuvetlüssigkeitSfahrt über 608 Km. 3n der Klasse der Wagen belegte M. N. Land­mark mit einem deutschen Opelwagen mit :ur 4 Minuten Unterschied von der borge» chriedenen Zeit den zweiten Platz. 3n dem mschliehenden Flachrennen war ein weiterer deutscher Wagen erfolgreich. M. R. Palm mit 'inein MercedeSwagen wurde hier in ' einer Klasse Zweiter.

Deutsche Beteiligung bet der villardWeltmeisterschast 3n C h i- r- agv nimmt jetzt unter Beteiligung von sechs Spielern Die Dillard-Weltmeisterschaft für De- > rufsspieler ihren Anfang. Reben der Meldung deS Weltmeisters Willie Hoppe-Amerika inter­essiert vvr allem Die des Deutschen Erich Hagenlocher. Weitere Teilnehmer sind die Amerikaner Zack Shaefer und WUker-Ecxhran. der Franzose Roger Eonti und der Belgier Edou­ard HoreinanS Man mutz gespannt sein, wie Jkt> Hagenlocher gegen die starke ausländische Konkurrenz halten wird.

dem tTnrtaterfinibigeiigSMaft.

- Das AmtSverkündiguigsblatt Rr. 164 vom 17. November enthalt: Besetzung der 6teile eines Staatskaliiers bei der Landeswaisen- kasse. Tagegelder und Reisekosten Der Orts- vorftandSpersvnen in Den Landgemeinden. Wochenhilse, Familienwochenhilse unb Wochen- fürso ge. La.idarbeiterwoh.u». .gen. Regelung Des Verkehrs mit De treibe. Auswanderung von Landwirten aus Polen nach Deutschland. Straßensperre. Abwehr der Maul- und Klauen­seuche. Feldbereinigungen Lumda u. Hattenrod.

Handel.

Der Dollar und die Mark.

Reu York, 17. Rov. (WTB.) Durch Funk'pruch. WieAssociated Preß- nritteilt, wird seitens maßgebender Bankiers befttitten. daß Bestrebungen im Gange seien, um wegen der Entwertung der Mark deutsche Effek- t e n vom Börsenverkehr auSzuschliehen. Die Meldungen von einer großen deutschen Anleihe werden für verfrüht erklärt.

Berlin, 17. Rov. (Börsenstim- mungSbild.) Die schon am Montag zu be­obachtende Unsicherheit der Spekulation ge­genüber einer Fortsetzung der monatelangen Umwertung bzw. Katastrvphenpause im bis­herigen Tempo ttat an der heutigen Börse ausgesprochen in Erscheinung. Die anhalten­den Schwankungen am Devisenmarkt und der für die Börse nach wie vvr richtunggebenda DvllarkurS, der vorübergehend bis 246 nach­gab, wobei aber in allen Devisen Im freien Verkehr nur ganz unbedeutende Umsätze ftatt- fanden, sowie die starke Erhöhung deS plmsatz» stempelS, die besonders das große Publikum trifft, haben dieses sowie auch die Speku­lation doch mehr verschüchtert, so daß sich mit nur ganz geringen Ausnahmen, besonders an­fänglich, starke BerkaufSneigung zeigte. Ob dieser zweite Einbruch in das Haussegebäud« der Anfang zu einem tief eingreifenden Ten­denzumschwung an der Börse ist, läßt sich noch nicht 6«urteilen, zumal nach Erledigung dek ersten BerkaufSaufträge die Kurse zum Teil ansehnlich von ihren Verlusten wieder elnhol- ten. Rv chschärfer als am Montag zeigte sich die Neigung der Spekulatton und des Pu­blikums zur Abwanderung auf die heimischen Rentenmärkte. Hier erhielt sich bei weiterer Kurssteigerung für städtische Anleihen, Hypo- chekenpfandbriefe, die teilweise bis zu 7 Pro­zent und darüber betrugen, sowie den An­leihen der Länder und besonders alten Reichs­anleihen und KvnsolS starke Kauflust. Auf dem Aktienmarkt bettugen die Verluste für die marktgängigsten Papiere durchgängig 100 bis 150 Prozent, von einigen sogar 200 Prozent. Für Felten u. Dullleaume und Gußstahl 350, und für Stöhr 500 Prozent, von denen später allerdings bei letzteren 100 Prozent zu- rückgewonnen wurden. Am Montanmarkt wa­ren oberschlesische Werte gut behauptet mit Ausnahme von LaurahÜtteaktien. Auch Phö- nijattien waren aut gehalten. Bei Bankaktien betrugen die Rückgänge nur bis zu 30 Prozent. Das Geschäft war entsprechend der zeitweisen geringen Aufnahmeneigung still und die seit­herige Unternehmungslust war verschwunden. Am Markte der unnotierten Wette wat die gleiche Erscheinung zu beobachten. Auslän­dische Rentenwerte, besonders Türken und Mexikaner, erfuhren ebenfalls Rückgänge, nur österreichische Goldrente notierten 15 Prozent höher. Für die zu Cinheitskursen gehandelten Industriewette lagen beste Verkaufsaufträge deS Publikums vor, so daß auch hier Rück­gänge eintraten.

