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jetzt ergab, vor einem Jahre daselbst den Schwerkriegsbeschädigten Franz Schröter mit
einem Holzkloben erschlagen und
die
nicht selten sinken die Boote unter der Last der
Fische, die auf sie ausgeschüttet werden.
Die
behördliche Anzeigen
einen
M.
1
10
Gießen, den 1. September 1921.
9620B
Gießen, den 2. September 1921.
9619B
Der Oberbürgermeister. 3. "3.: Klingspor.
Der Oberbürgermeister. S. D.: Klingspor.
s9644v
10?2evtcmbcr 1921, nndiut 3 Uhr, 'eiuzurel.be>>' ®tütfffiktt Ktl ST*«
Gienen, den 2. 2cutciiib?v 1921, y.»MM1 * Ijnsitattuiijflüre.nu.preid-
Äcrnsprecher G25.
3
6
fin den Sohn des dortigen Besitzers, Schlächter Richard P e s ch k e, der, wie
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mit und
den sich
„ Fohlen einen Ochsen, eine Kuh oder ein Rind ein Schwein
„ Kalb
„ Ferkel
Butzbach, den 5. September 1921. Hessisches Ortsgericht Köhler.
es kommt vor, daß 12—15 Bootladungen einem einzigen Fischzug heraufgehvlt weroen.
Die Angebote und in verschlossenem Brief- umfdilnn mit der Aufschrift: „Angebot auf AnS- füOritna der Ataurer-, Zimmerarbeiten us,v. für die Forstwarln'vlmuno der Forstmartei Grosten-
6. für Karussells, Panoramen und dergleichen für den laufenden Meter . .
b) auf den Viehmärkten
1. für ein Pferd
Leiche im (Saiten verscharrte. Peschke lockte Achröter, der sich von einer Ab fin-
a) auf den Kramermärbten
i Stand bis zu 3 Mir. Länge
„ über 3 „
überbauten Stand bis zu 3 Mtr. Lange überbauten Stand über 3 Mtr. Länge Sack Zwiebeln, eine Last Leinen- tuch und dergleichen . . . .
§ 2.
Dieser Nachtrag tritt mit dem auf seine Per- Kündigung folgenden Tage in Kraft.
1. für
2. „
3. „
Sicher, Ärchit-kt B. T. Ä . SelterSweg 89. Bitt Ole Triitzl'sllie 2iüiO.'Oty‘(f?r?i. H. £233?. -Mjez
Fernsprecher 625. 95470 • ■■■■•oiweeeeeeweeeeeeoBBBeeeeee
Vergebung von Bauarbeiten
Zur Errichtung einer Korstwartwobnuna mit Nebknuebi'.udc In der l9emarkuug Großen Linden sollen sämtliche Bauarbeiten getrennt öffentlich vergeben werden.
Tie VerdittaungSunterlageit nnb auf dem Bureau des unterzeichneleti Architekten einzusehen und zu beziehen, woselbst auch die Zeichnungen zur Etniich'nubme auflieacn.
Bekanntmachung.
Auf Beschluß der Stadtverordneten-Dersammlung oom 7. Juli 1921, nach Anhörung des Kreisausschusses und mit Genehmigung des Hessischen Landes-Arbetts- unb Wirtschaftsamtes im Einverständnis mit dem Ministerium des Innern vom 23. August 1921 zu Nr. L. A. u. W. 16700 wird auf Grund des § 103 der hessischen Ausführungsverordnung zur Gewerbeordnung in Verbindung mit Art. 15 und 199 der Ltädteordnung die Ortssatzung über den Markttarif der Stadt Gießen vom 8. Februar 1921 hinsichtlich der Gebührensätze wie folgt geändert:
§ 1.
1. flrftv das verwiegen v. Butter: Für je 5 Kilo 20Pf. 2. Für das verwiegen von Kartoffeln, Obst und
|on tigen Marktgegenständen:
a) für Kartoffeln in Mengen bis zu 25 Klio 20 Pf., ebe weitere angefangene 25 Kilo 5 Pf.
b) für Obst und sonstige Marktgegenstände in Mengen bis zu 25 Kilo 50 Pf., für jede weiteren angefangenen 25 Kilo 10 Pf.
