Schweizer Frank«,
100 L
9. 9?on.
Saturn:
f>. Tod.
Amsierdam-Rotterd. lO5<-9,t 1'N5 jn/j 8691,30 8708,70
4165,63 4174,20 3 471,60
9. ia
2 15 jtoigeu 5hic8 nahezu 15 Mill. Mk.) zugefallen fd.
1,60
4,60
sicherte, deren Anwartschaft in diesen Jahren nicht aufrechterhalten ist. müssen also, um ihre Ansprüche nicht zu verlieren, die fehlenden freiwilligen Beiträge bis zum Schlüsse dieses Jahres einzahlen. Dazu sind die bei der Post
Sin der
fr,73 179,70 26.22 91,15
8. II. 1,70 0 96
2 -
117880118^0 9sl,?0 983,50
309,69 .110,31 252,74 2 -.,26
100 100 10U 100 100
1 100 100 100 100 100
1 16
2.40
36 63
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2 22,-
8,77 280,30 26,28 *1,36
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38.75 11.02
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37.80
0.475
3L - Mk- =
9,58 324,65 2 ,<7 97,90
Fr. 125 40
Fl. 59.20 R r. 88*0
Xr. 117 80
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Fr. 125 40 4 23 80
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825,35
29,93
93,10
Brussel-Antwerpen. 2172,8) 2177,70 1773,2) 17'6,80 Ehristiania 4250,70 4359,3171,50 347 -,60 Kopenhagen 6544,45 56">6,56 4420,5- 44 9,45 Ötodbolm 6 <43,15 6856,85 5604,30 570 >70 tzelsingforS 58 *,iO -90,6' 459,50 461’50 Italien 1-73,70 1276,30 1045,95 1051,06 London ....r ‘
Acuyork .... Paris Schweiz .... Spanien .... Wien (altes) . Deutsch.Oesterr.
Datum: Zürich . . . Ainsterdan,
Kopenhagen Prag
Stockholm . Wien.... Loi ' ?n. . .
Paris. . . .
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üb&tyd. auf Holland Deutschland .... Wien Prag Paris ...... London
Italien.......
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Marknotierungen.
Für 100 deutsch« Mart wurden gezahlt:
23 r7,"5 224 >, '5 1798,20 1801,80
571 , 5 5755,76 469 ,30 34'8,10
Prag
Budapest
Buenos Aires . . .
Bulgarien
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Märkte.
Darmstädter Fruchtmarkt.
fpd. Frankfurt a. M.. 9. Nov. Endlich gefaßt ! Der berüchtigte Einbrecher L e- tn.a ndvwsky. der sich als Rvlladenarbei- ter in Wohnungen auSgab und hierbei ungezählte Diebstähle und Einbrüche vvlkführte, wurde heute vormittag in einem hiesigen Gast- hause von der Kriminalpolizei festgenommen.
sga. Frankfurt, 9. QIdd. Zur Mahnung. Ein 60jähriger Kaufmann in Dornheim Hal wegen einer unyellbaren Krankheit sich entleibt. Wie es heißt, litt der Lebensmüde an Zungenkrebs, den er sich beim Umgehen mit mit alten Geldscheinen zugezogen hatte.
dzt. B i l l rn a r , 8. Aov. Als der Förster Schmidt seine Jagdflinte entladen wollte, entlud sich diese Plötzlich. Tie ganze Ladung drang dem im Aa^rn anwesenden 60jährigen Drahrn in den Leib, fo daß der T 0 d n a ch w e - nigen Augenblicken ein trat.
fga. Kassel, 8 Aov. BerheerendeS G r 0 y f e u e r. In Rif.marshausen legte eine gewaltige Feuersbrunst die Gehöfte der Landwirte Heinrich Eggert und Fiedler in Asche. Hierbei verbrannten auch 130 Schafe, 7 Kühe, 1 Pferd und etwa 20 Schweine. — In Ershausen (Sichs- fcld> brannten die Wirtschaftsgebäude des Oberhofes nieder.
