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Eine neue Verordnung über die auher- ordentlichen Gerichte.
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ttbaftn gerettet hatte, er war unb blieb der- urben. i te T i0n-Boubon-Gelellschoft hat ihren en wieder daS tft alles.
Z u 1 Bc r 1 ch t i g u n g eines irre rühren den Druckfehlers in unterem Vorbericht vom Freilag über die Tagung der Verbände deutscher Alter- tumöforfdxfr teilen wir mit, das; Prof Ehr. Rauch (nicht Rauschs der Kunsthtstorikcr iinserer Uni versität, am Donnerstag den 19. Mai, 81/. Uhr abends, im Givßen Hörrtal der Universität' über die Kaiserpfalz Karls des Groszen zu Ingelheim am Rhein einen öffentlich zugänglichen Vortrag halten wird.
Bornotizeu.
~ — Tageskalen der für Dienstag: Aadtthcater, 7 Uhr, nmnbrrfdiönat Monat Mar". — Hotel Einhorn, 8 Uhr, Tegernscec Bauerntheater. — LicütfpiÄhaus, „Peter Sk'ß, der Millionendieb, sechster Teil". — Lichtspiele, Delterslvey, „Napoleon und die Keine Wäscherin" und „Die sieben Gesichter".
— Aus dem Stadtthcaterbureau. Nochmals sei in letzter Dtundc auf die beute 7 Uljr Ilattsuidende Erstausführung des liebenswürdigen sprechlicheii Bestürzung den be aalen Mann, unb mau denke sich sein Erstaunen, als er bieten lagen hörte: „Die entschuldigen schon, Herr Direktor, ich könnte nicht sagen, daß ich mit dein Wagen zufrieden bin, den ich am sechsu d>vanzizsten bei Ihnen gekauft habe, und ich mädjtr darum bitten, mir lontraktgemäß meine uoeiburbeit Pfund z -• rüthugeben. Tas Auto habe ich mitgeörachr.
Dabei zieht der Mann ein Papier aus der 'Tasche, in dem der Tireftor den Kontrakt erkennt. Bei diesem Anblick gelingt es ihm endlich bt: Lähmung zu überwinden, in die dos Borget en des Mannes ibn versetz: bat, und er stürzt mit dem Ruf: „Ter Scbwiud'er! Der falsche Lo d Carkvn! Halter ibn!" auf den Betrüger los. Wie höchst erftaunt, zuckt dieser zusammen, stürzt zur Tür hinaus und ist verschwunden, ehe noch der Direktor und die brnzuei'e. den Angestellten ibn ergtet'at tonntei*: die letz'.eren waren durch bte ^(WieHungÄarbeucn zu sehr beschäftigt gttneten, um die Episode zu bemerken.
Und damit war die Sache beendet, feine Spur bee weißhaarigen Beirügers war zu finden; ob er sich nun in einem Auto ober in ber Unter-
wunderschönen Monat 2?a 1 V°n. * S-zamultd-Bodenstedt bingetotefen. ^uit piel, das mit stärkstem Erfolg vor acht Tagen in Bad-Nautemi über die Bühne ging, ist von Adolf Teleb, mit groher Sorgfalt ei'.istudierl nwrben und bei chchtiat fas: das gan-e Personal.
— Von der deutschen Voll.Partei wird uns nntgefieilt, datz der Lichtbildervortrag ^4, Generals^ d. I. v. Francois über die schlacht bei «lamtenberg bestimmt am Donnere- tag, 26 Mm, in der Neuen Aula ber amterfifft pattfindet Näheves wird noch belannt gegeben.
. .— 3 m Lichtspielhaus, Bahnhofstraße wird, wie uns miigeteilt mirb bis einschließlich Donnerstag der letzte unb entichieden besw Teil des FilmwerILs „Peter Boß, der MiUionendieb" gegeben.
Kreis Büdingen.
O Ortenberg, 16. Mai. Amtsrichter Dr. Bernhard (Schotten- ist mit der Ber- sehung der Geschäfte des leitenden Richter- des hiesigen Amtsgerichts beauftragt worden.
Kreis Schotten.
