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5. - ein'chliktzltch lohn, durch bie ezoqen Mark 5.75 lchüch Mungdb. |pt<*-81144)16 Ife: S4riflkitBM112; Wucherei, l'rr:^ xeb Geschaslastele 51.

' ilchttff tür vraktnach.

*t** liiflirr »letze». Da|t|4<«asio:

5*»l!ert a. M. 11686.

Erster Blatt

M- Jahrgang

Donnerstag, 17. März 1921

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Dmd nnb Verlag: vrßhl'fche Unfv.-Vuch- Mnö Sternörucferei R. Longe. 5chrifllett»g, GefchSfl§stelle uRd Druderet: 5chvlstr«tze 7.

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vie Ketttt-ebewiNschallung

Berlin. 16 März

9Zttdrem htf

reidrrt.

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versuche

bt*trngtit SnstcmS iroTtenbifl ituna über bu Qrourfiritm der

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mache. llebetrin fli m nnnui

Pcrbraudyr nicht außer acht lassen

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g-anz a ri ren we ter allen

werde, auch möglich

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big sei. sondern weil es besiegt war. Tr.

rnons dabe nicht grfoaflt, Unynuhigrn: Vir find nickt besiegt worden Aber es scheine, baß für

Mttzcrdem müsse ein Mine! g. unbm wertem. um der dringenden Savira l sn o t der t ran* zjsischen Wirtschaft nach Möglichkeit Möl­lerung zu verschalen. Tas können nnr iagte c. Mons, aus bic Tauer nur mit unserer Arbeit, bie

die innere Politik geregelt werden.

Briand werd von seinen Tromben begtfef- wünscht. Nach einer kurzen Unterbrechung nimmt

weil eS

Tr. Simons sich zum Dolmetscher der vergifteten nfrnd) habe nicht

Ander erfftts von ihrem

Vie 3nten)cIIationen ht der französischen Kammer.

Baris 16. Marz WTB ' Die 9 a m m e

setzte btr Beratung über die Fatervel'anon be­treffend das Ergebnis der Londoner Ber-,..__ -- -

Handlungen 'rrrt Nach (rrlebignng einiger j bet Abgeordnete Mandel Ui Sott, B»tauj kleiner Eeietzenttvürse spricht als öfter Ldgeord- l sich die Lämmer «u morgen na.chrnina» ooragt.

Vie Lage in RufolanX

Stockholm, 16 März Nordiökck Preßten tra le meldet aus HelsingfvrS, daß bie Loge in Petersburg sich weiter tuge- spitzt hol Der Ausbruch der Revo­lution wirb jeden Augenblick er- märtet. Verteidigungsstellungen nriirben 18 Werst südlich von Petersburg ausgebaut

Unterzeichnnng des engUfch-lusßschen Handelsabkommens.

London, 16 Mär» Reuter Das eng» lilch-russiiLe Handelsabkommen i fl unterzeichnet worden

selten immer noch solche Mothoden aratmben Dutschlanb habe erklärt, es könne t ine 800 (XX) Tonnen Lohlcn monatlich liefern, habe aber nach dem Ultimatum 2 Millionen Tonnen monatlich ar gestanden. Aus der Londoner Zkonserenz habe es lien Verbündeten gesagt, eS könne feine Mffliarde Goldmark leisten, aber nach dem Ultimatum habe es fünf erste I a hre-r a hlun ge n angebo- ten. wie sie das Abkommen von Paris fesn'eye TeuifdiUmb habe also unter dem Druck oeS Ultinm- lums anerkannt, daß es in den schlechten Jahren wohl in der Lage fet den Verpflichtungen des Pa- riser ?lbkommens nachpikommen. Briand läßt bie These nicht zu. daß Deutschland nur zahlen könne tnrrCb den Nuvcn, den es durch die Ausfuhr erziele. Tonisch land habe untcrzeickmet. Es müsse zahlen nicht nur durch die erzielten Gewinne, sondern mit seinem gesamten Aktioum. Deutschland habe auch Zahlungsmittel: die Sergtoerfc, die Eisenbahnen, die Domänen Briand wendet sich dagegen, daß

lanb unabhängiger zu auch die Getväbr grosr Maste bei ferung trotz umerer licktteitoi ausreichend

