Ausgabe 
10.11.1921
 
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1921

IO. November

Nr. 160

Der Kampf für die Wahrheit.

Zerstörungswut brr Xicfirrhrn.

Verfügung

'TBeUc ent­

biete Mit- bie RelchS-

Äünfller ber »iDiliftcrten Welt, In bein TU Schuh ber ungartI4>m Äunfimetfe bi b«e getrennten (Mntum bitten.

fre hoilTl i üSemnmmencn Ä-ebtt Mir Peden tn eln?r <u nertinbarenben Ittred^nbe Ontiaflunq gewähren.

S'er Reichskanzler nahm tedimaen entgegen unb »rilltte. bah

ftrefmäe,tgf It ber ©ntfiaatlicbunq ber Reichsbahnen w erörtern. Sämtlidx? Or-

..... v ,j-x--..iuf~ _wn IVUWII 4AHIUII"

Triften bera,i#arb*l,en tnlTT, bte Volksgemeinschaft, b b b-r 6aat benfenlqen. bie heute bieten jetzt

Pari«. 10. Otto. (DTB) Der bekannte Schriftsteller H. G. DellS veröffentlicht im .metit P< :ifien unb in brr .Shica^v Tribüne" Artikel über bie Abrüstungskonferenz von aSaf&ingtOB . Der britte Artikel be­schäftigt sich auch mit Deutschlanb. DaS beuttbe Doll. lagt DellS. nehme bie zentralste Stellung in Europa t.n unb übertreffe an Zahl bie an-

Nutenden ungari'chen Äunftoerft, öutbe von prfva «n Hnt mebmungex 5) e ©rappe tt langt ten Tschechen zertrümmert. Die unga- in der Entschließung eine Ocuamng von Jauai tL\äyai Künstler richten daher einen Aufruf an I ber Regierung.

Preßburg. 10. Ar-v. (Wcl f) DaS Ttaria-TberefiabenfmaL ein« ber b.-

MTTiratio~ei unb Bririebsvertre'ungen sprachen deren europäischen Dölker mit Ausnahme de« sich mit dreier SchVrfe gegen jede Aenderung j rullischen. Sei Erziehungsniveau sei eben so in der Detriebsform ber Reichsbahnen auS. Sie hoch ober höher als da» irgend eines anderen bberrrich^en dem DerkehrSminister folgende Er-! Dolle« in der Dell. Die Deutschen

Tie »sraqe der Verwendung deutscher Arbeiter in Frankreich.

Paris, 10. Aov. (WTB) Die parlamen» tarilche Gruppe ber zerstörten D partcrn n S hat heute bn Senat über ben Aufbau von elf Dörfern in ber Gegend von Ehaulne« durch deutsche Arbeiter verhandelt. Es wu de lebhafte Beschwerde barübn: Dorgetranen, daß die Terbantlunpen über diele Ange' egenh.it ohne Zuziehung irgend eine« Parlame.itSrri gliete! ge­führt worden seien unb auf bie Proteste hjnge- toiefen, die von ben Zweigverbinden ehemaliger KriegStellnehmer erhoben worden seien. Tie Gruppe nahm eine Entschließung an, in ber flr bte Ansicht au«sprach, man könne unb müde zwar jede Hilfe suchen, bie c« ermögliche, den

f ä h c erläutern zu können, bie ihn leiten. Frank­reich benFe nicht baran, bie Revision beS von Dikson unterzeichneten Zufatzner rrge^ tu verlan­gen. weil eS von ben Amerikanern keine Maß­nahmen wünsche, die ihren TriNtlonen unb ihren augenblicklichen Tendenzen widersprechen Aber es fei nicht zulässig, bah sich bie Debatte auf daS ReparationSvroblem unb bie bamit hn Zusammenhang stehenden Fragen auSdebne. Die Debatte dürfe richt auS dem offiziell feftaeleq- ten Rahmen heraustreten. Denn es opportun cr- ' scheine, eine Prüfung ber finanziellen unb toirt- schaftlich-m Angelegenheiten zu unternehmen, so scheine Paris viel eher al« Derhanb- l u n g « o r t geeignet zu sein al8 Washington.

Ma^siball Iossrc geht ebenfalls ans Ncisen.

