Ausgabe 
17.5.1921
 
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17. Mai: 12® St. I ft-riegsbeschuLigten.

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Meyqer Ernst "Bnatz Geldstrafe und einet

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Sprich . . . ftmfterbawi Aopenhagem

hiesigen Stad-tktrcke eine Zkvnferenz für Pfarrer und Organisten, bet der Pfarrer Stumps- Eschenrvd ratet Dortrag halten nnrb über das Thetna:Was können Pfarrer und Or­ganist tun zur Sxbung des gottesdienstlichen Le­bens in musikalischer Begehung?"

_ 0 sfen ba ch» 1L. Rai. Tee Dflenba dbtr »nnftgewerbeschule, da unter Leitung mm VWT. Eberfenckt ftrtt, Kat als Leiter der "^u e n gerichteten FaMaise und Berftxdswerck- 'Jytte tut Kmfticrtfdr Ledeoarberten und Buck- bmderer >n mi^gtRndwtrten Hamburger urnTIrr x*. A i eme 1er berufen Die Uteriud*- werfttatte hat sich Sxmh in vvcnb m t dem !>.'e>er- nmicum der wartet Offenbacher Lederwarenindiu^ stric dienilbar ui nuxdrn flflaefaettig übernimmt «r schrulLmsller Rudolf M o d) btr neu gegründete «ertnÄitt für Schcistfunst *u der Anstalt

aus Homburg 42 000 Ml.

Monat Gefängnis zu.

Fr. 125,10

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Züricher Devifenmarft.

14. 5.

geschäftliche Seite de« Unternehmens demDerbe- bienft" übertr, '

vermischtes

Dir Gattin Hinüendurgs f.

Ö«J»nobeT, 16. Mai Tie Gattin des Je-'dmarschalls v. Hindenburg, die feit Mc- naten ichiver erkrankt war, ch in der Nackt jion Lxrmstag m Hannover gestorben.

Vunhuno französischer Milirärftiester

kvb. Heidelberg, 16 Mai. Am Pftngste samstag landeten beim Nruckihäufer Hot goet tranzSsische frem mFlieger, tue türmt- tags aus dem svtugpiatz Neustadt a d H. aut- gestiegen waren, in dem Hödennebei aber bte Z-iuy- ptlrtunfl verloren batten Die räuffteuae itxnrn «wannet. Die schon gemeldet, landeten tags rtrvor bei Mannheim ebenfalls Uoer wanzöstche FKeger. ,

kranken. Tie alten 5klostergebäude größten Teile in ihrer alten Zorm, Pracht erhältst.

Landwirtschaft.

Zur Neuregelung der Milchwirtschaft erhalten wir eine Zuschrift deS Nassauischen &inb-

ÄarhwrteruntrnL 5*t 100 bartktx Mark imrtx

17. 5. trnmta» 201.40

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2.70

656.-

4.126 10.-

bers sein. Der Wechsel werde erfolgen, sobald bet Artete zwischen den Seremigtct Staaten mtb Deutsch land formell bekanntgegeben worden fei

Tif Bildung eines ferbisch-kwLtisch slowenischen Königreichs.

Scta rad, 13. Mai. Havas i Die vev» smsunZgeoende Berfammlnng bat mit 227 gegen 93 stimmen im Pröqiv die Bildung eines ferbisch-krvLtifch-slowenischen Lv- n i g r e i ch s angenommen. Pchitsch hielt erno.Rebe, worin er an alle einen Xumr zur Denöhnlichken richtete und die Notwendigkeit betonte, dem Staat eine einheitliche Sonn zu geben.

Irene -nechte

Berlin, 14. Mai Tas Zentrrll^mttee der U.2. P. T. veröffentlicht in derFreiheit" eine Kundgebung zur politischen Lage, ui der das deutsche Proletariat au'gefordert wrrb, seine ganze geschlossene Mach: einMsetzen für das ehrliche Bemühen Deutschlands, bte jmrtfdxniltAen Bedrngunoen des (&ttntte*lllnm<u tums zu erfüllen, und für bie restlos durchzu-

L)ochschulnachrichten.