△ Laubach, 14. Mai. Im Schottenec ttreiablatt toar mitgeteilt worden, daß in Lau- bad) Braunkohle gefunden worden sei. Diese Mitteilung ist unrichtig. Sie ist offenbar veranlaßt durch den Fund von alten Holzstücken in einer Tiefe von sechs Metern am "Schmelzpfad, worüber wir ausführlich bertdp tet haben. Der Luft ausgesetzt, nahmen diese -Holzftücke eine schwärzliche Färbung, fast wie
ck. Gonterskirchen, 14. Mai. Unsere Gemeindejagd, die im vorigen Jahre zum Preise von 6500 Mk. an einige Berner Herren verpachtet wurde, erhielt oen Zuwachs von ca. 500 Morgen Waldgelcrnde, die das Grhf lichte Haus Solms-Laubach ab* treten mußte, da es aus diesem Gelände keine Jagdberechtigung f)at, weil die ein- zelnen Parzellen nicht 300 Morgen groß und mitten in unserer Gemarkung gelegen find.
B. Aus dem Vogelsberg, 13.Mai. Die noch nicht meliorierten Flächen des Vogelsbergs, die als Hutweiden benutzt werden, bieten wieder ihr sommerliches BÄ. Wie alljährlich um die Pstngstzeit, beginnt man das Vieh auf die Weide zu treiben. Die verschiedentlich eingetroffenen Stadtkinder ind dabei bte Hütbuben und fühlen sich in dieser ungewohnten Beschäftigung recht wohl.
Kreis Friedberg. Stadljubiläum.
sd. B u tz b a ch, 13. Mai. Die Stadt Butzbach feiert am 16. und 17. Juni das Jubiläum ihres 600jährigen Bchehens. Eino Jubiläum s- frf) r i f t soll die wichtigsten Ereignisse aus der Stadtgeschiä)te ins Gedächtnis zurückrufen.
Sine HavaSmeldung über die Haltung Amerikas.
Paris, 16. Mai. Havas meldet aus Washington, daß die amerikanische Regierung die ober schlesische Frage für eine Angelegenheit von nur europäischem Interesse halte. Man glaube in gut unterrichteten Kreisen, daß die amerikanische Regier rung feine Stellung zu dieser Frage nehmen werde und sie habe bis jetzt keine Maßnahmen getronen, aus der man schließen könnte, daß sie zur französischen oder englischen Auffassung neige. Da es jedoch der Wunsch des amerikanischen Volkes sei, daß das Leben in Europa wieder ein normales werde, so sei die öffentliche Meinung der Ansicht, daß die ame° rikaniiche Regierung, wenn sich ein günstiger Augenblick dazu bietet, eingreifen werde, um eine Einigung zwischen den beiden Aussassun- gen herbeizuführen. Man glaube jedoch, daß eme Lösung ohne Amerika gefunden werden könne.
Sin englischer Leutschcnhasser.
London, 14. Mai. (Wolff.) In einer In Oxford gehaltenen Rede, in der Lord Derby für ein englisch-französisches Bündnis eintrat, erklärte er, Frankreich würde lieber auf die Reparationen verzichten, wenn man dafür genauer wüßte, daß England in Zukunft an ber Seite Frankreichs stehen werde. Er fuhr fort: Ich für mein Teil hasse Deutsch land und werde fortfahren, es zu hassen wegen seiner. Blutgier und Graufamkeit. Es bedurfte sechs Monade, um deii Friedensvertrag von Versailles aufzustellen. Ich will keinen komplizierten Vertrag wie diesen, ich will einen einfachen Vertrag, damit, wenn enf- weder Frankreich oder England ohne .Heran«- fordern na angegriffen werden, sie Seite an Seite stehen Und wenn Amerika sich an, schließen wird, bann wird der Weltfricde sicher sein, nicht nur für diese Generation, sondern für viele zukünftige Generationen.