Pari«. 10. Rov. sllDTB) Marschall Hoff re tritt eine Reise nach dem Cf mt an. Gr beaibl sich bvribin tn offizieller Mission. Für bk Tauer der Rei> sind fünf Monate vorge'eben. Zuerst besucht der Marichall 2bmam, bann Japan dann China und schließlich bie Vereinigten Staaten.

AnS ber englischen Tfironrrbc.

London, 10. Rov. (WTB) 5Tn ber Thron rede, die b-i ter trutt^m Vertagung deS Paria'.i^t'« herlden wurde, heißt e«: Die Deutsch- Regierung hat befrlebf- 0 e n be Fortschritte in der Ausführung be« ihr durch ben Ukrainer Vertrag auferleq'en Tc-- bfT.d) u-gen gemacht Weiter wirb erw'hnt, nur ber ReichSko-7senenz hätten s-.ch biePremierminister einstimmia dahin cn^clD txhr. tah bie Ctirfe kxS britd'ten Weltt-iche« zur See jeber an bereu Wacht gleich fein müsse.

re-tc-ung zu den Ausführungen b*r Industrie wtt ber arbotenen Beschleunigung Stellung neh­men werbe.

Am Aachmittag empfing ber Reichskanzler H Anm-knh^it von V'riretern ber beteilinten ReichSredort«. Ne tn Berlin tinqetroffenc Re- parationskommissivn. bte von dem P-ä- ffb-n en Dubois geführt wird?. In ein-r Aus­sprache. bie ledi-tich einen einleitenden Charakter fruT oab ber Reichskanzler einen kurzen Heber- bllck über die ftnanii^lle und wirifchrftstch» vage Dmufchlands. wobei er Ne in einem Teil her Anslandspres e vertretene Auffallunn zurück- wtes. daß M- d-utfche R"'ierunq ben Zufammen- druch ber Mark abfichtlich fördere, lieber ben Dann ber weiteren Verhandlungen und dir vor- ausstchtliche Dauer kennen vorläufig Mitteilun­gen nicht gemacht werden

Ver ' rn. 10 Rov «DTV^ Die Rachricht, daß de Revaratl^n'kommission e en d e beab ich igte V fo d ngSer^ö um ber Bram- len Einspruch erhoben hat. kann nach Erkundi­gungen an mabgebenber Stelle als falsch be- tzeichnet werden.

Dis (V frnhrtf)nrr flrgrti dis (?nfftrttif1t(f)nnq.

Berlin, 10. Rov. (WTB') Hmite tixiren tot V'rtre er ber Gewerkschaften ber ßifen- kahn beamten unb Arbeiter, sowie ber Haupt- beamtenrat unb der Hauptbetriebs- rat ber Reichsbahnen 5ufammengetrcien, vm mit dem VerkehrSmtnister die Frage der

UmtsoerfünbigungsMatt

für die Vrovinzialdirettion Gderheffen und für da; Kreisamt Gießen

Erscheint nach Bedarf: Montag, Dien.tag. Donnerstag und Freitag. Rur durch di. Poft ;u beziehen gegen Mii 2.50 oterteliäbrhd)

)as neue preutzische Kabinett vor dem Landtag.

Berlin 10. Rov

Saal unb Tribünen sind stark belegt

Ministerpräsident Drau«:

Der Tkrfaflung entsprechend habe ich foTn-nb# rten zu Ministern ernannt: Zustizminisler: 6 n 6 off, Minister de« Innern S e o e r i n g, ltusmtnister: Dr.'D ö l i tz (Unruhe bei den nmunisten), Hanbelsmini ter: S i e r i n g . Fi- izminister: Dr. a Richter (Rufe bei ben nmunisten: Der alte Rappt st!). Landwirt- ft-mintster: Dr. Den bors Ich beab lbttqt, Verband«'e7retär Hirtsiefer, ber gegen- "ttg im Auslände wellt, zum WvhlfapllS- ister zu ernennen.