Schückin gs Nachfolger in Mar­burg. Ter durch die llcberfidbcümg des Pro­fessors Walter Sckücking nach Berlin erledigte Lehrstuhl für Staats, BerwaltungS-, Kirchen- und Völkerrecht an der Universität Marburg wurde dem Geh Justisrdt Prvf. Dr. Wilhelm van C a l - ker in Freiburg i. B. an^ebvten. 1900 habi­litierte sich van Calter in Foctburg i B, von wv er 1903 als Ordinarius nach Gießen als Nach­folger Heimburgers liberficbche. Hier war er zu­gleich Mitglied deS Gvofth Hessischen DerwaltungS- gerichtShofes in Darmstadt. Zm Zahne 1903 flam van Golfer nach Kiel und 1918 nach Freiburg.

D Marburg, 13 Mai Der Direktor des mineralogischen Instituts, PrF Dr. O. Mergel, hat einen Ruf an die Universität SBdmgSberg er­halten.

fb. Frankfurt a. M., 16. Mai TeSS frei­willig, teils nnfreiivkllig wurLen in diesem Zahr zahlreiche gemcinn ü bi gc Vereine, die bis­her aus privaten Mitteln unterhalten wurden, vcrstadtlicht. Die Verwaltung dieser Vereine, die vielfach ehrenamtlich geschah, liegt mm in den Händen von städtischen Beamten, die reckt oft erst ba<u eigens unbestellt waren. Für diese Verloal- fintfl muß die otabt nunmehr für das letzte Zahr nahe.w 4Ö0000 Mark Zusärutz tristen.

Erscheinungen tm 2. Mr feine völlig wetgenbe Vertommg gelungen ist. Zn der weltlichen Sphäre hat das erir Gespräche des Hofgesindes einen nnn'ikaüsck lie6en5toLrrbiqcn Tütiog angeregt. Wel­lest hat von Tebullv und Steter, von Lckönberg und den Neuiralienern, nicht zum werrigsten auch von Magner gdenu, ebne dost darum feine Parri tur ihre Sdbftäntnqfeit verleugnen würde De Instrumentierung ist durchaus modern, farbig und oft von harmonrfchem Jteü, aber kaum je über­laden, der Rhvcdmus belebt. LünsLerifcher Erm': und reines »iffen be>elen bi krmvmiror^che Sci övstmg. Den Erfolg ftärhe die her. trragen"e Uraunubrung, die das Frarckbrrter Ooernhaus / " Merk, zumal im orchestralen Teil bereitete Herr Sienfar dirigierte mit fünfem Temverament, vetr m ToirVrver <a prachtvollem Schwung anfei«nv*-. Don den äLnstlern zeick-.eten sich an erster SteCe El'e Gentner^Fischer tiümara und Zldvlf Der mann als Pilger-Bnddha aus. Direktor Dr. Lett fuckte die Inszenierung auf den Geist der Andacht abiiitonen imo erhöhte die innere Wirkung, indem.

gestalteten Themen ragt als eme der lungensten mu'ikaliscden Eingebungen das Eingangsthema des Orcheftervorspiels, scharf gevrögt-m 7 4*Tatx geschrieben, vor auch die beiden StejvVnen _ der Komponist zu-nnraner 3ebnmn steigern gewußt, während Tfen für die bänxenfdie

i^e Pvodutte an^nmi sen.e I reife bekommen: sie öatangen aber anderseits, aast ihre Produkte auf bantJege san Verbraucher nicht unnötigerweise um 100 Pvo^nt Dötturrt nvrben und dadurch w Der Berbrwle erschuft Miststrnmning erzeugt leinen Endes gegen bte Uanbiwru richtet

Nutze Nachrichten ans Hessen und den Nachbarstaaten. In Marburg geriet ein Mölellvagen in Brand und mutzte in bte nabe Sahn gefahnen werden. In Rans­bach flWesternxlld) nntrbe das Baumateriglienlager von Icckantres Menniger durch ein gewalttges Schadenfeuer vollständig eingeäfch.-rt Ter>a- den beträgt mehr als eine Million L2arf. An

Xitnft ttttö wrftenschaft.

Uvauffichrung in der Frankfurter Oper.

Die Prinzessin Grrnara Wcltspicl und Legende von Zafeb Wassermann, Diusir von Egon Wellest.

Frankfurt a. M., 17. Mai 1921.