Auf
Anregung des Großhandels, der Müller und Vertreter der Landwirtschaft sollen die Versammlungen des »Darmstädter 5rud)tmarfreie
Beiträge für Vie Jahre 1914 bis 1920 ab. Ber-s Meter Tiefe in die Erbe geht, verhinderte Me - - - - genügende Zufuhr von Wasser. D.eser Umstand
I axrfte a lerdtngs auch im Verein mit der foinmer- , lichen Glut dahin, Dar) un er 1921ec an Gute und Feuer in der Tat alle bisher erlebten Jahrgänge
Büchcrkisch.
— DerDeutsche Äa l e nber f t r 1 922, welcher soeben von der Reich-zentrale für Deutsch« BeikehrsWerbung herauSgegeoen worden ist (Bev lag Earl Gerber. München« reiht sich würdig au die vor kurzem erschienene erste Werbelchrist .Deutsche Bilder" an. die von der gleichen Stelle ausgegeben wurde. Wiederum ein in seiner bruefr technischen Aufmachung mustergültiges Werk, wiederum eine Fülle sorgfältig st auSgewÜhlter prächtiger Bilder, in denen die landschaftlichen, architektonischen und künstlerischen Glanzpunkt« Deutschlands wirksam vpr Augen treten.
= 533 -
- 130
erhältlichen raren Zählkarten zu benutzen, aus denen Tor- und Zuname, Geburtstag unb -ort sowie das Jahr, für das die Beitrage gellen sollen, anzugeben sind. Zur Erhaltung der Anwartschaft müssen in jedem Jahre mindestens 8 Kalendermvnate mit Pflicht- oder freiwilligen Beiträgen oder mit sogenannten Ersatztalsachen (z. B. Krankheit, Militärdienst) belegt sein. Ferner können Angestellte dis Aum 31. Dezember 1921 Pflichtbeiträge, deren Entrichtung aus einem nicht in ihrer Person liegenden Grunde unterbleiben, aber zur Erhaltung der Anwartschaft notwendig ist, sämtlich oder teilweise nachentrichten ober die Stundung bei der AeichSversicherungÄanstalt für Angestellte beantragen.
Landkreis (Ytesten.
k. Dllendorf a. d. Lda., 8. Aov. Ge- ftem abend hielt im Saale deS GasttvirteS Zinßer Herr Wendel aus Gießen einen Bvrtrag über das Thema „Schlagwor-r und Taten". Der Redner sprach im Auftrage der LigazumSchuyederdeutsch en Kultur. Die Versammlung war verhältnissnähig gut besucht und nahm die Ausführungen des Vortragenden, der zeigte, wie deutscher Erfindergeist und deutsche Tatkraft unser Vaterland immer wieder in die Höhe bringen wollen und wie uns der Feindbund immer wieder niederdrückt mit Beifall auf. Am Schlüsse wurde eine Ortsgruppe der „Liga" gegründet.
• Lich, 9. Aov Der Geiangrrerein ,M ä n n e r q u a r t e t t" begeht am nächsten Scnntag in Steins Saal die Feier feines 30. Stiftungsfeste- und veranstaltet am Aach- mittag ein Konzert, bet dem der hiesige Gesang- Verein „Eäcilia" und der Oratorien- und Lieder- jängcr Möller aus Marburg (Senor) mittoirten,
• ß 0 H a r, 8 Aov DevängervereZnt- flu n g Lollar veranstaltet, wie alljährlich, auch dieses Jahr ein grotzeS Wohltätigkeit s- kontert, bellen Reinertrag als Grundstock für ein Ehren de nkrnal der hiesigen gefallenen und verminten Krieger verwandt werden »oll. Es tDi*"*^ zi a. auch die Konzertsängerin Fväu- tein (Su.ii Pfaff lowie das Salonorchester der Kapelle Hermann Leib mit.
KrciS Lauterbach.
Ra. Huhd 0 rf, 9. Aov In den Gräflichen Wäldern rechts der Fulda, treiben in der letzten 3ett Wilddiebe ihr Mnwelen, die etn- fcheinend au3 den nahegelegenen Dörfern z»ur '2lu$ Übung ihres dunklet Gewerbes als sehr umwillkommen« u:tb ungebetene Zagdgäste sich einst ellen. Vie hatten neulich die Frechheit, einem Hagdhemn eine Aehhaut zum Spott und Hohn auf den Hochsitz zu legen.