Der Ministerpräsident gedenkt bann ber Roi besetzten Gebiete und besonders der LoS- wng Oberschlesien«. Mit den oberlchlesilchen idem, die von un« scheiden, bleiben wir im sie verbunden. Kein Machtspruch deS Sieger« n bte geistige unb kulturelle Gemeinschaft eines keS zerreißen. Um ben Staatshaushalt zu inneren, muß die steuerliche Straft unsere« keS noch weiter angespannt und vor allem der ih in seiner ganzen Leistungsfähigkeit heran- >gcn werden. Eine größere Selbständigkeit der atsfinanzen ist anzustreben. Die wirtschaft- m Kräfte unsere« Dolle« müssen gefördert wev- . besonder« die landwirtschaftliche Erzeuguna. c wollen Sicherung und Ausbau ber Goztal- hgebung. Die Auswüchse bes Ducher«. der Ülreibetel unb ber wüsten S^e'ulatio i auf dem ren-, Effekten- unb Deotsenmirk e müssen be» pft werden. Dor allem muß die Zugenderzie» g in den Schulen aus Stärkung Der geistigen c gerichtet fein. Eine ber wichtigsten Aufgaben Regierung ist Ne Demokratisierung ber Der- tung. Die baju bestimmten Gesetze werben mit ichster Veschleunigung vorgclcgt wer'en. Die imtenschaft muh bereit fein, bie Der'assum mit i Mitteln zu schützen Ein zei'gem ße« Di'zip- raeseh ist in Vorbereitung Die Absplitterung Iner Gebietsteile aus dem preußischen ©laat«- ge kann bie Regierung nicht unterstützen. Dir len ein gedeihliche« Zusammenarbeiten preußischen Regierung m t der Reichs- i e r u n g. Die Arbeitsgemeinschaft der vier leien wirb ihre ganze Ärafl einsetzei, um unser b unb Dolk vor bem Zusammenbruch zu bewah- und einer helleren Zukunft entgegenzuftihien. ifall bei ber Mehrheit, Zischen und Rufe auf äußersten Linken.)

Abg. Hauschild (Voz.) erllärt, baß feint lei baS neue Kabinett unterstützen werbe.

Abg. Herold (3.) verliest eine Grllärunß x Fraktion. Ne sich für da« Kabinett au«- ht unb mit Dankesworlen auf StegerwalL

Abg. Dr. von Ä r au f e lD Dpt.): Die Ar- igemeinschaft ter vier Parteien, Nr daS neue (nett grbillel Halen, hindert bi se Parteien, neinander zu arbeiten unb nötigt Ile zur immenarbclt 3ebe bieler Parteien m deS- cinz^lne Ziele zurückstecken. Die Tätigkeit Ministerprälibenten Steg ruald re-dieni die nflc Anerkennung. (Diberlpruch bei ben Un- irglgen unb Kommunisten.) Meine F'eunbe ►cn Dem Ministerpräsidenten Deaun einstim­mig ihr Dertrauen bekunden.

Abg. Meyer (Äomm.): Diele Regierung vereint merkwürdige Gegensätze. Dir benlen daran wie ber Minister Sevei i a kämpst" getep den Äappisten von Richter und der Minist« Hänilch gegen ten Monarchisten Beelitz (Sehr gut bei bat Äommunillen.) Dir brauchen die ÄonsiSkation be« V s.heS ter De i enden. (2tu)e: Die bei Adolf HoffmannI Heiterkeit!)

Aus Antrag ber Deutfchna tanalen wird Der» tagung zur toeiteren Aussprache beschlossen.

Ein-- Reihe Defoldungsvo, lagen werden blet> auf nachträglich auf bie Tagesordnung gesetzt unb bcbatteloS ten Ausschüssen überwiesen

Nächste Sitzung: Frei'ag. vormittaiS 11 Uhr. Aussprache über Ne Regierungserklärung.

Gesetz

bk Ausführung be« ReichSgesetzeS vom 12 gebruar 1921 über bie oorlauhac Förderung de« Do hnungSbaue« und bte Ausführung be« Reichsgeleye« vom 26. Quni 1921 über Die Erhebung einer Abgabe zur Forderung de« Dohnungsbaue« betreffenb.

Artikel 1 Zur Bestreitung des nach dem RcichSgefey über Ne vorläufige Forderung de« lüodnungöbaueS vom 12 Februar 1921 (Retsgefetzbl S. 175) für bie Rcchnungsiahre 1921 und 1922 vom Lande Hellen aufzubringenden auhetoroent- Uchcn 2lufwandS werden fünfzig Milltoncn Mk. bewtlitgt. Ueber Nelen ÄreDil verfugt das Landes-Arbeit«- und DlrtfchaftSamt im Einvernehmen mit dem Ministerium der Finanzen. Dtefes Ministerium wird ermächtigt, den genannten Betrag im 2vegc be« Staatskredit« flüssig zu machen