Ter Legende, die seinem RomanChristian Wahnschassc" beigcgcben war. hat Jakob Wasser­mann dramatische Form gegeben, und der Wiener Musillvrictrer Egon Welle,; Tpnttvnierte die Musik zii dieser buddhistischen Heils imb Wundermär. Die beiden Akte, alsWeltspiel" undLegende" geschieden, bilden dock int gedanklichen Inhalt eine Einbeit, da die Verknüpfung irdischen und überirdisMen Geschehens beide durchzi-ht Für die Bereitschaft, mit der sie Leid und Leiden aller Arten auf sich nimmt, wird die Prinzessin Gir- nara von Buddha, dem Siegreich-Vnllent>?fen, be­gnadet: die furchtbare Hastlichkeit, die um schwerer Schuld ihres Vaters willen auf ihr lastet, schwindet, und mit strahlender Schönheit beschenkt sie der Gott. Auch ihr Freier, den ursprünglich nur Ehrgeiz getrieben hatte, erfährt eme seelische Wand­lung, die seinen Willen läutert und ihn des Be­sitzes der erlösten Prinzessin erst wert macht. Religiöse Ekstase kündet dieses Bühnenora­torium, und der Eimlust mr'cfm Denkens und Dichtens, wie es uns ietzt etwa durch Ra- binbranati) Ärgorc vermittelt wird, ist leicht ex» kennbar. Tfe Masu von Emm Wellest bat ixe Stimmungswerte des Wunderspiels kunstvoll aus- gckeutet: sie ist überall daS Werk eine» vornehmen und fein gebildeten skennerS, entwickelt grostes fempositoriscbes Können, erbebt sich aber dock nur an einzelnen Höhepunkten zu unmittelbar patfenber Gestaltungskraft' Dann fliesten auch die melodischen Einstillc reicher und breiter, während tonst der gehobene Dellamatumsstll vorherrscht Unter den wenigen, nach Att des LertmottvS

wegen^ Viehschmuggels r<m der Pfalz m das <50 ar gebiet von der hiesigen Strafkammer zu einem Jahr Zuchthaus und 20000 Mk Ofelb- träfe nenrrteilt. Wegen des gleichen ^fergrhens bi feierte das Gericht dem

ichd. Schlüchtern, 16. Mai. Ern Acker knecht aus dem nahen Hohen^ll entwendete tm brei t gen 5krankenhmtfe einem ÄranTen ein Paar Scknür- Ittefel und begab sich damit mir hat Danzl'vden seines Heimatortes Mittat tm Tanz eridxm ein ^anbiäger, bet inzrvischen txn dem Dfebstab', b-1* nachtichtigt war, und zog unter dem (Machtet aller Anwesenden dem Burfllvn die Schicke aus. Der Dieb mrrstte <nn Strünv^en dos Lokal ver­lassen.

Hagen, 14. Mai (Wolffs Nack einer Mel- bimg derHagener Zeitung" wurde ba dem Inc- ssgen Gvldwarenhändler, be e - treuer* crflärung das Msfitrauen her Belwrde er­weckte, in Gegenwart ernes RegrerungSrates itnb O1ersteiwrsefee!Sri eine HanSsucknn a vsrao- nommen. Es wurden in einer Holzirerschalung versteckt 600 000 Mk. Goldgelb, mehreie Pakete mit Gold ringen und ©t Hier gelb gefunden. DaS Ofcth und die Ringe wurden beschlagnahmt und verfallen dem Staat.

* O b erlahn stei n, 16 Mai Ern findiger istvvf sammelte auf Kosten benrr, die nicht alle werden, Unters ckriften gegen die Zwangswirtschaft mtb kassierte für jede Unterschrift 8 Mark ein. Da heute aur bem1 Lande schliestlick jeder gegen die Zwangswirtschaft ist, so ttnrb bei dem gewiß eigenartigen Unternehmen ein schönes Geschäft beran-gefewunoen fein

* Stade, 14. Mai Tn5 affte edfl* Nt Gräfin Wnigsmark, Agathenburg b.n Stofe, ist der SeemannsckmKünstcknonik'" zufolge mit unersetzlichen Zv«stschLtzen ein Raub der Flantmen geworden.