KrciS ssriedberq.
sc. Friedberg, 9. Aov Dir Landwtrt- schaftliche Winterfchul^ wurde für das Winter Halbjahr eröffnet; die Schülern hl der DberflaHe beträgt 43, die der Unterflafle 45 Sine grolle Anzahl von Anmeldungen mutzte wegen Raummangels unberücis chtigt bleiben. — Auch in diesem Winter toertkm hier eine ganze Reihe von Bortragskurfen abgehalten, te irfter Linie veranstaltet die Polytechnifche Lehr- . anftalt eine Anzahl von BoNrä^n allgemein- 1 bildender Art. bei denen Dozenten der Anstalt. J- Oberlehrer und Lehrer hiesiger Schulen beteiligt sind So z. B. Professor Keller über .Ge- \ schichte der bildenden Künste", Dr. Weiner über „Kulturgeschichte". Dr Weckerling über „DaS Deutschtum im AuSlande", Prof. Dr. Schäfer über ,.Ka. smännifche- Rechnen" Aechtöanwalt Schröder über .Acch S u.iDe", Geb Sanitatsrat Dr Becker üb-'r »Bau und . Lebenstüt igkelt Dc< menschlichen Körpers", Dr.
Stern über .Industrielle P ychot chuik", autzer- dem noch Kurse in Französisch, Englisch, Sie- negraphie ufto. DaS Honorar für jebe Bor- tragSlerie (etwa 15 Vorlesungen) beträgt 20 Mk; der Besuch der Vorlesungen war In den verslof- lenen Jahren sehr gut
sc. Friedberg, 9 Aov Die Wahlbewegung für die bevo stehende Landtaa^wahl wurde gestern abend vv 1 der Demokratischen Pa r- t e i durch eine Berfammlung im Saal bau eröffnet, bet der Firanzminister Henrich über die Wtrt- fchafts- und Finanzlage unfeix4 Valerlandes sprach. Der Vortrag war nut besucht. Der Redner erntete lebhaften Beifall.
Ltarkenburst und Rheinhessen.
hlz. Mainz, 9 Aov Der Rhein steigt Dieder Die in den letzten Tagen in au*g e- biger Me ge mcbcgerance en Re tenfälle hab n e v,: ®t ia*”i R^inwafferstandes
mit sich gebracht. Innerhalb 24 S u llen ft kg l.". p.gcl von - 58 auf 4- 83. Der
lange Zeil Hindu ch träge talwärts fliehende Flutz war in kürzester Frist wieder \u einem mächkinen Strom mit toinul\lgnclb?n Fluten geworden. Am DienSwg ging der Wasferstand wteder Inngfam zurück auf -s- 88.
hlz. AuS Rheinhessen, 8 .Aov Was dem 1921er Wein fehlt. D'im Keltern der Wentrauben machen untere Wimer liberal b e gleiche a iffallenbe B obachtung. daß b e erhielte Qlloftm nie dem Gewicht der Trauben keineswegs entspricht Während man sonst auf 30—33 Zentner Truuben ein St ick Most rechnete, bleibt In diesem Zaire der Mostertrag hinter dem der früheren Jahre erheblich zurück- Die trauben enthalten eben durchweg zu wenig Wasser, dafür aber um Io Del me)r Zucker. D.e enorm hohe 1 Mostgewi hte sind lmupt'äch ich auch in bielem d nne zu erklären Die beif.nclio c Diockenhe.t des Bodens, die heute bt3 auf zwei
wieder regelmäßig an jedem Dienstag ausgenommen werden. Der erste Fruchtmark! findet am Dienstag den 15. Avvember ds. IS., um 11 Lhr vormittags, im Fürslenfaal, Darmstadt, Grafenstrahe 20, statt.