§ 2.
Das Standgeld beträgt:
a) für jeden Tag und jeden in Benutzung genommenen laufenden Meter Platz 2 M.
b) für den Verkauf von Marktgegenstänoen vom Wagen aus: Für jeden Handwagen und jeden bespannten Wagen von weniger als 2 Meter Länge 4 M., für jeden bespannten Wagen von mehr als 2 Meter Länge 8 M.
Die Gebührenerhöhung tritt sofort in Kraft.
dungSsumm« als SchweikrtegSbefchäbigrer ein Gut kaufen wollte, unter dem Borwande, ihm ein solches zu zeigen, nach Zansin, wie er im Terhör erklärte, und hat dort unter der Beihilfe des Schlächters Johann Schimmel den Schröter ermordet. Beide Later teilten sich sodann m die von Schröter mitgebrachte Anzahlung von 5000 Mark. Aach dem Geständnis Peschkes suchte dieser mit Schimmel und dem Schlächter Willy Schmerse lang Zeit hindurch Kauflustige, um sie auf das Grundstück zu locken und dort zu ermorden und zu be^ graben. Peschke will nur Schröter umgebracht haben. Schimmel und Schmerse wurden verhaftet. *
♦ Zeitgemäßeund unzeitgemäße Redensarten Man schreibt uns: beit in diesem Monat der nicht gerade niedrige Preis von 5 Mk. für knapp vier Pfund Roggenbrot auf fast 7 Mk. erhöht worden ist und ein Pfund markenfreies Weizenbrvt nicht weniger als 3,50 Mark kostet, haben wir gewiß ein gutes Recht zu behaupten, daß mns der Drotä>rb höher gehängt worden ist. Diese Redensart, deren Sinn ja ohne weiteres klar ist, kann, wie Hermann Schrader in seinem „Dilderschmuck der deutschen Sprache" ausführt, nur von dem Brauch stammen, in der Küche einen Korb mit dem Hausbrvt aufzuhangen, daß er allen zugänglich war: bei offenbarer Bergeu- dung des Brotes wurde dann mit dem Höherhängen, d. h. dem Unzugänglichmachen gedroht, diese Drohung vielleicht zuweilen auch wahr gemacht. Dei dem Steigen aller Lebensmittel spricht wohl mancher die Furcht aus, daß wir nächstens am Hungertuche nagen werden. Diese Redensart, neben der sich auch erweitert findet „am Hungertuch nagen, macht schwächlich zu schlagen", „auf königliche Tafeln breitet man kein Hungertuch" hat nach derselben Quelle ihren ülrsprung in einem Brauch der katholischen Kirche. Born Aschermittwoch an, dem Beginn der Fastenzeit, wurde das Chor in den Kirchen mit einem großen Tuche verhängt, das öfters mit Darstellungen von Geschichten aus dem Alten und dem Reuen Testament bemalt war. Dies Tuch, das bis zum Mittwoch der stillen Woche, zuweilen auch bis zum Karfreitag hängen blieb, also äußerlich die Fasten kennzeichnete, bekam den Ramen Hungertuch. Die gleichbedeutende Redensart „Hungerpfoten fangen" hat nichts mit der Kirche, sondern der Tierkunde zu tun. Ursprünglich heißt sie „Dären- ftauen saugen" von der Gewohnheit des Bären, in der langen Winterruhe, ohne Rahrung zu sich zu nehmen, an seinen Tatzen zu saugen. 3m Gegensatz zu diesen Redensarten dürften früher einmal beim Volke landläufige heute kaum angewandt werden, ja kaum glaubhaft wirken: „Das kann ich nicht zugeben, sagte der Fleischer, da verlangte die Köchin einen Schinkenknochen als Zugabe." Auch die Muhme des Sprichworts ist jetzt sagenhaft, die sagte: „Sparen gewinnt. Da briet sie den Speck in Butter."