* Ter Volks Verruf in Hamburg, (fin Münchner, der eben aus Hamburg zu nick- kam, teilt mit:pn Hamburg wird der Boykott der Waren englischen und franEschen Ursprimgs in allen Gaststätten durchgeführt. Ms ich letzte Woche in einer erstklassigen Hamburger Gast­stätte die Weinkarte burchsah, waren alle von England imb Frankreich ein geführten alkoholhal­tigen Gfetrtrnfe mit brr Bemerkung versehm: Wird nickt ausgefchenkt? Die Kellner erklärten fremd ländifchen Bestellern, die keine deutschen Getränke als Ersatz haben wollten, englische mtb fvanzö^ fische Getränke würden unter keinen Umständen verabreicht, dagegen würden Whisky mtb ita- lienische ober spanische Weine und Svirituos-.m olme weiteres abge-ieben, da sich diese Länder nicht an der wirtschaftlichen Handelserwürgtma DeuN'chlands beteiligten. Zch war Zeuge ziem lick dramatischer Auftritte. Einige Tfranzosen zer­rissen die Weinkatte und tert raten sie mit den Mützen. Aber selbst ihre schreienden Proteste halsen nichts. Die .tdellner scheinen strenge Weisung zu baden, den Boykott straff durchzufsibren. Wo es ihnen mögfi* ist, triften die Engländer und Fran zofen die Zettel mit der Boykottbefenrntgabe aus den «arten heraus und schimpfen auf das nieder trächtige Deutschland. Uebrigens bemerkt man die Zett elauffvrderung zum Boykott der pfetnb bundwaren an allen Straften-cken, an jeder Haus türe, ja fast auf Kben Bries, den ein Hom buroer verschickt, ist eine Matke geklebt:Dercksch-, kauft keine Feindwaren." So kämpft man in Hamburg in wirklich g-fchickter Dei»e gegen den fron wfit (fkengf i$d)en Berni cktungSwillen' Zch

wünschte, andere Städte ahmten das Beispiel Hamburgs reckt halb nach."

TiePlakatmauer Die lange Mauer, bte tm Zuge der TSniggrätzer und Anhaltstrafte in Berlin den Park des Prinzen Albrecht um scklfetzt, ist von dem jetzigen Besitzer des Grund­stücks, dem Prinzen sfefedrick Hetnrich. derRatio nafftiftuna für die Hinterbliebenen der im ttiey Gefallenen" zur Ausnutzung fürReklame übertaffer worden Tie Nationalsnftunq hat fee baulich' und

daß btt Müch nicht mefe wte bistxn durch Zwischen »teilen um 1 Mk. b-is 1,*) Mk. (i» Fvlmkstttt) je fitter verteuert nnrb. Tie Landwirte baden ein Interesse voran, daß sie für

Büchcrtisch.

Die gesprochene Zeitschrift. Zn einemRusstschen Brief", den Arthur Lacher, einer her brltm fiemtrr RuftüntbS, tm 2. Mm fef t desLiteraris ckeu Echos^" , Berlag Egon ssfejschtt u. Eo.s verössentlvln. sprtcht Vntber von der Papiernot in Stuft! mtb, d,e e-j den rufst- fdrn Schriftstellern nahrzu unmöglich mackt. Bücher und Zettt'chnsten zu mäffenrtidm, und emamt baba vou dem rinnt artigenErsatz"Tee Dichter in Rußland muß heute daraus verzichten, aus große Massen zu wirken auch das ein tatfamer Widerspruch zu dem proOamwifen .XraT ortVolksstaats" Einen eigentümltcken. durch kV Papter^^t hettwrgenlfenenErsatz" haben sich fee MvSkau-'t und Parrsdurger 3<f rifntrflrr durch sogenanntegapEOtfene Zeitschriften" ge­schaffen : an bestimmten Tagen hrjfammvln ftd) die Andacht men in einem groben fanuerthM! tuib lassen sich von den Autvvett alles hi< tvrlesen, was zu normalen Zeiten in einer ^feitsckriftrn > nummer gestanden hätte. VCber rt ist mit diesem Ersatz wie mit allen Ersätzen er bcfridxgt weder die Autoren, denen an Zuhorrrftei< txnt ein paar Hundert natürlich nicht die Tanfenbc von Lesern ersetzen kann, noch die Zuhörer, die gezwungen sind dieNummer" sozusagen m einem Sitz zu genießen, ohne später nackblättem w können Dan gröftert Fortsetzungswerke in betörtigenZeitschriften" nickt qcbraAt werden