Die Teuerungswellen des letzten Jahrhunderts. Einen knappen Aeberblick über die Entwicklung der Preisbewegungen seit der französischen Revolution gibt Kuno Waltemath In der „Deutschen Politik-. Die große «Revolution leitete eine Periode langanvauernder Teuerung ein, die durch die napoleonischen Kriege noch verstärkt wurde, während man an den 70er Jahren deS 18..Iahrhunderts infolge von guten Ernten außerordentlich billig gelebt hatte, kamen von 1788 ab für Europa „magere Jahre", die bis zum Jahre 1815 Immer magerer wurden. Dann machte sich ein allmählicher Abbau der Preise bemerkbar, der in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts zu einem immer rasenderen Fallen der Preise führte. Infolge einer Anzahl vorzüglicher Ernten war das Getreide sehr wohlfeil, und die Preisbildung für die übrigen Waren folgte nach. Bis in die 40er Jahre dauerte diese gute Zeit an. Dann aber ließen ungünstige Ernten und das Wachstum der Bevölkerung die Kornprreise wieder anzichen. Die Aufschließung neuer Gebiete für den Ackerbau, die Steigerung der Ge- treldeprvduktion in Rußland hatte die Preise so niedrig gemacht wie nie zuvor; nun hoben sie sich wieder, und in den Jahren 1846 und 47 waren infolge schlechter Ernten die Getreidepreise so hoch, daß die allgemeine Unzufriedenheit mit zu der Revolution von 1848 beitrug. 3n den 50er Jahren wuchsen fast alle Werte, Rohstoffe, Lebensmittel, Kohlen, Löhne stiegen, alles wurde teurer. Diese Teuerung wurde in den 60er Jahren noch durch den amerikanischen Bürgerkrieg, durch die ungünstigen Erttäge der europäischen Aecker, durch bie zunehmende Wohlhabenheit, mit der eine größere Nachfrage nach allen Waren verbunden war, vergrößert. In den Jahren 1872 und 73 hatten die Preise den obersten Stand seit 1816 erreicht. Don da an ebbte die Teuerungswelle wieder ab, erst langsam, dann schneller. In den 80er Jahren herrschte bei den Produzenten allgemeines Klagegeschrei über die niedrigen Preise. Die gewaltigen Fortschritte der Technik und der Verkehrsmittel, die dadurch hervvrgerufene Aufschließung neuer Produktionsgebiete drückten die Preise immer tiefer. Diese Bewegung ließ erst in den ersten Zähren DeS neuen Jahrhunderts nach, und nun setzte eine Gegenströmung ein, hervorgerufen durch einen Rückgang im Wachstum der Wellernten, durch die immer größere Nachfrage nach Waren und Lebensmitteln, die mit den gesteigerten Le- । bensansprüchen parallel ging, durch die Lohnerhöhungen usw. Das Leben wurde immer teurer, und in dieser Entwicklung gingen wir in den Weltkrieg hinein, der zunächst die Seefrachten und Versicherungen in die Höhe trieb und 1916 wie 1917 schlechte Ernten brachte. Im Zahrc 1917 machte sich auch der Ausfall Rußlands für den Weltmarkt zum ersten Mal scharf bemerkbar. Seit dem Eintreten des Friedens ist infolge der guten Ernten der amerikanische Getteidepreis, der den Weltmarkt bestimmt, wieder heruntergegangen und steht nicht allzu hoch über dem Friedenspreis von 1914. Aber für uns bedeutet dies Sinken des Weltmark prcileS keine Erleichterung, solange der amerikanische Dollar ihn bestimmt. Nur wenn Rußland wieder In den Kreis der Weltwirtschaft etnträte, könnte es daJ amerikanische Monopol brechen und uns billigere, reichlichere • Lebensmittel bringen.
(3n einem Teil der Auflage mteberbolL) Französische Stimmen über die Finanzlage Deutschlands.
Paris. 9. Aov 1WTB) Wie MarreN Hut in mitteilt, hat bet Präsident der Republik gestern nach feiner Rückkehr aus Montpellier mit mehreren Mitgliedern der Regierung eine Konferenz gehabt, um sich über die Finonzfrage in Deutschland mit ihnen zu besprechen. Gin Äitglied der Reparationskommiflion, das sich nach Berlin begibt, erklärte Hutin. der grötzte Teil M deutschen Vermögens fei nach dem Ausland gegangen, wo es in Sterlings und Holländische Gulden umgeh cnbelt sei Die deutsche Regierung habe alles getan, um dieS zu verhindern.