Konzessionen zu erlangen und itrEulierc wie der aus die Uneinig leit der Alliierten. Be­weise dafür seien vorhanden, daß bie Deut-

wir als Gewährleistung und Sicherheit für eine Anleihe ein setzen, mit der wir dm fnuud- ifcten Finanzbedärmifsen entgegenkommen fönnat Auch brfe Frage muß unbebaut geprüft werben Sie sei sehr viel schwerer als tne erste unb könne sehr viel weniger von uns gelöst werden, weil sie viel unmiUelbaver auf internationale Zusammen­arbeit eingestellt sei. Aber auch hier müßten wir Vorbereitungen tvesfen, damit wir, wenn die Zeit gekommen ist, wo wir unS wieder an den ch seyen, mit wirklich au.'gearbei­teten Planen kommen Unbcbmgt müsse hier etwas von uns geschehen, well die Gegner sich mit Annui­täten fest gerannt haben, m.t denen man niemals werter komme. Wenn die Zeil gekommen sei, müßten wir brreit fein, vielleicht bereiter als es früher der Fall gewesen ist.

dürfe sie sich aber Ziele, fo bald wie

solle, zu machen.

Paris, 16. März. (WTB.) Der ,Zn- tranfigeant" schreibt: Man dementiert das Oferücht, der Rtparationsausschuß habe Deutschland ein Ultimatum gestellt. Es könnte sich seitens des Ausschusses nur um eine Aufforderung handeln, denn er habe Deutschland nur Mitteilung gemacht über die von ihm geschuldeten Beträge.

Zu der Pariser Note bemerkt da- Wolff- Bureau:

Bekanntlich steht die beut'dr Regierung auf dem Standpunkt, daß die 20 Milliarden bereits gezahlt sind Sollte noch ein Fehlbetrag trorlieget, m würde das lediglich die ZahluEvflicht Deut'ch- lands nach dem 1. 5. 1921 echökvr Tre nicht emgelösten unverzinslichen Sckatzanwci'ungcn wa­ren m verzinslich' urmutaufdm 1- Zwatz 1 brr Anlage 2 zu Artikel 244 des Vertrages Ter dem gegenüber in bcr Note der Reparationskmnmfwn vom 15. Mörz em genommene Standpunkt ist auch wirtschaftlich unverständlich Die vlötz- lich: Einiichung eines sehr erhebiichm TellS der Teuvchlanb noch zur Sxrrügung

frebenben internationalen ^iaKungsuiuci nnnre bi* von den interalliierten noch m London an* gchtich an-ieftrebte endgültige ^egrhmg einer ge­ordneten Abtragung der beut'eben RevaratvnS- pfl'cht völlig unmöglich machen Sollte butter dem an gedroht en Schreckgespenst t«r tnötz- I den Zahtung rv 112 iRilintbai Gold, alv weit über 150 Milliarden Panier, die Ab'icht fteboi, uns die Pariser Beichlüfte nach- träalichschmackhasterzu m üben, so tc nren wir in aller Stube darauf hmwei en. daß diese Veichlüife bire lrrage völlig offen Iteyn. An­scheinend beiweck! man. eine nachträgliche Begründung der Londoner Zwangs­maßnahmen <n schaffen, die das allerdrng'5 bitter nötig bähen lf-ast wie eine Ironie mutet eS an, daß swn Schluß der eben in Lc-nbon v.m ber Land grwiefene Gedanke der Änleib' von der Lommistion ausgenommen rt als ob die An- '.*idc noch Verhöng'.mg der Zwat^Smaßnabmen größere Aus'übt hätte:

zukünftigen Gctrcidebewirtschastung ergab die Beo- bmtb'img nickt, jedoch war die überwieaend- Mehr-- hir der Bersammlimg brr Ansicht, vaß bie liitv »iibrung des Umlageve nährens ber geeignet W i tzu dem erstrebenden Ziele har baldigen völligen Freigabe des GctoeiveS M. Reichsminister tzerm es erklärte zum Schluß, daß die Regierung sich ihrer großen Crrantnorhmg beim Urbergana zu freieren Formen der Brot­versorgung voll bewußt sei und bei allen ihren Maßnahmen die novomchige Rücksicht auf die

den könne. Denn auch br oon brn Bertretrrn bcr freien und christlichen t^ntw-rfi(haften mit befort» beton Nachdruck betonten fozullpolitifchen Schvio- ngfeiten des Ueberganges urm UmUg foflem oha gar Kur völlig freien Dirtschcckt, bie oon den ein­zelnen Rednern unter gewissen Voran: fetzarngas empfohlen wurde, kemeswegs onUannt wurden, so« bestand doch im allgemeinen die Uebrronnmr, daß die tai'ud'IirtK (httttnzfhmg der V-rliällnllse uns bie Notwendigkeit stärksterßrxtn.krions'örtmmg