Artikel 2. Die Verwendung des in Artikel 1 bewilligten Kredits ist bem Landtage nach Ablauf be« RechnungSiahrS 1922 besonder« nachzuweisen

Artikel 3. Zur Verzinsung und Tilgung der ^usgewen- beten Beträge wird auf Grund de« 8 9 be« ^^^Oesetze« über die Erhebung einer Abgabe zur Förderung de« Wohnungsbaues vom 2b juni 1921 i Reichsgefetzbl. S. 773) an Klette der 'N ^n ss 2 6 Neles ReichSgeletzc« geregelten Olbgabe für Die Aech nungeiabrc 1921-41 eine besondere Abgabe <^°bnungSbau- abgabe) von Den Gebäuden erhoben, die vor bem 1. Juli 1918 feitiaacftcllt find. Diele ttintünfte Dürfen nur zu dem in 8 1 be« genannten Reichsgefetzes bezeichneten Zweck verwenbri werden.

A r t i l e l 4. Die Dohnungsbauabgabe wird berechnet nach ber Brandverlicherung-fumme ber D^bauN im Sinne M (3c- letve« vom 28. öri>tcmber 1890 (in der Fassung der Bekannt machung vorn 30 cepiember 1899) bie ^anbverstcherung^anstaU für Gebäude betreffend, mit der sie am 31. Dezember 1920 im Brandkataster eingetragen find.

Ne Brandverlicherungsfurnme entlprechend zu berichtigen

Die Heranziehung erfolgt in der Gemarkung, in ber das ©ebäubCj liegL Ibgabeschuldner ist für bie Abgabe im ganzen Betrage wer zu Beginn be« Rechnungsjahre« als Eigentümer be« Gebäudes im Grundbuch eingetragen ist. Tritt im Laufe bes Rechnungsjahre« ein Wechsel im Eigentum ein so haftet neben bem bisherigen Abgabe!chuidner ,l>cr J^atere «igentumei al« Gelamtfchulbner Eigentümer zur gesamten Hand unb Mit- eigentümer haften al« Gelamtfchulbner. 3m 8«"e eine« Erb- bau rechtes tritt an Stelle be« Eigentümers ber Berechtigte.

Reben dem Abgabeschuldner haftet bericmge, dem ein zur Abgabe herangezogene« Gebäude kraft eine« Miet-, Pacht- oder sonstigen Rechtsverhältnisse« ganz ober teilweise zur Nutzung überlassen ist, für bie Dauer seiner Ruhungsberechtigung unb nach bem Verhältnis, in dem ber Rutzungswert der von lym genutzten Räume zum Rutzungswert be« aanzen Gebaubes stehtz

Die Abgabeschulb entfällt, insoweit nach 8?r 3 und 10 beS Reichsgesctzes vom 26. Juni 1921 (Reichsgeseybl. E. 773) die Be- sreiung ober Erstattung ber DohnungSbauabgaN: ^cintrittz

Artikel 6. Die Erstattung der Abgabe durch den Ruhung«- berechtigten ber Gebäude oder Gebäudeteile an den Zahlungs­pflichtigen nach §9 Abs. 2 des Reichsgefetzes vom 26. Zum 1921 kann von diesem bei jeder Zahlung des Entgeltes anteilmäßig beansprucht werden. Bei Dienst- unb Mietwohnungen ote von bem Reich, bem Laube. Gemeinden ober anderen osfentlich-rccht- lichen Verbänden crmictct sind, ist ber Dohnungsinhaber bzw. ber zum Gebrauch unmittelbar Berechtigte erstatlungspflichtig.

ÄPmmt eine Vereinbarung zwischen ben 'Beteiligten über Die Höhe des von jedem Rutzungsberechtigten dem Zahlung«- pflichtigen zu ersehenden Abgabeanteils nicht Sustande so wird über die Verteilung in einem vom Landes-Arbeits- und Wirt schaft«<imt im Cinveniehmen mit dem Ministerium des Innern zu regelnden Verfahren endgültig entschieden. Das Landes- ÄrbeitS- und Dirtschaftsamt unb bas Ministerium be« 3nncrn erlassen auch bie Vorschriften für die Astletzung der in diesem Verfahren zu erhebenden Gebühren unb für ben Ersah der Aus- ^^^Die zu erftattenben Abgabenbeträge werben auf Antrag des Zahlungspflichtigen wie Gcmeinbeabgaben beigetrieben.