* Die Sardinen fommenl Die groben Heereszüge der Sardinen, die alljährllch im englischen Cornwall und in der französischen Bretagne auftreten, sind wieder erschienen. Die Sar- dinen-Saisvn nimmt ihren Anfang. 3n den letzten Augustwochen halten die sogenannten Wächter Tag und Rächt an der Küste Ausschau, um sofort mit dem uralten Ruf „Heval", der „gefunden" bedeuten soll, das Herannahen der silbrig schimmernden Fischmassen zu verkünden. Wenn diese Kunde tu die Fischerdörfer von Cornwall bringt, dann entfaltet sich sofort das aufgeregteste Leben und Treiben. Aus ihren Schultern schleppen die Fischer die gewaltigen Sarornennetze herbei, die sie im Doot zu dem Fang mitnehmen. Die Zahl der Fische ist außerordentlich grob, und
Gießener Straffammtr.
Giehen. 2 Sept. 1921.
Hinter verschlossenen Türen verhandelte die ©traflammer gegen eine Witwe aus Dieben und einen Hausierer aus Wieseck wegen Versuchs der Abtreibung und Beihilfe dazu. Die An- geflcgte erhielt zwei, der Hauptschuldige Liebhaber sechs Monate Gefängnis.
Eine Strafsache igegen einen früheren Landwirt aus Göddingen wegen Steuerhinterziehung wurde nach längerer Verhandlung vertagt, um weitere Beweise zu erheben.
Gegen ein .Urteil des Schöffengerichts Ortenberg, durch Pas ein Molkereibcsitzer aus Seiteis von der An.läge vorsätzlicher Rahrung s- mittelfälschung fceigespiochen worden war, verfolgte der Amtsanwalt Berufung, da mindestens Fahrlässigkeit vorliege. Aus der Molkerei des QlngeHagten war Butter in den Verkehr gekommen, die peinige Prozent über den zulässigen Wassergehalt enthielt. Die Verhandlung ergab, dah der Angeklagte zu jener Zeit krank war und den Betrieb seinem sonst zuverlässigen Gehilfen überlassen mußte, der mit der neuen Buttermaschine nicht vollständig zurecht kam. Rach dem Gutachten des 'Sachverständigen konnte man der Butter den höheren Wassergehalt nicht ohne weiteres ansehen und ein Mittel zur Kontrolle stand dem Angellagten nach Lage Der Umstände nicht zur Verfügung. 'Die Berufung wurde zurückgewiesen. Auch der Staatsanwall hatte anerkannt, dah ein (Verschulden nicht nachgewiesen fei.
Hofreite-Versteigerung.
Donnerstag den 8. September 1921 nachmittags 21;, Uhr soll die Hofteite der Heinrich Kobett Ehe- leute Erben von Butzbach
Flur I Nr. 284 Hofreite auf dem Markt 281 qm (Gastwirtschaft und Metzgereibetti^b) einer 1. freiwilligen Versteigerung auf hiesigem Rat- hause ausgesetzt werden. Bedingungen können bei uns eingesehen werden.
Bekanntmachung.
Auf Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung oom 7. Juli 1921, nach Anhörung des Kreisausschusses, und mit Genehmigung des Hessischen Landes-Arbeits- und Wirtschaftsamtes im Einvernehmen mit dem Ministerium des Innern vom 25. August 1921 zu Nr. L. A. u. W. 16698 wird auf Grund des § 103 der hessischen Ausführungsverordnung zur Gewerbeordnung in Verbindung mit Art. 15 u. 199 der Städteordnung folgender Nachttag zur Marktordnung für die Gießener Jahrmärkte vom 28. April 1875 erlassen. § 1.
Der in dem Nachttag zur Marktordnung für die Gießener Jahrmärkte vom 7. Dezember 1920 festgesetzte Tarif für die Erhöhung des Standgeldes wird wie folgt geändert. Das Standgeld beträgt:
2. ,
3. ,
4- „
6. „
6. „
Schlichtungsausschutz der Provinz Oberhesscn.