einem Ä'rirge wie dem letzten verarmt, aber bie deutschen Imperialisten hätten sich dadurch be- T-eutschland noch

weihen, a chererseitS aber dafür Ive, daß brr

i'ee5raM<1 eiben BevZl- beschrünkte i Test h.mög- mit Brot veriorgt wro»

hanbde sich darum, wie wir auS der (trgenrpdrti ,< »itM ipanuten gefährlichen Lage der deutsche Seirlktxift am denen derauskorninen konnten Tie

hqKnabmen zu ertragen unb die großen Befahren -wenden, die auf dem Gebiete der itbe-tsloii'lleit au-> ihnen erwache Sie'ie dkr .11 i-ltzeitig neben bin"er negativen Aufgabe

FesthaltenS gegenüber den Zwana^maßnalmen Mr Gegner sich auch Khon rv'itw vorbereiten nf daS. was unter kommen soll Tenn xrüber. sagte der Minister, sind wir uns wo dl i£e einig, baß wir über kurz ober lang wieder zu Serdandl ungen kommen nrrden und das m so sicherer, je ruhiger wir unsere gegenwärtige >rge überdenken unb je fester unsere Nerven sind ^ch bin ber Meinung, daß es sich tetzt erwin'en S daß die Methode unserer Gegner, »'n letzt auf lange Zeit hinaus b-.e liier n für deutsche Finanlleiimngen in

Äinuitäten festzufetzni. Fiasko ge nackt hat. 5tr müssen die Licke letzt von einer anderen Site awkiffen imb b e 3 iebe tau rb a ua u gäbe in d.m Mittelpunkt unterer gan- ! Ln Vorbereitungen ftel'en, w-;u an m>>- luhst genauer Plan für den L e-eraufruu ber » e r- t5rlcn Gebiete aufgrtd't werden, mu"e dieses Problem hänge atx.*r eng mit den riebe- lingsproblemen in aeut a b tu ammn; Mm wir könnteil im'"erc #ra t tri unterer eiieiien üt nicht ausschließlich in den Ttm't her wirer tllen. Simon> hält deshalb barnr, kiF. der Vian ber Wiederaul'bautatigkeit in '»em Stil in arit t genom- t> e n müsse, und bittet Mbei Tingen um die Mitarbeit all« LiNschaitskreie des deutf en Vesffe:-. Aber hcs genüge noch nicht, um aus b.T f^rveren Lage b-r curepäifden Gesamtwin ckast der u:;u.'ommen.

auf allen Gebieten her LebenSmi ckverforgung wie­der normale Zustände herbei uführen, mrht durch bi<* mit der allmähicken Beseitigung ber ZwangS« wiitickaft urtberm tolitb verbundene'i liebe gangs- s^-wIrrigkeiten abschreckm lassen Tie erftr Bor- ai'S'cbitna iür eine planvolle und L- leitunq vom Zwang zur freieren Dirischaff fet aber die Sdxiffung au Srei chen der Reser­ven, die sehr wesentlich von der CmroufTimg der außenpolitischen Berhlltnrffe in den näckLten Monaten abhänge

»US dem Welche.

Die nationale Einheitsfront.

Berlin, 17. Mär; Sie doSBert Tageblatt"" meldet, hat? be m o Fra t i f (fie Fraktion des preußischen Land­tags in Uebe rein stimm ung mit dem Partei- ausichuß auf die Anregung der Deutfchnatip- ialen Bvlkspartei. eine nationale Einheits­front durch derftellung eines Bürg^rblockS zu bilden, geantwortet, daß die Einheitsfront inxrr das Gebot der Stunde sei, aber zur Zeit nicht zu erreichen wäre. Durch bie Ver- linrklichung des deutschnationalen BorschlaaeS würde man diesem Ziel nicht mir nicht näher kommen, sondern sich von ihm entfernen Sie das Tageblatt dazu bemerkt, ist die Frage eines Bür^erblockS für bie Demokraten ba- mit endgültig erledigt

DoS BetriebSrätegefetz.