bestrafte Händler $f. au5 Oberer Seien ftrt anS dem lesetz en Gebiet (Äöln) ohne Erlaubnissckenr für 5500 Ml. Zigaretten einget ührt Tre 3iaarctten waren ausserdem mit gefälschten Banderolen beflebt. Wegen Einführung der Zigaretten wurde er zu 6 Wvcken Gefängnis und 20000 Mk. Gellsstrase verur^ilt Tie Banderolen wurden ihm nicht «rngevecknel, ba das Gericht an* nahm, baft dem ft-, die Iülschung unbekannt ge­wesen sei. <

() Marburg, 13 Mai Tas Scköftengencht verurteilte einen Studenten, der einen Po^zei- beamten mit dem AusdruckPolyp" beleidigt hatte, zu 150 Mk., und ausserdem noch wegen Wider­stands zu 350 Mk. Geldstrafe

AuSfübruna einer fhrrj, bestehend auS bem Reichs- kurrstwatt Dr Rodslob und k rarem Mitglied des WrrkbundeS und des BereinS der Plakat freunde, unterstellt bat Wer weift, dass die Reklame nun mal weder durch Polizei noch poetische Proteste aus unserer Zeit und aus dem Strassenbilde mehr oerdränat nrtben kann, wird sich freuen, dass stakt des wilden Ztahrmarkts durchemander i'cbrecrfen Plckatc fetz.t zum erftenmaf* rate ganze Straften wand, an her fester nur Zettel setzen hingen, mit ihrer Plakaverung unter ein einheitliches künst­lerisches Programm, unter etn archueklonssches Geiey gestellt werden soll.

*Ehegefetz in Sowjetruftland. Die Sowjetregierung hat bic Art und Weise der Eheschliessungen geregelt. Temnach wird die Ehe dret Monatt nach vollzogener Trau-- img definitiv, bis dahin ist sie eineP r o be- heirat. Die definitive Ebe fann in den ersten zwei Jahren ohrre jedlvelche Formali­tät, auf ernfaches Ansuchen ernes der gatten, wann immer gelost werden. Der Be­griff des illegitimen Kindes ist aufgehoben worden.

Wechsel aus: ftelanb .......

Deutschland.....

Wen ........ Prag........

Siri« ........ nbon.......

Dielten ....... «rtstel.......

Budapest ...... Reuyork.......

Agram. ....... Bukarest......

(Rrricbts^aaL

Cote Strafen für Vieh-Schmuggler

ckd. Zweibrücken, 1A. Mm Der Hau­sierer Za lob l&XKiDcimna aus Waldmpor wurde

Vellen Nosstni.

Eisenbahn raufe t .

hO Kranffur. a M, 15. Mar. Äemnn- Wam mit brr nahm die Eifenbuchn-

frinrinatpolixt am Zreiwg in aller Frühe um* fang teilte iterhafttolgen von unaerbefter- liehen Eisenbahn räubern vor, fee für 300100000 Ms Essende unguter uxigaonmeiie out Grund gefälschter ssnackt. rre e vett'ckoden hat- tei:. Als Hauptteteiligle mürben tat an- der vor- iShngen MllttonenKebskchl-acke ti der Mainzer Landsttate (wobei bet terikt igle Eüerrbahntäuber Stark von der Ä*nmmaIfe*iKi erschossen wurde) bekannten T«fe Dssckel. Bur und Gemssien fei'- genommen. liefe Q)ecUf:afi war bmtaP bis tur Gerichtsverhandlung ü?e; ihre gtosOügrgen Scrtz- Hbereiai gegen eine erhebliche Bürgschaft out Treten (VnB gesetzt worden, hatten aber dneKaren »eil" hneoct gu Eifenhahnberaubungen grössten

hm gen hervorragend beteiligt. Alle Zettel fielen haben nach ihrer lleterfübnrig ein vollständiges Geständnis abgelegt, während sie bet den Treb- ftüblen in der Matn-er Landstrasse hartnäckig ge­leugnet bitten Hssfenüick kann sich diesmal bic Gesellschaft nicht durch Kaution, die dach nur aus dem Erlös her Eisen bah,iberaubungen herrühren kann, abermals fteimadyn.