Sitzung vom 2. September 192 1.
3n der Streitsache des Zenttalverbandes der ötetnarbeiter gegen die Firma K. Dauster in Gießen verständigten sich die Parteien dahin, dah von der Weiterbeschäftigung des Arbeiters Vieh abgesehen und diesem eine Abfindung gezahlt wird.
Die Antragssachen des Fabrikarbeiterverbandes gegen Zahnfabrik „Germania" in Bad-Rau- heim und „Hess. Zahnfabrik" in Friedberg wurden vertagt, da die Parteien zunächst über einen Tarifvertrag noch weiter untereinander verhandeln wollen.
Zwischen dem Fabrikarbeiterverband und der Firma v. Essen & Lindenbaum in Bellersheim wurde über die Weiterbeschäftigung des Arbeiters Meisinger eine Verständigung dahin erzielt, dah Meisinger vor etwaigen Reueinstellungen Berücksichtigung finden soll.
Vermischtes.
Eisenbahnunglück.
Oserlvhn, 4. Sept. iWTB.) Um 2Uhr mittags stteß bei der Einfahrt in den Bahnhof der aus Letmathe kommende Personenzug dem aus der Richtung Schwerte e i n f a h r e n- denPersonenzugindieFlanke. Zwei mit Fahrgästen dicht besetzte Wagen wurden umgeworfen, zwei weitere mehr oder weniger stark beschädigt. Unter den ersten beiden umge- stürzten Wagen wurden zwei Tote hervor- gezrgen. Drei Schwerverletzte und mehrere Leichtverletzte fanden im hiesigen Krankenhaus Aufnahme. Das Unglück ist vernrutlich durch Ueberfahren eines Haltesignals seitens des Schwerter Zuges entstauben.
Raubmörder.
Berlin, 3. Sept. (Wolff.) Die Krtmi- nalpollzei verhaftete auf einem Gut in Zan-
öarfftnen, die arte flüssiges Silber au«sehen, werden hastig aus den Booten in Schubkarren geschaufelt und zu Wagen gefahren, auf denen sie dann Dom Strande abtransportiert werden. Die 6arbtne ist dem Hering ähnlich, aber Fleiner und dicker und von einer viel schöneren Färbung, die am Rücken blaugrün und am Bauch silberweib ist. Wenn diese wimmelnden Fischmengen mit dem Grundnetz aus der Wassertiefe herausgezvgen werden, dann bietet sich ein wundervolles Farbenspiel bar. das in den mannigfachsten Tinten von den Tierchen ausstrahlt. Der größte Teil des englischen Sardinenfanges wird eing salzen und geht als Rahrungsmittel nach dem südlichen Europa. 3n der Bretagne ist die Sardinensischerei höher entwickelt. Die von Kopf und Eingeweide befreiten Fische werden in Oel gekocht und dann als die bekannten Oclsardinen in den Handel gebracht Frankreich exportierte vor dem Kriege jährlich über 10 Millionen solcher Büchsen mit Oelsardinen, und der Ertrag der Sardinensischerei in der Bretagne wurde auf jährlich 600 Millionen Stück geschätzt. Wie alles in der Welt, so ist auch die Sardine nach dem Kriege sehr viel teurer geworden. Während man früher in den Dörfern von Cornwall 5—6 Sardinen für einen Penny erhielt, wird heute das Dutzend mit einem Schilling berechnet. Selbstverständlich schwelgt während des Sardinenfanges oie ganze Bevölkerung im Genuß dieser Tierchen, und es gibt eine große Anzahl von Zubereitungsarten, durch die man die frische Sardine zur Delikatesse macht.
Sp.elPla« der frankfurter Theater.