Paris, 14. Mai. lWolff.) „Reichskanzler Dr. Wirth hat einem Vertretei des „New Bork Herald" eine Unterredung gewährt. Er betonte, wenn die Vereinigten Staaten ein Interesse an der Herstellung des F r i e d e n s m Europa hätten, so müßten sie sich an einer gerechten und raschen Lösung der oberschlesischen Frage beteiligen. Der Reichskanzler wies auf die Notwendigkeit hin, die Ordnung int Abstimmungsgebiet wieder- berzustellen, sonst werde es außerordentlich schr 'erig sein, die Deutschen in Oberschlesien SU hindern, ihre Interessen s e l b st 3U verteidig aen. Alle anderen Probleme, selbst solche wirtschaftlicher Art wie die R e p a r a t i 0 n , hingen davon ab, daß dem deutschen Volk sein Recht aus der Abstimmung gewahrt werde. Europa stehe vielleicht am Beginn einer Aera der Arbeit, aber die Arbeit könne nicht beginnen, so lange die Flinten nicht bei Seite gelegt seien. Die Deutschen könnten nicht arbeiten, wenn ein polnischer Diktator wie Korfanty aus ihrem Boden stehe. Der Kanzler erinnerte daran, daß er selbst an dem Feldzuge in Polen teilgenommen habe. Die deutschen Truppen seien es gewesen, die die polnische Freiheit überhaupt erst möglich gemacht hätten. Damals hätten die Polen zwei Wünsche gehabt: Freiheit und Gedeihen. Ihre Freiheit hätten sie erlangt, aber sie seien vergeßlich: jetzt hätten sie sogar ihre Verbündeten vergessen, die den gegenwärtigen polnischen Staat gefd) affen -hätten. Er erinnere sich, daß er schon als Schuljunge bei der Lektüre der deutschen Geschichte sich gewundert habe, warum es zur Teilung des polnischen Staates gekommen fei: heute erscheine ihm das nicht mehr so untief stündlich. Zum Schlüsse sprach der Kanzler noch von dem ernsten Willen der deutschen Regierung, die Reparationsfrage zu lösen.
Ursprung des Aufstandes falschen deutschen Zeitungsmeldungen zuschieben zu sol- len. Demgegenüber muß festgestellt werden, daß es sich um die „Oberschlesische Grenzzei- tung", das Organ des bisherigen polnischen Plebiszitkommissars Korfanty, handelt. Diese absichtlich gefälschte Veröffentlichung sollte offenbar als Alarmsignal für die seit langem vorbereitete polnische Aufstandsbeweguna dienen. Die Note geht mithin von einer falschen Voraussetzung aus, was übrigens auch Herr General Lerond den deutschen Bevollmächtigten in Oppeln gegenüber ausdrücklich anerkannte. In der Note wird ferner gesagt, daß bte aus deutschen Quellen stammenben Mel- bungen über bie Lage in Oberschlesien teil- benziös gefärbt feien. Demgegenüber muß bie deutsche Regierung mit Nachdruck feststellen, daß die tatsächlichen Zustände in Oberschlesien viel ernsteren Charakter tragen, als sie in der Rote vom 7. Mai dargestellt sind. Trotz der Wiederaufnahme der Arbeit an manchen (Stellen ist irgend eine Besserung der Lage nicht festznstellen. Der Jnsnrqentenführer Korfanty ist nach wie vor absoluter Herr der Lage und es gelingt ihm täglich, feinen Machtbereich weiter auszudebnen. So ist am 10. Mai sogar der wichtigste Eisenbahnknotenpunkt Kandrzin durch einen mit modernen Kampfmitteln und unter Verwendung von Artillerie durchgeführ- ten Angriff in feine Hände gefallen. Die interalliierte Kommission verfügt in dem größten Teile von Oberschlesien über keinerlei Macht. Die in der Note erhobenen schweren Anschuldigungen sind demnach, wie dies auch bereits von Herrn General Lerond ausdrücklich anerkannt worden ist, durchaus unbegründet.
□ Friedberg, 15. Mm In ber letzten S adtvervrdnetenversammlu g «vurbc ber vom Leiter des Gaswerts au£sg< arbeitete Plan Är bie 5tia ßen betcuttdimg «leiiehmiat — Für >aö Gaswerk wurde die Ansckuafsung eines Sruer- stoftapparateS für Wiederbelebungsversuche beschlp- fen; er soll mich bei Bränden zur stelle jetn. — Tie Versammlung beschloß. den von ber Bad-- und ttim'enval-img Bad-Nauheim verlangten Repcro zu unterfrfimben, der bie Bedingungen cnfhält unter melden die geplanten Bohrungen zur Erweiterung des Wasserwerks 001« kommen werden dürfen. — Tic Versammlung te- lvilttgte ctnfHmmig die Mittel yim Bau eiws .Hauses mit zwölf W-chnungen durch dir Fnebteger Handwerke eocgcmis.rtiou; die Verhandlungen zum Bau des Kaufplatzes sollen unverzüglich ein geleitet werden; ebenso wird der Zuscimn $ur Errichtung von 6—b Beamfenwrh-UN en, die der hessische Staat Her bauen will, be i ligt — Ferner wurden 6'0') Mk zur Herstellung iwn R. u- men in der alten Post für Hvecke der Polyiechrt Lehrmiftalt bewilligt. — Es wurde beschlossen, den unteren Teil des Seetergs zu chaufft-ren. — ES wurde ei' Wirtschadsvlan ur bte Vechutstewäi- serungsanla.ie cmfge'eilt und beWxy-'ien, die Ernte durch die Stadt eribrtngcn unb linken zu lasien unb an Kleiutreroalter abzugeben. — Dem Gesuche der Friedberger Zei'.ungen um Erhöhung ber Gebühren für bie städtischen Beiamitmachungeu wurde ertD'Duodxm. — Die Stadt beschütz, ber neu- zuarundenden Musen msaesellschaft mit einem iähr- lichen Beitrage von 1000 Mk beizatreren.
s einer 'Boche d 1 äuß
Aus Stabt unb €anb.