Franzrs scheLinnnzplSne.
Paris, 9 Aov. lWTB > In der gefhrtgen venatsfirung, in der bekanntlich Me Finanzlage Frankreichs besprochen wurde, hat Senator Ja py eingehend die Finanzlage Frankreichs besprochen und erklärt, man dürfe sich nicht mehr durch einen falschen Bankrott betören lassen Mau dürfe den Bankiott Nicht annehmen, sondern müsse sich durch die Aaturreichtümer Deutschland» schadlos hakten. Wenn man Deutschland verhindern wolle, Frankreich den Krieg zu erklären, müsse man alle strategischen Eisenbahnlinien und auch die Linien auf den beiden Rhemufern neutralisieren Die» |et eine ernste Friedensgarantie, jinh eine Frage, mit der der Völlerdund sich deschüstigen müp* Der Senator v rlangte auch, datz die Frage der französischen Schulden bei den Alliierten rctrb ert werde Er »erlangte ferner eine interna loyale Anleihe bei den Aculralen, garantiert durch eine HypothekaufdaSBermügen Deutschlands Aach einer Entgegnung desHandels- m in i ft erd, der an die Wi derausnahme der Geschäfte mit Deutschland glaub', wurde ein Vertrauensvotum angenommen, in dem gesagt wird, man habe da» Vertrauen zu der R^gierunL datz sie nicht gestatten werde, datz Deutschiatw sich seinen Verpflichtungen entziebe.
Don der Internationalen ArbeitSkonferenH»
Genf, 8. Aov lWTB ) Die internationale LrbeitSkonferenz hat am Montag einstimmig die Empfehlung der landwirtschaftliche» Äommiffion angenommen, wonach die sozialen Versicherungen (Äranf^cit. Invol d tät und Alker) auch auf die Landarbeiter ausgedehnt werden soll. Am Montagnachmittaq genehmigte die Konferenz einstimmig den ersten Teil der Empfehlung betreffend Me Verhütung der Arbeitslosigkeit. Darauf wurde der »weite Teil der Smtf.'hlung. der sich auf einem dem international m Arbeit »amt periodisch einzu'endenden Bericht bezieht, angenommen. Hieraus wurde die Debatte üoer den Kommiftionsentwurs b^trepend die Versicherung gcaen Unfälle eröffnet Der Entwurf lautet: Jedes Mitglied der internationalen Ar- beitdorganifrtion, da» die gegenwärtigen Be- schlüste ratifiziert, verpsllchket sich die Au'dehnung der Gesetze und Hepkmert«, die bie Entschädigung eir.es Unfalls, der durch Arbeit oder bei Der Ar- hat eingetreten ist. zum Gegenstand haben, auf alle lnnbwirtschofrlichen Lohnarbeiter zu fordern. Der Entwurf wurde mit 73 gegen 10 Stimmen angenommen, worauf die Verhandlung aus Dienstag vertagt wurde.
Sine MiNoneuerbschaft.
Berlin. 9. Aov. Der .Berl. 2ofalan$eta«* berichtet aus Bochum Sin auf der Zeche Emlcher Lippe belchäftigter vchlosfer erhielt aus Amerika die Mitteilung diß ihm von dort eine Erbschaft In Höbe von 53 580 D Har» (na4) Dem
übertrifft
Hessen-Nasi au.
Sin wertvoller Scheck verloren.
fpd. Frankfurt a. M., 9. Nov. Amerikaner verlor hier ein Scheckbuch
Amerika-ELpreß-Eomp. Trevalers mit mehreren auSgefertigten Schecks in Höhe von 750 Dollar. DaS ist nach dem heuttgen Kursstand ein Wert von rund 225 000 Mark.
Vermischtes.