Opernhaus. Montag, 5. Sept., Madame Butterfly. — Dienstag, 6., HoffmannS Erzählungen. — Mittwoch, 7., Die Gezeichneten. — Donnerstag, 8., Undine. — Freitag, 9., 3phigenie auf Tauris. — Samstag, 10., Der Dettelstudent. — Sonntag, 11., Tristan und 3solde. — Montag, 12., Der letzte Walzer. — Dienstag, 13., Tosca. — Mittwoch, 14., Der Schatzgräber. — Schauspielhaus: Montag, 5. Sept., Robert und Bertram. — Gienstag, 6., Der Traum ein Geben. — Mittwoch, 7., Haus Herzenstod. — Donnerstag, 8., Ggmont. — Freitag, 9., Der König der bunflen Kammer. — Samstag, 10., Haus Herzenstod. — Sonntag, 11., 6llt- Frankfurt; Die Verschwörung des Fieskv zu Genua. — Montag, 12., Schneider Wibbel. — Dienstag, 13., Haus Herzenstvd. — Mittwoch, 14., Der Traum ein Geben.
Handel.
^-Deutsche BereinSbank, Frankfurt a. 021. Wie wir hören, wird das Institut demnächst in Friedberg i. Hessen eine Zw eignieberlassung errichten.
Frankfurt a. M., 5. September. Marktkotierungen.
Für 100 deutsche Mart wurden gezahlt: Datum: 1.7.1t. 2.9. 3.9.
Zürich Fr. 125,41 6,65 6,77
Amsterdam Fl. 59,23 3,57
Kopenhagen ....... Kr. 88,83 6,60 6,60
Prag Kr. 117,83 95,50 Stockholm Kr. 88,8) 5,25 5,25
Wien Kr 117,83 1316, - London Sh. 97,8) 5,97 6,-
Paris . Fr 125,4) 14,60 ^,-
Neupork. ♦ 23,80 1,14
(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)
Eine neue Leistung der amtlichen „Darmstadter Zeitung".
Wir lesen im Darmstädter „Tägl. Anz." vvm 2. September:
„ÄneigenerSache.
Am Mittwoch vormittag war an der Anschlagtafel der amllichen „Darmstädter Zeitung" in der Rheinstrabe zu lesen, daß Reichspräsidwt Ebert
ermordet worden fet Diese Meldung gab gestern der „Hessischen Landeszeitung" Veranlassung zu der ironisch gemeinten Bemerkung, daß die falsche Rachricht wohl zur 'Beruhigung der demonstrierenden Massen angeschlagen worden sei. Die „Darmstädter Ztg." erwidert hieraus mit nachstehender Erklärung:
»Wer hat aufgeputscht? Wer hat die Rachricht von der angeblichen Ermordung des Reichspräsidenten Ebert zuerst öffentlich und obendrein triumphierend gebracht? Der liebe „Tägliche An» zeiger" in der Waldstraße! Dort konnte man gestern vormittag die Rachricht groß angeschlagen und mit Schreibmaschine geschrieben vorfindenl Ihr habt eben zu früh triumphiert, Ihr Lieben. Deshalb hatten wir angeschlagen, dah Eure Rachricht bisher von keiner amtlichen Stelle bestätigt war und nur auf telephonischen Rachrichten aus Frankftrrt beruhte."