Gießen, den 17. Mai 1921.
Die Pfingstfeiertage
Wir waren mit Sonne und Wärme reich gesegnet. Kein Wunder, daß jeder, der irgend konnte, hinauswanderte in die frühlingsgläw- senden Wälder unb Fluren, unb baß bie Bescher ber Vergnügungsstätten in ber Stabt “per schlechten Besuch klagen mußten. Ter Verkehr auf der Eisenbahn war sehr stark, aud) schon an den Vortagen. Besondere S>onderzüge wurden nicht eingelegt, dagegen viele Züge doppelt gefahren, d. h. sogenannte Vorzüge eingelegt. Außerdem mußten iämt«= llche Zuge bis aus die höchste zulässige Wagen-
An der Ecke von Euston Roab hörten s,e bic~ beiseren Rufe eines Zeicungsverkäuseis: „Star, Exlraausgabc' Ter Ches der Falschrnü izerbanoe w gut imc reitgenommen, große Neuigkeiten, Star, Extrausgabe!"
In der Sekunde hatte Kenyon d-rs Auto ge*. lloDOt unb ein Exemplar der Zeitung gekauft: ni d roahrntb es weiter über das holprige Pflaster ging, las er wlgenden sensationellen Artikel: ''''•J®™? 1" Weilend — Äe Falschmünzerbande wieder im Zuge: — Ihr Ches ceutube seftgenom-
zahl verstärkt werden. Diese Maßnahmen reichten im allgemeinen aus. Wenn die Züge auch teilweise überfüllt waren, so konnten doch alle Reisenden befördert werden.
** Von der Landesuniversität. Ter äußeretatdmäBigc außerordentliche Professor für Landwirtschaft an der Londesuniversilät, Dr. phil. et meb art. Adolf Richard Walther, hat einen Ruf als ordentlicher Pwfessor für Tier^uchtlehre an der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim bei Stuttgart angenommen unb wirb damit Nachfolger des turzlich nach (ließen berufenen Pvofeisors Krämer. Walther wirb seine Vor- lesmigen in Hohenheim bereits sofort nach Beendigung der Pfingüferien aufnehmen.
.** Postpersonalieu. Die Lber- Postsekretäre Hedrich, Weiß, Kohlhase und Schön wurden zu Ober-Postinspcktoren befördert; die Ober-Postsekretäre Busch, .Kolb, Siebend), Schüttler und öeinr. Schneider zu Postinspektoren; die Ober-Telegraphensekre- täre Wunderlich und Brandau zu Ober-Tele- grapheninspektoren, der Ober-Telegraphen- fefretär Dingeldey 3um Tclegrapheninspekwr^ der Postsekretür Kimmel zum Ober-Post- sekretür.
** Sammlungen für die Obersch le Her sind, wie uns mitgeteilt roirb, nur dann als von zuständiger Seite ausgehend anzusehen, .wenn der Aufruf zur Sammlung in ben öftinnwiliiien von Obervegierungsrat Äelcker unterzeichnet ist.
" Das Wirken der Erziehungsvereine. llnlünast war in diesem Blatt von der Not der Erzi^yungsvereine berichtet root> den. Hierzu sei auf das ersprießliche Wirkeii dieser Vereine kurz hingewiesen. Im Jahre 1893 wurde der Erziehungsverein im Dekanat Grünberg gegründet. Sodann wurden solche in allen Dekanaten Hessens gegründet und zu einem Verband vereinigt. In dieser Zeit wurden nicht weniger als 545 Pfleglinge erzogen. Durch treue Arbeit wurden diese armen verwahrlosten Kinder zu nützlichen Gliedern ber Gesellschaft herangebildet uni) Dor dem Schicksal bewahrt, Verbrecher oder Müßiggänger und Taugenichtse zu werden.