700jShrigrs Bestehen des fttoftrrs fixiina

TaS früterc ftlofber, jetzige LandeSstrstntal Haina im Reg -Bez Raffel, blickt am 20. Mar 1921 auf ein 700,Shriges Bestehen zurück TaS .<Koftrr wurde am 20. Mai 1221 ton (Siftewenfem unter Leitung ihres Abtes, fturt von yulrtbam, besiedelt. Ti? Hamaer LNosterkrvche wurde 132b vollendet TaS Sfoftcr selbst war um 1356 aus\ gebaut. Tynd) den Steiss der Mönche, durch Schen^ Tungen und ftaus tarn eS zu ausgedehnten Besitz und Reicküum. Im Jahre 1527 lwb der Landgrat von Hessen, Phssuw der Grossmüttge, welcher bte Resormatimt in Hessen xingeführt hatte, bte Älöftcr i aus und damit auch ba# fttofter Haina Tret | fttoftrr, Harna, Merrhaufen und (Stotiou, IjW.c fee Pfarrer Hofhenn, würben <n LandeSb sspr- (er umgovandelt. Qhxntau ist im 30iährrgen Kriege zerWrt morden. Haina, Merrhausen und Hochenn Oetzt PhittppShostttal G.'ddelau Ivt Tarmftabt) sind heute modern cingeridrtete An, statten für GeisteSkprnTe Tee Landeshpspstäler waren in erster Linie zur imentgdtli.ten A'N-- nähme, Belxrndlung und Pflege txm Alten, Cfe- brvckllchen. Blinden, ®ertnitwc(ten und Geistes­kranken twm Lande beftinrmt Nock heute sind in bem LanbeSdosipikü Haina von lener Stiftung Phittvv deS Grossmüttgen her 25Z Freistellen. Tie ruhige und herrliche Lage von Harna im Tale her Wc^va, im Halbkneise umgeben vmr Ber­gen mit den prächtigsten Au-ckvM»äldern mit Ge­legenheit ah schönen Spaziergängen, seine schöner', neuen, allen ttnfatrbcrungen der Hygiene entspr - ckenden unb bet modernsten Athaiid.ung auch die schwierigsden Mte non GeisteSkranklh i Rechnung tragenben. ui einem grossen Park gelegenen Zkrankenhäufer, feine Derbmbung mit einem gtonm tianbgirte, Gärten und zahl reist rm Werkstätten yir AKenAmg imb Beschäftigung her fttanVeit machen Haina in herrornagender Weife geeignet zur Be­handlung und Pflege ton Nerven- und Gemütt-

bem LSsckuverl l«ctei(tgten sich neben den <nr.erv kanischen B satzutigstruvoen etwa 20 sfeu erwehren der Umgegend. Ta der Brand an verschobenen Stellen uurlcidi ausavach, rermutet man Bantd- ftiftung. Ein schvereS Bahnunglückxtt sich am cramsmg Nrrchrnittzag aus der Bihn strecke Fürtb-Weinheim ereignet. Als bas ssnckr-

verbandes. in her rt il et heisst:

Die drei n roten lanlmri rtfcfxiftlicten CTgani- latianen fturbestens, Raffaur und des ehemaligen GrossherzogtumS Helfen haben am letzten Jiritig <ur Neuregelung der Milcknnrttckaft einheit­lich Stellung ce-ommen Die Mitglieder dieser Crganiiatwnm sind sich bewusst, dass rt ihre vor nefenste Pffickü ist, auch nach der Aufhebung bet Milcktt>wangswrrtsckast die Belieferung der Städte imt MÄck si cker-ustellen. Sw haben sich desdaffd wr Aufgabe gestellt, innerhalb ihrer Organi'attvr.en dafür Sorge zu tragen, dass der Milchp-eis nach Beieittgung der Zwangswirt schäft sich o gestaltet, dass er für die großen Ber- brauchennasfel der Städte erträglich ist.