B e c lin , 16. März. lWolst ) Bei iet gestrigen zweiten Lefung des Gesetzentwur- res Biber hie Entsendung von Betriebs­ratsmitgliedern in den Aussichts« r a t im fozialpolilifchen Ausschuß des Reichs- wirf'chastsrates wurde ein Antrag Th.effen, Aufhäm'er angenommen, wonach bei irbem Auffichtsrate, ber mehr als drei Mitglieder chlt, zwei Betriebsratsmitglieder hin»u;u- i chen sinh Das Gesetz sah vor, daß erst bei ünf und mehr Auffichtsratsmitglredern Be- - riebsratsmitglieder zuiuziehen 'nd. Die oeite Lesung hat eine in wesentlichen Punk­ten abweichende Formulierung des Gesetzes ergeben, die mit 15 gegen 6 Stimmen ange­nommen wurde. Die Vorlage wird nun in dieser Form der Vollversammlung des Reich wirljchaflsrares vorgelegt werden.

SorOcrungtn des wiederherftellungs- au$fd)ufie$.

Paris, 13. März. (WTB.) Der Re- parationsauSfchuß veröffentlicht eine Not^ in der er auf die Verpflichtungen auf Grund des Art. 235 des Friedensvertra­ges von Versailles hinweist. Die 20 Milliar- ien sGoldntark, die in dem Artikel von Deutsch-- land bis zum 1. Mai 1921 verlangt werden, glaubt die deutsche Regierung, wie sie am 20. Januar mitteilte, ersetzt zu haben. Am 26. Februar habe die Reparationslommission Deutschland < benachrichtigt, daß nach ihrer Schätzung jdie Lieferungen, die bis jetzt erfolgt eien,«unddie auf die 20Milliarden Goldtnark anzurechnen seien, kaum den Betrag von acht Milliaicken erreichen. Die Reparationskom- mission habe deshalb Deutschland aufgefor- )ert zu erklären, wie es den Rest von 12 Mil­liarden Goldmark begleichen wolle Am 14. März habe die deutsche Regierung erklärt, sie sei der Ansicht, daß sie die ihr obliegenden Verpslichtungen aus Art. 235 erfüllt habe. Aus diesem Grunde habe nunmehr die Re- parationskommission der Reichsregierung notifiziert: l.biszum 1. Mai 1921 den Restbetrag zu zahlen; 2. vor dem 23. März eine erste, auf oie verbleibende Schuld von 12 Milliarden anzurechnende Ab­schlagszahl ung von einer Milliarde Gowmark zu leisten. Hinsichtlich der, Zah­lungsart und der Zahlungsfrist der späteren Zahlungen habe sich die Rcparationskommis- sion bereit erklärt, die Vorschläge, die die deut­sche Regierung bis zum 1. April macken werde, zu prüfen, um eventuell an die Stelle von Zahlungen in Goldmark oder ausländischen Devisen 29a ren lieferungen zu setzen. In der gleichen Zeit sei auch die deutsche Re­gierung berechtigt, Vorschläge hinsichtlich oer Emission einer ausländischen Anleihe, oeren Ertrag der Reparationskommission zusließen

das beutfdx Volk p iylologifrf) bif Niederlage nicht genüge Tie beutkbe Slegic nnuig hätte nicht bie bewunderungswürdige Grotzrnur Frankre icks terfumbeii, das feine Leere am Vorabend des vollkommenen Zu­sammenbruchs des deutschen Veeres ausgehallen habe. Für jeten andern als einen deutschen RemerungsniMM wäre es ange­sichts einer derartigen Großmut Pflicht peipeen, fein £xrj zu öffnen. (Die Tcpuriertrn klatschen dem Mrnister Beifall./ Brumd t't erbeut darüber, MB bie Alliierten bie Notwendnkeit eiwahen, eine energische Tat zu vollbrmgen, damit Teutsthlai d seine wahre Lage vernede. Er wolle aber doch erklären, baß de Fron »o »em