** Sonnt agsgruß. Von einem Abonnenten werben wir darauf aufmerksam gemacht, datz der „Sonntagsgruß" ^rs Gemeinbe- blatt für die evangrlt^che Kirchen- g e m e i n b e Gießen, heraus gegeben von bem auch als Erzähler geschätzten Pfarrer Beckftolsheimer, burck bte unruhigen Zeitläufte ter letzten Jahre wohl manchem früheren Leser aud dem Gedächtnis gekommen ist. Da uns gerade heute religiös« Verinnerlichung und beschmiliche Vertiefung eines gemnben Heimatsinns mehr denn je not tun, weisen wir hiermit auf dieses Wochenblatt hin,
'w Verlage der Brühl'scheu Drudrrei cr- TdKint. Eine kurze religiöse 'Zetrachtung leitet jebe ber Nummern em, dann folgen Artikel ter ver- schtebenst-n Art, meist aus ber Gießener Vergangenheit, vielfach persönliche Erinncrungen. D«n Schluß bilden die kirchlichen Anzeigen. Die letzte Nummer enthalt eine Metzer Erinnerung an die Kamrin Auguste Viktoria von Gen. K., sowie „Bilder aus Alt-Gießen" von Louis Frech, der uns mit großem Humor in die Mitte des vorigen Jahrhunderts Kurücksührt. Aus früheren Nummern seien beionders genannt: „Aus Urgroß- tantens Raritätenschranr" von Helma Esselborn (im Sonntagsgruß zuerst erschienen, und findet letzt ui Buchform viel Anllang), „Bilder aus dem Kriegsgefangenenlager Gießen" von Professor Tr Schmoll, MilteUungen aus bem Kriegstagebuch von Landgerichtsrat Trümpert, dir Ernmerungen van vcrreu HoäKä.tcr unb Scb^Utädt — Tic religiöse Tentenz tritt übrigens hinter ber Pste-ge hei.rnallicher^ Kultur unb Erinnerung zurück so baß der „Sonntagsgruß" auch Autersgläubigen empfohlen werden kann.
Die deutsche Antwortnote an Zrantreich.
Berlin, 14. Mai. (WB.) In Bcant- !vortung der Note Briands über ben in Oberschlesien ist ber franzö- hfdjen Regierung heute f 0 1 genbc Note übergeben worden: Der Herr ^in^fterprä^i- bent glaubt in seiner Note vom 7. Mai ben
Herrn Collins Abenteuer.
Roman von Frank Heller.
lb. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
Um hart zehn Uhr desselben Abends starb Kaihone. Ghaurreur bart roeinc.fr im Gespräch mit entern Policei.'snstab!er vor bem Hause 13b Southampton Road Es fei Wit über zwei Stun- ben ter. Jagte er, seit ber Herr, von b?m bei Leute äfften, baß dr falsches Gelb bäte, unb ber lertU Wuwtte, ein Port — ein Polizist zu sein, in vteftn Laven getreten war! Was sollte er tun?
^CUTtl Wte er tun? das roaren schwere Draufimr rocim schon bte
^"isten bt: Leute mit falfdvm Er tetpucktt energisch nnen Pvlizeikonstabler, b?r seiner St 255 8<id)enft batte, war eben
im ^egnü, anzullopfen, als bte Tür sich öltnete MnroQnbaangen Herrn, ber beim Anblick be* 'ton- Triers von tnnem Zittern befallen rourb? mrite'T’ AetUvm' SiT' dtt tonftobkv . . ■ stam e. es." sagte Ävnhou ruhig "^tetaei-1
01 ^ftnDagen, XtomxV Aartg'ht. «on ! ßabler. Ich bat Mr. ftoinon. h-r «t t 1
Skarlenbnrg und Rheinhessen.
30 000 Mk. für einen Hund.
rrn. Darm stabt, 17 Mai. Bet der LuS» Peilung jür DoterntaniEiuscher wurde bem Besitzer des mit der 1. >lasse prämiierte' ,^'orb ü 0. .Horstb'urg^, von eine mAmerikmter bte Sitmme von 30 000 Äk. geboten. Ter B.sitzer, Dr. Fr. Waldt tu Asdraftenburg, schlug bad hote An- gettot aus.
