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Schweizer Franke»

ftuben.

100 L

Kreis Friedberg

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über eine derart kurze Distanz sonst so gut wie gar

unbekannte im

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ein Gifeubcchnunfall.

Böhme, Haml

1.7.14. 125 40

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2.« 2372,-

Datum: Zurich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag .... Stockholm . Wien.... London. . . Paris. . . v Aeuyork . .

5.11.

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der

fpv. Fukda, 4. 77ov. 3n der verflossenen Nacht brach in den Schuka-Werken in Lehn- h^rz Feuer aus, daS durch die bort lagern­den, leicht brennbaren Degenstände leicht um sich griff- Das Feuer griff auch auf den Haupt­bau und ein anderes Gebäud« über, die eben­falls vollständig auSbrannten.

und Konzert. Verlag Ioh. Aug. Böhme, Ham- bürg 11. Diese nunmefr im 2 fkihroanne er- 'cheinende Wouatsschrrft bietet auch in len bei­den uns vorliegenden Nummern ihrer neuen Folge 192! 22 eine reiche Fülle interessanter Aufsätze aus dem gesamten Gebiet unseres musikalischen Le- bcnS. DoS Okwberheft. daS Bruckner gewidmet i ist, ist insbesondere für fBettbrer hide» Ton- l mcificrä wertvoll.

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Handel.

Der detrtsch-franzof.fche Handel.

nicht gefahren werden.

Ein Autornob!l-Wekfr«kord ist auf dem Autodrom von DallaS (Amerika) ausgestellt worden. Der Kondukteur Haugdahl bedeckte die Meile (1609 Meter) mit stehens dem Start in 44 Sekunden, waS einer Stun- dengeschwlndigkeit von 131 645 Km. entspricht.

fand eine grobe patriotische Demonstration dem Quidnal statt.

Ohl Pellendiebstahl.

Berlin, 5 Aov. Siner Blättermeldung

Vüchertlsch.

3n derBücherei für Politik und Geschichte deS Drei-MaSken-VerlogS sind u. a. erschienen: .Das Geldproblem der Welt" von Gustav Sasse! sowie .Der Weltkrieg und (S D Morel", ein Beitrag zur englischen Dorgeschichte deS Krieges von Lujo Drentano.

Gotts rieb Keller: DaS Fähn­lein der sieden Ausrechten mit einem Kupfer und vielen Zeichnungen von Gustav Traub Sieben Legenden von Gottsri d Keller, mit einem Kupfer und vielen Zeichnungen von Gustav Traub 3n Pappband 16 Mark Verlag Franz Hanfstaengl, München. Dem Geist der Dichtungen sind auch die Zeichnungen TraubS vortrefflich angepastt. sie find reizend in allen Einzelheiten, wundervoll in aIL*n Linien

D i e M u s i k w e 1 t Monatshefte für Oper

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______________ ege gefallene Sol­dat in dem Grabgewölbe am Denkmal Victor

Fr. 3L Är. Är. Är. Är. Sh. Fr.

Marknotierungen.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:

anstalt" 5-inzu treten Führungen burti die ein­zelnen s-rae-Dienststellen Die AussteNunns- leitung. Zentrale für vrivate Fürsorge franf- furt n M.. Stiftstr 30 Hh nimmt miSwärtige Anmeldu"g-n zur fachmämrif.-hen Füb'-ung d'irch dir Kind-b'lfSnusstrNung entgegen: bei gröberer Beteiligung 1 Mk für die Person

mc F r a n k s u r t a M . 6. Rov Die Preise aus den LebenSmittelmärkten gehen sprunghast in die Höbe. So kostete am Freitag vormittag noch das Schmalz in allen Geschäften 24 Ml., am nachmittag muhte man schon 2627 Mk. pro Pfund anlegen, um über­haupt diese» kostbare Fett zu bekommen. Auf die Kunde von der neuerlichen Preiserhöhung für Sier aus den Markt von 3 20 M k.aus 3,40 Mk. konnten die Frankfurter Geschäftsleute froh ziem­licher Vorräte nicht Zurückbleiben und erhöhten den Preis ihrerseits auf 3.603.70 Mk. daS Stück Aehnlich liegen die Dinge auch auf dem Markte der Kolonialwaren, während Mehl künstlich zu- rückgehalten wird, denn anders ist eS nicht zu erklären, dah fett einigen Tagen in Frankfurt nur in ganz wenigen Geschäften noch Mehl zu haben ist. v