nickt den C*Mn!en des baffes unb den Gedanken bcr Sepreralien hätten, als ihre Latte jetzt vor- qeganqen s.-im. Man habe nur eine Maßnahme brr Gerechtigkeit burrbgetührt, aber ferne Kriegs- banbunn Man werde vielleicht versuchen, dos Mutscke Volk zu oergi'ten. Abc wenn M4 deutsche Volk das richtige Gefühl für seine Interessen ftibe, bann »erbe es sehen, wo sein Nutzen sei (!) Die Dividende, die die Männer vom l August 1914 erhielt hätten, sei viel größer als sie zugestehen. Sie wollten eben, daß Deutschland seine Schulden nicht zahle. An dem Tage aber, an dem das deutsche Volk begriffen habe, daß An- naberungsm-aüchkeiten vorhanden seien, tönue man neue 9o m bina t ion eu ins Äuge lassen T'T Gedanke des Zu so m menarbeit eus mit den Deutschen, den der Atzgeardn, £>enef'eo habe würde ron den befreiten Gebieten »urückge- m ief en Es^se verstanden werden, daß die Sanktionen nur int*er d-n drei Sebutgungen, unter denen sie angetimäiit fden. tl?r Ende er­reichen. nämlich in der Reoarattonswage. in der Enrwa^nvn is l-aae un*» in St Frage der One^ b -kbuC-igf *n Sruuti» gibt alSdann von d-rnBel cklu s. tvr Rerarationskommi non ÄTnrnri Den sckland m'ttutellen daß es den fstest von 12 Milliarden, bi? c# auf br 20 Milliarden noch schulde. be> rnüffe. Zum Schluß satt Briand, er wer dl ron der Lämmer verlangen, daß fff k t: »um Aus­druck brinae. t»ß er noch ihr volles verträum besitze. Di- Fra 7« drr äußeren Politik muß>77 eit? flni.-ben der Person und oixrr 5kücksicht au

iirage ber finif inn i"rticiöe jrn«i 1 tidio'* tung juuadm von der Regieruu i

firmeren Steife oon Vertretern der VanKmindxift und Serbiaudxr erörtert und seiner E d Fe­bruar aut einer fcenammlunq der deutschen w> näbnmgi$miifflier in München au« üjrliJ» lcra.cn loorbeji war, hatten beute Virrerer ber t'a'tfiwrt* schaff, des L»andels und der Getreide nciar -ntenben Gewerbe und Verbrauckier G.-legmHeit. in einet vom ReichSmvnster für Ernchi-ung mck l'a-lrnrrt* sckast nnberuiatcn ^Versammlung > t ter ssiage Stellung zu nehmen Weitaus ulmo.cgmo tvurbe dem Gedanken jugeftint.rtt, daß die Beibehal- t ung deS bisherigen Bewtt tjchaftu ngOa systems für Bro tgetreide nicht zweck­mäßig fei, sondern cm neuer Wen gefudt toetw bat müsse, der einerseits flflrigurt s i, die einbr trohbe GftnibeviVbullioii neu-u beleben um so a.lmab- l'.ch 1:1 den wich.igsten dachrurgsmi dln tx>m Aus-

Die Minister Scholz unb Simons über ein Sufunftsprogramm.

Nach vielem Hin und Her, nachdem die getarnte deutsche Lefsentlichkeit, namentlich t id) Hande! unb Industrie, zum AuSharren tgenfibfr den Geivaltmaßnahmen der En- (itf aiifflfforbcrt haben, erfahren nnr etwas xr wirkliche positive Vorbereitungen und fr. eigentliches Programm der Reichsregie- ninfl für die nächsten Tage und Wochen. In einer Sitzung des wirtsck)aftSpolitischen Aus- sffusses Ixiben, wie aus dem nachstehenden Bericht hervorgeht, die Reichsminister Dr. kcholz und Dr Simons darfletan, daß ksutschland ein gwßzügigeS Wiederaufbau- >rx>gramm in die Wege zu leiden gedenkt, in- km es Damit rechnet, daß der Anuiläten- Schwindel der Entente als abgetan gelten knn Die Reichsregierung kehrt damit auf kn Boden zurück, den sie eigentlich schon viel früher mit größter Energie hätte bestellen müssen. Deutschland kann arbeiten, null sich regen zu ausgiebiger Entfaltung aller seiner fräftc innerhalb der eigenen Grenzen so- »whl wie auch in den zerstörten Gebieten, kamit kann Wiederherstellungsarbeit geleistet her bim, die den Franzosen und Belgiern, die ßhne Deutschland nicht fertig zu werden ver­flögen, zugute kommen kann Nachdem uns hie Entente den Handelsbetrieb nach außen erfchnxrt, wollen nur doch keine Zeit ver- Iteren. Da) Nächstliegende ist jenes Pro- fliamm, daS der Reichsminister Dr. Sck)olz »tflmi entwickelt hat. Dir wollen mit t Simons hoffen, daß die Stunde bald loinmcn möge, in tv*r die Entente, die heute rad) unckütz redet und droht, zur Einsicht ge- kngt und die dargebotene Hand ergreift.

