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deutsche Haus und in die deutsche Familie ge» fuirden urib ist in der langen Zeil seinen Odern soeurrdlicher 'Berater. Lehrer und Unterhalter ge­wesen. (Heben den Aalendarien und der Planeten- Tafel find im erzählenden Teil und in der Lyrik und Ballade beste deutsche Hamen vertret en. Heben geschichtlich er'ählenden Darbietungen sind Aufsätze pvattischen Inhalts und anderes zu finden. Der reiche bildliche Schmuck, unter dem sich künst­lerische. oierfarbige Wiedergaben von Gemälden erster Meister, wie Erich Trier. Äollmorgen und Pellar befinden, ziert den auch im äußeren De- wände würdig erschcrirerrden Zudilaums-Aalender.

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schaft. die dem Kongreß zusammen mit dem ersten nationalen Budget zugegangen ist, erklärt: Wenn die Washingtoner Konserenz erfolglos bleib«, beabstchtige Amerika 8OD Millionen Dollar für Armer und Flotte im Laufe des am 30. 3uH endenden Haushaltsjahres au^zugeben Don die­sem Betrag würden 368 902 000 Dollar auf die Arieasdepartemenrs und 431 754 000 Dollar auf die Flotte entfallen.

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sich die HottdelSkammer für die Zurückziehung des Entwurfs einer Verordnung über Einrichtung und Betrieb von Anlagen, in denen durch mecha­nische Kraft angetriebene Maschinen zum Fräsen. Sägen, Hobeln und Trvckenschleifen von Holz benutzt werden, da ein Bedürfnis hierfür in keiner Weise anerkannt werden könne, entschieden 3m Interesse eines Teiles der Arbeiterschaft der BuderuSschen Eisenwerke in Lollar hat die Han­delskammer die Früherlegung des P z 790 von Marburg beantragt.

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erststellig hypothekarisch sichergestellte Industrie- anleihe der Spinnerei und Weberei Wwe. M Den- dir, Dülmen i. Wests, liegt zur Zeichnung auf. Der Hessische Bankverein, Aktiengesellschaft. Filiale Giesten, nimmt Zeichnungen entgegen auf: Mark 16 000 000. obiger Anleihe unverloSbar und un­kündbar bis zum 30. Juni 1926. Die Firma

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Die Schantuug-Frage.

Paris, 6. Dez (WB.) Vach einer Havas- Meldung aus Washington hat in einer zwilchen den japanischen und chinesischen Delegierten ar Herr siattgesundenen Sitzung 3at>a n den Bor- ! chlag angenommen, auf seine Vorzugs­rechte in Schantung zu Verzichtes.

Teilnahme Nutzlands an bet nächsten inter­nationalen Konferenz?

Pari», 6. Dez. (WTB ) Aach dem Sondern berichterstatter der .Ehicago Tribüne" tn Washington liegen Anzeichen dafür vor. datz Aublandzuderzweiten internationa­len Konferenz, die für April vvrgeschlagen worden sei. und die sich mit finanziellen Problemen befassen soll, hinzugezogen werden soll.

China erhalt drahtlos« Telegraphie.

W a f h i n g t o n. 6. Dez. (WTB.) Der Unter- auSfchuh hat daS vorige Woche von A o o t vor­gelegte Projekt der Einrichtung drahtloser Telegraphie tn China angenommen.

Vertagung der Wahlen fr Frankreich.

Paris, 6. Dez. (HavaS.) Da das zwischen den Parteien für die Wahl getroffene Abkommen nicht ein gehalten wurde, vertagt ein Erlah die Wahlen für den 8. 3 a n u a r kvinmmiden Jahres.

PariS. 6. Dez. (WTB.) Wie der . »f eiltet* aus Toulon meldet, beabsichtigen Clemenceaus Freunde im Bezirk von Traguignac ihn im Mo|ei- departement als Aach folger des verstorbenen Ab­geordneten Abbe Collin zum Kandidaten für den Senat aufzustellen.

Die evglisch-irischen Derhanbltmae«.

London. 6. Dez (WTB.) .Dafty Chtt» nicle" berichtet über die irischen BerHandlungen, das) die Schwierigkeit des Treueides beseitigt worden sei. ES sei eine neue Formet gesunden worden, und die Ber Hand langen gingen weiter

Hardma und die irische Sprache.

PariS, 6 Dez. (WB.) Aach einer Meldvng auS Washington hat sich Präsident Harbin« geweigert, eine Delegation zu empfangen, Mt sich zu Dunsten der Unadhängtgvett Irlands anSzusprechen gedachte.

ScheitrruS der ÄbrustuNgSkvnferenz.