ffla. Frankfurt a. M., 6. Aov Au - tomobikunglück. Aus der steil absaNenden ©trabe vor Marktheidenfeld nabe der Glososcner Drücke, rannte eh mit Frankfurtern besetztes Auto in vollster Fahrt gegen einen Grenzstein und überschlug sich, wobei es die Insassen unter sich begrub Fast alle Personen erlitten mehr oder minder schwere Derlehungen. Sine Frau muhte dem Würzburger Sviial zugesührt werden. Der Krastwagen ging vollständig in Trümmer.

Dzt. Herborn. 4. Aov. Daß in einer Familie mehrere Personen auf einen ?aq Geburtstag feiern können, dürfte wohl fei­ten Vorkommen. Sine solche Feier konnte gestern die Familie deS Spengle-meisterü Wil­helm Dender begeben; anher Herrn D. sind seine Ehefrau und seine Tochter Erna am \ bleichen Tage geboren-

Smanuel« beigeb'tzt Aach einem ZrouergotieÄ- thenfle in der Kirche Santa Maria Dcgli Angelt txaxßte sich der Zug unter Glockengeläute und Salutschüssen zum Denkmal, von einer groben Menschenmenge begeistert begrübt. Aach der Feier

Kirche und Schule.

H. K. Berufung. Wie wir hören, ist der Oberregierungsrat Geh. Aegierungsral Dr Karl Forchin Berlin-Lichterseide. Mitglied de« ReichS- PatentamtS. zum Honorarprofessor an der Berliner Technischen Hochschule ernannt worden. Geheimrat Förch. der aus Bechtheim (Rheinhessen) ge­bürtig ist, studierte in Sieben. Strahburg und Münster, wurde Assistent bei Pros. K. Schering am phystkalstchen 3nftitut der Technischen Hoch­schule zu Darmstadt und erhielt 1900 ebenda die venia legendi für Physik. 1607 erfolgte seine Ernennung zum Mitgliede deS AeichspatentamtS. ForchS Arbeiten liegen auf dem Gebiete der Photographie und der Physik.

Die Wagnerverein igung veS Kreise« Giehen hielt kürzlich bei Gastwirt Sauer eine gut besuchte Versammlung ab. 3m Mittelpunkt der Tagung stand ein Referat von Sekretär Kirchner- Giehen über Hand­werkerfragen. Der Redner behandelte zu­nächst den Entwurf zu dem neuen Reichs- handwerkergeseh, da« vvr einiger Zeil bereit« ausführlich imGiehener Anzeiger" be­sprochen worden ist. Weiter erläuterte er die Be­stimmungen des älmsatzsteuergesehes. insbesondere Steuerpslicht, Veranlagung, Buch­führung. Steuererklärung, Rechtsmittel. Stra­fen usw Zum Schluh sprach er noch über die für den Handwerker wichtigsten Bestimmungen der Arbetterverficherunng. Die übrigen Derhandlungsgegenstände der Tagung betrafen allgemeine Berufsfragen (Berichte, Preis­regelung usw.).

Landkreis Kieken.

X. Mainzlar. 4. Aov Heute abend hielt hier Herr Wendel au« Gieren im Auftrage der LigazumSchutzederdeutschen Kutur einen Vortrag über .Schlagworte undTaten". Seinen aufschlußreichen Ausführungen fv'gte d r Versammlung mit arühter Aufmerksamkeit ond zollte reichen Beifall. 3m Dezember wird Die Liga hier einen Lichtbildervortrag halten lassen über Entstehung des Bauernstands Die Firma vcheidhauer u Giebing, die hier die Fa­brikation feuert eil er Produkte betreibt, läbt zur Zeit am Bahnhof einen siattlich-n 71 e u b a u auf- führen. der in den nächsten Tagen fertig wird. Tier Deamtenfamilien sollen darin Wohnung