Obwohl lleberrinfttnrntnn^ darüber Herrsckre, dass bei den heutigen Preisen tüt Stäftfuttermittd und bei den dertzeittg hoben Arbeitslöhnen der an gebetene Milchpreis von 2,50 Mk. je Liter ab Stall den Er^eugertestra nicht entspricht, haben die Organifattoren den Standpunkt vertreten, dass wöben Preistreibereien unter allen Umständen ent­gegen getreten werden müsse und eöenrurfle Milch- lieferDerträgc nach Möglichkeit auf Ne'er Preis gnmWage abgeirt-ioffen werben sollen. Ein ,u hoher Preis mürbe sich and) infolge der Freigabe ter Buttereinfuhr nicht allzulange halten könne", und müsste halb wieder Mrückgehen. Solcke Preis­schwankungen kann aber unser Wirtschaftsleben zur Zeit nicht ertragen. Ein einheitlicher Preis lässt nch bei ter Berschiedenheit der wirtschamichen, ------

Verhältnisse dieser drei &ebiete (besetztes Gebiet,. wurde schon nach dem 1. AL gerufen und Ü-nnte * Ltemäporwerbältnisfe itfw.i leider nicht festsetzen. I sich am Schürft eine Reihe nm Maten, für starten

n ereignet. Als bas ^uhr-

- Wamfessd einen Ueberasng

passieren wollte, Wurde es »jn einer Maskinnc erfasst und jur Seite geschleudert. Tret Personen wurden schwer versetzt. Die Pferde Wurden tätet, der Wagen stark beschädigt.

. Zl 125,40

. i 2330

bommt es bass die jüngste mffifefr Ticktunq sich fall auöftüiefelid) auf Lyrik-und die kurze Skizze beschränkt q(ber ouck die Dichter, fee den Bol sst^Wismus > ioam pielleicht muh nicht bebuigungs- los) bejahen, ziehen e? beute vor, ihre Werfe nicht nur in Mosbru, sondern auch in Berlin drucke-', w (affen/7

91 v. Na thusiuS,Die HitetfäfteR'', Erzähl mm. Berlan von W. Borngräber, IteüMtg.

Das Dcrlorene Lied, Roman von Hans Posfcmdors. ,Köbachs Bücher". .W. Bobach & Co., Leipzig.____________

0n einem Teil brr Auflage wiederholt.)

Die Volenktedntte im englischen Untetchauö.

London, 14. Mai. lWTÄ.» Zm Unter­haus fragte S. Hörne über fee in Ober- fcklesien durch die polnischen Aufftändischat gr schaffenc Lage, ob die Alliierten bte an Ort und Stelle getroffenen vorbereittmgen bemerkt und ob sie ihren Regierungen darüber Bericht erstattet hätten? Wenn dies der sfall gewesen fei, weshalb dann nicht $ o rf i d>t d m a ft r c p f l n getroffen warben feien, um bic Durchführung des Auf­standes »u verhindern? Home forderte, dass ein Druck auf ter polnische Regierung ausgeübt rterbe, um fee polnischen fVceibeutet zi' zwingen, Ober­schlesien gu räumen fkennworthy erklär te, dass eS am besten sei, ganz O ber­sch lesjen werbe an Deutschland er.« acben.

Lrrond verlangt Verstürkimacn.

Paris, 14 Mar TasEchv de

Paris" teilt mit, dass General Lerond »jt rangen Tagen erffart habe, wenn man Herr der Lage in C'erfd^eiten bleiben wolle, sowohl gegen Den Polen als auch den Teutfdwm, jnen 60 000 Mann Derstärkungen notrocnbtg.

Die polnische Infurgentenormee vor dem Zusammen-ruch?

Berlin, 14 Mai Blättrnnelbungen aus fcattoroib zufolge nehmen fee Verpflegung-schwie­rig kecken bei den polnischen 5Vnsurqentei' immer grosseren Umfang an Laut .Lokalan-eiger" habe ein polnischer Führer in Ä'attowih erklärt, das man in wenigen Tagen mit dem Zusammenbruch bet Znsurg fnienar m ee rechnen müsse.

Der voraussichtliche deutsche Botschafter in Amerika

London, 14. Mai WTB >Daily Ehra» nicle" meldet aus Bettm aur angeblich bester Quelle, dass die deutsche Regierung beschlossen habe, bet gegenwärtigen deutschen A>ttchafter tn London, Sthamcr, als deutschen Botschafter nach hen Bereinigten Staaten -u senden 3etn