Frankfurt a. M, 17. Rov. Börsen- stlmmungSbilb. 3n den letzten Tagen ließ sich Die Beobachtung Machen, daß die Börse zur Realisation hinneigte, und DaS Publikum mit Ber- kaufsordres am Markte war: es trat auf den meisten Gebieten ein Rückschlag ein, der in einzel­nen Aktien sehr erheblich war. Man ist unsicher geworden und sucht seine Gewinne zu sichern. Heute waren ferner zum ersten Male Die neuen Sätze zu

bemerken, unb man fühlte in der Erhöhung der Spesen eine Einschränüing des Geschäfts. Der Devisenmarkt ändert« nichts an Der vorwiegend schwachen Haltung, denn auch auf diesem Gebiet waren die Umsätze bescheiden und Die Preisbewv- gung unregelmäßig. Tehaantabak stellten 'ich 160 Prozent niedriger. Auf dem Gebiet Der Wontan­papiere herrschte Angebot. Matt lagen Harpen er. Deutsch-Luxemburger: RheinstahL 1503. büßten 100 Prozent ein. Ehemische und Elcktrvwerie un­terlagen teilweise größeren Kursrückgängen, be­sonders u. a. Badische Anilin, Felten und Guille­aume 1100, Lahmeyer 720. AXerwerk« Kleyer, Daimler, Neckarsulmer nachgebend Der Einheits- marft lag durchweg unter stärkerem Kurs druck. Minus-minus- Zechen ein ungewohntes Bild bedecken die Maklertafeln. 3m freien Verkehr herrschte matte Stimmung. Benz 925, Deutsche Pe­troleum 2075, Ufa 360 Der Schluß gestaltete sich schwach bei lustlosem Geschäft. Die nächste Börse findet Montag den 21. November ftatt Privat­diskont 4 Prozent

Frankfurt a. M. 18. November. Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief

Datum: 15. Tloo. 17. Noo.

Amsterdam-Rotterb. 9140,85 9159,15 9090,9«) 9109,10 Brutzel-Antwerpen. 182\I5 1831,85 '.-M8.I5 1811,85 Ehristiania.....3<21,25 37?H 7 377 ,20 3778,80

Kopenhagen 4^20,; 5 4H9,C5 4820,1 5 4829,85 Stockholm 600.1,90 6066,10 60« ,95 0056 55 Helstngfors 507,15 508,55 486,50 487,50 Italien........108 pO 1091,10 1083, 0 1086,10

London 1037,95 1040,05 1037,95 1O4C.O5 Aeuyork 260,73 261,27 2'9,74 2 .0,26 Paris 180 ,19 1896,90 1868,10 1871,9) Schweiz 493c,05 4 )4J,)5 4910,05 4918,96 Spanien 3511,45 3518,55 3521,45 3525,50 Wien (altes) .... ,- -,-

DeutschOesterr. . . . 9,13 9,17 8,78 8,82

Prag......... 278,70 279,30 269,70 270,30

Budapest 24,97 25,03 28,47 28,63

Buenos Aires . . . 85,15 85,35 85,40 85,60

Bulgarien Konstantinopel ...