Paris, 5. Aov (WTB.) Der .TempS" veröff.'nt iht die Sia i'tik de« deutfch-fran- zöfischen Handels in der Zeit vom 1. Ja­nuar bis 31. August dS. IS Die 8mfuhr habe den Wert von 1 758 975 000 Franks erreicht. 3n die­sen Werten sind etwa 6 Millionen Tonnen Koh»

4t Friedberg. 7 Aov. 3m Ging!aale deS Lehrerseminar« sand eine Mozarts e i e r statt Seminarmusiklehrer H Müller hielt einen Bortrag über MozarlS Leben und Wirten. Seminaristen ergänzten die anschaulichen Schilde­rungen durch Bortrag von Sonaten, Liedern usw. dieses groben Tonmeisters.

Starkenburg und Rheinhessen.

Dta. Darmstadt. 4. Aov. Der »wohlgesinnte" Dieb. Einer hiesigen Dame war kürzlich ein Teppich gestohlen wor­den. Darauf erhielt sie folgende Postkarte: »Wann Sie wissen täten, wohin Ihr Tebbig gelaufen ist. hätten Sie Ihre Ahnongfe in der Zaithung gespaart, denn von Selbst kommt Er nicht zurück gelauffen sonstll! Dringen Thuhe Ich Ihn ober auch nicht, denn bei Ihnen ist so doch nichts zu hohlen auf<er altem Plumther. AeS kriestt und kißt Sie Ihr freund- tigft unbekannther abber wohlgesinnther Dieb." hlz. Heppenheim (Tbergstr). 5. Aov. Vierzehn Urenkel. Der Im 88. Lebens­jahr stehende hiesioe Bürger August Hamm Hot das seltene Glück, nicht weniger als vier­zehn Urenkel zu haben. Der Urgroßvater Hamm Ist trotz seines hohen Alters so gesund und rüstig, daß er noch täglich mit Hacke und Sporen selbst vvr den schwersten Arbeiten nicht zu rückscb reckt-, denn nur bei anstrengender Ar- bell fühle er sich wohl, so meint der rüstige Alte.

mzo. Schlersteln, 4. Aov. Das äI teste Motorboot auf dem Rhein ist wohl dos in Schierstein beheimatete, der Rheinstromverwaltunq gehörende Motorboot »Pfeil". Das Boot ist am 1. Aovember 1891 von ber Firma Benz u. Eo. in Moünheim ge­liefert worden und versieht seit diesem Tage feine 'Fahrten auf der Strvmstrecke zwischen Biebrich und RüdeSheim. sogar in den letzten Jahren über Büdesheim hinaus.

1 Hessen-Nassau.

Offenburg, 5. Aov. (WTB.) Infolge starker Niederschläge dal auf der Bahnstrecke Freudenstadt-Walsach ein Fels­sturz stattgefunden. Der Führer deS auS Freu­denstadt lommenben F.-Üh»uge« bemeitie Den Felssturz noch rechtzeitig und konnte Den Zug im letzten Augenblick mm Stehen bringen. Die Maschine und die beiden en en Wagen wurden ~ " erhebliche Der-

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Harding für die Periodisierung der Washing» tonet Konferenz.

PariS. 5. Aov iWTB ) Tlach einer Mel­dung auS Reuyvrt soll Präsident Harding Die Absicht haben. Die Washingtoner Konferenz regel- mäbig zu berufen, wenn sie iSriolg habe. Ste solle neben dem TlölteibunD, dem Die europäischen Angelegenheiten Vorbehalten würden, als Or­ganisation bestehen, die Die groben Wettfragen behandle.

Amerika und die alliierten Kriegsschulden.

PariS, 5. Aov. (WTB) Die .Ehtcagz Xribune" berichtet aus Washington: Die ameii- kanifche Regierung bemühe sich noch vor Zu­sammentritt Der Washingtoner Konferenz eine Formel für die Regelung Der alliierten Kriegs­schulden zu finden.