Paris. 6. D« k W TB ) Qlaib einer Mel­dung der .Chicago Tribüne" auS Washington hat Präsident Hardt

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* SinDeispiel von Hundetrene. 6in bemerkenswece: Fall von Hundetreue wird aus Alttkvn im Kanton Zürich berichtet. Dort ging ein Jäger mit drei Hunden in den Wald' durch einen unglücklichen Zufall entlud sich seine Flinte und verwundete ihn tödlich. Siner der Hunde lief so­fort nach seinem HauS zurück und suchte die Auf­merksamkeit der Familie durch Dellen zu erregen, aber die Dienstboten, die nichts Schlimmes ahnten, schlossen ihn in die Hundehütte ein. Der zweite Hund rannte zu dem Hause eines Freundes seines Herm, und versuchte auf dieselbe Weise dessen Aufmerksamkeit au erregen, jedoch ohne Crsolg Am andern Tage, als man sich auf die Suche machte, fand man die Leiche des Vermißten infolge des jammervollen Bellens des dritten Hundes, der bei dem toten Herrn geblieben war und ihn treu be­wacht hatte.

* Perlenftscherei in Madagaskar. Zu den großen Pcrlc-nftsch-reien tm Persischen Dolf und in der Südfee soll letzt eine neue treten, nämlich in Madagaskar. Wie der fran­zösische Gelehrte Gruval tn der Pariser Akademie der Wissenschaften cmSführte, finden sich an den Küsten dieser Inseln Austerbänke mit drei ver­schiedenen Arten von perlentragenden Austern, die gegenwärtig von den Eingeborenen tn ganz unzulänglicher Weise ausget^utet werden. Bei Verwendung der richtigen wissenschaftlichen und kaufmännischen Methoden werde die Perlen- si scheret von Madagaskar der französischen Re­gierung sehr deträchtllche Einkünfte sichern.

* Zigarette oder Kind. Erne inter­essante Entscheidung fällte kürzlich ein Reu York er 'Richter tn einem EhcscheidungSprozeh. SS han­delte sich um die Ehescheidung der Frau eines ArzteS Adeline Lee, und im Laufe der Verhand­lungen muhte sie zugeben, day sie tägllch zwi­schen 50 und 60 Zigaretten rauchte. AlS nun die Entscheidung baruber getroffen werden sollte, wem von den beiden Ehegatten ihr sechsjähriges Rtnb zügelprochen werden sollte, erhärte der Rich­ter, Mrs. Lee möge zwischen ihrem Kind und der Zigarette wählen. Sie müsse ihm feierlich geloben, nicht mehr zu rauchen, wenn sie das Kind haben wolle. Er erflärte, er wolle nicht tm a tigern« inen das Rauchen der Damen verurteilen, aber er fügte hinzu: .Das Zeugnis von Sach­verständigen bekräftigt tn diesem Falle, waS unS der aefunbe Menschenverstand sagt: ein Kind von so zartem Alter wird besser aufwachsen, wenn eS in eine Atmosphäre gebracht wird, die nicht von Zigarettenrauch geschwängert Ist."

* Ein Romantisches Museum in Madrid. 3n Madrid ist ein neues Museum er­öffnet worden daS der Zeit der spanischen Roman­tik, also etwa den Jahren 1820- 1860, gewidmet ist. Wie August L. Mayer in einem Madrider Brief der .Kunstchronik" mitteilt, umfaht dieses von dem Marc.niSs de la Bega Inclan geschaffene .Museo Romantico- neben Bildern auch Möbel und Doku­mente der betreffenden Epoche. Da noch keine E Räume für das Museum zur Verfügung

wurden zunächst die Hauptwerke im Grd- der Nationalbibliothek dem Publikum zu­gänglich gemacht. Die Sammlung ist vorwiegend ddn kunstgeschtchtlichem Interesse: daS künstlerische Glanzstück ist ein lebenSgrohes Porträt deS Malers Vicente Lopez, vielleicht seine beste Arbeit. Mit dieser ersten Ausstellung des .Romantischen VuseumS" wurden zugleich die Aeuerwerbungen ^S Grecv-MuseumS zu Toledo vorgeführt, bei

SreiwiOige Versteigerung am Mittwoch den 14. Dezember 1921 der Wilhel« MeihiM U. ßrfitit, fitiftlbidi. E« ko arm en mdftbietenb zur Dersteigeruna: 6 Wagen, 1 Sd)ütteri 1 Aentocnber, Pflüge, Grubber, 2 Kessel, 1 Waschmaschine, Saärhebekarren und sonstige landwirtschaftliche Geräte, 1 Kasten- schrank, Schretbpult, Schreibsekrttär, 1 Ässchrank und noch viele« andere. Anfang 10 Uhr.,"D Die Dtrtertffenten.

Bendi, besteht fett dem Jahre 1345. Dieselbe be- sipl eint umfangreiche Weberei, tn ber die ver­schiedenen Leinen für den Hausbedarf und Ar- beiterlleiber hergestellt werden. In ber Spinnerei arbeiten 18 000 Spindeln zur Herstellung von Dornen aller Art. DaS Grundstück der Firma um­fahr zirka 85 000 Quadratmeter. Der Zeichnungs- kurS beträgt 101 Prozent.