Börsenkurse.

Frankfurt Berlln 1-Uhc- 1-Uhr» Schlutz- Schluß- Kurs Kurs KurS Kurs

Datum: 14.11. 17. ii. 14.11. 17. ü.

S'/.Dtsch. Kriegsanl. 77,60 77,50 77,50 77,50

4'/.Dtfch. ReichSanl. 7u.- 75,- 72,75 76 75

^/.Dtsch. Reichsanl. 101,- 101,- 11«,,- 105,- 4'/. Preuß. KonsolS 69 75 70,25 69,50 70,10

Harnburg-Pakets.. . 688 - 565.-,,

Norddeutscher Lloyd 700 - 670,- -,-

Lornrn. ^Privatbank 530, - 460,- 490,- 465, Darmstädter Bank . 480,- 455,- 498,- 465,- Deutsche Bank . . . 710,- 680,- 715,- 690,- Disconto-Gesellschast 602,- 512, 6 5,- 605, - Dresdner Bank. . . 65 ), - 570,- 640, 598,- Mitteld. Lredttbank. 485,- 445, 450,- 445,- Aationalbank s. D.. 539 - 400,- 480,- 440,- Boch. Gußstahlwerke 1425 - 1095,- 1290,- 1075,- Bud.-Sisenw.-Akt.. 1368,- 1000,- 12^0,- 1000,- D^Luremb. Bergw.. 1140- 960,- 1170, 970, - Gelsenkirch. Bergw.. 1200,- 1050,- 1230, - 102 ,- Harpener Bergbau. 1650, - 1410,- 1600,- 1520,- Oberschl. Sisenb^B. 1730,- 1000,- 1110,- 1050, - Oderfchles. Sisenind. 1248,- 1255,- 1320,- 1330, - Phönir-Bergb^Akt 1550, - 130,- 140«),- -,-

Bad.Anilin-u. Soda 990,- 800,- 1010,- 820,- Höchster Farbwerte. 950,- 790,- 920,- 740,- Allg. Glektt.-Ges. . . 1125,- 995,- 1130,- 1005,- Felten s Guilleaume 1200, - 1100,- 1330,- 1215,- vchuckert-Werke. . . 89),- 750,- 850,- 730, Adlerwerte...... 870,- 720,- 850,- 670,-

Daimler 780,- 550,- 695,- 577,- 4'. Hetz. Staatsanl. -,- 85,- 78,- 82.- Glectron Griesheim 1199,- 975,- 1270,- 1050,- Dtsche. Der eins bank 449,50 385, -,- -,-

Züricher Devisenmarkt. 17.11. 18.11.

Wechsel auf Schweizer Franken

Holland 100 Fl. 18^75 187.-

Deutschland 100 Alk- ---- 2.025 2.05

Wien 100 Är. = 0.18 0.19

Prag 100 Kr. = 5.60 5.C5

Paris 100 Fr. 38.30 38.6 )

London 1 Z 21.10 21.29

Italien 100 L. - 22-25 22.3)

Brüssel 100 Fr. = 37.50 37.30

Budapest 100 Kr. --- U-55 0.60

Reuhork 100 $ 527.- 536 -

Agram 100 Kr. = 2.- 1.90

Dukaiest 100 L. = 3-40 3 *0

TtarfnotienragaL

Für 100 deutsch« Mark wurden gezahlt:

Datum: 1.7.14. 16 17.11.

Zürich Fr. 125 40 2,02 2,05

Amsterdam FI. 53 20 1.08 1,06

Kopenhagen Kr 83.80 2.20 2 2)