Die Kosten für die DesahungSarmee.

Paris, 5. Aov. (WTB ) Die .Chicago Trt- bunc teilt mit, hab Die Pariser Xo iferenz für Die Regelung Der Dcsatzungstoüen die btSherigen Kcstcn für die Besahungsarmee aus eine At 11- liarde Dollar geschätzt habe Da« fei etn Betrag, der Die Hälfte aller von Deutschland geleisteten Zahlungen überschreite.

Differenzen zwischen England und Frankreich.

London, 5. Aov. (WTB.) .Daily ®r- preb" berichtet, bab Gro britannlen bei Frank­reich ernste Vorstellungen wegen de« französich-temalislischen Tkitragc« ergeben ttnrD.

Lloyd George und die Iren.

London, 5. Aov. (WB ) Lloyd George wird wahrscheinlich den (5am«lag und Sonntag in Ehequers zu bringen. Der irische Aufschub wird infolgedessen nicht vvr Montag tauber zu­sammentreten. Der Premierminister von Ulf,er, Der morgen hier eintrifft, wirk) sofort eine Unter- reDung mit Lloyd George haben. Er wird mög­licherweise zu Beginn der nächNen Woche den Verhandlungen be8 Ausschusses deiwv'/nen.

Eine Kommunisten-Berschwörung in Finn­land.

Kopenhagen, 5. Aov. (WB ) Der .Ber» ling-ke Tidende" wird zu Der Ä o m m u n i ft e n» Verschwörung, Die die Polizei in Li bau Wiborg. Ado und Wasa entdeckte, gemeldet, Dab die Verschwörung den Zweck hatte, im finnischen Heere eine rote Organisation zu schaffen, am im gegebenen Augenblick die Ofstziere unschädlich zu machen und selbst Da« Kommando über Da« Heer zu übernehmen. Der HauptradelSsührer Der Ver­schwörer ist ein au« Petersburg gekommener sin- nifcher Kommunist. Auch mehrere Mitglieder Det sozialdemotratischen Partei sind kompromitttert.

eine Trauerseier In Rom.

Rom, 4 Aov. (WB.) Heute wurde In ©egentoart der königlichen Familie, der Mintster, zahlreicher Mitglieder De« diplomatischen ÄorpS und TkrtTtter De« HeereS unD Der Flotte Der

Vermischtes.

- Mit 300000DoUarS verhungert. Eine 80jährige Dame MrS. Margaret Gaston, die in Brocklyn, einer Dorstadt von Aeuyork, lebte, ist dieser Tage Hungers gestorben, ob­wohl sie ein Dermögen von 300 000 Dollars besah. Nachdem ihr Mann im Jahre 1915 das Zeitlich« gesegnet hatte, entlieh sie chre Dienst­mädchen, lieh die Jalousien herunter, verschloh die Türen und verweigerte allen den Zutritt zu ihrer Wohnung. So hat sie sechs Jahre lang ihre Zimmer nicht mehr verlassen. 5>ia notwendige Nahrung wurde ihr durch eine schmale Oefsnung der Hintertür geschoben. Die Kinder, die durch die Ritzen der Fensterläden neugierig hindurchguckten, sahen eine alte Dame, gekleidet in die Tracht der 60er Jahre deS vorigen Jahrhunderts, steif und starr in tiefem Nachgrübeln am Tisch sitzen. Schließlich nahm sie die Nahrung, die ihr gereicht wurde, nicht mehr an. Sie klagte Nachbarn, die sich erkundigten, daß sie krank sei. Aber die Me­dizin, die ihr der Arzt verschrieb, nahm sie nicht. Als man mehrere Tage nichts mehr von ihr gehört hatte, erbrach man die Tür und fand sie nun tot. Det der Durchsuchung ihrer Hinterlassenschaft entdeckte man verschiedene Dankbücher, in denen Werte von 300 000 Doll, verzeichnet waren, und man fand Juwelen und Dargeld im Werte von 50 000 Dollars. Ver­wandte ober Freund« der Verhungerten konn­ten nicht festgestellt werden.