fpb Deutsche BeretnSbank A-G Frankfurt a. M. Die anhervrdentliche Ge­neralversammlung. in der ein Grundkapital von 19 569 000 Mk. mtt 57 845 Stimmen vertreten war, genehmigte die Erhöhung des Grundkapital- von 60 Millionen Mk auf 100 Millionen Mk. durch Ausgabe von 40 000 Stück auf den In­haber lautenden Aktien. Von den jungen Aktien, die ab 1. Januar 1922 dividendenberechtigt find, werden 20 Millionen ber Deutschen Bank Berlin zum Kurse von 185 Prvz. zum bauernden Be­sitz überlassen. Die restlichen 20 Millionen Mk. werden einem Dankkonsortium unter Führung der Deutschen Dank zum Kurse von 180 Prozent mtt der Bedingung begeben, sie den Aktionären der Vereins bank zum Kurse von 200 Prvz. im Verhältnis von 3: 1 anzubieten. Auf die An­frage eines Akttonärs, oo durch die Uebemahme der 20 Millionen von der Deutschen Dank die Deutsche Verein-bank gefährdet werden könne, erwidert die Verwaltung, dah das nicht der Fall fei.

Frankfurt a. M.. 7 Dezember. Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Gelb Brief

Datum: 5. Dez. 8. Dez.

denen es sich um verschiedene bedeutende Werke von Zeitgenossen des Weisters handelt. Der neu eingerichtete Delasguez-Saal des Prado-Museums hat eine Bereicherung erfahren, indem dort ein Hauptwerk des Bildhauers Pedro de Mena, eine bisher unzugängliche .Bähende Magdalena^ auf- gestellt wurde. Ein anderer wichtiger Zuwachs des Prado ist die Halbsigur des Evangelisten Johan­nes von Greco, die zu einem jetzt über die ganze Well zerstreuten Apostel-Zyklus gehört.

5<mt>eL

Der Schiffsverkehr nach Aenhork.

Bremen, 6. Dez. (WTB.) Der Nord­deutsche Lloyd wird den regelmähigen Dienst nach und von Aeuhork tm Fe­bruar 1922 mtt eigenen Dampfern wieder aufneh­men. Als erstes Schiff wird der Dampfer .Seyd- litz", der Anfang November den neuen Pasiagicr- dienst des Norddeutschen Lloyd von Bremen nach Spainen. Brasilien und Argentinien eröffnete, und am 30. November wohlbehalten tn Buenos-Aires etngetroffen war, am 11. Februar von Bremer­haven nach Deuhork abgeferttgt. In den Deuyor- ter Dienst, der neben dem unverändert fort- bestehenden amerikanischen Dienst der United Sta­tes Lines vom Norddeutschen Lloyd unterhallen wird, werden weiter in vierzehntägigen Zwischen­räumen die Lloyddampfer .Hannover" und .Bark" eingestellt, die au her Kajütpasiagieren und Passagieren 3. Klasse auch eine gröbere Menge La­dung befördern Dirnen. Die Dampfer fahren direkt von Bremerhaven nach Neuhork, wo ber Nord­deutsche Lloyd in der Nähe seiner früheren Dvcks in Hobvken PierS zur regelmähigen Abfertigung seiner Dampfer gemietet hat.

Gin Bankkrach.

Berlin, 6. Dez. (WTB.) Bei der Mün­chener Niederlassung derPfälzischen Bank in Ludwigshafen haben sich durch unver­antwortliche Manipulationen deS Münchcmer De­visenhändlers, der gegen die bestimmten, von der Zentrale der Bank in Ludwigshafen gegebenen Instruktionen gehandelt und eine Baisieengage- ments der Direktion der Bank verheimlicht hat, sehr bedeutende Verlust« tm Termindevi- sengeschäft ergeben. Die Engagements sind jetzt eingedeckt, doch dürsten, wie wir hören, sehr schwerwiegende Mahregeln für daS Institut selbst notwendig werden, da daS Aktienkapital und die Reserven verloren sind, so dah das Fortbestehen der Pfälzischen Bank alS selbständige - In­stitut in Frage gestellt ist. Durch die Mithilfe der Rheinischen Tredttbank und der Deutschen Dank soll dafür Sorae getragen wer­den, dah die Kunden der Pfälzischen Dank bei der Neuordnung keinerlei Verluste erleiden. Es soll beabsichtigt sein, dah die Fllialen der Pfälzischen Dank in der Pfalz und der Rhei­nischen Creditbank übernommen werden, wäh­rend die Geschäfte tn Frankfurt a. M. und Im rechtsrheinischen Gebiet auf die Filialen der Deutschen Bank übergehen. 3m Zusammen­hang damit totrb die Rheinische Creditbank, die eine 'Vermehrung deS Aktienkapitals um 60 Mil­lionen ausgeschrieben hat, diese Vermehrung auf 120 Millionen Mark erhöhen, die von der Deut­schen Dank übernommen werden sollen. Von den neuen Aktien soll (ein Teil den allen Attionären im Derhältnisie von 4:1 zu 200 Prozent an ge­boten werden. Die Rheinische Credttdank wird ton den Vorgängen Sei der PfStzischrn Bank le­diglich insofern betroffen, als sie 5 Millionen Mark pfälzische Bankattien besitzt. Ihre gesunde Verfassung wfrd also durch bte Vorgänge utcht beeinträchtigt.