Ken von mutte plätzlich durch ein Kichern an »einer Seil' in fet ter Lektüre gestört; M Laver- trsse hatte c»as Ende d^s Artikels im „Star" ge- lefet, unb seinen Tumoriftiiden Gefühlen Treten Laus gelasien. Kennon man ihm einen Blick zu, >er seine Heiterkeit rasch dämpfte, urb versank wieder in (^ebanven. Das Mrutete diese letzte Dbase ber Affäre? Wie Bannte bet Verbrecher es tragen. Den Kopf in den Rachen des -Löwen zu necken? War es Uebermut? Ober war es eine 'cerausfvrberung, ein Zeidren, baß bte Zirkulation falschen Geldes, d e eine Woche lang autgefrärt fxitre, mtd>er beginnen sollte? Sickerli'' bas letztere, dacht, Kennon, unb bann: Adieu, Mr James- .'imvon. Bis morgen mußte er sie gefangen haben, mtb das sah r«t>t unwahrscheinlich aus. Noch zwölf stürben!
ttr zuare zusammen, denn das Auto hielt eben gor einem respektabel ausfehenden brtinörftgen Daus an, unb ber C-mincur sagte: „Gothen- bürg Roa? 49 Str!" Ten letzt wieder ganz melancholtschen M Lavertisfe beim Ann fassend, 0W er durch das Gatten tor. nadbent er noch ent umfangreiches Paket aud dem Automobil genommen und bem Chauffeur befohlen hatte, zu matten. Dann brückte er an bie Hausglocke Ein ^enitmäbchen öfmetc. Einige Augenblicke ber Lonversation folgten, worauf Ken von mit fernem Begleiter l- ein elegantes Arbritszimmer im Erb- gcsdv gefühtt wurde. Ter Prote-nor war nicht zu Hause, mußte aber leben Augenblick kommen.
^Fortsetzung fXgtJ
Berlin, 14. Mai. (Wolff.) Nachdem der Reichstag in seiner Sitzung vom 12. Mai auf Vorschlag des Reichsausschusses die Retchsregierung ersuchte, zur Verbesserung der Rechtsstellung der Beschuldigten einige Aenderungen der Verordnung des Reichspräsidenten vom 23. Mürz und 29. März über die Bildung außerordentlicher Gerichte zu veranlassen, fiat der Reichspräsident un- term heutigen Tage eine Verordnung zur A b- änberung seiner früheren Verordnung über die außerordentlichen Gerichte erlassen. Nach den neuen Bestimmungen soll eine Anklage von den außerordentlichen Gerichten nur dann erhoben werben, wenn bie Zat mit der aufrührerischen Bewegung aus dem Monat März dieses Jahres in Verbindung steht. Straftaten von Personen unter achtzehn Jahren sollen vor den außerordentlichen Gerichten nicht verfolgt werden. Eine Verteidigung ist in allen Füllen notwendig, die ohne diese Verordnung vor dem Reichsgericht in erster Instanz oder vor einem Schwurgericht zu verhandeln wären. Anstelle der bisherigen nur 24stündigen Frist zwischen der Ladung zum Termin und dem Termin selbst tritt nunmehr eine Frist von drei Tagen; auch muß in Zukunft jedem Angeklag ten eine Anklageschrift vor dem Termin zu- gestellt werden. Die wesentlichste Abweichung von dem bisherigen Verfahren besteht darin, daß die B e w e i s a u f n a h m e künftig nicht mehr in das Ermessen des Gerichts stellt wird, sondern daß bte Vorschriften Strafprozeßordnung für Verfahren vor Strafkammer Anwendung finden.
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jgtn trauen, n iOlätn, ter bnen SdwinJ
„Unmittelbar nacktem das Matt in Tnid ro\/rf>ai£11 rpir Mflette feit'dtunene ^>ttzen folgen fpäfer: Um fechs Uln atenb.v als bie großen Weile b irmen. eben im Begris' «raren, zu fü^leßen, fuhr ein großer weiser Limounnewagen vor ter Genera'ag-mtur ter -t»n-Bonttm.Ge-ellsä>rft in ter Cito bStreet ^^aarl.'tr £>crr, ter felbfi qeknrt hafte, stieg aus, begab sich tn ?t? Gefckasts- raume unb verlang- ten Direktor zu sprecten Liefer würbe gerute.,. unb Bant bxd) al» er ten weißhaattgai Herrn erblickte, wollte er kaum unten anderen als
n®i bete unerklärliche EpOate - der Ltrei-b eine: Natten? er Nrtüifikation ? Tas scheint mar Sai 'ick in bir'er w unter- ’ ter Fat>'chmünzerb^nde von .,«it - . . „ „ cnc’.efen? Wie dem auch
: >vr K3 T bocküe t: aus ter Welt zu schaffen,
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W inner nnaus- tee Saoll«» Va b? Schläft Mr. James Keuvon?