Da» .Sowjet-Mäbel". Gin an- mutiges und interessantes Bild von der russischen Damenwelt unter Den gegenwärtigen Verhält­nissen entwirft ein kürzlich auS Moskau zurück- gekehrter Engländer in einem Londoner Blatt .Wenn man von dem Sowjet-Mädel plaudern will", schreibt er. .so muß man von der russischen jungen Dame überhaupt sprechen, denn wenig­stens drei Viertel aller russischen Frauen sind jetzt in den zahlreichen DureauS der Sowjet­regierung angestellt. Hier begegnet man einer früheren Hofdame der Zarhi, die Seite an Seite mit einer früheren Putzmacherin arbeitet, oder eine hochkultivierte Dame im mittleren Alter, die wenigstens sechs Sprachen beherrscht, unterwirft sich willig den Anordnungen einer jungen Kom­munistin, die aus dem niedrigsten Proletariat stammt. Sie alle helfen mit vereinten Kräften, immer mehr Verwirrung und Einordnung in das Labyrinth der bolschewistischen Bureaukratie zu bringen. Wie grob aber auch die Verschiedenheit des Standes und der Weltanschauung unter diesen Mädchen sein mag, eins ist ihnen gemeinsam, sie sind säst alle hübsch. Ich glaube sagen zu können, dab die Moskauer Frauen zu den schönsten der Welt gehören. Es ist eine vollkommen natürliche Schön§?it, eine Schönheit der eleganten Haltung, der freien Bewegung, des seelischen Ausdruckes, eine Schönheit, die über das vollkommene Fehlen aller Toilettenkünste triumphiert. Gab es doch in den letzten drei Jahren keine Kleider und keine Stoffe zu kaufen, fehlte es doch an Mode- blättern, die den Zufammenhang mit der übriaen Welt aujvc^terbielten. Zu dieser Ze t muhte d.e Russin leben, so gut sie konnte, ohne elegante Schuhe, ohne neue Hüte, ohne Haarnadeln, Puder, Lippcnpoinade und die tausendundein andern Dinge, die die Dame des WestenS für ihre Er­scheinung braucht. Und trotzdem hat sich das Sowjet-Mädel Eleganz und feinen Stil der Klei­dung bewahrt. Wie sie daS fertig bringt, ist ein Geheimnis und spricht sicherlich für ihre Ge- schicklichteil und Intelligenz. Ich bewunderte be­sonders einen Rock, der mir ganz nach der neuesten Mode zu fein schien. »Das ist ein

folge haben Diebe au« dem Gelbschrank Prinzessin Friedrich von Sachsen- Meiningen eine wertvolle Perlenkette der Prinzessin gestohlen. Deren Werl auf über eine Milium geschätzt wird.

alter Vorhang," erklärte mir die Trägerin, .bei dem die Schnur und die Troddeln milverwendet sind." .Aber der Hut?" fragte ich, .der tann doch aus keinem Einrichtungsgegenstand gemacht fein." .Die Pappform," eröffnete fie mir, .flammt von dem Bureau, in dem ich arbeite, und der Siofl ist ein gesticktes Handtuch, aus jenen Zeiten, da unsere Handtücher reicher verziert waren als unsere Röcke." Das Sowjet-Mädel, mag eS von aristokratischer oder proletarischer Herkunst sein, ist in einem beständigen Zustand der Verliebtheit. Liebe ist ihr so notwendig, wie die Lust, die sie atmet. Während der Dureaustunden wird von nichts anderem gesprochen al« von Liebe und Liebhabern. Sie sind so kindlich und Linsach In ihrer Liebe; aber wenn sie getäuscht werden, sind sie verzweifelt. Ich glaube sagen zu können dab es mehr Selbstmorde auS enttäuschter Liebe in den letzten drei Jahren in Rußland gegeben hat, alS aus Hunger und Entbehrung."