Kann ber Zahlungspflichtige von bem Erstattungspflichtigen feinen Ersatz erlangen, so ist ber al« uneinbringlich nachgewte'ene

......------, r«»*

sondern T'e hätte auch politisch Ä nf?quenen ron denen b c ger mere bie fei. bih dir mi'itärlsche S cherdeit Fran^rei H; da unter leiden m sse Dis Politik Lord dAbernvn« würde ben Verzicht Fnrn're'ch5 auf jede Art E"t'chidinunn bedeuten. Fran rech brauch» Garanten: a'S loch' würden empfoh'en: de Ver.fünd nt der TM ber. der Zolle nnabmen und ber Salinen Dielet Mora­torium bedeute e'nen Triumph der Po'itck der nationalifti'ch'n Tarieien, tl? lortnefent bie 6 - hebung ber Do k ma len g gen Fran'r? ch und gegen d e Ausführung de« Fried-n wertrageS predigten Rach me'reren Jahren bei Ab au « eine» derartigen Moratorium; würde er Frank­reich materiell unmögli h fein, fefb't dir A iS- führung be» zehitrn Teil« ber deutschrn Ver­pflichtungen zu cr.angen.

(S n (Ersuchen um Aufschub brr ZaßluugSvrrpflichtuuq?

Pari«, 10. Rov. HavaS. DerSecolo" veröffentlicht ein Telegramm and Berlin, wo^ nach Deutschland England gebeten haben soll, die ReparattonSkvmmission zu benachrichtigen, daß seine finanzielle Lage eS ihm nicht ermögliche, die am 1. Januar fälli­gen 50 Millionen zu bezahlen, und daß die deutsche Regierung um Aufschub ersuche.

5rettag, N. November 1921 Annaymt von lijelqei für die Tagesnummer bn

W Drei» tnr 1 mm HSHe für

Anzeigen, 34 mm Breite

K iti önluh 55 *Pf. austpärts

S 65 Pf.; für 3tchlerne.

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Breite 2501)1. Be' platz-

»ori4inti 20 ,?Uf cbLig.

~ ftc -. er Äug.

(j och Verantwortlich für voR:ih ?lug. für den übrigen Teil: flarl Walther: für ben Unzetqenleil: nan» Fe<i, -f: rchlllstraße r. sümti.ch in D-ehen.

Betrag zu Lasten ber Wohnungsbauabgabe dem ZahlungSpflich- tigcn zu vergüten. Deffen Verpflichtung zur rechtzeitigen Ent- richtung ber Abgabe wird durch Richtbefriedigung Der ihm zu- slcbcnden ErstattungSansprüche nicht berührt.

Artikel 7 Durch bie Wohnungsbauabgabe sollen für die Rechnungslahre 1921 unb 1922 zusammen 10 Millionen aufgebracht werden Für die folgenden Zähre ist der aufzubringende Betrag jeweils vom Landes-Arbeits- und Wirilchaftsamt im Einverneh­men mit ben Ministerien be« Innern unb ber Finanzen zu berechnen. Das Aufkommen au« ber Wohnungsbauabgabe ist insbesondere zu verwenden:

1. für Verzinsung und Tilgung der nach Artikel 1 aufgerven- beten Beträge!

2. für bie nach 8 9 Abf 1 Dee Retchsgesehe« vom 2b Zam 1921 vorgeschriebene Ablieferung an bae Reich,

3. für die Verwaltung ber Wohnungsbauabgabe

4 für Deckung ber MrSfälle:

5 für sonstige unvorhergesehene Aufweichungen

Die Deiwenbung der Wohnungsbauabgal>e zu ben vorstehend angegebenen Zwecken ist in ber Rechnung ber HauPtstaatskasse nachzuweisen Etwaige Mehr- oder Minbereinnahmen an Doh- nungebauebgabe gegenüber bem rechnungsmäßigen Bedarf sind bei Ermittelung bes Bedarfs eines folgenden Jahres ,'u berück­sichtigen Ist die« wegen Ablauf ber Gültigkeit dreies Gesetzes nicht möglich, so ist eine etwaige Mindereinnahme aus allge­meinen Staatsmitteln zu decken, eine etwarge Mehretnirahme iur Förderung der Wohnungsbautätigkeit zu verwenden.