* Ein zerstörtes Paradies. Durch die Schriften Karl Diths uuö G. Krauses ist uns die Insel Bali als ein Paradies geschildert worden, auf dem sich eine ursprüngliche Kultur und Kunst frei und schön entwickelte. Aber auch dieses Paradies ist nun vernichtet worden durch die Gewalt der Natur und durch den LInverstand der Europäer. Wie F. W. Huebner in dem von Paul Westheim heraus- gegebenen „Kunstblatt- berichtet wurde die Insel Bali im Januar 1917 von einem gewaltigen Erdbeben heimgesucht, das viele Tausende von Einwohnerhäusern und Ruit- statten zerstörte. Die Eingeborenen vermögen sich noch immer nicht aufzurafsen und wollen nicht an den Wiederaufbau gehen, da sie aus der Verwüstung der Tempel den Groll der Götter zu entnehmen glauben. Die holländische Regierung hat nun den Vorsitzenden des Bundes niederländisch - Indischer Kunstvereine Mooiien mit einer fachmännischen Begutachtung beauftragt, die dieser in einer Denkschrift niederlegte. Er betont, daß mit der fortschreitenden „Zivilifierun^- Balis durch die Holländer die berühmten eingeborenen Kunsthandwerkergilden Immer mehr verschwinden und häßliche Nuybaulen die Schönheit der Insel beeinträchtigen. CS gab früher neun verschiedene Gattungen von Künstlergilden, in deren Händen die Tradition deS Bauens lag; sie waren von anderen Arbeiten befreit und erhielten von den Landesfürsten alle Mittel des Lebensunterhaltes umsonst. Die niederländische Regierung zieht nun diese Künstler wie alle anderen Balileute zu Dienstverrichtungen heran, und so sind die Träger der künstlerischen Aeberlieferung auf wenige zusammengeschrumpft. Es wäre daher notwendig, dieses Gildenwesen wieder neu zu beleben. Zugleich müßten auch die modernen europäischen Bauten eingestellt werden. „Warum werden auf Dali-, fragt Mooijen, „Schulen gebaut und Klubhäuser errichtet, die nichts mit der Art dieses Volkes gemein haben, die sein geistiges Gleichgewicht zerstören und die es nicht besser und nicht verständiger machen?“ Er verlangt daher die schleunige Ausarbeitung eines Gesetzes zum Schutze der Kulturdenkmäler und gibt auch genaue, die finanzielle Seite beleuchtende Hinweise zum Wiederaufbau der Tempel und Standbilder, sowie zur Neubelebung der Schaffenslust unter Den Dalileuten.
* Orthographie schwach! Eine lustige Polizeigeschichte wird in einem Londoner Dlatt erzählt: Ein Schutzmann betritt die Polizeiwache und berichtet: „Mm 2 Mhr fand ich ein totes Pferd In der Nebukadnezarstraße.- Der Wachtmeister schreibt nieder: „Mm 2 Mhr fand Schutzmann X ein totes Pferd in ... wo haben Sie es gefunden?“ „In der Nebukad- nezarstraße.- „Ditte buchstabieren!" Eine ängstliche Pause. Der Schutzmann zögert. Doch plötzlich kommt ihm ein erlösender Gedanke. Er sagt: „Ditte, einen verschwin
det und kommt nach kurzer Zelt schrer atmend wieder. Nun meldet er uja neuem: „Mm 2 Mhr fand ich ein totes Pferd in der Vork- strahe." „Aber Sie sagten doch in der . . „3a, Herr Wachtmeister, jetzt habe tchS aber in die Yorkstrahe geschafft!"
Berlin, 8. Aov. In der nächsten Woche finden Dörlenversammlungen und zwar Vollbörsen nur Montag und Donnerstag- statt. 3m übrigen bleibt es bei den bisherigen Bestimmungen. Der Bölsenvorstand beschloß, baß vom 1. Dezember ab in Diridendenwerten nur Auftrage von 5000 Mk. und Dem mehrfachen hiervon buo. soweit es fick um Aktien in Stücken von 600 Mk. unb 1200 Mk. banb'It. nur Aufträge von 6030 Mark und ben m h fachen h e von von de 1 Kursmaklern zur Aur- fuhiui-g ang nommen werden Dürfen und diß nur Geschäfte in diesen Beträgen Ansvruch auf Berücksichtigung bei der amllichen RurefeftftcIIung haben.
Frankfurt a. M.. 10. November, berliner Devisenmarkt.
Geld B ief Geld Brief
Züricher DetHfenrnarfi .11. IMk
Mohne fOMoen
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Drogerie Xoil, KehnhofetreOe 51.
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