* Intermez zo am Postschalter. AuS Oldenburg wird und geschrieben: Ein heiteres Intermezzo spielte sich vor einigen Ta­gen an einem Postschalter deS hiesigen Post­amtes ab. Zwei Bauersfrauen, di« einen Brief nach Amerika senden wollten, erkundigten sich bei dem Schalterbeamten, wie daS am besten zu bewerkstelligen sei. Besonder« da« Schrei­ben der mit englischen Brocken durchsetzten Adresse macht« ihnen schier unüberwindlich« Schwierigkeiten, und sie waren deshalb glück- sich, al« der hilfsbereite Beamt« ihnen dieso Arbeit abnahm und den Briefumschlag fein säuberlich mit der Anschrift versah. Doll Dank für seine Freundlichkeit schob ihm eine ber Frauen mit einem Augenzwinkern einen Zwei­markschein hin und sagte:®öt könnt ji 'n Lüttjen för drlnkenl" Aber zu ihrer Verwun­derung lehnte der TJeamte lächelnd und mit der Demerkung ab, daß e« ihm untersagt sei. Trinkgelder anzunehmen, worauf die gute Frau treuherzig erwiderte: .Na, mien Jung, denn will ick di wenigsten« 'n paar Drief- marken affköpen,anner«kummst du jo gornlch up diene Kostens" Gesagt, getan, und damit glaubte daS wackere Weib- leln, sich ordnungsgemäß für den Liebesdienst des Deamlen revanchiert zu haben.

Echlichtungsausschuh der Provinz Lbcrhessen.

Verhandlung am 4. November 1921

Die Mitglieder des Arbeitgeberverbandes für Handel und Gewerbe und dieTkreinigten Fuhr- werkSbesiher e. D." in Giehen sollen von der lau- senden Lohnperiode an die Löhne der Transportarbeiter um 25 Prvz. erhöhen, die am 6. September mit Wirkung vom 16. Aug 1921 vereinbart wurden.

Die Pserdehandlung Tlugust FrenSdors in Giehen soll einem Arbeiter, bei dem mit Rück­sicht auf besondere Verhältnisse auhertarisliche Abmachung besteht, 30 Mk. Wochenlohnzulage zahlen.

DaS Postamt Friedberg hat seine Postheiser, die zur Tkrtretung beurlaubter und er- kontier Unter beamten beschäftigt worden waren in der letzten Zeil nach Rückkehr der 'Beamten zum groben Teil entlassen. Die Reihenfolge der Sntlaffungen wurde nach den Verhältnissen der einzelnen Helfer mit dem BetrtebSobmann verein­bart. Die Helfer, die hiernach zuletzt zu entlassen waren, sollen bei Bedarf zuerst wieder eingestellt werden. Einer der Helfer, dem gekündigt worden war. beanstandete die geplante Reihenfolge der Wiedereinstellungen. Der Schlichmngsausschub auSschub muhte sie jedoch alS richtig anerkennen Der Postverwallung wurde noch zu erwägen ge­geben, ob zur Vermeidung längerer Arbeits­losigkeit von Posthelfern wöchentlich abwechselnder unbezahlter Urlaub der noch verbleibenden Post- Helfer zu ihrer gegenseitigen Ttertretung eingesührt werden kann ~ _

Ein Arbeiter der Megu in AG in Butz­bach wurde mit seinem Einspruch gegen fristlose Entlassung auf den ordentlichen Rechtsweg ver­wiesen Da der Betriebsrat die Entlassung gut- geheihen hatte, bestand kein Anrufungsrecht nach §86 des BetrtebsrätegefeheS

In einer weiteren Kündigungssach« verstän­digten fich Die Parteien.

Turnen, Sport und Spiel.