Wir stellen hierzu fest, dah wir die Falschmeldung von der ©rmorbung des Reichspräsidenten nicht erhalten und auch nicht bekannt gegeben haben: es ist unwahr, daß sie bei unserer Geschäftsstelle grob angeschlagen und mit Schreibmaschine geschrieben, vvrzufinden war Die „Darmstädter Zeitung" wird Gelegenheit haben, vor Gericht den Beweis für ihre Beharrptungen zu erbringen. Obendrein haben wir gerichtliche Klage erhoben wegen der schweren Beleidigung, die in der Behauptung liegt, wir hätten aufgeptttscht und die Rachricht triumphierend gebracht. Das Wort „triumphierend" ist ffogar noch durch den Druck hervorgehoben, ebenso wie die Worte „grob angeschlagen", woraus die Absicht der Beleidigung hervorgeht. Es ist ein starkes Stück, jemand nachzusagen, dah er sich über eine Mordtat freut. Der ..Darmst. Tägl. Anzeiger" hat stets jeden politischen Mord verurteilt und hat dies auch bei der Ermordung der Abgeordneten GareiS und Erz- berget getan.“
*
Sn der „Darmstädter Ztg", ebenfalls vom 2. Sepetmebr findet sich folgende Erklärung „Sn eigener Angelegenheit":
„Herr Dr. G. E. Hoffmann II., Rechtsanwalt des Darmstädter „Täglichen Anzeigers", teilt uns mit, idah et von uns verlange, wir sollten unsere unter der Spitze „Liebe Hessische" gestern gebrachten Aeuherungen als unwahr hinstellen. Dazu haben wir nicht die allergeringste Veranlassung. Der verantwortliche Redakteur unseres Blattes hat den Schreibmaschinenanschlag selbst gelesen, und zwar trug er die ileberfdjrlft: ..Auch Reichspräsident Ebert erschossen I" Gin paar Minuten später war der Anschlag entfernt worden. Da wir bis jetzt keinen Grund hatten, anzunehmen, daß der betreffende Schreibmaschinenanschlag nicht vom „Tägl. Anzeiger" selbst befestigt worden war und Herr Rechtsanwalt Hoffmann das auf dabestimmteste bestreitet, können wir, wenn die Behauptung des Herrn Hoffmann zutrifft, unseren Irrtum nur bedauern und uns den Grund de- Anschlags nur als einen schlechten Ulk irgendwelcher Leute die das Aenomee des „Tägl- Anzeigers" durch solchen Streich herabsetzen wollten, erklären. So lange der „Tägl. Anzeiger" nicht von selbst den Anschlag als Unwahrheit und bösen Streich hinstellte (denn irgendeiner von den Redaktionsherren wird ihn doch gelesen haben?), hatten wir feine Veranlassung den Anschlag al- schlechten Scherz zu betrachten, und es muhte deshalb die äleberschrift: „Auch Reichspräsident Ebert erschossen I" pur gewissermaßen triumphierend wirken. Es soll uns nur freuen, dah der „Tägl. Slndeiger“ nicht der Verantwortliche an dem Schreibmaschinenanschlag ist, und totr stehen nicht an, der diesbezüglichen festen Behauptung des Herrn Rechtsantoalts Hoftmann Glauben zu schenken und unsere gestrigen aus dem Anschlag gezogenen Folgerungen als bedauerlichen Irrtum ju erklären. Grund zu dem Srrtum hat uns die Verherrlichung des Erzbergermordes durch einen großen Teil der nationalistischen Presse Deutschsirnds gegeben.“
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|Louis Rothenberger|
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Stadt-Theater
Abonnements Einladung.
In der Spielzeit 1921/22, die vom 5. Okt. 1921 bis zum 30. April 1922 dauert, werden an den Tagen Dienstag, Mittwoch und Freitag je 25 Abonnementsvorstellungen stattsinden. An allen Tagen beginnen die Vorstellungen um 7 Uhr. Gegenüber den Tageskarten find die Abonnementskarten um 25 Prozent billiger. Bei Nichtbenuhung derselben können, wie bisher, Gutscheine gelöst werden.
Der Preis für 25 Vorstellungen beträgt: Proszeniumslog«, Rangloge und l.Rang Dorderplatz 230 Mark
1. Sperrsitz, 1. Rang Mitte 200 „
2. „ 1. „ Rückplatz ... 160 „
3. „ 2. „ Dorderplatz u.Pro-
szeniumsloge . 120 „
2. Rang Mitte 90 „
vorbehaltlich etwaiger Zuschläge für sämtlich« Preise bei Einführung der BÄett- und Vergnügungssteuer für das Stadttheater.
Anmeldungen zum Abonnement sind bis zum 11. September 1921 an die Stadtverwaltung - Bergstraße, Zimmer Nr. 12 - nur schriftlich mit der Aufschrift „Stadttheattr-Abonnemenf zu richten. Sie werden nach der Reihenfolge des Einlaufs erledigt. Die letztjährigen Abonnenten haben Anspruch auf Beibehaltung ihrer Plätze an ihre« Abonne- mentstag, wenn sie diesen bis zum 11. September geltend machen. 9612B
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