Berlin, 16. Mär» sDTB.) Irn wirt­schaft S po l' t i sck en Autt'ck> führte Reicks- - baffer Dr. Scholz u. a. auS. eine Rechtsgrund- tge für bie sogenannten San ktionen sei m bem ff He>enonertTaae nicht gegeben Sie wüi- ki autzerordentlich schnnerige Verhältnisse in Leutschland schaffen, und e- sei notwendig, Ge- ,enmaßnahmen zu treffen. Ter Fcindvund rrifenne, daß Deutschland wenig von seinen Geg­nern. besonders auch van England werde kaufen kirnen, menn sein Außenhandel durch die verlangte ^rfzigoroientige Ausfuhrabgabe aedwsfelt werde 2tr Ausiendandel werde neue Wege suchen pfiffen. Tiefe neuen Dege dem Handel zu er- fidjtem, sei Pflicht der Reichsregierung, ffn Frage komme eine Erweiterung der SuSfuhrsreiliste, Wegfall ber Preiskon- uolle auf den meisten und der Mengenkonttollc j; verschiedenen Gebieten, Abbau bcr Ausfuhr- ijqaixn sowie als OVgenmaßnabnie gegen bie ?rpbrnbe Minderbefchäffigung bcr Industrie eiter- jif cb e 3 ieberbclebung des Bau- 11 arkteS. Wiederau bau der Handel-'lotte, ferner Erweiterung der produktiven Erwerbs­los e n f ü r io rg e, Einfubrvcrbote für über» Riffigc Ausland.gvaren. Vorkehrungen gegen ein neue- Loch im Dcsten sowie Berringerung bei BcrbriuckieS überffüffiger (Sinfuhnraicn durch b.< Erd. düng von Abgaben. Besorechungen über b.t B c 1 in t c n f raae ii bem besetzten ff»b e i n l a n b mit Vertretern beS Rheinlands 'Lnden unmittelbar bevor

Daraus führte Dr Simon» u. a auS, eS

ne irr Lenail von der repubttkanisch-demokratffchen Zartei. Er beschäftigt sick mu der Orientfraie unb beglückwünscht bie mmiöftfdm Unterland.er, daß ic den s»rireichen Frieden mit der lürfti abgr- schlossen hätten Der Redner verlaw.u schtießltck. man solle da ür sorgen, daß England nickt über Jerusalem herrsche und daß dort nicht \urirl beute sich nirtvrliefjen. tne ren Deufchlandämen Der Mnniterprä id.-nt solle an die Großmütigkril der Engländer avveilie- rm. daß Frankreich nicht in Jerusalem unter­drückt werde

Ministerorüsibent Brianb ergreift alsdann da-> Wort laub satt: Tie Sanktionen feien müitänidicr und wirtschaftlicher Art. Man habe erklärt, sie hätten noch umfassender sein können. Die militärischen Sanktionen sei'-n die, tie Frank­reich verlangt bade Sie seien ergü big unb hasteten wenig. Die deutsche Delegation hätte den Hinttr- ictxmfcn gehabt, die verbündeten SoLctcn roür- k*n eine Arbeiterrevolte benxjrruien. Aber die deutichen Arbeiter hätten verstanden, c- man nicht komme, um Ihn eg zu führen, sondern um die Achtung vor den übernommenen Verpflich­tungen ju erlangen Die Sanktionen feiet nötig geworden durch die Haltung des Führer» der Delegation. Die w.ffterc Maßnabmc, 50 Prozent von dem Berkaufswttt der deutschen Warst zu erheben, fei von der cnglifdru Regierung vorgeschlaaen worden. Er sei überzeugt, daß lr.er Schv.erigreiten und Betrügereien möllick wären, aber Kbc Natwn habe da» Recht, die Höhe der Ab­gaben zu bestimmen Die Errichtung einer Holl' j ren »e zwischen Deutschland mtb dem Rheinland ei nicht mit dem Hintergedanken ergriffen nx>r- ben. den man Frankreich zugeschrieben habe Er bedauere, daß der Abgeordnete Aunol poliiifdr 2^-nken bad. Deutschland gegenüber müsse man emig bleiben. Alle Nanoien feui n<ul>

ätutidx Wittschaff müsse fähig gemacht »erden, den Ansturm ber Zwangs-