Tagung deSVereinigtenDeut- schen FlugverbandeS. Nach der in Kö­nigsberg i. Pr. kürzlich beschlossenen Vereini­gung trafen sich in Nürnberg nochmals die Vertreter der deutschen Luftfahrtverbände aus allen Teilen des Reiches. Mit einer Filmvor­führung über oen Luftverkehr wurde die Ver­anstaltung im Luitpoldhause eröffnet. Daran schloß sich ein Degrüßungsabend im Hotel Witlelsbach In Anwesenheit von RegierungS- vertrelern, Dehörden, Stadtverwaltungen und Verbänden. Nach den Derichlerstattungen der Geschäftsführer und Schaymeister wurde den Dcfchlüssen der Einigungökommifston zuge­stimmt und d e r Zu s a m m'e n s ch l u ß zu einemAllgem. Deutschen Flugver- bandvollzogen. Zum Präsidenten wurde einstimmig Oberbürgerm. Dr. Lutter-Essen ge­wählt. Die weiteren Verhandlungen betrafen noch Organlsationsfragen. Der Tagung schlos- fen sich Dcslchtlgungen mehrerer Industrieller Werke In Nürnberg an.

Fritz von Opel alS Rekordbrecher. Neue Amateur-Weltrekorde im Radfahren hinter Tsiolorführung stellte der bekannte Automobil- Rennfahrer Fritz von Opel auf der 1600 m langen Opelrennbahn bei Rüsselsheim auf. Er legte trotz starken Windes unter amtlicher Kontrolle 1 km hinter Motorführung mit anliegender Rolle in 38.8 Sek. zurück, was einer Stundengeschwindigkeit von 92 289 km entspricht, und bedeckte 1 km mit 50 cm Rollenabstand in 40,1 Sek. <89 776 Stunden-

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len Die auf Grund bo «yriebtiUDcrtraa^ von beschädigt. 5 Personen erllttrn «SheDlich« Tkr- I Versailles geliefert wurden, und uic mit | letzungen. Der Zugverkehr ift bii auf

I 892 313 COO FrorckS auf Das Reparalionitontn ge- gesperrt.

f * Franksurt a. M.. 6 Aov. Die für die Zeit Dom 23 Oktober bi« 19. November unter t Cethma der Zentrale für private Fürsorge in den Römerballen des RathaufeS veranstal'ete w L

KinderbilsSauSstellung" ist in D ut'ch- , ülometer). Die Leistung de« jungen Rennfahrers sand die cn sie ihrer- Art Sie gibt an Hand ftatl- I verdient volle Anerkennung, wenn auch Weltrekorde siifckien und vorwiegend plastischen Ma'e ials Auf- flänmq aus allen Gebieten der privaten und öffentlichen Iuciendwvll'ch-tspflege OTrhnbcn mit der Ausstellung sind Vorträge von Ober- bürgeimeifl-'r Dr. Luvpe-Aürnbrrg Bürgermeister Diäf Frnnkurt a M.. P-of von Dübrtna-Stein- mübfe Rektor l>afverl-Frankfurt a. M Dr W. Polligkeit-Frankl-urt a M.. sowie Filmvorsuh- pingen über da« .Frankfurter Jugendamt", .Auf den 7vegfck>nde". .Tuberckulofenfürtorge" und 21'b-iten D Inder der Frankfurter Blinden-

fd)rieben wurden, enthalten. Drurtchlanb habe also nur für 866 482 000 Franks Waren innerhalb neun Monaten nach Frankreich eingesührt. In der gleichen Zeit des Jahres 1921 habe Frankreich nach Teulschla-d cin^cfübr* für 1 622 940 000 F a ckS TDarc Das bc2^ut- eg nüter bc. g eichen Zeit des Iah.e^ 1920 eji e D rd^ppe u.ig ter fian-

>! chen Einfuhr nach Deut chlanD, da diese im vorigen Jahre 812 423 003 Franks betragen habe. Die gleiche Einfuhr Deutschlands nach Frank­reich in den erben neun Monaten deS Vorjahre« betrug 1530 098 000 Frank«; darunter waren Kohlenlieferungen im Betrage von 494 171000 Franks enthalten.

Der Hand«! mit Argentinien.

Paris, 5. Aov tWvlst., Wie die HavaS- Agentur aus Buenos AireS melb.rt, hat die Regierung beschlossen, von deutlchen Fir­me n 70 WaggonS. 17 Krane und vrr sch Irdenes Ha'»enmaterial im Gesamtwerte von 850 000Ptaster zu taufen.

Frankfurt a. M.. 7 November.

Züricher Dedifemnarkt.

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