Die Abgabe wird nach Maßgabe ber im Einvernehmen mit ben Ministerien des Innern unb ber Finanzen vom Laubes- Arbeit«- unb Wirtschastsamt im Regierung«blatt zu crlalfcabcn Bekanntmachung alljährlich in Pfennigen auf je 100 Mark des abgabepflichtigen Wertes der Gebäude zur Erhebung ausge­schrieben Das Ministerium ber Finanzen kann anorbnen, bah bie 'Abgabe für das Rechnungsjahr 1921 gleichzeitig nut Der­jenigen für 1922 erhoben wird.

Artikel 8 Die Gemeinden haben zu ber Woh- nungsbauabgabeZuschlägefüreigene Rechnung in mindesten« der gleichen und höchsteirs der dop­pelten Höhe ber staatlichen Abgabe zu erheben Die Verpflichtung zur Erhebung ber Zuschläge kann durch das LandeS-Arbeits- unb Wirtschaftsamt im Einvernehmen mit Den Ministerien bes Innern unb ber Finanzen an Gemeindeverbande ober mehrere ©emeinben gemeinschaftlich übertragen werden Mit Zustimmung des Landes-Arbeits- unb Wirtschaftsamtes unb Der Ministerien bes Innern unb ber Finanzen kann von Oer Er­hebung ganz ober teilweise Abstand genommen ober über Die in Sah 1 genannte Grenze hinaus gegangen werNn Auch finD diese BehorDen berechtigt. Die Erhebung von Zuschlägen für einzelne GemeinDen ober GemeinDeverbänDe ganz ober teilwei'e

Di?Vorlchrll?des Artikels 3 letzter Satz Dieses Gesetze« gilt entsprechenD auch für Die Zuschläge. .......

Artikel 9. Die Gemeinben sinb verpflichtet, bie Wohnungsbauabgabe auszuschlagen unb zu erheben sowie Den auf Das LanD unb Die Ge - meinbcoerbänDe entfallenben Qlnteil ab ^u lie­fern. Diese Verpflichtung kann auf GemeinDe­verbänDe o Der mehrere ©emeinDen gemein schaf tlich übertragen werden. Für diese Tätigkeit wird eine Vergütung bis zu 3 v. H. der aufkommenden Abgabe gewahrt.

Wenn Geineinden Den Steuerausschlag für Rechnung von GemeindeverbänDen besorgen, so erhalten sie bis zu 3 v. H Der auffcmmeiibcn Zuschläge. (Artikel 8.)

Die näheren Vorschriften über Die Verwaltung unD Er­hebung Der Abgabe einschließlich DeS Rechtsmittelverfahrens wer­ben durch Verordnung geregelt.

Artikel 10. Mit Geldstrafe im l-20fachen Betrag der Abgabe (einschl. des Zuschlags nach Artikel 8), Die er hinter­zogen hat ober hinterziehen wollte, wirb bestraft, wer es unter­nimmt, Die nach Diesem Gesetz zu entrichtenDe 2Tbgabe zu hinter- lCl) ^lit GelDstrafe bis zu 500 Mark kann bestraft werben wer, außer im Falle bes Absatz 1, nach Artikel 9 Absatz 3 erlassenen Anorbnungen zuwiberhanbelt

Die Strafverfolgung oeriabrt in bret Zähren, bie Strafvoll streckung in zwei Zähren.

Wiederaufbau der aerhörten Dörfer zu beschleu­nigen. Hierbei hanoele e« sich aber vollkommen um Lieferung r^n Waren unb Material du-ch Deutschland. Die Verwendung deutscher Arbeiter sei zwar nicht grunb'äylich abzu- lehnen, mülle aber unter Anwendung wirkamer Dorsich'«maß-eg tn erfolg m Zed-n al« 'el die» noch mehr al» bfr Lieferung von Ma:erial An- gelegerchell ter Regierung und nicht Sache von

llörderunq des Wohnungsbaues. - Festsetzung des OrUlohn» - Festsetzung des durchschnittlichen Iahresarbettsoe,dienstes irbriter. - Aufnahme der staudftummen Amber in die Taubstummen-Anstalien des Landes. - Lehreroerfamm.

lanb' "nb t°Htw,rt^aHh^er F.lbbereinigung Lumda. - Straßenfperre - Viehseuchen.