Prag Kr. 117 80 36 10 36,50

Stockholm Kr. 88 80 1.75 1,76

Wien Kr 117.80

London VH. 97.80 10.39 10,45

Paris Fr. 125.40 5,60 5,34-

Aeuyori $ 23.80 -.38 -,3s

Frankfurter Schweine- und Kleiudiehmarkt

Frankfurt a. M.. 17. Dov. (Amtlich.) Kälber und Schafe wurden bei lebhaftem Handel auSvcrkauft, Schweine hlnrerließcn bei langsamem Geschäft etwas Ueberstand. Auf- getrieben waren. 664 Kälber. 2119 Schafe. 620 Schweine. An Preisen wurden angelegt per Zentner Lebendgewicht: für Kälber, beste Qualitäten, 10001100 Mll, mittlere Quali­täten 850975 OHL geringe Qualitäten 750 bis 800 Mk.; für Hämmel 300675 Mk.; für Schweine unter 80 Kilogramm Lebendgewicht 1050-1450 Mk.. von 80-100 Kilogr. 1550 bis 1700 Mk.. von 100120 Kilogr. 16001750 Mark, von 120150 Kilogramm 16001700 Mark, Fettschweine von 1600^-1700 Mari. Außerdem wurden 31 Rinder ohne amtlich« Preisnotierung gehandelt Die Marktpreise liegen um so viel über den Stallpreisen, all sie die nicht unerheblichen Gewichtsverlust«, Spesen und Händlergewinn in sich schließen.

(On einem Teil der Auflage wiederholt)

Die Mnterfecbootfrag« in Washington.

London, 17. Rov. (WTB ) W.« bet Sonderberichterstatter des .Daily Shrvnicle" mel­det, ist da- japani'ch« Manneamt wegen der britischen Fvrdel-u:gcn in Der U-Bootfrag« start in Derlegmheit. Ls d-'rrscht Dort die An­sicht, datz Die Bereinigten Staaten ein besonderes Interesse Daran hätten, die U-Bvotwaste beizu­behalten, Da hie Unt.rwasserfahrzcuge Die beste BetteidigungSwasfe feien, Die Die Beretmgteo Staaten besähen.

Die Rotte Frankreichs auf der Washingtoner Konferenz.

Par iS. 17. Roo. ilvTB.) Pbi'ippe Millet fabelt Dem .Petit Darisien' auj Walhington 04 wäre eine Torheit, sich einbilden zu wollen. Frant- reich könne aus der Konserenz die Roll« des Schiedsrichters bei einer angeblichen Meutungs« Verschiedenheit zwischen England und den Ber» einigten Staaten spielen. Wie srüher schon, als Wilson und Llovd George sich vor der Friedens­konferenz über Die Freiheit der Meere und di« deutschen Kolonien geeinigt haben, könne auch jetzt daS englisch-amertkani che Gin.erftä ibnlS üi>« Die Frage Der öeerüfiu.ig leicht zustande kommen, wenn eS nicht bereits längst erfolgt sei. Mittet sucht auch nachzuweisen, daß Frankreich nlAt hoffen könne, etwa in ein englisch-amerikanisch- japanisches Einverständnis über den pazifischen Ozean einzutreten. Er Dementiere in offiziellem Auftrage Die Nachricht, datz Briand den Gebrauch der französischen Seestühvunkte in Indochina An­geboten habe. Die Rotte Frankreichs auf der Washingtoner Konferenz fei zweiten Ranges. Des­halb könne sie aber doch nützlich fein.

Neues Dorgehe« der Kemalifteuf

London, 17. Noo. (WTB.) Die .Ttmei meldet auS Smyrna, es beständen M'zeigen dafür, daß die türkischen Nationalisten Un­ternehmungen gegen die Kara-Histar-Front planen, um ihre bisherige Lage zu verbetzern, bo- vor die nächste Konserenz zur Erörterung des Pro- blernes deS nahen Osten- zusanunentritt.

*

Pari-, 17. Rov. (WTB.) Dem .Echo be Daris" wird auS Genf gemeldet, die Dortige Han­delskammer habe das französisch-tür­kische Abkommen über die Aushebung der freien Zone einmütig abgelehnt.

Die Zukunft Koustantmopels.

London, 17. Rov. (WTB) Einer Reuter» rneldung aus Washington zufolge erflärie Bri- and auf die Frage, ob daS sranzötisch- türkische Abkommen es Der Türkei ermöglichen wer De, Konstantinopel zu d»-haltm, es fei Sache Griechenlands, zu einer Vereinbarung mit Der Türkei zu gelangen, Der zufolge, wie er annehm«. Die türkische Regierung Konstantinopel wieder er­halten werde.

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